Schoßgebete - Roche, Charlotte

Schoßgebete

Roman

Charlotte Roche 

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Schoßgebete

Es ist ein Roman über Ehe und Familie, über Sexualität und die Rolle der Frau, und darüber, wie eine große Katastrophe das Leben für immer verändern kann. Offen und mutig, provokant, abgründig und komisch - vieles und Kontroverses lässt sich über dieses Buch sagen und wird gesagt werden. Eines können wir Ihnen jedoch versprechen: die Lektüre von Charlotte Roches Roman wird sie nicht kalt lassen.

In ihrem Millionenbestseller »Feuchtgebiete« bewies Charlotte Roche neben drastischer Offenheit auch Sensibilität und ungestümen Witz. »Schoßgebete« widmet sich einem unserer letzten Tabus: dem ehelichen Sex. Und der Frage, wie ein Paar es schafft, für immer zusammenzubleiben. Am liebsten tagsüber und Fenster zu wegen der Nachbarn. So mag es Elizabeth. Ihr Mann macht die Heizdecken auf dem Bett an, dann kann's losgehen. Sie fährt sofort mit der Hand rein in Georgs XXL-Yogahose. Und ab hier betrügt sie ihre Männer hassende Mutter, die ihr beibringen wollte, dass Sex etwas Schlechtes sei. Hat aber nicht geklappt, Glück für Elizabeth, Glück für Georg. Aber Sex ist ja nicht alles, es gibt auch noch das Essenkochen für ihre Tochter Liza, und es gibt den Exmann, Lizas Vater. Keine geringe Rolle spielen auch ihre Ängste und ihre schrecklichen Eltern. Wobei diese Themen für Elizabeth seit dem Unfall immer zusammengehören. »Schoßgebete« erzählt von Ehe und Familie wie kein Roman zuvor. Radikal offen, selbstbewusst und voller grimmigem Humor ist es die Geschichte einer so unerschrockenen wie verletzlichen jungen Frau.


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 288 S.
  • Seitenzahl: 288
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 120mm x 27mm
  • Gewicht: 393g
  • ISBN-13: 9783492054201
  • ISBN-10: 349205420X
  • Best.Nr.: 33205738
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.08.2011

Der Riss in der Decke
Ein irre indiskretes Buch hat Charlotte Roche geschrieben, sagen die Kritiker. Die einen feiern, die anderen hassen sie dafür. Dabei ist der Kern des Werks die Stille

Das ist kein Buch über Sex - was man schon daran merken kann, dass es mit Oralsex beginnt, sechzehn Seiten lang, sehr kühl und genau beschrieben, und mit Analsex hört es auf; kurz zuvor war der Text knapp zehn Seiten lang im Bordell, wo die Erzählerin ein paar stimmungsvolle Stunden mit ihrem Mann und einer Prostituierten hatte; und wenn "Schoßgebete", dieser knapp dreihundertseitige Monolog, gerade kein anderes Thema hat, geht es immer wieder um die Frage, ob das Ich des Textes sich demnächst endlich mal trauen werde, den eigenen Mann zu betrügen, obwohl doch dessen Kraft und Kompetenz als Liebhaber dauernd beschworen werden. Wer aber ständig vom Sex spricht, hat eher keinen: Das lehrt das sogenannte Leben. Und wer so viel und so genau über Sex schreibt (und dabei nicht bloß die Lust der Leser stimulieren will), der will anscheinend auf etwas ganz anderes hinaus.

