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Felix Faber hat genug von Deutschland. Er wandert nach Gran Canaria aus und heuert bei einer aufstrebenden Zeitung in Las Palmas an. Sein Start verläuft vielversprechend. Als kurze Zeit später auf dem Roque Nublo, einem der höchsten Berge der Insel, eine Leiche gefunden wird, stellt Faber eigene Ermittlungen an. Dabei bekommt er es nicht nur mit der taffen Ermittlerin Ana Montero zu tun, sondern lernt auch die dunklen Seiten der Touristeninsel kennen.
Daniel Verano ist das Pseudonym von Daniel Wehnhardt. Der Autor wurde 1984 in Fürstenhagen geboren. Nach dem Studium arbeitete er für die evangelische Kirche und unterrichtete Spanisch und Politik an unterschiedlichen Schulen im nord- und osthessischen Raum. Er wohnte selbst eine Zeit lang auf den Kanaren, die er seitdem jährlich besucht - auch zur Recherche für seine zeitgenössischen und zeitgeschichtlichen Spannungsromane, die er inzwischen als hauptberuflicher Autor schreibt. Er lebt und arbeitet in Kassel.
Produktdetails
- Felix Faber 1
- Verlag: Gmeiner-Verlag
- Artikelnr. des Verlages: 10239
- 2. Aufl.
- Seitenzahl: 288
- Erscheinungstermin: 10. August 2022
- Deutsch
- Abmessung: 208mm x 124mm x 25mm
- Gewicht: 316g
- ISBN-13: 9783839202395
- ISBN-10: 3839202396
- Artikelnr.: 63917923
Herstellerkennzeichnung
Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
Spannender Auftakt einer Kanarenkrimi-Reihe
Bei "Canara Mortal" von Daniel Verano handelt es sich um den Auftakt der Kanarenkrimi-Reihe um den deutschen Auswanderer und Journalist Felix Faber und die spanische Polizistin Ana Montero.
In ihrem ersten gemeinsamen Fall geht es um den …
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Spannender Auftakt einer Kanarenkrimi-Reihe
Bei "Canara Mortal" von Daniel Verano handelt es sich um den Auftakt der Kanarenkrimi-Reihe um den deutschen Auswanderer und Journalist Felix Faber und die spanische Polizistin Ana Montero.
In ihrem ersten gemeinsamen Fall geht es um den Mord an einer jungen Kanarin, die auf einem der höchsten Berge Gran Canarias tot aufgefunden wird....
Bereits von der ersten Seite an wird die Verbundenheit des Autors zum Schauplatz des Geschehens deutlich. Unglaublich bildhaft beschreibt er das Lebensgefühl und die wunderschöne Kulisse mit ihren Traumstränden, atemberaubenden Sonnenuntergängen und den kulinarischen Besonderheiten auf der sonnigen Insel Gran Canaria...
Der Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen und die Kapitel haben eine angenehme Länge, die den Lesefluss nicht behindert.
Durch unterschiedliche Handlungsstränge und Perspektivwechsel wird die Spannung konstant aufrecht erhalten... und das bis zur letzten Seite. Denn obwohl der erste gemeinsame Fall von Felix und Ana offiziell abgeschlossen wird, endet die Geschichte mit einem Cliffhanger…Ich bin gespannt, wie es weitergeht!...
Alles in allem ist "Canaria Mortal" ein unterhaltsamer und spannender Krimi, der eine traumhafte Kulisse bietet, aber auch brisante Themen anspricht.
Von mir gibt es deshalb eine klare Kauf- und Leseempfehlung!
