Ich will dich, ich krieg dich - Robertsen, Hedda H.

Ich will dich, ich krieg dich

Roman. Deutsche Erstausgabe

Hedda H. Robertsen 

Aus d. Norweg. v. Winkler, Claudia
Broschiertes Buch
 
11 Kundenbewertungen
  schlecht
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Ich will dich, ich krieg dich

Die 19-jährige Buchhändlerin Alba himmelt Tag für Tag einen attraktiven Kunden an. Auch wenn er kaum Notiz von ihr nimmt, sprudeln Albas Träume nur so über. Nach und nach geht die Phantasie mit ihr durch, die Grenzen zwischen Wunsch und Wirklichkeit verwischen. Und eine einzige SMS von ihm führt direkt ins Liebeschaos ...


Produktinformation

  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 191 S.
  • Seitenzahl: 191
  • Ullstein Taschenbuch Nr.28096
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 119mm x 18mm
  • Gewicht: 204g
  • ISBN-13: 9783548280967
  • ISBN-10: 354828096X
  • Best.Nr.: 26385310


Kundenbewertungen zu "Ich will dich, ich krieg dich" von "Hedda H. Robertsen"

11 Kundenbewertungen (Durchschnitt 1.4 von 5 Sterne bei 11 Bewertungen   schlecht)
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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 20.12.2012   schlecht
Alba ist 19 Jahre alt und arbeitet in einem Buchladen. Einer ihrer Kunden hat es ihr sehr angetan und sie hat sich in ihn verliebt. Mittlerweie träumt sie von ihm und das auch tagsüber. Nach und nach verwischen dadurch Realität und Fantasie.


Ich habe dieses Buch trotz der recht schlechten bisherigen Rezensionen gekauft und kann nur sagen: Hätte ich man auf die anderen gehört. Dieses Buch ist für mein Empfinden wirklich eine Zeitverschwendung. Die einzelnen Kapitel sind teilweise nur eine halbe Seite lang, in den 180 Seiten können sich die Charaktere nicht entwickeln und manchmal wird nicht mal richtig klar, was sich die 19-jährige Buchhändlerin Alba eingebildet hat und was wirklich passiert ist. Die Handlung ist extrem langweilig. Es passiert im ganzen Buch eigentlich nichts und die Hauptcharakterin Alba benimmt sich schlimmer als jeder Teenie und das mit 19 Jahren.

Das einzig gute an dem Buch ist, dass es so kurz ist und man damit dem Unheil schnell ein Ende setzen kann. Wer allerdings einen Roman lesen möchte, der eine Handlung besitzt, in dem der Autor liebevoll seine Charaktere entwickelt, ist hier falsch. Dieses Buch dient meiner Meinung nach nicht mal dazu es nur mal schnell zwischendurch als Frauenlektüre zu lesen.

Broschiert: 191 Seiten
Verlag: Ullstein Tb (3. Dezember 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 354828096X
ISBN-13: 978-3548280967

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Bewertung von www.katis-buecherwelt.blogspot.de aus Witten am 12.06.2011   weniger gut
Eigene Meinung:

Ich hatte große Erwartungen an dem Buch, da mir die Leseprobe sehr guut gefallen hat. Jedoch muss ich nun im Nachhinein sagen, das ich leider doch enttäuscht wurde. Das Buch ist allgemein schon mit 191 Seiten sehr kurz gehalten, jedoch waren die meisten Seiten nur halb gefüllt. Wären diese vielen Leerzeilen nich gewesen, wäre das Buch fast nur noch halb so dick gewesen.

Mich hat es in der Leseprobe faziniert, wie Alba über ihre Gedanken geschrieben hat und ihre Phantasien, aber im Laufe des Buches fand ich es dann doch nicht mehr so angenehm. Manchmal war ich verwirrt, da ich nun nicht wußte ob es nun wirklich passierte oder ob es mal wieder nur eine Phantasie von ihr war. Viele Dialoge gab es auch nicht. Es wurde meistens in Gedanken oder in der Ich-Form geschrieben.