Das ist auch kein Buch über Charlotte Roche - obwohl die Autorin in fast jedem …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 10.08.2011

Puh!
Was hat eine Blähung mit einem Buch zu tun? Charlotte Roches zweiter Roman „Schoßgebete“ lebt von der Lüge der rettenden Sexualität
In einem der großen literarischen Werke des 19. Jahrhunderts gibt es einen Bericht von einem geselligen Abend, in dem die dabei anwesenden Herren ihre sexuellen Bedürfnisse vergleichen. Den einen drängt es sehr zu den Frauen, mindestens täglich, den anderen weniger. Und einer aus der Runde – es kommt hier nicht darauf an, wer das ist – gibt offen zu: ein Beischlaf im Monat, das sei ihm genug. Gewiss, die Herren sitzen in vertrauter Runde und meinen, sich auf die Diskretion der anderen verlassen zu können. Und doch ist ihre Gelassenheit bemerkenswert. Sie spüren keinen Druck. Niemand bedrängt sie – und schon gar nicht den einen, der einfach nur feststellt, auf dem Markt der Begierden allenfalls ein seltener Besucher zu sein.
Diese Freiheit ging, im westlichen Teil der Welt, im 20. Jahrhundert verloren. Das liegt nicht nur daran, dass der Geist des Wettbewerbs bis in die hintersten Winkel des Privatlebens vorgedrungen ist. Es geht auch nicht nur darauf zurück, dass die Liebe in derselben Zeit zur größten aller …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Charlotte Roche ist eine Alleskönnerin. Zumindest kann sie all das ziemlich gut, bei dem sie einfach nur Charlotte Roche sein muss. Als Moderatorin war sie grandios, ihr Vortrag einer Doktorarbeit über Masturbationsversuche mit Staubsaugern war das auch, und als Schauspielerin hat es zumindest dann funktioniert, wenn sie möglichst wenig Rollenvorgaben hatte. Jetzt ist Charlotte Roche Romanautorin, und ihr Debüt verkaufte sich mehr als eine Million mal - allerdings aus außerliterarischen Gründen. Der Reiz war die Themenwahl: In "Feuchtgebiete" schreibt Roche über Hämorrhoiden, Smegma, Toilettenexperimente und ausgefallene Masturbationsmethoden. Jetzt liegt der Nachfolgeroman vor, und natürlich gibt es auch hier wieder jede Menge außerliterarische Gründe, die "Schoßgebete" zum Bestseller machen. Roche plündert für das Buch die eigene Biografie bis hin zum tragischen Unfalltod ihrer Brüder. Sie zeichnet eine ebenfalls 33-jährige Heldin, die zwar eine klassische Zweierbeziehung lebt und ihren Partner bedient, dabei aber gleichzeitig emanzipiert und selbstbestimmt sein will. So ist "Schoßgebete" kaum mehr als ein Tagebuch, eine medienwirksam ausgeschlachtete Schrift zur …

