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Benutzername: Bücherwürmchenswelt
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Bewertungen

Insgesamt 509 Bewertungen
Bewertung vom 20.06.2020
Niemandsstadt
Goldfarb, Tobias

Niemandsstadt


gut

"Niemandsstadt" ist ein etwas anderer Fantasy-Roman von Tobias Goldfarb.

An sich gefällt mir die Idee hinter der Geschichte ausgesprochen gut, jedoch haperte es meiner Ansicht nach an der Umsetzung.
Ich kam einfach nicht so in die Geschichte hinein, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Kapitel sind einfach zu kurz, um die nötige Dichte herzustellen, die es für eine spannende Handlung benötigt.
Zwar lassen sich die Sequenzen relativ flüssig lesen, jedoch wird der Charakter des Buches einfach nicht umfassend transportiert, sodass die Lebendigkeit und die Spannung fehlt.

Jedoch bietet "Niemandsstadt" im Großen und Ganzen eine recht kurzweilige Lektüre, aus der man noch einiges hätte herausholen können.

Bewertung vom 20.06.2020
Drachendüster
Mühlau, Ruth

Drachendüster


sehr gut

"Drachendüster" ist der fünfte und damit finale Band der "Die Zauberschmiedin"-Reihe von Ruth Mühlau.

Nach dem Erscheinen des vierten Bandes ist doch einige Zeit bis zu diesem großen Finale ins Land gegangen. Dadurch war es an einigen Stellen nicht so leicht, direkt wieder in die Geschichte hineinzufinden. Nach ein paar Seiten fällt dies jedoch immer leichter, sodass man sich auf den Abschluss dieser tollen High-Fantasy-Reihe rundum freuen durfte. Dabei lässt die Autorin keinen der zahlreichen Handlungsebenen außer Acht und vereint diese nach und nach zu einem großen und stimmigen Ganzen. Alle Protagonisten erhalten zudem ihren benötigten Raum und können sich so entwickeln, wie es die Geschichte benötigt.

Dabei besticht dieses Finale auch mit viel Spannung, da nicht nur dramatische Ereignisse, sondern auch viele Gefahren den Weg säumen. Diese wurden von der Autorin mitreißend verfasst, sodass man Seite um Seite begierig umblättern zu vermag. Doch wirkt die Handlung zu keiner Zeit überhastet oder gewollt, alles erhält ein optimales Tempo, um dieser Geschichte einen zufriedenstellenden und gerechten Abschluss zuteil werden zu lassen.

Auch atmosphärisch muss sich dieser fünfte Band nicht hinter seinen Vorgängern verstecken, sondern ist auch von Lebendigkeit und Vielschichtigkeit geprägt. Dabei ist die Atmosphäre recht düster gehalten und passt wieder ausgesprochen gut zum Setting.

Das Ende kam dann in meinen Augen ein kleines bisschen zu abrupt. Die Verbindung zweier Kapitel war mir etwas zu lose, da hätte mir persönlich noch ein wenig Input gefehlt, um den Schluss noch runder gestalten zu können. Darüber hinaus ist es auch ein Stück weit offen gehalten, sodass es irgendwann vielleicht doch ein Wiedersehen mit den Protagonisten geben kann.

Fazit: Gelungenes Ende einer spannenden High-Fantasy-Reihe, die diese stimmig und harmonisch abschließt.

Bewertung vom 25.05.2020
Rocky Mountain Hope
Fox, Virginia

Rocky Mountain Hope


ausgezeichnet

"Rocky Mountain Hope" ist der 22. Band der "Rocky Mountain"-Reihe von Virginia Fox.

Auch nach dieser Vielzahl an Bänden ist es immer wieder ein Genuss nach Independence zurückzukehren und neue Abenteuer zu erleben. Dieses Mal handelt die Geschichte von Kane und Kristina, wobei wieder kriminalistische Inhalte Einzug finden. Diese Kombination bietet wieder aufregende Lesestunden und sorgt für tollen Lesespaß mit allem, was das Leserherz begehrt.

Wieder einmal ist es nicht nur das kriminalistische Element, welches dafür sorgt, dass man mitgerissen wird, sondern auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptprotagonisten, welche für ordentlich Zündstoff sorgt. Die gesamte Komposition hält dabei jede Menge Spannung bereit, wobei auch viel Tempo entsteht, sodass die Seiten wie im Fluge vergehen.