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Eine traumhafte Urlaubsinsel und ein schauerlicher Tatort, Gran Canaria ! Der erste Band der neuen Kanarenkrimi-Reihe um den deutschen Auswanderer Felix Faber und die spanische Ermittlerin Ana Montero. In ihrem ersten gemeinsamen Fall geht es um den Mord an einer jungen Kanarin, die tot auf dem …
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Eine traumhafte Urlaubsinsel und ein schauerlicher Tatort, Gran Canaria ! Der erste Band der neuen Kanarenkrimi-Reihe um den deutschen Auswanderer Felix Faber und die spanische Ermittlerin Ana Montero. In ihrem ersten gemeinsamen Fall geht es um den Mord an einer jungen Kanarin, die tot auf dem Roque Nublo, einem der höchsten Berge Gran Canarias, gefunden wird. Dabei lernt vor allem Felix die dunklen Seiten seiner neuen Heimat kennen... Sonne satt und ein Job bei einer hippen Zeitung locken den Journalisten Felix Faber nach Las Palmas. Als ein Mord die Insel erschüttert, wittert er eine große Story. Die Charaktere sind sympathisch und werden gut beschrieben. Der Schreibstil ist gut lesbar. Die häufigen Perspektivwechsel und die kurzen Kapitel, sorgen für Abwechselung. Die Beschreibungen der Insel und das Cover machen mir wieder Lust auf einen weiteren Besuch. Man spürt die Begeisterung, mit der der Autor die Insel beschreibt. Eine spannende Krimireise ins tödliche Urlaubsparadies. „Canaria Mortal“ ist ein Krimi, das Geldwäsche, Korruption und die Flüchtlingsproblematik thematisiert. Auflösung folgt ... in der Fortsetung in "Canaria Criminal".
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Die Kanaren! Urlaubsziel vieler Deutschen! Für Felix Faber ist es aber nicht Urlaub, sondern die Arbeit, die ihn auf die Insel zieht. Aber kaum ist er dorthin ausgewandert und seinen neuen Job angetreten, wartet schon am ersten Tag eine besorgniserregend Information auf ihn. Und dann geschieht …
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Die Kanaren! Urlaubsziel vieler Deutschen! Für Felix Faber ist es aber nicht Urlaub, sondern die Arbeit, die ihn auf die Insel zieht. Aber kaum ist er dorthin ausgewandert und seinen neuen Job angetreten, wartet schon am ersten Tag eine besorgniserregend Information auf ihn. Und dann geschieht auch noch ein Mord und Felix steckt mittendrin im Schlamassel.
Der Autor bedient sich eines leicht verständlichen Schreibstils, bei dem der Leser gleichzeitig noch die Gelegenheit hat, spanisch und die Insel kennenzulernen. Man spürt die Begeisterung, mit der der Autor die Insel beschreibt.
Doch nicht nur Liebhaber der sonnenverwöhnten Insel kommen hier auf ihre Kosten, nein, auch die Krimifans werden mit diesem Reihenauftakt ihre Freude haben. Der Cliffhanger am Ende lässt jedenfalls auf weitere Spannung hoffen.
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Da arbeiten, wo andere Urlaub machen ....
… das hört sich für Felix Faber so gut an, dass er seinen Wirkungskreis vom eher regnerischen Deutschland nach Gran Canaria verlegt. Allerdings hat er sowohl von der Insel als auch von seinem Job bei der aufstrebenden Zeitung La Vida eine …
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Da arbeiten, wo andere Urlaub machen ....
… das hört sich für Felix Faber so gut an, dass er seinen Wirkungskreis vom eher regnerischen Deutschland nach Gran Canaria verlegt. Allerdings hat er sowohl von der Insel als auch von seinem Job bei der aufstrebenden Zeitung La Vida eine andere Vorstellung gehabt. Sein neuer Chef verlangt direkt eine weitreichende Entscheidung von ihm, die ihn in einen Interessenkonflikt bringt.
Der Charakter des Felix Faber konnte mich nicht überzeugen. In meinen Augen verhält er sich eher wie ein noch unreifer junger Mann. Als er auf eigene Faust in dem Mordfall zu ermitteln beginnt, geht er recht unbedarft und planlos einfach drauf los.
