
Silvia Stolzenburg
Gebundenes Buch
Der Teufelsfürst
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Die politischen Entwicklungen Mitte des 15. Jahrhunderts zwingen den Fürsten der Walachei, Vlad Dracul II., sich dem Herrscher des Osmanischen Reiches zu unterwerfen. Er überlässt Sultan Murad II. seine beiden jüngeren Söhne als Faustpfand. Am Hof in Edirne werden der sechzehnjährige Vlad und sein elfjähriger Bruder Radu zum Opfer von Folter und Missbrauch. Doch die Misshandlungen können den Stolz des Älteren nicht brechen. Während Radu sich in sein Schicksal ergibt, kämpft Vlad erbittert um seine Freiheit. Als Mitglied des Drachenordens darf er seinen Glauben nicht verraten. Der Wu...
Die politischen Entwicklungen Mitte des 15. Jahrhunderts zwingen den Fürsten der Walachei, Vlad Dracul II., sich dem Herrscher des Osmanischen Reiches zu unterwerfen. Er überlässt Sultan Murad II. seine beiden jüngeren Söhne als Faustpfand. Am Hof in Edirne werden der sechzehnjährige Vlad und sein elfjähriger Bruder Radu zum Opfer von Folter und Missbrauch. Doch die Misshandlungen können den Stolz des Älteren nicht brechen. Während Radu sich in sein Schicksal ergibt, kämpft Vlad erbittert um seine Freiheit. Als Mitglied des Drachenordens darf er seinen Glauben nicht verraten. Der Wunsch nach Rache für all die Demütigungen steigert seinen Überlebenswillen.Zur gleichen Zeit wird die junge Zehra von Katzenstein in Ulm der Hexerei und des Mordes an ihrem Vater angeklagt. Falsche Zeugen beschwören ihre Täterschaft. Das Gericht verurteilt Zehra und verhängt eine lebenslängliche Verbannungsstrafe über sie. Mittellos, verzweifelt und ohne Schutz muss sie ihre Heimatstadt verlassen und sich den Gefahren stellen, welche vor den Toren der Stadt lauern. Trotz der Strafandrohungen des Gerichts macht sich ihr Bruder Utz kurz nach der Verbannung auf die Suche nach seiner Schwester. Doch Zehra ist wie vom Erdboden verschwunden.
Silvia Stolzenburg, Jahrgang 1974, studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 erfolgte die Promotion über zeitgenössische Bestseller mit Abschluss Dr. phil. Ihr Debüt feierte die Autorin im Herbst 2010 mit dem Historienroman "Die Launen des Teufels", dem ersten Band ihrer Ulm-Trilogie. "Der Teufelsfürst" bildet den Auftakt zu einem weiteren fesselnden Zweiteiler. Im Zentrum der Reihe steht die historische Figur des Woiwoden Vlad Draculea ¿ durch Bram Stoker weltbekannt als Graf Dracula. Es ist jedoch keine Geschichte über Vampire, sondern ein spannender Historien-Thriller über den gefürchteten Fürsten der Walachei. Der zweite Band, "Das Reich des Teufelsfürsten", erscheint im Sommer 2014. Silvia Stolzenburg arbeitet als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin, sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb.
Produktdetails
- Edition Aglaia
- Verlag: Bookspot
- Seitenzahl: 409
- Erscheinungstermin: Juli 2013
- Deutsch
- Abmessung: 219mm x 144mm x 38mm
- Gewicht: 594g
- ISBN-13: 9783937357751
- ISBN-10: 3937357750
- Artikelnr.: 37088760
Herstellerkennzeichnung
Bookspot Verlag
Behringstr. 10
82152 Planegg
info@bookspot.de
Ein historisch und fiktiv gelungener Roman
Der Roman handelt von dem berühmten Vlad Draculae und ist teils historisch und fiktiv angelegt. Diese Mischung fügt sich zu einer interessanten und spannenden Geschichte über das Leben des Fürst Draculae, die aber keineswegs von …
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Ein historisch und fiktiv gelungener Roman
Der Roman handelt von dem berühmten Vlad Draculae und ist teils historisch und fiktiv angelegt. Diese Mischung fügt sich zu einer interessanten und spannenden Geschichte über das Leben des Fürst Draculae, die aber keineswegs von Vampiren und Untoten handelt.
