Lauf - Freveletti, Jamie

Lauf

Thriller

Jamie Freveletti 

Aus d. Sybille Uplegger
Broschiertes Buch
 
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Lauf

Ein Flugzeugabsturz mitten im kolumbianischen Dschungel. Guerilla-Kämpfer entführen die wenigen Überlebenden. Allein die Biochemikerin und Langstreckenläuferin Emma Caldridge kann sich vor ihnen verstecken. Völlig auf sich gestellt und ohne Orientierung entschließt sie sich, den Entführern zu folgen. Was Emma nicht ahnt: Der Absturz des Flugzeugs war geplant. Und ein mächtiges Pharmaunternehmen ist hinter ihr her. Eine atemlose Verfolgungsjagd beginnt.


Produktinformation

  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 384 S.
  • Seitenzahl: 384
  • Ullstein Taschenbuch Nr.28119
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 120mm x 30mm
  • Gewicht: 316g
  • ISBN-13: 9783548281193
  • ISBN-10: 3548281192
  • Best.Nr.: 26383132
Jamie Freveletti arbeitet als Anwältin in einer Kanzlei in Chicago. Sie beherrscht zahlreiche Kampfsportarten und ist Langstreckenläuferin. Lauf ist ihr Thrillerdebüt.

Blick ins Buch "Lauf"

Kundenbewertungen zu "Lauf" von "Jamie Freveletti"

27 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.6 von 5 Sterne bei 27 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Traumfänger aus Düren am 13.12.2012   schlecht
„Lauf“ von Jamie Freveletti, ein Thriller voll Paramiltärs, Guerillas, Explosionen und vielen Schüssen.
Die Chemiker Emma Caldridge befindet sich auf dem Weg nach Bogotá, als ihr Flugzeug von kolumbianischen Guerillas entführt wird und über dem Dschungel abstürzt. Dem Glück ist es zu verdanken, dass Emma so von den Soldaten unentdeckt bleibt, die die überlebenden Passagiere als Geiseln nehmen. Während Emma im Dschungel um ihr Überleben kämpft, trägt Edward Banner – Chef der Sicherheitsfirma Darkview- einen Kampf ganz anderer Art aus. Er muss sich in dem politischen Ränkespiel beweisen, um die Geiseln retten zu können. Emma stößt immer wieder auf Hindernisse, die sie überwinden muss. Doch nicht nur der Geiselnehmer Rodrigo ist hinter ihr her, auch ein amerikanischer Spürtrupp verfolgt Emmas, denn die Entführung des Flugzeugs war kein Zufall und bei der Verfolgung geht es um mehr, als nur Lösegeld… aber Emma ist nicht zu stoppen, wenn sie läuft.
Der Roman ist geprägt durch Extreme, sei es der Schauplatz der Geschichte,der Dschungel von Kolumbien oder die handelnden Personen. So ist Emma nicht nur eine gute Langstreckenläuferin, sie hat auch an den härtesten Wettkämpfen der Welt teilgenommen. Banner ist absolut integer und der Guerilla Rodrigo zeichnet sich durch Wahnsinn und den Hang zu exzessiven Gewaltausbrüchen aus. Auch die Kämpfe haben die Tendenz auszuufern und sind sehr übertrieben. Diese Art der Schwarz-Weiß-Malerei macht den Roman zum Teil sehr unrealistisch und, um es im Schauspieljargon auszudrücken: overacted.
Schwierigkeiten bereitet auch die Verquickung verschiedener Interessen. Da wird einfach zu viel in einem Topf geworfen; aber nicht die Quantität macht es, sondern die Qualität. Viele Probleme Kolumbiens werden beispielsweise angesprochen und mit Krampf in die Handlung eingebaut. Die Ölpipeline, die von amerikanischen Militärs bewacht wird wird ebenso angesprochen, wie das vorherrschende Drogenproblem. Von Kindersoldaten, Missbrauch, Paramilitärs, etc., die auch Erwähnung finden, will ich gar nicht erst anfangen.
Wie die Probleme bleiben auch die Personen in dem Roman sehr oberflächlich und erlangen keine Tiefe. Nur kurz blitzen mal glaubhafte Gefühle auf, die man als Leser nachvollziehen kann. Doch sonst bleibt, besonders die Hauptakteurin Emma, ein Supergirl, mit dem man sich nicht wirklich identifizieren kann. Der Versuch ihr emotionale Tiefe durch den Verlust ihres Verlobten zu geben schlägt fehl und wirkt aufgesetzt. Alle anderen Personen sind nur Nebenrollen in Emmas Lauf und somit sehr blass. Selbst der wahnsinnige Rodrigo lehrt einem nicht das Fürchten und sorgt auch nicht für Gänsehaut, sondern er besticht nur durch seine Beschränktheit und Armseligkeit.
Auch die Zufälle, die sich im Laufe der Handlung um die Protagonistin ereignen, werden in ihrer Summe unglaubwürdig. Emma ist eine Langstreckenläuferin; sie wird als einzige aus den Flugzeug geschleudert; ihr gelingt es, sich am Waldrand zu verstecken und bleibt unentdeckt; im Gepäck hat sie ein Zelt und weitere überlebenswichtige Dinge; giftige Samen werden von ihr beiläufig eingesteckt, die sie zufällig später braucht… diese Liste kann beliebig fortgesetzt werden.
Eine Sache kann ich allerding positiv herausstellen: Wer Aktion mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Prügeleien, Verfolgungsjagden zu Fuß und in der Luft, Kämpfe, Kleinkriegen gleich, und viele Explosionen lassen jedes Aktionherz höher schlagen und sorgen für viel Abwechslung und Ablenkung – fragt sich nur von.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Lauf“ kein Thriller mit Tiefgang ist, sondern ein oberflächlicher Roman, der viel Wert auf Übertreibungen legt und einen Hang zu Explosionen hat.
Für aufmerksame Leser ergeben sich einige Widersprüche und lose Ende, die einen am Ende unbefriedigt und mit gerunzelter Stirn zurücklassen, sodass ich das Buch nur denjenigen empfehlen kann, die auf Raffinesse verzichten können und sich einfach nur in ein schießwütiges Abenteuer s