Der Charakter der Ermittlerin Ana Montero ist nicht ganz so flach dargestellt. Aber bei wirklicher Ermittlungsarbeit trifft man sie kaum an, eher beim Essen oder kiffen. Außerdem unternimmt sie einige Alleingänge und begibt damit nicht nur sich in Gefahr.
Häufige Perspektivwechsel und kurze Kapitel, die des öfteren mit einem kleinen Cliffhanger enden, sorgen für Abwechselung und eine gewisse Spannung.
Das plötzliche Ende hat mich überrascht und lässt mich mit einigen losen Enden etwas unzufrieden zurück. Außerdem hatten die Themen wie Flüchtlinge, Geldwäsche und Korruption deutlich mehr Potential, das Daniel Verrano leider nicht genutzt hat.
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Ein Krimi in lässigem Style
Dieses Buch, mit einem doch scharfzüngigen Titel, lässt sich dafür so mit Leichtigkeit lesen, wie ein entspannter Tag am Strand. Wunderbar beschriebene Szenen vermitteln dem Leser eine sommerliche Zeit auf der Ferieninsel Gran Canaria. Die Art, wie …
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Ein Krimi in lässigem Style
Dieses Buch, mit einem doch scharfzüngigen Titel, lässt sich dafür so mit Leichtigkeit lesen, wie ein entspannter Tag am Strand. Wunderbar beschriebene Szenen vermitteln dem Leser eine sommerliche Zeit auf der Ferieninsel Gran Canaria. Die Art, wie Daniel Verano schreibt, ist so erfrischend authentisch, dass ich mich beim Dauerlächeln während des Lesens erwischt habe, bis es in Richtung Krimi geht; aber auch hier bleibt es bei einem lässigen Schreibstil.
Felix Faber aus Kassel, der ein Angebot der ortsansässigen Zeitung auf Gran Canaria LA VIDA erhält, wagt die Reise in seine neue Wahlheimat. Die Trennung von seiner Freundin Luisa liegt bereits ein halbes Jahr zurück; Fabers Eltern wollen ihn so oft es geht besuchen und seine beiden besten Freunde Darian und Dennis gönnen ihm sein Glück.
Bei der Anreise ist Felix Faber negativ überrascht von der Kargheit der Insel, aber dafür höchst angetan von seinem traumhaften Bungalow in einer Ferienanlage auf den Klippen von Play del Aguila, im Süden der Insel, mit Traumausblick in alle Richtungen.
Candela, seine Mentorin des neuen Arbeitgebers, das Ebenbild einer quirligen Spanierin, führt ihn ohne große Umschweife an das neue Leben heran. Das angenehme Leben der Canarios irritiert Faber anfangs, aber er fügt sich gern der spanischen Dolce Vita. Nicht nur das süße Leben begegnet ihm auf der Insel; er betritt neue und auch gefährliche Wege.
Die 17jährige Sara, Tochter einer Drogenabhängigen, wird selbstverschuldet in unheilvolle Geschäfte verwickelt. Die Geschichte nimmt ab da ihren Lauf in Richtung Kriminalroman und Felix Faber ist in jeder Hinsicht darin eingebunden. Mit guten Spannungsbögen begegnen dem Leser verschiedene Themen, die das Buch so spannend gestalten, dass ich das Buch an einem Wochenende durchgelesen habe. Und das Beste: die Geschichte ist in sich geschlossen, aber doch endet sie mit einem geschickten cliffhanger… eine Fortsetzung folgt hoffentlich bald.
