Prophezeiung - Böttcher, Sven

Prophezeiung

Thriller

Sven Böttcher 

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Prophezeiung

Der beste Ökothriller seit Der Schwarm Millionen Menschen sind vom Tod bedroht. Das Klima-Prognoseprogramm "Prometheus" sagt eine epochale Dürre in der Äquatorregion voraus, dazu einen Dauermonsun in den gemäßigten Breiten. Während Europa in den Wasserfluten versinkt, versucht die junge Klimaforscherin Mavie Heller die Welt zu warnen. Doch mächtige Gegenspieler wollen um jeden Preis verhindern, dass die Wahrheit bekannt wird...Mavie Heller ist am Ziel ihrer Wünsche - sie hat einen Job am streng geheimen Klimainstitut IICO auf La Palma, wo man Klimadaten in bislang unbekanntem Ausmaß erhebt. Als Mavie sich das Prognoseprogramm genauer ansieht, fällt sie buchstäblich aus allen Wolken. Denn "Prometheus" liefert exakte Klimavorhersagen für praktisch jeden Ort der Erde - und sagt eine Katastrophe voraus. Die Prognose der Todesopfer: 400 bis 800 Millionen. Mavie wird ertappt und umgehend gefeuert; kurz darauf stirbt ihre Freundin, die Journalistin Helen, bei einem Unfall. Doch wer sollte ein Interesse an einer Geheimhaltung der "Prophezeiung" haben?Die Vorhersagen treffen präzise ein. Der Regen im Norden hört nicht auf, im Süden wird es Tag für Tag wärmer und trockener. Beseelt vom Wunsch, möglichst viele Menschen zu retten, trägt Mavie - mithilfe eines überheblichen Nobelpreisträgers sowie einer Gruppe radikaler "Ökoaktivisten" und Computerfreaks - die "Prophezeiung" in die Welt. Und zahlt dafür einen hohen Preis...


Produktinformation

  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 607g
  • ISBN-13: 9783462042788
  • ISBN-10: 3462042785
  • Best.Nr.: 32484395
"Intelligent und rasant! Ein Klimathriller, bei dem einem kalt und heiß wird." -- Frank Schätzing

"Mit viel Liebe zum Detail lässt der Autor Hamburg untergehen. Ein fesselnder Thriller, spannend bis zur letzten Seite und bei aller Unterhaltung noch lehrreich." Hamburger Morgenpost "'Prophezeiung' ist ein lupenreiner Polit- und Verschwörungsthriller, der in Sachen Spannung seinesgleichen sucht. " krimi-couch.de."Intelligent und rasant! Ein Klimathriller, bei dem einem kalt und heiß wird." Frank Schätzing

"Intelligent und rasant! Ein Klimathriller, bei dem einem kalt und heiß wird." -- Frank Schätzing
Sven Böttcher, Jahrgang 1964, schreibt Krimis und fantastische Romane, arbeitet als Comedy- und Drehbuchautor und Media-Konzeptioner.

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Kundenbewertungen zu "Prophezeiung" von "Sven Böttcher"

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 16.06.2013   sehr gut
Inhalt:
Im Jahr 2014: Die Auswirkungen des Klimawandels sind schon zu spüren - das Hamburger Hafenbecken ist voller Quallen, an den Häusern sitzen große Spinnen, die sich in der Wärme unkontrolliert vermehren.
Die Welt droht in einem Chaos aus Naturkatastrophen unterzugehen, die Menschen werden fliehen, es wird zu Hungerkrisen kommen. Doch die geheime Forschungsstation auf La Palma, bei der die junge Klimawissenschaftlerin Mavie Heller arbeitet, will die Bevölkerung nicht warnen. Als Mavie selbst die Initiative ergreift, geschieht bald der erste Mord...

Eine sehr, sehr spannende Geschichte, die ohne weiteres die Realität sein könnte. Vieles ist hier nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint und es ist für Mavie sehr schwierig, die "Wahrheit an's Licht zu bringen" und die Bevölkerung zu informieren. Spannend bis zum Ende mit einigen unerwarteten Wendungen.

