Das Geheimnis des weißen Bandes, 4 Audio-CDs - Horowitz, Anthony
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Das Geheimnis des weißen Bandes, 4 Audio-CDs

Der neue Sherlock Holmes. 300 Min.

Anthony Horowitz 

Gesprochen von Steck, Johannes
Audio CD
 
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Das Geheimnis des weißen Bandes, 4 Audio-CDs

London 1890: Der wohlhabende Galerist Edmund Carstairs fühlt sich von einem mysteriösen Mann mit Schiebermütze verfolgt. Er erkennt in ihm Keelan O'Donaghue, den Anführer einer amerikanischen Verbrecherbande, die mit seiner Hilfe zerschlagen wurde. Hilfesuchend wendet Carstairs sich an Sherlock Holmes. Kurze Zeit später wird O`Donaghue erstochen aufgefunden und ein Straßenjunge brutal ermordet. Der einzige Anhaltspunkt ist ein am Handgelenk des Jungen befestigtes weißes Seidenband. Mit seiner charismatischen Stimme führt Johannes Steck alias Dr. Watson in die Welt der Lords und Ladys und in deren dunkelste Geheimnisse ein. Der neue Sherlock Holmes-Roman vom internationalen Bestsellerautor Anthony Horowitz wurde von der Arthur Conan Doyle Estate als offizieller Nachfolger des Originals anerkannt. Das gleichnamige Buch, aus dem Englischen von Lutz-W. Wolff, ist im Insel Verlag erschienen.


Produktinformation

  • ISBN-10: 383372868X
  • Best.Nr.: 34375193
  • Laufzeit: 300 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.01.2012

Literatur Endlich ist er mal wieder da, erst im Sommer in einer ziemlich spektakulären englischen Fernsehserie, die ihn zum Forensiker modernisierte, sozusagen "CSI: Baker Street", und jetzt sogar in einem ganz neuen Roman: Dass Sherlock Holmes und sein Freund Doktor Watson beide Adaptionen sehr gut überstanden haben, liegt unter anderem daran, dass Sir Arthur Conan Doyle eben kein besonders großer Schriftsteller gewesen ist, aber dafür zwei geniale Figuren und eine Konstellation unter Spannung erfunden hat (ein genialer Geist und ein halber gegen den Rest der Welt), die man auf immer neue Fälle ansetzen kann. "Das Geheimnis des weißen Bandes" (Insel-Verlag) von Anthony Horowitz hat alle Elemente, die man für einen durchschnittlichen Holmes braucht, also pro Problem drei Pfeifen (zwei davon zum Rauchen, eine, wie gewohnt, ist Doktor Watson), London von unten und von oben und im dicksten Nebel, Opium, Damen mit Hintergedanken und ein Rätsel, dem man, so schnell es geht, auf die Spur kommen möchte, wenn das nicht umgekehrt bedeuten würde, dass dann kein Buch mehr über ist. Der kalte Detektiv zeigt in dieser neuen Version etwas mehr Herz als sonst, der Kopf ist dafür klar wie immer.

tob

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

Gelesen wird das Hörbuch von Johannes Steck, der den Figuren mit seiner unnachahmlichen Schauspielkunst Leben einhaucht. Quelle: LITTERA

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Die Nachlassverwalter Arthur Conan Doyles haben Anthony Horowitz mit einem neuen Sherlock-Holmes-Roman beauftragt, der jetzt auf Deutsch und Englisch erschienen ist, berichtet Jürgen Kaube. Und passt es? Es passt. Spannung und Stil sind der Doylschen Holmes-Geschichten würdig, so Kaube, der gleich die ganze verwickelte Geschichte nacherzählt. Trotzdem kommt ihm der Roman etwas überladen vor, denn Horowitz habe so viele Holmes-Merkmale - die Violine, das Kokain, die "Baker Street Irregulars", der Nebel und natürlich Dr. Watson - in diesen Roman gepackt, dass es für 60 Geschichten gereicht hätte. Der Rezensent, so scheint es, hätte eine magerere Kost bevorzugt.