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Arbeiten, wo andere Urlaub machen
… so hat sich Journalist Felix Faber seinen Neustart auf Gran Canaria bei der vielversprechenden linksorientierten Zeitschrift LA VIDA vorgestellt, aber nicht nur die Insel, auch die Redaktionsmitglieder sind anders als erwartet. Die Insel ist kein …
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Arbeiten, wo andere Urlaub machen
… so hat sich Journalist Felix Faber seinen Neustart auf Gran Canaria bei der vielversprechenden linksorientierten Zeitschrift LA VIDA vorgestellt, aber nicht nur die Insel, auch die Redaktionsmitglieder sind anders als erwartet. Die Insel ist kein grünes Tropenparadies, sondern eher felsig und steinig und seine neuen Kollegen verschweigen ihm etwas Wichtiges, das ihn in Gefahr bringen könnte. Außerdem liegen sie mit der neuen, rechtsgerichteten Partei RAZÓN im Clinch.
Als eine junge Frau ermordet aufgefunden wird, führt eine der Spuren zu LA VIDA und Faber stellt zusammen mit einer Kollegin eigene Nachforschungen an, da sie Informationen haben, die die Polizei noch nicht kennen kann.
Felix ist gerade erst auf der Gran Canaria und in seinem neuen Job angekommen, als er in die Ermittlungen rutscht. Durch ihn lernt man Land und Leute und auch die dunklen Seiten der Urlaubsregion kennen. Die Handlung dreht sich nämlich auch um Flüchtlinge, die die Insel als Sprungbrett nach Europa nutzen, Geldwäsche, Bestechung und die Reibereien zwischen den verschiedenen politischen Lagern.
Auf Seiten der Polizei ermittelt Ana Montero in dem Mord. Sie stammt ursprünglich aus Madrid und wurde hierher zwangsversetzt, will aber so schnell wie möglich zurück. Um ans Ziel zu kommen, braucht sie den einen großen Fall und wittert jetzt ihre Chance. Aber sie ist sich auch des Klüngels unter den Einwohner bewusst und spannt darum Felix ein, weil sie ihm mehr traut als ihren Kollegen …
Sie ist nicht die perfekte, linientreue Polizistin, die man erwartet, sondern noch relativ jung und dynamisch, sieht sehr gut aus und liebt schnelle Autos – und ab und an einen Joint.
Die Grundidee von „Canaria Mortal“ hat mir gut gefallen. Ein junges Mädchen aus der Unterschicht wird ermordet und es ist lange nicht klar, ob sie in etwas Illegales verwickelt war oder es sich um eine Beziehungstat handelt.
Etwas schwer hingegen habe ich mich mit den häufigen Sprüngen zwischen den erzählenden Personen getan. Durch den ständigen Perspektivwechsel fiel die Spannung immer wieder ab und mein Lesefluss wurde gestört. Auch die Geheimnistuerei wer die beiden Unbekannten sind, war mir zu viel (zumal eine recht schnell die Tote und damit ihre Identität geklärt ist).
Nicht ganz rund fand ich auch den Plot Twist, als Faber Lehrer wird, um an der Schule der Toten zu ermitteln und dafür keine Papiere oder Ausbildung braucht und es auch in der Redaktion außer einer Kollegin niemand weiß.
Zwei weitere Ungereimtheiten sind eine nächtliche Kletterpartie, für die Ana als geübte Kletterin eine Spitzhacke braucht, er als Ungeübter aber nicht, und dass sie anderthalb Stunden zu einem möglichen Tatort fahren, um dann Verstärkung zu rufen, die schon nach einer Viertelstunde da ist?!
Mein Fazit: Interessante Grundidee, auch die (Flüchtlings-)Politik hat gut in die Handlung gepasst, aber der Erzählstil und einige Ungereimtheiten haben mich etwas gestört.
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In Daniel Veranos Kanarenkrimi geht es anders herum.
Der Journalist Felix Faber bekommt bei der kanarischen Zeitung La Vida einen Job, eine Wohnung.. und eine Mentorin, und als er sich in seiner neuen Arbeitsstätte vorstellt, auch einen Hauch von kanarischer Arbeitsmoral.
Dann passiert …
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In Daniel Veranos Kanarenkrimi geht es anders herum.