Ich habe eigendlich nichts gegen vulgäre Schreibstile aber manchmal fand ich es dann doch etwas zuviel auch die vielen erotischen Phantasien, fand ich nach einigen Gedankenerzählungen sehr langweilig.

Das Buch laß sich sehr schnell und flüssig, nach einem Tag war es dann auch schon zu Ende.

Ich vergebe daher nur Sterne für das Buch. Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Titel, der ja auch mehr zu erwarten vermag als wie der Inhalt leider ist.

Ein kleiner Schmöcker für Zwischendurch. Eigendlich sehr schade....

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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 15.01.2011   gut
Das Buch hat mir - überraschenderweise - gut gefallen. Das Cover hatte mich im ersten Moment ziemlich abgeschreckt, da es die Assoziation eines typischen Frauenromans hervorrief. Ist es aber zum Glück nicht! Der Schreibstil von Hedda Robertsen ist frech, lustig und ziemlich frivol.

Es geht um Alba, eine junge Frau, die als Buchhändlerin arbeitet. Täglich trifft sie einen älteren Mann, in den sie sich verliebt. In ihren Gedanken nennt sie ihn Mads und gibt sich ihren sexuellen Phantasien voll hin. Langsam aber sicher driften Alba mehr und mehr in ihre Phantasiewelt ab, vermischt sie mit der Wirklichkeit und hat ihr Leben bald nicht mehr im Griff. Freunde und Familie werden zur Nebensache, die sie als eher störend empfindet.

Die Idee zu dem Buch hat mir gut gefallen, da wir uns alle unseren Träumen und Phantasien gerne hingeben. Leider schwächte sich das gut begonnen Buch zum Ende hin ab. Vieles wiederholt sich und es scheint, als ob der Autorin der passende Schlusseffekt nicht eingefallen wäre. Albas Phantasien sind teilweise lustig, teilweise aber auch etwas ekelig. Es fällt mir schwer, gerade dort die detailverliebtheit der Autorin nachvollziehen zu können. Da war ich dann froh, dass das Büchlein keine 200 Seiten hat und ich es nach knapp zwei Stunden "geschafft" hatte.

Mein Fazit: Kann man lesen, muß man aber nicht.

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Bewertung von Pharo72 aus Zittau am 05.09.2010   weniger gut
Alba ist 19, arbeitet im Buchhandel und hat sich unsterblich verliebt. Sie kennt nur seine Initialen – M. M. und nennt ihn fortan Mads Mikkelsen nach einem dänischen Schauspieler. Immer mehr verstrickt sich Alba in vorrangig erotische Tagträume, kann kaum noch unterscheiden zwischen Traum und Wirklichkeit. Schließlich sendet sie Mads eine SMS, um ihr Verlangen endlich in richtige Bahnen zu lenken. Wie wird er reagieren?

Das Cover des Buches deutet auf einen lustigen Chick-Lit-Roman hin. Doch Vorsicht, in weiten Teilen handelt es sich um erotische, wenn nicht pornografische Literatur. Ich habe kein Problem mit schönen Sexszenen und anfangs sind diese auch durchaus anregend, doch je weiter das Buch fortschreitet, um so mehr überschreitet die Autorin die Grenze.

Jüngeren Lesern zwischen 16 und 25 mag das Buch gefallen, ich hatte ein paar Schwierigkeiten, da es nicht wirklich eine Handlung gibt. Zwischenzeitlich verwischen die Szenen aus Albas Fantasie mit denen der Realität so sehr, dass man leicht den Faden verlieren kann. Jedoch findet die Autorin bei Beschreibungen bestimmter Handlungen auch sehr schöne Worte.

Ein Vorteil ist sicher auch, dass sich die knapp 200 Seiten, die teilweise nur halb bedruckt sind, in Höchstgeschwindigkeit weglesen lassen.

