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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Mundolibris
Wohnort: Frankfurt am Main
Über mich: ...unheilbarer Bookaholic
Danksagungen: 104 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 385 Bewertungen
Bewertung vom 09.08.2018
Sie sehen dich / Pheromon Bd.2
Wekwerth, Rainer; Thariot

Sie sehen dich / Pheromon Bd.2


ausgezeichnet

Eigentlich ist es oft so, dass bei einer Trilogie, der mittlere Teil der eher schwächere ist. Doch hier nicht, hier ist der mittlere Teil sogar noch stärker wie der erste Teil.
Habe ich beim ersten Teil einige Kapitel gebraucht um in der Story anzukommen, war ich im zweiten Band gleich auf den ersten Seiten mittendrin. Noch rasanter, noch spannender und noch fesselnder ist diese Story. Mir kam gleich wieder der Gedanke, was wenn so etwas irgendwann einmal Realität werden würde? Ein erschreckender Gedanke, doch im hier und jetzt, eine faszinierende Buchidee.
Wie schon gesagt, ich habe sofort in die Story zurück gefunden. Und ich war sofort wieder gefesselt von der Geschichte.
Neben den schon bekannten Figuren kommen jetzt einige spannende Figuren dazu und ich war gespannt wie diese sich in das ganze einfügen. Langsam immer mehr kommt man dahinter wie sich das Ganze auch über diesen zweiten Band hinaus zusammenfügen könnte. Doch ätsch, wie schon bei Band eins endet der zweite mit einem bösen Cliffhanger. Der aber, zugegeben, nichts Schlimmes ist, denn schon lange vor dem Ende war für mich klar, dass auch der dritte Band unbedingt hier einziehen muss.
Spannend geht es los, und immer spannender geht es weiter. Ich wurde mit jeder Seite immer gespannter und hätte am liebsten schon jetzt den dritten Band gelesen.
Die Idee mit dem Zeitsprung ist zwar nichts neues, doch ist es wirklich genial umgesetzt. Diesen dann verknüpft mit der Idee einer Alieninvasion lässt augenblicklich das Kopfkino beginnen zu rattern.
Das Buch ist ein echter Pageturner, einmal begonnen, hat man kaum eine Chance das Buch aus den Händen zu legen. Mich hat das Buch in er Tat einiges an Schlaf gekostet, einfach weil ich immer nur noch ein Kapitel, oder eine Seite weiterlesen wollte. Als ich das Buch dann beiseite legte und auf die Uhr schaute, war es fast schon zu spät um überhaupt noch zu schlafen. Aber ganz egal, das war es auf jeden Fall Wert.
Das Buch kann ich empfehlen für Jugendliche ab ca. 12 Jahren und natürlich auch für junggebliebene Erwachsene bis 99 Jahren. Ich bin übrigens 54 Jahre und war voll und ganz begeistert.
Für das Buch vergebe ich 5 von 5 Sternen obwohl es nachdem Band eins bereits 5 Sterne bekommen hat, eigentlich mindestens einen zusätzlichen Stern verdient hätte.

Bewertung vom 05.08.2018
Der Falter
Seitz, Michael

Der Falter


ausgezeichnet

Der Falter ist der zweite Band der der Krimireihe um den Privatdetektiv Falco Brunner. Der Roman ist eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe und auch dieses Mal widmet er sich eines brisanten Themas-Häusliche Gewalt. Wie man es von Michael Seitz kennt, hat er auch zu diesem Thema glänzend recherchiert.
In diesem Fall ist Falco noch persönlicher in den Fall involviert als üblich, hat er doch vermeintlich eine Frau überfahren. Doch was steckt da wirklich dahinter?
Gleich auf den ersten Seiten hat er mich wieder abholen können. Nein, nicht nur abholen, sondern er hat es wieder geschafft mich zu fesseln. Nach jeder gelesenen Seite, bleibt der Leser dank der tollen Schreibweise, neugierig auf das folgende.
Figuren und Schauplätze sind sehr schön plastisch beschrieben. Die Figuren erscheinen lebendig und echt. Besonders gut gefielen mir die Dialoge, die ich mir persönlich durchaus so im realen vorstellen könnte.
Die Spannung zu Beginn eher sachte, doch je weiter man in der Story kam umso mehr stieg die Spannung an, so sehr das man irgendwann das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Einziges Manko für mich, durch sehr geschickt eingefügte Wendungen ist es fast unmöglich mitzuermitteln, denn fast jedes Mal hat er mir durch eine solche Wendungen meine Verdächtigen genommen. Das ist großartig, so muss ein moderner Krimi geschrieben werden.
Ich habe den Autor mit einem historischen Roman kennen gelernt, doch ich denke, dass er mit seinen Kriminalromanen seine wahre Passion gefunden hat.
Mich konnte Michael Seitz mit diesem Krimi aufs Beste Unterhalten und so freue ich mich für diese Story die volle Punktzahl zu vergeben.
5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

