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| Bewertung von Themistokeles am 30.11.2011 | |
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Inhalt: Michael ist, nachdem sich bei einer Klettertour mit seiner Freundin Kathrin ein Unfall ereignete, in eine tiefe Depression gefallen. Denn Kathrin liegt im Koma und wird nie wieder aufwachen. Nun bekommt Michael, der Fotograph und Journalist ist, die Möglichkeit einen Artikel über eine Forschungsstation in der Arktis zu schreiben. Das Angebot ist das erste, was Michael wieder reizt und er beschließt sich dem Abenteuer Arktis zu stellen. Auf dem Weg nach Point Adélie lernt er den Meeresbiologen Derry Hirsch kennen, der zusammen mit ihm fliegt und die Ärztin Charlotte Barns. Angekommen, müssen Michael und die anderen lernen mit dem Klima und den anderen Umständen dort zurecht zu kommen. Jedoch leben sie sich in Point Adélie alle gut ein und auch Michael blüht wieder auf. Bei einem Tauchausflug in das eisige Wasser der Arktis macht er plötzlich eine unglaubliche Entdeckung. Im Eis eines Gletschers ist eine Frau eingefroren, die vollständig konserviert ist und wenn Michael sich nicht irrt, ist die Frau nicht allein. Es wird beschlossen den Fund zu haben und dabei machen die Bewohner von Point Adélie eine erschreckende Entdeckung. Zudem haben um 1856 Lieutnant Sinclair Chopley und seine Geliebte Eleanor Ames eine Überfahrt gebucht, ihr Schiff kam jedoch vom Kurs ab in arktische Gewässer. Die Matrosen sind überzeugt, dass ihre Gäste die Schuld tragen, beschließen sich ihrer zu entledigen und werfen sie aneinandergekettet über Bord. Meinung: Der Roman fängt interessant an, da man nicht nur die Geschichte von Michael kennen lernt, sondern auch von Eleanor und Sinclair. Beide Handlungen werden parallel erzählt, so dass man alle Charaktere immer besser kennen lernt und die Zeichnungen der Charaktere sind dem Autor gut gelungen, ebenso wie die Beschreibungen von Emotionen. Zunächst wusste ich lange nicht, worauf der Roman hinauslaufen würde, denn bis die Leichen aus dem gefunden werden, geschieht im Buch ziemlich viel. Dieser Teil, auch wenn vollkommen frei von Thriller-Elementen, ist sehr interessant, da man zum einen viel über die Arktis herausfindet und über biologische Forschung und Fotographie, zum anderen aber auch weil man viel aus der Zeit von Sinclair und Eleanor erfährt. Auch als der Eisblock aufgetaut ist, fehlen mir die für einen Thriller typischen Elemente. Es ist in vielen Punkten eher ein Buch mit einem Hauch Mysterie, denn die Ereignisse, sind so unglaublich, dass sie eher in dieses Genre fallen. Was mich jedoch beeindruckt hat, waren die biologischen Hintergründe und Ideen, die hinter der Geschichte im Buch stehen, so dass auch die Mysterie-Elemente so erklärt werden, dass man sich vorstellen kann, dass es sowas gibt. So dass einer der bekanntesten Mythen hier auf eine Art verarbeitet wurde, die zwar so nicht vollkommen neu, aber auf jeden Fall deutlich besser als in vielen anderen Fällen. Die Charakter, insbesondere Michael, wachsen einem richtig ans Herz. So dass man bei manchen Toten, entsetzt ist, dass grade die sympathischsten Charaktere sterben müssen. Alles in allem ist es auf jeden Fall ein interessantes Buch, bei dem es schwer ist, viel über die eigene Meinung zu sagen, ohne zu viel zur Geschichte zu verraten. |
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| Bewertung von tini aus Dorndorf am 30.07.2011 | |
| Ein bischen erstaunlich, zwischendrin etwas langweilig und dann wieder spannend, ein Schluß wie im Märchen. Hatte vom Potential her die große Chance etwas Besonderes zu werden. Schade! |