Eine wirkliche Empfehlung möchte ich dem Buch nicht aussprechen, könnte mir aber vorstellen, wer Geschmack an „Feuchtgebiete“ gefunden hat, kann auch dieses Buch in Teilen genießen.

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Bewertung von Kitkatkati aus Berlin am 14.02.2010   schlecht
Dieses Buch hat mich absolut verwirrt, das einzigste was an diesem Buch klar ist, ist das Alba in einen älteren Mann verliebt ist. Die ganze Zeit fragt man sich worauf die Geschichte hinausläuft, was am Ende aus den beiden wird.
Völlig unklar ist, was bei diesen Gedankenfetzen (und ich meine es wie ich es sage, es waren keine Kapitel sondern Geschichtsfetzen) wirklich geschieht und was nur Wunschträume von ihr selbst sind.
Der Schreibstil lässt sich zwar gut lesen, was es mir ermöglichte das Buch innerhalb von zwei Abenden zu lesen (und ich bin eine eher langsame Leserin). Jedoch ist er mir zu plumt und vulgär, es hat nichts Sinnliches oder Verführerisches an sich, die "Kapitel" wenn man sie als solche Bezeichnen darf kamen mir vor wie unvollendete Tagebucheinträge.
Vielleicht ist das ganze so beabsichtigt, das es wirklich wie wirre Tagebucheinträge wirken soll, das unklar sein soll was ist Real was Wunsch, aber wenn das der Fall sein sollte fehlt für mich am Ende der Aha-Effekt geschweigeden ein Ende was das Buch lohnentswert macht zu lesen.
Mich hat es auf keinen Fall angesprochen, langweiliges Thema, abgehackter plumper Schreibstil und ein deprimierendes Ende. Für so einen Preis hätt die Handlung wesentlich Vertieft werden können und somit noch mindestens 100 Seiten hinzugefügt, was das Buch immer noch nicht besser gemacht hätte, aber wenigstens den Preis gerechtfertigt hätte.
Für mich ganz klar ein Fehlgriff.

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Bewertung von Midnight-Girl aus NRW am 09.01.2010   schlecht
Alba ist 19, jobbt in einer Buchhandlung und ist total verknallt in einen älteren Mann, den sie tagtäglich bedient, ansonsten aber nichts von ihm weiß. Da sie seine Initialen – M.M. - kennt, benennt sie ihn nach dem Schauspieler Mads Mikkelsen. Fortan malt sie sich aus wie es sein könnte, wenn sie ihm doch nur ihre Gefühle offenbaren könnte und natürlich möchte sie, dass dies irgendwann Realität wird. Also macht sie den ersten Schritt und schreibt ihm eine SMS. Doch was wird er dazu sagen?

Nun gut, nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, war ich eigentlich recht neugierig was sich dahinter verbirgt, denn die Idee ansich fand ich ganz gut und dachte da könnte man ein schönes witziges Büchlein draus machen, welches evtl. auch noch einen klein bißchen zum Nachdenken anregt, aber vordergründig einfach nur der Unterhaltung dient. Aber weit gefehlt, es kam ganz anders – schlimmer.
Auf Grund dessen, dass die Seiten oft nur mit wenig Text beschrieben sind und es keine Kapiteleinteilung gibt, kommt man häufig aus dem Lesefluss und gerät ins Stocken, so dass man den Faden immer wieder neu aufnehmen muss, auch wenn ich mir manchmal gewünscht habe das nicht tun zu müssen, aber ich wollte dann doch wissen wie es ausgeht.
Der Schreibstil hat mir leider auch in keinster Weise zugesagt, denn es liegt bloß daran, dass man das Buch sehr schnell durch hat, weil es nichtmal 200 Seiten umfasst.
Es entwickelt sich keine romantische Liebesgeschichte zwischen Alba und Mads, wie man es anfangs vermuten mag, es geht lediglich darum was Alba sich alles ausmalt mit Mads zu erleben, und das hauptsächlich auf sexueller Ebene. Dabei ist der Umgang mit der Sprache sehr vulgär, meines Erachtens nach zu vulgär, so etwas gehört einfach nicht in einen Roman, denn es ist weder schön, noch in irgendeiner Weise erotisch, sondern einfach nur abstoßend. Etwa ¾ des Buches drehen sich nur um diese Phantasien, von denen man noch nicht einmal weiß welche jetzt erträumt und welche Realität sind. Der Klappentext sagt zwar schon, dass die Grenzen verschwimmen, aber meiner Meinung nach kann man auch beim dritten Lesen nicht erkennen wo da wirklich die Grenzen liegen.
Ich frage mich, ob die Autorin diesen Text ernsthaft so geschrieben hat oder ob jemand beim Übersetzen Mist gebaut hat, aber ich befürchte, dass der Roman so geplant war.