© Perlentaucher Medien GmbH
Anthony Horowitz, geb. 1956 in Stanmore (England), ist einer der erfolgreichsten Autoren Englands. In Deutschland ist er vor allem für seine Jugendbücher um den Helden Alex Rider bekannt. Neben zahlreichen Büchern hat er Theaterstücke und Drehbücher (u. a. Inspector Barnaby ) geschrieben.

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Bewertung von Igelmanu aus Mülheim am 15.05.2015   ausgezeichnet
»Die Ereignisse, die ich im Folgenden beschreiben will, waren einfach zu ungeheuerlich und schockierend, um gedruckt zu werden. Und das sind sie noch immer. Es ist keine Übertreibung, wenn ich behaupte, dass sie das ganze Gefüge unserer Gesellschaft zerreißen könnten, wenn sie veröffentlich würden, und das ist, besonders in Zeiten des Krieges, ein Risiko, das ich nicht eingehen darf. Wenn ich die Kraft dafür aufbringe, die Niederschrift abzuschließen, werde ich das Manuskript versiegeln und in einem Schließfach im Tresor von Cox & Co am Charing Cross deponieren lassen, wo auch gewisse andere private Papiere von mir aufbewahrt werden. Ich werde Anweisung geben, dass dieses Päckchen erst in hundert Jahren geöffnet werden darf. Man kann zwar nicht wissen, wie die Welt dann aussehen und welche Fortschritte die Menschheit bis dahin gemacht haben wird, aber vielleicht sind künftige Leser im Hinblick auf Skandale und Korruption doch etwas besser gewappnet, als es die heutigen sind. Ihnen hinterlasse ich ein letztes Porträt meines Freundes Sherlock Holmes – und eine Perspektive, die bisher noch ganz unbekannt war.«

Wer diesen Absatz des ungemein neugierig machenden Prologs liest, weiß sofort: Niemand anderes als Dr. Watson hat mal wieder zu Feder und Papier gegriffen, um die ermittlungstechnische Meisterleistung seines Freundes Sherlock Holmes niederzuschreiben. Und der Leser dieses Buchs kann sich wirklich glücklich schätzen, dass hundert Jahre seit der Niederschrift vergangen sind – welch tolles Abenteuer würde sonst immer noch in diesem Schließfach vor sich hin schmoren!

Alles beginnt ganz harmlos. An einem kalten Novembertag des Jahres 1890 betritt ein besorgter Mann die Räume in der Baker Street 221b – er fühlt sich verfolgt und bedroht und bittet den berühmtesten aller Privatdetektive um Hilfe. Tatsächlich geschieht schon bald ein furchtbares Verbrechen, dem weitere folgen werden. Im Laufe seiner Ermittlungen wird Holmes in eine Verschwörung geraten und auf Dinge stoßen, die selbst er sich zuvor nicht vorstellen konnte…

Toll! Großartig! Ich bin total begeistert! Dieser neue Sherlock Holmes Roman hatte alles, was ich mir gewünscht hatte: Viele „Kernsätze“, für die der Detektiv sicher genauso geliebt wird wie für seine phantastische Kombinationsgabe…
»Alles eine Frage der Beobachtung und der entsprechenden Schlussfolgerungen.«
Einen verzwickten Fall, der reichlich Spielraum zum Mitraten lässt. Wobei Spekulationen ja auch nicht für jeden etwas sind…
»Sie wissen, dass ich Spekulationen verabscheue. Es ist zwar manchmal nötig, verschiedene Indizien mit Hilfe der Vorstellungskraft zu verknüpfen, aber das ist etwas völlig anderes.«
Der Leser muss auf nichts verzichten. Weder auf die kleinen Wortgefechte mit Dr. Watson…
»Sie vergeben mir hoffentlich, wenn ich Ihnen sage, dass Sie wie ein offenes Buch für mich sind, lieber Watson, und dass Sie mit jeder Lebensregung eine weitere Seite aufschlagen.«
… noch auf das Mitwirken von Inspektor Lestrade…
»Wenn Lestrade mit der Sache befasst ist, kann ich Ihnen versichern, dass er sehr bald zu einem Ergebnis kommt, auch wenn es vollkommen falsch ist.«
Der Fall wird ungemein spannend und für Holmes zu einer richtigen Herausforderung!
»Höchst sonderbar. … Dieser Fall wird immer komplizierter und merkwürdiger.«
Und am Ende dieser 353 Seiten freut man sich natürlich, dass Holmes auch diesen Fall geknackt hat, ist aber trotzdem traurig, dass das Buch schon aus ist.

