Der Name des Windes / Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag - Rothfuss, Patrick

Patrick Rothfuss 

Der Name des Windes / Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Phantastik Preis: Bester Roman International 2009

Aus d. Engl. v. Jochen Schwarzer
Gebundenes Buch
 
14 Kundenbewertungen
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Der Name des Windes / Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag

"Für mich ist "Der Name des Windes" die überzeugendste Fantasy seit Tolkiens "Der Herr der Ringe" ..." Denis Scheck (ARD, druckfrisch, 5.10.08)
In "Der Name des Windes" erzählt Patrick Rothfuss die Geschichte von Kvothe, dem berühmtesten Zauberer seiner Zeit. Damit ist ihm ein Roman von so viel Einfallsreichtum und solch sprachlicher Kraft und Authentizität gelungen, dass er die gesamte Fantasyszene aufhorchen lässt.

In "Der Name des Windes" erzählt Patrick Rothfuss die Geschichte von Kvothe, dem berühmtesten Zauberer seiner Zeit. Damit ist ihm ein Roman von so viel Einfallsreichtum und solch sprachlicher Kraft und Authentizität gelungen, dass er die gesamte Fantasyszene aufhorchen lässt.
"Vielleicht habt ihr von mir gehört" ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - "sie haben einfach die falschen Lieder gesungen". Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.
Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier undleidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen ... und ein schüchterner Liebhaber.
Mit Der Name des Windes legt Patrick Rothfuss den ersten Teil der Königsmörder-Chronik-Trilogie vor, der in den USA bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen wurde und schon bald einen der vorderen Plätze in der New York Times Bestsellerliste belegte. Der Bestseller-Autor Terry Brooks schreibt: "Der Name des Windes stellt das Debüt eines Autors dar, den wir lieber im Auge behalten sollten." Das Magazin "The Onion" gibt den Lesern folgenden Rat: "Stellen Sie Der Name des Windes neben "Der Herr der Ringe" ins Regal und erwarten Sie den Tag, an dem beide in einem Atemzug genannt werden, vielleicht als Erste unter Gleichen."
2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman "Der Name des Windes" mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet. "Vielleicht habt ihr von mir gehört" ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - "sie haben einfach die falschen Lieder gesungen". Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.
Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen ... und ein schüchterner Liebhaber.
Mit Der Name des Windes legt Patrick Rothfuss den ersten Teil der Königsmörder-Chronik-Trilogie vor, der in den USA bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen wurde und schon bald einen der vorderen Plätze in der New York Times Bestsellerliste belegte. Der Bestseller-Autor Terry Brooks schreibt: "Der Name des Windes stellt das Debüt eines Autors dar, den wir lieber im Auge behalten sollten." Das Magazin "The Onion" gibt den Lesern folgenden Rat: "Stellen Sie Der Name des Windes neben "Der Herr der Ringe" ins Regal und erwarten Sie den Tag, an dem beide in einem Atemzug genannt werden, vielleicht als Erste unter Gleichen."
2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman "Der Name des Windes" mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet.


Produktinformation

  • Verlag: Klett-Cotta
  • 2008
  • 13. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 862 S.
  • Seitenzahl: 863
  • Hobbit Presse
  • Deutsch
  • Abmessung: 222mm x 154mm x 58mm
  • Gewicht: 1104g
  • ISBN-13: 9783608938159
  • ISBN-10: 360893815X
  • Best.Nr.: 23839088
"Ich spreche von echter Magie, Magie, wie Fantasy-Leser sie von Tolkien, J.K. Rowling oder Cornelia Funcke kennen. Sollten Sie diese Art von Magie in Ihrem Alltag gerade vermissen, dann habe ich genau das Richtige für Sie: "Der Name des Windes", ein exzeptionell intelligenter Fantasy-Roman von Patrick Rothfuss. ... ... Das ist der Ausgangspunkt eines Romans, der mitreißend neu uralten Zauber wirkt. Für mich ist "Der Name des Windes" die überzeugendste Fantasy seit Tolkiens "Der Herr der Ringe", Roman von Musik und Magie, der sich wie eine Kreuzung aus Bob Dylan und Jack Vance liest. Also vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue, und lesen Sie Patrick Rothfuss' "Der Name des Windes"." Denis Scheck (ARD, druckfrisch, 5.10.2008)

"Ich spreche von echter Magie, Magie, wie Fantasy-Leser sie von Tolkien, J.K. Rowling oder Cornelia Funcke kennen. Sollten Sie diese Art von Magie in Ihrem Alltag gerade vermissen, dann habe ich genau das Richtige für Sie: "Der Name des Windes", ein exzeptionell intelligenter Fantasy-Roman von Patrick Rothfuss. ... Das ist der Ausgangspunkt eines Romans, der mitreißend neu uralten Zauber wirkt. Für mich ist "Der Name des Windes" die überzeugendste Fantasy seit Tolkiens "Der Herr der Ringe", Roman von Musik und Magie, der sich wie eine Kreuzung aus Bob Dylan und Jack Vance liest. Also vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue, und lesen Sie Patrick Rothfuss' "Der Name des Windes"."
-- Denis Scheck (ARD, druckfrisch, 5.10.2008)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.08.2012