Ich kann diesem Buch leider, außer der Idee, nichts positives abgewinnen, somit werde ich auch keine Kauf- geschweige denn Leseempfehlung geben.

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Bewertung von bellalotte am 18.12.2009   schlecht
Dieses Taschenbuch mit seinen weniger als 200 Seiten ist so seichte Kost (oder auch wiederum nicht), dass man es in einem Nachmittag ausgelesen hat und am Ende darüber froh ist, es geschafft zu haben.

Die Leseprobe hatte mich sehr neugierig auf das Buch gemacht - auf die nach einem älteren Herrn schmachtende Buchhändlerin Alba und ihre Sehnsüchte. Ich erhoffte mir eine Liebesgeschichte - ob am Ende erfüllt oder doch unerfüllt, aber eben mit einer Handlung, die einer 19jährigen Hauptdarstellerin gerecht wird. Leider wurde ich enttäuscht.

Beginnt das Buch noch mit einer relativ nachzuvollziehenden Handlung (wie passend in der Adventszeit stattfindend), setzt es sich nach ein paar Seiten nur noch hauptsächlich mit den sexuell teils in sehr deutlicher Sprache ausgedrückten Phantasien der Hauptfigur Alba fort. Deren Leben scheint nur noch in den Träumen um und mit ihrem Schwarm Mads zu existieren, gut, bei Verliebten ist das so. Aber muss sich das in 2/3 des Buches nur in nahe der Pornographie angesiedelten Sexphantasien ausdrücken? Die ersten Träume mag man ja noch erotisch anregend finden, aber deren ständige Wiederkehr machen es nicht besser - wie sagt man so schön, weniger ist oft mehr.

So frage ich mich am Ende des Buches - wer ist die Zielgruppe des Romanes? Ich wüsste keine Gruppe, der ich das Buch guten Gewissens zum Lesen empfehlen würde.

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Bewertung von Wortakrobat am 16.12.2009   schlecht
Auf den ersten Seiten mag man noch denken: "Interessanter Stil!". Schließlich besteht das Buch zum Großteil aus inneren Monologen der Protagonistin Alba. Doch im Verlauf des Buches wird schnell klar: Dies bleibt das einzig Positive.

Die Thematik ist schnell zusammengefasst: Die 19-jährige Alba arbeitet in einer Buchhandlung und schwärmt für einen älteren Kunden mit den Initialen M.M. Sie begegnet ihm fortan in ihrer Fantasie und erlebt auf diese Weise heiße Nächte mit ihm. Wunsch und Wirklichkeit beginnen hierbei mit der Zeit zu verschmelzen...

Die Handlung dreht sich immerzu im Kreis und eine Entwicklung der Hauptperson ist ebensowenig zu erkennen, wie ein Ziel oder eine Erkenntnis, auf die die Handlung zusteuert. Auf die Dauer langweilt dies sehr, da die Geschichte immerzu zwischen Albas Arbeit in der Buchhandlung, während der sie hofft, M.M. zu begegnen, und ihren Träumereien/Schwärmereien/Fantasien changiert. Hierbei gleitet die Autorin allzu oft ins Pornografische ab. Es wirkt beinahe so, als werde auf diese Weise versucht, die seichte Story aus dem Mittelmaß zu holen, was aber eindeutig mißlingt.