Besonders toll ist auch dieses Mal wieder die Atmosphäre. Diese ist erneut sehr heimelig und man fühlt sich beim Lesen äußerst wohl. Alles wirkt sehr tiefgründig und atmosphärisch dicht, sodass man wunderbar eintauchen kann und die Geschichte wie ein Film vor dem geistigen Auge abläuft.

Der Schluss ist wieder ein echtes Highlight und rundet diesen 22. Band harmonisch ab. Ein wunderbares Happy End eben. Zudem gibt es auch einen kleinen Ausblick auf das Paar, welches wir in Band 23 erleben werden und ich bin schon sehr, sehr gespannt, wie es dort weitergehen wird.

Fazit: Virginia Fox begeistert auch mit Band 22 und entführt die Leser erneut in die heimelige Welt von Independence. Ein echter Leseschmaus, der alles bereithält, was das begeisterte Leserherz höherschlagen lässt.

Bewertung vom 16.05.2020
Schloss der Schatten
Lagall, Jeanette

Schloss der Schatten


sehr gut

"Hexenblut" ist der zweite Band der "Schloss der Schatten"- Reihe von Jeanette Lagall.

Bereits der erste Teil dieser Reihe hat mir sehr viel Lesespaß bereitet. Kein Wunder also, dass ich sofort mit Band zwei weitermachen musste, um zu erfahren, wie es mit der Geschichte um das Schloss der Schatten weitergeht. Da die Geschichte nahezu nahtlos fortgeführt wird, fällt es nicht schwer, wieder hineinzufinden. So konnte ich mich direkt wieder ins Geschehen stürzen und begeistert weiterlesen.

Auch dieses Mal hat die Autorin die Messlatte für die Spannung sehr weit oben angelegt. Es mangelt zu keiner Zeit an dem passenden Tempo und auch die Intrigen und Geheimnisse tun ihr Übriges, um dem Leser eine spannungsgeladene Handlung zu kredenzen. Es gibt zudem auch einige Überraschungen, die dafür sorgen, dass dieser zweite Teil zu keiner Zeit vorhersehbar wird. Weiterhin werden einige Fragen geklärt, wobei mindestens wieder genauso viele aufgeworfen werden. Aus diesem Grund kann man es sich mit diesem Schmöker ganz besonders gemütlich machen und einer tollen Geschichte entgegensehen, die nicht den üblichen ausgetretenen Pfaden folgt.

Atmosphärisch ist der Roman ebenfalls ein Leckerbissen. Alle Szenen wirken überaus lebendig und vielschichtig, sodass es nicht an der nötigen Tiefe mangelt, die ein gutes Buch benötigt. Vor dem geistigen Auge wird alles regelrecht real, sodass man ausgesprochen gut in die Handlung eintauchen kann, um sie nach Herzenslust zu genießen.

Am Ende hat sich die Autorin nach einem spannenden Finale jedoch eine dicke Überraschung einfallen lassen; ein Cliffhanger vom Feinsten. Dadurch kann ich es noch weniger erwarten, die Fortsetzung endlich in den Händen halten zu dürfen. Ich bin absolut neugierig, wie es nun mit Aurica, Raoul, Daniel und allen anderen weitergehen wird.

Fazit: Tolle Fortsetzung dieser etwas anderen Reihe, die auf jeder Seite puren Lesespaß verströmt. Davon bekommt man einfach nicht genug.

Bewertung vom 09.04.2020
Das neunte Haus
Bardugo, Leigh

Das neunte Haus


gut

"Das neunte Haus" ist der erste Band um "Alex Stern" von Leigh Bardugo.

Nachdem ich begeistert die "Grischa"- Romane der Autorin verschlungen habe, war ich nun sehr gespannt auf dieses urbane Fantasy-Werk. Der Klappentext verspricht schon einmal sehr viel, sodass ich mich begierig in dieses Abenteuer gestürzt habe.
Leider hat es bei mir ziemlich lange gedauert bis ich zum einen in die Geschichte hinein gefunden habe und zum anderen der Funke übersprang. Es dauert in meinen Augen schon seine Zeit bis die Handlung Fahrt aufnimmt und das Einstiegsgeplänkel die Formen annimmt, die es für ein spannungsgeladenes und mitreißendes Buch benötigt.

