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Italien 1944: Im Kampf um die Freiheit ist nichts so gefährlich wie die Liebe ...Bildgewaltig, kenntnisreich und hoch dramatisch erzählt »Gran Paradiso« eine große historische Familiensaga, die sich vom Zweiten Weltkrieg bis in die 80er Jahre entspinnt.Ihr Leben lang hat die junge Turiner Journalistin Gianna mit ihrer übermächtigen Mutter gehadert: Maria Lanteri wurde als Partisanin in der Resistenza berühmt, ihr Kriegstagebuch ist in Italien bis heute Schullektüre.Doch als Gianna nach Marias Tod ins kleine Sant'Amato an der Riviera heimkehrt, um den Nachlass zu regeln, findet sie im ...
Italien 1944: Im Kampf um die Freiheit ist nichts so gefährlich wie die Liebe ...
Bildgewaltig, kenntnisreich und hoch dramatisch erzählt »Gran Paradiso« eine große historische Familiensaga, die sich vom Zweiten Weltkrieg bis in die 80er Jahre entspinnt.
Ihr Leben lang hat die junge Turiner Journalistin Gianna mit ihrer übermächtigen Mutter gehadert: Maria Lanteri wurde als Partisanin in der Resistenza berühmt, ihr Kriegstagebuch ist in Italien bis heute Schullektüre.
Doch als Gianna nach Marias Tod ins kleine Sant'Amato an der Riviera heimkehrt, um den Nachlass zu regeln, findet sie im Haus ihrer Tante eine ganz andere Version von Marias Tagebuch. Während sie mit zunehmender Bestürzung liest, was 1944 in jenem hart umkämpften Tal am Fuße des Gran Paradiso wirklich geschehen ist, stößt Gianna auf ein Geheimnis, das ihr Leben auf den Kopf stellt.
In ihrer historischen Familiensaga zeigt Grit Landau das Sehnsuchtsland Italien aus einer ganz besonderen, ebenso kundigen wie liebevollen Perspektive. Entdecken Sie auch die anderen Italien-Romane von Grit Landau: ·
Sardische Hochzeit (Sardinien, frühe 20er Jahre) · Marina, Marina (italienische Riviera, 60er Jahre)
Bildgewaltig, kenntnisreich und hoch dramatisch erzählt »Gran Paradiso« eine große historische Familiensaga, die sich vom Zweiten Weltkrieg bis in die 80er Jahre entspinnt.
Ihr Leben lang hat die junge Turiner Journalistin Gianna mit ihrer übermächtigen Mutter gehadert: Maria Lanteri wurde als Partisanin in der Resistenza berühmt, ihr Kriegstagebuch ist in Italien bis heute Schullektüre.
Doch als Gianna nach Marias Tod ins kleine Sant'Amato an der Riviera heimkehrt, um den Nachlass zu regeln, findet sie im Haus ihrer Tante eine ganz andere Version von Marias Tagebuch. Während sie mit zunehmender Bestürzung liest, was 1944 in jenem hart umkämpften Tal am Fuße des Gran Paradiso wirklich geschehen ist, stößt Gianna auf ein Geheimnis, das ihr Leben auf den Kopf stellt.
