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Benutzername: Mundolibris
Wohnort: Frankfurt am Main
Über mich: ...unheilbarer Bookaholic
Danksagungen: 104 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 373 Bewertungen
Bewertung vom 13.06.2018
Die ferne Hoffnung
Carsta, Ellin

Die ferne Hoffnung


ausgezeichnet

Die Geschichte beginnt im Jahr 1888, dem Jahr in dem das Deutsche Reich gleich drei Kaiser hatte. Nach dem Tod von Wilhelm I. folgt sein Sohn Friedrich III, der seinerseits nur 99 Tage regiert, ihm folgt wiederum dessen Sohn Wilhelm II. der bis zu seiner Abdankung am 9. November 1918 regiert.
Die Geschichte spielt im Deutschen Reich, Österreich und Kamerun (Deutsche Kolonie von 1884 bis 1919).
Nach dem Tod des Patriarchen Peter Hansen müssen seine drei Söhne Robert, Karl und Georg die Geschicke des hochverschuldeten Familienunternehmens lenken.
Vor diesem Hintergrund hat Ellin Carsta eine spannende Story gewoben, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt und erst dann wieder loslässt, wenn man den letzten Satz gelesen hat.
Es gelingt Ellin Carsta aufs Beste die besondere Atmosphäre dieser Zeit einzufangen und so ist es nicht verwunderlich wenn man in das Buch hingezogen wird.
Die Figuren haben die notwendige Tiefe und so glaubt man ihnen jedes einzelne Wort. Sie beschreibt die Schauplätze so schön, dass man sie regelrecht vor Augen „sieht“.
Die Spannung ist gut aufgebaut und nimmt zum Ende hin sogar noch zu.
Die ganze Story wirkt für mich echt und wahrhaftig und keineswegs konstruiert, obwohl es „nur“ eine Fiktion ist. Jedoch eine Fiktion die einem das Gefühl gibt mitten im Leben der Menschen in der damaligen Zeit zu stehen.
Der für mich einzige Kritikpunkt ist der brutale Cliffhanger am Ende des Buches.
Es ist kein Buch das man so auf die schnelle mal weglesen sollte, sondern es ist eher ein Buch zum Genießen, also ein Buch für das man sich Zeit nehmen sollte.
Das war für mich ganz großes Kino und so ist es fast natürlich wenn ich hier 5 von 5 Sternen vergebe, sowie eine Leseempfehlung ausspreche.

Bewertung vom 07.06.2018
Der Todesmeister
Elbel, Thomas

Der Todesmeister


ausgezeichnet

Alyson, Elysion und Megapolis heissen die drei Romane des Autors die ich bisher gelesen habe. Mit „Der Todesmeister“ legt er nun seinen ersten Thriller vor. Einen Thriller, der mich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase recht schnell abholen konnte.
Überraschende Wendungen, spannende und sehr real wirkende Charaktere und nicht zuletzt interessante Schauplätze ließen das Buch zu einer runden Sache werden.
Wie ich es schon von seinen vorherigen Büchern kannte, gelingt es dem Autor immer seine Leser mit seinem spannenden Stil zu fesseln.
Die Spannung ist so aufgebaut, dass Thomas Elbel seine Leser jeweils auf die folgenden Kapitel, Seiten oder Absätze gespannt hält und diese so kaum eine Möglichkeit haben das Buch aus der Hand zu legen.
Die Figuren sind so bildhaft beschrieben, dass man fast das Gefühl hat neben ihnen zu stehen, ja, sogar meinen könnte, man könne sich mit ihnen unterhalten.
Für mich war das Buch allerbeste Unterhaltung, jedoch weise ich darauf hin, dass das Buch eher nichts für zarte besaitete Lese sein könnte.
Im Großen und Ganzen ist das für mich eine glasklare Leseempfehlung und, natürlich, die volle Punktzahl. 5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 30.05.2018
Krokodilwächter
Engberg, Katrine

