Benutzername: Mundolibris
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Bewertungen

Insgesamt 336 Bewertungen
Bewertung vom 14.09.2017
Ein Fleck im Meer
Aldridge, John; Sosinski, Anthony

Ein Fleck im Meer


ausgezeichnet

Ein Fleck im Meer ist die wahre Geschichte zweier Freunde und ihrem Kampf um Leben und Tod.
Es ist kein Buch zum schnell weglesen sondern eher eines welches man genießen sollte und daher sollte man nur wenige Seiten am Tag lesen.
Es ist auch die Geschichte einer großartigen Freundschaft zweier Männer die sich fast ihr ganzes Leben kennen und schätzen. Einer Freundschaft die den jeweils anderen niemals aufgeben lässt. Ein wirklich herzberührendes Werk.
Die Autoren zeichnen sich durch einen wirklich tollen Schreibstil aus, der den Leser neugierig bleiben lässt. Seite für Seite bleibt es spannend teilweise sogar dramatisch und so kann der Leser eigentlich nicht umhin weiterzulesen.
Es reizt natürlich das Buch am Stück an einem Tag zu lesen, spannend genug ist es mit 256 Seiten auch kurz genug. Doch damit würde man der Story nicht gerecht werden, weil es auch ein Buch ist das lange nachhallt.
Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, wusste aber vorab, dass es ein Genussbuch ist, deshalb habe ich mir die Zeit auch genommen.
Rückblenden zeigen immer wieder die Geschichte der Freundschaft der beiden Männer.
Die Emotionen der Männer ist sehr gut dargestellt und man spürt die Bedeutung dieser besonderen Freundschaft, die man als Leser mitfühlen kann.
Für mich ist dieses Buch eine der Entdeckungen im Jahr 2017 und ich empfehle es guten Gewissens.
Glasklare 5 von 5 Sternen sowie eine Kauf- und Leseempfehlung.

Bewertung vom 12.09.2017
Die Salbenmacherin und die Hure
Stolzenburg, Silvia

Die Salbenmacherin und die Hure


ausgezeichnet

Kaum das Buch aufgeschlagen und die ersten bekannten Namen gelesen fand ich mich sofort in den Büchern dieser Reihe wieder. Fesselnd geschrieben schaffte es Silvia Stolzenburg aufs Neue mich in den Bann der Salbenmacherinreihe zu ziehen.
Echte und glaubhafte Figuren zeichnen dieses Buch aus und man glaubt den Figuren jedes Wort.
Die Schauplätze sind so bildhaft beschrieben dass man sich ohne Probleme in Nürnberg zurechtfinden könnte. Man spürte auf jeder Seite, dass dieses Buch etwas Besonderes für die Autorin ist. Ich hatte das Gefühl dass sie besonders viel liebe ins schreiben und recherchieren gesteckt hat.
Der schöne Schreibstil der Autorin ließen in meinem Kopf bunte Bilder entstehen fast so wie in einem farbenfrohen Kinofilm.
Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite schön aufgebaut und steigert sich auf den letzten Seiten noch bis hin zum furiosen Finale.
Selten gelingt es Autoren Bücher in einer Reihe über mehrere Teile gleichermaßen spannend zu halten, dass man selbst jetzt nach dem dritten Band gerne noch einen vierten oder fünften Band lesen möchte. Silvia Stolzenburg ist dieses Kunststück wieder einmal bestens gelungen.
Für mich sind das hochverdiente 5 von 5 Sternen sowie eine Kauf- und Leseempfehlung!

