… hat Helga Schwabe ihren Sohn aus den Augen gelassen. Einen unaufmerksamen Moment lang. Und in diesem Moment ist er verschwunden.
Als fielen Hauptkommissar Henry Conroy die Ermittlungen in diesem Fall mutmaßlicher Kindesentführung nicht schon schwer genug, muss er sich auch noch mit einer neuen Kollegin herumschlagen. Vorlaut, frech, selbstbewusst – das ist Manuela Sperling. Aber sie hat einen guten Riecher. Und bald stoßen die beiden auf eine Spur, die zu einem einsamen, verfallenen Gehöft im Niemandsland an der Grenze zu Tschechien führt, auf dem illegal Hunde gezüchtet werden ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
5/5
19.12.2022
Buch (Taschenbuch)
Solider lesenswerter Thriller.
Runder Thriller, der keine Wünsche offen lässt. Winkelmann spielt immer wieder mit Blickwinkeln, Rückblenden und damit der Sympathie der LeserInnen. Alle Fäden, die er fallen lässt, sammelt er verlässlich wieder auf, sodass man am Ende zwar mit einer unschlüssigen Grimasse auf dem Gesicht, aber ohne Fragen dasteht. Spannend bis zum Schluss!
Bewertung
aus Zwickau
5/5
26.04.2020
Buch (Taschenbuch)
Spannend bis zum letzten Satz.
Das ist in kurzer Zeit bereits das vierte Buch von Andreas Winkelmann, welches ich regelrecht verschlinge. Spannende Story, toll geschrieben. Für Krimi Liebhaber genau das Richtige. Bin gespannt auf weitere Bücher von ihm.
Ramona Wegener
5/5
16.07.2018
Buch (Taschenbuch)
Das Lachen der Samojeden
Rezi zu die Zucht von Andreas Winkelmann, Schriftsteller
Ach was hab ich mich gefreut, wieder ein bekanntes Gesicht zu lesen.
Manuela Sperling ist mir seit Wassermanns Zorn ja wirklich als Kommissarin ans Herz gewachsen.
In die Zucht tritt sie ihre neue Dienststelle an, nachdem man sie nach dem Chaos welches der Wassermann angerichtet hat, versetzt hat.
Frau Sperling hat allerdings das Glück gepachtet, an Kollegen zu geraten, die sie mehr als nervig empfinden.
So auch Kommissar Henry Conroy.
Aber hier liegt der Fall noch ein bisschen anders, aber lest selbst, ob die beiden sich anfreunden oder sich gar noch mehr anfeinden, wie mit dem letzten Kommissar.
Den Fall, den beide serviert bekommen, ist keine einfache Nuss.
Ein Kind wird entführt, nach Tage langem Bangen, einer gefunden Hundeleiche, taucht Oleg wieder auf, bei ihm ein kleiner Hund, den er nicht mehr aus den Augen lässt. Nach Ermittlungen wird klar, er war nicht der Erste, der verschwand.
Doch was hat das alles miteinander zu tun?
Erst Manuelas Spürsinn, bringt die Kommissare auf die Spur, die die Fälle auf grausige Weise miteinander verbindet.
Welche Spur das ist.... verrat ich nicht.
Die Zucht hab ich total gerne inhaliert. Ich mag Manuela und ihre lockere Art. An einigen Stellen musste ich so lachen. Einfach nur herrlich.
Leider spielt hier mein Lieblingstier eine nicht ganz so schöne Rolle. Was in meinem Gedächtnis bleibt ist der Satz,
das Lachen der Samojeden. 😳 also von dieser Hunderasse werde ich in Zukunft Abstand nehmen.
Das Cover passt gut zum Buch. Der Machendrahtzaun, der die Samojeden einsperrt.
Die Story ist durchaus vertrackt, bis man sich so alles zurecht gelegt hat und Verbindungen erkannt hat, dauert es eine Weile. Es kommt hier öfters zu einem Aha Effekt. Das fand ich sehr spannend. Vom Stil her ist es gut zu lesen.
Somit volle 5* die ich aber hier gerne vergebe.
Viel Spaß damit :)
Bewertung
5/5
03.05.2017
Buch (Taschenbuch)
Spannend bis zum Schluss
Spannend ab der ersten Seite, viele relativ kurze Kapittel und Karaktere, wo man nicht wusste in welchem Verhältnis diese stehen, großartige Wendung(en).