Der Leser erfährt warum der junge Fürst Grausamkeit und Qualen erleiden musste, die sein gesamtes späteres Leben so beeinflussten.
Flüssig geschrieben und gut recherchiert ist dieser Roman ein Zeitdokument und lesbare Geschichte die ein gutes Bild der damaligen Zeit bietet.
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Silvia Stolzenburg hat in ihrem Roman „Der Teufelsfürst“ historische Ereignisse zwischen Februar 1447 und Dezember 1448 im Osmanischen Reich und rund um Ulm zusammen mit einer fiktiven Handlung zu einer spannenden Geschichte verknüpft und ein dramatisches, vielschichtiges Bild …
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Silvia Stolzenburg hat in ihrem Roman „Der Teufelsfürst“ historische Ereignisse zwischen Februar 1447 und Dezember 1448 im Osmanischen Reich und rund um Ulm zusammen mit einer fiktiven Handlung zu einer spannenden Geschichte verknüpft und ein dramatisches, vielschichtiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet. Die Autorin entführt den Leser in zwei ganz unterschiedliche Welten:
Zum einen geht es an den Sultanshof nach Edirne. Hier werden der 16-jährige Vlad Draculea und sein jüngerer Bruder Radu als Geiseln gefangen gehalten. Vlad möchte seinen Bruder beschützen, kann aber nicht verhindern, dass Radu von dem jähzornigen Prinzen Mehmet drangsaliert wird und sich diesem schließlich unterwirft. Vlad muss unfassbare Grausamkeiten erdulden, er wird in Kriegsführung ausgebildet und wird gezwungen, andere Menschen zu foltern.
Silvia Stolzenburg lässt Vlad durch einen wahren Strudel an Emotionen rauschen. Liebe, Wut, Angst Hass – es gelingt der Autorin hervorragend, dieses Gefühlschaos, das Vlad im Verlauf der Handlung durchlebt, an den Leser weiterzugeben. Sein Leben ist düster, blutig, barbarisch. Es fällt nicht schwer nachzuvollziehen, dass Vlad nach und nach seine Menschlichkeit verliert und alles Gute in ihm ausgelöscht wird.
Ein zweiter Handlungsstrang beginnt in Ulm. Hier wird die 14-jährige Zehra von Katzenstein das Opfer einer hinterhältigen Intrige. Sie wird der Hexerei bezichtigt und angeklagt, ihren Vater ermordet zu haben. Es kommt zum Prozess, Zehra wird verurteilt und mittel- und schutzlos aus der Stadt verbannt. Im Folgenden begleitet man nicht nur Zehra auf ihrem leidvollen Weg bis in die Walachei, wo sie auf Vlad trifft, sondern erfährt auch ausgiebig von den fiesen Machenschaften, die Helwig von Katzenstein in Ulm spinnt, um Zehras Bruder Utz sein Hab und Gut abzuluchsen.
Die beeindruckende Fähigkeit der Autorin, Situationen und Emotionen zu beschreiben, erlebt man auch in diesem Teil der Geschichte.
Die Akteure bilden eine bunte Mischung und werden von Silvia Stolzenburg lebendig und bildhaft dargestellt. Zahlreiche historische und fiktive Figuren werden geschickt miteinander kombiniert, das Zusammenspiel aller ist ausgeklügelt und funktioniert bestens. Jeder Einzelne spielt dabei die ihm zugedachte Rolle ausgezeichnet und auch die vielen Nebenfiguren wirken überzeugend und bereichern die Handlung außerordentlich.