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Bewertung von BellaE aus ... am 27.03.2012   sehr gut
Emma Caldridge ist Biochemikerin und Langstreckenläuferin. Bei einem absichtlich herbeigeführten Flugzeugabsturz gelingt es ihr zu fliehen bevor die überlebenden Passagiere von den Guerillas als Geiseln genommen werden. Emma ist mutig, schnell und sehr intelligent. Sie folgt den Guerillas unauffällig und schafft es sich mehrere Tage lang unter schlimmsten Bedingungen Nahrung und Wasser zu beschaffen und kämpft um ihr Leben. Warum das Flugzeug zum Absturz gebracht wurde und welche Rolle Emma bei dem Ganzen spielt, stellt sich erst nach und nach heraus.

Das Buch ist richtig spannend und fesselnd geschrieben. Ab und zu nervt es, dass Emma ja scheinbar nichts etwas anhaben kann. Die Folgebände Flieh und Emmas Angst habe ich mir auch schon gekauft. Ich finde dieses Buch richtig gut gelungen!

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Bewertung von linus63 am 25.01.2012   ausgezeichnet
Ein amerikanisches Passagierflugzeug wird über dem Dschungel Kolumbiens zum Absturz gebracht. Die Chemikerin und Ultramarathonläuferin Emma Caldridge wird beim Absturz weit aus dem Flugzeug geschleudert, überlebt wie durch ein Wunder unverletzt und muss mit ansehen, wie die restlichen Überlebenden von Guerillas als Geiseln genommen werden. Sie folgt den Geiselnehmern und schickt per SMS einen Hilferuf, der von Amerikanern aufgefangen wird. Er ruft in den USA Politiker und die Firma Darkview auf den Plan, die auf Notfalleinsätze spezialisiert ist und einen Einsatztrupp in das Absturzgebiet schickt. Unter den Geiseln befindet sich zufällig auch ein Agent der amerikanischen Drogenbehörde mit militärischer Ausbildung, Cameron Sumner, der sich seinem Schicksal nicht kampflos ergibt. Gelingt es den Überlebenden zu entkommen?