Krokodilwächter


ausgezeichnet

Nur selten konnte mich ein Debüt so abholen wie dieses. Auch wenn die Ermittlungen recht langwierig wirken, ist es doch so, dass gerade das dem Buch seinen Reiz gibt. Großartig die Idee dass ein Mörder nach einem Buchmanuskript mordet.
Für die Leser die gerne mitermitteln hat es Katrine Engberg recht schwer gemacht, denn viele geschickt eingeschobene Wendungen machen genau dies teilweise unmöglich. Aber nur fast.
Mehr als nur einmal hatte ich den Verdacht, das war es jetzt, nun haben sie den/die Täter, doch klarer Fall von denkste, wieder eine Wendung, die meine eignen Ermittlungen ad absurdum führten.

Sehr gelungen fand ich besonders die Dialoge, vor allem die zwischen dem Ermittlerteam um Jeppe Kørner und Anette Werner. Neben den Ermittlungen erfährt der Leser vieles aus dem Leben der beiden, was für mich zu einem guten Thriller oder Krimi einfach dazu gehört.
So wirken die Figuren durchweg lebendig und erhalten entsprechend die notwendige Tiefe.
Etwa mehr hätte ich gerne über die Schauplätze erfahren, doch konnte ich hier gut damit leben, dass diese nur am Rande angesprochen wurden. Denn die Spannung, die von Anfang an recht hoch war, hat dieses Manko mehr als ausgeglichen.

Ich kann diesen Thriller jedem Leser empfehlen, der gerne sehr gute Dialoge, sowie Interessante, mit der notwendigen Tiefe ausgestattete Figuren mag.

So sind da von uns 5 von 5 Sternen, sowie eine Kauf- und Lesempfehlung.

Bewertung vom 15.05.2018
Das Ende
Laymon, Richard

Das Ende


sehr gut

„Laymon für Anfänger“, so oder ähnlich könnte man diesen Roman des Autors umschreiben. Es ist ein Roman der nicht ganz so extrem ist wie man es eigentlich von Laymon gewöhnt ist. Doch ist es ein Roman der durch seine Spannung besticht und so den Leser auf jeden Fall abholen kann. Wie gewohnt nimmt der Autor seine Leser mit auf eine rasante Reise und es gelingt ihm, den Leser schon auf den ersten Seiten abzuholen. Laymon gelang es wieder mir Bilder in den Kopf zu pflanzen und so begann mein Kopfkino zu rattern. Laymon schreibt so dass der Leser neugierig auf die folgenden Seiten bleibt und so kaum die Möglichkeit besteht das Buch aus den Händen zu legen. Die Figuren und auch die Schauplätze sind sehr bildhaft beschrieben und wirken durchweg sehr echt. Mir persönlich wirkte der Roman zu sanft, für einen Laymon sogar eher human. Aber dennoch finde ich dass der Roman ein toller Einstieg für neue Leser von Richard Laymon. Für mich sind das verdiente 4 von 5 Sternen, sowie einer Leseempfehlung!

Bewertung vom 29.04.2018
Feuerspur
Silvia Stolzenburg

Feuerspur


ausgezeichnet

Silvia Stolzenburg schickt ihre Ermittlerin Tina Baumann ins Rennen. Die Weltbildpremiere machte mich, schon als das Buch vorgestellt wurde, sehr neugierig und ich wurde nicht enttäuscht.
Tina Baumann ist eine Person mit Ecken und Kanten und sie ist nicht ohne eigene Traumata.
Dass sie dann ausgerechnet in der Spurensicherungseinheit der Brandermittlung tätig ist macht es für sie nicht einfacher.
Gleich der erste Fall für die neue Ermittlerin hat es in sich und hat mich gleich auf den ersten Seiten voll mitgenommen.
Direkt in den ersten beiden Kapiteln schildert Silvia Stolzenburg das erste Feuer und die Begründung dafür, warum Tina Baumann selbst traumatisiert ist.
Für mich war es so, dass sie mich gerade mit diesen beiden Kapiteln gefesselt hat und ich das Buch danach nicht mehr aus den Händen legen konnte.
Wer den Schreibstil von Silvia Stolzenburg kennt, weiß genau, dass sie so schreibt, dass der Leser immer auf die folgenden Seiten und Kapitel neugierig ist.
So war es mir klar, dass es wieder nahezu unmöglich sein wird selbst zu ermitteln, denn immer wieder folgen auf den vermeintlichen Täter geschickt eingefügte Wendungen, die die eigene Ermittlung hinfällig machen. Und dies so, dass die Story nicht konstruiert wirkt.
Immer wieder auffällig sind die gut durchdachten Dialoge, die die Story sehr authentisch wirken lassen.
Gut recherchierte Ermittlungsarbeit und gute Fachkenntnis runden diesen wirklich tollen Roman ab.
Mein Fazit deckt sich mit dem Text auf der Rückseite des Buches: Hochspannung von der ersten bis zur letzten Seite.
Hochverdiente 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