Der Journalist Felix Faber bekommt bei der kanarischen Zeitung La Vida einen Job, eine Wohnung.. und eine Mentorin, und als er sich in seiner neuen Arbeitsstätte vorstellt, auch einen Hauch von kanarischer Arbeitsmoral.
Dann passiert etwas Schreckliches, ein junges Mädchen wird tot auf einem Berg gefunden und bald ist klar, das war kein Unfall, obwohl es einigen Leuten besser gefallen hätte.
Das Mädchen war die Freundin des Sohnes des Vorsitzenden einer radikalen Partei, der natürlich solche Anti-Propaganda gar nicht brauchen kann und buchstäblich über Leichen geht.
Aber das und noch einiges anderes findet Felix alles durch eigene Nachforschungen heraus.
Auf 284 spannend geschriebenen Seiten präsentiert der Autor die Kanareninsel von einer Seite, wie sie Touristen eher nicht zu Gesicht bekommen, abgesehen von traumhaft schönen Sonnenuntergängen...
Ein Buch, das man, wenn man begonnen hat, zu lesen, nicht mehr aus der Hand legen will.
Das Cover könnte auch in einem Reiseprospekt bestehen.
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Gutes Buch mit abruptem Ende
Da ich ein großer Fan der kanarischen Inseln bin und auch immer wieder gerne die Regionalkrimis aus dem Gmeiner-Verlag lese, war ich natürlich umso gespannter auf dieses Buch. Es hat mir auch ziemlich gut gefallen, allerdings bin ich über den Schluss …
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Gutes Buch mit abruptem Ende
Da ich ein großer Fan der kanarischen Inseln bin und auch immer wieder gerne die Regionalkrimis aus dem Gmeiner-Verlag lese, war ich natürlich umso gespannter auf dieses Buch. Es hat mir auch ziemlich gut gefallen, allerdings bin ich über den Schluss eher enttäuscht. Nicht, weil das Ende doof oder unlogisch, sondern weil die Geschichte für mich gefühlt mittendrin aufgehört hat. Alles hat angefangen, verschiedene Stränge wurden entwickelt, aber nicht abgeschlossen. Ich lese sehr gerne Serien, aber ich mag es auch, wenn Bücher in sich geschlossen sind bzw. die einzelnen Fälle abgeschlossen sind. Hier sind so viele Fragen offen, dass man den zweiten Teil eigentlich lesen muss, um zufrieden zu sein. Das wiederum hinterlässt ein schales Gefühl bei mir – obwohl ich ein zweites Buch eigentlich sowieso und gerne gelesen hätte. Schade. Sowas erlebe ich in letzter Zeit öfter und ich mag diese Entwicklung gar nicht. Meine Meinung: Wer seine Leser in Band 1 nicht abholt, der wird sie auch nicht für Teil 2 begeistern können, egal wie viele Faden lose bleiben. Und ein gutes Buch hat so viele Cliffhanger gar nicht nötig.
Die Geschichte als solche hat mir gut gefallen und ich denke, sie ist recht nah an der Realität, was sie auch so berührend macht. Das war meiner Meinung nach eine große Stärke des Buchs. Ich fand auch die Figuren interessant und gut beschrieben. Die Hauptfigur finde ich ein bisschen wankelmütig und zu sehr abhängig von anderen, aber wenn man irgendwo gerade neu ist, ist das nicht so ungewöhnlich, nehme ich an. Die Realität abseits der Touristenhochburgen war authentisch und anschaulich geschildert. Spannend, auch diese Schattenseiten zu entdecken.
Gerne lese ich Band 2 und eventuelle Nachfolger, auch wenn ich mir hier am Ende deutlich mehr Aufklärung oder Ausblicke in die Zukunft gewünscht hätte.