In ihrer historischen Familiensaga zeigt Grit Landau das Sehnsuchtsland Italien aus einer ganz besonderen, ebenso kundigen wie liebevollen Perspektive. Entdecken Sie auch die anderen Italien-Romane von Grit Landau: ·
Sardische Hochzeit (Sardinien, frühe 20er Jahre) · Marina, Marina (italienische Riviera, 60er Jahre)
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Grit Landau hat Geschichte studiert und danach als Kultur- und Musikjournalistin gearbeitet, bevor sie zu schreiben begann. Ihr Romandebüt "MARINA, MARINA", eine Familien- und Liebesgeschichte im Italien der 1960er Jahre, erschien bei Droemer im Frühjahrsprogramm 2019 und wurde von den LeserInnen geliebt. Weitere Informationen unter www.gritlandau.de
Produktdetails
- Verlag: Droemer/Knaur
- Artikelnr. des Verlages: 3029647
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 384
- Erscheinungstermin: 2. Mai 2022
- Deutsch
- Abmessung: 202mm x 137mm x 30mm
- Gewicht: 351g
- ISBN-13: 9783426282700
- ISBN-10: 3426282704
- Artikelnr.: 62866148
Herstellerkennzeichnung
Droemer HC
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
produktsicherheit@droemer-knaur.de
Was du nicht weitergibst, ist verloren. (Rabindranath)
1982 Italien. Die Turiner Radiojournalistin Gianna Perrin hat beruflich gerade ziemlich zu kämpfen und auch ihre Ehe ist zerbrochen. Deshalb folgt sie der Einladung der 82-jährigen Mafalda Amoretti, einer Cousine ihrer verstorbenen …
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Was du nicht weitergibst, ist verloren. (Rabindranath)
1982 Italien. Die Turiner Radiojournalistin Gianna Perrin hat beruflich gerade ziemlich zu kämpfen und auch ihre Ehe ist zerbrochen. Deshalb folgt sie der Einladung der 82-jährigen Mafalda Amoretti, einer Cousine ihrer verstorbenen Mutter Maria Lanteri, sie in Sant’Amato an der Riviera zu besuchen, wo Gianna schon als Kind die Ferien verbracht hat. Gianna soll dort einen von ihrer Mutter hinterlassenen Koffer sichten, die im 2. Weltkrieg in der Resistenza als Partisanin gekämpft hat und deren Kriegstagebuch noch heute in italienischen Schulen als Lektüre auf dem Lehrplan steht. Maria wurde nicht nur als Nationalheldin verehrt, sie hat sich auch eine Karriere als erste Bürgermeisterin von Turin aufgebaut, doch das Verhältnis zu ihrer Tochter war immer schwierig. Als Gianna den Koffer in Augenschein nimmt, findet sie dort auch einige alte Tagebücher, die dem Inhalt nach dem Veröffentlichten völlig entgegenstehen. Je mehr Gianna sich in den Inhalt der mütterlichen Notizen vertieft, umso mehr kommt ihr Maria als Mensch näher…
Grit Landau hat mit „Gran Paradiso“ einen sehr fesselnden historischen Roman vorgelegt, der den Leser erneut in den kleinen Ort Sant‘Amato an der italienischen Riviera entführt, um dort gemeinsam mit Gianna in die berührende Vergangenheit von Maria Lanteri einzutauchen. Der flüssige, farbenfrohe und gefühlvolle Erzählstil lässt den Leser an Giannas Seite gleiten und mit ihr nach Sant’Amato reisen. Die Handlung erstreckt sich abwechselnd über zwei Zeitebenen, wobei die Geschichte von Gianna im Jahr 1982 den Rahmen zur Geschichte von Maria bildet, die sich während des Jahres 1944 zugetragen hat. Während Gianna sich bei ihren Verwandten in Sant’Amato etwas Abstand von ihrem Turiner Leben verspricht und die Hinterlassenschaften ihrer Mutter in Augenschein nimmt, heftet sich der Leser an Marias Fersen, die sich dem italienischen Widerstand anschließt und als eine von wenigen Partisaninnen mit der Waffe gegen die Nazis kämpft. Die Autorin hat sehr akribisch recherchiert und den historischen Hintergrund wunderbar mit ihrer Handlung verknüpft. Die lebhaften Beschreibungen lassen den Leser alles hautnah miterleben, denn sie entfachen ein lebendiges Kopfkino und schicken ihn gleichzeitig mit einer emotionalen Geschichte durch eine Achterbahn der Gefühle, denn auch eine unbekannte Liebe kommt an die Oberfläche. Sehr gekonnt lässt Landau den Leser miterleben, wie Gianna ihre Mutter Maria von einer ganz neuen Seite kennenlernt, die sie bisher als unterkühlt und ihr gegenüber gleichgültig wahrgenommen.
Die Charaktere sind liebevoll und facettenreich ausgestaltet und mit Leben versehen worden. Mit ihren menschlichen Ecken und Kanten können sie den Leser schnell in ihren Bann ziehen, der sich nur zu gern unter sie mischt, um hautnah dabei zu sein und mitzufiebern. Gianna ist eine Frau, deren Leben momentan nicht gerade rosig verläuft. Sie wirkt entmutigt und auch verunsichert, doch im Verlauf der Geschichte geht eine Veränderung in ihr vor, die sie kraftvoller und entschlossener auftreten lässt. Maria ist eine Kämpfernatur, offen, mutig und mit dem Herzen am rechten Fleck. Mafalda ist fröhlich, fürsorglich und warmherzig, aber auch John Stiller ist liebenswert und mit wunderbarem Humor gesegnet.