Silvia Stolzenburg hat einen angenehm flott zu lesenden Schreibstil. Von der ersten Seite an zeigt sich, wie hervorragend sie in der Lage ist, dem Leser die jeweilig vorherrschende Stimmung zu vermitteln und ihn in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Dieser erste Band des Zweiteilers rund um den Fürsten Vlad Draculea hat mich durchweg begeistert – ein spannendes, fesselndes Leseerlebnis.
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Vlad Dracul ist eine beeindruckende Persönlichkeit, kein Wunder also, dass sich um ihn viele Mythen ragen. Dieser Roman ist allerdings kein Fantasyroman, in denen er sich hübsche junge Frauen willig macht und aussaugt, sondern ein spannender Mittelalterroman, der mir manchmal ein wenig die …
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Vlad Dracul ist eine beeindruckende Persönlichkeit, kein Wunder also, dass sich um ihn viele Mythen ragen. Dieser Roman ist allerdings kein Fantasyroman, in denen er sich hübsche junge Frauen willig macht und aussaugt, sondern ein spannender Mittelalterroman, der mir manchmal ein wenig die Sprache verschlagen hat.
Der Schreibstil ist grandios. Silvia Stolzenburg versteht sich darauf, ihre Leser mit bildhaften und detailreichen Beschreibungen zu begeistern. Die Story ist unglaublich authentisch erzählt und mir stockte das ein oder andere Mal der Atem, so ausführlich war ihre Darstellung. Und trotzdem konnte und wollte ich das Buch nicht aus der Hand legen.
Die Figuren sind interessant und sehr facettenreich. Vor allem die Protagonisten wachsen einem ans Herz. Ich habe mit Dracul, seinem Bruder Radu, aber auch Zehra und deren Bruder Utz mitgefiebert.
Neben der mitreißenden und fesselnden Handlung hat mich aber besonders die Recherchearbeit der Autorin beeindruckt. Das besondere an historischen Romanen ist für mich immer, wenn sie wahren Begebenheiten entsprechen und durch fiktive Ergänzungen zu etwas ganz Neuem gemacht werden.
Ich bin schon gespannt, wie diese Reihe weitergeht. Der Auftakt der Trilogie war mehr als vielversprechend.
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Im 15. Jahrhundert leben die beiden jüngeren Söhne des Fürsten der Walachei, Vlad Dracul II., als Gefangene des Sultans am osmanischen Hof in Edirne. Der sechszehnjährige Vlad Dracul und sein elfjähriger Bruder Radu müssen viel Grausames einstecken. Vlad versucht Radu …
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Im 15. Jahrhundert leben die beiden jüngeren Söhne des Fürsten der Walachei, Vlad Dracul II., als Gefangene des Sultans am osmanischen Hof in Edirne. Der sechszehnjährige Vlad Dracul und sein elfjähriger Bruder Radu müssen viel Grausames einstecken. Vlad versucht Radu zu schützen, so gut er kann, und wird dafür bestraft. Doch er strebt nach Freiheit und seine Rachegelüste helfen ihm dabei, alles zu überstehen. Dabei steht er trotz der Widrigkeiten sehr lange zu seinem christlichen Glauben.
Daneben gibt es noch einen Handlungsstrang, der in Ulm spielt und sich um die junge Zehra von Katzenstein dreht, die beschuldigt wird, Vatermörderin und Hexe zu sein. Sie wird aus der Stadt verbannt. Ihr Bruder Utz sucht sie, doch sie reist mit einer Sinti-Gruppe umher.
„Der Teufelsfürst“ ist der erste Teil einer Triologie über die historische Person Vlad Draculea, den die meisten nur aus dem Vampirroman Graf Dracula kennen.
