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Bewertungen

Insgesamt 193 Bewertungen
Bewertung vom 30.10.2017
Immer diese Herzscheiße
Rademacher, Nana

Immer diese Herzscheiße


gut

"Immer diese Herzscheiße" von Nana Rademacher habe ich im Rahmen einer Leserunde mit Autorenbegleitung gelesen, was mir viel Spaß machte. Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch - vielleicht sogar zu hohe.

Sarah ist 15 Jahre und kommt aus dem Stuttgarter Hallschlag, einer Gegend, in der keiner leben möchte. Als Sarah von ihrem Lehrer Hr. Straubmann beim dealen erwischt wird, stellt er sie vor die Wahl: Entweder kontaktiert er ihre Großeltern, oder aber, sie nimmt an einem Theaterprojekt teil. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als den Vorschlag anzunehmen, und daraufhin ändert sich ihr Leben schlagartig. Sie beginnt gefallen an der Gruppe und an Paul zu finden, was ihren alten Freunden überhaupt nicht passt. Schafft Sarah den Absprung in ein besseres Dasein mit Zukunft oder versinkt sie im kriminellen Sumpf?

Diese Geschichte wollte ich unbedingt lesen und konnte es kaum erwarten, bis ich anfangen durfte. Nach einiger Zeit merkte ich, dass es mir zwar gut gefällt, aber etwas Entscheidendes fehlte, um mich zu begeistern.
Der Schreibstil von Nana Rademacher ist gut zu lesen, und beinhaltet viele Dialogie zwischen den Charakteren im jugendlichen Slang. Diese waren teilweise etwas holprig und lasen sich wie in einem Drehbuch.
Im Text fand ich Wörter, Sätze oder Dialoge, die mit großen und fettgedruckten Buchstaben geschrieben waren. Bis zum Ende des Buches war mir nicht ganz klar, weshalb die Buchstaben an den besagten Stellen so gedruckt wurden.

Die Protagonistin Sarah ist rebellisch und ignorierte Anweisungen von Erwachsenen. Sie lässt sich durch ihre Freundin Dixi zu kriminellen Handlungen mitreißen und findet nur schwer aus diesem Sumpf heraus. Es war interessant zu verfolgen, wie sich Sarah im Verlauf der Geschichte weiterentwickelt und andere Charaktere auf der Strecke bleiben. 
Ihre familiäre Situation wurde angedeutet, was mir zu wenig war. Ich hätte mir in diesem Punkt etwas mehr Tiefe gewünscht, um Sarahs Gedankenwelt besser verstehen zu können. 
Die Großeltern waren liebevoll beschrieben und sie taten mir oftmals leid, wie sie von ihrer Enkelin behandelt wurden. 

Interessant fand ich das Theaterprojekt, wovon ich einige Male im privaten Umfeld etwas hörte, und wie Nana Rademacher es in die Story einbaute. Es zeigt, wie Teenager aus schwierigen Lebenssituationen durch solche Gruppenteam-Aktionen herausgeholt werden können. Es war eine Chance die hier, Prota Sarah ergriffen hat, auch wenn sie sich erst dagegen sträubte. 

Vermisst habe ich die Liebesgeschichte, die ich anhand des Klappentextes erwartet habe. Eine zarte Schwärmerei und winzige Funken sprühten, aber die Emotionen erreichten mich nicht. Genauso war es mit der Spannung, die ich nicht greifen konnte, und die Handlungen vorhersehbar waren. Der besondere Kick hat mir gefehlt. 

Das Ende war für mich zufriedenstellend und in einem Punkt berührte mich Sarah, als sie von ihrer Mutter sprach. An dieser Stelle tat sie mir unendlich leid. Schade das einige Fragen offen blieben und nicht klar hervorgeht, was aus den anderen Charakteren geworden ist.

Fazit:
In "Immer diese Herzscheiße" von Nana Rademacher geht es um den Teenager Sarah, die in falsche Kreise geraten ist, und ihren Tag mit Diebstählen und Dealen verbringt. Ein soziales Theaterprojekt, versucht sie, auf den richtigen Weg zu leiten. Ein interessantes und aktuelles Thema, was zu Diskussionen einlädt. ~ jugendlicher Schreibstil ~ humorvoll ~ vorhersehbar und kaum Tiefe in der Familiengeschichte ~

Bewertung vom 17.10.2017
Bevor ich jetzt gehe
Kalanithi, Paul

Bevor ich jetzt gehe


weniger gut

Die Geschichte "Bevor ich jetzt gehe" von Paul Kalanithi wurde in den Medien hoch gelobt, wodurch ich neugierig wurde. Ich wollte wissen, was sich zwischen den zwei Buchdeckeln verbirgt. Doch schnell merkte ich, dass meine Erwartungen daran, nicht erfüllt werden konnten.