Lauf ist ein faszinierendes Buch. In der Buchhandlung sprang mir der Titel dieses Buches auf einem großen Büchertisch des öfteren entgegen und ich hatte es mehrfach in der Hand, bevor ich es schließlich, entgegen meiner Vorsätze, erst mal keine neuen Bücher zu kaufen, doch zur Kasse trug.
Der Titel passt zum Tempo der Handlung, die mich von Anfang an mitreißt. Das Flugzeug stürzt gleich zu Beginn ab, womit ich mich ohne großes Vorgeplänkel mitten im Geschehen befinde. Direkt danach beginnt die Jagd auf die Guerillas und dauert bis zum Schluss, wobei der Thriller in verschiedenen, parallelen Handlungssträngen abläuft. Der flüssige und angenehm zu lesende Schreibstil, häufige Perspektivenwechsel und Cliffhanger erhöhen das ohnehin schon rasante Tempo, so dass mir als Leser kaum Zeit zum Luft holen bleibt.
Die Handlung selbst ist ungewöhnlich, fesselnd und spannend, ohne dass ich in Blut baden oder Zeuge qualvoller Folter sein muss. Der Zufall, natürlich immer zu Gunsten der Protagonisten, spielt eine große Rolle, was mich im Ganzen jedoch nicht weiter stört. Der Einfluss politischer und wirtschaftlicher Interessen in Konflikt zum Stellenwert von Menschenleben bei einem Geiseldrama ist gelungen in die Handlung verwoben und erschreckend realistisch.
Obwohl die Protagonisten eine Menge Klischees bedienen, ein wenig unrealistisch sind und nur oberflächlich charakterisiert werden, sind sie sympathisch. Durchweg gutaussehend, intelligent und ideenreich sind sie überaus fähig, gefährliche Situationen zu meistern, häufig mit Hilfe Emmas chemischer und biologischer Kenntnisse, was mir sehr gut gefällt.

Jamie Freveletti ist mit Lauf ein absolut empfehlenswertes Erstlingswerk gelungen, das mich von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Durch seine außergewöhnliche Handlung steht es etwas abseits "normaler" Thriller, was mich persönlich sehr angesprochen hat.

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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011   gut
Jane Bond
Das Buch ist gut und spannend geschrieben, allerdings könnte dasselbe unserem ehrenwerten Geheimagenten 007 passiert sein. Der Heldin gelingt alles, sie schafft es sogar, nach einer Verletzung des Unterschenkelknochens noch weiter zu rennen. Allerdings enthält das Buch auch einige nicht logische Passagen: Emma fängt Regenwasser mit einem Tablett auf, muss es sofort trinken, weil sie keine Aufbewahrungsmöglichkeit für Wasser hat und dürstet so so manches Mal. Plötzlich benötigt sie aber einen Molotow-Cocktail oder Alkohol zum Desinfizieren und zaubert dann schwupps die Flaschen aus der Bordverpflegung aus ihrem Rucksack. Bisschen unlogisch, aber gut, tut der Spannung keinen Abbruch.

Die Geschichte ist gut und schlüssig aufgebaut, Emma wächst mit der Zeit über sich selbst hinaus und der Leser hält den Atem an, als sie schließlich doch gefangen genommen wird. Doch wie gut, dass sie am Anfang einen jungen Guerillero befreit hat, der just in dem Augenblick wieder auftaucht. James Bond- mäßig halt :)

Fazit: wer Wert legt auf gute, spannenden Unterhaltung und _nicht_ nach einem Sinn sucht oder nach Tiefgang sucht ist hier bestens aufgehoben.

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Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 12.07.2011   sehr gut
Solider Thriller über einen Flugzeugabsturz mitten im kolumbianischen Dschungel.. Der Absturz wurde offensichtlich fingiert. Die Guerillas nehmen die Überlebenden als Geiseln. Eine junge Frau kann unbemerkt entkommen. Aber die Hintermänner sind genau hinter dieser Frau hinterher. Nun heißt es: lauf! Leider wird der Leser sehr lange im Unklaren gelassen warum Emma, eine Chemikerin und Hobby-Langstreckenläuferin so interessant für die Drahtzieher ist. Es geht primär um den Überlebenskampf im Dschungel. Und der ist ganz gut und eindringlich beschrieben. Die Charaktere sind auch gut gezeichnet.
Alles in Allem OK.

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Bewertung von Angeleye aus Dietmannsried am 21.02.2011   sehr gut
Bei einer Flugzeugentführung und der Notlandung im Kolumbianischen Dschungel kann die Langstreckenläuferin Emma als einzige Pasagierin entkommen. Als sie der Geiselgruppe durch den Dschungel folgt, kommt sie nach und nach dahinter, dass sie selbst das eigentliche Ziel der Flugzeugentführung ist und dass die Guerilla-Kämpfer sie immer noch suchen. Auf der Flucht muss sie sich oft scheinbar unüberwindbaren Problemen stellen und eigene Grenzen überwinden.

