Der Koch - Suter, Martin

Martin Suter 

Der Koch

Roman

Buch mit Leinen-Einband
 
6 Kundenbewertungen
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Produktbeschreibung zu Der Koch

Weltweite Finanzkrise, Bürgerkrieg in Sri Lanka und eine Firma, die in aller Verschwiegenheit boomt: Love Food fürs diskrete Tête-à-Tête. Politische Gegenwart, Liebesgeschichte, Exotik und Sinnlichkeit.

Produktinformation


  • Verlag: Diogenes
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 311 S.
  • Seitenzahl: 320
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 125mm x 22mm
  • Gewicht: 336g
  • ISBN-13: 9783257067392
  • ISBN-10: 3257067399
  • Best.Nr.: 26440005

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Mit viel Genuss hat Ursula März diesen Roman gelesen, der ihrem begeisterten Eindruck zufolge gänzlich ohne die"Bitterstoffe der Besserwisserei" der verhandelten und im Roman aufbereiteten Milieus und Sachgebiete auskommt. Und das, obwohl das Buch, welches vordergründig von der Kochkunst handelt (und mit einem entsprechend üppigen wie ungewöhnlichen Rezeptteil im Anhang aufwarten kann, wie die Kritikerin schreibt), scharfe politische Ecken und kritische Sarkasmuskanten hat. Es handelt sich trotz scharf und aphrodisierend gewürzter Gerichte um einen Globalisierungroman. Die Geschichte vom tamilischen Asylbewerber und begnadeten Kochkünstler sei nur die Vorspeise. Als Hauptgang serviere der elegante Romancier den Bürgerkrieg in Sri Lanka, "angerichtet auf illegalen Schweizer Waffengeschäften". All das selbstredend präzise recherchiert.

© Perlentaucher Medien GmbH

kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Maravan ist tamilischer Asylant, der mit aphrodisischen Menüs die Potenzprobleme der Züricher Hochfinanz verkocht. Als Zwischengänge gibt es Waffenschieberei, die Bankenkrise erreicht ihren Kulminationspunkt, und durch den Asylanten Maravan erfährt man viel Eindringliches über den Bürgerkrieg in seiner Heimat in Sri Lanka. Martin Suters Problem: Er liefert uns zu viele Gänge, und am Ende sind wir überfressen an unterschiedlichsten Geschichten. Was soll der Blick ins Wohnzimmer eines internationalen Vermittlers und Waffenschiebers? Viel mehr hätte interessiert, wie das Agieren der tamilischen Widerstandsbewegung in der Schweiz im Detail funktioniert. Aber dafür ist Suter halt doch zu sehr in die Schweizier Hochfinanz verliebt. Klares Kaufargument für den neuen Suter hingegen ist, dass im Anhang alle Rezepte zum Love Menu stehen, mit dem Maravan das Liebesleben der High Society Zürichs nach vorne bringt. Aber ob's ohne den genialen Koch wirkt? (jw)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.03.2010

Muss es immer Kaviar sein?

Männer, die kochen, Frauen, die mit Frauen schlafen, und moralisch ein Roman gewordener Grünen-Parteitag: "Der Koch" von Martin Suter ist ein Bestseller. Und trotzdem super

Schon wieder Suter gelesen. Warum eigentlich? Ich lese doch sonst nichts von so weit oben in der Bestsellerliste. Hat mich ja auch gar nicht nötig. So viele Bücher liegen hier rum, die im Grunde viel dringlicher mal gelesen, vielleicht sogar verstanden, bedacht und gelobt werden sollten; dicke Bücher mit langen Sätzen, komplexem Inhalt, unbequemen Neuigkeiten . . .

Aber: erst mal Suter. Schlanke Bücher. Kurze Sätze. Schauplatz immer irgendwie Zürich. Und ein Plot wie eine Schweizer Autobahn: Reich an Wendungen, aber so richtig schockierend unvorhergesehen kommt da nichts. Und trotzdem und trotzdem und trotzdem - oder gerade deswegen: Wieder mal weggelesen, in einem Zug. Und das bei einem Buch mit einem Titel, den es sich mit den Johannes Lafers und Horst Lichters dieser Welt teilen muss: "Der Koch".