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Bewertung von Joschne aus Sittensen am 15.02.2013   sehr gut
Klima-Thriller als Hörbuch

Im Jahr 2014: Die Auswirkungen des Klimawandels sind schon zu spüren – das Hamburger Hafenbecken ist voller Quallen, an den Häusern sitzen große Spinnen, die sich in der Wärme unkontrolliert vermehren. Die Welt droht in einem Chaos aus Naturkatastrophen unterzugehen, es wird zu Hungersnöten kommen. Doch die geheime Forschungsstation auf La Palma, bei der die junge Klimawissenschaftlerin Mavie Heller arbeitet, will die Bevölkerung nicht warnen. Als Mavie selbst die Initiative ergreift, geschieht der erste Mord . . .
Packend liest Heikko Deutschmann die Mischung aus Politintrige, Liebesgeschichte und Wissenschaftsthriller.
Sven Böttcher, geboren 1964, ist Schriftsteller und Übersetzer. Er hat bereits für mehrere TV-Produktionen als Comedyautor gearbeitet u. a. für „ran fun“ und „Comedy Club“. Sven Böttcher schrieb zusammen mit dem englischen Kulturautor Douglas Adams und John Lloyd das bemerkenswerte Wörterbuch „Der tiefere Sinn des Labenz“ und die Krimis „Der Auslöser“, „Sherman schwindelt“, „Störmer im Dreck“, „Mord zwischen den Zeilen“ und „Psychopathos“ sowie die Drehbücher zu Fernsehfilmen, wie „Ein Kuckuckskind der Liebe“ und „Manatu“.
Heikko Deutschmann, 1962 in Innsbruck geboren, studierte in Berlin Schauspiel und besuchte die dortige Drehbuchakademie. Noch während seines Studiums kam er an der Berliner Schaubühne unter Peter Stein zu seinem ersten Engagement. Seine nächsten Wirkungsstätten waren das Hamburger Thalia Theater und das Schauspielhaus Köln.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 15.06.2011   ausgezeichnet
Mit Prophezeiung meldet sich Sven Böttcher wieder, nachdem er die letzten Bücher unter Pseudonym veröffentlichte.

Inhalt: Mavie Heller ist Klimaforscherin und bekommt einen Job in einem geheimen Institut. Das dort entwickelte Prognoseprogramm “Prometheus” prognostiziert verheerende Klimaänderungen mit Dauerregen, Dürre und Millionen Toten. Da niemand versucht diese Katastrophe zu verhindern, nimmt Mavie dies in die Hände und begibt nicht nur sich in tödliche Gefahr.

Meine Meinung: Ein spannender und Informationsbeladener Thriller, in dem auch eine Liebesgeschichte nicht fehlt, wenn auch nicht sehr ausgeprägt. Der Roman spielt in der Zukunft, aber vergangene Klimaereignisse und auch Politische Geschehnisse wurden einbaute. Dadurch erhält die Geschichte einen sehr realistischen Rahmen und die aktuellen Schreckensmeldungen in den Nachrichten unterstreichen dies.
Fazit: Für mich im Moment die perfekte Lektüre um die eigene Paranoia zu schüren.