Ich fand das Buch von anfang an schön spannend und flüssig geschrieben. Meiner Meinung nach, ich war ja noch nie dort im Dschungel, könnte es sich sehr gut so zugetragen haben. Die dortige Situation wurd mir bildlich beschrieben, dass ich in meiner Phantasie gut die einzelnen Bilder aufbauen konnte.

Alles in allem kann ich das Buch gut weiter empfehlen. Das einzig fehlende sind Verstrickungen und Untergrabungen, die aber meiner Meinung auch gerne mal fehlen können, es muss nicht immer alles total integrant sein, so eine leichte Würze Intrigen wie bei "Lauf" reicht auch gerne mal!!!

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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 02.02.2011   gut
Emma Caldridge ist auf dem Weg nach Kolumbien, als ihr Flugzeug entführt und zum Absturz gebracht wird. Durch den Aufprall wird ihr Sitz aus dem Flugzeug katapultiert und sie landet abseits im Dschungel. Dadurch entgeht sie der Gefangennahme von den Guerilla-Kämpfer. Sie weiß nicht, wo sie ist, und entschließt sich, den Entführern zu folgen. Da sie Langstreckenläuferin ist, fällt ihr dies nicht schwer. Auch ihre Ausbildung als Biochemikerin kommt ihr nun zu gute, da sie im Dschungel essbares findet und weiß, wie man Wasser reinigen kann; auch Verletzungen kann sie mit Pflanzen behandeln. Emma versucht, der Gefangennahme zu entgehen, wird wegen ihres Wissens um eine biochemische Bombe allerdings auch von ihren Landsleuten gejagt. Eine spannende Jagd durch den unwegsamen Dschungel beginnt.

Jamie Freveletti hat einen spannenden, gut durchstrukturierten Schreibstil, der den Leser von der ersten Seite an gefangen nimmt. Er beschreibt die Umgebung bildlich und die handelnden Personen werden relativ gut beschrieben. Leider bleiben einige Gegebenheiten etwas im Verborgenen und manche Charakterzüge sind nicht ganz nachvollziehbar. Das Buch gliedert sich in zwei Hauptteile. Einmal die Flucht durch den Dschungel und zum anderen um die Hilfsaktionen, die von Seiten der US-Regierung unternommen werden. Durch diesen Wechsel bleibt die Spannung erhalten und der Lesefluss wird aufgelockert.

Was mich sehr gestört hat, waren die vielen Zufälle, die das Buch für mich unglaubwürdig gemacht haben. Emma war zwar auf einem Campingtripp und hatte ein Zelt im Gepäck, aber ausgerechnet dieses Gepäckstück findet sie und es ist durch Zufall den Entführern entgangen. Durch Zufall ist ausgerechnet ihr Sitz, und nur ihr Sitz, bei dem Absturz aus dem Flugzeug geschleudert worden und natürlich landet sie weich. Sie sendet, ohne Netz zu haben eine SMS und durch Zufall wird diese von einem Satelliten abgefangen und erreicht natürlich die richtigen Leute... Diese unglaubliche Zufälle ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Trotzdem liest sich das Buch gut, auch wenn alles ziemlich vorhersehbar ist.

Mein Fazit: Gute Unterhaltung für zwischendurch. Ich habe es gerne gelesen!

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Bewertung von horrorbiene am 17.11.2010   sehr gut
Das Thrillerdebüt der Rechtsanwältin Jamie Freveletti startet gleich mitten in der Handlung:

Emma Caldrige – erfolgreiche Chemikerin und Ultramarathonläuferin – stürzt mit einem Passagierflugzeug auf dem Weg nach Bogotá, Kolumbien ab und überlebt. Durch einen glücklichen Umstand mitten im Dschungel gelandet, beobachtet sie aus der Ferne wie der Rest der Überlebenden von Rebellen entführt wird. Mit von der Partie Cameron Sumner, der beruflich den kolumbianischen Luftraum nach Drogenflügen überwacht. Da es Emma gelingt eine SMS an ihren Chef abzusetzen, wird das amerikanische Verteidigungsministerium und die militärische Organisation Darkview zur Rettung der Geiseln alarmiert. Banner, der Leiter von Darkview versucht alles um Emma und Cameron dort heraus zu holen. Der Leser erlebt nun Emmas Überlebens-Lauf durch den Dschungel und die Rettung aus verschiedenen Perspektiven. Eines wird jedoch schnell klar: Irgendjemand hat es auf Emma abgesehen.