Bewertung vom 28.04.2018
Revolution im Herzen
Beinert, Claudia; Beinert, Nadja

Revolution im Herzen


ausgezeichnet

Das Buch beschreibt die Geschichte des Karl Marx und seiner Weggefährten aus der Sicht seines Dienstmädchens und heimlichen Geliebten.
Lenchen, das Dienstmädchen, verlässt ihre Heimat und kommt kurz darauf bei den Eltern der späteren Ehefrau von Karl Marx unter, um dann in den Haushalt von Karl Marx und seiner Gemahlin zu gehen. Soviel, kurz angerissen, zur Vorgeschichte.
Am Rande immer wieder erwähnt die Arbeit von Karl Marx, was für mich sehr faszinierend war.
Die Erzählerin spricht von ihrem Befinden, von der Familie Marx und den politischen Entwicklungen. So bekommt man einen schönen Einblick in die damalige Zeit und das Leben der Marxens.
Die Figuren, wie auch die Schauplätze sind sehr schön beschrieben. Die Figuren wirken durchweg sehr authentisch und so gelingt es den Autorinnen sehr gut mein Kopfkino anzuschubsen.
Ab einem gewissen Zeitpunkt ist der Point of no Return erreicht und mein Kopfkino ratterte ohne Unterlass, so dass die Story wie ein farbenfroher Film vor meinem inneren Auge abgelaufen ist.
Sehr gut gefallen haben mir die Dialoge, die ich mir durchaus genau so im Hause Marx vorstellen könnte.
Die Story ist von Beginn an sehr spannend gehalten und so fällt es sehr schwer das Buch aus den Händen zu legen. Ich fühlte mich zu jeder Zeit aufs Beste unterhalten und so empfehle ich das Buch gerne weiter.
Einziger Kritikpunkt, das Buch hätte gerne als Trilogie ausgelegt sein können. Denn für meinen Geschmack hätte das Leben von Karl Marx und seiner Familie viel mehr Platz verdient.
Für mich sind das 5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 27.04.2018
Das dunkle Netz
Stolzenburg, Silvia