Erst ein Stück weit nach der Hälfte des Romans fügten sich die Puzzleteile nach und nach zu einem Großen und Ganzen zusammen und werden dann so richtig spannend. Sobald dieser eine Punkt übersprungen ist, kann man sich ordentlich von der Geschichte gefangen nehmen lassen und ein aufregendes Abenteuer erleben, das es in sich hat. Nichts ist wie es scheint, sodass Überraschungen durchaus an der Tagesordnung sind. Bis dahin heißt es Durchhaltevermögen beweisen, denn am Ende wird man dafür durchaus belohnt.

Atmosphärisch besticht dieses Werk mit viel Düsternis. Es kann auch schon mal etwas derber, grober und auch brutaler zugehen, wobei die Autorin dies sehr gut umgesetzt hat. Alles wirkt vielschichtig und tiefgründig durchdacht und auch die Charaktere bekommen so besonders viel Leben eingehaucht.

Nach einem doch recht überraschenden Ende wird der Übergang zu Band 2 eingeleitet. Dieser verspricht ein weiteres Feuerwerk der Magie mit einem etwas anderen Setting. Ich hoffe, dass diese Fortsetzung schon ab der ersten Seite ihr volles Potential zu offenbaren weiß und gleich mit viel Spannung aufwartet.

Fazit: Nach einem ziemlich zähen Einstieg nimmt die Geschichte am Ende ordentlich Fahrt auf und belohnt den Leser mit einem packenden Finale voller Magie.

Bewertung vom 01.04.2020
Cecilia
Nigra, Anna

Cecilia


ausgezeichnet

"Wenn die Neben Feuer fangen" ist der dritte Band der "Cecilia"-Reihe von Anna Nigra.

Nach einem fulminanten Ende des zweiten Bandes konnte ich die Fortsetzung kaum abwarten. Wie geht es weiter mit Cecilia und den beiden Brüder? Was passiert mit den Ländern? Und wie geht es mit allem anderen weiter?
All diese Fragen und noch viele mehr haben sich mir gestellt und ich habe mich begeistert in diesen dritten Teil gestürzt. Die Tatsache, dass es statt drei Bänden nun doch vier geben soll, weckte einerseits in mir Begeisterung, andererseits heißt es nun, dass noch so einiges passieren wird.
Da zwischen dem Vorgänger und dieser Fortsetzung nun einige Zeit vergangen ist, fällt es anfangs ein Stück weit schwer wieder in die Geschichte hineinzufinden. Doch nach einer Zeit gibt sich dies wieder, sodass man den Roman rundum genießen kann.
Es geht so gut wie nahtlos weiter und die Geschehnisse versprechen einmal mehr jede Menge Emotionen, Spannung und Überraschungen.

Gerade diese Spannung hat es gewaltig in sich. Nichts ist wie es scheint und man darf sich auf so einige Twists und Überraschungen gefasst machen. Dadurch entsteht ein flottes Tempo, das den Leser förmlich durch die Seiten trägt und Kapitel um Kapitel wie im Fluge vergeht. Ich konnte mich erneut von dieser Geschichte begeistern lassen und habe mich nach allen Regeln der Kunst mitreißen und fesseln lassen. Die vielen Irrungen und Wirrungen sowie Ränkespiele haben ihr Übriges getan, um mich immer nach mehr lechzen zu lassen.

Atmosphärisch zeigt sich der Roman ebenfalls von seiner besten Seite. Denn alle Emotionen werden authentisch und tiefgründig transportiert, auch wenn man manche Personen stellenweise einfach nur abbaxen könnte. Doch gerade diese vielschichtigen Emotionen machen die Geschichte so besonders und sorgen dafür, dass man als Leser in der Handlung regelrecht versinkt.

So kommt es, dass das Ende viel zu schnell erreicht ist und man mitsamt eines Cliffhangers aus den Geschehnissen auftaucht. Nun kann ich es kaum erwarten, bis ich Band 4 endlich in den Händen halten kann, um zu erfahren, wie die Geschichte ausgehen wird und ob ein Happy End zu erwarten ist.

Fazit: Mitreißende Fortsetzung, die an Spannung und Emotionen so gut wie nicht zu übertreffen ist. Mehr davon!