Erzähl weiter Kvothe
Ein Fantasyepos, das einen gefangen nimmt: Patrick Rothfuss' Mehrteiler „Die Königsmörder-Chronik“
VON SIGGI SEUSS
Noch kein Ende in Sicht, trotz 2244 Seiten der mehrbändigen Königsmörder-Chronik des amerikanischen Autors Patrick Rothfuss. Wollte ich dieses Land vor und neben unserer Zeit eigentlich kennenlernen? Man denkt an nichts Böses und plötzlich liegen drei dicke Bücher auf dem Schreibtisch, schön gebunden, mit einer Karte der „Zivilisierten Welt“ auf dem Frontispiz: Die Königsmörder-Chronik – als bester Fantasyroman mit dem Publisher's Weekly Award ausgezeichnet, mit Platzierung auf der Bestsellerliste der New York Times und nun sogar auf Bestsellerlisten hierzulande. Patrick Rothfuss, 39 Jahre alt, Englisch-Dozent an einem College in Wisconsin, Patrick Rothfuss ist ein Autor mit außergewöhnlich vielschichtiger Phantasie, mit ausgeprägtem Sinn für die Transparenz zwischen wirklicher Welt und Parallelwelten, mit großer erzählerischer Gabe, beeindruckender Stilsicherheit (die die deutsche Übersetzung von Jochen Schwarzer und Wolfram Ströle bewahrt) und mit …

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"Der Platz neben Tolkien ist jetzt besetzt." Brigitte, 3.12.2008 "Ein Fantasyepos, das einen gefangen nimmt ... Ein Autor mit außergewöhnlich vielschichtiger Phantasie, mit ausgeprägtem Sinn für die Transparenz zwischen wirklicher Welt und Parallelwelten, mit großer erzählerischer Gabe, beeindruckender Stilsicherheit (die die deutsche Übersetzung von Jochen Schwarzer und Wolfram Ströle bewahrt) und mit bewundernswerter dramaturgischer Souveränität." Siggi Seuss, Süddeutsche Zeitung, 3.8.2012 "... Rothfuss' Epos hält dem Vergleich mit Tolkien stand, nicht zuletzt dank gewitzten Dialogen mitten in raunenden Episoden ..." Hans ten Doornkaat, NZZ am Sonntag, 28.12.2008 "Ich spreche von echter Magie, Magie, wie Fantasy-Leser sie von Tolkien, J.K. Rowling oder Cornelia Funcke kennen. Sollten Sie diese Art von Magie in Ihrem Alltag gerade vermissen, dann habe ich genau das Richtige für Sie: "Der Name des Windes", ein exzeptionell intelligenter Fantasy-Roman von Patrick Rothfuss. ... ... Das ist der Ausgangspunkt eines Romans, der mitreißend neu uralten Zauber wirkt. Für mich ist "Der Name des Windes" die überzeugendste Fantasy seit Tolkiens "Der Herr der Ringe", Roman von Musik und Magie, der sich wie eine Kreuzung aus Bob Dylan und Jack Vance liest. Also vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue, und lesen Sie Patrick Rothfuss' "Der Name des Windes"." Denis Scheck, ARD, druckfrisch, 5.10.2008 "... Intelligent konstruiert, spannend in Szene gesetzt und voll wunderbarere Fantasie und geistreicher Ideen ist "Der Name des Windes" eine Ausnahme wie ein Standardwerk, nicht nur der Fantasy-Literatur. ..." Judith Leister, games orbit, Dez./Jan. 2008/09 "Nur eines ist sicher. Hätte ich die Möglichkeit, einen Fantasy-Preis zu vergeben, so wäre dieses Buch des Autoren Patrick Rothfuss mein einziger Favorit." Der phantastische Bücherbrief, Nr. 500, www.literra.info, 10/2008 ""Der Name des Windes" ist vor allem das Werk eines großartigen und wortgewandten Erzählers, der aus dem Werdegang eines Waisenkindes seinen Stoff rund um liebe, Rache, und die Qualen des Außenseitertums spinnt." Badische Neueste Nachrichten, 06.04.2009 "... "Der Name des Windes" ist Fantasy, die auch eingeschworene Gegner zu fesseln vermag." Jens Poggenpohl, BÜCHER, 2/2009 "Ein höllisch kraft- und substanzvolles Romandebüt, das man gar nicht aus der Hand legen kann - zwischendurch so schön und traurig, dass man lachen und heulen möchte. So gut, detailfreudig, klug und eigen, dass man wirklich tief beeindruckt und neidisch ist. So lebendig, dass es einem regelmäßig nahe geht. So spannend, dass man die Seiten gar nicht schnell genug umblättern kann. So süffig, dass man morgens nur schwer aus dem Bett kommt, weil man abends zu lange gelesen hat. Obwohl: Diesen Roman liest man eigentlich nicht - man lebt und erlebt ihn. Das Fantasy-Buch des Jahres. Und wahrscheinlich noch weit mehr." Christian Endres (Zitty, 20.11.2008) ""Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss, der Auftakt seiner "Königsmörder-Trilogie", ist sehr geeignet, die Vorurteile zu erschüttern. Nicht etwa, weil er erzählerisch radikal modern und heldenfrei von einer nicht feudalen Fantasiewelt erzählen würde. Sondern weil er die Versatzstücke orthodoxer Fantasy zu etwas Lebendigem zusammensetzt. ... Der Amerikaner Rothfuss, Jahrgang 1973, zeigt, dass konservatives Erzählen nicht stumpfsinnig und mechanisch sein muss. ..." Thomas Klingenmaier (Stuttgarter Zeitung, 24.10.2008) ""Der Name des Windes" ist ganz einfach der beste Fantasyroman der letzten zehn Jahre ... überhaupt eine der besten Geschichten, die im letzten Jahrzehnt erzählt wurden." The Onion "Der Name des Windes ist wohl das beste Debüt epischer Fantasy, das ich je gelesen habe ..." Ken Ferguson, fantasybookspot.com In The New York Times Book Review, Bestseller mass-market fiction, Platz 11, 8.4.2008
Patrick Rothfuss currently lives in central Wisconsin with his family. In his free time Pat writes a satirical humor column, practices civil disobedience, and dabbles in alchemy. He loves words, laughs often, and refuses to dance.