Bewertung vom 29.07.2018
Das Weingut. In stürmischen Zeiten
Lacrosse, Marie

Das Weingut. In stürmischen Zeiten


ausgezeichnet

Mit „Das Weingut“ ist Marie Lacrosse aka Marita Spang eine großartige Familiensaga gelungen. Es ist alles dabei was es für eine spannende Story braucht, eine Lovestory, böse Intrigen und nicht zuletzt hochdramatische historische Episoden.
Die Autorin nimmt den Leser mit auf die Reise in die Schlachtfelder des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 und erzählt in erster Linie die Geschichte des jungen Erben Franz und dem Dienstmädchen Irene im Elsass des 19. Jahrhunderts.
Die Story wird in mehreren Erzählsträngen erzählt, die jede für sich schon eine spannende Geschichte zu erzählen hatten. Spannend war es letztlich wie die Stränge zueinander finden.
Die Schauplätze sind schön beschrieben und für den Leser gut nachvollziehbar. Die Figuren und ganz besonders auch die Dialoge konnten mich zum Teil begeistern und dabei vor allem, dass die Autorin auch alte und heute nur noch selten gebräuchliche Worte und Redewendungen eingepflegt hat. Das fand ich wirklich toll und begeisterte mich so sehr, dass ich nachdem ich die ersten Redewendungen und alten Worte gefunden hatte regelrecht Jagd darauf machte.
Die Story ansich nahm mich gleich im ersten Kapitel gefangen und ließ mich nicht mehr los bis zum Ende. Das Ende hatte leider ein brutal offenes Ende, so dass der Leser keine andere Wahl haben wird, als sich den Folgeband zu besorgen.
Dennoch, für mich war das allerbeste Unterhaltung und ich freue mich schon heute auf den zweiten Band dieser Geschichte.
Insgesamt sind das für mich glasklare 5 von 5 Sternen und natürlich eine Leseempfehlung!

Bewertung vom 29.07.2018
Der Nekromant - Totenkult
Forbes, M. R.

Der Nekromant - Totenkult


ausgezeichnet

Ich muss offen gestehen, dass die Welt der Fantasy nicht die meine ist. Erfundene Welten, Elfen und dergleichen lassen mich ein Buch normalerweise gar nicht erst beginnen zu lesen.
Beim Nekromanten jedoch war es ganz anders, begonnen damit dass das Buch in der realen Welt spielt über Figuren die man sich zumeist doch real vorstellen kann, hat mich das Buch Seite für Seite in seinen Bann gezogen.
Die Schauplätze sind sehr schön und begreifbar beschrieben, so dass sie sich vor meinem inneren Auge manifestierten.
Ebenso erscheint es mit den Figuren, die nahezu alle echt erschienen, obwohl es gerade hier der Nekromant ist der mich in seinen Bann gezogen hat. Warum das so ist? Ich vermute dass es am düsteren was er durchaus verströmt, liegt. Das mag ich, düstere Figuren und düstere Schauplätze lassen für mich den Eindruck entstehen, dass es sich hierbei eher um eine Horrorstory handelt.
Einmal auf die Figur eingelassen, die Figur und ihre Beweggründe verstanden, hat man mit der Story durchaus riesigen Spaß. Die Spannung die schon recht früh auf einem recht hohen Level ist, kann sich dennoch je weiter man zum Ende hinkam, immer weiter gesteigert. Und so hatte ich eigentlich nur ein Bedürfnis, noch mehr vom Nekromanten zu lesen.
Die realen Menschen in der Story, die für meinen Geschmack eher die Nebenrollen spielen wirken alle durchaus echt und gut durchdacht. Okay, zum Teilleicht überzogen aber genau das macht den Reiz aus.
Die Dialoge sind gut durchdacht und wirken, gäbe es solche Figuren denn wirklich, real und könnten möglichweise genau so gesprochen werden.
Insgesamt fand ich in diesem Buch eine gut durchdachte Story vor, die mich von der ersten bis zur letzten Seite aufs Beste unterhalten hat. Es war für mich nicht einfach das Buch für Pausen aus der Hand zu legen und ich habe dafür auf die eine oder andere Stunde schlaf verzichtet.
Für mich ist die Story für hervorragende 5 von 5 Sternen gut, sowie eine Leseempfehlung!

