Das Geheimnis des weißen Bandes, 4 Audio-CDs - Horowitz, Anthony
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Das Geheimnis des weißen Bandes, 4 Audio-CDs

Der neue Sherlock Holmes. 300 Min.

Anthony Horowitz 

Gesprochen von Steck, Johannes
Audio CD
 
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Das Geheimnis des weißen Bandes, 4 Audio-CDs

London 1890: Der wohlhabende Galerist Edmund Carstairs fühlt sich von einem mysteriösen Mann mit Schiebermütze verfolgt. Er erkennt in ihm Keelan O'Donaghue, den Anführer einer amerikanischen Verbrecherbande, die mit seiner Hilfe zerschlagen wurde. Hilfesuchend wendet Carstairs sich an Sherlock Holmes. Kurze Zeit später wird O`Donaghue erstochen aufgefunden und ein Straßenjunge brutal ermordet. Der einzige Anhaltspunkt ist ein am Handgelenk des Jungen befestigtes weißes Seidenband. Mit seiner charismatischen Stimme führt Johannes Steck alias Dr. Watson in die Welt der Lords und Ladys und in deren dunkelste Geheimnisse ein. Der neue Sherlock Holmes-Roman vom internationalen Bestsellerautor Anthony Horowitz wurde von der Arthur Conan Doyle Estate als offizieller Nachfolger des Originals anerkannt. Das gleichnamige Buch, aus dem Englischen von Lutz-W. Wolff, ist im Insel Verlag erschienen.


Produktinformation

  • ISBN-10: 383372868X
  • Best.Nr.: 34375193
  • Laufzeit: 300 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.01.2012

Literatur Endlich ist er mal wieder da, erst im Sommer in einer ziemlich spektakulären englischen Fernsehserie, die ihn zum Forensiker modernisierte, sozusagen "CSI: Baker Street", und jetzt sogar in einem ganz neuen Roman: Dass Sherlock Holmes und sein Freund Doktor Watson beide Adaptionen sehr gut überstanden haben, liegt unter anderem daran, dass Sir Arthur Conan Doyle eben kein besonders großer Schriftsteller gewesen ist, aber dafür zwei geniale Figuren und eine Konstellation unter Spannung erfunden hat (ein genialer Geist und ein halber gegen den Rest der Welt), die man auf immer neue Fälle ansetzen kann. "Das Geheimnis des weißen Bandes" (Insel-Verlag) von Anthony Horowitz hat alle Elemente, die man für einen durchschnittlichen Holmes braucht, also pro Problem drei Pfeifen (zwei davon zum Rauchen, eine, wie gewohnt, ist Doktor Watson), London von unten und von oben und im dicksten Nebel, Opium, Damen mit Hintergedanken und ein Rätsel, dem man, so schnell es geht, auf die Spur kommen möchte, wenn das nicht umgekehrt bedeuten würde, dass dann kein Buch mehr über ist. Der kalte Detektiv zeigt in dieser neuen Version etwas mehr Herz als sonst, der Kopf ist dafür klar wie immer.

tob

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

Gelesen wird das Hörbuch von Johannes Steck, der den Figuren mit seiner unnachahmlichen Schauspielkunst Leben einhaucht. Quelle: LITTERA

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Die Nachlassverwalter Arthur Conan Doyles haben Anthony Horowitz mit einem neuen Sherlock-Holmes-Roman beauftragt, der jetzt auf Deutsch und Englisch erschienen ist, berichtet Jürgen Kaube. Und passt es? Es passt. Spannung und Stil sind der Doylschen Holmes-Geschichten würdig, so Kaube, der gleich die ganze verwickelte Geschichte nacherzählt. Trotzdem kommt ihm der Roman etwas überladen vor, denn Horowitz habe so viele Holmes-Merkmale - die Violine, das Kokain, die "Baker Street Irregulars", der Nebel und natürlich Dr. Watson - in diesen Roman gepackt, dass es für 60 Geschichten gereicht hätte. Der Rezensent, so scheint es, hätte eine magerere Kost bevorzugt.

© Perlentaucher Medien GmbH
Anthony Horowitz, geb. 1956 in Stanmore/Middlesex in England, arbeitete bereits für Theater, Film und Fernsehen, als er in England seinen Durchbruch als Romanautor erlebt.

