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Bewertung von dorli aus Berlin am 20.03.2013 |
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Während ganz Engelsfors unter einer ungewöhnlichen Hitzewelle leidet, bereiten sich die fünf Auserwählten auf Anna-Karins Prozess vor dem Rat der magischen Gemeinschaft vor. Anna-Karin hatte ihre magischen Fähigkeiten trotz Verbot für persönliche Zwecke genutzt und dieses soll jetzt geahndet werden. Zeitgleich wird eine mysteriöse Bewegung von Elias Eltern Helena und Krister Malmgren ins Leben gerufen. „Positives Engelsfors“ lockt die Bevölkerung mit dem Versprechen auf ein glücklicheres, besseres Leben allein durch positive Gedanken. Und auch das Böse schleicht wieder durch die Stadt und hält die Mädchen in Atem… Engelsfors hat mich gleich auf den ersten Seiten wieder eingefangen. Die Atmosphäre hat irgendwie etwas Besonderes - düster, trostlos und monoton. Und im Hintergrund schwelt etwas Rätselhaftes, dunkle Magie wabert durch die Stadt – das bringen die Autoren richtig gut rüber. Jetzt sind die jungen Hexen aus Engelsfors nur noch zu fünft – ansonsten hat sich nicht viel geändert. Die Aufgabe, das Böse zu besiegen und die Menschheit vor der nahenden Apokalypse zu retten, ist geblieben. Elfgren/Strandberg halten weiter an einer langsamen aber stetigen Entwicklung der Mädchen fest. Deren magische Fähigkeiten werden stärker und sie werden geschickter im Umgang mir ihren Kräften. Trotzdem kann man auch weiterhin die gegenseitige Abneigung der Mädels gut spüren. Das gefällt mir, sie halten zusammen, wenn die Situation es erfordert, aber ansonsten bleiben sie auf Abstand. Begeistert war ich von einem interessanten und für den Leser durchaus amüsanten Ritual, dass die Autoren ihre Protagonistinnen durchleben lassen. Das gab einen mächtigen Schub für das gegenseitige Akzeptieren. Es gelingt den Autoren auch in diesem Band hervorragend, die für Jugendliche typischen Alltagsprobleme und die magischen Herausforderungen an die Mädchen zu verknüpfen. Wie auch schon in „Zirkel“ wechselt dabei auch in „Feuer“ ständig die Erzählperspektive, wieder kommt jedes Mädel zu Wort, so dass man als Leser mit der Gedanken- und Gefühlswelt jeder Hauptfigur vertraut ist. Auch einige schon aus dem ersten Band bekannte Nebenfiguren, wie zum Beispiel den Hausmeister Nikolaus oder auch die Rektorin Adriana, lernt man in diesem Buch besser kennen. Das hat mich besonders gefreut, denn ich war sehr neugierig auf deren Hintergründe und ihre Aufgaben in diesem magischen Kampf. Eine rundum spannender und für mich äußerst gelungener zweiter Teil der Engelsfors-Trilogie. Ich freue mich schon auf den abschließenden dritten Band. Und noch ein Hinweis zum Schluss: Um „Feuer“ wirklich genießen zu können, ist es sinnvoll, den ersten Teil („Zirkel“) vorher zu lesen. |
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| Bewertung von Seitenzauber am 06.03.2013 | |
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Die Geschichte geht weiter...Ida, Anna-Karin, Minoo, Vanessa und Linnéa sind die Auserwählten. In Engelsfors soll schon bald eine Apokalypse starten und die Mädchen müssen etwas dagegen unternehmen. Seit sie von ihrer Begabung wissen, ist ihr Leben immer komplizierter geworden und der neue Verein „Positives Engelsfors“ macht die ganze Sache nicht leichter. Sie müssen jetzt alle zusammenhalten und miteinander versuchen, das Böse zu bekämpfen, denn vom Rat dürfen sie keine Hilfe erwarten.... Und auch der zweite Teil konnte mich voll überzeugen. Ich konnte sehr schnell in die Geschichte einsteigen und hatte auch keine Probleme mit den verschiedenen Charakteren, ich wusste sofort wieder um was es geht. Die fünf Auserwählten entwickeln sich und man erkennt, dass vor allem Anna-Karin, die ja eigentlich sehr schüchtern und ruhig