Der Autor ist seit seiner Jugend Sherlock-Holmes-Fan und erhielt für dieses Buch exklusiven Zugang zum Archiv von Arthur Conan Doyle. Das Ergebnis kann ich nur als absolut gelungen bezeichnen.

Fazit: Unterhaltsam, knifflig, spannend. Ein Holmes, wie er sein muss.

»Die Polizei ist schon da gewesen. Sie haben nichts gefunden.«
»Ich bin aber nicht die Polizei.«

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Bewertung von Joschne aus Sittensen am 03.05.2015   sehr gut
+++Sherlock Holmes spektakulärster Fall+++

Fast 100 Jahre nach dem letzten Sherlock-Holmes-Abenteuer aus der Feder Arthur Conan Doyles erscheint ein neues Abenteuer des Meisterdetektivs, das Einzug in den offiziellen Kanon gefunden hat und von dem Sir Arhhr Conan Doyle Literary Estate autorisiert wurde. Als im Herbst 1890 ein gut gekleideter Mann an die Tür der Baker Street 221b klopft, ahnen Holmes und Watson noch nicht, dass sie ihrem spektakulärsten und düstersten Fall entgegenblicken, einem Fall, der eine Verschwürung bis in höchste Kreise beinhaltet.
Zum Inhalt: Am Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahre 1890 betritt ein elegant gekleideter Mann die Räume von Sherlock Holmes Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen.
Erstmals seit dem Tod von Sir Arthur Conan Doyle erscheint ein neuer Roman um den genialsten Detektiv aller Zeiten, aus der Feder des internationalen Bestsellerautors Anthony Horwitz. Es handelt sich um Sherlock Holmes spektakulärsten Fall.
Autorenporträt: Anthony Horwitz, geboren 1956 in Stanmore (England), ist einer der erfolgreichsten Autoren Englands. In Deutschland ist er vor allem für seine Jugendbücher um den Helden Alex Rider bekannt. Neben zahlreichen Büchern hat er auch Theaterstücke und Drehbücher unter anderem für die TV-Krimi-Serie "Inspektor Barnaby" verfasst.

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Bewertung von Lina am 04.11.2014   sehr gut
Ein neues spannendes Abenteuer des berühmtesten Detektivs Sherlock Holmes. Es beginnt mit dem Besuch des Kunsthändlers Carstairs, der Holmes um seine Hilfe bittet.
Wie in alten Zeiten, wohnt Dr. Watson für eine Weile bei ihm und steht seinem Freund bei dem Fall zur Seite.
Carstairs schildert den Beiden sein Anliegen, da er vermutet verfolgt zu werden. Sofort beginnen die Ermittlungen.
Schon bald scheint der Fall geklärt zu sein, doch es wäre nicht Sherlock Holmes, wenn er nicht jedes noch so kleine Detail beachten würde und so geraten die Beiden in einige gefährliche Situationen, die auswegslos erscheinen.

Der Leser wird mit viele Ereignissen und Spuren konfrontiert. Jedes Mal, wenn man zu glauben meint, die Lösung zu kennen, passiert etwas und man tappt wieder im Dunklen.
Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, er ist sehr anschaulich.
Die Geschichte war durchgehend spannend, auch wenn ein paar Passagen kürzer beschrieben werden könnten.
Mir hat es gut gefallen ein paar "alte Bekannte" wieder zu treffen.
Das Ende war gut erläutert und schlüssig. Ich freue mich auf den nächsten Sherlock Holmes Roman von Anthony Horowitz.

