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Benutzername: Claudias Bücherregal
Wohnort: Schleswig-Holstein
Über mich: Ich liebe Bücher und habe daher einen eigenen Bücherblog: http://claudias-buecherregal.blogspot.com
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Bewertungen

Insgesamt 1052 Bewertungen
Bewertung vom 16.02.2019
Dein Babyalbum - Hallo, kleines Wunder
Guyard, Virginie

Dein Babyalbum - Hallo, kleines Wunder


ausgezeichnet

Ich liebe Babyalben, in denen man die ersten Monate oder Jahre des Neugeborenen festhalten kann. Daher schaue ich immer, was sich auf dem Markt tut und bin dabei auf „Dein Babyalbum - Hallo, kleines Wunder“ aufmerksam geworden. Preislich liegt es über den meisten Babyalben, die ich bisher gesehen habe, aber es ist auch etwas ganz Besonders.

Zunächst ist es ein Ringbuch, so dass das Album nicht auseinanderplatzt wie ein Album mit einer festen Bindung, wenn man etwas einklebt. Es hat jedoch komplett einen festverbundenen Umschlag, so dass man die Spiralbindung von außen nicht bemerkt und es dadurch eleganter wirkt.

Es beginnt bereits vor der Geburt (Infos über Mama und Papa, deren Liebesgeschichte und die Schwangerschaft). Dann geht es von der Geburt bis zum ersten Lebensjahr. Die Seiten sind meistens in dezenten Pastelltönen gehalten und bieten teilweise klare Strukturen zum Befüllen, teilweise aber auch Freiräume.

Es gibt z. B. große Umschläge, in die Ultraschallbilder hineingelegt werden könne. Es gibt Seiten mit Lückentexten zum Befüllen oder Seiten zum Aufklappen und ganz viele kleine Dinge, zum Öffnen, z.B. kleine Herze oder Luftballons, die man entfalten und dann beschriften kann, oder eine Geburtstagstorte als Pop-up. Es gibt so wahnsinnig viel zu entdecken, dass es unglaublich schwer ist, dieses nur mit Worten zu beschreiben.

Das Album ist mit so viel Liebe gestaltet worden und es unterscheidet sich in seiner Aufmachung extrem von denen, die ich bisher angeschaut habe. Es gibt so viel zu entdecken. Sowohl beim Ausfüllen, also auch später, wenn man es seinem Kind schenkt. Es steckt so viel mehr in diesem Album, als man zunächst annimmt, wenn man nur von 26 Seiten ausgeht, die offensichtlich sind. Lediglich der Platz für Fotos ist teilweise sehr klein. Normale Fotos sind eher doppelt so groß, als vorgesehen, da heißt es dann entweder vorab aus zwei Bildern eins am PC basteln, oder Teile des Fotos abschneiden.

Fazit: Dieses Buch zu füllen wird Zeit in Anspruch nehmen, aber es wird dadurch ein wahrer Schatz werden, denn es ist einfach unglaublich schön. So viel zu entdecken, so kreative Ideen, wie man dieses Buch nicht einfach nur mit „langweiligen“ Texten füllen kann, sondern das Lesen zu einem spannenden Abenteuer macht. Ich bin sehr begeistert! Eigentlich müsste man eins für sich kaufen, dass man behält und eins fürs Baby, dass man dann evtl. am (18.) Geburtstag übergibt. Dieses Babyalbum werde ich wahrscheinlich für unser Baby nutzen.

Bewertung vom 16.02.2019
Mix-Rezepte für Babys und Kleinkinder
Reschenhofer, Petra; Ellinger, Christine

Mix-Rezepte für Babys und Kleinkinder


ausgezeichnet

Da wir mittlerweile einen Thermomix besitzen, planen wir Babybrei u.ä. größtenteils selbst zuzubereiten. Denn ganz ehrlich, auch wenn in der Werbung nur von den besten Zutaten gesprochen wird, so weiß doch keiner ganz genau, was tatsächlich in den Gläschen und anderen Verpackungen steckt. Wer jedoch die nackten Zutaten in den eigenen Thermomix legt, weiß es, und das ist mir einfach super wichtig.