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 19.03.2011   sehr gut
Mit der im Jahre 2014 angesiedelten Story „Prophezeiung“ erzählt der deutsche Autor Sven Böttcher eine ebenso tempo- wie aufschlussreiche Geschichte über die schleichende Veränderung des Klimas und die zukünftige Energieversorgung der Welt. Dabei kritisiert er nicht nur die ungerechte Verteilung der Ressourcen auf der Erde, er führt uns v.a. die unersättliche Gier der westlichen Nationen nach Energie vor Augen – mit allen Konsequenzen. Und leider ist wohl auch nicht alles Gold, was heutzutage grün glänzen will, denn bei den erneuerbaren Energien hinterfragt Böttcher ebenso kritisch, ob denn wirklich immer jene Firmen die nötigen Subventionen erhalten, die tatsächlich die besten Ideen und effektivsten Methoden entwickeln. Daneben bekommen natürlich auch die lustig sprießenden, stets subjektiven „Wahrheiten“ des Internets und v.a. jene Mitmenschen ihr Fett weg, die aus Naturkatastrophen auch noch ihren eigenen, egoistischen Nutzen ziehen wollen. Aber keine Sorge, Sven Böttcher möchte nicht nur die Moralkeule schwingen, sondern zu allererst eine spannende Story erzählen. Selbst wenn die handelnden Personen manchmal etwas blass bleiben, ist Böttcher mit „Prophezeiung“ ein fesselnder deutscher Thriller gelungen, der auf keinen Fall den Vergleich mit anderen Öko- und Wissenschaftsthrillern zu scheuen braucht.

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Bewertung von anyways aus greifswald am 14.03.2011   ausgezeichnet
Was wäre, wenn in den nächsten 5- 10 Jahren der Klimawandel schon wesentlich deutlicher zu spüren ist, wenn frühlingshafte Temperaturen Anfang Januar Usus sind , Mücken und Zecken sich explosionsartig vermehrt haben, und an den Küsten der Nord- und Ostsee sich Feuerquallenteppiche ausbreiten?

Damit nicht genug, verheerende Regenfälle an den beiden Küsten, sowie in Nord- und Mitteleuropa führen zu massiven Überschwemmungen, dafür herrscht in ganz Afrika sowie Mittel- und Südamerika eine Dürre. Millionen Menschen sterben, die anderen flüchten und verteidigen ihr Leben mit Gewalt.

Das letztere ein Horrorszenario! Aber genau dieses sagt ein neues, zuverlässiges Prognoseprogramm mit dem Namen „Prometheus“ voraus. Mavie Heller, Klimaforscherin und neueste Mitarbeiterin des streng geheimen IIOC auf La Palma verschafft sich , zugegeben unberechtigter Weise, Zugang zu diesem Programm, kann ein paar Daten auf ihrem Mem-Stick speichern und ihrer besten Freundin Helen, Journalistin in Hamburg, davon berichten, bevor sie vom Leiter des Instituts Bjarne Gerritsen und Thilo Beck gefeuert wird und sich schnurstracks auf dem Weg zurück nach Hamburg befindet. Dort angekommen wird sie von Helens Bruder Philipp über den Unfalltod der Freundin unterrichtet. Sie vermutet sofort einen Anschlag auf ihre Freundin, hat nicht Thilo Beck ihr iAm. Auf der Suche nach den Hintermännern schliesst sich ihr Phillip an, ihr Weg führt sie nach Rotterdam und weiter nach Südfrankreich, dort hoffen sie mit Hilfe des exzentrischen Nobelpreisträgers Leland Millet „Prometheus“ der Weltöffentlichkeit bekannt zu geben, um sie zu warnen. Das indes tun schon andere….





Ein rasant geschriebener Ökothriller dem ich leider nur fünf Sterne geben kann. (Er hätte mehr verdient!) Der Autor hat nicht nur einen sehr mitreißenden Schreibstil sondern präsentiert ganz geschickt Tatsachen, Spekulationen und Irrtümer. Er räumt durch seine unterschiedlichen Haupt – und Nebenprotagonisten den Forschern, Profitgeiern und Ökoterroristen genügen Raum ein. Die wissenschaftliche These des Klimawandels wird ebenso erwähnt wie die daraus von der Weltwirtschaft, diversen Klimaschutzrepräsentanten, Politikern etc. geschürte Panikmache. Fehlinterpretationen der wissenschaftlichen Ergebnisse zur Erforschung des Klimawandels werden geschickt von Politik und Wirtschaft manipuliert und ich denke das trifft nicht nur auf diesen fiktiven Roman zu sondern ebenso in der Realität. Die indirekte Stellungnahme des Autors gefällt mir ganz besonders, ebenso wie die sehr gute Recherche zu diesem Thema und die fiktiven technischen Neuerungen.