Der Schreibstil ist einfach mitreißend und die Geschichte um Vlad sehr spannend. Der Ulmer Teil nimmt allerdings die Hauptrolle ein und ist zwar interessant, aber auch ein wenig zu ausgebreitet.
Vlad ist eine starke Persönlichkeit, die nicht aufgibt. Er nimmt einiges auf sich, um den Bruder zu schützen. Aber erst als er sich nach außen hin anpasst, geht es ihm besser. Aber was er am Hof des Sultans erlebt hat, prägt ihn auch für sein weiteres Leben. Er wird ein grausamer Fürst. Zehra hat mir leidgetan, Sie wird von missgünstigen Verwandten beschuldigt. Nach ihrer Verbannung hat sie auch einiges auszustehen. Doch dann wird sie von Den Sintis gesund gepflegt und muss mit ihnen ziehen. Sie steht unter Schutz und ist gleichzeitig eine Gefangene
Vlads Geschichte ist erst in späteren Jahren belegt, seine Kindheit und Jungend wird in diesem Buch von der Autorin ausgeschmückt.
Es ist eine spannende Geschichte mit interessanten Persönlichkeiten, die aber auch grausam und blutig ist. Mir hat das Buch gut gefallen und ich möchte auch unbedingt die Folgebände lesen.
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Wieder einmal ist der Autorin ein ganz bezaubernder Roman gelungen, der einen in den Orient und nach Ulm und Umgebung entführte. Bildhaft beschreibt sie ihre Protagonisten und die Schauplätze des Romans. Ich wandelte in Gedanken nicht nur durch Ulm, auch im Osmanischen Reich fand ich mich …
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Wieder einmal ist der Autorin ein ganz bezaubernder Roman gelungen, der einen in den Orient und nach Ulm und Umgebung entführte. Bildhaft beschreibt sie ihre Protagonisten und die Schauplätze des Romans. Ich wandelte in Gedanken nicht nur durch Ulm, auch im Osmanischen Reich fand ich mich bestens zurecht.
Die Protagonisten konnte man vor seinem inneren Auge sehen, als ständen sie vor einem.
Schon zu Beginn war die Spannung auf einem recht hohen Niveau, konnte aber bis zum Ende immer weiter gesteigert werden, so dass es immer schwerer fiel das Buch aus den Händen zu legen. Einziges Manko, das offene Ende. Dies allerdings lässt sich entschuldigen, wenn man bedenkt dass es sich auch hier wieder um den Beginn einer Trilogie handelt.
Von mir 5 von 5 Sternen und, wie sollte auch anders sein, eine Leseempfehlung!
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Interessanter Roman mit Längen
Etwa im Jahr 1430 flammte der Hexenwahn im Westen Europas auf…
In Ulm wird Zehra von Katzenstein der Hexerei beschuldigt, und ihren Vater ermordet zu haben… Denn sie hat ein Hexenmal am Körper…
Zwei Söhne des Fürsten der …
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Interessanter Roman mit Längen
Etwa im Jahr 1430 flammte der Hexenwahn im Westen Europas auf…
In Ulm wird Zehra von Katzenstein der Hexerei beschuldigt, und ihren Vater ermordet zu haben… Denn sie hat ein Hexenmal am Körper…
Zwei Söhne des Fürsten der Walachei – Vlad Daculea und Radu - werden am Hof des Sultans des Osmanischen Reiches als Geiseln festgehalten…
Rad u wird vom Sohn des Fürsten benutzt…
Vlad will einen Ausweg finden seinen Bruder aus dessen Klauen befreiten und ihn beschützen…
Zehra Strafe war die Verbannung aus Ulm und landete bei dem Zigeunern, die ihr vorher das Leben gerettet hatten…
Und dann gibt es da noch die anderen Katzensteiner, die Utz von Katzenstein um seinen Besitz erleichtern wollen…