„Gran Paradiso“ ist ein wunderbarer Mix aus Familiengeschichte, Liebe, Geheimnissen, Schicksalen und damaligem Zeitgeschehen, der wunderbar gefühlvoll und fesselnd erzählt wird. Landau beweist erneut auf eindrucksvolle und tiefgründige Art, wie sehr sie den Leser mit ihren Geschichten in den Bann ziehen kann. Absolute Leseempfehlung für einen wunderbaren Roman!
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Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Gianna ist eine Radioreporterin in Turin. Ihre Mama Maria Lanteri hatte als Partisanin in der Resistenza im 2. Weltkrieg gekämpft. …
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Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Gianna ist eine Radioreporterin in Turin. Ihre Mama Maria Lanteri hatte als Partisanin in der Resistenza im 2. Weltkrieg gekämpft. Durch ihr Tagebuch wurde sie sogar berühmt. Man gab ihr die Namen Maria Mortale, die tödliche Maria sowie die Rose von Aosta. Das Tagebuch wurde sogar als Lehrbuch in Italiens Schulen verwendet. Gianna bekam einen Anruf von ihrer Tante sie möge doch bitte kommen und ihre Sachen durchsehen und da sie froh war der Redaktion zu entkommen. Als sie ihre Sachen sichtete, fand sie ihr handgeschriebenes Tagebuch, doch was sie lass, stimmte mit dem Tagebuch für die Schulen und im Buchhandel nicht überein. Doch warum nur? Findet Gianna des Rätsels Lösung? Was wird sie noch so alles erfahren und erleben?
Wenn ihr das Wissen wollt, dann solltet ihr das Buch lesen. Es ist traumhaft schön zu lesen. Ein wirklich gelungenes Buch. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Grit Landau ist wieder ein Meisterwerk geglückt. Sie hat wie bei ihren anderen Büchern sehr gut recherchiert. Trotz des schwereren Themas zeigte mir mein Kopfkino Bilder, die aber nicht immer nur schön waren, denn Krieg ist nie schön. etwas Man merkt wie schwer es die Leute zu dieser Zeit hatten, doch ihre Heimat verteidigten sie bis aufs Blut. Sehr interessant fand ich das Nachwort und dann die Kurzbiografien. Die Literaturliste ist recht lang. Ich wusste nicht, dass es so viele Bücher zu diesem Thema gibt. Auch das Glossar ist nicht zu verachten. Dieses Buch ist nicht nur sehr interessant sondern auch berührend. Ich kann das Buch wirklich jedem ans Herz legen. Es ist keine leichte Unterhaltung und trotzdem ist man gut unterhalten und hat unter Umständen sogar etwas gelernt. Das Buch bekommt von mir eine volle Kauf und Leseempfehlung.
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Das Cover ist wunderschön, es zeigt ein Italien der 40er Jahre und macht große
Lust, das Buch in die Hand zu nehmen.
Mit einer wunderbaren leichten Sprache nimmt uns die Autorin mit in eine längst
vergangene Welt. Italien im 2. Weltkrieg.
Ein nicht so bekanntes Kapitel aus dieser …
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Das Cover ist wunderschön, es zeigt ein Italien der 40er Jahre und macht große
Lust, das Buch in die Hand zu nehmen.
Mit einer wunderbaren leichten Sprache nimmt uns die Autorin mit in eine längst
vergangene Welt. Italien im 2. Weltkrieg.
Ein nicht so bekanntes Kapitel aus dieser Zeit. Italien war von den Deutschen besetzt
und es wuchs der Widerstand. Die La Resistenza.
Der Roman spielt in zwei Zeitebenen.
Das historisch belegte wird mit dem Erdachten perfekt verbunden.
Daraus ergibt sich eine spannende Familiengeschichte.
Atmosphärisch dicht und sehr detailgetreu werden die Ereignisse wieder gegeben.
Der Leser taucht ein und nimmt Anteil an der ganzen Dorfbevölkerung.