Bewertung vom 25.07.2018
Bruder
Ahlborn, Ania

Bruder


ausgezeichnet

Das Buch ist Band 130 aus der Festa-Reihe Horror&Thriller.
Vorab ein Hinweis! Das Buch ist nichts für sehr zart besaitete Leser, wer es durchaus gerne etwas härter mag ist hier gut bedient.
Auch wenn die Autorin sehr geschickt die brutalen Taten nur anreißt und den bösen Rest der Fantasie der Leser überlässt wird man bestens unterhalten.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Konflikt der beiden Brüder Rebel und Michael. Während Rebel Spaß an den Taten findet ist Michael eher der Mitläufer der scheinbar aus Angst vor seinem Bruder mitmacht.
Die beiden Brüder sind sehr gut beschrieben, während die Nebenfiguren, Opfer und die Familie der Brüder, eher beiläufig beschrieben wird.
Doch dies sehe ich nicht als schlecht an, denn man hätte durchaus ein Zweipersonenstück mit Opfern daraus machen können.
Gleich auf den ersten Seiten holt die Autorin den Leser ab und lässt ihn nicht mehr los bis zum furiosen Finale.
Ich hatte, dank der sehr guten Beschreibung der Brüder, die beiden gleich vor meinem inneren Auge. Ich hatte fast das fiese Grinsen von Rebel vor Augen während der Taten, den eher schüchternen Gesichtsausdruck von Michael und die verträumte Schwester.
Sehr interessant anzusehen war der Konflikt der Brüder, wo Michael von einem Anfang total hörigen Mitläufer, sich mit der Zeit immer mehr von Rebel abzunabeln scheint.
Für mich war das Buch beste Unterhaltung und so sind das für mich 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

Bewertung vom 17.07.2018
Steirerpakt
Rossbacher, Claudia

Steirerpakt


ausgezeichnet

Mit dem nunmehr fünften von acht Bänden der Steirerreihe von Claudia Rossbacher geht es hier nun weiter. Mein fünfter Fall ist der siebte in der Buchreihe. Und je mehr ich davon lese umso mehr bin ich sicher dass aus Sandra Mohr und Sascha Bergmann ein Ermittlerduo mit Kultstatus geworden ist.
Wie in jedem Band schafft es Claudia Rossbacher, auch dieses Mal, den Leser sehr schnell abzuholen und so zu fesseln, dass er das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag.
Denkt man die Ermittler nun schon hinlänglich zu kennen, muss man feststellen, dass sich die Autorin wieder neue Aspekte aus dem Leben der Ermittler hat einfallen lassen.
Wie gewohnt findet man viele alte Bekannte aber auch viele neue Figuren vor, die gewohnt zuverlässig und gut beschrieben werden. So gut, dass man fast das Gefühl hat diese von irgendwoher zu kennen. Sie wirken durchweg echt und lebendig, so wie die ganze Story eben auch echt und lebendig wirkt.
Der Spannungsbogen ist fein gesponnen und nimmt den Leser sogleich mit auf die Reise durch diese starke Story. Gleich auf den ersten Seiten geht es recht spannend los und steigert sich bin hin zum furiosen Finale.
Ich gehöre zu den Lesern die gerne mitermitteln. Jedoch gelingt es Claudia Rossbacher, dank geschickter Wendungen, den Leser und Mitermittler, immer wieder in die Irre zu führen. So ist es wirklich nur schwerlich möglich, den oder die Täter vor der Auflösung durch die Autorin, zu ermitteln.
Das ist Klasse, genau so muss ein guter Kriminalroman geschrieben sein, genauso mag ich das.
Für mich sind das auch dieses Mal 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