Man weiß nich so recht, wo dieser Titel einzuordnen ist. Für einen leichten Frauenroman werden Albas sexuelle Fantasien allzu handfest dargelegt und auch der Stil ist zu ungewöhnlich. Für eine anspruchsvollere Lektüre fehlt jedoch die Tiefe und der sprachliche Schliff. Obwohl der Leser sehr viel über Albas Liebesleben erfährt, werden andere Details aus ihrem Leben nur gestreift, wodurch die Figur einseitig bleibt. Auch den übrigen Personen (Mutter, Schwester, Freundin) wird nicht genug Raum gegeben.

Meine Hoffnung, eine überraschende Wendung der Geschichte/Entwicklung der Hauptperson möge dem Buch irgendwann zu mehr Fahrt verhelfen, blieb leider bis zur letzten Seite unerfüllt.

Fazit: Gute Idee, fantasielos umgesetzt!

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Bewertung von Clausi80 am 14.12.2009   schlecht
Die 19-jährige Buchhändlerin Alba himmelt Tag für Tag einen attraktiven Kunden an. Auch wenn er kaum Notiz von ihr nimmt, sprudeln Albas Träume nur so über. Nach und nach geht die Phantasie mit ihr durch, die Grenzen zwischen Wunsch und Wirklichkeit verwischen. Und eine einzige SMS von ihm führt direkt ins Liebeschaos.

Autor: Hedda H. Robertsen
Verlag: Ullstein
Erschienen: 12/2009
Seitenzahl: 191

Die Leseprobe liess es bereits erahnen: Entweder handelte es sich hierbei um ein, auf einer psychologischen Ebene, richtig gutes Buch – oder ein grauenhaft schlechtes Machwerk.

Leider war es letzteres.

Alba, 19 Jahre jung, arbeitet in einem Buchladen und himmelt – sei es während der Arbeitszeit, sei es in ihrer Freizeit, in einer Phantasiewelt – einen Kunden an. Und auch er will etwas von ihr – meint Alba zumindest zu spüren. Das größte Problem dabei: In nicht einmal einem Monat geht sie für ein halbes Jahr nach Wien und bis dahin *muss* einfach etwas passieren, zwischen ihr und diesem Mann.

Schon nach zwanzig Seiten war mir klar – das wird nichts mit einem psychologischen Thriller über Besessenheit in der Liebe. Schade, das wäre zu schön gewesen und auch das rosa Cover, das schreckliche so wundervoll verhüllend, wäre zu passend gewesen. Stattdessen handelt es sich hier einfach um eine Ansammlung oftmals nur lose zusammenhängender Gedanken – alle im Stil von „Oh mein Gott, der ist so toll!“; Der Mann scheint sogar so toll zu sein, dass die gute Alba prompt im Laden in Ohnmacht kippt – und Softporno-Sexfantasien eines hormongesteuerten Teenagers. Alba will ach so erwachsen und reif sein, benimmt sich aber albern und kindisch, liegt heulend im Bett und isst nichts mehr, weil sie furchtbaren Liebeskummer hat. Als sie dann auch noch ihren Angebeteten mit SMS bombardiert und ihn sogar anruft – wovon dieser nicht wirklich begeistert ist – stellt sich nur noch eine Frage: Wann ist dieses Buch endlich zuende.

Das Ende kam ein Glück schneller als ersehnt. Die nur knapp 200 Seiten sind extrem sparsam bedruckt, teils befinden sich auf einer Seite nur ein paar Zeilen. Zusammengeschoben hätte sich vermutlich nur ein loses Heftchen mit knapp 100 Seiten ergeben, das niemand kaufen würde. Die Gründe für die riesigen Lücken erschließen sich nicht immer – trennen sie nun Gedanken, Geschehnisse, Perspektiven, Traum und Wirklichkeit?