Es fällt mir schwer, diese Bewertung abzugeben, weil Paul Kalanithi nicht mehr lebt und es seine Geschichte ist, die er als Vermächtnis an seine Tochter geschrieben hat. Er kann meine Meinung niemals lesen, weshalb ich so über sein Buch denke. Trotzdem möchte ich als außenstehende Leserin erklären, warum mir seine Erzählung nicht gefallen hat.

Paul Kalanithi berichtet wie er Arzt wurde und über seine Patienten, die er behandelt hat. Und dies mehr als ausführlich und selbstlobend. Immer wieder erzählt er, was er Gutes vollbracht hat. Wenn etwas schief gelaufen ist, war das einfach so, und nicht der Rede wert. Er stellte den Beruf des Neurochirurgen auf die höchste Stufe der Karriereleiter und das ihm "sogesehen" alle Türen für die besten Jobs offenstanden. Mit der Zeit wurde er durch seinen ständigen Eigenlob unsympathisch, was mir gleichzeitig leidtat.

Ab der Hälfte des Buches ging es etwas mehr um seine Erkrankung und der Krankenhausaufenthalte. Hier dachte ich, lerne ich endlich den Paul kennen, was er fühlt, denkt und wie er mit der Situation umgeht. Aber auch das wurde nur leicht angeschnitten, und es war mir unmöglich, den Schriftsteller kennenzulernen, außer das ich wusste, dass er ein hervorragender Chirurg war.

Erst das Nachwort seiner Frau Lucy Kalanithi, und dem Vorwort von Abraham Verghese, verhalfen mir, Paul, näher kennenzulernen. Lucy und Abraham lobten ihn ebenfalls in hohen Tönen - Paul erschien mir einfach fehlerlos. Gerne hätte ich gelesen, was er nicht gut konnte, worin er gescheitert ist, was ihn viel authentischer und sympathischer hätte wirken lassen.
Als Vermächtnis an seine Familie finde ich das Buch passend, doch für eine weltweite Veröffentlichung, ist es aus meiner Sicht nicht geeignet.

Fazit:
In "Bevor ich jetzt gehe" von Paul Kalanithi erzählt der Schriftsteller über seinen Beruf als Neurochirurg und über seine Krebserkrankung, wobei seine Arbeit als Arzt und seine Patienten im Vordergrund stehen.
~ emotionslos ~ langwierige Berichterstattung von Behandlungen an Patienten ~ kein Tiefgang ~ als privates Vermächtnis besser aufgehoben.

Bewertung vom 07.10.2017
Todesdomina
Fuchs, Pamela

Todesdomina


schlecht

"Todesdomina" wurde mir vom Verlag ans Herz gelegt und ich war sofort daran interessiert. Wahre Geschichten lese ich gerne und ich war gespannt zu erfahren, was damals passierte und wie der Werdegang des gerichtlichen Verfahrens ablief.

Pamela F. geriet in die Schlagzeilen, als einer ihrer Kunden darauf bestand, seine Lust mit Atemreduktion hervorrufen zu wollen und anschließend dabei verstarb.
Die Autorin berichtet darüber, wie sie in das Milieu gerutscht ist und beschreibt genau, die Vorlieben ihrer Kunden. Ich schüttelte in vielen Fällen den Kopf, weil es für mich unbegreiflich war, was für Fantasien manche Männer haben und auf was für Ideen diese kommen, um ihre Lust zu befriedigen. Manche Handlungen fand ich extrem ekelhaft und kaum vorstellbar. Trotz alledem war es interessant zu lesen, was hinter den Köpfen der Männer vorgeht.

Geärgert habe ich mich einige Male über Pamela Fuchs, wie sie erzählte, dass sie keine Menschen mag die Lügen. Und nur wenige Seiten später berichtet sie von einem Erlebnis, wie sie ihre Kundschaft selbst belügt und das nicht nur einmal. Das widerspricht sich! Ich kann doch nicht sagen, dass ich Lügner nicht leiden kann, wenn ich selbst Lügengeschichten erfinde!

Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig und umgangssprachlich geschrieben, was den Lesefluss an vielen Stellen stockte. Viele wirre Sätze verleiteten mich immer wieder, diese mehrfach zu lesen, um den Sinn darin zu verstehen. Gleichwohl zog das Buch meine Aufmerksamkeit an und ich habe es fast in einem durchgelesen. Ich wollte unbedingt wissen, ob nicht doch mehr Informationen preisgegeben werden.

Das Verfahren, um den Unfalltod des Freiers, wurde nur vage angeschnitten und kaum der Rede wert, was ich schade fand. Denn genau diese Thematik fand ich an der ganzen Story interessant und hatte erwartet, dass mehr als nur Kopien der Staatsanwaltschaft zu lesen sind. Von dem Opfer gibt es sogar ein abgebildetes Foto aus der Rückenansicht mit dem Strick um den Hals. Das fand ich grenzwertig und weiß nicht, ob es nicht gegen die Würde des Toten spricht und Respektlos gegenüber seiner Familie ist. Ich fand es geschmacklos!