Die über 80 Rezepte lassen sich im TM5 und im TM31 zubereiten. Es gibt knapp 30 Seiten mit Vorab-Informationen (z.B. der Einstieg in die B(r)eikost, was sollte ein Baby ab wann zu essen bekommen, Tipps zum Vorkochen und ein paar Thermomix-Basics). Dann geht es auf über 100 Seiten ans Eingemachte. Die Rezepte sind unterteilt in die folgenden Kategorien:
- Erste Breie und Mittagsmahlzeiten (z.B. Karotten-Kartoffel-Brei)
- Abendmahlzeiten (z.B. Milchreis mit Fruchtmus)
- Nachmittagsbrei und Zwischenmahlzeiten (Zwiebackbrei mit Obst)
- Vorspeisen und Suppen (z.B. Tomatensuppe mit Kartoffeln)
- Hauptspeisen (z.B. Gemüsenudeln)
- Brot und Brötchen (z.B. Frühstücksbrötchen)
- Kuchen und Kekse (z.B. Bananenkekse)
- Snacks zum Mitnehmen (z.B. Vollkorn-Gemüse-Stangen)
- Für den Vorrat und zum Trinken (z.B. Karotten-Käse-Aufstrich)

Auch wenn ich das Buch eigentlich nur wegen der Rezepte wollte, muss ich zugeben, dass ich den Informationsteil durchaus interessant fand und diesem einiges Wichtige entnehmen konnte.

Die Rezepte finde ich sehr abwechslungsreich und vielfältig. Es ist toll, dass meist nur mit den Dingen gearbeitet wird, die man eh zuhause hat. Es wird darauf verzichtet zu sagen, man solle noch 5g von diesem exotischen Gewürz und eine Prise von jener schwierig zu bekommenen Delikatesse beifügen. Viele Rezepte kommen sogar nur mit fünf oder weniger Zutaten aus, was super ist.

Optisch ist das Buch sehr ansprechend. Eine Seite dient einem schönen Farbfoto, die andere Seite beinhaltet ein oder zwei Rezepte. Die Zutaten werden separat ausgewiesen, die Nährstoffe und die Anzahl der Portionen je Rezept werden angeben und bei jedem Rezept steht bei, ab wann ein Baby das Lebensmittel essen/trinken sollte.

Fazit: Ich finde es toll zu wissen, was man dem Baby zum Verzehren vorsetzt. Bei diesem Buch kann man die Mahlzeiten selbst herstellen. Dazu gibt es viele Rezepte, die optisch ansprechend präsentiert werden und sehr vielfältig sind. Da ist für jedes Baby genug dabei und auch der Informationsteil ist lesenswert. Ein tolles Buch, wenn man auf die Ernährung seines Babys ein Auge haben möchte.

Bewertung vom 16.02.2019
Reise Know-How CityTrip Venedig
Weichmann, Birgit

Reise Know-How CityTrip Venedig


ausgezeichnet

Keine Städtereise ohne den dazu passenden CityTrip-Reiseführer – zumindest so lange das Repertoire des Reise Know-How Verlages diesen beinhaltet, was bei Venedig zum Glück der Fall war.

Der kompakte Reiseführer "CityTrip Venedig" von Reise Know How hat 156 Seiten, eine flexible aber stabile Bindung und ist somit ideal, um ihn auf Reisen stets in der Hand(-tasche) dabei zu haben. Der Reiseführer bietet außer vielen Informationen auch einen großen Faltplan zum Herausnehmen, eine Übersicht über die Bezirke der Stadt im vorderen Teil der Klappbroschur sowie einen Streckenplan des Schiffverkehrs im hinteren Teil der Klappbroschur. Zusätzlich gibt es noch eine kostenlose Web-App für Smartphone, Tablet und PC.