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»Eine ehrliche, differenzierte und packende Auseinandersetzung mit der Frage, was eine gute Ehe ausmacht ... >Schoßgebete< wird jene, die den Bestseller >Feuchtgebiete< als Schocker ablehnten, positiv überraschen und die Fans des früheren Buches nicht enttäuschen ... Wer geglaubt hat, sie könne nur provozieren, aber nicht schreiben, wird staunen ... >Schoßgebete< will keine stilistische Meisterleistung sein, sondern seine Leser erreichen. Dass die Anliegen des Romans mit entwaffnender Einfachheit vorgetragen werden, sollte niemanden über deren Komplexität und Relevanz hinwegtäuschen. Charlotte Roche hat ein Buch geschrieben, das uns weit über die Lektüre hinaus bewegt und beschäftigt. Das lässt sich von manch einem literarischen Meisterwerk nicht sagen.« FAZ »Natürlich hat Charlotte Roche nicht die Sprache, mit der Jean Genet oder Josef Winkler über den Zusammenhang von Sex und Tod schreiben. Doch es gibt in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur keinen Autor, der so anschaulich und letztlich liebevoll über Sex schreiben kann ... Die umgangssprachliche Lässigkeit ihrer Rollenprosa setzt sie dabei mit hoher Präzision ein ... Nach diesem verflixten zweiten Buch muss Roche niemandem mehr etwas beweisen - höchstens, ob sie, wenn sie denn weiterschreiben will, in der Lage ist, auch einen nichtautobiografischen Stoff zu bewältigen.« Der Tagesspiegel »Wer den erwachsenen Nachfolger der >Feuchtgebiete< erwartete, wird enttäuscht sein, im positiven Sinn ... So ist Sex für die Protagonistin vor allem die Flucht vor den Dämonen im Kopf - aber keinesfalls der Grund, warum Roche ihr zweites und wesentlich reiferes Buch verfasst hat.« Abendzeitung »... ein verstörend schonungsloses Buch. (...) Das Buch der erst 33- Jährigen ist überraschend lebensweise Bittere Wahrheiten und saftige Stellen im Wechsel. Manchmal könnte man das Buch sogar für den Beginn einer neuen sexuellen Revolution halten.« Stern »Mit >Schoßgebete< hat Roche einen erstaunlich konservativen Sexroman geschrieben ... >Feuchtgebiete< hatte etwas Pubertäres, >Schoßgebete< ist ein erwachsenes Buch, das der klassischen Tragödiendefinition gerecht wird, >Furcht und Mitleid< zu erregen.« Die Zeit »Ein schreckliches Buch. Man muss es lesen.« FAS »Aber das Buch ist kein Roman. Es ist ein Manifest. Es richtet sich hauptsächlich an Frauen und fordert sie auf: Befreit euch von falschen Idealen! Und vor allem: Geh in Therapie!« NZZ am Sonntag »Weshalb die >Schoßgebete< mehr sind als eine Fortsetzung der >Feuchtgebiete<, weshalb sie ein ernst zu nehmendes, heutiges Buch sind, liegt an Roches Fähigkeit, das eigentliche Drama, das hinter dem Alltagsfilm läuft, einzublenden.« Deutschlandradio Kultur »Mit gnadenloser Genauigkeit schildert sie Schock, Schmerz, ihre Lust, Mitleid und - angesichts der Zudringlichkeit von Boulevardmedien - ihre Rachephantasien und Selbstmordpläne. Das Buch wird zu einem Seelenstriptease von beängstigender Radikalität. >Schreiben<, sagte der große Dramatiker Henrik Ibsen einmal, >heißt Gerichtstag halten über sich selbst.< In diesem Sinne ist Roches Roman ein erschütternder Beitrag zur Bekenntnisliteratur.« Focus »Der neue Roman der Fernsehmoderatorin Charlotte Roche lässt den Leser nach Luft ringen, so weit öffnet >Schoßgebete< den Blick in die kalten Abgründe der modernen menschlichen Existenz.« Handelsblatt »In der Tragikomik, mit der sie das macht, und vor allem, indem sie die Schraube unseres täglichen Wahnsinns von politisch korrekter Ernährung über die Ersatzreligion Umwelt, vom Alleswissen aus flachen Sachbüchern und Internet, von Ichzentriertheit und daraus abgeleiteten Formen des Zusammenlebens nur einen Tick weiterdreht, ist dieser Text ein Indikator für viel mehr als nur das, was explizit in ihm steht.« Freie Presse »Dieses Buch kann einen nicht unberührt lassen. Es plätschert nicht so vorbei, es zieht einen hinein. Mit einer Wucht, die selten ist ... Seine Sprache ist ebenso sensibel wie brutal, lakonisch wie kunstvoll komponiert ... Roche gelingt es mit >Schoßgebete<, was selten geworden ist: Sie liefert nach dem Kommerzerfolg ihres Debüts ein viel wichtigeres, schöneres Buch. Allein schon das ist eine Kunst für sich.« Nürnberger Nachrichten »>Schoßgebete< ist keine bloße Aneinanderreihung von Provokationen, sondern das hervorragend geschriebene Porträt einer jungen Frau, die vor allem eins will: gefallen.« dpa  

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Oha, unerheblich, verlogen und trivial nennt Thomas Steinfeld den neuen todsicheren Bestseller von Charlotte Roche, zwar erst im letzten Satz, doch das bleibt umso besser in Erinnerung. Dabei nimmt sich Steinfeld richtig Zeit, um sich über Sex und Aufklärung im Zeitalter feuchter Seichtgebiete, über den Forscher- und den Mitteilungsdrang der Autorin, ihre Nähe zu der Erzählerin und über die Relevanz von Berichten über Blähungen etcetera für seinen (des Rezensenten) persönlichen Erkenntnisfortschritt nachzugrübeln. Hilft alles nichts. Was für Steinfeld übrigbleibt, ist der Celebrity-Faktor als einzig maßgebliches (Ver-)Kaufsargument. Dabei: Das systematische Unterlaufen von Literatur innerhalb der Literatur, wie Steinfeld es nennt, scheint dem Rezensenten weder Ruhm noch Ehre wert.

