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| Bewertung von Esperenza am 22.04.2012 | |
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So fesselnd und mitreißend geschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und jede freie Minute damit verbrachte habe zu lesen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von munchkin am 16.11.2011 | |
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Fesselnd und sehr lebendig geschrieben. Man fühlt sich in's Mittelalter versetzt. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Everett aus Barsinghausen am 05.09.2011 |
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1147, eine Insel vor Englands Küste, auf die seelisch und körperlich Behinderte von Mönchen verbannt werden, nur mit dem Allernötigsten versorgt. Hier beginnt die Geschichte von dem, der Losian genannt wird, weil er sein Gedächtnis verloren hat, Simon deClare und einigen anderen, die mit auf der Inselfestung mehr oder weniger leben. Doch sie schaffen es, zurück aufs Festland zu kommen, wo erneute Gefahren, Überraschungen und Prüfungen auf sie warten. Losian findet seine Heimat wieder, irgendwann auch seine Erinnerungen, und neue Herausforderungen. Da ist die Freundschaft mit den anderen von der Insel ein fester Punkt in seinem Leben. Denn England herrscht seit Jahren Krieg um die Krone und das ganze Land ist zerrissen. Rebecca Gable erwähnt in ihrem Nachwort, dass es ihr einfach nicht gegeben ist, sich kurzzufassen. Da hat sie wohl Recht, und zwischendurch fragte ich mich auch mal, warum dieser Roman so umfangreich sein muss. Doch am Ende des Buches möchte ich keine einzige Zeile missen, denn die Autorin hat einfach einen tollen Schreibstil, wo ich keinen einzigen Dialog, keinen Erzählstrang nicht gelesen haben wollte. Man kann sich die Figuren sehr gut vorstellen, ihre Beweggründe. Und auch die Hauptprotagonisten haben so ihre Schwächen, was sie umso sympathischer macht. Auch Nebenfiguren sind sehr gut dargestellt. Wie schön, dass Rebecca Gable sich nicht kurzfassen kann, und man als Leser nicht nur zu einem Roman von ihr greifen kann! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von Deesita aus Stuttgart am 17.07.2011 | |
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Für die ersten 150 Seiten gebe ich nur einen Stern. Sehr langatmig. Hab mich teilweise durch die Seiten gequält und gehofft, dass es bald spannend wird. Die restlichen Seiten war sehr gut, wie immer :) Was ich nicht gelungen, sogar verwirrend fand, war, dass am Anfang Simon der Protagonist ist. Auf einmal aber wird nur noch größtenteils aus Losians Sicht erzählt. Es schien, als ob Frau Gable den jeweiligen Protagonisten immer so wählte, dass sie für sie wichtige Dinge erzählen konnte. Und dies war nicht logisch nachvollziehbar unterteilt. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Dennis F. aus Mössingen am 05.07.2011 |
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Es ist 1147 in England: Gefangen in einer verfallenen Festung einer Insel, fristen sie ein unmenschliches Dasein, weil sie nicht zu den Kindern Gottes gehören: Simon hat die Fallsucht. Edmund hält sich für einen toten König der Märtyrer. Regy ist ein Mörder und so sehr gefährlich, dass er wie ein Hund an einer Kette gehalten werden muss. Losian hat so zu sagen sein Gehirn und seine Vergangenheit verloren. Ausgerechnet fällt die Führung dieser sonderbaren Gemeinschaft zu, als die Laune der Natur ihnen die Chance und den Weg in die Freiheit öffnet. Er bringt die kleine Schar zurück in die "reelle" Welt, wo Hungersnot und Rechtlosigkeit herrschen. Auf ihrer Reise gelangt er zu schrecklichen Erkenntnissen über den Mann, der er früher war. Und gerade als er einer Fraub egegnet, mit der ein Neuanfang in Aussicht ist, beginnt Losian zu wissen, dass er die Schuld an dem furchtbaren Krieg auf seine Kappe nehmen muss, der England zugrunde zu richten droht... Insgesamt ein solider, schöner historischer Roman mit außergewöhnlichen Protagonisten, abgerundet durch ein informatives Nachwort. Optisch fand ich diesmal die Umschlaggestaltung etwas langweilig, mit Lesebändchen, Landkarte und großformatigen Illustrationen am Anfang der drei großen Abschnitte des Buches ist die Ausgabe ansonsten aber durchaus schön ausgestattet. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von dietergoebler aus essen -kray am 30.01.2011 | |