Tatsächlich bestehen die Zutaten zu diesem Roman exakt aus dem Fernsehprogramm des letzten Jahres: Köche, Krise, Krieg, und am Ende …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 30.01.2010

Menu Surcrise
Der neue Roman von Martin Suter ist Wirtschaftskrimi, erotisches Kochbuch und Globalisierungsreport – wenn das kein Erfolgsrezept ist!
„Dalmann hatte zum Aperitif einen 2005er Chardonnay von Thomas Studach aus Malans à hundertzwanzig Franken bestellt anstatt, wie sonst immer, eine Flasche Krug Grande Cuvée brut für vierhundertzwanzig. Das war aber auch sein einziges Zugeständnis an die Wirtschaftskrise.” So gallig beschreibt Martin Suter in seinem neuen Roman „Der Koch” die Konsequenzen, welche die Schweizer Topmanager, allesamt Stammgäste im Zürcher Spitzenrestaurant der Nouvelle Cuisine, dem Huwyler, aus der Wirtschaftskrise ziehen.
Suters Sarkasmus ist mal wieder extra brut, wenn er den Restaurantbesitzer feststellen lässt, dass einige der treuesten Firmen, die traditionell ihr Management-Weihnachtsessen bei ihm buchen, diesmal, im Dezember 2008, wohl nur „aus ästhetischen Gründen” darauf verzichtet hätten. „Es sah einfach nicht so gut aus, wenn man auf Krise machte und trotzdem im Huwyler tafelte”, sinniert der Sterne-Koch, dessen neueste Kreation, das „Menu Surcrise”, auch nur ein PR-Gag für die Presse ist.

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Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, lebt mit seiner Frau in Spanien und Guatemala. Er war Werbetexter und erfolgreicher Werber, ein Beruf, den er immer wieder durch andere Schreibtätigkeiten ergänzt oder unterbrochen hat. Unter anderem "GEO"-Reportagen, zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen. Seit 1991 lebt er als freier Autor, seit 1992 schreibt er die wöchentliche Kolumne "Business Class" in der "Weltwoche".

Martin Suter ist am 29. März 2004 in Zürich mit der Goldenen Diogenes Eule ausgezeichnet worden.

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Kundenbewertungen zu "Der Koch" von "Martin Suter"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.3 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen **** sehr gut
(aus 6 Bewertungen)
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Bewertung von Xirxe aus Hannover am 03.08.2010 ***** gut
Hinter dem eher nichtssagenden Titel 'Der Koch' verbirgt sich eine vielschichtige Geschichte, reich an Überraschungen und Unglaublichkeiten, die sich aber genau so im Hier und Jetzt zugetragen haben könnte.
Maravan, tamilischer Asylant in der Schweiz und ein begnadeter Koch, eröffnet nach dem Verlust seiner Arbeit als Küchenhilfe gemeinsam mit seiner Kollegin Andrea einen ganz speziellen Cateringservice: Erotische Menüs, die selbst eingefleischte Lesben ihre Neigungen vergessen lassen. Schnell avancieren sie zu einem Geheimtipp in der Wirtschaftselite, doch Maravan hadert mit seiner Tätigkeit die seiner Lebens- und Moralauffassung fundamental widerspricht. Zudem plagen ihn die Sorgen um seine Familie in Sri Lanka, die vom dort herrschenden Bürgerkrieg direkt betroffen ist. Parallel dazu erhält man einen Einblick in die Welt der Schweizer 'Hochfinanz', die sich mit allem abgibt, was einen stattlichen Gewinn verspricht und auch vor kriminellen Machenschaften nicht zurückschreckt. Es ist kein schönes Bild das Suter entwirft, schnell ist klar wo seine Sympathien liegen.
Ein zwiespältiges Buch: Es macht Spass es zu lesen, es regt den Appetit an, aber zuguterletzt bleibt man doch mit fast leerem Magen zurück. Vielleicht ist es die überdeutliche Schwarz-Weiß-Darstellung seiner Figuren, hier die Guten, dort die Schlechten, die ein Gefühl der Belanglosigkeit hinterlässt. Obwohl Suter sicherlich gut recherchiert hat, seine Bezugnahme zum realen Weltgeschehen kaum aktueller sein könnte, bleibt nach dem Lesen ein schales Gefühl zurück. Ein gut geschriebener Unterhaltungsroman mit ernstem Hintergrund - schnell gelesen, aber auch schnell wieder vergessen.
PS: Falls jemand weiß wo man diese herrlich beschriebenen Sachen essen kann: Bitte mitteilen! Danke :-)

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Bewertung von R.E.R. am 21.07.2010 ***** gut
Reine Geschmacksache

Als Andrea beschließt bei Love Food auch unverheiratete Paare zu bewirten, ist dies für Maravan mit seinem Glauben nur schwer zu vereinbaren. Er findet es unanständig. Andrea kontert daraufhin, darum sei es auch besser bezahlt. Wie alles unanständige. Diese Aussage könnte man in abgewandelter Form auf das ganze Buch anwenden. Darum wird es eher bejubelt. Wie alles von Martin Suter.