© Perlentaucher Medien GmbH
Charlotte Roche, 1978 in Lodon geboren, war Moderatorin u.a. für VIVA, 3sat und das ZDF und wurde mit dem Grimme-Preis sowie dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2008 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, "Feuchtgebiete", der mit seiner radikalen Offenheit eine gesellschaftliche Debatte auslöste. Charlotte Roche lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Köln.
für Martin
DIENSTAG
Wie immer vor dem Sex haben wir beide Heizdecken im Bett eine halbe Stunde vorher angemacht. Mein Mann hat ganz hochwertige Heizdecken gekauft, die reichen auf beiden Seiten vom Scheitel bis zur Sohle. Für mich muss man da etwas mehr investieren. Ich habe wahnsinnige Angst, dass so ein Ding anfängt zu glühen und ich nach dem Einschlafen bei lebendigem Leibe verbrenne oder am Rauch ersticke. Unsere Heizdecken schalten sich angeblich nach einer Stunde automatisch ab. Wir legen uns in das vierzig Grad warme Bett nebeneinander hin und starren an die Decke. Der Körper entspannt sich in der Wärme. Ich fange da schon an, tief zu atmen, und grinse in mich rein, in erregter Vorfreude. Dann drehe ich mich um und küsse ihn, meine Hand fährt sofort in seine XXL-Yogahose. Kein Reißverschluss oder so, wo sich Haare oder Vorhaut verfangen könnten. Erst fasse ich seinen Schwanz nicht an, sondern rutsche weiter in die Hose zu den Eiern. Die halte ich wie einen Beutel voll Goldund wiege sie leicht in der Hand. Ab hier betrüge ich meine männerhassende Mutter. Die hat versucht mir beizubringen, dass Sex etwas Schlechtes ist. Hat bei mir aber nicht gewirkt.
Tief einatmen und ausatmen. Das ist der einzige Moment am Tag, wo ich richtig durchatme. Sonst hab ich nur flache Schnappatmung. Immer auf der Lauer, immer kontrolliert, immer aufs Schlimmste gefasst. Beim Sex verändere ich komplett meine Persönlichkeit. Meine Therapeutin Frau Drescher meint, ich würde mich unbewusst abspalten, weil meine feministische Mutter mich zum asexuellen Wesen erziehen wollte. Und nur um sie nicht zu verraten, müsste ich im Bett jemand anderer werden. Das funktioniert sehr gut. Dann bin ich völlig frei. Mir ist nichts peinlich. Die Geilheit auf zwei Beinen. Ich fühle mich dann nicht mehr wie ein Mensch, eher wie ein Tier. Ich vergesse alle Pflichten und Probleme, bin nur mein Körper und nicht mehr mein anstrengender Geist. Ich rutsche langsam mit dem Gesicht in seinen Schritt.Und rieche seinen männlichen Geruch. Ich finde, der ist nicht sehr weit weg vom weiblichen. Wenn er sich nicht direkt vorm Sex geduscht hat, und wann macht man das schon, wenn man so lange zusammen ist wie wir, hat der eine oder andere Urintropfen schon angefangen zu gären zwischen Eichel und Vorhaut. Es riecht wie die Küche meiner Oma, nachdem sie auf dem Gasherd Fisch gebraten hat. Augen zu und durch. Es ekelt mich ein wenig, gleichzeitig aber erregt mich dieser Ekel.
Wenn ich schnell alles sauber gelutscht hab, riecht da nichts mehr. Wie eine Kuh ihr Kalb sauber leckt. Ich vergrabe mein Gesicht schnuppernd im weichen Hodensack, reibe meine Wange den hochgestreckten Schaft entlang. Steif wird er schon beim Küssen auf den Mund. Mein Mann Georg ist viel älter als ich, bin mal gespannt, wie lange das noch so gut funktioniert mit der Erektion. Ich küsse die Leisten, oder wie das heißt, wo die Beine am Rumpf festgewachsen sind. Spätestens da höre ich ihn leicht stöhnen und nach mehr verlangen. Im Moment geht es nur ums Bedienen. Ich überlege genau, welchen Rhythmus was haben muss, um ihn in den Wahnsinn zu treiben. Erst mal nur ärgern. Bei den Leisten bleiben, die Eier immer noch fest mit der Hand umschlossen. Vom Küssen langsam ins Lecken übergehen. Ich mache laute Schmatzgeräusche, damit er nicht nur fühlt, sondern auch hört, was ich da mache. Unter dem Sack ertaste ich die Verlängerung des Schwellkörpers, der bis zum Damm geht. Sagt man beim Mann überhaupt Damm? Dort ist eine Linie zu erkennen, die aussieht wie zusammengewachsene Schamlippen, ja, ja, alles das Gleiche. Eigentlich befriedige ich ihn, wie ich es gerne mag, ich stelle mir vor, er hätte eine Vagina. Nur eben so lang gezogen und rausstehend, weit rausstehend! Ich drücke fester auf den Sack und massiere den Schwellkörper dahinter.
Damit ich auch was davon habe, reibe ich meine Vagina an seinem Knie. Wenn ich etwas den Rücken wölbe, passt das zentimetergenau. Von de