Leseprobe zu "Der Name des Windes / Die Königsmörder-Chronik...."

Prolog. Eine dreistimmige Stille

Es war wieder Abend geworden. Das Wirtshaus zum Wegstein lag still da, und es war eine dreistimmige Stille.

Die vernehmlichste der dreifachen Stille war dumpf und lastend und verdankte sich dem, was fehlte. Hätte ein Wind geweht, so hätte er in den Bäumen geseufzt, hätte das Wirtshausschild quietschend zum Schaukeln gebracht und die Stille wie trudelndes Herbstlaub die Straße hinabgeweht. Wäre das Wirtshaus gut besucht gewesen, hätten sich dort auch nur eine Handvoll Männer aufgehalten, so hätten sie die Stille mit Geplauder und Gelächter erfüllt, mit dem Radau und Bohei, den man in dunklen Abendstunden in einer Schenke erwartet. Wäre Musik erklungen ... aber nein, natürlich erklang keine Musik. All das fehlte, und so blieb es still.

Im Schankraum saßen zwei Männer an einem Tresenende beieinander. Sie tranken mit stiller Entschlossenheit und mieden ernsthafte Gespräche über beunruhigende Neuigkeiten. Und indem sie das taten, fügten sie der großen, dumpfen Stille eine kleine, mürrische hinzu. Daraus entstand eine Art Legierung, ein Kontrapunkt.

Die dritte Stille war weit weniger vernehmlich. Hätte man eine Stunde lang gelauscht, so hätte man vielleicht begonnen, sie im Dielenboden des Raumes oder in den Holzfässern hinterm Tresen zu erahnen. Sie lag in der steinernen Masse des schwarzen Kamins, der noch die Wärme eines erloschenen Feuers barg. Sie lag im langsamen Hin und Her eines weißen Leinentuchs, das die Maserung des Tresens entlangfuhr. Und sie lag in den Händen des Mannes, der dort stand und eine Mahagonifläche polierte, die bereits im Lampenschein glänzte.

Der Mann hatte leuchtend-, ja flammenrotes Haar. Seine Augen blickten dunkel und abwesend, und er bewegte sich mit einer Sicherheit, die sich aus vielfältigem Wissen speiste.

Das Wirtshaus gehörte ihm, wie ihm auch die dritte Stille gehörte. Und das war nur recht und billig so, denn sie war die größte der dreifachen Stille und schloss die anderen ein. Sie war so tief und so weit wie der Spätherbst. Sie wog so schwer wie ein großer, vom Fluss glatt geschliffener Stein. Es war der geduldige, schnittblumenhafte Laut eines Mannes, der darauf wartet zu sterben. [...]

Minus drei Talente

(Kvothe der Magier erzählt von seiner Aufnahmeprüfung auf die arkanische Universität)

Die Universität lag im Zentrum einer kleinen Stadt. Diese Stadt war jedoch ganz anders als Tarbean mit seinen gewundenen Gassen und dem ewigen Abfallgestank. Es war eher ein schmuckes Städtchen, die Straßen waren breit und die Luft rein. Zwischen den kleinen Häusern erstreckten sich Rasenflächen und Gärten.

Doch da diese Stadt ganz den Bedürfnissen der Universität diente, stachen einige Besonderheiten ins Auge. So gab es hier beispielsweise zwei Glasbläsereien, drei bestens bestückte Apotheken, zwei Buchbindereien, vier Buchhandlungen, zwei Bordelle und eine wirklich unverhältnismäßig große Zahl von Schenken. Eine hatte am Eingang ein großes Holzschild mit der Aufschrift "KEINE SYMPATHIE!" Ich fragte mich, was nicht-arkane Gäste wohl von dieser Mahnung halten mochten.

Als ich auf die Bibliothek zuschritt, erinnerte mich das Haus mit seiner grauen, fensterlosen Fassade an einen riesigen Graustein. Nach all den Jahren des Wartens konnte ich es kaum glauben, dass ich dort war. Ich ging um das Gebäude herum, bis ich den Eingang fand, ein massives Steintor, das weit offen stand. Darüber, tief in den Stein gemeißelt, standen die Worte Vorfelan Rhinata Morie . Die Sprache war mir unbekannt. Es war kein Siaru ... vielleicht Yllisch oder Temisch. Noch eine weitere Frage, die es zu beantworten galt.

Hinter dem Steintor gelangte man in einen Vorraum mit einer Holztür. Ich zog sie auf, und ein kühler, trockener Lufthauch streifte mich. Die Wände waren aus nacktem, grauem Stein, und ein gleichmäßiges, rötliches Licht von Sympathie-Lampen breitete sich im Raum aus. Auf einem großen, hölzernen Schreibtisch lagen etliche große Registrierbücher, die aufgeschlagen waren.

Hinter dem Schreibtisch saß ein junger Mann, der nach einem waschechten Kealden aussah. Er hatte die charakteristische rötliche Gesichtsfarbe, dunkles Haar und dunkle Augen.

"Kann ich dir helfen?", fragte er mit schnarrendem Siaru-Akzent.

"Ich möchte in die Bibliothek", sagte ich. Ich hatte ein Hochgefühl im Bauch, und meine Handflächen waren feucht.

Er musterte mich, versuchte offenbar mein Alter einzuschätzen. "Bist du Student?"

"Angehender", sagte ich. "Ich muss nur noch die Zulassungsprüfung absolvieren."