Die Figuren sind bis in die Nebenrollen sehr liebevoll gezeichnet, dass man ganz schnell
Sympathien oder auch Antipathien hegt.
Ein sehr vielschichtiger Roman mit viel Hintergrund.
Die leichte und lockere Schreibweise, die tollen Charaktere dieses Romanes
und der zusätzliche Tiefgang machen auch dieses Buch zu einem Leseerlebnis.
Vorne im Buch gibt es ein Personenregister und
am Ende des Buches Kurzbiografien von Partisaninnen aus dem Aostatal.
Auch das Glossar muss erwähnt werden. Ein kleines Deutsch/Italienisches Wörterbuch.
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Klappentext:
„Ihr Leben lang hat die junge Turiner Journalistin Gianna mit ihrer übermächtigen Mutter gehadert: Maria Lanteri wurde als Partisanin in der Resistenza berühmt, ihr Kriegstagebuch ist in Italien bis heute Schullektüre.
Doch als Gianna nach Marias Tod …
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Klappentext:
„Ihr Leben lang hat die junge Turiner Journalistin Gianna mit ihrer übermächtigen Mutter gehadert: Maria Lanteri wurde als Partisanin in der Resistenza berühmt, ihr Kriegstagebuch ist in Italien bis heute Schullektüre.
Doch als Gianna nach Marias Tod ins kleine Sant'Amato an der Riviera heimkehrt, um den Nachlass zu regeln, findet sie im Haus ihrer Tante eine ganz andere Version von Marias Tagebuch. Während sie mit zunehmender Bestürzung liest, was 1944 in jenem hart umkämpften Tal am Fuße des Gran Paradiso wirklich geschehen ist, stößt Gianna auf ein Geheimnis, das ihr Leben auf den Kopf stellt.“
Also wenn eine Autorin Italien „kann“ dann ist es Grit Landau! Mit ihrem Roman „Gran Paradiso“ entführt sie den Leser wieder ins schöne Italien und bietet ihm wie keine Andere ein wunderbares Flair! Ihr Schreibstil ist wieder herrlich einnehmend und flüssig, ihre Protagonisten wieder rund und sehr gut strukturiert gezeichnet, der Verlauf der Geschichte stimmig und nachvollziehbar ohne Länge und Kitsch und der Spannungsbogen ist kompakt und fesselnd. Der Lesesog kommt automatisch und man liest Seite um Seite fliegend. Landau fängt die Zeit von damals mehr als gekonnt ein. Man erlebt eine Zeitreise und fiebert mit den Figuren mit. Kopfkino bleibt hier nicht aus. Es gibt viele Geschichten dieser Art aber Landau hat einen eigenen und besonderen Schreibstil, der nunmal fesselt - da gibt es keine Zweifel. Gianna folgt man gern und ja, man nimmt ihr die Geschichte rund um das Geheimnis ab. Die Tagebucheinträge wirken nicht gestellt. Man erfährt so Dinge, die irgendwie wie von selbst zum Leben erwecken. Man kann sich als Leser selbst ein Bild zusammenstellen und dennoch bleibt genügend Raum den die Figuren gekonnt einnehmen und ausfüllen. Die historischen Parts lässt Landau, wie gewohnt, ganz selbstverständlich einfließen - als wäre man gerade in dieser Zeit und erlebt alles live mit.
Fazit: Grit Landau hat ein ganz feines Händchen um Geschichte erlebbar zu machen und Figuren zum Leben zu erwecken. Hier geht alles ohne Kitsch, sondern einfach mit dem nötigen Gefühl für das Richtige. Diese Gabe hat nicht jeder Autor aber Grit Landau hat sie. Dafür gibt es 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!
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Die Frau auf dem Cover, die wir nur von hinten sehen, ist farbig im Gegensatz zum leicht verwaschenen Hintergrund, der an alte Fotos erinnert. Man kann den Berg, der dem Buch seinen Namen gaben wohl teilweise im Hintergrund erkennen.
Die wenig erfolgreiche Journalistin Gianna wird von ihrer Tante, …
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Die Frau auf dem Cover, die wir nur von hinten sehen, ist farbig im Gegensatz zum leicht verwaschenen Hintergrund, der an alte Fotos erinnert. Man kann den Berg, der dem Buch seinen Namen gaben wohl teilweise im Hintergrund erkennen.