Am Ende des Buches sind viele Bilder von Pamela Fuchs auf hochwertigen Papier bedruckt, wo mir die Beschreibungen gefehlt haben. Zwar gibt es Unterteilungen von "Das Kind", "Das Mädchen", "Die Lässige", "Die Lady", "Die Domina", "Die Freizügige" und "Die Venus", aber in welchem Zusammenhang die Fotos entstanden, oder wer die anderen Personen sind, wurde nicht angegeben. Ich fand die vielen Bilder nicht schlecht, doch fand ich die Verbindung zum Buch überhaupt nicht. Ich hatte das Empfinden, dass die Modelbilder zur reinen Werbemaßnahme gedacht waren.

Fazit:
In "Todesdomina" von Pamela Fuchs erzählt die Autorin über ihr eigenes Schicksal, in dem ein Kunde bei einer Atemreduktion zur Steigerung seiner Lust verstarb. Widersprüchliche Aussagen ~ stockender Lesefluss ~ viele erotische Modelbilder ~ kaum Einblicke in das gerichtliche Verfahren

Bewertung vom 27.09.2017
Moon Chosen / Gefährten einer neuen Welt Bd.1
Cast, P. C.

Moon Chosen / Gefährten einer neuen Welt Bd.1


ausgezeichnet

Die neue Buchserie "Moon Chosen" von P.C. Cast ist ein neues Meisterwerk der Autorin, was mich schnell in seinen Bann sog. Ich lernte mit dem ersten Band die Schreibe der Schriftstellerin kennen und verlor mich in ihren Zeilen.

Die Autorin P.C. Cast überwältigte mich mit ihrem flüssigen und lebendigen Schreibstil. Ich wurde von Anfang an von der Geschichte gefangen genommen und fühlte mich ihr nahe, als wäre ich selbst ein Teil von ihr geworden. Ich nahm während des Lesens um mich herum überhaupt nichts mehr wahr. Ich war in der neu erschafften Welt der Schriftstellerin gefangen, konnte mich kaum losreißen und nutzte jede freie Minute um weiterzulesen.
Die Welt wurde ausgiebig und detailreich beschrieben, was ich sonst in der Form eher langweilig finde, so war es hier ein absolutes Highlight. Ich hätte gerne noch mehr der Ausschmückungen gelesen, ohne diese als störend zu empfinden.

Der Plot ist komplex und wirkt dadurch anfangs etwas verwirrend. Mit der Zeit klären sich einige Punkte und es ist wichtig, sich einfach darauf ein- und fallenzulassen. Ich habe auf etliche Antworten gehofft, z.B. wie die Welt, die einen dystopischen Touch hat, entstanden ist, was genau das Nachtfieber ist und warum die Clans befeindet sind. Diese Fragen und noch einige mehr wurden nicht beantwortet. Ich denke, da es sich um eine Reihe handelt, werden sich die passenden Antworten nach und nach finden. Mich stören die ungeklärten Sachverhalte nicht, im Gegenteil - es macht mich wissensdurstig.

Die Protagonisten wurden aussagekräftig und gut ausgebaut beschrieben. Schritt für Schritt lernte ich die Charaktere kennen und habe jetzt noch das Gefühl, dass ich noch einiges über sie in Erfahrung bringen werde. Es tun sich immer wieder frische Erkenntnisse auf und aus einem unsympathischen Prota wurde im Handumdrehen ein Sympathieträger oder umgekehrt. Nik und Sora waren dabei zwei Kandidaten, die mir zu Beginn nicht ganz geheuer waren und sich immer weiter in mein Innerstes einschlichen. Mari und ihre Mutter Leda hatte ich sofort in mein Herz geschlossen und ich fieberte mit den Beiden mit.

Die Dialoge zwischen den Personen war an manchen Stellen etwas plump, was aber an der Übersetzung gelegen haben kann. Mich hat es nicht gestört.
Die Emotionen hielten mich dauerhaft auf Trab. Ich konnte mich in die Charaktere einfühlen und litt in riskanten Szenen. Oftmals hatte ich enormes Herzklopfen vor Trauer & Rührung oder purer Nervenkitzel brachte mich um den Verstand in brenzligen Situationen. Ich überschlug mich mit Spekulationen. Es war kaum auszuhalten das Buch beiseitezulegen und nicht darin zu lesen.

Der Spannungsfaktor brach zu keiner Zeit ab, sondern baute sich stetig auf, wie ein kleiner Funke, der zu einem Großbrand mutierte. Es verging kaum Zeit zum Verschnaufen und es passierte immer etwas Neues auf nur wenigen Seiten.