Bewertung vom 05.07.2018
Im Lautlosen
Metzenthin, Melanie

Im Lautlosen


ausgezeichnet

Es ist sehr lange her, dass mich ein Buch so abgeholt hat. Gestern habe ich die letzten 450 Seiten am Stück gelesen.
Das Buch ist eine Geschichte um das Schicksal zweier Familien in der Zeit von 1926 bis zum Ende des zweiten Weltkriegs.
Das Buch ist kein leichter Stoff und es ist eine Story die zum Nachdenken anregt und noch eine Weile Nachhallt.
Man erlebt alle Gefühlsregungen von Freude über Angst und Trauer und ich gestehe, dass auch bei mir das eine oder andere Tränchen vergossen wurde. Stellenweise standen mir die Haare zu Berge, fast wie wenn ich einen Horrorfilm angesehen hätte. Doch die Gräueltaten der Nazis und ihrer Helfer waren mehr als das, sie konnten den stärksten Mann brechen.
Sehr detailliert recherchiert schildert die Autorin von den Anfängen der NSDAP und ihren Anhängern bis hin in Tausendjährige Reich. Den zumeist stillen Kampf der Opfer und der Menschen die tagtäglich ihr Leben im Widerstand gegen das verbrecherische Regime aufs Spiel setzten.
Sie setzt damit den stillen Helden dieser Jahre ein Denkmal und zeigt auf dass dies nie wieder geschehen darf.
Die Figuren sind fein gezeichnet und wirken auch wenn es zu einem großen Teil rein fiktive Figuren sind, sehr real. Auch wenn es fiktive Figuren sind, die meisten haben reale Vorbilder oder besser reale Geschichten als Hintergrund.
Man fühlte die Angst der Figuren, wenn sie in die Fänge der Denunzianten gerieten die sie an die GestaPo verrieten. Man bewunderte sie, wenn sie scheinbar kaltblütig, ihre Angehörigen und Freunde schützten.
Man litt mit ihnen, wenn sie eben diese verloren und eben nicht schützen konnten. Man freute sich innerlich, wenn es den Tätern auf irgendeine Weise an den Kragen ging.
Das Buch ist nicht nur reine Unterhaltung, in gewisser Weise klärt es auch auf, und vielleicht gerade die die heute „Ausländer raus“ blöken, sollten sich dieses Buch mal in Ruhe durchlesen.
Für mich ist es das Beste, was ich zu diesem Thema gelesen habe in den letzten Jahren und so vergebe ich hierfür 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung.

Bewertung vom 05.07.2018
Lautlose Schreie (eBook, ePUB)
Born, Leo

Lautlose Schreie (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Nach Band eins den ich als Printausgabe gelesen habe folgt hier nun Band zwei der Mara Billinsky-Reihe, hier hat sich allerdings der Verlag entschieden diesen leider nur als eBook zu veröffentlichen. Sehr schade wie ich finde, aber wer die meiner Meinung nach großartige Reihe weiter verfolgen will, muss in der sauren Apfel beißen und das eBook lesen. Doch es lohnt sich allemal, denn Mara Billinsky ist eine Ermittlerin mit Ecken und Kanten und hat für meinen Geschmack das Potential zur Kultermittlerin.
Sie ist keine angepasste Ermittlerin, sondern jemand der auch mal, ganz zum Entsetzen ihres Vorgesetzten, unkonventionelle Wege geht.
Die Figur der Mara Billinsky hat die notwendige Tiefe, die die Figur erst so richtig glaubwürdig macht. Zusammen mit den Nebenfiguren die nicht ganz diese Tiefe erreichen, aber dennoch gut ins Bild hineinpassen, schafft Leo Born ein Ermittlerteam, dem man jedes Wort abnimmt.
Wie schon im ersten Teil, gelingt es Leo Born sehr schnell die Leser abzuholen. Flotte Dialoge, spannende Handlung und ein Hauch Humor sind das was den Roman auszeichnet. Einmal begonnen zu lesen fällt es nicht leicht das Buch aus den Händen zu legen. So muss ein Krimi geschrieben sein, das ist ganz großes Kino in meinen Augen.
Apropos Kino, Dank der tollen Schreibweise und der tollen Beschreibung von Figuren und Schauplätzen hatte ich ganz schnell ein Bild vor meinem inneren Auge, so dass das Buch fast wie ein farbenfroher Kinofilm angelaufen ist.
Die Taten an sich sind nur angerissen und nicht zu deutlich beschrieben, so dass man noch genug Spielraum für den eigenen Kopf hat.
Wer gerne mitermittelt, den muss ich eher enttäuschen, denn dank einiger sehr geschickter Wendungen, ist es Leo Born gelungen, den oder die Täter bis zum Ende zu verschleiern.
Großartig, so muss das sein.
Von mir gibt es wie schon für den ersten Band die volle Punktzahl, 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