Ein klasse Roman den ich sehr gerne weiterempfehle!

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Bewertung von Xirxe aus Hannover am 07.03.2011   sehr gut
Sind Bücher nicht geradezu prädestiniert dafür, sich an einem verregneten Wochenende die Zeit damit zu vertreiben? Normalerweise schon, aber bei diesem Buch könnte es sein, dass man ernsthaft zu überlegen beginnt, ob man den Koffer packen und spontan einen etwas länger andauernden Urlaub antreten soll.

Die Prophezeiung beginnt im März eines nicht allzu fernen Jahres in Hamburg. Das Klima ist bereits spürbar milder geworden: das Hamburger Hafenwasser (wie auch in anderen Städten) - mit Feuerquallen verseucht; die Winter - deutlich zu warm. Mavie Heller feiert ihren Abschied. Durch ihren früheren, von ihr verehrten Professor, hat sie eine Stelle am hoch geheimen Klimainstitut IICO bekommen, das enorme Datenmengen für ein Klima-Prognose-Programm erhebt. Mavie verschafft sich Zugang zu diesem Programm und erkennt, dass eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes bevorsteht: nicht endende Regenfälle im Norden, eine endlose Dürre in der Äquatorregion - mit insgesamt 400 bis 800 Millionen Toten. Als ihr 'Einbruch' entdeckt wird, fliegt Mavie. Und ihre beste Freundin Helen, der sie davon erzählte, kommt unter unglaubwürdigen Umständen ums Leben. Offenbar soll die Wahrheit unter allen Umständen nicht in die Öffentlichkeit gelangen, koste es auch Menschenleben. Doch Mavie lässt sich nicht einschüchtern...

'Die Prophezeiung' ist ein stellenweise erschreckend realistischer Klimathriller, der klar macht, wie wenig es doch braucht, um unser scheinbar so selbstverständliches, normales Leben um 180° zu drehen. Gigantische Regenwassermengen in kurzer Zeit, die Verkehrswege unpassierbar machen und Strom- und Kommunikationsnetze lahm legen - und schon nach kurzem gilt wieder das Recht des Stärkeren. Hunderte Millionen von Afrikanern, die in ihrem Land dem sicheren Tod entgegenblicken, stürmen die Festung Europa - alles wirklich völlig unwahrscheinlich? Auch wenn das Komplott und die Verschwörungsgeschichte, die den eigentlichen Roman ausmachen, eher unrealistisch wirken (aber nichtsdestotrotz glaubwürdig), hinterlassen die beschriebenen Szenen der Auswirkungen dieses Klimawandels in Europa wie auch in Afrika einen bitteren Beigeschmack. Es könnte so sein....

Vier Punkte gibt es nur, da Mavies Anhimmeln ihres Professors und die dazu geführten Selbstgespräche schlicht fehl am Platze wirkten. Aber sonst: spannendes Kopfkino!

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 01.03.2011   gut
Die Hamburger Klimaforscherin Marvie Heller fühlt sich geehrt, als ihr alter Mentor Professor Eisele ihr einen gut dotierten Job an einem geheimen Klimaforschungsinstitut IICO vermittelt. Die Vertragsklauseln, vor allem auch die Geheimhaltungsklauseln sind zwar ungewöhnlich, die Lage sehr abgelegen und die Sicherheitsvorkehrungen für ein Klimaforschungsinstitut mehr als ungewöhnlich, aber zunächst denkt sich Marvie nichts dabei, denn sie ist damit beschäftigt sich darüber zu ärgern, dass man sie nicht ihren Fähigkeiten entsprechend einsetzt. Von ihrer Neugierde getrieben recherchiert sie daher heimlich, was in Institut getrieben wird und findet ein geheimes Wettervorhersageprogramm namens Prometheus, welches vergangene und aktuelle Wetterdaten schockierend korrekt berechnet besonders vor den Hintergrund seiner Prognose für die nächsten Monate: Dauerregen auf der Nordhalbkugel, Dürre auf der Südhalbkugel und eine halbe Milliarde Tote infolgedessen.
Warum wird diese Prognose geheimgehalten? Warum will keiner die Menschen warnen und evakuieren? Marvie kontaktiert ihren Mentor Eisele, der kann ihr aber nicht weiterhelfen. Auch ihre beste Freundin Helen, eine Reporterin, weiß nicht, was gespielt wird. Am Tag darauf wird Marvie gefeuert und ihre Freundin ermordet.
Was für ein Spiel wird hier gespielt? Wer will all diese Menschen einfach sterben lassen und warum? Kann man die Katastrophe noch aufhalten? Zusammen mit Philipp, Helens Bruder, macht sich Marvie auf die Suche nach der Wahrheit und findet einen Sumpf aus Rache, Intrigen und Machtgier.