Das dunkle Netz


ausgezeichnet

„Das dunkle Netz“ ist der zweite Band der Reihe um den Feldjäger der Bundeswehr Mark Becker und die Ermittlerin der Stuttgarter Kripo Lisa Schäfer. Die beiden sind ein Paar wie Pech und Schwefel, ein Paar wie es unterschiedlicher nicht sein könnte. Auf der einen Seite Mark Becker, der es mit den Vorschriften nicht immer sehr genau nimmt. Und auf der anderen Seite Lisa Schäfer, die Polizistin, die immer korrekt sein will, aber Mark Becker, dennoch, wenn auch ungerne, immer wieder deckt bei seinen Eskapaden. Trotz, oder gerade weil sie so unterschiedlich sind, sind sie als Ermittlerteam nahezu unschlagbar.
Vorab möchte ich anmerken, dass sich die beiden bisherigen Teile der Reihe, auch gut alleine Lesen lassen, auch ohne Kenntnis des anderen Teils.
Wie man es von Silvia Stolzenburg gewohnt ist, sind die Figuren und die Schauplätze sehr bildhaft beschrieben, so dass man das Gefühl hat neben den beiden zu stehen und mit zu ermitteln.
Apropos mitermitteln, das macht die Autorin dem Leser sehr schwer, denn Dank großartig eingefügter Wendungen, kommt der Leser immer wieder auf neue Verdächtige. So ist es jedes Mal so, wenn man sich freut nun den Täter gefunden zu haben, macht Silvia Stolzenburg dem Leser einen Strich durch die Rechnung und man kann seinen Täter wieder einmal von der Liste streichen.
Man bemerkt in nahezu jedem Satz die sehr gute Recherchearbeit der Autorin und das macht ihre Story sehr authentisch.
Gut gefallen haben mir auch wieder die Dialoge die echt wirken.
Die Spannung ist von Beginn an auf einem recht hohen Level angesiedelt und steigert sich je weiter man in der Lektüre voranschreitet immer mehr bis hin zum großartigen Finale.
Man kann sehr gespannt sein was Silvia Stolzenburg weiterhin einfällt zu einer möglichen Fortsetzung dieser Reihe. Ich freue mich auf jeden Fall sehr auf den folgenden Band. Für mich war das wieder ganz großes Kino.
Und so komme ich nicht umhin wieder die Höchstpunktzahl, 5 von 5 Sternen zu vergeben und eine Leseempfehlung auszusprechen.

Bewertung vom 27.04.2018
Frankfurter Schattenjagd
Aurass, Dieter

Frankfurter Schattenjagd


ausgezeichnet

Was wäre wenn Tschernobyl nicht ein einziger Super-GAU gewesen wäre, sondern erst der Beginn einer Kettenreaktion, die hunderte dieser Super-GAUs ausgelöst hätte und damit die Gebiete östlich der ehemaligen DDR bis hin zum Pazifik unbewohnbar gemacht hätte?
Die Folgen, Millionen Tote und eine gute halbe Milliarde Flüchtlinge die zu einem guten Teil nach Europa gekommen sind. Europa wird zu einer Föderation der noch verbliebenen Europäischen Staaten und so gibt es natürlich auch gemeinsame Polizeikräfte. Vor diesem Hintergrund spielt dieser Roman.
Dieter Aurass hat aus dieser Fiktion einen hochspannenden Kriminalroman gesponnen, der mich gleich auf den ersten Seiten abgeholt hat und nicht wieder losgelassen hat vor dem dramatischen Finale. In meinen Augen war das ganz großes Kino und wenn ich ehrlich bin, würde ich persönlich mich sehr freuen, wenn dieser Stoff eines Tages tatsächlich auf der großen Leinwand zu sehen wäre.
Wie immer sind die Schauplätze und Figuren sehr gut beschrieben, doch das veränderte um ein vielfaches größeres Frankfurt, macht neugierig was der Autor aus meiner Stadt gemacht hat. Doch ich finde dass Dieter Aurass das sehr gut gemacht hat.
Lange lässt der Autor den Leser im dunklen wer mit den Taten etwas zu tun haben könnte. Und gerade wenn man glaubt nun könne man mitermitteln, legt der Autor falsche Fährten und fügt geschickt Wendungen ein, so dass man wieder am Anfang steht und die Gedanken zum Täter wieder abgehakt werden können. Also alles wieder auf Anfang für den Leser.
Die Figuren sind durchweg sehr interessante Charaktere, die alle sehr glaubhaft und echt wirken.
Das sind keine weichgespülte Figuren die man so oder ähnlich in vielen Romanen oder Filmen vorfindet, sondern sie haben alle ihre Macken, fast wie im echten Leben.
Zu Beginn hat die Spannung schon ein gutes und relativ hohes Niveau, aber je weiter man in der Story fortschreitet umso mehr steigt diese an bis hin zum furiosen Finale.
Für meinen Geschmack war dies der bisher stärkste Roman von Dieter Aurass und schon heute freue ich mich darauf mehr von ihm zu lesen. Insbesondere dieser Roman hat meiner Meinung nach durchaus eine Fortsetzung verdient.
Für mich sind das hochverdiente 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.