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Hiobe Brüder Ein Buch über "Behinderungen! Zu den Büchern von Rebecca Gable kann man unbesorgt zugreifen! 1. Sie sind historisch sehr genau recherchiert ! 2. Sie sind spannend und kraftvoll geschrieben ! 3. Die Figuren sind hervorragend skizziert ! 4. Gut und Böse mit ihren Grau- Abstufungen vermitteln das Bild das immer beides in uns allen steckt! Im Roman Hiobs Brüder wird die Problematik der Behinderten sehr deutlich geschildert! Die Figuren und die verschiedenen "Behinderungen" werden deutlich und einleuchtend geschildert. Wer in der Behinderten Arbeit tätig war, wird einige Symptome deutlich erkennen. In einer spannenden historischen "Königssuche" hinein gebunden wird eine spannend Geschichte von Verrat - Liebe - Glaubensfreiheit - Mitmenschlichkeit - Edelmut - Vertrauen und Leidenschaft erzählt, die ihresgleichen sucht! Das Buch ist viel zu schnell zu Ende gelesen , man kommt nicht los davon! Die liebevoll gezeichneten "Andersartigen" Mitmenschen sind wertvoll weil sie wertvoll sind! Das Wegsperren von Behinderten ist nicht die Hilfe die nötig ist, sondern eine liebevolle Zuwendung und Therapieansätze wie sie der jüdische Arzt im Roman beginnt! Der Roman Hiobs Brüder ist mehr als ein "Historischer Roman" Er hinterfragt auch unsere Haltung zu Behinderten und fragt uns; wie wir es mir diesen Brüdern (und Schwestern) halten! Ich - und sicher viele andere Leser - warten auf eine Fortsetzung! Dieter Göbler Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von Buchwurm aus Ober-Ramstadt am 18.04.2010 |
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England 1147: Eingesperrt in einer verfallenen Inselfestung, fristen sie ein menschenunwürdiges Dasein, weil sie nicht zu den Kindern Gottes zählen: Simon hat die Fallsucht. Edmund hält sich für einen toten Märtyrerkönig. Regy ist ein Mörder und so gefährlich, dass er an einer Kette gehalten werden muss. Godric und Wulfric sind siamesiches Zwillinge und gelten als Monstrosität. Losian hat sein Gedächtnis und seine Vergangenheit verloren. Ausgerechnet Letzterem fällt die Führung dieser sonderbaren Gemeinschaft zu, als eine Laune der Natur ihnen den Weg in die Freiheit öffnet. Er bringt die kleine Schar zurück in die "wirkliche" Welt, wo Hunger, Not und Rechtlosigkeit herrschen. Auf ihrer Reise gelangt er zu erschreckennden Erkenntnissen über den Mann, der er einmal war. Und gerade als er einer Frau begegnet, mit der ein Neuanfang möglich scheint, beginnt Losian zu ahnen, dass er die Schuld an dem furchtbaren Krieg trägt, der England zugrunde zu richten droht... Dies war mein erster Gable-Roman. Die Geschichte ist gut geschrieben und die Charaktere sympathisch, so dass die 900 Seiten von der außergewöhnlichen kleinen Gemeinschaft leben. Den geschichtlichen Rahmen fand ich aber zum Teil etwas verwirrend und anstrengend. Da ich mich im Urlaub befand, konnte ich mich bzgl. des Bürgerkrieges nicht weiter informieren und verlor etwas den Überblick. Insgesamt ein solider Roman über Freundschaft, Verrat und Vertrauen. |
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von narnia aus Alt Ruppin am 08.04.2010 |
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Zurück ins 12. Jh. führt uns die Autorin in ihrem neuen Buch. Wenn auch die Romanhelden Schöpfungen einer wortgewaltigen Autorin sind, so doch nicht die historisch-politischen Fakten. Im Vordergrund dieses Romans stehen Losian der Schwachsinnige und Simon, der an epileptischen Anfällen leidet. Diese Krankheit kennt damals niemand, die meisten Menschen denken, Losian und Simon sind von Gott gestrafte Menschen. Vor allem kirchliche Würdenträger sehen das so. "Was dachte Gott sich nur dabei, das geschehen zu lassen? War es eine Prüfung? Hatte Gott sich überlegt: Ich schlage dich mit einem Gebrechen, das dich zum Außenseiter macht, und dann schaue ich tatenlos zu, wie die Menschen Schindluder mit dir treiben, um zu sehen, wie fest dein Glaube ist? Waren