Maravan, ein Tamile aus Sri Lanka, arbeitet als Küchenhilfe in dem noblen Restaurant Huwyler in der Schweiz. In seiner Heimat hat er von Kindesbeinen erfolgreich als Koch gearbeitet, bis er vor den Wirren des Bürgerkrieges flüchtete. Einzig die aparte Servicekraft Andrea sieht etwas anderes in ihm als den einfachen Handlanger. Maravan, der schon längst heimlich in Andrea verliebt ist, lädt sie zum Essen ein. Telefonisch lässt er sich von seiner Tante Nangay, bei der er das Kochen gelernt hat, Rezepte für ein ayurvedisches Menu mit aphrodisierender Wirkung geben. Die Resultat ist sensationell. Die Lesbierin Andrea schläft zum ersten Mal mit einem Mann: Maravan. Als dieser kurz darauf entlassen wird, weil er sich zur Zubereitung des Essens unerlaubterweise einen Rotationsverdampfer aus dem Restaurant mitgenommen hatte, kündigt auch Andrea. Zusammen gründen sie die Catering Firma “Love Food”, die das immer gleiche Liebes-Menü verheirateten Paaren mit sexuellen Problemen anbietet.

Martin Suter ist der Virtuose einer speziellen “Litera(tasta)tur“. Klar, geradlinig und präzise sind seine Romane. Trotzdem ist es unterhaltend sie zu lesen. Denn gerade dank ihrer fast sachlichen Struktur, sind sie interessant, lehr- und geistreich. Warum also überzeugt mich “Der Koch”, Suters neuestes Werk nicht wirklich?

Zunächst einmal erinnern einige Stellen und Figuren im Buch an seine Geschichten aus der Business Class. Der geldgierige Rechtsanwalt Dalmann, der seine krummen Geschäfte mit Vorliebe bei einem guten Essen im Huwyler einfädelt, ist so eine typische Figur. Wenn er dem Manager des Monats Hans Staffel zu ebendieser Wahl gratuliert, als jener es bei einem guten Essen und einem Glas Champagner gerade seiner Frau sagen will, woraufhin diese sich ärgert es wieder einmal als letzte zu erfahren. Dann liest sich das genau wie eine seiner Pointen aus den Zeitungskolumnen. Das war in seinen Romanen bisher anders, wo Effekte sonst als Resultate aus erzählerischer Raffinesse entstanden.

Überdies fehlt mir der “rote Faden”, das Grundthema sozusagen. In “Small World” war dies die Alzheimer Krankheit, in “die dunkle Seite des Mondes” die Beeinflussung der Persönlichkeit unter Wirkung halluzinogener Pilze, in “der Teufel von Mailand” die veränderte Wahrnehmung beziehungsweise der Verlust der Realität. In “Der Koch” buhlen viele Themen um die Aufmerksamkeit des Lesers. Neben molekularer Küche, Kochtechnik, Warenkunde und Schritt für Schritt Rezepten sind dies die weltweite Wirtschaftskrise, der Bürgerkrieg in Sri Lanka, Prostitution, Waffenhandel, organisierte Kriminalität, ethnische Minderheiten, Kindersoldaten und so weiter. Der finale Knalleffekt ist dann nicht mehr als ein sanftes Puffen. Und passt nicht ganz zu der geballten Ladung brodelnder Zutaten die vorher auf den Seiten köchelte.

Rein technisch ist nichts auszusetzen. “Der Koch” liest sich flüssig, auf einem unangestrengt hohen Niveau. Am Ende läuft es vielleicht auf folgendes hinaus:

Ein einziges Mal kocht Maravan sein Liebes-Menu genau so wie seine Tante es vorgegeben hat, ohne Änderungen seinerseits. Eine “abgespeckte” Variante sozusagen. Ein Kunde, der beides kennt, nennt diese schnörkellose Version “noch geiler”. Geschmacksache eben.