Die Geschichte wird ab einem Alter von 14 Jahren empfohlen, was ich als viel zu früh empfinde. Das Buch beinhaltet einige brutale und grausame Szenen, in denen ich mich am liebsten unter meiner Bettdecke versteckt hätte und Angst hatte, davon zu träumen. Betroffen waren die Kampfszenen der Hautdiebe und eine Vergewaltigung einer Protagonistin. Ich empfehle die Story daher nur an Jugendliche, die mit solchen Handlungen zurecht kommen oder ab 16 Jahre.

Das Ende blieb wie erwartet offen und es gibt eine neue Offenbarung, die mich total neugierig gemacht hat. Leider gibt es keine Informationen zum zweiten Band der Reihe. Ich hoffe, dass P.C. Cast mich nicht lange darauf Warten lässt.

Fazit:
"Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt" von P.C. Cast entführte mich in eine faszinierende Welt voller Gefahren und der Magie des Mondes. Interessante Charaktere und eine spannende Handlung ließen mich mit Begeisterung mitfiebern. ~ dystopische Fantasywelt ~ bildgewaltiges Abenteuer ~ Pageturner ~ Eine absolute Leseempfehlung mit Suchtpotenzial auf allen Ebenen

Bewertung vom 25.09.2017
Hasse mich nicht! / Götterfunke Bd.2
Woolf, Marah

Hasse mich nicht! / Götterfunke Bd.2


sehr gut

Meine Meinung:
Nachdem ich "Götterfunke - Liebe mich nicht" von Marah Woolf gelesen habe, musste ich unbedingt erfahren, wie es mit Jess und den Göttern weitergehen wird. Ich hatte das Glück, die Fortsetzung vorablesen zu dürfen und bin jetzt schon auf das Finale gespannt.

Nachdem Jess eine schockierende Beobachtung zwischen ihrer besten Freundin Robyn und Cayden machen musste, herrscht zwischen den Freundinnen Eiszeit. Zurück aus dem Camp geht der Schulalltag wieder los und Jess bemerkt, das ihre Mitschüler böse über sie reden. Doch das ist nicht alles, denn die Götter haben sich mit in ihre Schule eingeschleust. Was geht dort vor? Ist Jess immer noch in Gefahr, oder was ist der Grund, weshalb sie dort sind?

Der Geschichte knüpft nahtlos an den ersten Teil an und gibt kleinere Gedankenstützen, die es mir ermöglichten, mich ohne große Rückblenden sofort wieder an die Geschehnisse zu erinnern. Mir fiel das Eintauchen in die Story dadurch leicht und der flüssige Schreibstil von Marah Woolf tat sein übriges, so das die Seiten nur so an mir vorbeiflogen.

Die Protagonisten gaben mir einen weitreichenden Einblick in ihr Wesen, wobei ich bei Jess begeistert war, dass sie sich weiterentwickelte und ihre Familienverhältnisse tiefgründiger erzählt wurden. Cayden ließ mich immer noch nicht weiter hinter seine Fassade schauen, und Robyn, die mich im ersten Band bereits genervt hat, hat hier den Bogen endgültig überspannt. Sie ist schlimmer als jeder Feind und machte Jess und ihrer Familie das Leben schwer. Sie erzählte üble Lügengeschichten und plauderte intime Angelegenheiten an ihre Mitschüler weiter, die Jess in ein schlechtes Licht rückten. Ich empfand sie als abartig böse und es fiel mir schwer, sie nicht während des Lesens anzuschreien und wachzurütteln. Sie brachte mich wirklich zur Weißglut!

Ich habe mir im zweiten Teil mehr romantische Szenen mit Cayden gewünscht. Diese kamen zwar vor, doch leider erreichten sie mein Herz nicht. Die Szenen waren schön beschrieben, erreichten mich aber nicht, was ich schade fand, denn das Herzklopfen hat hier definitiv gefehlt. Ich finde, dass die Beiden immer auf derselben Stelle stehen bleiben und es kein Weiterkommen gibt. Ich mag das typische hin & her, was aufregend ist, doch zwischen Jess & Cayden fühlte ich kein Knistern.

Zwei Punkte im Buch empfand ich logisch nicht gut erzählt. Zum einen gab es eine Szene, in dem Jess ihr Fahrrad bei ihrem Chef in die Garage stellt und am nächsten Tag ist es wie aus Zauberhand zurück in ihrem Schuppen. Hä? Oder: Jess hinterlässt im Restaurant ihre Jacke samt Handy in der Tasche und kurz danach schreibt sie Nachrichten mit ihrer Freundin Leah. Hier haben mir definitiv die Beschreibungen gefehlt: Wie kamen Jacke, Handy und Fahrrad wieder an Ort und Stelle zurück?

Die Spannung baute sich nur langsam auf und obwohl immer etwas passierte, blieb es vorhersehbar und konnte mich nicht überraschen. Trotzdem habe ich es gerne gelesen und bin nach dem fiesen Cliffhänger auf den finalen Band gespannt. Das Kribbeln, was ich beim Ende des Buches empfunden habe, hätte ich gerne immer mal wieder zwischendurch gespürt.