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Bewertung von Cybergirl aus Frankfurt am 23.04.2013   sehr gut
Sherlock Holmes ist zurück
Diesen Fall bringt Dr. Watson, der Chronist von Sherlock Holmes erst nach vielen Jahren, als er selbst schon alt ist zu Papier.
Die Geschichte begann mit einem Besuch von Dr. Watson bei Holmes.
Als Sherlock Holmes und Dr. Watson zusammen sitzen und Holmes erklärt wie er geschlussfolgert hat das die Frau von Watson mit dem Zug weggefahren ist und das Kind dessen Kinderfrau sie vor der Heirat war erkrankt ist und sie bei der Pflege hilft.
Dr. Watson ist wie immer fasziniert von der genauen Beobachtungsgabe und den Schlussfolgerungen von Holmes.
Da betritt ein Besucher die Bühne, Mr. Carstair ein Galerist, er fühlt sich verfolgt von einem Mann.
Carstair geht davon aus, dass es sich um einen Amerikaner handelt, der mit seiner Gang den Zug in dem Bilder waren die nach Amerika geschickt wurden überfallen hatte.
Für die Ergreifung der Mitglieder wurde im Namen des Käufers und Carstairs eine Belohnung ausgesetzt. Bei der Ergreifung der Gang flüchtete O’Donaghue und dessen Zwillingsbruder wurde getötet.
Jetzt ist Carstair besorgt das O’Donaghue ihm nach England gefolgt ist um Rache zu nehmen.
Noch ahnen Sherlock Holmes und Dr. Watson nicht, dass einer der aufregendsten und gefährlichsten Fälle vor ihnen liegt.
Mit diesem Buch tritt Anthony Horowitz in die Fußstapfen von Sir Arthur Conan Doyle und ich muss sagen, die Fußstapfen sind nicht zu groß.
Anthony Horowitz hat sich dem Erzählstil von Sir Arthur Conan Doyle ziemlich angepasst.
Die Auffassungsgabe und Schlussfolgerungen von Sherlock Holmes sind sehr gut herausgestellt.
Ein Buch mit einem hohen Unterhaltungswert und das nicht nur für Krimifans.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Buch mit Leinen-Einband

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Bewertung von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 29.03.2013   sehr gut
Sherlock Holmes reloaded - Sein wohl heikelster Fall

Erst nach Sherlock Holmes Tod kann sich sein langjähriger Freund und Weggefährte Dr. Watson dazu durchringen, über dessen wohl heikelsten und schockierendsten Fall zu berichten , der sich im Jahre 1890 ereignete.

Holmes wurde seinerzeit damit beauftragt, einen Kunstraub aufzuklären und gerät bei seinen Nachforschungen in einen ungeahnten Sumpf des Verbrechens. In altgewohnter Manier nimmt sich der Detektiv des Falles an und analysiert mit seinem messerscharfen Verstand jedes noch so scheinbar unwichtige Detail. Doch hier sind höhere Mächte am Werk und Sherlock Holmes gerät unversehens selbst ins Kreuzfeuer und ist in ernsthafter Gefahr. Dreh- und Angelpunkt bei seinen Ermittlungen ist das mysteriöse " House of Silk ". Was hat es damit auf sich ? Was geht hier vor ?

Doch Holmes wäre nicht Holmes, der Meisterdetektiv, wenn er dieses Rätsel nicht entschlüsseln könnte.

Dieser zu Beginn etwas unspektakulär wirkende Fall entwickelt sich schnell zu einer spannenden, mit einigen Wendungen gespickten, fast schon dramatischen Geschichte, die Holmes analytischen Verstand und seine besten Fähikeiten herausfordert.

Anthony Horowitz lässt in diesem Roman Sherlock Holmes regelrecht wieder auferstehen. Er hält sich mit Sprache, Ausdrucksweise, Stil und der Darstellung der Charaktere sehr nah ans Original, ohne dieses jedoch einfach nur zu kopieren. Er zeigt durchaus auch neue Facetten der altbekannten Persönlichkeiten, aber ohne den " Grundcharakter" zu verfremden.

Auch gelingt es dem Autor , das damalige London durch seine detaillierten Beschreibungen - die aber niemals zu langatmig geraten - lebendig werden zu lassen.