Bewertung vom 11.09.2017
Marlenes Geheimnis
Riebe, Brigitte

Marlenes Geheimnis


ausgezeichnet

Heute am 11.09.20117 erscheint Brigitte Riebes neuer Roman, den ich schon vorab lesen durfte.
Es ist ein sehr bewegendes Buch, das in der Hauptsache in den ersten Nachkriegsjahren des zweiten Weltkriegs spielt.
Fast jeder hat eine Tante oder sonstige Verwandte die nach dem Krieg ihre Kinder alleine durchbringen musste. Dies an sich ist schwer genug, wenn man nun auch noch aus der Heimat fliehen muss, braucht man neben Mut auch noch ein gewisses Maß an Glück.
Diesen Frauen setzt die Autorin, wenn auch vielleicht ungewollt, mit diesem Roman ein Denkmal.
Die Hauptfigur ist Eva, die Ihre Kindheit und Jugend im Sudetenland verbrachte und sich nun nach Kriegsende auf den langen Weg zum Bodensee begibt mit einem Umweg über die sowjetisch Besetzte Zone. Ihre Geschichte erzählt Brigitte Riebe hier.
Wie man es von der Autorin gewöhnt ist sind ihre Figuren sehr echt und lebendig. Sie wirken nicht im Geringsten konstruiert und es kam mir beim Lesen immer wieder so vor als erzählte eine meiner Tanten von ihren Erlebnissen im bzw nach dem Krieg. Auch wie gewohnt setzte bei mir beim Lesen schnell mein Kopfkino ein und hörte nicht auf zu rattern bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte.
Die Autorin holte mich gleich auf den ersten Seiten ab und ich fühlte mit Eva und Leni, dem Findelkind dem sich Eva zunächst angenommen hatte.
War es zunächst, die Geschichte Evas, entwickelte sich das Buch immer mehr in Richtung der Geschichte Marlenes. Sehr spannend mit vielen nicht zu erwartenden Wendungen ins heute, nach dem Tod Evas.
Nachdem sich herausstellte dass es insgesamt drei Handlungsstränge gibt war ich sehr gespannt wie Brigitte Riebe diese miteinander verknüpft. Doch keine Sorge, dies ist ihr aufs Beste gelungen so dass am Ende keine offenen Fragen blieben.
Die Geschichte hat mich sehr berührt und ich kann das Buch guten Gewissens empfehlen.
Von mir sind das glasklare 5 Sterne.

Bewertung vom 16.08.2017
AMNESIA - Ich muss mich erinnern
Herrmann, Jutta Maria

AMNESIA - Ich muss mich erinnern


ausgezeichnet

Vorab, ich liebe die Romane der Autorin. Auch dieser gefällt mir wirklich sehr gut, doch dieses Mal war es anders. Ich wusste Tage- ja wochenlang nicht wie ich meine Meinung zu diesem Roman kundtun kann. Mehrere Versuche eine Rezension zu schreiben landeten im Rundordner und ich war wirklich kurz davor zu verzweifeln. Nun endlich ist es vollbracht und ich kann meine Meinung mitteilen. Eine wahrlich schwere Geburt, und ich hoffe, dass die Autorin niemals so lange mit einem Buch zu kämpfen hat wie ich mit meiner Meinung.
Der Schreibstil gefiel mir außerordentlich gut, denn Jutta Maria Herrmann gelingt es immer wieder aufs Neue, ihre Leser gleich zu Beginn gefangen zu nehmen und mit auf die Reise durch die Story nehmen.
Ihre Figuren wirken wie immer, sehr echt und real. Und so kann man sich auch sehr gut in sie hineinersetzen und steht deshalb nicht nur daneben sondern vielmehr mitten in der Geschichte.
Besonders interessant ist der psychologische Hintergrund, bzw. die psychischen Probleme der Protagonistin.
Sehr geschickte Wendungen machen es für den Leser nahezu unmöglich Rückschlüsse auf den oder die Täter zu bekommen. Ich gestehe dass ich daran gescheitert bin und erst auf den letzten Seiten wirklich sicher sein konnte wer es war.
Gut gefallen konnte auch dass die Taten nur angedeutet wurden und deswegen die eigne Phantasie gefragt war um letzten Endes die Taten klar zu definieren.
Insgesamt legte die Autorin wieder einen tollen Roman hin der mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten konnte.
Für mich sind das in der Summe die volle Punktzahl, also 5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 07.08.2017
Longmire: Bittere Wahrheiten
Johnson, Craig