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Bewertung von Eule aus Ribnitz Damgarten am 20.07.2010 ***** ausgezeichnet
Wirklich ein sehr tolles Hörbuch, es gehört bei den Gastronomen unter die bestseller!Aber auch für nicht gastronomen ist es spannend mal hinter die kulissen zu lesen bzw. hören!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

5 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von miko aus Süddeutschland am 24.02.2010 ***** ausgezeichnet
Dass Koch ein Stressjob ist, das ist bekannt. Dass in Küchen auch andere spannende Dinge zu erleben sind, das bringt uns Martin Suter jetzt auf überaus packende und gleichzeitig amüsante Weise nahe. Martin Suter, der Autor der legendären Schweizer Kolumne "Business Class" und zuletzt des Romans "Der letzte Weynfeldt", mischt auf virtuose Weise das High Life der Mächtigen mit den Nöten tamilischer Emigranten, die sexuellen Eskapaden der Koch-Kreativen mit der Bankenkrise. Wieder mal auf meiner Liste der Top-Empfehlungen: Martin Suter.

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 19.02.2010 ***** ausgezeichnet
"Liebe geht durch den Magen" dieses Motto macht sich Love-Food zum Firmengrundsatz.

Durch einige Schicksalswendungen gründen der Tamile Maravan und die Schweizerin Andrea einen Cateringservice, der mit aphrodisierenden Gerichten den Gaumen von Paaren in Theraphie und wichtigen Wirtschaftsmagnaten besticht.

Maravan kommen die gut bezahlten Aufträge die er als Koch für Love-Food erhält, im richtigen Moment. So kann er Geld in seine Heimat schicken, dass sich seine Tante Nangay, von der er die ayurvedische Kochkunst erlernt hat und die er über alles liebt, lebensnotwendige Medikamente leisten kann. Auch seine Familie benötigt dringend Geld, um in den schwierigen Kriegszeiten die teuer gewordene Nahrungsmittel bezahlen zu können.

Nicht nur die schwierige politische Situation die in seinem Heimatland herrscht beschäftigt ihn, auch die aussichtslose Liebe die er zu seiner lesbischen Geschäftspartnerin empfindet prägen seine Gefühlslage.

Ein weitere großer Aspekt des Romans handelt von der Finanzkrise, die viele großen Firmen in den Ruin treibt. Einige Firmen versuchen sich mit illegalem Waffenhandel über Wasser zu halten...so decken Maravan und Andrea den Waffenhandel zwischen einem großen Kuden bei Love-Food und einer tamilischen Kampfeinheit auf...

Man kann sie förmlich schmecken, die scharf gewürzten Gerichte, die Martin Suters Koch mit seinen Händen zaubert. Es liegt der Duft von Curry, Ingwer und Zimt in der Luft...Nichts ist so faszinierend wie die Art und Weise wie Martin Suter die Gefühle des Kochs Maravan in Worte fasst. Jetzt sollte man meinen, dass es sich in "Der Koch" ausschließlich um solche Dinge dreht, was weit verfehlt. Martin Suter vereint Kochleidenschaft, Erotik, Finanzkrise und die Kriegslage in Sri Lanka gekonnt miteinander. Dreh und Angelpunkt ist der Cateringservice Love-Food, in dem sich politische Magnaten zu Tête-à-Têtes verabreden.

Wieder einmal bin ich von Suters Gefühlsreichen und realistischer Schreibweise begeistert!

Mein Fazit:

Ein kulinarisches Menü gespickt mit Erotik, Finanzpolitik und Bürgerkrieg. Ein Erlebniss für alle Sinne!

10 von 19 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 29.01.2010 ***** ausgezeichnet
In seinem neuen Roman „Der Koch“ versteht es Martin Suter, mit leichter Hand so gewaltige Themen wie die Weltwirtschaftkrise und den fast unbemerkten Bürgerkrieg auf Sri Lanka mit den Künsten der molekularen Küche und ihren ayurvedischen Einflüssen zu verknüpfen. In seinem unverkennbaren, heiter-lakonischen Stil greift er nicht nur die Zusammenhänge der globalen Wirtschaft mit ihren skrupellosen Geschäftemachern auf, er macht auch auf einen vergessenen Bürgerkrieg aufmerksam, der schon Jahrzehnte währt.