Ich finde die " Wiederauferstehung" des bekannten Detektivs sehr gelungen und es hat mir Freude bereitet , ihm in diesem neuen Werk wieder zu begegnen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 19.03.2013   gut
November 1890, Dr. Watson folgt einer Einladung seines guten alten Freundes Sherlock Holmes. Für beide ist es wie in alten Zeiten. Auch diesmal dauert es nicht lange und ein zukünftiger Klient betritt den Raum. Es ist der Kunsthändler Edmund Cartairs, der von einem bedrohlich wirkenden Mann seit einiger Zeit beobachtet wird. Holmes und Watson nehmen den Auftrag an und der Leser kann ab sofort regen Anteil an Holmes´ unübertroffener Kombinationsgabe nehmen.
Was so unspektakulär beginnt, wird alles von den beiden abverlangen. Ein schreckliches Ereignis überholt das andere. Ein Kind wird grausam ermordet – um sein Handgelenk ist ein weißes Band geschlungen. Holmes muss den Mörder finden, auch wenn es auf den ersten Blick dabei ganz so aussieht, als würde er sich von der Lösung des eigentlichen Falles entfernen. Aber er trägt eine Mitschuld am Tod des kleinen Jungen.
Auf der spannenden und mitunter temporeichen Jagd durch die nächtlichen Straßen Londons begegnen sie nicht nur alten Bekannten wie Inspector Lestrade und Mycroft Holmes, sondern sie führt sie auch in manch zwielichtiges Etablissement - und Holmes ins Gefängnis. Doch das ist lange noch nicht das Ende der Geschichte.
Die Lösung des Falles wird alle erschüttern, aber im Nachhinein die Leserschaft spalten. Die einen werden kopfschüttelnd noch einmal das erste Drittel des Romans lesen und sich über die Doppelmoral der Protagonisten ärgern, die anderen werden zustimmend nickend der Gesellschaftskritik beipflichten, die in diesem Roman auf den letzten Seiten thematisiert und kurzsichtig abgehandelt wird.

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Bewertung von anyways aus greifswald am 23.08.2012   ausgezeichnet
Ich habe sie alle gelesen, die komplette Sherlock-Holmes-Reihe und auch ein paar Nachfolger. Dieser, von A. Horowitz verfasste Roman, ist mit Abstand der Beste. Es gibt zwar deutliche Unterschiede zum „Original“ die jedoch durchaus beabsichtigt scheinen. Dadurch hebt er sich eindeutig von vielen Kopien ab.

Inhalt:
Lange nach dem Tod des großen Meisterdetektives und vieler ihrer Mitstreiter, liegt der alternde Watson im Krankenbett und schreibt, zwischen den Krankenbesuchen, an seinem Vermächtnis. Dabei rekapituliert er sein Leben, an der Seite seines Freundes, und erinnert sich eines so brisanten Falles, den er unter Verschluss gewahrt wissen will. Ein so abscheuliches Abenteuer das Holmes und Watson im Jahre 1890 zu bestehen hatten, das es noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
1890 ist Watson verheiratet und für ein paar Tage Strohwitwer. Es zieht ihn fast magisch in die Baker Street und zu seinem alten Weggefährten. Es dauert auch nicht lange, bis der nächste „Fall“ an die Tür klopft. Der wohlhabende Kunsthändler Edmund Carstairs fühlt sich von einem Mann beobachtet und verfolgt. Er spricht auch sofort einen Verdacht bezüglich der Identität des Verfolgers aus. Er vermutet den Chef einer Banditentruppe, die vor mehr als einem Jahr einen Zug in Amerika überfiel. In diesem befanden sich auch mehrere Bilder der Galerie „Carstairs & Finch“. Die Geschichte die Castairs bei näherem Hinterfragen von Holmes erzählt, weckt das Interesse des Detektives und er beginnt zu ermitteln.