Als ich nur die Inhaltsangabe gelesen habe, war ich noch nicht sehr überzeugt, wäre es kein kleiner Buchladen gewesen, hätte ich wahrscheinlich auch ein anderes Buch gefunden. Der Inhalt aber ganz anders. Ich lese nicht sehr gern und vorallem nur selten, aber dieses Buch habe ich fast verschlungen. Super geschrieben, man konnte es sehr flüssig lesen, und spannend bis zum Schluss. Auch wenn man dachte, man könnte etwas vermuten, war es doch wieder anders und trotz der 500 Seiten keinesfalls langatmig, geschweige denn langweilig. Auch nach Ende des Buches nicht einfach vergessen, es beschäftigte mich noch stunden danach (nicht im negativen Sinn).
Definitiv nicht mein letztes Buch von Andreas Winkelmann!
Kleeblatt
aus Berlin
5/5
30.05.2016
Buch (Taschenbuch)
Manchmal sind 5 Minuten…
Manchmal sind 5 Minuten einfach zu viel, in denen man sein Kind aus den Augen lässt. In diesen 5 Minuten verschwand der 6-jährige Oleg Schwabe spurlos. Der mürrische Hauptkommissar Henry Conroy bekommt diesen Fall auf den Tisch. Als dann auch noch die Tierschützerin Rieke Schneider spurlos verschwindet, hat er sich nicht nur mit den beiden Fällen zu befassen, sondern hat zudem auch noch die nervige Manuela Sperling an der Backe, die ihm als Kollegin zugeteilt wurde. Sie gehört zu den Menschen, die sagen, was sie denken und das laut und offen. Ihre Art geht Conroy auf die Nerven, aber er muss zugeben, dass ihre Ansätze und Ideen oft ins Schwarze treffen. Manuela Sperling sieht zwischen dem Verschwinden des Jungen und der Tierschützerin nämlich einen Zusammenhang, auch wenn das anfangs mehr als abwegig ist. Und dann sind da noch die Hunde, die immer wieder auftauchen... Das ist jetzt der 2. Thriller, den ich von Andreas Winkelmann gelesen habe. "Killgame" hatte mir schon gut gefallen, aber das wird durch diesen Thriller definitiv getoppt. Der Autor arbeitet mit mehreren Handlungssträngen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Zum einen geht es um den Fall der Entführung von Oleg, dann dem Verschwinden der Tierschützerin Rieke, die von ihren Freunden Lea und Ralf gesucht wird und dem Kennenlernen des Täters. Hunde spielen in diesem Thriller ebenfalls eine entscheidende Rolle. Es handelt sich um die russische Hunderasse Samojeden, die hier recht blutrünstig dargestellt werden. Eigentlich sehen diese Hunde fluffig und lieb aus, was ich mir erst einmal ergoogeln musste. Das Ermittlerteam Conroy - Sperling passt auf den ersten Blick nicht zusammen, er mürrisch und sein eigenes Päckchen tragend, sie vorlaut, frech und sie lässt sich von ihren männlichen Kollegen nicht unterbuttern. Aber sie ergänzen sich und bilden letztendlich eine Einheit, auf die man zählen kann. Beide wissen, wie der andere tickt und was man von ihm / ihr zu halten hat. Sie gehen effizient zu Werke, das auch noch unter Zeitdruck, denn die Hoffnung, Oleg lebend wiederzufinden, sinkt von Stunde zu Stunde. Die Ermittlungen laufen auf volle Power, bis sie für Conroy privat werden. Dem Autor gelingt es mühelos, den Leser in Schach zu halten. Die Fährte legte er mit dem Verschwinden des Jungen und von da an hat er den Leser in seinen Bann gezogen. Mich zumindest hatte er an der Nadel, ich kam nicht mehr los. Ich wollte wissen, was es mit den Hunden auf sich hatte und wie die einzelnen Stränge eine Einheit werden sollten. Damit hat er sich wirklich Zeit gelassen, Zeit der Spannung und Hoffnung für alle Beteiligten und auch für mich. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und das, obwohl es auch ein paar wirklich unappetitliche Szenen zu lesen gab. Wenn ich ein Buch lese, lasse ich den Inhalt wie einen Film an mir vorbeiziehen und bei den gewissen Stellen fiel es mir echt nicht leicht, sie mal eben so locker wegzustecken. Es war ein mitreißender Thriller, der den Leser nicht ruhen lässt, bis das Buch die letzte Seite erreicht hat. Der Spannungsbogen fand seinen Ursprung in der Entführung des Jungen und stieg stetig an, bis zur aufklärenden Auflösung. Andreas Winkelmann - für mich ein Name, den ich mir merken werde. Ein Thriller, den ich sehr gern weiterempfehle.
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