Das Tempo des Buches ist recht schnell, die Beschreibungen des Dschungels und einiger seiner Pflanzen sind gelungen. Emma ist eine Kämpferin und beißt sich durch. Der Leser begleitet sie durch dieses Martyrium und das hält die Spannung das Ganze Buch über konstant hoch, denn nicht nur Emma, sondern auch die Story nimmt in ihrem Lauf einige interessante Wendungen. Dass sie größtenteils unbeschadet durch das Dickicht gelangt ist zum Teil doch schon etwas sehr übertrieben, doch da Freveletti Emma eine steile Karriere als Chemikerin und natürlich das dazu passende Wissen über Pflanzen, Gifte und chemischen Sprengstoff und zudem noch die Konstitution einer Ultramarathonläuferin zugeschrieben hat dennoch stimmig. Als Autor hat man ja viele Möglichkeiten. Das stört den Lesefluss und –spaß meiner Meinung jedoch nicht. Einzig und allein die zum Teil politischen und militärischen Einflüsse, die das Buch hat mag ich nicht so sehr, aber das ist nun mal mein Geschmack. Politische Intrigen, Habgier und Rebellen in Südamerika gehören nicht in meine Lebenswelt und daher finde ich es relativ schwer mich in solche Geschichten einzufinden, besonders da das Buch in dem Bereich schon sehr amerikanisch ist. Freveletti hat den Schwerpunkt auf andere Dinge gelegt und so ist dieses Buch dennoch gut gelungen.

Fazit: Nach anfänglichen Interessensschwierigkeiten meinerseits hat das Buch mich durch seine schönen Beschreibungen, das rasante Tempo, die damit einhergehende Spannung und die vielseitigen Charaktere letztlich doch mitgerissen.

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Bewertung von Nazena aus Göttingen am 28.10.2010   weniger gut
Die Aufmachung des Taschenbuches hat mir gut gefallen- das Titelbild mit den grünen Blättern und der Klappentext haben interessant gewirkt und Lust auf mehr gemacht. Von dem Roman war ich insgesamt leider recht enttäuscht: man konnte deutlich merken, dass es sich um ein Erstlingswerk handelt. Der Roman las sich, als hätte die Autorin eine Checkliste der Schreibschule abgehakt: Heldin mit interessantem Hobby/ Beruf( Langstreckenläuferin und Phytobiochemikerin), tragische Hintergrundgeschichte (Verlobter starb), gerät in Extremsituation (Flugzeugabsturz) und kämpft sich, natürlich höchst erfolgreich, durch den Dschungel- und rettet nebenbei viele Leben und besiegt praktisch im Alleingang ein Drogenkartell. Die Geschichte wirkte in sich nicht glaubhaft, vor allem da Emma als Heldin viel zu perfekt ist, alles weiß und alles kann und so gut wie nie Ängste oder Zweifel empfindet- und selbst wenn, werden sie kurzerhand beiseite geschoben. Außerdem wird kaum auf Emmas Gefühlsleben eingegangen- wenn sie allein durch den Dschungel irrt, läuft sie permanent ohne sich vor den unbekannten Tieren/ Geräuschen zu ängstigen, sie hat keine Probleme mit Diarrhöe oder dem unweigerlichem Leistungsverfall durch Nahrungsmangel und die ganze Situation tangiert sie nicht. Sie trifft auf eine alte Frau mit Herzfehler- wie gut dass sie vorher an Digitalispflanzen vorbei kam. Cameron wird auch fachmännisch verarztet und kann trotz Fieber und Infektion immer noch Bluthunden und einem Jeep davonlaufen. Und natürlich verlieben sich die beiden ineinander…

Das medizinische Hintergrundwissen war zwar hochinteressant, trägt aber zur Entfremdung zwischen Emma und dem Leser bei und passt nicht in den Storyverlauf, auch wenn deutlich wird das viel Recherchearbeit gerade in diesen Details steckt.