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Bewertung von Cybergirl aus Frankfurt am 23.04.2013   sehr gut
Sherlock Holmes ist zurück
Diesen Fall bringt Dr. Watson, der Chronist von Sherlock Holmes erst nach vielen Jahren, als er selbst schon alt ist zu Papier.
Die Geschichte begann mit einem Besuch von Dr. Watson bei Holmes.
Als Sherlock Holmes und Dr. Watson zusammen sitzen und Holmes erklärt wie er geschlussfolgert hat das die Frau von Watson mit dem Zug weggefahren ist und das Kind dessen Kinderfrau sie vor der Heirat war erkrankt ist und sie bei der Pflege hilft.
Dr. Watson ist wie immer fasziniert von der genauen Beobachtungsgabe und den Schlussfolgerungen von Holmes.
Da betritt ein Besucher die Bühne, Mr. Carstair ein Galerist, er fühlt sich verfolgt von einem Mann.
Carstair geht davon aus, dass es sich um einen Amerikaner handelt, der mit seiner Gang den Zug in dem Bilder waren die nach Amerika geschickt wurden überfallen hatte.
Für die Ergreifung der Mitglieder wurde im Namen des Käufers und Carstairs eine Belohnung ausgesetzt. Bei der Ergreifung der Gang flüchtete O’Donaghue und dessen Zwillingsbruder wurde getötet.
Jetzt ist Carstair besorgt das O’Donaghue ihm nach England gefolgt ist um Rache zu nehmen.
Noch ahnen Sherlock Holmes und Dr. Watson nicht, dass einer der aufregendsten und gefährlichsten Fälle vor ihnen liegt.
Mit diesem Buch tritt Anthony Horowitz in die Fußstapfen von Sir Arthur Conan Doyle und ich muss sagen, die Fußstapfen sind nicht zu groß.
Anthony Horowitz hat sich dem Erzählstil von Sir Arthur Conan Doyle ziemlich angepasst.
Die Auffassungsgabe und Schlussfolgerungen von Sherlock Holmes sind sehr gut herausgestellt.
Ein Buch mit einem hohen Unterhaltungswert und das nicht nur für Krimifans.

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Bewertung von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 29.03.2013   sehr gut
Sherlock Holmes reloaded - Sein wohl heikelster Fall

Erst nach Sherlock Holmes Tod kann sich sein langjähriger Freund und Weggefährte Dr. Watson dazu durchringen, über dessen wohl heikelsten und schockierendsten Fall zu berichten , der sich im Jahre 1890 ereignete.

Holmes wurde seinerzeit damit beauftragt, einen Kunstraub aufzuklären und gerät bei seinen Nachforschungen in einen ungeahnten Sumpf des Verbrechens. In altgewohnter Manier nimmt sich der Detektiv des Falles an und analysiert mit seinem messerscharfen Verstand jedes noch so scheinbar unwichtige Detail. Doch hier sind höhere Mächte am Werk und Sherlock Holmes gerät unversehens selbst ins Kreuzfeuer und ist in ernsthafter Gefahr. Dreh- und Angelpunkt bei seinen Ermittlungen ist das mysteriöse " House of Silk ". Was hat es damit auf sich ? Was geht hier vor ?

Doch Holmes wäre nicht Holmes, der Meisterdetektiv, wenn er dieses Rätsel nicht entschlüsseln könnte.

Dieser zu Beginn etwas unspektakulär wirkende Fall entwickelt sich schnell zu einer spannenden, mit einigen Wendungen gespickten, fast schon dramatischen Geschichte, die Holmes analytischen Verstand und seine besten Fähikeiten herausfordert.

Anthony Horowitz lässt in diesem Roman Sherlock Holmes regelrecht wieder auferstehen. Er hält sich mit Sprache, Ausdrucksweise, Stil und der Darstellung der Charaktere sehr nah ans Original, ohne dieses jedoch einfach nur zu kopieren. Er zeigt durchaus auch neue Facetten der altbekannten Persönlichkeiten, aber ohne den " Grundcharakter" zu verfremden.

Auch gelingt es dem Autor , das damalige London durch seine detaillierten Beschreibungen - die aber niemals zu langatmig geraten - lebendig werden zu lassen.