Longmire: Bittere Wahrheiten


ausgezeichnet

Longmire ist kein Buch das den Leser wie ein Bulldozer mittreist, sondern eher gemächlich daherkommt. Es scheint dem reinen Leser von harten Thrillern vorkommen als gäbe es die eine oder andere Länge im Buch, doch dies scheint nur so. Denn auf mich wirken diese Längen durchaus genau so gewollt um den jeweiligen Figuren genug Raum zu geben um diese dem Leser näher zu bringen.
Die Figuren wirken durchweg echt und sehr glaubhaft und keineswegs konstruiert.
Durch seine Bildhafte Sprache gelingt es Johnson dem Leser die Landschaft in Wyoming sehr schön zu beschreiben und dem Leser direkt ein Bild in den Kopf zu pflanzen.
So war es für mich kein Wunder, dass ich sogleich ein Bild im Kopf hatte und die ganze Story lief dann ab wie ein bunter Film vor meinem inneren Auge ab.
Wäre die Story einige Jahrzehnte früher angesiedelt, hätte man direkt ein Bild mit Cowboys und Indianern im Kopf gehabt.
Wie soll man die Story beschreiben? Ich denke am ehesten wird man dem Buch und der Story gerecht wenn man es als einen modernen Western beschreibt.
Ich hatte immer wieder den einen oder anderen Verdächtigen im Kopf, jedoch immer nur kurz, weil dann die Story eine Wendung nahm, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Besonders die letzten Wendung zum tatsächlichen Täter hatte es in sich und ich habe so auf keinen Fall mit gerechnet.
Ich kann die Story bzw das Buch nur zu gerne empfehlen. Und ich bin gespannt, ob es weitergeht und wie.
Von mir gibt es die volle Punktzahl. 5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 03.08.2017
Blutschmuck
Mattfeldt, Petra

Blutschmuck


ausgezeichnet

Im neuen Fall für Falko Cornelsen geht es diesmal um das Thema Missbrauch. Wie gewohnt beschreibt die Autorin die Taten nur so Detailliert wie es unbedingt notwendig ist um die Story zu verstehen, so dass die eigne Phantasie das meiste grauen selbst erzeugen muss.
Für mich ist das großes Kino, denn ich finde so ist das Buch für jeden lesbar ohne Einschränkungen.
Spannend geht es direkt los und dieses recht hohe Level der Spannung bleibt bis zum Ende des Buches bestehen und steigert sich sogar noch.
Die Figuren sind sehr plastisch beschrieben, sodass sie dem Leser sehr real erscheinen. Da möchte ich die Figur der Lisa, eines der Opfer, hervorheben, denn diese erscheint so echt und „lebendig“ dass man fast meinen könnte, dass die Autorin dieses persönlich erlebt hätte.
Highlight für mich, dass die Story dieses Mal auch einen der Kollegen von Falko mehr betrifft, als es diesem Lieb ist.
Die Story wird in mehreren Handlungssträngen erzählt und ich war zu Beginn nicht wirklich sicher wie diese zusammengeführt werden sollen. Doch ist die Petra Mattfeldt aufs Beste gelungen so dass keine Fragen offen blieben.
Für mich hat Falko Cornelsen schon jetzt Kultstatus und ich bin sehr gespannt welche interessanten Fälle die Autorin für ihn noch bereithält. Fälle übrigens die keineswegs konstruiert wirken sondern leider sehr echt und real. So echt dass ich zwischendurch immer mal wieder kurz pausieren musste, weil mich das gelesene einfach sehr berührt hat.
Für mich eine Glasklare Kauf- und Leseempfehlung!
5 von 5 Sternen