Die einzige Person, auf dessen Gefühlsleben und innere Gedanken eingegangen wird, ist Edward Banner, doch auch nur im ersten Drittel des Romans. Später wird er genau wie alle anderen handelnden Charaktere nur noch oberflächlich behandelt.

Ungefähr in der Mitte des Romans gibt es einen Handlungsbruch: zu der vordergründigen Handlung wird plötzlich ein todbringendes Virus hinzugesellt, an dem Bioterroristen interessiert wird und welches von Emma entwickelt wurde. Natürlich infiziert sie sich damit…

Zu guter Letzt muss Emmas Boss als Diabolo ex machina hinhalten und hat die Flugzeugentführung von Anfang an geplant, da er Emma lebendig braucht, um das Virus herzustellen. Zwar sind bei dem Absturz die Hälfte der Passagiere gestorben und es hätte auch Emma treffen können, aber so ist ihr Verschwinden viel "einfacher". Die wirklichen Übeltäter im Hintergrund werden nicht aufgedeckt, vielleicht ist der US-Verteidigungsminister involviert, doch dies bleibt wie so vieles im Dunkeln.

Insgesamt wirkt der Roman zwar, als hat die Autorin viel Arbeit hineingesteckt (viel detaillierte Hintergrundinformationen), doch der Roman selbst ist eher im deskriptivem Stil gehalten und lässt den Leser nicht in die Figuren hineintauchen. Durch die Entfernung zwischen Leser und Charakteren kommt leider nicht so viel Spannung auf, wie man es von der Handlung hätte erwarten können.

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Bewertung von Themistokeles am 21.09.2010   sehr gut
Der Debütroman "Lauf" von Jamie Freveletti beginnt mit einem Flugzeugunglück in Kolumbien, welches sich als Resultat einer Flugzeugentführung durch kolumbianische Guerilla-Banden entpuppt. Bei der Landung des Flugzeugs, zerbricht dieses und fängt in Teilen Feuer. Emma Caldridge, eine Chemikerin und Hobby Ultramarathonläuferin, wird bei diesem Unfall aus dem Flugzeug geschleudert und muss von dort aus mit ansehen, wie die restlichen Überlebenden von Guerillas gefangengenommen und in den Dschungel verschleppt werden. Zudem schafft sie es noch mir ihrem Handy eine SMS abzusenden, welche von dem Unternehmen Darkview, welches auf Notfalleinsätze spezialisiert ist, in welchen sonst Militärs eingesetzt würden, abgefangen wird. Diese Firma entsendet daraufhin einen Trupp in den kolumbianischen Dschungel, welches versuchen soll, die Überlebenden zu finden und in die Staaten zurück zu bringen. Emma indes hat aus den Überresten des Flugzeugs noch alle Dinge zusammengesucht, die sie im Dschungel gebrauchen könnte, kurz bevor dieses von den Guerillas volkommen zerstört wurde und folgt nun den anderen Guerillas mit den Geiseln.

Während die von Darkview entsendete Truppe versucht die Überlebenden des Flugunglücks aufzuspüren und Emma diese verfolgt, treten auch noch weitere Parteien auf den Plan, wie Mitglieder der FPLC und ander Paramilitärs. Nach einiger Zeit gelingt es Emma eine weitere Person der Geiseln zu befrein, Cameron Sumner und zusammen kämpfen sich die beiden durch den Dschungeln. Nicht nur verfolgt von den Geiselnehmern, sondern noch von viel geährlicheren Leuten, die auf der Suche nach Emma Caldridge sind, da diese in ihren Forschungen eine Entdeckung gemacht hat, die diese unbedingt für sich nutzen wollen.



Vom Stil her gefiel mir das Buch recht gut, da es recht schnell ist und auch gut Atmosphäre und Spannung aufgebaut wird. Auch wenn manche Dinge vielleicht ein wenig absurd und an Rambo oder ähnliches erinnernd wirken, gefiel mir das Buch sehr gut, da es das Buch irgendwie sympatisch gemacht hat. Ansonsten hat Jamie Freveletti eine sehr angenehme, leicht zu lesende Schreibweise. Was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat, waren die vielen einzelnen Handlungsteile, die in angenehm großen Kapitel erzählt werden.

Alles in allem hat mir das Buch recht gut gefallen und ich bin mal auf die Fortesetzung gespannt, da dieser Thriller nicht das ist, was ich unter einem Thriller verstehe und grade deswegen mir richtig gut gefallen hat.

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