Dabei verliert er aber nie seine Geschichte aus den Augen, die er immer wieder mit pikanten Zufällen würzt – und mit jeder Menge famos beschriebener Geschmacksexplosionen, die einem beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Ein Roman, der mit Herz und Verve durch den Magen geht

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Der Koch - Suter, Martin

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  • Verlag: Diogenes
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 311 S.
  • Seitenzahl: 320
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 125mm x 22mm
  • Gewicht: 336g
  • ISBN-13: 9783257067392
  • ISBN-10: 3257067399
  • Best.Nr.: 26440005

Produktbeschreibung zu "Der Koch"

Beschreibung

Weltweite Finanzkrise, Bürgerkrieg in Sri Lanka und eine Firma, die in aller Verschwiegenheit boomt: Love Food fürs diskrete Tête-à-Tête. Politische Gegenwart, Liebesgeschichte, Exotik und Sinnlichkeit.

14.03.2010

Muss es immer Kaviar sein?

Männer, die kochen, Frauen, die mit Frauen schlafen, und moralisch ein Roman gewordener Grünen-Parteitag: "Der Koch" von Martin Suter ist ein Bestseller. Und trotzdem super

Schon wieder Suter gelesen. Warum eigentlich? Ich lese doch sonst nichts von so weit oben in der Bestsellerliste. Hat mich ja auch gar nicht nötig. So viele Bücher liegen hier rum, die im Grunde viel dringlicher mal gelesen, vielleicht sogar verstanden, bedacht und gelobt werden sollten; dicke Bücher mit langen Sätzen, komplexem Inhalt, unbequemen Neuigkeiten . . .

Aber: erst mal Suter. Schlanke Bücher. Kurze Sätze. Schauplatz immer irgendwie Zürich. Und ein Plot wie eine Schweizer Autobahn: Reich an Wendungen, aber so richtig schockierend unvorhergesehen kommt da nichts. Und trotzdem und trotzdem und trotzdem - oder gerade deswegen: Wieder mal weggelesen, in einem Zug. Und das bei einem Buch mit einem Titel, den es sich mit den Johannes Lafers und Horst Lichters dieser Welt teilen muss: "Der Koch".

Tatsächlich bestehen die Zutaten zu diesem Roman exakt aus dem Fernsehprogramm des letzten Jahres: Köche, Krise, Krieg, und am Ende …

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30.01.2010

Menu Surcrise
Der neue Roman von Martin Suter ist Wirtschaftskrimi, erotisches Kochbuch und Globalisierungsreport – wenn das kein Erfolgsrezept ist!
„Dalmann hatte zum Aperitif einen 2005er Chardonnay von Thomas Studach aus Malans à hundertzwanzig Franken bestellt anstatt, wie sonst immer, eine Flasche Krug Grande Cuvée brut für vierhundertzwanzig. Das war aber auch sein einziges Zugeständnis an die Wirtschaftskrise.” So gallig beschreibt Martin Suter in seinem neuen Roman „Der Koch” die Konsequenzen, welche die Schweizer Topmanager, allesamt Stammgäste im Zürcher Spitzenrestaurant der Nouvelle Cuisine, dem Huwyler, aus der Wirtschaftskrise ziehen.
Suters Sarkasmus ist mal wieder extra brut, wenn er den Restaurantbesitzer feststellen lässt, dass einige der treuesten Firmen, die traditionell ihr Management-Weihnachtsessen bei ihm buchen, diesmal, im Dezember 2008, wohl nur „aus ästhetischen Gründen” darauf verzichtet hätten. „Es sah einfach nicht so gut aus, wenn man auf Krise machte und trotzdem im Huwyler tafelte”, sinniert der Sterne-Koch, dessen neueste Kreation, das „Menu Surcrise”, auch nur ein PR-Gag für die Presse …