Dieser Roman spielt in Naher Zukunft. Ein Datum wird nicht genannt, aber Merkel, Sarkozy (S. 280) und Gaddafi (S. 306)sind noch an der Macht. Hamburg leidet wie alle Küstenstädte unter einer Invasion von Feuerquallen, welche die Nordsee zu einer Todesfalle machen.

Der Autor malt eine düstere Vision, wie macht und Gier der wohlhabenden Staaten die restliche Menschheit ans Messer liefern, weil wir nicht teilen wollen. Weil wir nicht verzichten wollen. Dass wir, vor die Entscheidung gestellt, gut zu leben oder zu zu sein, immer das gute Leben wählen werden. (S. 439)
Er hinterfragt kritisch erneuerbare Energien und die Ziele einiger Firmen und Länder, wenn sie bestimmte Formen subventionieren und anderen, effektivere erneuerbare Energien ignorieren, weil sie politisch und Marktstrategisch nicht in den Plan passen.
Als ehrlicher, eloquenter Bösewicht dient hierbei der fiktive zweifache Nobellpresträger Milett, ein sehr zeiwspätliger Character mit validen Arguemten. Dazu als Kontrast der Gutmensch Marvie und Philipp der Realist.
Sprachlich teils eher umgangssprachlich (S. 26: kriegte statt bekam – umgangssprachlich) hat das Buch noch andere Probleme, die verhindern, dass Spannung entsteht. Zum einen ergeht sich der Autor selbstverliebt in meterologischen Details (Albedo (S. 43), Dansgaard-Oeschger-Ereignis (S 80), Milanković-Zyklen (s. 80), Schwabe-Zyklen (S. 81), Sornettes Theorem (S. 193), Peplosphäre (S. 368)) die in keine Anhang erklärt werden und bezieht sich auf Prominente, die kaum einer kennen dürfte (Wallace Smith Broecker (S. 37), Egon Friedell (S. 191), Spengler (S. 191), Paul Crutzen (S. 331), Rudolf Herrlich (S. 331), Patrick Dixon(S. 331), Aldo Bernardi(S. 331)) und spickt das Ambiente mit detailierten Beschreibungen der Handyklingeltöne, leider mit Liedern, die wiederum kaum einer kennen dürfte wie Gustav Holsts Jupiter (S. 290). Auch vom Emi Koussi dürfte wohl kaum einer bisher je gehört haben und mir ist ganz ehrlich egal was für Medikamente wer schluckt (Modafinil (S. 303)).
Selbst ohne diese überfl+ssigen Details zieht sich die Geschichte zäh wie Kaugummi, es passiert nicht wirklich viel, es wird geredet, geplottet und intrigiert, aber die Helden der Geschichte stehen dabei immer in der zweiten Reihe und werden des Raumes verwiesen.