Bewertung vom 19.04.2018
Steirerquell
Rossbacher, Claudia

Steirerquell


ausgezeichnet

Steirerquell ist der achte Band der erfolgreichen Krimireihe um die Ermittlerin Sandra Mohr vom LKA in Graz. Für mich ist dieser 8 Band der vierte den ich gelesen habe. Und bislang konnte Claudia Rossbacher mich jedes Mal aufs Neue begeistern. Dieser achte Fall für Sandra Mohr ist zugleich ihr emotionalster Fall, ist doch ihre beste Freundin mit involviert.
Für mich ist klar, dass ich nun auch noch die mir fehlenden 4 Teile organisieren und lesen werde.
Denn Sandra Mohr hat für mich Kultcharakter, egal welcher Fall, die Romane von Claudia Rossbacher kann man unbesehen kaufen, man trifft bei ihr immer ins Schwarze.
Tolle Dialoge, die Figuren sind sehr bildhaft beschrieben und nicht zuletzt zeichnet sie dem Leser bei der Beschreibung der Schauplätze tolle Bilder in den Kopf.
Die Spannung ist bei Claudia Rossbacher wie gewohnt schon zu Beginn auf einem recht hohen Niveau, das sich dennoch noch steigert je näher man in Richtung Finale kommt.
Ich weiß nicht so recht wie ich es nennen soll… doch ich denke wenn ich sage, dass die Romane von Claudia Rossbacher, echte Wohlfühlromane sind trifft das am ehesten. Was aber nicht heißen soll, dass sie Lahm sind und sich wie Gummi ziehen, ganz im Gegenteil.
Für mich sind das wieder einmal, 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

Bewertung vom 14.04.2018
Mandelblütenmord
Gruber, Christina

Mandelblütenmord


ausgezeichnet

Eher rein zufällig bin ich über das Debüt von Christina Gruber gestolpert. Ich mag die Romane aus dem Emonsverlag sehr gerne und besonders auch die Mallorcakrimis von Andreas Schnabel. Und so bin ich beim Stöbern auf der Homepage unter anderem auf Christina Gruber gestoßen.
Es gelingt der Autorin gleich auf den ersten Seiten den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen und so zu fesseln, dass man das Buch kaum aus den Händen legen kann.
Mit den drei Hauptfiguren, der Großmutter, dem seltsamen Mädchen und dem verliebten Polizisten sind Christina Gruber drei Figuren gelungen mit Ecken und Kanten, die aber allesamt authentisch wirken.
Die Großmutter, ein wenig schrullig, aber mit messerscharfem Verstand. Das seltsame Mädchen erscheint nur auf den ersten Blick seltsam, doch ist sie das Superhirn und Computergenie und die die auch mal gewisse Risiken eingeht, die nicht immer zu ihrem besten ausgehen. Und nicht zuletzt der verliebte Polizist, der das seltsame Mädchen liebt, stetig im Kampf mit seinem Vorgesetzten der nicht immer die richtigen Entscheidungen trifft.
Ein wie ich finde großartiges Gesamtpaket, das auch dank der geschickt verwobenen Wendungen, einen echten Pageturner aus dem Buch macht.
Die Autorin hält sich nicht mit langem Vorgeplänkel auf, sondern steigt gleich spannend in die Story ein, so dass der Leser gleich neugierig wird auf die folgenden Seiten bzw Kapitel.
Ich liebe es mitzuermitteln, doch macht es die Autorin dem Leser nicht leicht den oder die Täter herauszufinden. Das ist großes Kino, das macht Spaß und das muss man im Blut haben, denn erlernen lässt sich das nicht.
Gut gefallen haben mit auch die sehr bildhafte Beschreibung der Schauplätze die mich als Leser neugierig machten auf die Insel Mallorca, einfach nur um die Schauplätze einmal im realen zu erleben.
Insgesamt ist das Buch für mich gut für die volle Punktzahl, also 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!