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Bewertung von Xirxe aus Hannover am 03.08.2010
*****
gut
Hinter dem eher nichtssagenden Titel 'Der Koch' verbirgt sich eine vielschichtige Geschichte, reich an Überraschungen und Unglaublichkeiten, die sich aber genau so im Hier und Jetzt zugetragen haben könnte.
Maravan, tamilischer Asylant in der Schweiz und ein begnadeter Koch, eröffnet nach dem Verlust seiner Arbeit als Küchenhilfe gemeinsam mit seiner Kollegin Andrea einen ganz speziellen Cateringservice: Erotische Menüs, die selbst eingefleischte Lesben ihre Neigungen vergessen lassen. Schnell avancieren sie zu einem Geheimtipp in der Wirtschaftselite, doch Maravan hadert mit seiner Tätigkeit die seiner Lebens- und Moralauffassung fundamental widerspricht. Zudem plagen ihn die Sorgen um seine Familie in Sri Lanka, die vom dort herrschenden Bürgerkrieg direkt betroffen ist. Parallel dazu erhält man einen Einblick in die Welt der Schweizer 'Hochfinanz', die sich mit allem abgibt, was einen stattlichen Gewinn verspricht und auch vor kriminellen Machenschaften nicht zurückschreckt. Es ist kein schönes Bild das Suter entwirft, schnell ist klar wo seine Sympathien liegen.
Ein zwiespältiges Buch: Es macht Spass es zu lesen, es regt den Appetit an, aber zuguterletzt bleibt man doch mit fast leerem Magen zurück. Vielleicht ist es die überdeutliche Schwarz-Weiß-Darstellung seiner Figuren, hier die Guten, dort die Schlechten, die ein Gefühl der Belanglosigkeit hinterlässt. Obwohl Suter sicherlich gut recherchiert hat, seine Bezugnahme zum realen Weltgeschehen kaum aktueller sein könnte, bleibt nach dem Lesen ein schales Gefühl zurück. Ein gut geschriebener Unterhaltungsroman mit ernstem Hintergrund - schnell gelesen, aber auch schnell wieder vergessen.
PS: Falls jemand weiß wo man diese herrlich beschriebenen Sachen essen kann: Bitte mitteilen! Danke :-)
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Bewertung von R.E.R. am 21.07.2010
*****
gut
Reine Geschmacksache

Als Andrea beschließt bei Love Food auch unverheiratete Paare zu bewirten, ist dies für Maravan mit seinem Glauben nur schwer zu vereinbaren. Er findet es unanständig. Andrea kontert daraufhin, darum sei es auch besser bezahlt. Wie alles unanständige. Diese Aussage könnte man in abgewandelter Form auf das ganze Buch anwenden. Darum wird es eher bejubelt. Wie alles von Martin Suter.

Maravan, ein Tamile aus Sri Lanka, arbeitet als Küchenhilfe in dem noblen Restaurant Huwyler in der Schweiz. In seiner Heimat hat er von Kindesbeinen erfolgreich als Koch gearbeitet, bis er vor den Wirren des Bürgerkrieges flüchtete. Einzig die aparte Servicekraft Andrea sieht etwas anderes in ihm als den einfachen Handlanger. Maravan, der schon längst heimlich in Andrea verliebt ist, lädt sie zum Essen ein. Telefonisch lässt er sich von seiner Tante Nangay, bei der er das Kochen gelernt hat, Rezepte für ein ayurvedisches Menu mit aphrodisierender Wirkung geben. Die Resultat ist sensationell. Die Lesbierin Andrea schläft zum ersten Mal mit einem Mann: Maravan. Als dieser kurz darauf entlassen wird, weil er sich zur Zubereitung des Essens unerlaubterweise einen Rotationsverdampfer aus dem Restaurant mitgenommen hatte, kündigt auch Andrea. Zusammen gründen sie die Catering Firma “Love Food”, die das immer gleiche Liebes-Menü verheirateten Paaren mit sexuellen Problemen anbietet.

Martin Suter ist der Virtuose einer speziellen “Litera(tasta)tur“. Klar, geradlinig und präzise sind seine Romane. Trotzdem ist es unterhaltend sie zu lesen. Denn gerade dank ihrer fast sachlichen Struktur, sind sie interessant, lehr- und geistreich. Warum also überzeugt mich “Der Koch”, Suters neuestes Werk nicht wirklich?

Zunächst einmal erinnern einige Stellen und Figuren im Buch an seine Geschichten aus der Business Class. Der geldgierige Rechtsanwalt Dalmann, der seine krummen Geschäfte mit Vorliebe bei einem guten Essen im Huwyler einfädelt, ist so eine typische Figur. Wenn er dem Manager des Monats Hans Staffel zu ebendieser Wahl gratuliert, als jener es bei einem guten Essen und einem Glas Champagner gerade seiner Frau sagen will, woraufhin diese sich ärgert es wieder einmal als letzte zu erfahren. Dann liest sich das genau wie eine seiner Pointen aus den Zeitungskolumnen. Das war in seinen Romanen bisher anders, wo Effekte sonst als Resultate aus erzählerischer Raffinesse entstanden.