Meine Meinung:
Ich bin von diesem Buch begeistert. Der Aufbau, die Handlung und die Darstellung der Charaktere stehen dem Original in nichts nach. Trotzdem schafft es der Schriftsteller sich abzugrenzen. Holmes wirkt weniger arrogant, exzentrisch und mürrisch. Horowitz fokussiert mehr Watsons Leben ohne die Brillanz des Meisterdetektives aus den Augen zu lassen. Der Doktor redet viel mehr über seine anspruchsvolle Arbeit und thematisiert einige Erkrankungen mit detailliertem Fachwissen. Dadurch agieren Beide fast gleichberechtigt, so scheint es. Der eigentliche Fall ist mehr der heutigen Zeit angepasst, solche Abscheulichkeiten die Doyle vor mehr als 100 Jahren wahrscheinlich aus gesellschaftlichen Gründen nicht thematisieren hätte können (sofern er das gewollt hätte). Genau diese Zusammenstellung, der immer wiederkehrende Bezug auf alte( originale) Fälle, die Erwähnung alter Weggefährten und deren Verbleib, und die leichten Charakteränderungen haben mich so fasziniert, dass ich das Buch in derselben Geschwindigkeit wie die Doyle-Bücher verschlungen habe. Nach meiner Interpretation des Endes kann ich noch auf eine Fortsetzung hoffen.

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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 22.04.2012   ausgezeichnet
Dr. Watson erzählt einen der schockierendsten Fälle seines Freundes Sherlock Holmes. Bisher wurde dieser nie erwähnt, denn zu erschreckend waren die Geschehnisse. Zunächst fing alles mit einem "harmlosen" Kunstraub in den USA an, doch dann entpuppte sich das ganze als weitreichende Verschwörung, in die einige der mächtigsten Familien Londons verwickelt waren. Zahlreiche Morde, in den verschiedensten Schichten der Gesellschaft erfordern Holmes schnelles Handeln, jedoch besteht sein einziger Hinweis aus einem weißen Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen.

"Das Geheimnis des weißen Bandes" war für mich die erste Sherlock Holmes Geschichte, die ich gelesen bzw. gehört habe. Ich habe mir zwar vor mehreren Monaten die englische Gesamtausgabe gekauft, jedoch hatte ich noch keine Zeit zum Reinlesen. Trotzdem habe ich beim Namen "Sherlock Holmes" gleich eine gewisse Vorstellung, was die Geschichte angeht, und dieses Hörbuch könnte meine Erwartungen erfüllen. Der Hörer erlebt London Ende des 19. Jahrhunderts. Das Setting spiegelt das damalige Leben zwischen Armut und Reichtum authentisch wieder und man erhält ein tolles Gesamtbild über die faszinierende Stadt, die jedoch auch etliche Schattenseiten besitzt.

Die zugrunde liegende Handlung hat mir sehr gut gefallen. Der Plot ist interessant und spannend und die einzelnen Handlungsstränge wurden gekonnt miteinander verwoben, so dass das ganze Geschehen erst nach und nach offensichtlich wird. Sherlock Holmes, der für seine schnelle Auffassungsgabe bekannt ist, kann immer wieder überzeugen, in dem er Spuren und Hinweise entdeckt, die keinem anderen aufgefallen sind. Obwohl ich die Geschichte schon toll fand, konnte mich der Sprecher am meisten fesseln. Johannes Steck, der das Hörbuch spricht, hat es geschafft Watson und allen anderen Charakteren Leben einzuhauchen und durch seine Stimme, die perfekt zu der Zeit, dem Setting und den Figuren passt, das Hörbuch wirklich zu einem Hörgenuss zu machen. Ich glaube nicht, dass es irgendjemand besser hätte präsentieren können. Der neue Sherlock Holmes Fall und Johannes Steck passen einfach wie die Faust aufs Auge.

Fazit: Perfekte Hörbuchunterhaltung, Dank der tollen Kombination aus einem genialen Sprecher und einer spannenden Geschichte!

Audio: 4 CDs
Verlag: Jumbo Neue Medien (7. Dezember 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 383372868X
ISBN-13: 978-3833728686

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Bewertung von mamasein2009 aus Stollberg am 11.02.2012   ausgezeichnet
nhalt:

Dr. Watson besucht Sherlock Holmes und schon hier zeigt sich zu Beginn der analytische Geist von Holmes, durch winzige Gegebenheiten schließt er darauf, dass die Ehefrau von Dr. Watson verreist sei. Es ist höchst interessant seinen Schlussfolgerungen zu folgen und man ertappt sich dabei, wie man nickt, weil es also so logisch erscheint. Dann spricht Mr. Capstairs, eine renommierter Kunsthändler, vor und teilt die Ereignisse eines Bilderkaufs mit. Ein Amerikaner hatte sehr angesehene und teuere Bilder gekauft, doch auf dem Transportweg in den USA wird der Zug überfallen und die Bilder in die Luft gesprengt. Daran ist eine berüchtigte irische Kriminellenbande Schuld. Diese Sache scheint erledigt zu sein, doch nach gut einem Jahr sieht Mr. Capstairs mitten in London wieder einen dieser Bande, sie hatten als Zeichen immer Flachmützen auf. Doch dies ist nicht der einzige verworrene Punkt der Geschichte, im Verlauf der Ermittlung denken Holmes und Dr. Watson ungeheuerliche Dinge auf und es kommt zur Verhaftung und höchsten Gefahr für Holmes.