"Das musst du zuerst erledigen", erwiderte er streng. "Ich kann hier niemanden hereinlassen, der nicht eingeschrieben ist." Er wies auf die Registrierbücher.

Das Hochgefühl fiel in sich zusammen. Ich machte mir nicht die Mühe, meine Enttäuschung zu verhehlen. "Darf ich mich nicht wenigstens ein paar Minuten umsehen? Ich komme von sehr weit her ..." Ich sah zu den beiden Flügeltüren hinüber, die aus dem Raum hinausführten. Die eine war mit PRÄSENZ beschriftet, die andere mit MAGAZIN. Hinter dem Pult gab es noch eine kleinere Tür mit der Aufschrift NUR FÜR PERSONAL.

Sein Miene milderte sich ein wenig. "Nein, das geht nicht. Das würde Ärger geben." Er musterte mich erneut. "Willst du wirklich die Zulassungsprüfung absolvieren?"

Ich nickte. "Ich wollte bloß vorher noch hierher kommen", sagte ich und sah mich in dem ansonsten leeren Raum um; ich betrachtete die geschlossenen Türen und überlegte, wie ich ihn dazu bringen konnte, mir Zutritt zu gewähren.

Bevor mir etwas einfiel, ergriff er wieder das Wort. "Wenn du das wirklich willst, solltest du dich sputen. Heute ist der letzte Tag. Und manchmal machen sie schon mittags Schluss."

Mein Herz pochte. Ich war davon ausgegangen, dass die Prüfungen den ganzen Tag stattfanden. "Wo muss ich hin?"

"Hollows." Er wies zum Ausgang. "Links entlang. Ein flaches Gebäude mit ... bunten Fenstern. Zwei große ... Bäume davor." Er hielt inne. "Ahorn? Heißen die so?"

Ich nickte, eilte hinaus und lief die Straße hinab.

Zwei Stunden später betrat ich aufgeregt die Bühne eines Theatersaals in Hollows. Der Raum war abgedunkelt, nur auf den Tisch der Meister fiel Licht. Ich trat an den Rand dieses Lichtkreises und wartete. Die Gespräche der neun Meister verstummten allmählich, und sie fassten mich in den Blick.

Sie saßen an einem großen, halbmondförmigen Tisch, der erhöht war, so dass sie, obwohl sie saßen, auf mich herabsahen. Es waren streng blickende Männer mittleren bis hohen Alters.

Einen Moment lang herrschte Schweigen, und dann forderte mich der Mann, der in der Tischmitte saß, mit einer Handbewegung auf vorzutreten. Ich vermutete, dass er der Rektor war. "Tritt näher, dass wir dich sehen können. So ist es recht. Wie heißt du, mein Junge?"

"Kvothe, Sir."

"Und weshalb bist du hier?"

Ich sah ihm in die Augen. "Ich will hier studieren. Ich will Arkanist werden." Ich sah sie nacheinander an. Einige wirkten belustigt, aber keiner sonderlich erstaunt.

"Du bist dir aber bewusst", sagte der Rektor, "dass die Universität der weiterführenden Bildung dient - nicht der grundlegenden?"

"Ja, Sir, das weiß ich."

"Also gut", sagte er. "Dürfte ich dann dein Empfehlungsschreiben sehen?"

"Ich fürchte, ich habe keines, Sir. Ist das denn unbedingt notwendig?"

"Es ist üblich, dass man einen Bürgen hat", erklärte er. "Und zwar möglichst einen Arkanisten. Dessen Schreiben legt uns dar, über welche Kenntnisse du bereits verfügst, wo deine Stärken liegen und wo deine Schwächen."

"Der Arkanist, bei dem ich gelernt habe, heißt Abenthy, Sir. Aber er hat nie ein Empfehlungsschreiben für mich verfasst. ..." [...]

Kundenbewertungen zu "Der Name des Windes / Die Königsmörder-Chronik...."

14 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 14 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von lars aus Schwäbisch Gmünd am 28.11.2012 ***** ausgezeichnet
"Die Eltern von irgendwem haben die falschen Lieder gesungen!" Dieser Satz wird einem in Der Name des Windes immer wieder ins Gedächtnis gerufen. Der Fantasyroman Der Name des Windes von Patrick Rothfuss , ist der erste Teil der Königsmörderchronik die bislang drei Bände umfasst.

Die Handlung des Buchs spielt in einer Fantasiewelt und handelt vom mysteriösen Kvothe. Dieser ist Mittelpunkt des Buchs und ist Hauptperson und Erzähler zugleich. In der Gegenwart trifft, der zurückgezogen lebende, Kvothe auf einen Schriftsteller der ihn dazu bringt ihm seine Geschichte zu erzählen. Diese beginnt schon in Kvothe’s Kindheit, als seine Eltern von den geheimnisvollen Chandrian getötet werden. Kvothe beschließt mehr über die Chandrian herauszufinden und sich an ihnen zu rächen. Aber bis dahin hat er viele gefahren und Probleme zu meistern, das größte davon ist sein leerer Geldbeutel.
Das Buch hat mir persönlich sehr gut gefallen, da die Geschichte von Kvothe spannend und interessant erzählt wird. Außerdem regt die Geschichte immer zum weiterlesen an, was auch auf den fesselnden Schreibstil des Autors zurück zuführen ist. Ich kann das Buch jedem Fantasy-Freund und auch jedem anderen Lesebegeisterten nur empfehlen

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Bewertung von Silverserver113 aus Stuttgart am 12.11.2012 ***** ausgezeichnet
Patrick Rothfuss: Der Name des Windes
-Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag






Vorwort:
Heute gilt der Autor Patrick Rothfuss als sehr bekannt und gleichermaßen beliebt. Kein Wunder, das er gerne und sehr oft, mit J.R.R. Tolkien verglichen, gar mit ihm auf eine Stufe gestellt wird.
Seine Romane sind nur schwer mit anderen zu vergleichen und auf eine ganz eigene Weise geschrieben. Sie entführen ihre Leser in eine magische und doch fremde Welt die zum völligem abtauchen einläd. Mit seinem Roman: Der Name des Windes, konnte er eine wahrhaft große Fangemeinde an sich binden. Diese enttäuschte er kein einziges Mal sondern überraschte immer wieder auf´s neue.