Ich finde die " Wiederauferstehung" des bekannten Detektivs sehr gelungen und es hat mir Freude bereitet , ihm in diesem neuen Werk wieder zu begegnen.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 19.03.2013   gut
November 1890, Dr. Watson folgt einer Einladung seines guten alten Freundes Sherlock Holmes. Für beide ist es wie in alten Zeiten. Auch diesmal dauert es nicht lange und ein zukünftiger Klient betritt den Raum. Es ist der Kunsthändler Edmund Cartairs, der von einem bedrohlich wirkenden Mann seit einiger Zeit beobachtet wird. Holmes und Watson nehmen den Auftrag an und der Leser kann ab sofort regen Anteil an Holmes´ unübertroffener Kombinationsgabe nehmen.
Was so unspektakulär beginnt, wird alles von den beiden abverlangen. Ein schreckliches Ereignis überholt das andere. Ein Kind wird grausam ermordet – um sein Handgelenk ist ein weißes Band geschlungen. Holmes muss den Mörder finden, auch wenn es auf den ersten Blick dabei ganz so aussieht, als würde er sich von der Lösung des eigentlichen Falles entfernen. Aber er trägt eine Mitschuld am Tod des kleinen Jungen.
Auf der spannenden und mitunter temporeichen Jagd durch die nächtlichen Straßen Londons begegnen sie nicht nur alten Bekannten wie Inspector Lestrade und Mycroft Holmes, sondern sie führt sie auch in manch zwielichtiges Etablissement - und Holmes ins Gefängnis. Doch das ist lange noch nicht das Ende der Geschichte.
Die Lösung des Falles wird alle erschüttern, aber im Nachhinein die Leserschaft spalten. Die einen werden kopfschüttelnd noch einmal das erste Drittel des Romans lesen und sich über die Doppelmoral der Protagonisten ärgern, die anderen werden zustimmend nickend der Gesellschaftskritik beipflichten, die in diesem Roman auf den letzten Seiten thematisiert und kurzsichtig abgehandelt wird.

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Bewertung von anyways aus greifswald am 23.08.2012   ausgezeichnet
Ich habe sie alle gelesen, die komplette Sherlock-Holmes-Reihe und auch ein paar Nachfolger. Dieser, von A. Horowitz verfasste Roman, ist mit Abstand der Beste. Es gibt zwar deutliche Unterschiede zum „Original“ die jedoch durchaus beabsichtigt scheinen. Dadurch hebt er sich eindeutig von vielen Kopien ab.

Inhalt:
Lange nach dem Tod des großen Meisterdetektives und vieler ihrer Mitstreiter, liegt der alternde Watson im Krankenbett und schreibt, zwischen den Krankenbesuchen, an seinem Vermächtnis. Dabei rekapituliert er sein Leben, an der Seite seines Freundes, und erinnert sich eines so brisanten Falles, den er unter Verschluss gewahrt wissen will. Ein so abscheuliches Abenteuer das Holmes und Watson im Jahre 1890 zu bestehen hatten, das es noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
1890 ist Watson verheiratet und für ein paar Tage Strohwitwer. Es zieht ihn fast magisch in die Baker Street und zu seinem alten Weggefährten. Es dauert auch nicht lange, bis der nächste „Fall“ an die Tür klopft. Der wohlhabende Kunsthändler Edmund Carstairs fühlt sich von einem Mann beobachtet und verfolgt. Er spricht auch sofort einen Verdacht bezüglich der Identität des Verfolgers aus. Er vermutet den Chef einer Banditentruppe, die vor mehr als einem Jahr einen Zug in Amerika überfiel. In diesem befanden sich auch mehrere Bilder der Galerie „Carstairs & Finch“. Die Geschichte die Castairs bei näherem Hinterfragen von Holmes erzählt, weckt das Interesse des Detektives und er beginnt zu ermitteln.