Aufbau des Reiseführers:
• acht "nicht verpassen!"-Tipps in einer komprimierten Übersicht zu Beginn des Reiseführers
• Inhaltsverzeichnis
• Venedig entdecken (Für Citybummler, an einem Wochenende und Dinge, die es nur in Venedig gibt)
• Tipps nach den Stadtbezirken sortiert
• Venedig erleben (z.B. für Kauflustige, Genießer oder Am Abend)
• Venedig verstehen (Geschichte und Gegenwart)
• Praktische Reisetipps nebst An- und Rückreise, Unterkünfte, Verhaltenstipps usw.
• Anhang

Praxistest:
Für ein verlängertes Wochenende ging es nach Venedig und mit dem Reise Know-How CityTrip Reiseführer habe ich mich mal wieder perfekt vorbereitet gefühlt.


Wie immer habe ich mir Zuhause zuerst die praktischen Reisetipps durchgelesen und anschließend die 49 näher vorgestellten Sightseeing-Tipps durchgearbeitet. Alles, was interessant klang, habe ich markiert und anschließend die Nummer des Tipps im Straßenplan gesucht und auch dort markiert. So konnte ich schnell sehen, was mich interessiert und wie ich diese Tipps auf meine wenigen Urlaubstage aufteilen kann. Man kann zwar sehr gut den vorgeschlagenen Stadtrundgängen folgen, aber ich liebe es, diesen meine individuelle Note zu verleihen, denn nicht jede Sehenswürdigkeit ist für jeden gleich interessant. Da die Sightseeing-Tipps leicht in der Karte zu finden sind und man später schnell wieder zu den Informationen dieses Tipps zurückspringen kann, ist es sehr leicht sich individuelle Routen zu erstellen.

Neben allgemeinen Informationen zu den Sightseeing-Tipps gehören meist auch die genaue Adresse und die Öffnungszeiten dazu. Von einigen gibt es auch ein Farbfoto. Leider findet sich meist nur der Hinweis, ob etwas eine Eintrittsgebühr kostet oder gratis ist. Mir ist durchaus bewusst, dass sich Eintrittspreise sehr schnell verändern können und dadurch dann evtl. der Eindruck entstehen könnte, der Reiseführer wäre nicht up-to-date. Jedoch finde ich solche Angaben in der Regel recht praktisch, denn ein Museum kann 5, 15 oder 25 Euro kosten. Dann hätte ich lieber eine (veraltete) Tendenz, als gar keine Angabe.

Fazit: Da man in Venedig (im Vergleich zu London oder New York) nicht einfach schnell in die U-Bahn hüpfen kann, um von A nach B zu kommen oder schnell noch einmal zurück zu fahren, hat es mir extrem geholfen, dass ich vorher meine Route individuell zusammen stellen konnte. Klar guckt man trotzdem links und rechts oder biegt mal in eine andere Straße ein, aber man hat einen roten Faden, der einen sehr gut durch die Stadt führt.

Bewertung vom 16.02.2019
Mein buntes Keyboard-Buch

Mein buntes Keyboard-Buch


gut

Dieses Keyboard-Buch ist empfohlen für 3-6 Jährige, wobei ich drei schon für recht gewagt halte. Da ist es dann sicherlich eher nur ein wildes Gedrücke der Tasten. Es beinhaltet neun Lieder (z.B. Alle meine Entchen, Häschen in der Grube und Back, backe Kuchen). Alle Lieder sind wohlbekannt und schön ausgewählt. Pro Lied gibt es zwei Seiten. Die obere Seite ziert eine große Illustration. Auf der unteren Seite befindet sich das Lied. Die erste Strophe wird stets inkl. der Noten dargestellt, bei weiteren Strophen findet man lediglich den Text, was aber durchaus üblich ist. Ich war schon zufrieden, dass die weiteren Strophen überhaupt abgedruckt wurden. Die Noten sind stets in der Farbe gehalten, wie die entsprechende Taste auf dem Keyboard. So dass man ohne Notenkenntnis nach Farben spielen kann. Natürlich hilft es dabei, wenn man weiß, welche Note lang oder kurz ist, um die richtige Melodie zu spielen.

Bei diesem Buch lassen sich vier Instrumente auswählen: Trompete, Glockenspiel, Gitarre oder Klavier. Das Buch hat einen An- und Aus-Schalter, besteht aus dicker Pappe und die Batterien können problemlos ausgetauscht werden.