Überdies fehlt mir der “rote Faden”, das Grundthema sozusagen. In “Small World” war dies die Alzheimer Krankheit, in “die dunkle Seite des Mondes” die Beeinflussung der Persönlichkeit unter Wirkung halluzinogener Pilze, in “der Teufel von Mailand” die veränderte Wahrnehmung beziehungsweise der Verlust der Realität. In “Der Koch” buhlen viele Themen um die Aufmerksamkeit des Lesers. Neben molekularer Küche, Kochtechnik, Warenkunde und Schritt für Schritt Rezepten sind dies die weltweite Wirtschaftskrise, der Bürgerkrieg in Sri Lanka, Prostitution, Waffenhandel, organisierte Kriminalität, ethnische Minderheiten, Kindersoldaten und so weiter. Der finale Knalleffekt ist dann nicht mehr als ein sanftes Puffen. Und passt nicht ganz zu der geballten Ladung brodelnder Zutaten die vorher auf den Seiten köchelte.

Rein technisch ist nichts auszusetzen. “Der Koch” liest sich flüssig, auf einem unangestrengt hohen Niveau. Am Ende läuft es vielleicht auf folgendes hinaus:

Ein einziges Mal kocht Maravan sein Liebes-Menu genau so wie seine Tante es vorgegeben hat, ohne Änderungen seinerseits. Eine “abgespeckte” Variante sozusagen. Ein Kunde, der beides kennt, nennt diese schnörkellose Version “noch geiler”. Geschmacksache eben.
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*****
ausgezeichnet
Wirklich ein sehr tolles Hörbuch, es gehört bei den Gastronomen unter die bestseller!Aber auch für nicht gastronomen ist es spannend mal hinter die kulissen zu lesen bzw. hören!
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Bewertung von miko aus Süddeutschland am 24.02.2010
*****
ausgezeichnet
Dass Koch ein Stressjob ist, das ist bekannt. Dass in Küchen auch andere spannende Dinge zu erleben sind, das bringt uns Martin Suter jetzt auf überaus packende und gleichzeitig amüsante Weise nahe. Martin Suter, der Autor der legendären Schweizer Kolumne "Business Class" und zuletzt des Romans "Der letzte Weynfeldt", mischt auf virtuose Weise das High Life der Mächtigen mit den Nöten tamilischer Emigranten, die sexuellen Eskapaden der Koch-Kreativen mit der Bankenkrise. Wieder mal auf meiner Liste der Top-Empfehlungen: Martin Suter.
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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 19.02.2010
*****
ausgezeichnet
"Liebe geht durch den Magen" dieses Motto macht sich Love-Food zum Firmengrundsatz.

Durch einige Schicksalswendungen gründen der Tamile Maravan und die Schweizerin Andrea einen Cateringservice, der mit aphrodisierenden Gerichten den Gaumen von Paaren in Theraphie und wichtigen Wirtschaftsmagnaten besticht.

Maravan kommen die gut bezahlten Aufträge die er als Koch für Love-Food erhält, im richtigen Moment. So kann er Geld in seine Heimat schicken, dass sich seine Tante Nangay, von der er die ayurvedische Kochkunst erlernt hat und die er über alles liebt, lebensnotwendige Medikamente leisten kann. Auch seine Familie benötigt dringend Geld, um in den schwierigen Kriegszeiten die teuer gewordene Nahrungsmittel bezahlen zu können.

Nicht nur die schwierige politische Situation die in seinem Heimatland herrscht beschäftigt ihn, auch die aussichtslose Liebe die er zu seiner lesbischen Geschäftspartnerin empfindet prägen seine Gefühlslage.

Ein weitere großer Aspekt des Romans handelt von der Finanzkrise, die viele großen Firmen in den Ruin treibt. Einige Firmen versuchen sich mit illegalem Waffenhandel über Wasser zu halten...so decken Maravan und Andrea den Waffenhandel zwischen einem großen Kuden bei Love-Food und einer tamilischen Kampfeinheit auf...

Man kann sie förmlich schmecken, die scharf gewürzten Gerichte, die Martin Suters Koch mit seinen Händen zaubert. Es liegt der Duft von Curry, Ingwer und Zimt in der Luft...Nichts ist so faszinierend wie die Art und Weise wie Martin Suter die Gefühle des Kochs Maravan in Worte fasst. Jetzt sollte man meinen, dass es sich in "Der Koch" ausschließlich um solche Dinge dreht, was weit verfehlt. Martin Suter vereint Kochleidenschaft, Erotik, Finanzkrise und die Kriegslage in Sri Lanka gekonnt miteinander. Dreh und Angelpunkt ist der Cateringservice Love-Food, in dem sich politische Magnaten zu Tête-à-Têtes verabreden.