Bewertung vom 29.06.2018
Operation Bird Dog
Nüse, Jan-Christoph

Operation Bird Dog


ausgezeichnet

Dem Autor ist es aufs Beste gelungen die Atmosphäre wiederzugeben, die damals, nach dem verlorenen Krieg herrschte. War man einerseits froh dass der Krieg zu Ende war und hoffte, dass sich langsam auch wieder die Versorgung im Lande besser werden würde. Doch, noch lange nach dem Krieg funktionierte die Versorgung nach wie vor nur mittels Lebensmittelkarten und die Reichsmark war nahezu wertlos. Der Schwarzmarkt blühte und damit einhergehend auch die Kriminalität.
Vor diesem Hintergrund spielt dieser spannende Kriminalroman.
Die Figuren hatten durchweg die, für meinen Geschmack, notwendige Tiefe und sie wirkten allesamt authentisch. So kam bei mir das Gefühl auf sie teilweise im wirklichen Leben kennengelernt zu haben.
Besonders gut gefiel mir die Beschreibung der Schauplätze, die durchweg sehr lebendig wirkten.
Es ging auch direkt recht spannend los mit dem Transport der neuen Deutschen Mark.
Je länger das Buch ging umso spannender wurde das Buch. Irgendwann hatte man dann den Point of no return erreicht, aber dem man dann das Buch nicht wieder aus den Händen legen konnte.
Viele Leser kennen die Geschichten um die Währungsreform von den Erzählungen der Großeltern oder Tanten und Onkels. Jedoch ist das Buch so geschrieben dass es mit dem einen oder anderen Mythos aufräumt, ohne jedoch Oberlehrerhaft zu wirken.
Ich spürte die Ängste der Menschen, aber auch die Aufbruchsstimmung der fünfziger Jahre. Es kam mir teilweise so vor als hätte der Autor dies prägende Zeit selbst miterlebt.
Das Buch hat mich aufs allerbeste unterhalten und ich kann es ohne Bedenken weiterempfehlen.
Insgesamt komme ich auf die Höchstpunktzahl von 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

Bewertung vom 28.06.2018
Der dunkle Kreis
Leivinger, Mattias; Pinter, Johannes

Der dunkle Kreis


gut

Der dunkle Kreis ist ein mystischer Thriller. Eigentlich ein Genre das mir sehr zusagt. Jedoch bin ich in diesen trotz mehrerer Anläufe nicht wirklich hineingekommen und das lesen zog sich für mich wie Kaugummi, warum auch immer dies so war.
Die Story ansich gefiel mir gut, jedoch waren es kurioserweise gerade die mystischen Aspekte die mir hier nicht gefielen. Und diese Mystischen Aspekten waren es auch die mich persönlich sehr in meinem Lesefluss störten. Ich finde das sehr schade, hatte ich mich doch so sehr auf die Lektüre gefreut.
Die Figuren wirkten echt und schlüssig und besonders die Figur der Iris Riverdal konnte mich fesseln und hätte durchaus das Potential zur Kultermittlerin.
Auch die Beschreibung der Schauplätze wusste zu gefallen. Doch dann die die Beschreibung der mystischen Vorfälle ließ mich immer wieder unbefriedigt zurück.
Im Großen und Ganzen wäre es ein Buch wofür ich gerne 5 Sterne vergeben hätte, jedoch komme ich hier leider nur auf 3 von 5 Sternen.
Ich bin jedoch davon überzeugt, dass dieser Thriller seine begeisterten Leser finden wird. Und dafür drücke ich die Daumen.