Optisch bin ich mit dem Buch sehr zufrieden. Lediglich die Farben pink und rot lassen sich schwer unterscheiden, wenn man nicht gerade im hellen Licht ist. Da wäre ein Lila-Ton evtl. angebrachter. Ansonsten gefallen mir die Zeichnungen und die Darstellung der Lieder.

Leider hatte ich, als Erwachsener, bereits ein paar Schwierigkeiten beim Benutzen. Scheinbar muss man ganz genau die Mitte des Farbkleckses auf der Taste treffen und auch mit einem entsprechenden Druck, denn ansonsten erklingt leider kein Ton. Wenn es funktioniert, ist es toll. Aber wenn jeder zehnte Ton nicht erklingt und einem relativ schnell schon die Finger schmerzen, ist die Technik vielleicht nicht ganz ausgereift. Ich bin währenddessen jedenfalls schon leicht genervt gewesen, wenn das Lied anfangs schön klingt und dann wegen so etwas verdorben wird. Da könnten sich sicherlich auch Kinder leider bei aufregen und zusätzlich ist es anstrengend für ihre kleinen Finger.

Fazit: Die Idee ist toll, das Optische fast auch komplett überzeugend, aber manchmal trifft man nicht genau die Mitte der Taste, da der Spielraum leider nur sehr klein ist, und schon wird kein Ton mehr erzeugt, was frustrierend wirkt.

Bewertung vom 16.02.2019
Geschwister!

Geschwister!


ausgezeichnet

Geschwister sind ein Fluch und ein Segen zugleich. Fast jedem Geschwisterpaar wird es das ein oder andere Mal so ergehen, dass der Bruder oder die Schwester einfach nur nervt. Genau dieses Thema nimmt Rocio Bonilla in ihrem Buch auf. In ihrem Beispiel geht es um einen kleinen Bruder und seine große Schwester. Witzigerweise kann man das Buch von beiden Seiten aus anfangen zu lesen, denn es hat ein Wendecover. Von der einen Seite aus schildert der kleine Bruder, warum ihn seine Schwester nervt. Dreht man das Buch um, liest man die Geschichte aus Sicht der großen Schwester und erfährt, warum sie von ihrem Bruder genervt ist. Passenderweise hat der Titel „Geschwister“ auf jeder Seite noch einen Untertitel. Einmal „Mein Bruder ist ein Affe.“ und bei der zweiten Version „Meine Schwester ist ein Nashorn.“.

Schön ist, dass nach der Aufzählung, warum das Geschwisterchen nervt, am Ende doch die Erkenntnis kommt, dass es zu zweit eigentlich auch sehr schön ist, denn oft machen die beiden auch tolle Dinge zusammen und unterstützen sich.

Die Illustrationen sind sehr abwechslungsreich. Manche erstrecken sich über eine Doppelseite, manchmal findet man aber auch zig kleine Bilder auf einer Doppelseite. Es gibt meist relativ wenig Text, so dass es meiner Meinung nach ein Buch ist, bei dem viel frei mit dem Kind erzählt werden sollte. Das muss man natürlich mögen, aber die Bilder geben genügend „Futter“ für ein Gespräch. Die Zeichnungen sind sehr modern gehalten, was mir nicht immer gefällt, aber hier passt es einfach zur Geschichte.

Fazit: Rocio Bonilla hat ein Thema aufgegriffen, welches bei Geschwistern regelmäßig eine Rolle spielt. Die Illustratorin nimmt die Gefühle der Kinder um die Nöte mit dem Geschwisterchen ernst, jedoch sagt das Buch auch aus, dass Geschwister etwas Tolles sind und das ist eine schöne Botschaft.

Bewertung vom 02.02.2019
Toter Schrei - Im Kopf des Mörders / Max Bischoff Bd.3 (6 Audio-CDs)
Strobel, Arno

Toter Schrei - Im Kopf des Mörders / Max Bischoff Bd.3 (6 Audio-CDs)


ausgezeichnet

Eigentlich ist Max Bischoff der Kommissar. Damit kennt er sich aus, auf der Seite des Gesetzes fühlt er sich wohl. Doch dann wird seine Schwester Kirsten entführt. Der Entführer hat scheinbar noch eine Rechnung mit Max offen, denn er will ihn durch die Hölle jagen. Das gelingt ihm auch viel zu gut, denn Max soll einen Menschen töten, um das Leben seiner Schwester zu retten und plötzlich fahnden seine Kollegen nach ihm und er wird als Täter gejagt.