ist, immer selbstbewusster wird. Auch Ida kommt langsam von ihrem Ruf als Zicke weg. Mein Lieblingscharakter ist nach wie vor Linnéa. Sie ist rebellisch und sagt ihre Meinung. Aber auch in diesem Teil haben die Mädchen nicht nur mit dem Bösen zu tun, sondern auch wieder mit ihrem eigenen Leben, wie beispielsweise Probleme in der Familie oder mit der Liebe. Das Buch passt sehr gut in das Genre Mystery und Thriller, da die Mädchen zwar besondere Kräfte haben aber dennoch nur ganz wenige Fantasyelemente vorhanden sind und wenn, dann würde ich dies eher dem Mystery-Bereich zuordnen. Immer öfter kamen für mich überraschende Wendungen, von denen ich keine Ahnung hatte und teilweise wirklich erstaunt war, wie sich die ganze Sache entwickelt. Auch der Schreibstil war hier wieder sehr locker und den Handlungsort Schweden, fand ich auch sehr interessant. Ich freue mich schon sehr auf den dritten und letzten Teil der Engelsfors Trilogie und hoffe auf ein grandioses Ende! |
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| Bewertung von Lilli33 am 03.03.2013 | |
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Ein Jahr lang musste man auf die Fortsetzung der Engelsfors-Trilogie warten. Nun ist es endlich so weit. Und obwohl ich den ersten Band „Zirkel“ schon vor so langer Zeit gelesen habe, war ich gleich wieder in der Geschichte drin. Nebenbei wird immer mal wieder eine Andeutung gemacht, was im 1. Band passiert ist. So bekommt man nochmal die wichtigsten Dinge präsentiert. Ohne jegliche Kenntnis von „Zirkel“ wäre man aber aufgeschmissen, denke ich. Inhalt: Ursprünglich waren es sieben Auserwählte, junge Hexen, die dazu ausersehen waren, die Apokalypse zu verhindern. Fünf sind noch übrig. Um ihre Aufgabe erfüllen zu können, ist es unbedingt notwendig, dass sie sich zusammenraufen, einander vertrauen. Gar nicht so einfach, wenn man von seinem Gegenüber jahrelang gemobbt wurde oder auf jemanden eifersüchtig ist. Im Übrigen sind die fünf Mädchen nicht nur fast gänzlich auf sich allein gestellt bei ihrem Kampf gegen das Böse, sondern bekommen durch den Hohen Rat noch zusätzliche Probleme. Dieser will Anna-Karin dafür verurteilen, dass sie verbotenerweise Magie angewandt hat. Meine Meinung: Wie schon gesagt, war ich schnell wieder in der Geschichte drin und freute mich darüber, wieder mit Minoo, Anna-Karin, Vanessa, Linnéa und Ida in Engelsfors zu sein. Es gibt auch gleich zu Beginn ein paar spannende und gruselige Szenen, einige im 1. Band offen gebliebene Fragen werden beantwortet, gleichzeitig kommen viele neue Fragen auf. Man erfährt sehr viel über die fünf Mädchen, ihren Alltag, ihre Gedanken, ihre Gefühle. Das ist alles sehr interessant, und vieles ist für ein Jugendbuch recht außergewöhnlich. Doch die Handlung an sich kommt leider nicht so recht vom Fleck. In der ersten Buchhälfte fiel es mir noch relativ leicht, das Buch aus der Hand zu legen. Hier gibt es einfach zu viele Längen. Aber dann nimmt das Erzähltempo zu, und im letzten Drittel ist die Spannung schließlich so groß, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen, bis die letzte Seite erreicht ist. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den fünf Mädchen (personaler Erzähler), so dass sie abwechselnd beleuchtet werden. Mir hat die Charakterisierung der Mädchen sehr gut gefallen. Die fünf sind so unterschiedlich, was ihren familiären und sozialen Hintergrund angeht. Auch ihre Charaktereigenschaften sind total verschieden. Es ist faszinierend zu lesen, wie sie sich immer mehr zusammenraufen, einander akzeptieren und verstehen lernen. Jedes Mädchen hat seine ganz eigenen privaten Probleme, die einen großen Raum einnehmen. Fast könnte man meinen, dass es sich um ganz normale Teenager handelt. Doch sie lernen auch immer mehr, ihre magischen Kräfte zu entwickeln und zu kontrollieren. Manchmal ist es gar nicht so einfach, dieses Doppelleben zu führen. Der rasante Schluss macht den etwas lahmen Anfang wieder gut, sodass ich das Buch insgesamt doch ganz gut finde und mich schon auf den nächsten Band freue. Der 3. und letzte Band der Trilogie ist für März 2014 geplant. Er wird unter dem Titel „Schlüssel“ erscheinen. |