Fazit

Sherlock Holmes und das Geheimnis des weißen Bandes hat mich in seinen Bann gezogen. Anthony Horowitz schafft es auf erstaunliche Weise, den Autor für sich zu gewinnen. Sherlock ermittelt mit einer genialen Art und Weise und erreicht das Ziel immer über Ausschlusstatbestände.

Es bisher mein erstes Buch, was ich über Sherlock Holmes und Dr. Watson gelesen haben, aber es bleib definitiv nicht das letzte. Es war ein Genuss, es zu lesen und ich empfehle es gerne weiter.

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Bewertung von blaustgrom45 aus Walzbachtal am 30.01.2012   ausgezeichnet
wenn ich könnte würde ich 6 Sterne vergeben

Sicherlich hat es ein neuer Sherlock Holmes Roman im alten Stil nicht leicht. Die Verfilmungen mit Robert Downey jr. und Jud Law oder die Serie mit Bededict Cumberbatch und Martin Freemen haben neue Akzente gesetzt und der Leser von heute erwartet sicherlich mehr. Auch ich war neugierig, wie mir ein Sherlock Holmes Roman jetzt gefallen wird, las ich meinen letzten Roman aus dieser Reihe doch sicherlich vor 20 Jahren.

Umso überraschter war ich, wie sehr mich die Geschichte um das house of silk gefangen nahm. Die Geschichte beginnt sehr ruhig, ein Prolog führt den Leser langsam heran. Mr. Carstairs besucht unangemeldet die Baker Street. Er fühlt sich von einem Mann verfolgt und bedroht und er glaubt, dass dieser Mann ihn ermorden will. Trägt Carstairs doch die Schuld am Tod von dessen Zwillingsbruder. Holmes und Watson gehen der Sache nach, doch sie scheint schnell gelöst, als der Verfolger ermordet in seinem Hotelzimmer gefunden wird. Doch was so einfach scheint nimmt eine bizarre Wendung und führt in tiefsten Abgründe der menschlichen Seele. Holmes gerät in eine Falle und wird des Mordes an einem Schankmädchen angeklagt. Die Beweise sind erdrückend, die Zeugen glaubwürdig und nicht einmal sein Bruder Mycroft kann ihm noch helfen. Doch Watson gibt nicht auf und mit Hilfe von Lestrade, der sich als wahrer Freund erweist, schafft er es, Holmes zu helfen.

Der Autor trifft genauf den Ton der alten Geschichten, sein Schreibstil ist wunderbar altmodisch gehalten und man glaubt, einen echten Arthur Conan Doyle zu lesen. Obwohl die Geschichte am Anfang sehr einfach erscheint, entwickelt sie sich sehr rasant zu einem grausamen und bedrückenden Fall, der den beiden Freunden alles abfordert. Was mir an dieser Geschichte gefällt, ist, dass auch Lestrade einmal zu vollen Ehren kommt sogar seine Karriere aufs Spiel setzt um Holmes zu helfen.
Das Buch ist wunderschön gestaltet und der schwarz weiße Stoffeinband mit dem schönen Schriftzug machen den Roman zu einer Augenweide.

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Bewertung von allegra am 21.01.2012   ausgezeichnet
Anthony Horowitz versucht mit diesem Roman den Faden von Arthur Conan Doyle aufzunehmen und eine neue Geschichte um den Meister-Detektiv Sherlock Holmes und seinen Freund und Assistenten Dr. Watson zu schreiben. Da ich das sehr mutig fand und es mich sehr interessierte, ob es gelingt, den Geist dieses Klassikers aufzugreifen oder ob es lediglich ein moderner Abklatsch ist, habe ich zu diesem Buch gegriffen. Da ich vor wenigen Wochen den neuen Kinofilm, Sherlock Holmes 2 / „Spiel im Schatten“ gesehen habe und ziemlich enttäuscht darüber war, habe ich nicht allzu viel von diesem Buch erwartet. Der Autor war mir ausschließlich bekannt von verschiedenen Kinderbüchern.