Bewertung vom 16.07.2017
Solange die Hoffnung uns gehört
Winterberg, Linda

Solange die Hoffnung uns gehört


ausgezeichnet

Nur wenige Bücher schaffen es mich so lange nach der Lektüre zu bewegen. Dieses Buch ist eines von diesen wundervollen Büchern. So schlimm diese Thematik ist, so schön war es zu lesen, denn es zeigt auch was wahre Freundschaft wirklich wert ist. Nicht nur einmal musste ich mir eine Träne wegblinzeln, denn diese Story bewegt den Leser sehr tief. Vielleicht sollte ich erwähnen dass dieses Buch nichts für sehr zart besaitete Menschen ist, denn das Thema Judenverfolgung wird schonungslos dargestellt.
Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, zum einen aus der Sicht der im Deutschen Reich zurückgebliebenen jüdischen Mutter und zum anderen aus der Sicht der Tochter die mit einem der „Kindertransporte“ ins sichere England verschickt wurde.
Linda Winterberg ist es gelungen mich gleich auf den ersten Seiten in das Buch hinein zu ziehen. Ich erlebte quasi neben den Protagonisten diese düstere Zeit. Es ist ihr aufs Beste gelungen die Gefühle und Ängste der Figuren darzustellen, und zwar in einer Art und Weise das es nicht wie eine fiktive Geschichte wirkt, sondern eher wie ein Erlebnisbericht.
Man leidet mit der Mutter, man erfreut sich daran dass es der Tochter gut geht. Und man entwickelt Hassgefühle gegen die Menschen (Monster?) die sich gegen ihre ehemaligen Freunde und Nachbarn stellen bloß weil sie dem jüdischen Glauben angehören.
Linda Winterberg schreibt die Geschichte so einfühlsam wie es nur eben möglich ist, ohne die Story langweilig werden zu lassen.
Eigentlich wollte ich das Buch zu einem späteren Zeitpunkt lesen und vorstellen, doch kurz hineingelesen und ich war im Buch gefangen und konnte es erst nachdem ich es beendet hatte aus den Händen legen.
Auf jeder der fast 500 Seiten spürte man die Atmosphäre der damaligen Zeit, die so nie wieder zurückkommen darf. Das Buch ist nicht nur gute Unterhaltung, sondern vielmehr ein Mahnmal gegen den Faschismus, zugleich setzt Linda Winterberg mit diesem Buch den vielen Opfern des Holocaust damit ein ehrendes Denkmal.
Für mich ist das bisher mein Buch des Jahres und ich vergebe mehr als hochverdiente 5 Sterne sowie eine absolute Kauf - und Leseempfehlung.
Vielen Dank Linda Winterberg!

Bewertung vom 12.07.2017
Zorn der Götter / Giants Bd.2
Neuvel, Sylvain

Zorn der Götter / Giants Bd.2


ausgezeichnet

Das Buch ist ein echter Pageturner und so war ich innerhalb von wenigen Tagen durch. Die Spannung ist von Anfang an recht hochgehalten und steigert sich sogar noch bis zum Finale.
Figuren und Schauplätze sind sehr Bildhaft dargestellt und so begann mein Kopfkino recht schnell zu rattern.
Auch wenn man das Buch problemlos lesen kann ohne Band 1 der Reihe zu kennen, hätte ich doch besser diesen vorher lesen sollen. Denn stellenweise hatte ich das Gefühl dass da etwas fehlt um das eine oder andere zu verstehen. Wie gesagt es war nur ein Gefühl, und doch werde ich jetzt den ersten Band noch besorgen und lesen, einfach nur um festzustellen ob dem wirklich so ist.
Auch wenn eine solche Story naturgemäß eine reine Fiktion ist, fand ich doch dass die Figuren echt wirkten und die Reaktionen durchaus nachvollziehbar waren.
Der Gedanke eine solche Geschichte könnte irgendwann einmal der Realität entsprechen war erschreckend und faszinierend zugleich.
Das Buch konnte mich aufs Beste unterhalten, auch wenn das Ende einige Fragen offen lässt, die den Leser fast dazu zwingen den folgenden Band auch zu kaufen.
Für mich sind das dennoch 5 Sterne sowie eine Kauf- und Leseempfehlung.