Meine Meinung:
Ich bin von diesem Buch begeistert. Der Aufbau, die Handlung und die Darstellung der Charaktere stehen dem Original in nichts nach. Trotzdem schafft es der Schriftsteller sich abzugrenzen. Holmes wirkt weniger arrogant, exzentrisch und mürrisch. Horowitz fokussiert mehr Watsons Leben ohne die Brillanz des Meisterdetektives aus den Augen zu lassen. Der Doktor redet viel mehr über seine anspruchsvolle Arbeit und thematisiert einige Erkrankungen mit detailliertem Fachwissen. Dadurch agieren Beide fast gleichberechtigt, so scheint es. Der eigentliche Fall ist mehr der heutigen Zeit angepasst, solche Abscheulichkeiten die Doyle vor mehr als 100 Jahren wahrscheinlich aus gesellschaftlichen Gründen nicht thematisieren hätte können (sofern er das gewollt hätte). Genau diese Zusammenstellung, der immer wiederkehrende Bezug auf alte( originale) Fälle, die Erwähnung alter Weggefährten und deren Verbleib, und die leichten Charakteränderungen haben mich so fasziniert, dass ich das Buch in derselben Geschwindigkeit wie die Doyle-Bücher verschlungen habe. Nach meiner Interpretation des Endes kann ich noch auf eine Fortsetzung hoffen.

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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 22.04.2012   ausgezeichnet
Dr. Watson erzählt einen der schockierendsten Fälle seines Freundes Sherlock Holmes. Bisher wurde dieser nie erwähnt, denn zu erschreckend waren die Geschehnisse. Zunächst fing alles mit einem "harmlosen" Kunstraub in den USA an, doch dann entpuppte sich das ganze als weitreichende Verschwörung, in die einige der mächtigsten Familien Londons verwickelt waren. Zahlreiche Morde, in den verschiedensten Schichten der Gesellschaft erfordern Holmes schnelles Handeln, jedoch besteht sein einziger Hinweis aus einem weißen Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen.

"Das Geheimnis des weißen Bandes" war für mich die erste Sherlock Holmes Geschichte, die ich gelesen bzw. gehört habe. Ich habe mir zwar vor mehreren Monaten die englische Gesamtausgabe gekauft, jedoch hatte ich noch keine Zeit zum Reinlesen. Trotzdem habe ich beim Namen "Sherlock Holmes" gleich eine gewisse Vorstellung, was die Geschichte angeht, und dieses Hörbuch könnte meine Erwartungen erfüllen. Der Hörer erlebt London Ende des 19. Jahrhunderts. Das Setting spiegelt das damalige Leben zwischen Armut und Reichtum authentisch wieder und man erhält ein tolles Gesamtbild über die faszinierende Stadt, die jedoch auch etliche Schattenseiten besitzt.

Die zugrunde liegende Handlung hat mir sehr gut gefallen. Der Plot ist interessant und spannend und die einzelnen Handlungsstränge wurden gekonnt miteinander verwoben, so dass das ganze Geschehen erst nach und nach offensichtlich wird. Sherlock Holmes, der für seine schnelle Auffassungsgabe bekannt ist, kann immer wieder überzeugen, in dem er Spuren und Hinweise entdeckt, die keinem anderen aufgefallen sind. Obwohl ich die Geschichte schon toll fand, konnte mich der Sprecher am meisten fesseln. Johannes Steck, der das Hörbuch spricht, hat es geschafft Watson und allen anderen Charakteren Leben einzuhauchen und durch seine Stimme, die perfekt zu der Zeit, dem Setting und den Figuren passt, das Hörbuch wirklich zu einem Hörgenuss zu machen. Ich glaube nicht, dass es irgendjemand besser hätte präsentieren können. Der neue Sherlock Holmes Fall und Johannes Steck passen einfach wie die Faust aufs Auge.

Fazit: Perfekte Hörbuchunterhaltung, Dank der tollen Kombination aus einem genialen Sprecher und einer spannenden Geschichte!