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Kundenbewertungen zu "Schoßgebete" von "Charlotte Roche"

29 Kundenbewertungen (Durchschnitt 2.7 von 5 Sterne bei 29 Bewertungen   gut)
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Bewertung von Piglet aus Leipzig am 27.02.2014   gut
Meine Sicht auf das Buch:
Schonungslos ehrlich. Schwieriger Schreibstil. Denkanstoss.
Das sind die ersten drei Kurzbeschreibungen die mir einfallen wenn ich das Buch beschreiben müsste.

Es geht um Elizabeth Kiehl, Mutter, Selbstständig und Psyche kaputt. Durch einen schweren Schickalsschlag in der Familie, wird ihre geglaubte heile Welt zerstört, und auf einmal sieht sie ihr Leben aus einem anderen Blickwinkel, einen düsteren Blickwinkel. Es scheint fast als läge ihr gesamtes Leben in Scherben, und obendrein kommt auch noch ein Kind, aber zum Glück dauert es nicht lange bis ihr Georg da ist. Ihr Leben ist von da an gezeichnet von Therapie, Umweltdenken, Kind versorgen und Sex.

Es ist schon faszinierend wie Elizabeth Kiehl von ihrem Leben berichtet, insgesamt werden 3 Tage im Leben der jungen Frau beschrieben. Wie schon oben erwähnt ist der Schreibstil sehr eigenwillig, er erinenrt an das Gedankenwirrwarr, denn wir täglich im inneren Monolog mit uns selbst halten. Die Geschichte selbst ist faszinierend, aber sehr speziell. Vor allem werden Themen angesprochen (wer Feuchtgebiete kennt weis was ich meine), die man selbst niemals laut aussprechen würde, aber man ertappt sich doch dabei, dass man bereits selbst daran gedacht hat.

Mein Fazit:
Es ist schwer ob man das Buch empfehlen soll oder nicht, mir selbst hat es Spaß gemacht im Kopf von Elizabeth reinzulesen. Es sei jedoch jeder gewarnt, dass es nicht nur heile Welt gibt.
Wer mit dem doch sehr besonderen Schreibstil klar kommt und ein Buch lesen will, welches uns die Psyche einer tief verletzten Frau zeigt ist hier genau richtig.