„Toter Schrei“ ist der letzte Band der „Im Kopf des Mörders“-Trilogie von Arno Strobel. Die beiden Vorgänger habe ich ebenfalls als Hörbuch gehabt, daher war klar, dass ich mir auch den dritten Teil wieder anhören würde, denn Götz Ottos Stimme passt einfach super gut zu der Thriller-Reihe.

Der Titel der Trilogie verrät eigentlich schon, was die Serie in den ersten beiden Bänden ausgemacht hat. Max versucht stets in die Köpfe der Täter einzudringen, um ihnen auf die Spur zu kommen. Dieses habe ich im aktuellen Roman leider etwas vermisst. Stattdessen wird nun Kirsten entführt, was sich durchaus in den ersten beiden Büchern angekündigt hat.

Arno Strobel ist es gelungen, mich spannend zu unterhalten. Besonders hat es mir gefallen, wie es ihm glaubhaft gelingt, dass der Täter die Spuren so legt, dass plötzlich alles auf Max hindeutet und dieser somit als Mörder gesucht wird, seine Kontakte nicht mehr nutzen kann und frontal im Fadenkreuz steht.

Fazit: Eigentlich fehlte mir noch etwas zum absoluten Spitzentitel. Da ich jedoch wirklich spannend unterhalten würde und es genial fand wie Strobel es geschafft hat seinen Protagonisten plötzlich zum Gejagten zu machen, habe ich die 4,5 Sterne aufgerundet.

Bewertung vom 02.02.2019
Ein Geheimnis liegt in der Luft / Die Duftapotheke Bd.1
Ruhe, Anna

Ein Geheimnis liegt in der Luft / Die Duftapotheke Bd.1


ausgezeichnet

Luzies Familie zieht in eine alte Villa um. Weder sie noch ihr kleiner Bruder Benno sind begeistert, aber sie versuchen sich mit der neuen Situation anzufreunden und beginnen, zusammen mit dem Nachbarsjungen Mats, das alte Gebäude zu entdecken. Tatsächlich finden sie Geheimverstecke und verborgene Türen. Doch die beste Entdeckung ist die Duftapotheke, die unterhalb der Villa liegt. Schnell finden die Kinder heraus, dass die Düfte Magie besitzen und unterschiedliche Dinge bewirken können. Doch der grimmige Gärtner scheint ebenfalls Bescheid zu wissen und will „sein Reich“ nicht den Kindern überlassen. Für Luzie, Benno und Mats beginnt eine aufregende, aber auch gefährliche Zeit.

„Ein Geheimnis liegt in der Luft“ ist der erste Band der Duftapotheken-Reihe von Anna Ruhe. Das Buch ist bereits vor knapp einem Jahr erschienen, jedoch lese ich relativ wenig Kinderbücher, so dass ich erst auf der Frankfurter Buchmesse festgestellt habe, dass ich das Buch unbedingt lesen muss und es war ein Glücksgriff. Ich liebe dieses Buch! Anna Ruhe hat ein so wundervolles Kinderbuch geschrieben, dass man es schwierig ist, dieses in Worte zu fassen und ich jedem nur raten kann, es selbst zu lesen.

Die Autorin bedient sich etwas Magie, ohne dass der Roman dabei Fantasy-lastig wird. Des Weiteren ist er spannend und abenteuerlustig und es gibt nicht eine langweilige Passage. Die Figuren sind toll erdacht, sowohl die Kids, als auch die Erwachsenen. Dazu hat das Buch auch noch eine wunderschöne Optik erhalten, sowohl das verzaubert wirkende Cover, als auch die Illustrationen im Roman machen das Buch zu etwas Besonderem.

Fazit: Ich habe nicht geahnt, dass mich das Buch so umhauen wird. Ich liebe es und es wird definitiv in meinem Bücherregal verbleiben. Es handelt sich um eine wunderschöne, abenteuerliche Geschichte für Jungs und Mädchen, die ich wirklich aus vollem Herzen weiterempfehle.