Die wenig erfolgreiche Journalistin Gianna wird von ihrer Tante, bei der sie als Kind oft ihre Ferien verbrachte, gebeten einen Koffer mit Unterlagen ihrer Mutter zu sichten. Maria Lanteri ihre Mutter, war im Krieg Partisanin in der Residenza und hat an der Seite der Männer im Gebiet des Gran Paradiso mit der Waffe gekämpft. Das Buch, dass sie über diese Zeit schrieb, ist sehr bekannt und wird sogar als Schullektüre gelesen.
Doch als Gianna im Koffer ein Tagebuch ihrer Mutter findet, das sehr davon abweicht, ist sie zunächst verwundert und lernt beim Lesen ihre Mutter von einer ganz anderen Seite kennen. Die Mutter, die sich ihrer Karriere als Bürgermeisterin einer Großstadt gewidmet und die Gianna oft als kalt empfand, zeigt hier, wem ihr Herz gehörte.
Gianna fährt 1982 nach Sant´Amato an die Riviera, die Geschichte ihrer Mutter spielt im letzten Kriegsjahr, als die Alleierten bereits in Europa gelandet sind.
Die Autorin mischt geschickt geschichtliches und reale Personen mit der fiktiven Geschichte Marias. Sowohl die Härte des Krieges als auch das unmenschliche Verhalten der deutschen Besatzungsmacht werden schonungslos beschrieben. Aber auch die Gefühle der beiden so unterschiedlichen Frauen lassen sich gut nachempfinden.
Wieder ist es Grit Landau gelungen uns in einen Teil Italiens mitzunehmen, der nicht ganz so bekannt ist. Meer und Berge, aber auch Industrie und Bergbau werden hier beschrieben, sowie das Leben des Dorfes in zwei unterschiedlichen Zeiten. Starke Frauen, die sich emanzipieren und im Land mitreden. Maria hat dafür ihr Leben lang gekämpft, im Krieg sogar mit dem Gewehr ihres Vaters.
Ich habe wieder einige neue Aspekte des Zweiten Weltkrieges kennengelernt und ein neues Kapitel der Familie Lanteri aufschlagen dürfen. Obwohl es zu unterschiedlichen Zeiten spielt und viele Personen (es gibt ein Verzeichnis am Anfang des Buches) vorkommen, ist das Buch spannend und gut zu lesen.
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Der Roman „Gran Paradiso“ von Grit Landau erzählt eine von einem Geheimnis umhüllte Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt. Im Jahr 1982 wird die in Turin lebende Journalistin Gianna Perrin von der im kleinen Ort Sant’Amato an der Riviera lebenden Mafalda Amoretti …
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Der Roman „Gran Paradiso“ von Grit Landau erzählt eine von einem Geheimnis umhüllte Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt. Im Jahr 1982 wird die in Turin lebende Journalistin Gianna Perrin von der im kleinen Ort Sant’Amato an der Riviera lebenden Mafalda Amoretti angerufen. Mafalda ist die inzwischen 82-jährige Cousine ihrer vor zwei Jahren verstorbenen Mutter Maria, die die erste Bürgermeisterin von Turin war. Im zweiten Weltkrieg hat Maria sich aktiv als Partisanin betätigt. Über diese Zeit hat sie ein Tagebuch geschrieben und veröffentlicht. Mafalda hat Gianna angerufen, damit sie baldmöglichst kommt um den Inhalt eines Koffers durchzuschauen, den Maria nach dem Krieg bei ihr abgestellt hat.
Gianna, Mitte 30, hat sich von ihrem Mann getrennt. Im Beruf benötigt sie eine Auszeit, darum folgt sie dem Anruf von Mafalda. Im Koffer findet sie Kleidung, ein paar Postkarten, eine Kette mit Anhänger sowie eine Kladde und zwei Notizbücher. Schnell erkennt Gianna, dass es sich dabei um das Tagebuch ihrer Mutter handelt. Doch nachdem sie mit dem Lesen begonnen hat, fallen ihr einige Abweichungen auf und sie findet eine Zeichnung, die einem ihr bekannten Bild ähnlichsieht. Giannas Interesse ist geweckt und auch ich wurde neugierig und begleitete die Protagonistin auf die zweite Handlungsebene, die im Jahr 1944 im Aostatal spielt.