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Bewertung von Das_Leseding aus Berlin am 30.01.2014   weniger gut
Nachdem ich 2010 bereits den ersten Roman von Charlotte Roche, “Feuchtgebiete”, mit einem gewissen Ekel gelesen hatte, musste ich mir nun auch ihr zweites Werk zu Gemüte führen.

Inhalt:
Elizabeth, ist 33 Jahre alt, und lebt in einer Beziehung mit einem älteren Mann. Sie hat einen ausgeprägten Vaterkomplex und noch andere psychische Probleme. Sie schildert in “Schoßgebete” ihren Alltag mit ihrem Mann, dessen Vorlieben, und den wöchentlichen Gang zu ihrer Psychologin. Mit Frau Dr. Drescher spricht sie über alles …

Stil:
Der Stil von Roche ist unverändert derbe, aber auch tiefgründig und traurig. So schildert sie lange und ausführlich wie ihr Mann “es” gerne mag, aber auch das sie andere Vorlieben hat, die sie sich nicht auszuleben traut. Sie spricht über Eifersucht, Verlustängste und Depressionen. Die Thematik ist bedrückend und dann auch wieder humoristisch dargestellt, dass ich teilweise nicht wusste wo ich das Hörbuch einordnen sollte.

Charaktere:
Elizabeth ist eine sehr kranke Persönlichkeit. Mit ihrem Vaterkomplex und der großen Eifersucht gehört sie in Therapie. dort ist sie bereits, aber ob es wirklich etwas bringt? Sie macht alles für Georg, aber ich hatte das Gefühl, dass sie nicht glücklich ist.

Georg wäre kein Mann für mich, irgendwie Sexbesessen und egoistisch konnte ich ihn nicht leiden.

Cover:
Was das Cover mit dem eigentlichen Hörbuch zu tun hat frage ich mich noch immer …

Fazit:
Ein Buch mit vielen Facetten über Sexualität, Eifersucht, Depression und alltäglichem Familienstress. Mir war “Schoßgebete” zu depressiv und teilweise Frauen verachtend, daher nur 2 Sterne.

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Bewertung von kugelrund aus grenzhausen am 08.01.2014   weniger gut
Hat mir nicht gefallen. es wird zu verkrampft versucht an das Vorgängerbuch anzuschließen.Die dargestellte Gedankenwelt erscheint zu versponnen und neigt zur Verkomplizierungen um Seiten zu füllen.

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Bewertung von chatty68 aus Bretten am 21.08.2013   gut
Ein lila, ziemlich nichtssagendes Cover. Ich weiß nicht, ob es mich in der Buchhandlung angesprochen hätte.



*STORY*

Elisabeth, 33 Jahre, ist voller Ängste und deshalb bereits in Therapie. Sie hat auch ständig das Gefühl ihrem Mann nicht zu benügen und ihn nicht zu befriedigen. Um sich attraktiv zu machen, greift sie teilweise zu ungewöhnlichen Methoden.



*FAZIT*

Als ich das Buch gelesen hatte, dachte ich nur: Mein Gott, was war das denn? Ausführliche Sexpraktiken, die Beschreibung des Wurmbefalls, die Spezifierung des Orgasmuses, all dieses wird in dem Buch genau beschrieben. Der Schreibstil ist sehr direkt, platt, einfach gehalten, so dass man ohne große Anstrengung lesen kann.

Ich denke jedoch, weniger ist manchmal mehr.

Deshalb vergebe ich diesem Buch nur 3 Sterne.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von Therese am 28.02.2013   gut
Vielleicht mal eine Meinung aus "junger Sicht" ;)

Also ich habe in einem ziemlich zarten Alter "Feuchtgebiete" gelesen und fand das mit meinen Freundinnen ziemlich aufregend und spannend. Es ist vielleicht etwas übertrieben, es als ekelhaft abzustempeln, eher sollte man es mit Ironie nehmen. Aber das wurde schon in zahlreichen Talkshows diskutiert. Also:

Natürlich war man als jüngerer Leser etwas enttäuscht, den tiefsinnigeren Roman "Schoßgebete" zu lesen. Aber nach den ersten Seiten war ich persönölich überrascht. Ich finde man sollte auch der Autorin den Respekt gebühren, beide Romane einzeln zu bewerten und nicht in Abhängigkeit.