Audio: 4 CDs
Verlag: Jumbo Neue Medien (7. Dezember 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 383372868X
ISBN-13: 978-3833728686

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Bewertung von mamasein2009 aus Stollberg am 11.02.2012   ausgezeichnet
nhalt:

Dr. Watson besucht Sherlock Holmes und schon hier zeigt sich zu Beginn der analytische Geist von Holmes, durch winzige Gegebenheiten schließt er darauf, dass die Ehefrau von Dr. Watson verreist sei. Es ist höchst interessant seinen Schlussfolgerungen zu folgen und man ertappt sich dabei, wie man nickt, weil es also so logisch erscheint. Dann spricht Mr. Capstairs, eine renommierter Kunsthändler, vor und teilt die Ereignisse eines Bilderkaufs mit. Ein Amerikaner hatte sehr angesehene und teuere Bilder gekauft, doch auf dem Transportweg in den USA wird der Zug überfallen und die Bilder in die Luft gesprengt. Daran ist eine berüchtigte irische Kriminellenbande Schuld. Diese Sache scheint erledigt zu sein, doch nach gut einem Jahr sieht Mr. Capstairs mitten in London wieder einen dieser Bande, sie hatten als Zeichen immer Flachmützen auf. Doch dies ist nicht der einzige verworrene Punkt der Geschichte, im Verlauf der Ermittlung denken Holmes und Dr. Watson ungeheuerliche Dinge auf und es kommt zur Verhaftung und höchsten Gefahr für Holmes.

Fazit

Sherlock Holmes und das Geheimnis des weißen Bandes hat mich in seinen Bann gezogen. Anthony Horowitz schafft es auf erstaunliche Weise, den Autor für sich zu gewinnen. Sherlock ermittelt mit einer genialen Art und Weise und erreicht das Ziel immer über Ausschlusstatbestände.

Es bisher mein erstes Buch, was ich über Sherlock Holmes und Dr. Watson gelesen haben, aber es bleib definitiv nicht das letzte. Es war ein Genuss, es zu lesen und ich empfehle es gerne weiter.

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Bewertung von blaustgrom45 aus Walzbachtal am 30.01.2012   ausgezeichnet
wenn ich könnte würde ich 6 Sterne vergeben

Sicherlich hat es ein neuer Sherlock Holmes Roman im alten Stil nicht leicht. Die Verfilmungen mit Robert Downey jr. und Jud Law oder die Serie mit Bededict Cumberbatch und Martin Freemen haben neue Akzente gesetzt und der Leser von heute erwartet sicherlich mehr. Auch ich war neugierig, wie mir ein Sherlock Holmes Roman jetzt gefallen wird, las ich meinen letzten Roman aus dieser Reihe doch sicherlich vor 20 Jahren.

Umso überraschter war ich, wie sehr mich die Geschichte um das house of silk gefangen nahm. Die Geschichte beginnt sehr ruhig, ein Prolog führt den Leser langsam heran. Mr. Carstairs besucht unangemeldet die Baker Street. Er fühlt sich von einem Mann verfolgt und bedroht und er glaubt, dass dieser Mann ihn ermorden will. Trägt Carstairs doch die Schuld am Tod von dessen Zwillingsbruder. Holmes und Watson gehen der Sache nach, doch sie scheint schnell gelöst, als der Verfolger ermordet in seinem Hotelzimmer gefunden wird. Doch was so einfach scheint nimmt eine bizarre Wendung und führt in tiefsten Abgründe der menschlichen Seele. Holmes gerät in eine Falle und wird des Mordes an einem Schankmädchen angeklagt. Die Beweise sind erdrückend, die Zeugen glaubwürdig und nicht einmal sein Bruder Mycroft kann ihm noch helfen. Doch Watson gibt nicht auf und mit Hilfe von Lestrade, der sich als wahrer Freund erweist, schafft er es, Holmes zu helfen.

Der Autor trifft genauf den Ton der alten Geschichten, sein Schreibstil ist wunderbar altmodisch gehalten und man glaubt, einen echten Arthur Conan Doyle zu lesen. Obwohl die Geschichte am Anfang sehr einfach erscheint, entwickelt sie sich sehr rasant zu einem grausamen und bedrückenden Fall, der den beiden Freunden alles abfordert. Was mir an dieser Geschichte gefällt, ist, dass auch Lestrade einmal zu vollen Ehren kommt sogar seine Karriere aufs Spiel setzt um Holmes zu helfen.
Das Buch ist wunderschön gestaltet und der schwarz weiße Stoffeinband mit dem schönen Schriftzug machen den Roman zu einer Augenweide.

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