Kurzbeschreibung des Inhaltes:
Kvothe ist der Sohn von fahrenden Spielleuten und zudem was die Magie betrifft hochbegabt. Doch sein Leben nimmt einen verhängnisvollen lauf, als er eines Tages das Lager vollständig verwüstet vorfindet. Als wäre dies nicht schon genug, sind auch seine Eltern getötet worden.
Wer es war steht außer Frage:
Chandrian , die als schleichenden Mörder bekannten Ungeheuer.
Bis er auf die Universität der Magie aufgenommen wird, lebt Kvothe als bettelner Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean. Doch gerade der Namenszauber der ihn als Kind fast tötete erhofft er sich die er sich jene Macht die Geheimnisse der geheimnisvollen Dämonen aufdecken zu können...

Urteil:
Nicht umsonst gehört dieses Buch vollstens an die Spitze des Bereiches: High Fantasy. Gerade die Hauptfigur: Kvothe ist Patrick Rothfuss exzellent gelungen. Während des lesens fällt es oft schwer nicht dermaßen mitzufiebern, das man am liebsten an die Seite des Hauptcharakters eilen möchte. Immer wieder wird der Leser durch unvorhersehbare Überraschungen tiefer in die magische Welt hinabgezogen.
Ein wahrhaft gelungener Roman!

Daten:
Titel: Der Name des Windes
-Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag
Autor: Patrick Rothfuss
Veröffendlicht.: September 2008
Einband:gebunden
Verlag: Hobbit Presse
Seitenzahl: 862
Sprache: Deutsch
Auflage: 1.
Übersetzer: Jochen Schwarzer
Original Titel: The Name of the Wind
Größe/Gewicht: 21,8 x 14,8 x 5,6 cm
ISBN-10: 978-3-6089-3815-9

Besprechung/Rezension: Magie der Bücher

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Bewertung von Librimania am 20.10.2012 ***** ausgezeichnet
Irgendwie scheint dieses Buch sehr viel mehr zu enthalten, als „nur“ eine Geschichte. Und keine Inhaltsangabe würde ihm gerecht werden. Also: Lieber das Buch lesen und nichts über den Klappentext entscheiden :-D Was das Buch besser macht als andere, ist teilweise nicht so leicht greifbar. Zunächst einmal beginnt es in einem Wirtshaus, verschiedene Personen werden beschrieben, die über dies und das reden. Und ein paar Zeilen weiter entpuppt sich der Wirt, den man als Nebenfigur fast vergessen hat, als Handlungsträger. Gefährliche Wesen tauchen auf – der Wirt bekämpft sie. Allerdings weniger mit übernatürlicher Macht und Heldentum, wie man erwarten könnte. Überhaupt spielt das Werk mit Erwartungen. Sehr oft werden Fantasyklischees aufgegriffen (armer Junge, der seine Eltern verloren hat trifft einen seltsamen Einsiedler und erreicht auf wundersame Weise die Kraft sich zu rächen – genau diese Geschichte erzählt der Wirt selbst – nur um dann zu sagen, dass es eben so nicht war) und dann gebrochen. Beispielsweise möchte der junge Protagonist von einem bestimmten Meister in Magie unterwiesen werden. Dieser stimmt unter der Bedingung zu, es zu tun, wenn der Junge vom Balkon springt. Dieser weiß, dass der Meister über die spezielle Magie verfügt, diesen Sturz abzufangen und glaubt, diese Bedingung sei ein Vertrauensbeweis. Er springt. Er stürzt. Er bricht sich so einiges. Und wird dann nicht als Meisterschüler aufgenommen, da sein Meister keine Schüler nimmt, die dumm genug sind, vom Balkon zu springen ;-) . Diese Brechung, die sehr häufig vorkommt, verleiht dem Buch auch seine Spannung. Obwohl der Wirt, der ältere Hauptdarsteller, seine Geschichte erzählt und somit das Ende – seine noch lebende Person – doch eigentlich schon am Anfang klar ist, hat mein keine Ahnung, wie die Geschichte verläuft. Gerade für Vielleser ist es ein Juwel. Beschreibungen laufen nicht nach dem altbekannten Schema ab. Auch sie werden gebrochen und neu verbildlicht. Und sehr oft sehr viel besser als von dutzenden anderen Büchern gewohnt. Einige Gesellschaftsbeschreibungen (doch, leider ist es so: Wer Geld hat (und einen einflussreichen Daddy), hat die Macht. Auch wenn es der kleine Junge noch nicht glauben will) sind recht witzig auf den Punkt gebracht („Adelssöhne gehören neben Überschwemmungen und Wirbelstürmen zu den zerstörerischsten Naturgewalten“). Und gut recherchiert hat der Autor wohl auch. Keine seiner Ideen ist unlogisch. Einer der Sätze, den der junge Protagonist sich merken soll, ist beispielsweise „Ähnlichkeit verstärkt die Sympathie“. Und den Satz „Ähnlichkeit schafft Sympathie“ war eines der Lieblingssätze einer Psychologieprofessorin, in deren Vorlesung ich einmal war. Zu den Ideen ist noch zu sagen, dass sie vielleicht nicht so extraordinär sind, wie die drei vergebenen Sterne anzeigen – aber ihre Umsetzung ist besser als sehr gut. Und besser als in den meisten sehr guten Büchern. Vor allem das Spiel, welches der Autor mit den erwarteten Handlungsklischees treibt, indem er sie bricht oder nicht bricht, ist eine Klasse für sich. Deswegen auch die drei Sterne bei Beschreibung, auch wenn es weniger die Beschreibungen sind, die extraordinär sind, sondern eher das, was durch die Beschreibungen aufgebaut wird. Eine Erwartung, die dann und wann plötzlich gebrochen wird – im positiven Sinne. Es ist vielleicht nicht für jeden das beste Buch, was jemals geschrieben wurde – und mit so einer Erwartung sollte man es nicht kaufen - aber es hinterlässt irgendwie einen Eindruck. Und wenige Bücher tun das. Wer viel gelesen hat, wird es also als einen sehr seltenen Schatz zu würdigen wissen. Und als einen solchen habe ich es bewertet. Lieblingsbuch! http://www.librimania.de/index.php?id=228