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In diesem Buch lernen wir den Journalisten Felix kennen, der eine neue Stelle auf Gran Canaria antritt. Und nicht nur er war über die Verhältnisse dort überrascht. Die "Dienstwohnung" war jedenfalls schonmal gut. Sein neuer Wirkungsort ist eben etwas anders als es in …
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In diesem Buch lernen wir den Journalisten Felix kennen, der eine neue Stelle auf Gran Canaria antritt. Und nicht nur er war über die Verhältnisse dort überrascht. Die "Dienstwohnung" war jedenfalls schonmal gut. Sein neuer Wirkungsort ist eben etwas anders als es in Deutschland üblich ist. Die Zeitung ist noch sehr neu und die Kollegen sind auch schon sehr speziell. Aber mir waren sie alle sofort sympatisch. Gerade Candela gefällt mir gut. Sie kommt frisch und munter rüber, aber sie kann sicher auch anders. Felix findet sie jedenfalls auch sehr nett, nachdem er sich von der Überraschung einer solchen Begrüßung erholt hat. Er merkt schnell, das hier alles anders läuft, aber es gefällt ihm gut. Er wird allerdings sofort mit einer seltsamen Begebenheit überrascht und weiß noch nicht so richtig, wie er es einordnen soll. Aber eigentlich läuft es gut und er ist glücklich, hier zu sein. Aber dann verändert sich etwas und seine Zukunft wird unsicher. Und dann noch ein Mord - er wird in Dinge hineingezogen, die er so nicht vorhersehen konnte. Mir hat diese schnelle Änderung von der heilen Welt auf Gran Canaria zu den dunklen Seiten der Insel sehr gut gefallen. Es kam alles sehr authentisch rüber und auch die Akteure waren interessante Personen, die durch ihre sehr unterschiedlichen Charaktere immer für Überraschungen gut waren. Felix hätte jedenfalls nicht mit solchen Entwicklungen gerechnet. Die Ermittlerin Ana Montero ist jedenfalls eine große Bereicherung für die Geschichte. Sie ist mir auch sofort sympatisch, auch wenn sie nicht ohne Ecken und Kanten ist. Oder eben gerade deswegen. Die Geschehnisse werden sehr detailreich geschildert und man kann alles gut nachvollziehen. Der Text an sich lässt sich gut und flüssig lesen. Es ist spannend und man lernt viele interessante Dinge kennen. Sei es über die Lebenssituation auf der Insel, über die Art und Weise der Ermittlungen von Ana oder die vielschichtigen Zusammenhänge bezüglich der Geschehnisse. Es macht Spaß dem Ganzen zu folgen und auch die Beschreibungen der Umgebung sind interessant. Es ist alles sehr lebendig und ich habe eifrig mitgefiebert. Wer die Insel kennt, findet es bestimmt noch interessanter, denn er kennt vielleicht bestimmte Orte wieder. Felix hat jedenfalls sehr viel erlebt und seine Mitwirkung bei den Ermittlungen von Ana waren ein aufregendes Erlebnis für ihn. Die Handlung ist gut dargelegt und ich bin mit dem Ende auch zufrieden. Felix ist jedenfalls sehr froh über den Wechsel auf die Insel und vielleicht erleben wir ja noch mehr Abenteuer mit ihm.
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Auflösung folgt ...
„Canaria Mortal“ von Daniel Verano ist der Auftakt für eine auf Gran Canaria spielende Krimireihe.
Klappentext:
Felix Faber hat genug von Deutschland. Er wandert nach Gran Canaria aus und heuert bei einer aufstrebenden Zeitung in Las Palmas an. Sein …
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Auflösung folgt ...
„Canaria Mortal“ von Daniel Verano ist der Auftakt für eine auf Gran Canaria spielende Krimireihe.