PS: Die Fortsetzung „Das Rätsel der schwarzen Blume“ ist bereits erschienen und steht nun auf meiner Wunschliste ganz weit oben.

Bewertung vom 02.02.2019
Schwarz wie Erde / Vanitas Bd.1
Poznanski, Ursula

Schwarz wie Erde / Vanitas Bd.1


sehr gut

Carolin arbeitet seit ca. einem Jahr im Blumenladen auf dem Wiener Zentralfriedhof. Niemand dort ahnt, dass sie zuvor ein Polizeispitzel war, der gegen das organisierte Verbrechen gekämpft hat und nach dem letzten Fall abtauchen musste. Mit ihrem Verbindungsmann bei der deutschen Polizei kommuniziert sie meist nur über Blumengrüße, damit niemand diese Verbindung entdeckt. Doch dann wird ihr ein neuer Fall übertragen, der sie nach München führt. Zunächst scheint es sich um eine harmlose Observation zu handeln, doch schnell verstrickt sich Carolin in die skrupellosen Machenschaften der konkurrierenden Baufirmen vor Ort.

„Schwarz wie Erde“ ist der erste Roman der neuen Vanitas-Thriller-Reihe der österreichischen Autorin Ursula Poznanski. Protagonistin und Ich-Erzählerin ist Carolin. Die Figur finde ich sehr interessant, sowohl ihre Vergangenheit, als auch ihre Künste mit der Bedeutung der Blumen zu kommunizieren. Wer diesem nicht so viel abgewinnen kann, der sei beruhigt, es handelt sich nur um wenige, kurze Passagen, welche nicht den Roman dominieren. Die Hauptfigur gefällt mir sehr und daher hoffe ich, dass die Reihe fortgesetzt wird.

Die Handlung entwickelt sich langsam. Zunächst nimmt sich die Autorin Zeit das Setting und ihre Protagonistin zu beschreiben, was aber auch durchaus beim Auftakt einer Reihe in Ordnung ist. Danach geht es dann schon zur Sache. Der harmlose Fall ist keineswegs harmlos und Carolin kann es auch nicht lassen ihre Nase tiefer hineinzustecken. Zwei Mal reagiert sie meiner Meinung nach unlogisch und nicht so clever, wie sie eigentlich ist, damit die Geschichte so verlaufen kann, wie es sich die Autorin vorgestellt hat. Darüber kann ich jedoch hinweg sehen. Der Fall ist spannend, komplex und verschiedene Handlungssträngen werden gegen Ende zu einem überraschenden Ergebnis zusammengeführt. Der Roman hat mich durchgängig gut unterhalten, jedoch fehlte mir etwas der Nervenkitzel beim Lesen, den ich mit bei einem Thriller wünsche.

Fazit: „Schwarz wie Erde“ ist für Leser empfehlenswert, die Lust auf eine ungewöhnliche Protagonistin und eine gut strukturierte, interessante Handlung haben. Wer mit Nervenkitzel durch die Seiten gepeitscht werden möchte, ist meiner Meinung nach nicht so gut mit dem Buch beraten. Es unterhält durchaus, aber eben nicht durch Nervenkitzel, sondern durch eine gut ausgedachte Handlung. Ich bin auf weitere Romane um die Blumenhändlerin Carolin gespannt.

Bewertung vom 22.01.2019
Guck gack ga! Wer kommt denn da?
Irten, Gökçe

Guck gack ga! Wer kommt denn da?


weniger gut

Drei Hühner sitzen zusammen und spielen Schach, als plötzlich ein riesiger Tierfuß neben ihnen auftaucht. Schnell steht fest, dass es sich um kein Huhn handeln kann, aber was könnte es stattdessen sein? Sie versuchen alles, um an das Tier heranzukommen. Die Leiter ist jedoch zu kurz und mit dem Trampolin stellen sie sich auch nicht besonders geschickt an. Letztendlich haben sie jedoch eine geniale Idee und es erwarten sie zwei Überraschungen.