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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 25.02.2013 |
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| Nach “Zirkel” ist “Feuer” die Fortsetzung der schwedischen Fantasy-Trilogie von Sara B. Elfgren und Mats Strandberg. Über mehr als 700 Seiten schaffen es die beiden Autoren, ihre ebenso düstere wie atmosphärisch dichte Story weiter zu spinnen, wobei die Handlung durch das Hin- und Herswitschen der Erzählperspektive zwischen den fünf jungen Heldinnen immer mehr an Spannung gewinnt. Aber auch die alltäglich-existenziellen Probleme der sehr unterschiedlichen Mädchen werden dabei sehr echt und lebensnah dargestellt. Durch einen wunderbaren Kniff lernen sie sich gegenseitig viel genauer kennen, als das normalerweise möglich ist, so dass auch uns Lesern aufgeht, wie verschiedenen die Charaktere eigentlich sind. Mit ihrem fantasievollen Mix aus Buffy, Harry Potter und Charmed ist Elfgren und Strandberg mit “Feuer” eine zauberhaft-fulminante Fortsetzung gelungen, so dass wir den dritten Teil “Schlüssel” kaum erwarten können - der allerdings erst in einem Jahr erscheint. |
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| Bewertung von Kirsche am 08.02.2013 | |
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Band eins der Trilogie hat mir sehr gut gefallen, so dass ich die Fortsetzung natürlich sofort neugierig gelesen habe und ich wurde von ihr nicht enttäuscht. Im Gegenteil, mir gefällt sie sogar ein Stück besser als der Auftakt, ist spannend, gut durchdacht und ist damit alles andere als ein langweiliger Mittelteil, wie man ihn sonst bei Trilogien oft findet. Einer der Hauptkritikpunkte an Band eins waren für mich, obwohl mir das Buch gut gefallen hat, dass es recht lange gedauert hat, bis man die verschiedenen Charaktere kennen gelernt hatte und sie unterscheiden konnte und dass es doch in hohem Maß um alltägliche Teenager Probleme ging und der magische Aspekt eher im Hintergrund stand. Dies hat sich jetzt geändert. Man kennt die Mädchen und ist so trotz der wechselnden Perspektiven sehr schnell mitten im Geschehen. Durch die Vielfalt an Erzählperspektiven kann man zudem sehr gut in die Geschichte einsteigen, hat eine Sicht aus vielen Blickwinkeln und weiß doch nicht mehr als die Auserwählten selbst. Auch die Magie und die nahende Apokalypse spielen in diesem Band eine größere Rolle und es entsteht eine ausgewogene Mischung aus alltäglichem und magischem. Natürlich beschränkt sich dieses Buch nicht plötzlich auf die Geschehnisse rund um die Apokalypse, sondern das normale Leben der Mädchen spielt weiterhin eine Rolle. Allerdings ist diese besser und enger mit der restlichen Handlung verwoben und wirkt harmonischer in den Plot eingearbeitet. Die fünf Mädchen mag ich nach wie vor sehr gern, da sie so unterschiedlich sind, alle ihr Päckchen zu tragen haben und trotz einiger prototypisch anmutender Handlungsweisen und Charaktereigenschaften doch sehr lebendig wirken. Ihre kleinen Macken machen sie dabei nicht nur authentisch sondern auch sympathisch. Gleichzeitig kann man in diesem Buch eine deutliche Charakterentwicklung beobachten, die aber nicht übertrieben sondern genau richtig dosiert ist. Mit 736 Seiten liest man schon einen kleinen Wälzer. Umso wichtiger ist es da, dass die Geschichte nicht unnötig in die Länge gezogen ist oder langatmig wird. Dieses Gefühl hatte ich hier auch an keiner Stelle. Mehrere Handlungsstränge tun sich auf und