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Bewertung von Die Magie der Bücher aus Alsheim am 03.06.2012 ***** ausgezeichnet
Patrick Rothfuss : Der Name des Windes-Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag



Vorwort:

Heute gilt der Autor Patrick Rothfuss als sehr bekannt und gleichermaßen beliebt. Kein Wunder, das er gerne und sehr oft, mit J.R.R. Tolkien verglichen, gar mit ihm auf eine Stufe gestellt wird.
Seine Romane sind nur schwer mit anderen zu vergleichen und auf eine ganz eigene Weise geschrieben. Sie entführen ihre Leser in eine magische und doch fremde Welt die zum völligem abtauchen einläd. Mit seinem Roman: Der Name des Windes, konnte er eine wahrhaft große Fangemeinde an sich binden. Diese enttäuschte er kein einziges Mal sondern überraschte immer wieder auf´s neue.

Kurzbeschreibung des Inhaltes:

Kvothe ist der Sohn von fahrenden Spielleuten und zudem was die Magie betrifft hochbegabt. Doch sein Leben nimmt einen verhängnisvollen lauf, als er eines Tages das Lager vollständig verwüstet vorfindet. Als wäre dies nicht schon genug, sind auch seine Eltern getötet worden.
Wer es war steht außer Frage:
Chandrian , die als schleichenden Mörder bekannten Ungeheuer.
Bis er auf die Universität der Magie aufgenommen wird, lebt Kvothe als bettelner Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean. Doch gerade der Namenszauber der ihn als Kind fast tötete erhofft er sich die er sich jene Macht die Geheimnisse der geheimnisvollen Dämonen aufdecken zu können...

Urteil:

Nicht umsonst gehört dieses Buch vollstens an die Spitze des Bereiches: High Fantasy. Gerade die Hauptfigur: Kvothe ist Patrick Rothfuss exzellent gelungen. Während des lesens fällt es oft schwer nicht dermaßen mitzufiebern, das man am liebsten an die Seite des Hauptcharakters eilen möchte. Immer wieder wird der Leser durch unvorhersehbare Überraschungen tiefer in die magische Welt hinabgezogen.
Ein wahrhaft gelungener Roman!

Die Daten:

Titel: Der Name des Windes
-Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag
Autor: Patrick Rothfuss
Veröffendl.: September 2008
Einband:gebunden
Verlag: Hobbit Presse
Klett-Cotta Verlag
Seitenzahl: 862
Sprache: Deutsch
Auflage: 1.
Übersetzer: Jochen Schwarzer
Original Titel: The Name of the Wind
Größe/Gewicht: 21,8 x 14,8 x 5,6 cm
ISBN-10: 978-3-6089-3815-9

Rezension: Dark Community

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 01.08.2011 ***** ausgezeichnet
Beschreibung

Sein Name ist Kvothe. Es ist gut möglich, das ihr schon von ihm gehört habt, denn er ist der größte Zauberer seiner Zeit.

Als Sohn fahrender Spielleute erlebt und lernt Kvothe schon in jungen Jahren eine Menge. Als seine Familie und die ganze Truppe ausgelöscht wird ist Kvothe auf sich alleine gestellt. Er kämpft sich als Straßenjunge in Tarbean durch bis er an der Universität für hohe Magie aufgenommen wird.

Nun da er Zugang zu so manchen Geheimnissen hat kommt er auf die Spur der Mörder seiner Familie - die Chandrian und will sich an ihnen rächen.

Meine Meinung

Ich habe ja schon einige Fantasyschmöcker verschlungen und war schon gespannt was mich in Patrick Rothfuss Der Name des Windes erwarten würde, da ich schon viel gutes über dieses Buch gehört habe. Eines kann ich schon vorweg sagen, dieses Buch hat mich in einem Maße unterhalten und begeistern können wie es schon lange keines mehr vermochte.

Der Name des Windes ist der Auftaktband zu Patrick Rothfuss' phantastischer Königsmörder Chronik. Alles nimmt seinen Beginn in einem abgelegenen Wirtshaus in dem sich Kvothe unter dem Namen Kote mit seinem dämonischen Begleiter Bast versteckt hält. Als Kote den Chronisten kennenlernt stimmt er nach kurzem Zögern zu seine abenteuerreiche, dramatische wie auch magische Lebensgeschichte zu erzählen.