Das Buch ist betitelt nach einem über 4000 m hohen Berg in den Grajischen Alpen, an denen die Regionen Aostatal und Piemont Anteil haben. An seinem westlichen Fuss liegt das Dorf Cogne in einem Hochtal in dem die Handlung des Jahrs 1944 spielt. Der Roman basiert auf der Geschichte des Orts. Dank der sehr guten Recherche der Autorin, auch vor Ort, erweckte sie die Bergwelt in Gedanken vor meinen Augen beim Lesen.
Das Erzbergwerk und seine Materialeisenbahnlinie spielen eine große Rolle im Kampf der Partisanen. Auch der Leiter des Werks und seine Familie sind mit dem Widerstand im Aostatal verbunden. Grit Landau bringt ihre Begeisterung für Geschichte hier ein, drängt diese aber nicht in den Vordergrund, sondern fügt sie erklärend und beschreibend in den Gesamtkontext.
Wie bei ihren ersten beiden Romanen besteht auch in „Gran Paradiso“ wieder eine Verbindung zur fiktiven Familie Lanteri. Jeder Band ist problemlos unabhängig von den anderen lesbar. Maria ist die Tochter des aus Sant’Amato stammenden Wildhüters Enrico Lanteri, einem Bruder von Leo, der in den 1920er Jahren für den Widerstand kämpfte. Gianna kämpfte als Jugendliche und junge Frau mit dem in öffentlichen Bild ihrer Mutter, die als "Maria Mortale" bezeichnet wurde. Das Verhalten zu ihr stellt sie dem ihrer jüngeren Brüder gegenüber und fühlt sich weniger geliebt. Erst mit dem Lesen der Aufzeichnungen von Maria findet sie eine Erklärung für den Unterschied und den Beinamen. Sie befindet sich in einer Phase, in der sie ihr Leben hinterfragt und neu ausrichtet.
Ihrem bisherigen eigenen Schreibstil treu bleibend lässt Grit Landau italienische Wörter und Sätze einfließen, deren Bedeutung sich im Zusammenhang erschließt, die aber auch in einem Glossar am Ende des Buchs nachgeschlagen werden können. Dort findet sich auch ein Nachwort zur Realität und Fiktion im Roman, Kurzbiografien über vier Partisanninen des Aortatals, die die Autorin zur Figur der Maria inspiriert haben, sowie eine Literaturliste für diejenigen, die tiefer in die geschichtlichen Hintergründe eintauchen möchten. Um beim Lesen den Überblick über die handelnden Personen zu behalten, sind die wichtigsten am Anfang des Romans mit einer Kurzbeschreibung aufgelistet.
Mit ihrem Roman „Gran Paradiso“ lässt Grit Landau den Kampf um die Freiheit im Herbst 1944 im italienischen Aostatal wieder aufleben. Dabei steht die selbstbewusste Partisanin Maria im Mittelpunkt. Ihre Tochter Gianna deckt viele Jahre später ein Familiengeheimnis auf, das ihr Verhältnis zur inzwischen verstorbenen Mutter und ihr ganzes Leben verändert. Gerne empfehle ich das Buch weiter.
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Ein altes Tagebuch und ein Familiengeheimnis
Meine Meinung zur Autorin und Buch
Grit Landau, hat mich auch mit der Fortsetzung der Italienischen Familiensaga in der Zeit des zweiten Weltkriegs derart gefesselt, das ich oft die Luft anhielt beim Lesen, wenn ihre Figuren in Gefahr schwebten, das …
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Ein altes Tagebuch und ein Familiengeheimnis
Meine Meinung zur Autorin und Buch
Grit Landau, hat mich auch mit der Fortsetzung der Italienischen Familiensaga in der Zeit des zweiten Weltkriegs derart gefesselt, das ich oft die Luft anhielt beim Lesen, wenn ihre Figuren in Gefahr schwebten, das ich die Welt um mich herum vergaß. Auch wenn der Roman fiktiv ist spielt er vor einem wahren Hintergrund. Unsere Hauptfiguren sind teilweise erfunden, aber viele der Nebenfiguren gab es wirklich. Es ist alles so lebendig und Bildhaft beschrieben, das ich das Gefühl hatte alles mit zu erleben. Grit Landau hat sich sehr gut in ihre Protagonisten hinein gefühlt, so das man das Gefühl hatte sie wären aus Fleisch und Blut.