Die Leseprobe zu Band 3 am Ende habe ich bewusst nicht gelesen und wurde nicht mit in die Bewertung genommen. Der Finalteil erscheint im März 2018.

Fazit:
Es geht weiter mit Jess & Cayden in "Götterfunken - hasse mich nicht" von Marah Woolf, in dem die Götter das Böse Ankämpfen, um die Menschheit zu retten. Dabei spielen Macht, Intrigen, Eifersucht und die Liebe eine wichtige Rolle. Ein gelungener zweiter Teil, dem noch das gewisse Herzklopfen und der Nervenkitzel fehlt. ~ vorhersehbare Abschnitte ~ eine göttliche Story ~ unglaubliche Atmosphäre

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 16.09.2017
Wildblumensommer
Taylor, Kathryn

Wildblumensommer


ausgezeichnet

Kathryn Taylor, die durch mehrere Reihen bekannt ist, hat sich mit "Wildblumensommer" in mein Herz geschrieben, was im übrigen mein erstes Buch ist, was ich von ihr gelesen habe. Ich bin so begeistert von der Schriftstellerin, dass ich am liebsten jedes ihrer bereits erschienenen Bücher hintereinander weglesen möchte. Und das soll was heißen.

Bei Zoe wird ein Aneurysma diagnostiziert und es steht eine riskante OP an, die ihr Leben retten soll. Bevor sie diese Maßnahme in Angriff nimmt, fährt sie zu dem Ort zurück, an dem vor vierzehn Jahren ein bedeutungsvolles Unglück passiert ist - um Antworten zu finden. Dabei trifft sie auf ihre große Liebe Jack und altbekannte Gefühle kommen wieder ans Tageslicht. Findet Zoe ihre Antworten oder zu ihrer Liebe zurück?

Kathryn Taylor schreibt großartig, anders kann ich es nicht sagen. Nachdem ich die ersten Seiten las, lief mir bereits ein Schauer über den Rücken, vor Schreck und Trauer zugleich. Der lockere und flüssige Schreibstil erreichte mich Mitten ins Herz - aber auch die Bildhaftigkeit zwischen den Zeilen und der Kulisse Cornwalls.

Ich fühlte mich den Protagonisten Zoe und Rose sehr nahe und konnte mich in Beide hineindenken. Es fühlte sich an, als wäre ich eine stille Beobachterin, die aber auch aktiv im Geschehen mitmischt.
Die Charaktere waren allesamt lebendig und jeder hatte einen gut ausgebauten Charakter, den ich ohne den Namen zu wissen, beim Lesen erkennen konnte. Sie hatten ihre alltäglichen Probleme zu bewältigen, aber auch alle eins gemeinsam - die schmerzhafte Vergangenheit, die sie verbindet.
Nur schwer konnte ich mich von den liebgewonnenen Personen trennen.

Die Emotionen waren in jeder Gefühlslage spürbar. Ich litt mit den Menschen in der Story, hoffte, freute und weinte mit ihnen. Es gab Abschnitte, in denen ich eine Atempause einlegen musste, um das gelesene zu verdauen und um mich vorzubereiten, auf das, was mir mein Bauchgefühl zugeflüstert hatte.

Der Verlauf der Erzählung, war früh zu erahnen, wie es z. B. zu dem Unglück kam. Trotzdem blieb es spannend, ob es sich wirklich so zugetragen hatte.
Zum Schluss überraschte mich ein Happy-End, was nicht ganz so war, wie ich es erhofft hatte. Es war stimmig, machte mich dennoch traurig und regte zum Nachdenken an.

Fazit:
"Wildblumensommer" von Kathryn Taylor erzählt von einem tragischen Unfall, der das Leben vieler Menschen beeinflusst - über Missverständnisse & Nichtakzeptanz, aber auch von der großen Liebe. ~ Familie & Freundschaft ~ Romantik ~ ein Gefühlskribbeln für die Seele

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 13.09.2017
Marlenes Geheimnis
Riebe, Brigitte

Marlenes Geheimnis


ausgezeichnet

Die Autorin Brigitte Riebe war mir bereits ein Begriff durch viele ihrer erfolgreichen Veröffentlichungen. "Marlenes Geheimnis" ist mein erstes Buch, was ich von der Schriftstellerin gelesen habe und ich kann mit Garantie sagen, es werden noch weitere folgen.