Fazit: Gute Idee, wenn auch alt, dazu langatmig, langweilig und zäh umgesetzt

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • Bücherwurm aus Solingen am 20.07.2011
    Tja, was soll ich sagen?! Absolut richtige Wiedergabe des Buches
    mit allen stärken und SCHWÄCHEN. Leider habe ich diese Bewertung
    erst gelesen als ich das Buch schon gelesen hatte und könnte sie …mehr

    (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von allegra am 01.03.2011   sehr gut
Kluger Rat - Notvorrat

Das war der Slogan, der mich in meiner Kindheit während mancher Einkaufstour mit meiner Mutter verfolgt hat. Peinlich genau hat jede Familie eine bestimmte Menge an Grundnahrungsmitteln zu Hause gehortet - für den Notfall.
Mögliche Ursachen für einen solchen Notfall liefert der Roman „Prophezeiung“ von Sven Böttcher, wo eine fiktive Erhöhung der Strahlungsintensität der Sonne für eine schnelle Veränderung des Klimas sorgt: In den trockenen Regionen wird es extrem heiß und trocken und die nördlicheren Breiten werden von heftigem Dauerregen und Überschwemmungen heimgesucht.

Vor diesem Hintergrund wird die Geschichte von Mavie Heller erzählt, die als Wissenschafterin in einem geheimen Klimaforschungsinstitut auf La Palma durch ihre Neugierde auf ein Wetterprognoseprogramm namens Prometheus aufmerksam wird, das das Wetter auf der ganzen Erde detailliert und zutreffend voraussagen kann. Zu Mavies Entsetzen muss sie feststellen, dass die Prognose für die unmittelbare Zukunft verheerend ist: Mit extremen Dürren und schlimmen Überschwemmungen muss gerechnet werden, was 400 – 800 Millionen Todesopfer zur Folge haben wird.

Die Frage, weshalb diese Informationen geheim gehalten werden, bildet die Ausgangssituation für eine spannende, teilweise auch beängstigende Zukunftsvision.

Persönliche Meinung:

Ich würde das Buch als eine Mischung von Öko-, Klima- und Wirtschaftsthriller sehen, weil alle Teilbereiche den Verlauf bestimmen und auch dazu reichlich Hintergrundwissen geliefert wird. Was nur am Rande eine Rolle spielt, das sind die politischen Kräfte im Hintergrund, und das wäre auch einer meiner Kritikpunkte. Ich möchte mir lieber nicht vorstellen müssen, dass Politiker in Ost und West angesichts einer globalen Katastrophe, die Geschicke der Erde gänzlich in die Hände einiger weniger, sogar eher zwielichtiger Wissenschaftler, legen.

Im Laufe der Zeit gibt es im Roman immer wieder längere Passagen, wo man als Leser mit einer Vielzahl an Abkürzungen konfrontiert wird und Abhandlungen von wissenschaftlichen Hintergründen und wirtschaftlichen Verstrickungen über sich ergehen lassen muss. Da hätte dem Verständnis manchmal etwas weniger nicht geschadet.

Das Buch ist nebst Prolog und Epilog in vier größere Kapitel unterteilt, deren Überschrift jeweils aus der griechischen Mythologie stammt und mit dem Inhalt korrespondiert.
So ist das Kapitel, indem Mavie Heller versucht, die Welt von der verheerenden Prognose zu unterrichten, übertitelt mit „Kassandra“, der Seherin und ungehörten Warnerin in Troja. Im letzten Kapitel, das die Überschrift „Styx“ trägt, dem „Wasser des Grauens“, werden dem Leser actionreiche Szenen im überschwemmten Hamburg sehr anschaulich und mitreißend vor Augen geführt.

Die Beschreibung der Personen ist teilweise etwas spröde, so wurde ich nie wirklich warm mit der Protagonistin Mavie, ebenfalls andere Hauptpersonen sind nicht so wirklich zum Leben erwacht.

Fazit:

Sprachlich und inhaltlich ist der Roman recht anspruchsvoll, er bietet gute und interessante Unterhaltung und handelt von einem sehr brisanten Thema. Durch die Aktualitätsbezogenheit regt er hoffentlich viele Diskussionen an über die Art und Weise, wie wir mit unseren Ressourcen umgehen und was wir für Vorkehrungen für die Zukunft treffen sollten - und wenn es nur das Anlegen eines Notvorrats ist.