Wieder einmal bin ich von Suters Gefühlsreichen und realistischer Schreibweise begeistert!

Mein Fazit:

Ein kulinarisches Menü gespickt mit Erotik, Finanzpolitik und Bürgerkrieg. Ein Erlebniss für alle Sinne!
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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 29.01.2010
*****
ausgezeichnet
In seinem neuen Roman „Der Koch“ versteht es Martin Suter, mit leichter Hand so gewaltige Themen wie die Weltwirtschaftkrise und den fast unbemerkten Bürgerkrieg auf Sri Lanka mit den Künsten der molekularen Küche und ihren ayurvedischen Einflüssen zu verknüpfen. In seinem unverkennbaren, heiter-lakonischen Stil greift er nicht nur die Zusammenhänge der globalen Wirtschaft mit ihren skrupellosen Geschäftemachern auf, er macht auch auf einen vergessenen Bürgerkrieg aufmerksam, der schon Jahrzehnte währt.

Dabei verliert er aber nie seine Geschichte aus den Augen, die er immer wieder mit pikanten Zufällen würzt – und mit jeder Menge famos beschriebener Geschmacksexplosionen, die einem beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Ein Roman, der mit Herz und Verve durch den Magen geht
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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

18.02.2010

Mit viel Genuss hat Ursula März diesen Roman gelesen, der ihrem begeisterten Eindruck zufolge gänzlich ohne die"Bitterstoffe der Besserwisserei" der verhandelten und im Roman aufbereiteten Milieus und Sachgebiete auskommt. Und das, obwohl das Buch, welches vordergründig von der Kochkunst handelt (und mit einem entsprechend üppigen wie ungewöhnlichen Rezeptteil im Anhang aufwarten kann, wie die Kritikerin schreibt), scharfe politische Ecken und kritische Sarkasmuskanten hat. Es handelt sich trotz scharf und aphrodisierend gewürzter Gerichte um einen Globalisierungroman. Die Geschichte vom tamilischen Asylbewerber und begnadeten Kochkünstler sei nur die Vorspeise. Als Hauptgang serviere der elegante Romancier den Bürgerkrieg in Sri Lanka, "angerichtet auf illegalen Schweizer Waffengeschäften". All das selbstredend präzise recherchiert.

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(c) bunkverlag

Maravan ist tamilischer Asylant, der mit aphrodisischen Menüs die Potenzprobleme der Züricher Hochfinanz verkocht. Als Zwischengänge gibt es Waffenschieberei, die Bankenkrise erreicht ihren Kulminationspunkt, und durch den Asylanten Maravan erfährt man viel Eindringliches über den Bürgerkrieg in seiner Heimat in Sri Lanka. Martin Suters Problem: Er liefert uns zu viele Gänge, und am Ende sind wir überfressen an unterschiedlichsten Geschichten. Was soll der Blick ins Wohnzimmer eines internationalen Vermittlers und Waffenschiebers? Viel mehr hätte interessiert, wie das Agieren der tamilischen Widerstandsbewegung in der Schweiz im Detail funktioniert. Aber dafür ist Suter halt doch zu sehr in die Schweizier Hochfinanz verliebt. Klares Kaufargument für den neuen Suter hingegen ist, dass im Anhang alle Rezepte zum Love Menu stehen, mit dem Maravan das Liebesleben der High Society Zürichs nach vorne bringt. Aber ob's ohne den genialen Koch wirkt? (jw)

Autorenporträt zu "Martin Suter"

Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, lebt mit seiner Frau in Spanien und Guatemala. Er war Werbetexter und erfolgreicher Werber, ein Beruf, den er immer wieder durch andere Schreibtätigkeiten ergänzt oder unterbrochen hat. Unter anderem "GEO"-Reportagen, zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen. Seit 1991 lebt er als freier Autor, seit 1992 schreibt er die wöchentliche Kolumne "Business Class" in der "Weltwoche".

Martin Suter ist am 29. März 2004 in Zürich mit der Goldenen Diogenes Eule ausgezeichnet worden.

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