Wieso flammt der Hexenwahn auf? Was kennzeichnete eine Hexe angeblich? Wer hat Zehras Vater wirklich ermordet? Zehra doch bestimmt nicht, oder? Wo hat Zehra ein Hexenmal? Warum werden die Söhne des Fürsten am Hof im Osmanischen Reich festgehalten? Inwiefern benutzt Mehmet der Sohn des Sultans Radu? Wie will Vlad einen Ausweg finden? Wie will er es schaffen, seinen Bruder zu befreien? Warum landete Zehra bei den Zigeunern? Inwiefern habe sie ihr das Leben gerettet? Was hat es mit diesem Katzensteiner auf sich, der Utz das Leben schwermacht? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich ganz gut lesen. Jedoch war ich etwas enttäuscht, denn ich bin von Silvia Stolzenburg – also was ich bisher von ihr gelesen habe – mehr Schwung gewohnt. Es war für mich einfach nicht spannend genug. Es war nicht das Hin und Her zwischen osmanischem Reich und Westeuropa, das hat mich nicht gestört. Aber das Buch hatte doch erhebliche Längen und wurde für mich erst etwa im letzten Viertel wirklich richtig spannend. Nicht, dass es uninteressant gewesen wäre, denn vieles was die Autorin über die Söhne des walachischen Fürsten schrieb, war durchaus auch spannend, aber eben langgezogen. Vlad hatte doch seinen Bruder gekannt, er war ja eigentlich noch ein Kind, und wenn so jemand gefoltert wird und zu etwas gezwungen wird, dann wird er eines Tages wohl gebrochen. Was mir jedoch gefallen hat, ich allerdings bei einem historischen Roman als selbstverständlich empfinde, es aber nicht überall ist, ist, dass es ein Personenregister gab. In diesem war dann auch kenntlich gemacht, welche Personen historisch belegt sind. Insgesamt hat mir der Roman aber trotzdem gut gefallen und da ich keine halben Sterne vergebe, weil das nicht überall möglich ist, und eben dann doch eher zu vier tendiere, gebe ich diesem Buch vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
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Silvia Stolzenburg ist eine Autorin, die schon etliche Preise für ihre gut recherchierten und auf Fakten beruhende Historien bekam. Die Stadt Ulm ist ihr gut bekannt und das schlägt sich auch in diesem Buch nieder.
Der Teufelsfürst beschreibt das Leben des jungen Prinzen Vlad …
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Silvia Stolzenburg ist eine Autorin, die schon etliche Preise für ihre gut recherchierten und auf Fakten beruhende Historien bekam. Die Stadt Ulm ist ihr gut bekannt und das schlägt sich auch in diesem Buch nieder.
Der Teufelsfürst beschreibt das Leben des jungen Prinzen Vlad Draculea und seines Bruders Radu. Beide befinden sich in Gefangenschaft und leiden dort unter der harten Hand der dort lebenden Menschen. Besonders der kleine Radu wird häufig vom lüsternen Prinz Mohamed belästigt. Sobald Vlad ihm helfen möchte, wird er geschlagen und gefoltert.
Der zweite Erzählstrang spielt in Ulm und hier dreht sich alles um die Familie Katzenstein. Zehra und Utz Katzenstein müssen den Tod des Vaters beklagen. Als dann zu dem Leid auch noch ein Arzt den Leichnam untersuchen möchte, nimmt das Unheil seinen Lauf.
Es war mein erster Roman von Silvia Stolzenburg und mit Sicherheit nicht mein letzter. Ihre klare und ruhige Art, die Situation der damals lebenden Bevölkerung zu beschreiben, gefällt mir gut. Ihre Recherche zum Buch betrieb sie mit großer Akribie, da über die Jugendjahre des Grafen Draculea nicht viel überliefert ist. Im Nachwort schreibt die Autorin, welche Figuren des Buches tatsächlich lebten und welche sie erfand. Das ist der erste Band einer Trilogie, die spannend geschrieben ist und Lust auf mehr macht.
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