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Bewertung von Tintenherz aus Kronshagen am 28.02.2011   gut
Die Wahrheit und ihre Folgen


"Prophezeiung" von Sven Böttcher
erschienen im Kiepenheuer & Witsch Verlag, Seitenanzahl: 445


Inhalt:

Die junge Klimaforscherin Mavie Heller nimmt einen Job bei einem streng geheimen Klimainstitut auf La Palma an. Dort stößt sie auf unglaubliche Daten und Prognosen. Eine Klimakatastrophe für die ganze Welt wird prognostiziert. Durch ihre Neugierde riskiert sie ihren Arbeitsplatz und wenig später erleidet ihre Freundin Helen einen Unfall. Wie hängt alles zusammen? Ist sie einer Verschwörung auf der Spur?


Autor:

Sven Böttcher, geb. am 24.08.1964, in Buchholz in der Nordheide, ist ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Drehbuchautor. Er ist TV-Autor und Producer. Gemeinsam mit Christian Klippel schrieb er die Krimis "Störmer im Dreck" und "Mord zwischen den Zeilen".


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Der Schreibstil ist leicht und verständlich zu lesen. Die Spannung lässt zur Buchmitte etwas nach, wird aber zum Ende hin wieder gut aufgebaut.
Der Klimawandel ist ein hochkomplexes und interessantes Thema. Das Prometheus-Programm, das eine Wetterveränderung in weiter Zukunft vorhersagt, ist eine tolle Idee. Hoffentlich ist es wirklich nur eine Fiktion.
Dieses Buch beunruhigt mich schon sehr. Auf das Klima haben wir nur begrenzt Einfluss. Wenn die Menschen weiterhin so unvernünftig leben und jeder nur an sich selbst denkt, wird sich die Erde auf jeden Fall dafür rächen.


Fazit:

Das Buch ist ein spannender Klima-Schocker, der mich auch noch nach dem Lesen weiterhin beschäftigt.

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Bewertung von goat aus Niedersachsen am 26.02.2011   sehr gut
Für mich hat der Thriller nicht die Spannung halten können, die der Klappentext vermuten ließ. Zu viele Längen, wissenschaftliche Erklärungen oder auch Wiederholungen haben das leider verhindert.

Etwas irritiert hat mich die fehlende Jahresangabe. Der Leser kann nur erahnen, dass die Geschichte in der nahen Zukunft spielt. Die Erderwärmung ist bei uns zwar bereits in vollem Gange, Feuerquallen in der Elbe, iAms oder so genannte „Cops“, Carbonpunkte, die der Bürger automatisch durch seinen täglichen Energieverbrauch sammelt, sind allerdings noch Zukunftsmusik. Die Vorstellung, all dies könnte bereits in einigen Jahren Wirklichkeit werden, ist nicht unbedingt sehr aufbauend – darüber zu lesen hat mich allerdings fasziniert.

Die Ausarbeitung der Figuren war etwas dürftig und Protagonistin Mavie hätten ein paar Gefühle mehr sicherlich gut gestanden. Da war mir sogar ihr etwas spleeniger Vater noch sympathischer als sie. Die Tatsache, dass man in Krisensituationen selbst dann untergeht, wenn man essenstechnisch vorgesorgt hat, hat mich noch sehr lange beschäftigt. Was nützt es, wenn man sich mit Konserven eingedeckt hat, die gut und gerne ein halbes Jahr und länger reichen würden, wenn niemand anderer dies getan hat? Wie lange hätte man seine Konserven für sich?

Alles in allem ist „Prophezeiung“ ein interessanter Ökothriller, der in Verbindung mit Politik natürlich ein heißes Eisen ist. Erschreckend ist es natürlich, den Spiegel der Gesellschaft vorgehalten zu bekommen, denn sie ist geprägt von Macht und Geld. Bleibt zu hoffen, dass die Prophezeiung niemals eintritt …

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