Ich fand die Grundidee des Kleinkinderbuches total süß. Drei Hühner-Freunde, die für sich eine neue Spezies entdecken und neugierig auf dieses Tier sind. Dabei lassen sie sich ein paar kreative Ideen einfallen. Leider hat die Umsetzung meinem persönlichen Lesegeschmack nicht gefallen. Es gibt im ganzen Buch nicht ein richtiges Wort, lediglich „Hühnersprache“ wie „pok“, „tip tap“ oder „flapflaaa“. Natürlich kann der Vorleser sich dann selbst eine Geschichte dazu ausdenken oder lediglich mit dem Kind die Geschehnisse auf den Bildern beschreiben, aber das ist nicht die Art von Kleinkinderbuch, die ich mag.

Am Ende gibt es dann noch zwei Überraschungen. Einmal das neue Tier, welches sie kennenlernen wollten. Dieses passt gut in die Geschichte hinein und es gibt immer schon Hinweise auf den Seiten, so dass das Kind zwischendurch miträtseln kann. Ganz zum Schluss gibt es aber noch ein weiteres Tier, dessen Begegnung unmöglich ist und mir daher nicht zusagt.

Fazit: Die Handlungsidee ist toll, aber die Umsetzung ist sehr speziell und hat meinen Geschmack nicht getroffen. Am besten vorm Kauf einmal in das Buch schauen, denn Geschmäcker sind ja verschiedenen, und wer Bücher mag, in denen es keine Geschichte zum Vorlesen gibt, könnte hier genau richtig sein.

Bewertung vom 21.01.2019
Baby Album (blau)

Baby Album (blau)


ausgezeichnet

Ich liebe Baby-Eintrage-Alben, da ich diese unheimlich gerne zur Geburt verschenke. Meiner Meinung nach kann man damit eine schöne, persönliche Erinnerung schaffen. Daher schaue ich mich immer mal wieder um, was es für neue Alben auf dem Markt gibt und bin dabei auf die Babyalben in rosa und blau der Illustratorin Christine Rechl gestoßen, die in der Verlagsgruppe Droemer Knaur erschienen sind.

Die beiden Alben sind identisch, lediglich sind Cover und Innenleben einmal in rosa und einmal in blau gestaltet. Daher werde ich im folgendem immer vom „Album“ sprechen. Es gilt dann sowohl für die Mädchen-, als auch für die Jungs-Ausgabe.

Das Album hat eine Größe von ca. 23x18 cm, ist somit im Querformat erschienen und hat eine stabile Pappbindung. Insgesamt enthält es 48 Seiten mit Vorgaben, die mit Leben gefüllt werden wollen. Leerseiten findet man nicht. Stattdessen wird man angehalten Daten zur Geburt, erste Eindrücke oder den Familienstammbaum einzutragen. Neben Notizen sollen auch Fotos eingeklebt werden, z.B. Bilder vom Baby (der erste Tag, Schnappschüsse), der Mama und dem Papa (heute und als Baby). So wird man komplett durch das Album geführt, welches das erste Lebensjahr des Babys dokumentiert.

Die Gestaltung des Albums gefällt mir sehr. Rosa/blau liefert eine schöne Farbe, die sich auf jeder Seite wiederfindet. Die Muster und Gestaltung sind ansonsten jedoch abwechslungsreich und ansprechend.
Die Größe wäre für meinen persönlichen Bedarf etwas zu klein. Pro Seite passen nur maximal 2 Fotos im Hochkant-Format (in einer normalen Größe hinein), was ich schade finde, da ich ein Foto-Freak bin. Das Design und die Themenvorschläge hingegen sind sehr schön und ich bin über nichts gestolpert, dass ich schwierig oder unpassend zum Ausfüllen finde, was bei anderen Babyalben durchaus schon vorgekommen ist.

Fazit: Optisch und inhaltlich sind sowohl das Album für Mädchen als auch das für Jungs extrem ansprechend. Für meinen persönlichen Bedarf würde ich wahrscheinlicher eher etwas Größeres wählen. Allerdings sind die Alben super als Geschenke zur Geburt geeignet, denn preislich und qualitativ sind sie unschlagbar und es gibt viele Eltern, die froh sind, wenn sie so ein Erinnerungsalbum füllen können, ohne Millionen von Fotos einkleben zu müssen.