Das Buch ist wie die Originale aus der Sicht von Dr. Watson in der Ich-Form geschrieben. Watson spricht im Vorwort den Leser direkt an und erklärt, wie diese Geschichte in die bestehende Chronik von Sherlock Holmes einzuordnen ist und verrät schon mal, dass es sich um schockierende Enthüllungen handeln wird.

Die sehr gewählte und anfangs etwas ungewohnte Sprache der ersten Kapitel, die zumindest in der deutschen Übersetzung sehr nah an den Originalen ist, lässt gleich „Sherlock Holmes“-Gefühle erwachen. Leider lässt dieser ausdrucksstarke Schreibstil im Laufe der Geschichte etwas nach und passt sich dem heute gängigen Stil an, was sich zwar vorteilhaft auf den Lesefluss auswirkt, aber leider doch etwas an Atmosphäre einbüßen lässt.

Selbstverständlich begegnet man auch alten Bekannten. So fehlt die treue Mr. Hudson, die Holmes den Haushalt führt ebenso wenig wie sein Bruder Mycroft und Inspektor Lestrade von Scotland Yard. Anders als in den Büchern von Conan Doyle werden zwei Fälle geschildert, die zwar miteinander verknüpft sind, dennoch könnten sie genau so gut für sich stehen.
Ich empfand die Charaktere als glaubhaft. Allerdings ist es einige Zeit her, dass ich die Originale gelesen habe, so dass nicht wirklich beurteilen kann, ob Horowitz die Persönlichkeiten von Watson und Holmes genau so trifft, wie sie Conan Doyle zum Leben erweckt hat. Die Beschreibungen des schmuddeligen, düsteren und feuchtkalten Londoner Winter haben mich auf jeden Fall überzeugt. Und auch die Szenen in Bakerstreet 221b haben mich lebhaft an den Besuch des Sherlock Holmes Museums erinnert, das ich vorletzten Sommer mit meinen Kindern besuchte.

Über den Inhalt möchte ich jetzt gar nicht mehr schreiben, sonst verrate ich noch zuviel. Wer gerne ins London um 1890 herum eintauchen und an der Seite des berühmtesten Detektivs über spannende Fälle rätseln möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Im Nachwort schreibt Anthony Horowitz: “Dieses Buch zu schreiben war eine große Freude, und meine einzige Hoffnung ist die, dass ich dem Original wenigstens halbwegs gerecht geworden bin. Ich kann nur sagen: „Auf jeden Fall!“

Einen kleinen Abstrich gibt es, weil für mich die Auflösung des einen Kriminalfalles zwar sehr spannend aber letztlich doch nahe liegend war.

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Bewertung von Ardillas aus Taunus am 18.01.2012   ausgezeichnet
Wow, was für ein Buch. Es stimmt einfach alles. Der Schreibstil, die Figuren, der Fall. Ich bin begeistert.

Sherlock Holmes und Dr. Watson arbeiten gemeinsam an einem Fall, der recht schnell zu einem weiteren Fall führt, der grausam und an Ekel kaum zu übertreffen ist. Diesmal sieht es auch so aus als würde Holmes in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, die ihn das Leben kosten könnten. Der Fall ist so brisant, dass Watson ihn erst Jahre später zu Papier bringt. Und auch da nur mit gewissen Vorsichtsmaßnahmen.

Zu den Charaktären:

Sherlock Holmes: eine brilliante Darstellung des wohl berühmtesten Dedektives; Sir Arthur Conan Doyle hätte sich keinen besseren Nachfolger als Horowitz wünschen können. Die Schlußfolgerungen von Holmes sind wie sie schon immer waren: in ihrer Einfachheit und Schlichtheit unübertroffen. Er ist nachdenklich, in sich gekehrt und rückt erst zur genau rechten Zeit mit seinen Ergebnissen raus.