Schoßgebete ist wahnsinnig tiefgründig und psychisch gesehen etwas verrückt. Aber man fühlt mit und erkennt, dass es sich nicht um eine einfache Story handelt, sondern um vertrickte Probleme (die eien aber auch verwirren können, wenn man zu flüchtig liest).
Ich finde Charlotte Roche hat gezeigt, dass sie auch anders kann und eine erfolgreiche Autorin ist.

Ein Roman für denkende Leser, die es kompliziert mögen und doch etwas... abstrakt!

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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 13.01.2013   weniger gut
Obwohl mir der Erstling von Charlotte Roche schon nicht sehr gefallen hat, war ich doch schockiert damals von dem Inhalt. "Feuchtgebiete" war provokant und ekelhalft. Außerdem überzeugte das Buch dann doch irgendwie durch Witz und es war inhaltlich etwas neues. Eben ein Skandalbuch. Also musste ich rein aus Neugier "Schoßgebete" haben.

Da schon das Cover so ähnlich aussieht, wie das erste Buch der Autorin, war ich irgendwie der Meinung, dass die Lektüre wenigstens inhaltlich Ähnlichkeit mit dem ersten Roman haben würde. Wer vor dem Kauf genauso denkt wie ich, den muss ich leider enttäuschen. Das ist ganz und gar nicht der Fall. Dass sich die Protagonisten schon unterscheiden, kann man dem Klappentext entnehmen. Wie aber der Verlauf der Geschichte sich verhält überhaupt nicht.

Ich persönlich war in "Feuchtgebiete" schon nicht überzeugt vom Schreibstil. Allerdings kommt das in "Schoßgebete" noch deutlicher zum Vorschein, weil inhaltlich einfach nicht wirklich viel passiert. Die Geschichte zieht sich ins endlose und man hat das Gefühl, die Protagonistin redet nur um den heißen Brei herum und erzählt einigermaßen langweilige Anekdoten aus ihrer Ehe und ihrer Vergangenheit und warum ihr Verhalten wohl so ist, wie es ist.

Mich konnte das Buch ganz und gar nicht überzeugen. Schade, ich hoffte wirklich, wieder so ein ekelhaftes Skandalbuch in den Händen zu halten und dann war ich nur noch enttäuscht, weil das komplette Gegenteil der Fall war. Naja fast, denn über sexuelle Details kann sie schon weiterhin begeistert schreiben. Aber will das der Leser wirklich wissen?

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Isabelle am 14.02.2012   sehr gut
Sehr gutes Buch! Kann ich nur empfehlen

4 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Elisa aus Wahrenbrück am 02.01.2012   weniger gut
Im Gegensatz zu "Feuchtgebiete" total langweilend...Es wird leichter Bezug auf Feuchtgebiete genommen, allerdings ist es nicht notwendig, es vorher gelesen zu haben. Meine Erwartungen wurden bei diesem Buch nicht erfüllt und ich hab mich geärgert, es gekauft zu haben. Schade!

7 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von esistwieesist aus Freiburg am 12.12.2011   schlecht
Sehr einfach und primitiv geschrieben, aber nicht weil sie wirklich alles ohne Tabu anspricht ....ich persönlich war nach den ersten Seiten schon verärgert, mir dieses Buch gekauft zu haben!

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Bewertung von Aluna aus Bayern am 05.12.2011   schlecht
Ich bin eigentlich ein Charlotte-Roche-Fan, aber dieses Buch fand ich einfach nur öde, langweilig und langatmig. Es passiert eigentlich so gut wie gar nichts, es wird zwar immer wieder versucht ein paar Brocken Unterhaltung reinzuwerfen damit der Leser nicht gleich einschläft, aber wirklich interessant wird die Story deshalb trotzdem nicht. Für mich leider ein totaler Flop :(

12 von 21 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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