Bewertung vom 06.02.2020
Cursed Kiss / Gods of Ivy Hall Bd.1
Falk, Alana

Cursed Kiss / Gods of Ivy Hall Bd.1


ausgezeichnet

"Cursed Kiss" ist der erste Band der "Gods of Ivy Hall"-Dilogie von Alana Falk.

Das Thema der griechischen Mythologie finde ich immer wieder gut. Gepaart mit ein bisschen Romance und einem Campus-Setting war dieses Buch damit ein absolutes Must-Read für mich. Die Autorin hat die Handlung extrem interessant aufgebaut und mit vielen aufregenden Details versehen. Diese Liebe zum Detail ist stets spürbar und sorgt bereits ab Seite 1 dafür, dass die Neugierde immer weiter wächst.

Doch nicht nur die Neugierde wächst und gedeiht prächtig. Auch die Spannung hält zu keiner Zeit hinterm Berg. Allein die Thematik kreiert schon einen mitreißenden Lesesog, kommen dann noch die vielen Geheimnisse und überraschenden Wendungen hinzu,... dann entsteht ein ganz besonderes Tempo, dem man sich ganz und gar nicht entziehen kann. Ich konnte jedenfalls gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören und wurde am Ende noch von einem ordentlichen Cliffhanger und Plottwist überrascht. Dadurch ändert sich noch einmal alles, sodass ich am liebsten heute statt morgen direkt weiterlesen würde.

Auch atmosphärisch hat die Autorin das Thema brillant umgesetzt. Die Gefühle von Erin gepaart mit dieser Hoffnungslosigkeit sind stets spürbar und bringen die positiven Emotionen noch stärker zum Tragen. Man kann sich damit absolut in die Geschichte fallen lassen und erlebt den Roman wie einen Film. Einfach nur Daumen-hoch!

Wie schon erwähnt endet der erste Band mit einem fulminanten Cliffhanger und einer großen Wendung im Plot. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie die Autorin diesen auflöst und wie die Geschichte damit weitergeht. Die Monate bis zum Erscheinen des zweiten Bandes zu überbrücken, wird schwierig.

Fazit: Toll umgesetzte Geschichte mit einer genialen Thematik und vielen besonderen Ideen, die zusammen für eine packende und außergewöhnliche Handlung sorgen.

Bewertung vom 19.01.2020
Nurianer
Degenhardt, Christina

Nurianer


ausgezeichnet

"Gespaltene Welten" ist der erste Band der "Nurianer"-Reihe von Christina Degenhardt.

Ich liebe es, wenn sich phantastische Geschichten durch individuelle Ideen auszeichnen, die ihnen ein Alleinstellungsmerkmal verpassen. So wie in diesem Auftakt zu einer aufregenden Reihe, die nicht nur ausgesprochen gut unterhält, sondern gleichzeitig auch nahe bringt, wie wichtig die Natur für uns Menschen ist. Diese Thematik wird auf wundervolle Weise in die Geschichte mit eingebracht und schafft ein schönes Grundgerüst, in dem man sich einfach nur wohlfühlt.

Es macht Spaß, in die Story einzutauchen und ihren Geheimnissen auf den Grund zu gehen. Davon gibt es so einige, weshalb das Tempo stellenweise ordentlich anzieht. Auch die zahlreichen Schilderungen des Settings tun dem keinen Abbruch, sondern kreieren ein stimmungsvolles Ganzes, dem man sich nur sehr schwer entziehen kann. Durch die gefährlichen Situationen, die zum Teil in die Geschichte Einzug halten, entsteht eine tolle Spannung. Diese ist mitreißend und spannend konzipiert und weiß den Leser durchweg zu begeistern. Natürlich darf auch das romantische Element nicht fehlen. Dieses fügt sich gut in die Handlung mit ein und verleiht ihr den letzten Feinschliff.

Dieser spiegelt sich auch in der Atmosphäre wieder, welche den Wohlfühlfaktor ziemlich weit oben ansiedelt. Trotz der zahlreichen Gefahren ist man gerne im Waldlandreich und freut sich am Ende der Lektüre auf ein baldiges Wiedersehen.
Die tiefgründige Gestaltung der Welt und der Geschichte schafft eine schöne Dichte, sodass die Story wie ein Film vor dem geistigen Auge abläuft.

Zusätzlich zu einem spannenden Finale verfügt "Gespaltene Welten" auch über einen ziemlichen Cliffhanger. Ich möchte diesem nur allzu gerne auf den Grund gehen und kann es kaum erwarten, dass es endlich mit Band 2 weitergeht.