Dr. Watson: ein sehr höflicher, manchmal eher ungeduldiger Charakter. Er scheint ein Beobachter zu sein, gerät aber irgendwie immer zwischen die Fronten. Holmes würde mit ziemlicher Sicherheit auch ohne ihn seine Fälle lösen, aber nicht so elegant.

Charles Fitzsimmons: ein am Anfang eher symphatisch wirkender Charakter, dem man gerne glaubt. Er ist besorgt um das Wohl der Straßenjungen und tut alles, um die Aufklärung des Falles voranzutreiben. Leider ist ein wichtiger Charakterzug auch seine Ignoranz.

Edmund Carstairs: dieser Charakter hat mich am meisten überrascht. Ein eher ruhiger, zurückhaltender Mann, dem man in den Arm nehmen möchte, auf den Rücken klopfen und versichern, dass alles gut wird. Aber eben auch so ein Charakter kann dunkle Seiten haben.

Fazit: selten hat mich ein Buch so gefesselt. Der Schreibstil ist flüssig, es wird nichts unwichtiges erwähnt, die Beschreibungen der Schauplätze sind so kurz gehalten, dass der Leser das, was er wissen muss, erfährt. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Die Verzettelung der beiden Fälle ist einleuchtend und wird im Finale auf glaubhafte Weise aufgelöst.

Ich bin begeistert und hoffe auf eine Fortsetzung dieses sehr kurzweiligen Buches.

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Bewertung von Turu aus Iserlohn am 04.01.2012   ausgezeichnet
Der neue Sherlock Holmes Roman von Antony Horowitz entstand 81 Jahre nach dem Tod von Sir Arthur Conan Doyle, dem berühmten Verfasser der Sherlock Holmes Kriminalgeschichten.
In der Ich-Form berichtet darin Dr. Watson, der gute Freund und Chronist von Sherlock Holmes, ein Jahr nach dessen Tod von einem Fall, dessen monströse Ausmaße ihn bisher davon abgehalten hatten, ihn der Öffentlichkeit zu präsentieren.
„Das Geheimnis des weißen Bandes“ beginnt damit, dass Dr. Watson, inzwischen ein berühmter Arzt in London, seinem Freund Holmes einen Besuch in der Baker Street 221b abstattet, der von einem Fremden gestört wird. Der Mann, ein gewisser Mr. Carstairs, erbittet die Hilfe von Sherlock Holmes. Er fühlt sich verfolgt von einem Mann mit einer flachen Kappe auf dem Kopf und einer frischen Narbe auf der Wange, der ihm aufzulauern scheint. Er fürchtet einen Racheakt.
Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel vom Inhalt verraten. Nur so viel kann ich sagen, dass von nun an die authentisch wirkenden Protagonisten Dr. Watson und Sherlock Holmes in einem zweiten Handlungsstrang umgeben sein werden von skrupellosen, düsteren Figuren, die vor nichts zurückschrecken und unsere beiden Helden gar in Lebensgefahr bringen. Beide Handlungsstränge sind gekonnt ineinander verwoben, so dass sie den Leser immer wieder erschaudern lassen.
Schauplatz ist das detailliert beschriebene Milieu der Londoner Straßenkinder und der Unterwelt, wie auch die Welt der sogenannten vornehmen und sozial engagierten Bürger der Stadt. Ein weißes Seidenband weist dem Detektiv den schwierigen Weg zur Lösung des Falles.
Der Roman ist gekonnt im Stil Conan Doyles verfasst, übertrifft jedoch durch einen zusätzlichen Handlungsstrang deutlich die klassischen Kriminalgeschichten an Länge. Er überzeugt durch Sprache, Stil und Spannung. Ein bisschen reicht er sprachlich in unsere Zeit, wenn beispielsweise wiederholt von der Alternativlosigkeit einer gewissen Situation die Rede ist. Da ich jedoch nicht das englische Original vor mir liegen habe, könnte der Begriff "Alternativlosigkeit" allerdings auch auf einen Übersetzungsfehler zurück zu führen sein.
Ebenso gelungen wie die Geschichte selbst, die bis zum Ende hin immer wieder neue Spannungselemente zu bieten hat, ist das geheimnisvoll wirkende Cover mit weißer, verschnörkelter Schrift auf schwarzem Leineneinband.
Ich bin begeistert von diesem Werk und glaube, es wird auch bei vielen anderen Sherlock Holmes Fans Begeisterung hervorrufen.

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