sie alle, die von der Insel entkommen waren, Hiobs Brüder?" Rebecca Gable möchte die Kirche des Mittelalters nicht nachträglich an den Pranger stellen. Sie beschreibt Fakten, und diese fügt sie zu einer Geschichte zusammen, die immer mehr an Tempo gewinnt. Einmal mehr beweist Gable ihr erzählerisches Können. Losian, Simon und andere Behinderte werden zusammengepfercht und in ein verfallenes Inselgefängnis gesperrt. Ausweglos wie einst Hiob schauen sie in die Zukunft. Aber ein mächtiger Sturm ermöglicht ihnen die Flucht. Was werden sie aus ihrer gewonnen Freiheit machen? Ich garantiere, dieses Buch legt niemand so einfach aus der Hand. Losian und Simon werden zu Freunden des Lesers. Ich habe mit ihnen mitgefiebert. Dieses Buch ist ein lebendiges Geschichtsbuch. Christian Döring |
4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von IPSE FECIT aus NW am 20.12.2009 | |
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Rebecca Gable at it´s best. Wie immer versteht RG ihren Figuren Leben einzuhauchen vorzüglich. In puncto Historischem Roman sehe ich derzeit niemanden, der der Autorin das Wasser reichen könnte. Sehr fesselnd geschrieben(wie immer!!) Fazit: Muss man haben |
5 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Manuela2205 am 05.11.2009 |
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Das Buch ist grob in drei Teile unterteilt. Im ersten Teil ist der Trupp unterwegs und tigert mehr oder weniger planlos umher. Zuerst zum Heimatort von Godric und Wulfric, dann zu Simons kleinem Gut, um schließlich festzustellen, wer Losian wirklich ist. Was diesem aber herzlich wenig bringt, denn dass seine Familie ihn erkennt, ist nicht gleichbedeutend damit, dass er sein Gedächtnis wieder finden würde. Im zweiten Teil wird über Losian und seinen weiteren Lebensweg erzählt und der dritte Teil nennt sich zwar Simon und der ist auch durchaus involviert, aber ganz kann es Rebecca Gable denn doch nicht lassen und so findet man sich in den königlichen Gefilden wieder und erlebt, wie Henry Plantagenet (warum heißen die denn alle Henry??), der Sohn von Kaiserin Maud, die mit König Stephen um England streitet, auf den Thron gehievt wird. Diesen Teil hab ich als langatmiger empfunden als die anderen beiden, weil es mehr Politik, Intrigen und Schlachten ging, als um spezielle Personen, auch wenn man viel über Simon und Henry erfährt. Mit denen wurde ich aber irgendwie nicht richtig warm. Da ist Losian schon wesentlich interessanter. Es ist einfach amüsant mitzuerleben, wie er die große Krise bekommt, als er feststellt, wer er wirklich ist - und dass er mit einer hirnlosen arroganten Zicke verheiratet ist, die er am liebsten auf den Mond schießen würde. Und das, nachdem er sich äußerst unpassend kurz zuvor verliebt hat. Kurz, der Mann macht es sich wirklich nicht leicht. Großes Unverständnis erntet er nicht nur dadurch, dass er ein ganz anderer zu sein scheint, als vor seinem Gedächtnisverlust (3 Jahre auf der Irreninsel können einen eben ganz schön prägen), sondern auch vor allem, dass er zu seinen seltsamen Gefährten steht und versucht, ihren speziellen Anforderungen gerecht zu werden. Meine Lieblingsfigur war aber ganz eindeutig Regy. Hochintelligent, was er durchaus auch gezeigt hat, wenn es ihm in den Kram passte. Nebenbei aber so gefährlich, dass man ihn nicht von der Kette lassen konnte, sonst hätte man sich mit Sicherheit am nächsten Tag mit verspeister Kehle wieder gefunden. Minimum, denn es gab ja eher karge Kost. Aber dieser mittelalterliche Hannibal gibt der Geschichte den nötigen Pep und ich hätte gern mehr über ihn gelesen. In der Zeitschiene ist Hiobs Brüder, das von 1147 - 1154 spielt, vor den Warringhams einzuordnen. Aber manche Namen scheinen in Englands Geschichte immer eine Rolle zu spielen, so dass ich andauernd am Grübeln war, woher ich diesen oder jenen Namen schon wieder kenne. Aber auch dieser Roman ist historisch hervorragend recherchiert und bis auf einen kleinen Ausrutscher gegen Ende (Simon betreffend) absolut glaubwürdig erzählt. Da aber der letzte Teil wie schon gesagt ein paar Längen aufweist, vergebe ich vier Sterne. |
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