Als Nane informiert wird, dass ihre Großmutter Eva verstorben ist, reist sie an den Bodensee, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Dort angekommen, wird ihr das Tagebuch von Eva ausgehändigt und Nane beginnt in ihren Aufzeichnungen zu lesen.
Dabei lernt sie Eva von einer anderen Seite kennen und erfährt Dinge, die sonst keiner wusste. Neben der Reise in die Vergangenheit gibt es Streitigkeiten zwischen ihrer Mutter Vicky und ihrer Tante Marlene, und Nane fängt an sich Gedanken um ihr Leben zu machen. Sie fällt eine Entscheidung und hat schlussendlich die Aufgabe, das Geheimnis von Marlene ans Tageslicht zu bringen. Was ist damals passiert und wie wird Nane`s Zukunft aussehen?

Brigitte Riebe hat mich mit ihrem flüssigzulesenden Schreibstil gefangen genommen. Mit viel Einfühlungsvermögen führte sie mich an die Geschichte heran und verlor dabei zu keiner Zeit den Faden, der mich mit Hingabe und Spannung erfüllte.
Der Roman lief dabei wie in einem Film vor meinem inneren Auge ab, was mir unglaublich gefallen hat.

Geschrieben ist die Erzählung in der Gegenwart und in der Vergangenheit aus den Sichten von Nane und Eva. Dabei befand ich mich kurz vor dem Zweiten Weltkrieg bis einige Zeit danach. Ich lernte Eva kennen, die von ihrer Flucht aus ihrer Heimat dem Sudetenland, ihrer großen Liebe und ihrem Neuanfang am Bodensee erzählt.
Anfänglich fühlte ich mich in der Gegenwart bei Nane am Wohlsten, doch schon bald wendete sich das Blatt und ich konnte es kaum erwarten, mehr von Eva zu erfahren. Die Zeit von 1938 bis 1952 waren aufregend und vorbildlich recherchiert. Ich zog jedes Detail aus der Zeit in mir auf, wie ein ausgetrockneter Schwamm. Und das, obwohl ich normalerweise kaum Bücher lese, die mir zu ausgiebig ins Geschichtliche gehen. Doch hier, habe ich Gefallen daran gefunden.

Die Protagonisten habe ich alle gemocht und sie zeigten sich facettenreich. Sogar Hermann Bentele, der mir zu Beginn nicht gerade sympathisch war, stimmte mich nachdenklich. Er schaffte es meine anfängliche Abneigung ablegte.

Die Story durchlebte ich mit vielen verschiedenen Emotion, die mich beim Lesen begleiteten. Es gab Szenen, in denen mein Herz vor Schreck erstarrte und ich kurz Innehalten musste, um danach gebannt weiterzulesen. Ich freute mich mit den Charakteren, oder bekam vor Rührung oder Trauer eine Gänsehaut und einen dicken Kloß im Hals. Es war alles dabei und dafür danke ich Brigitte Riebe.

Am Ende zogen sich alle Erzählstränge schlüssig zusammen und das langgehütete Geheimnis, was der Leser bereits kennt, wird gelüftet. Die Aufklärung, verlief meiner Meinung nach, etwas zu ruhig und kurz ab. Trotzdem bin ich mit dem Schluss zufrieden und trennte mich nur ungern von der Geschichte, die ich in nur kurzer Zeit lieben gelernt habe.

Fazit:
"Marlenes Geheimnis" erzählt eine packende Familiengeschichte in der heutigen Zeit und zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Ein absoluter Lesegenuss mit Höhen und Tiefen, den man einfach gelesen haben muss. ~ facettenreiche Charaktere ~ mitfiebern bis zur letzten Seite ~ ein historischer Roman mit Herz und Leidenschaft geschrieben.

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 06.09.2017
Nächstes Jahr am selben Tag
Hoover, Colleen

Nächstes Jahr am selben Tag


ausgezeichnet

Zum Buch:
Die Broschüre zeigt ein junges Paar, was sich verträumt anschaut. Sie wirken glücklich und vertraut. Die Farbgestaltung des Covers ist frisch und es wirkt ein wenig wie durch einen Schleier gesehen. Sehr oft habe ich beim Lesen das Paar auf dem Bild angesehen und träumte vor mich hin.

Erster Satz:
"Was es wohl für ein Geräusch machen würde, wenn ich ihm einfach mein Glas an den Kopf werfen würde?"

Meine Meinung:
Colleen Hoover schrieb sich mit "Nächstes Jahr am selben Tag" in mein Leserherz und bescherte mir eine lange Lesenacht voller Romantik und Gefühlen. 
Colleen Hover: Bitte höre niemals auf solche Geschichten zu schreiben.

Fallon sitzt mit ihrem Vater in einem Lokal, der mal wieder nur Vorwürfe für sie übrig hat, als sich auf einmal ein Junge neben sie setzt und sich als ihr Freund ausgibt.
Ben beobachtet Fallon und hört das Gespräch zwischen Vater und Tochter. Er eilt ihr zur Hilfe und die Dinge nehmen ihren Lauf. Fallon reist jedoch am Abend aus Los Angeles ab, um sich in New York ein neues Leben aufzubauen. Doch Ben sieht mehr in ihrem Zusammentreffen und sie beschließen, sich jedes Jahr an genau demselben Tag wiederzusehen.