Fazit: Phantastischer Auftakt zu einer Reihe, die aufgrund ihrer Thematik zum Nachdenken anregt. Die toll konzipierte Geschichte lädt darüber hinaus zu spannenden Schmökerstunden ein.

Bewertung vom 31.12.2019
Two can keep a secret
McManus, Karen M.

Two can keep a secret


sehr gut

"Two can keep a secret" ist ein Roman aus der Feder von Karen McManus.

Thriller, Krimis, etc. müssen in meinen Augen mitreißend sein und dürfen nicht direkt das Geheimnis auf dem Silbertablett servieren. Der Leser muss an der Nase herumgeführt werden und darf zu keiner Zeit wissen, wie ihm geschieht. Der Autorin ist dies mit "Two can keep a secret" zum großen Teil gelungen, konnte mich aber nicht vollends überzeugen. Zu oft erschien mir die Geschichte etwas wirrig und der rote Faden wurde nicht konsequent umgesetzt.

Spannungstechnisch lässt sich die Geschichte jedoch gut lesen, spricht dabei jedoch am besten die besagte Zielgruppe an. Älteren Lesern dürfte der Roman etwas zu jugendlich erscheinen.

Atmosphärisch erscheint das Buch wohl durchdacht und dümpelt keineswegs oberflächlich dahin. Hier und da hätte die Tiefe noch etwas gesteigert werden können, um den Charakter der Handlung noch zu intensivieren.

Alles in Allem ein angenehm lesbares Buch, das vor allem jugendliche Leser in seinen Bann schlägt.

Bewertung vom 31.12.2019
Das erste Buch der Mitternacht / Bücher der Mitternacht Bd.1
Snow, Rose

Das erste Buch der Mitternacht / Bücher der Mitternacht Bd.1


ausgezeichnet

"Das erste Buch der Mitternacht" ist der erste Teil der "12"-Reihe des Autorenduos Rose Snow.

Die Bücher der Beiden sind jedes Mal ein Garant für eine außergewöhnliche Lektüre mit dem gewissen Etwas. Auch "Das erste Buch der Mitternacht" klingt nicht nur wahnsinnig toll, sondern ist es auch tatsächlich. Viele aufregende Ideen, tiefgründige Charaktere und eine ausgesprochen ausgeklügelt durchdachte Handlung lassen diesen Auftakt zu etwas ganz Besonderem werden. Hat man erst einmal mit dem Lesen begonnen, so ist es nahezu unmöglich damit wieder aufzuhören.

Dies liegt auch an der Spannung, die sich in einer packend angelegten Spannungskurve durch die gesamte Handlung zieht. Mal unterschwellig und mal ordentlich mitreißend weiß sie den Leser zu fesseln und ihn direkt mit hineinzuziehen in die sagenumwobene Traumwelt. Dadurch entsteht auch ein wunderbares Tempo, das weder zu bahnbrechend noch zu seicht ist, sondern dem Leser einen ganz besonderen Sog bietet, der ihn nicht mehr loslässt. Seite um Seite habe ich begeistert umblättern können und konnte von dieser außergewöhnlichen Geschichte nicht genug bekommen.

Dabei spielt auch die Atmosphäre eine sehr große Rolle, da die beiden Autorinnen es wieder einmal geschafft haben, eine Welt zu konstruieren, die ausgesprochen lebendig und vielschichtig erscheint. Alles wirkt wohldurchdacht und lässt den Leser Teil davon werden. Auch die Dialoge sorgen dafür, dass die Geschichte wie ein Kinofilm vor dem geistigen Auge abläuft und man sich diesem Buch einfach nicht mehr entziehen kann.

Dementsprechend zu schnell kommt auch das Ende. Gerne hätte ich noch viel, viel mehr gelesen, da mich dieses Buch so richtig begeistern konnte. Nun kann ich es kaum erwarten, bis endlich Band 2 erscheint und ich mich gemeinsam mit Harper und Cajus in ein weiteres Abenteuer in Noctaris stürzen kann.

Fazit: Ein genialer Auftakt einer neuen und absolut außergewöhnlichen Geschichte des unnachahmlichen Autorenduos Rose Snow, welche mit diesem Buch wieder einmal ihr ganzes Können unter Beweis stellen. Mehr davon!