Der Erzählstil von Patrick Rothfuss hat mir sehr gut gefallen, denn man hat das Gefühl einen alten Märchen- und Geschichtenerzähler an einem gemütlichen Lagerfeuer zu lauschen. Egal ob Patrick Rothfuss von Kvothe als Straßenkind, Magier oder Wirt erzählt es bleibt immer eine Magie bestehen die man einfach nicht greifen kann. Und obwohl es sich bei Der Name des Windes um eine phantastischen Roman handelt hatte ich nie das Gefühl in einer surrealen Welt zu stecken - ganz im Gegenteil, es war gespenstisch real.

Schon nach einigen Kapiteln war ich von Patrick Rothfuss Erzählung so umgarnt, dass ich am liebsten nicht mehr mit lesen aufgehört hätte. In der Name des Windes bekommt man einfach alles geboten, von Spannung über Schicksalsschläge, von Dramatik über Magie und dann wäre da auch noch die Liebe. Der Autor hat alles was das wahre Leben ausmacht in seinem Werk vereint und mich damit mehr als einmal zu Tränen gerührt und im nächsten Augenblick zum lächeln gebracht.

Die Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet worden und so facettenreich gestaltet dass man sie sich wunderbar vor dem inneren Auge vorstellen kann. Besonders die Hauptfigur Kvothe/Kote wuchs mir mit seinen Eigenarten und seinem herzlichen Charakter schnell ans Herz. Aber auch die Freunde, Wegbegleiter und Meister der Universität sind einfach nichtmehr wegzudenken.

Es ist schwierig die Magie dieses Buches in Worte zu fassen, Der Name des Windes ist einfach ein ganz besonderes Fantasywerk dass sich mit Der Herr der Ringe wunderbar ein Regal teilen kann.

Mein Fazit

Patrick Rothfuss bringt einem die dunklen Seiten des Lebens, und den schweren Weg des größten Zauberes auf eine magische Weise näher. Klassische Fantasy vom Feinsten.

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Bewertung von BlueNa aus Remchingen am 24.04.2011 ***** ausgezeichnet
Mein Name ist Kvothe. Ihr habt womöglich schon von mir gehört…

In einem abgelegenen Wirtshaus versteckt sich der womöglich größte Magier seiner Zeit unter dem Decknamen Kote vor der Welt. Doch plötzlich tauchen dämonische Spinnen auf den, eh schon unsicheren, Straßen der Gegend auf und Kvothe macht sich daran, sie zu beseitigen. Dabei lernt er den Chronisten kennen, der ihn überredet, seine Geschichte aufschreiben zu dürfen. Langsam versinken Kvothe, sein Schüler Bast und der Chronist in den Anfängen von Kvothes Leben, auf dem Weg dorthin, wo er zu dem wurde, was er nun ist: Der größte Magier seiner Zeit! Und dieser Weg war steinig…

Zu allererst muss ich sagen, dass ich dieses Buch schon zum zweiten Mal gelesen habe. Das erste Mal auf Englisch und nun nochmal auf Deutsch und seine Magie ist ungebrochen! Kvothes Geschichte nimmt einen ab der ersten Seite gefangen, schubst einen in einen Strudel der Gefahren, der Abenteuer und der Musik, die das frühe Leben des angehenden Magiers bestimmen. Und natürlich das Lernen verschiedener Künste steht hier im Mittelpunkt. Aber es ist nicht so, wie in anderen Geschichten, denn Kvothe ist zwar sehr begabt und mittelos, aber er muss einige Fehl- und Rückschläge einstecken, es läuft nicht alles so reibungslos, wie es bei den meisten Helden der Fall ist. Und auch das Mädchen entschlüpft ihm immer wieder.

Der Schreibstil von Patrick Rothfuss ist einmalig gut! Ganz mühelos und flüssig lotst er denn Leser durch die Seiten seines Buches, immer darauf bedacht, die Spannung hoch zu halten und mir kam es vor, als wäre das seine leichteste Übung! Bevor Kvothe seine Geschichte beginnt, werden die Ereignisse rund um Kotes Wirtshaus aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschildert, während Kvothe erzählt, ist er natürlich der personelle Ich-Erzähler, aus dessen Perspektive man alles erlebt. Natürlich weiß Kvothe zu diesem Zeitpunkt schon, was alles geschehen ist und greift auch manchmal den Ereignissen voraus oder schürt mit geschickt eingestreuten Bemerkungen die Neugier des Lesers.

Die Figuren, vor allem die Kvothes, sind so gut und facettenreich ausgearbeitet, wie man es sich nur wünschen kann! Schnell stellt man eine Sympathie zu Kote/Kvothe her und beginnt mit ihm mit zu fiebern. Für die Dorfbewohner ist er einfach nur der Wirt Kote, aber für Bast und den Chronisten ist er der Mann, um den sich schon seit seiner Jugend Heldensagen rankten, der Junge der loszog, um den Namen des Windes zu lernen. Sein Schüler Bast ist von eher aufbrausender Natur, der versucht seinen Meister vor seinem eigenen Abgrund zu bewahren. Der Chronist ist der Schreiber, ein ruhigerer Geselle, er ist da, damit wir diese Geschichte lesen können.

Der Umschlag dieses Hardcovers ist eigentlich relativ schlicht gehalten. Im Mittelpunkt steht der Titel des Buches in einem, mit rot-bräunlichen Ornamenten umrankten Rondell auf sandbraunem Untergrund. Darunter steht eine einsame, dunkle Gestalt mit Umhang und Stab, die in die Ferne blickt. Mir gefällt dieses Cover total gut, denn irgendwie schafft es, die Stimmung des Buches einzufangen.