Ich habe mit Maria gebangt, gehofft und geweint, und war genauso erstaunt und betroffen wie ihre Tochter Gianna, als sie die wahren Tagebücher ihrer Mutter lass. Sehr gut sind auch wieder die historischen Hintergründe recherchiert. Es war mir ein Vergnügen Ligurien, Allasio und die Gegend vom Gran Paradiso, beim lesen wieder zu durchstreifen, als Kind mit meinen Eltern waren wir öfters dort.
Ich konnte mich sehr gut in Gianna hinein versetzen, den sie hat sich ihr ganzes Leben nicht von ihrer Mutter verstanden und geliebt gefühlt. Ausgerechnet jetzt soll sie zu der älteren Cousine Zia Mafaldas nach Sant Amato kommen, um den zurück gelassen Koffer ihrer verstorbenen Mutter Maria zu sichten. Man konnte ihre Unlust spüren, den auch in ihrem Beruf als Journalistin läuft es nicht rund. Man konnte ihre Wut auf ihre Mutter spüren der Heldin und Partisanin im 2. Weltkrieg, Gianna hat sich nie geliebt und verstanden gefühlt, ihre Mutter kam ihr übermächtig vor, sie fühlte sich nur wie ein Schatten. Was war ich froh das sie, sich überwand und den Koffer öffnete, ich war genauso überrascht und gefesselt als sie die Tagebücher lass. Sie sah ihre Mutter in einem ganz anderen Licht und die Einblicke in den Kampf der Partisanen, gegen die Deutschen, ich war mehr als einmal betroffen und bestürzt, was da Geschah und hatte viel Angst um Maria und ihre Mitkämpfer. Die Tagebücher öffnen einem die Augen, auch erfahren wir zum Schluss ein gut gehütetes Geheimnis, das Gianna Leben auf den Kopf stellen wird.
Mehr möchte ich nicht verraten, jedenfalls Danke für die tiefe Einblicke in das schonungslose Leben der Partisanen die für Freiheit und Gerechtigkeit kämpften, ein hartes , Entbehrungsreiche Leben, bei dem viele den Tod fanden .
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Wunderschöne Geschichte
Zuerst einmal fand ich dieses Cover sehr schön und ansprechend. Mein erster Roman dieser Schriftstellerin. Gran Paradiso ist eine Familiengeschichte, die abwechselnd auf 2 Ebenen erzählt wird. Man wird ins schöne Italien entführt. Die Geschichte um …
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Wunderschöne Geschichte
Zuerst einmal fand ich dieses Cover sehr schön und ansprechend. Mein erster Roman dieser Schriftstellerin. Gran Paradiso ist eine Familiengeschichte, die abwechselnd auf 2 Ebenen erzählt wird. Man wird ins schöne Italien entführt. Die Geschichte um Gianna im Jahr 1982 handelt im Rahmen von Maria die im Jahr 1944 dort angesiedelt war. Beschrieben wird dort vom Leben und den Kämpfern in den Bergen des Aostatales. Maria die sich den Partisanen angeschlossen und gekämpft hatte, wurde als Heldin verehrt. Das Verhältnis von Gianna und ihrer Mutter war leider nicht sehr gut. Maria hat über ihre Zeit als Widerstandskämpferin nie gesprochen. Genaue Details über die Geschehnisse damals kennt Gianna aus dem veröffentlichen Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter. Sie ist sehr überrascht, über handschriftliche Aufzeichnungen ihrer Mutter die sie im Koffer fand. Erst jetzt erfährt Gianna, wer ihre Mutter wirklich war. Die Autorin hat für mich sehr fesselnd und gefühlvoll geschrieben, so das ich die Bilder vor Augen hatte. Alle Charaktere waren gut heraus gearbeitet und beschrieben. Für mich war das eine sehr schöne Geschichte mit Tiefgang die mir schöne lese Stunden beschert hat und ich empfehle diesen Roman sehr gerne weiter.
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