Colleen Hoover hat mich mit ihrem Schreibstil verzaubert. Sie warf mich in das Buch und ich griff nach ihrem Anker, der mich rettete bis zur letzten Seite.
Ihre frische und flüssige Art zu Schreiben versetzte mich in einen Sog voller Gefühle und bildhaften Szenen. Ich las bis spät in die Nacht hinein, weil ich es nicht übers Herz brachte die Charaktere zu verlassen.

Das Buch ist unterteilt in den jeweiligen Jahren des 9. Novembers, worin ausschließlich über diesen einen Tag und der Vergangenheit berichtet wird. Geschrieben ist die Erzählung aus der Sicht von Fallon und Ben, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Charaktere wurden authentisch und tiefgründig beschrieben. Fallon und Ben haben einiges hinter sich gebracht, und kämpfen mit den Narben der Vergangenheit.
Ich konnte die Gefühle der Protagonisten am eigenem Leib erleben und es gab einige Szenen, in denen ich mit den Tränen kämpfte oder ich sie einfach fließen ließ.
Ich durchlebte ein Auf und Ab der Emotionen. In dem einen Moment klopfte mir das Herz bis zum Hals, um anschließend in einem Herzstillstand zu erstarren oder ich zerfloss nur so vor Romantik.

Die Geschichte blieb permanent spannend bis zur letzten Seite, was ich so nicht erwartet hätte. Teilweise gab es vorausschaubare Handlungen, die mich jedoch in keinster Weise gestört haben, weil es einfach so toll geschrieben war und mein Innerstes dadurch umsomehr Achterbahn fuhr.

Fazit:
Mit "Nächstes Jahr am selben Tag" schreibt Colleen Hoover eine romantische Gefühlsexplosion mit authentischen Charakteren. Eine Geschichte die mich Tag und Nacht begleitet hat. Solche Storys brauche ich wie die Luft zum Atmen. ~ romantisch ~ eine Achterbahnfahrt der Gefühle ~ tragisch

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 30.08.2017
Der silberne Flügel (eBook, ePUB)
Bern, Tanja

Der silberne Flügel (eBook, ePUB)


gut

Zum Buch:
Die Covergestaltung ist schlicht gehalten und dennoch ein Blickfang. Ich mag den düster wirkenden, türkisfarbenen Hintergrund und den silberfarbenen Engelsflügel. Beides zusammen harmoniert und schaut elegant aus.

Meine Meinung:
Nachdem mich Tanja Bern mit "Distand Shore" begeistert hat, wollte ich mehr von der Schriftstellerin lesen. Ich habe mich daher gefreut, als "Der silberne Flügel", der vom Genre her anders war, erschienen ist. Doch hier konnte mich Tanja Bern nicht hundertprozentig überzeugen.

Wir befinden uns im Westen von Schweden, in der Nähe der Skanden, wo fremdartige Phänomene vorgekommen sind. William, der dort eine Forschungsstation errichtet hat, heuert den Arzt Elias an. Bei der Station wurde ein schwer verletzter Mann gefunden, der ärztliche Hilfe benötigt. Elias kümmert sich aufopfernd um den Patienten und stellt überrascht fest: Keija ist ein gefallener Engel, der seine Seelenverwandte sucht. Schnell bemerkt Elias, dass er dem Engel helfen muss, und gerät dabei selbst in Gefahr. Kann er Keija helfen und seine eigenen Gefühle deuten, die ihn plötzlich beschäftigen?

Tanja Bern hat die Gabe die Kulissen hautnah zu umschreiben. Ich liebe es, wenn ich die Umgebungen vorm inneren Auge erleben darf und auf meiner Haut spüre. Genau das, hat die Autorin bei mir geschafft.
Der Text las sich flüssig, obwohl manche kurze Sätze den Lesefluss etwas holprig erscheinen ließen. Ich hatte das Gefühl, eine Ansammlung von Stichpunkten zu lesen, was mich doch einige Male ärgerte und mich aus der aktuellen Szene emotional herausriss.

Die Charaktere waren mir teilweise zu flach beschrieben. Ich hätte Elias und Keija gerne etwas näher kennengelernt, wie auch die Schutzengel. Diese waren plötzlich da ohne irgendwelche Erklärungen oder einer sachten Heranführung. Die Tatsache warf mich sprichwörtlich ins kalte Wasser. Es war grundlegend verständlich, doch hätte es mir besser gefallen, wenn mich die Autorin an die Hand genommen hätte, um mich an diese Gegebenheiten zu gewöhnen und diese zu verstehen.

Gefehlt haben mir eindeutig die Gefühle. Sie wurden immer angedeutet, aber ich konnte diese als Leserin nicht fühlen. Das fand ich schade, weil ich es anders von Tanja Bern gewöhnt war.