Bewertung vom 09.07.2017
Heldenflucht
Kilman, Jan

Heldenflucht


ausgezeichnet

Mit Heldenflucht legt der Autor ein sehr beeindruckendes Debüt nun auch im historischen Genre vor. Bislang veröffentlichte er als Rudi Jagusch recht erfolgreich mehrere Kriminalromane die in seiner Heimat der Eifel spielen, diese sind bei Emons erschienen. Dazu noch zwei Thriller die beide im Heyne Verlag erschienen sind.
Dezember 1918, der große Krieg (1. Weltkrieg) ist seit wenigen Wochen beendet und die Versorgungslage ist nach wie vor schlecht. Viele Soldaten sind noch nicht nach Hause zurückgekehrt.
Vor diesem Hintergrund spielt dieser historische Kriminalroman.
Es gelingt Jan Kilman aufs Beste die düstere Stimmung der ersten Wochen nach dem Ende des Krieges einzufangen. Die Verzweiflung der Menschen aber auch die Hoffnung dass es nun besser werden wird.
Für mich ein besonderes Highlight die vom Autor erdachten „Feldpostbriefe“ an die lieben zuhause und ihr Schicksal.
Figuren und Schauplätze, des in mehreren Handlungsebenen spielenden Romans, wirken durchweg sehr gut durchdacht und authentisch. Die Hauptebene spielt direkt nach Kriegsende in einem Dörfchen in der Eifel. Weitere Ebenen spielen im Krieg an der Westfront in Frankreich.
Die Handlungsebene im Dorf spiegelt auch sehr gut den Hass wider der kurz nach Kriegsende auf den Kriegsgegner Frankreich noch immer in den Herzen der Menschen wütet.
Sehr interessante Dialoge lassen die ganze Geschichte noch interessanter wirken
Dank der sehr schönen Schreibweise erscheint es einem so als wenn man kein Buch Lesen würde sondern eher einen farbenfrohen Film sehen würde. Die Schreibweise des Autors lässt das Kopfkino schnell in Gang kommen.
Besonders die Szenen an der Westfront erinnern gefühlsmäßig an den Klassiker „In Westen Nichts neues“. Das ist ganz großes Kino und ich wurde aufs beste unterhalten.
Für das historische Debüt von Jan Kilman vergebe ich glasklare 5 von 5 Sternen, sowie eine Kauf- und Leseempfehlung.

Bewertung vom 04.07.2017
The Extinction Cycle - Buch 3: Krieg gegen Monster
Smith, Nicholas Sansbury

The Extinction Cycle - Buch 3: Krieg gegen Monster


ausgezeichnet

Wie schon in den ersten beiden Teilen der Reihe um Sergeant Beckham und sein Team geht es auch hier wieder zur Sache. Spannende Action, hochdramatische Kämpfe ums Überleben der Menschheit und besonders auch die ausgezeichnet ausgearbeitete Atmosphäre lassen das Buch zu etwas besonderem werden. Es ist dem Autor nun schon zum dritten mal gelungen mich aufs allerbeste zu unterhalten, was nur wenigen gelingt, denn oft lasen Buchreihen spätestens nach dem zweiten Band stark nach, was hier aber nicht der Fall ist. Für mich hat die Reihe, die meinem Wissen nach bislang 6 Teile umfasst, das Zeug zu einer Kultreihe.
Dank der plastisch beschriebenen Schauplätze und Figuren hat man sofort ein sehr genaues Bild vor seinem inneren Auge und so erscheint es als liefe ein Kinofilm im Kopf ab.
Die Dialoge wirken echt und gut durchdacht und keinesfalls konstruiert.
Der Autor hat das Gespür dafür wann er Akzente setzen muss um die Leser neugierig zu halten. Und trotz der immer wiederkehrenden Gefechte die sich gewissermaßen durchaus ähneln, aber doch wegen immer neuer Wendungen immer wieder neu sind.
Jeder der bislang bei Festa erschienenen 3 Teile kann ohne die Kenntnis der vorherigen Teile gelesen werden, es empfiehlt sich aber diese vorher zu lesen, alleine deshalb weil einem sonst ein tolles Lesevergnügen entgehen würde.
Für mich sind das zum dritten Mal die volle Punktzahl, 5 von 5 Sterne.