werden zum Ende hin gekonnt miteinander verwoben. Das Ende selbst wirkte schon fast ein wenig zu dramatisch, doch ergibt sich eine Wendung, die einem so viel Lust auf die Fortsetzung macht, dass man über das vielleicht etwas übertriebene Finale hinwegsehen kann. Es lohnt sich definitiv die Fortsetzung zu lesen. Nicht nur ist sie atmosphärisch sehr dicht, sie kann auch mit ihren gut erarbeiteten Charakteren glänzen. Die Story ist spannend, wendungsreich und deutlich besser ausgearbeitet, als viele der aktuellen Jugendbücher. Tatsächlich kann ein Jugendbuch auch ohne große Liebesgeschichte im Mittelpunkt sehr gut sein. FAZIT: Ein sehr vielschichtiges und vielleicht etwas anspruchsvolleres Jugendbuch, das mir nochmal eine Nummer besser gefallen hat als sein Vorgänger "Zirkel". Ich lege diese Reihe jedem ans Herz, der einmal wirklich gute Jugendfantasy abseits des allgemeinen Mainstreams lesen will. |
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| Bewertung von mithrandir am 05.02.2013 | |
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Schnell war ich wieder mittendrin im Geschehen und war gefesselt von den unterschiedlichen Charakteren und der Handlung. Im Gegensatz zu dem ersten Band, in dem man als Leser erst langsam an die Mädchen und ihre Geschichte herangeführt worden ist, ist die Spannung in "Feuer" gleich zu Beginn spürbar. Als Leser erhält man anfangs ein paar Auffrischungen zu dem, was zuvor passiert ist, aber diese fallen zum Glück nicht allzu langatmig aus und sind deshalb auch nicht störend. Ich denke, dass sie im Gegenteil für den ein oder anderen, bei dem die Lektüre von "Zirkel" schon ein wenig zurückliegt, durchaus hilfreich sind, da sowohl die Charaktere, als auch die Handlung sehr komplex sind. Das ist etwas, das ich an dieser Trilogie auch sehr zu schätzen weiß. Hier gibt es kein seichtes Dahinplätschern einer Geschichte mit einer zurückhaltenden Schönheit, die im Laufe der Handlung zur Heldin mutiert, sondern Minoo, Linnéa, Anna-Karin, Ida und Vanessa sind fünf Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und, die sich alle mit diversen Problemen herumschlagen. Dem Autorenpaar gelingt es, diese so realistisch darzustellen, dass die Charaktere und das Geschehen vor meinem geistigen Auge Gestalt annahmen. Und gerade weil diese Mädchen nicht perfekt sind, fand ich sie besonders sympathisch. Sie sind charakterlich und von ihrem Lebensumfeld so verschieden, dass jeder Leser bestimmt bei mindestens einer von ihnen Ansatzpunkte finden kann, aufgrund derer er sich mit ihnen identifizieren kann. Doch natürlich machen diese Mädchen auch eine Entwicklung durch. Noch immer sind sie bemüht, sich zu einer wirklichen Einheit zu formieren, doch eine Annäherung fällt ihnen immer noch schwer. Neue Hindernisse tun sich auf und wieder ist unklar, wem die Mädchen eigentlich vertrauen können. Das Ende dieses Bandes überrascht mich mit einem Ideenreichtum der Autoren, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Die Handlung war so spannend, dass die 736 Seiten des Buches einfach an mir vorbeigeflogen sind und bis zum Schluss ist es mir nicht gelungen, den Feind der Mädchen zu entlarven. Zudem eröffnen die letzten Seiten der Geschichte ungeahnte Persepektiven und ich möchte einfach unbedingt wissen, wie es im finalen Band weitergeht, der leider erst in einem Jahr in den deutschen Buchregalen ausliegen wird. "Feuer" von Sara Bergmark Elfgren und Mats Strandberg ist der zweite Band der Engelsforstrilogie, der im Dressler Verlag erschienen ist und mich zu begeistern wusste. Mit ihren realistischen Charakteren und der dichten Erzählatmosphäre setzt sich die Reihe sehr angenehm von der aktuellen Masse ab und ist in der Lage, sich von Band zu Band zu steigern. Seit dem Lesen von |
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