„Der Name des Windes“ von Patrick Rothfuss ist ein Buch, dass man Liebhaber der klassischen Fantasy unbedingt gelesen haben sollte, denn es ist tatsächlich das Beste, was der Fantasy Markt derzeit zu bieten hat! Eine Geschichte, wie der Wind selbst: grenzenlos gut!

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Bewertung von Elleth am 09.02.2011 ***** ausgezeichnet
Ich bekam das Buch geschenkt und konnte kaum erwarten es zu lesen. Allein die ersten Seiten ziehen einen in die Welt der Fantasie. Dabei ist es so sauber und geschmackvoll geschrieben, dass man gar vergisst nur eine Geschichte zu lesen. Man lernt auf eine ganz spezielle Weise Kvothe, die Hauptperson kennen. Und das nicht nur flüchtig, sondern von Kindesbeinen an. Man leidet und träumt mit ihm. Auch die Dialoge sind fantastisch geschrieben und haben mich ganz und gar eingenommen. Nur zu empfehlen!
Freu mich schon auf den zweiten Teil, wenn es weiter geht, im dunklen und geheimnisvolle Leben des Kvothe.

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Bewertung von Nafets aus Buchloe am 28.06.2010 ***** ausgezeichnet
Super Buch ging runter wie Öl!

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Bewertung von zauberfeeh aus Bieskastel am 02.03.2010 ***** ausgezeichnet
Ich habe selten solch ein interessantes und fesselndes (von Anfang bis Ende!!!) Buch in der Hand!! !

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 19.12.2009 ***** ausgezeichnet
Der fünfundzwanzigjährige Kote, dessen Name "Katastrophe" bedeutet, arbeitet als Wirt in einer kleinen Wirtschaft. Er hat feuerrotes Haar und ist der Inbegriff des gemütlichen Gastwirtes. Kaum einer ahnt, dass Kote nicht immer Wirt war und was sich hinter seinem Diener Bast wirklich verbirgt.
Als ein Chronist in Kote den größten Magier aller Zeiten Kvothe erkennt und ihn dazu überredet, seine Lebensgeschichte zu erzählen, beginnt sich dem Leser eine Welt der Wunder und Magie zu erschließen.

Kvothe wurde als Sohn eines Fahrenden Schauspielers und seiner adeligen Frau geboren. Heutzutage würde man ihn wohl als hochbegabt beschreiben. Kvothe saugt jegliches Wissen in sich auf wie ein Schwamm und seine Eltern sorgen durch ihr aufregendes Leben für permanenten intellektuellen Nachschub. So ist es für den wissbegierigen Jungen ein wahrer Glücksfall, als sich ein fahrender Arkanist der Gruppe anschließt und beginnt, ihn zu unterrichten. Schon früh erkennt Abenthy, der Arkanist, das unglaubliche Potential, das in Kvothe schlummert, und dass ihm eine große Karriere an der Universität möglich wäre, oder jede andere Karriere, die Kvothe jemals anstreben sollte. Doch es sollte anders kommen.
Als Kvothe eines Tages vom Kräutersammeln zurückkehrt, findet er die komplette Schauspielertruppe bestialisch ermordet vor. Einige unheimliche Gestalten sitzen am Feuer und als sie Kvothe bemerken sagen sie ihm nur "Die Eltern von irgendwem haben die falschen Lieder gesungen!"

Die Suche nach diesen Dämonen, die seine Familie ermordeten soll von nun an zu einer permanenten Obsession werden. Er will mehr über diese Chandrian erfahren, er will die Wahrheit hinter dem Mythos ergründen.
Besonders fasziniert, wie Patrick Rothfuss Kvothes Leben an der Universität erzählt. Man merkt, dass der Autor selber an der Universität lehrt und arbeitet, denn er verfügt über eine Menge Insiderwissen und scheint einige seiner Kollegen als Vorbilder für die Meister des Arkanums verwendet zu haben. Es gibt den egozentrischen Ergeizling, der begabte Studenten zu demütigen versucht und es nicht ertragen kann, wenn diese ihn letztendlich mit den eigenen Waffen schlagen. Es gibt den gutmütigen väterlichen Typ, den genial verschrobenen, der seine Semiare "überall" und "jetzt" hält und schon einige Zeit in der Psychatrie verbracht hat. Den Praktisch veranlagten Meister/Professor.
Sich selber verewigt der Autor im ewigen Studenten Manet: Er war fünfzig Jahre alt, hatte struppiges Haar, einen grauen zerzausten Vollbart und sah so aus, als wäre er gerade aus dem Bett gekrochen (S 319). Manet studierte schon fast dreißig Jahre [...] und alle nannten ihn nur den ewigen E'lir. (S. 441). Manet einziges Ziel ist es als Student an der Uni zu bleiben bis er an Altersschwäche stirbt. Parallelen in der Biographie und im Aussehen des Autors und Manets sind sicherlich kein Zufall. In einem Interview mit phantastik-couch.de sagte der Autor von sich selber "Eigentlich bin ich eher wie ein Student, der so lang an der Universität geblieben ist, bis man ihm einen Job gegeben hat, damit er keinen Ärger bekommt."
Ambroses und Kvothes Feindschaft erinnern stark an diejenige zwischen Draco Malfoy und Harry Potter, genaus wie Meister Hemme ein wenig an Snape erinnert, dennoch ist dieses Buch deutlich erwachsener als die Harry Potter Bücher und ehr mit den Osten Ard Büchern von Tad Williams vergleichbar.
Die Sprache des Autors ist sehr poetisch und erschafft eine Welt, in welcher man bedingungslos eintaucht und Kvothe auf seinen Abenteuern begleitet.
Besonders die Gespräche von Kvothe mit Auri sind von einer Poesie erfüllt, die diese zu einem wahren Genuss machen.

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