Klappentext:
Felix Faber hat genug von Deutschland. Er wandert nach Gran Canaria aus und heuert bei einer aufstrebenden Zeitung in Las Palmas an. Sein Start verläuft vielversprechend. Als kurze Zeit später auf dem Roque Nublo, einem der höchsten Berge der Insel, eine Leiche gefunden wird, stellt Faber eigene Ermittlungen an. Dabei bekommt er es nicht nur mit der taffen Ermittlerin Ana Montero zu tun, sondern lernt auch die dunklen Seiten der Touristeninsel kennen.
Der erste Eindruck ist das Cover, eine wunderschöne südliche Abendstimmung, sehr ansprechend, ein Eyecatcher. Der Schreibstil liest sich flüssig, diverse spanische Ausdrücke unterstreichen die Region. Allerdings vermisste ich ein Glossar mit jeweiliger Übersetzung; nicht alles ist für jemanden, der die Sprache nicht spricht, wirklich eindeutig verständlich. Das Buch gliedert sich in vier Teile und rund 50 angenehm kurze Kapitel. Hinsichtlich des Layouts fand ich es eigenartig, dass die Titelseiten der vier Abschnitte links, also auf der Blattrückseite gedruckt sind. Das Buch erschien 2022. Die Handlung spielt in der nicht näher bestimmten Gegenwart.
Obwohl sich der Autor zahlreicher Spannungselemente bedient – mehrere Handlungsstränge sorgen für Komplexität, Szenen- und Perspektivenwechsel und immer wieder eingesetzte Cliffhanger machen neugierig, mysteriöse Vorgänge und mehrere Verdächtige animieren zum Miträtseln – entwickelt sich die Handlung eher zäh, die Spannung steigert sich erst im letzten Drittel des Romans und selbst da prickelte es für mich nicht richtig. Mir fehlte Atmosphäre, Dramatik, die Protagonisten geraten nicht in wirklich brenzlige Situationen. Der Erzählstil ist eher nüchtern, wenig emotionell. Aber meisten irritierte mich das Ende. Denn meiner Meinung nach sollten auch bei einer Krimireihe die einzelnen Bände für sich abgeschlossen sein, der jeweilige Fall schlüssig gelöst sein. Durchwegs akzeptabel erscheint mir noch, dass die Jagd nach dem Hintermann, nach demjenigen, der die kriminellen Fäden zieht, sich auf Folgebände weiterzieht, aber ein Ende, wonach der im Zentrum der Ermittlungen stehende Mordfall nicht eindeutig gelöst und der tatsächliche Mörder nicht gefasst wird, lässt jedenfalls mich als Leserin unbefriedigt zurück.
Was die Charaktere anbelangt, so empfand ich es eher nur als ein oberflächliches Kennenlernen, ich vermisste noch Facetten und fühlbare Emotionen. Hier liegt noch reichlich Entwicklungspotential für Folgebände. Der im Mittelpunkt der Handlung stehende Journalist Felix Faber wirkte auf mich zu farblos, keineswegs wie ein tatkräftiger, wagemutiger Mensch. Sein Auftreten empfand ich vielfach als zu zaghaft, zu wenig selbstbewusst. Im krassen Gegensatz zu seinem laienhaften Gehabe stehen seine Spionageaktionen. Nervenstärke wie die eines Profis, unter Zeitdruck nach Passwörtern zu suchen und fremde PCs zu knacken, traute ich ihm einfach nicht zu. Die Kommissarin neigt wiederum zu unvorsichtigen Alleingängen und dienstlichen Überschreitungen, was mir ebenfalls nicht sehr realistisch erschien.
Am eindrucksvollsten fand ich das Urlaubsfeeling, das durch Schilderungen von Strand und Meer, Sonnenschein und kulinarische Genüsse vermittelt wird. Man bekommt richtig Reiselust.
„Canaria Mortal“ hat mich leider etwas enttäuscht, sowohl von der Spannung her als auch hinsichtlich der Protagonisten, mit denen ich nicht richtig warm wurde. Insbesondere störte mich, dass der Roman nicht in sich abgeschlossen ist, viele Fragen offen blieben.
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