Der Verlauf der Geschichte gestaltete sich anfangs spannend, flachte dennoch in der Mitte zunehmend ab. Tanja Bern verlor sich einige Male zu stark in den Beschreibungen und alltäglichen Aufgaben, anstatt die Erzählung abwechslungsreich weiterzubringen. An einigen Stellen fehlte mir die Action und es war durchweg vorhersehbar. Es lief einfach alles zu glatt und es lagen zu wenige Steine im Weg.

Das Ende dagegen konnte mich dann doch noch begeistern. Sie nahm sich Zeit für einen gefühlvollen Abschluss und schenkte mir einen Denkanstoß. Hier fand ich die Tanja Bern wieder, wie ich sie kennengelernt habe. Schade, dass die Geschichte mich nicht komplett begeistern konnte.

Fazit:
"Der silberne Flügel" von Tanja Bern erzählt eine mystische Geschichte über Engel hinter der atemberaubenden Kulisse der Skanden im westlichen Schweden. Trotz kleinen Schwächen ist es eine ansprechende Erzählung zum Abschalten und Nachdenken. ~ greifbare Kulisse ~ zu wenig Gefühl, Action & Tiefe ~ nette Story für zwischendurch mit Wohlfühlfaktor.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 28.08.2017
Das Mädchen aus Brooklyn
Musso, Guillaume

Das Mädchen aus Brooklyn


schlecht

Zum Buch:
Die Covergestaltung finde ich ansprechend. Es zeigt einen lebhaften Blickwinkel aus Brooklyn mit seinen gewaltigen Bauwerken. Die Frau im Bild sieht man nur zur Hälfte, doch fiel mir dabei auf, dass es sich hierbei nicht um die Protagonistin handeln kann, denn diese ist farbig und nicht hellhäutig. Schade, dass darauf nicht geachtet wurde, oder aber es ist einfach eine andere Person. Im Inneren fand ich einige aussagekräftige Zitate von Leserstimmen und Werken des Autors. Das Buch lag leider schwer in der Hand.

Meine Meinung:
Für mich war "Das Mädchen aus Brooklyn" von Guilaume Musso das erste Buch, was ich von ihm gelesen habe. Ich hatte aufgrund der guten Meinungen des Schriftstellers sehr hohe Erwartungen, und war zum Schluss enttäuscht. Dieser Musso war absolut nicht meins.

Bald ist es soweit - die Hochzeit von Raphaël und Anna steht bevor. Doch Raphaël möchte mehr über die Vergangenheit seiner Verlobten erfahren. Er lädt sie auf ein romantisches Wochenende an der Côte d’Azur ein. Anna bricht ihr Schweigen und zeigt ihm ein Foto mit drei verkohlten Leichen und sagt ihm, dass sie es dafür verantwortlich sei. Anna verschwindet kurz darauf. Für Raphaël und seinen Freund Marc beginnen die Ermittlungen und die Suche nach ihr. Wird er sie finden und die Vergangenheit aufklären?

Guillaume Musso hat einen wunderbaren Schreibstil. Der Text liest sich flüssig und ist durch seine detaillierten Beschreibungen enorm bildhaft und wirkt lebendig.
Der Nachteil ist, dass sich die Geschichte nur mühsam vorwärts bewegte und ich lange an einer Stelle stand.

Die Protagonisten waren mir zu flach, zu bizarr und die Handlungen oftmals nicht nachvollziehbar. Ich gestehe, dass ich mich teilweise sogar genervt gefühlt habe. Es wirkte im Ganzen weithergeholt und durcheinander. Außerdem wechselten die Erzählstränge zwischen den Charakteren unerwartet schnell und schaffte Raum für Verwirrungen.

Zu Beginn war ich geflasht, weil Guillaume Musso die Spannung bereits auf den ersten Seiten in mir auflodern ließ. Dieser Höhenflug wurde mir nur kurzzeitig gegönnt, denn darauf folgte bis zum Ende des Buches ein zäher Abschnitt, der mich durchgehend langweilte.
Ich brauchte mehrere Wochen, um mich durch die Seiten zu lesen oder darf ich sagen "zu quälen"?

Am Ende zogen sich alle Fäden zusammen. Dennoch war ich von der ganzen Thematik enttäuscht und fand es unrealistisch. Trotz alledem werde ich dem Schriftsteller eine weitere Chance geben und es mit einem seiner anderen Bücher versuchen.

Fazit:
Mit "Das Mädchen aus Brooklyn" von Guillaume Musso hatte ich stark zu kämpfen und quälte mich durch die Seiten, voller wirren Handlungen und nervigen Protagonisten. Ein Musso, der mich abschreckte, anstatt zu verzaubern. ~ langatmig ~ unrealistisch und verwirrend ~ eine Story ohne Wiedererkennungswert.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.