Alles in allem ein Buch wie ein Autounfall – schrecklich, aber man kann nicht wegsehen. Vielleicht bin ich mit knapp 30 auch einfach ein wenig außerhalb der Zielgruppe. Was in diesem Fall gar keine große Tragödie ist ...

1/5 Sternen

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Bewertung von anushka aus Berlin am 13.12.2009   schlecht
Die 19jährige Alba arbeitet in Oslo in einer Buchhandlung. Dort begegnet sie dem viel älteren Mads - oder besser: M.M., die Initialen des Mannes, der dort ein Buch bestellt hat und fast täglich in die Buchhandlung kommt, um seine Zeitung zu kaufen. Oder, wie Alba es nach einer Weile interpretiert, um ihr zu begegnen. Alba verliebt sich über beide Ohren, wird sogar obsessiv. Wenn Mads vor ihr steht, stammelt sie nur wirres Zeug, und wenn er nicht da ist, spielt er die Hauptrolle in ihren Sexfantasien. Dann, endlich, entschließt Alba sich, Mads eine SMS zu schicken um ihm ihre Gefühle zu gestehen. Doch wie wird der geheimnisvolle Fremde darauf reagieren?

Nach einer Leseprobe im Internet, die die ersten paar Kapitel des Buches enthält, war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Und so stand ich das erste Mal in meinem Leben am Tisch mit den Frauenromanen und griff zu. Leider stellte sich das Buch jedoch nach dem Lesen als totaler Fehlkauf heraus. Und ich habe es auch nur deshalb zuende gelesen, weil es lediglich 190 Seiten hat und somit nach zwei Tagen "erledigt" war.
"Ein waghalsiges Romandebüt voll fieberhafter Gefühle" steht unter dem Klappentext. Für mich wirkte es eher wie ein alptraumhafter Fieberwahn. Alba steigert sich immer stärker in ihre "Verliebtheit" hinein und fast jedes dritte Kapitel stellt eine sexuelle Fantasie dar. Dabei hat Alba zudem ganz spezielle Vorlieben, sodass diese Szenen in keiner Weise romantisch oder erotisch sind, sondern einfach nur explizit, billig und derbe. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass 19jährige Mädchen einen Vibrator besitzen und ihn derart oft benutzen ... All dies passt so überhaupt nicht zum Cover und den Erwartungen, die ich an das Buch hatte. Das Beschwingte und Humoristische fehlt völlig. Alba ist unglücklich "verknallt", deprimiert, zieht sich zurück und steigert sich in ihre Fantasien. Zudem ist sie ständig am Heulen und wenn sie Mads tatsächlich einmal gegenüber steht, bekommt sie kaum einen Ton heraus. Als sie dann beginnt, Mads SMSe zu schicken, benimmt sie sich völlig unreif, da sie ihn fast schon belästigt. Das Verschwimmen zwischen Realität und Wirklichkeit - wie so angepriesen im Klappentext - stellt sich nur für den Leser als Problem dar. Denn Alba weiß ganz genau, was echt und was fantasiert ist. Jedoch darf der Leser an dieser Kenntnis nicht teilhaben und muss sich immer wieder fragen, welche der Szenen nun tatsächlich passieren und welche nicht. Überaus anstrengend.
Selten war mir ein Buch so unangenehm, weil ich mich ständig fremdschämen mußte und mir auch die Sexszenen viel zu ausführlich und detailliert waren. Eine der letzten überschritt dann auch meine Ekelgrenze. Wenn ich "Feuchtgebiete" gelesen hätte, könnte ich hier bestimmt etwas zu einem Vergleich sagen. So liegt bei mir aber nur die Vermutung nahe, dass beide Bücher in die gleiche Kategorie gehören. Irrtum jedoch nicht ausgeschlossen.

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