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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 15.01.2011 |
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Um dieses Buch zu beschreiben, fehlen mir wirklich - fast - die Worte! Robert Masello ist ein wahres Meisterwerk gelungen. "Eisiges Blut" ist ein Krimi, ein beklemmender Psychothriller, ein Liebesroman, ein verständlicher Wissenschaftsroman, ein packendes Historienbuch gepaart mit blutigem Horror. So eine Mischung habe ich noch nie gelesenn. Ich war gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Michael Wilde reist in die Antarktis, um einen Bericht über eine Forschungsstation zu schreiben. Am Ende der Welt, in Point Adélie angekommen, stellt er sich der Herausforderung des Lebens an einem der kältesten Regionen unserer Erde. Der Autor beschreibt das so anschaulich, dass mich Kälteschauer gepackt haben. Trotz Sommer herrschen Temperaturen von um die -30°C, eisiger Wind und permanente Helligkeit. Er schreibt nicht nur über die Natur, sondern auch über die Wissenschaftler und ihre Themengebiete. Komplex, aber verständlich für einen Laien wie mich. Bei einem Tauchgang entdeckt Michael zwei Leichen im ewigen Eis und eine geheimnisvolle Truhe. Mit Hilfe der Crew bergen sie seinen Fund und der pure Horror nimmt Einzug in die Forschungsstation. Ob Tier, ob Mensch, niemand ist mehr sicher. Trotzdem wirkt das Buch nicht düster, wie ein Horrorroman, sondern spannend und man kann es einfach nicht mehr aus der Hand legen! Gerne würde ich von Sinclair und Eleanor, dem historischen Liebespaar, Danzig, dem bärbeißigen aber gutmütigen Huskyführer, der herzzerreißenden Liebesgeschichte von Michael und Kristin, von Murphy, dem Chief von Point Adélien oder Charlotte, der Ärztin mehr berichten, aber dann verrate ich vermutlich zu viel! Ich kann nur sagen, "Eisiges Blut" ist ein Buch, welches man unbedingt gelesen haben muß! Für mich eins der besten Neuerscheinungen in diesem Jahr! |
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Hardy aus Sonthofen am 15.11.2010 | |
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Es gibt Bücher, die werden mit einer geradezu unanständigen Wollust verschlungen. Kaum hat man das Buch aufgeschlagen, sind auch schon die ersten hundert Seiten durch und der Leser fiebert nach mehr, kann sich nicht losreißen. Und dann gibt es Bücher, da blickt man immer wieder verstohlen auf die Seitenzahl oder die verbleibende Dicke des noch zu lesenden Werkes, um sich dann wieder seufzend an die zähe Kost zu wagen. Das zu besprechende Buch gehört zu letzteren. Eine Mischung aus Wissenschaftsroman, gruseliger Vampirgeschichte mit historischem Hintergrund, Liebesromanze...all das wollte der Autor vereinen, vielleicht um möglichst viele Leser zu erreichen. Oder vielleicht wollte er auch nur zeigen, was für ein brillianter, perfekt recherchierender Schriftsteller er ist. Doch man fühlt sich sehr schnell an weit bessere Vorbilder erinnert. Filme wie "Das Ding aus einer anderen Welt", Anne Rice und ihre Vampirromane, natürlich Crichton und Co. und einer Prise "Krieg und Frieden". Das klingt zunächst vielversprechend und spannend, eine ähnliche Geschichte hätte ein Crichton zu Lebzeiten vermutlich in einen schlafraubenden Thriller verwandelt. Im vorliegenden Fall gelang dies nicht. Die Geschichte zieht sich in über 630 Seiten wie ein zähes Band dahin, springt ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, ohne wirklich zu fesseln. Ohne Frage sind die Details gut recherchiert. Man erfährt nebenbei, wie ein Hundeschlitten dirigiert wird, oder einen Tauchanzug anlegt und Berge mit Seilen erklimmt. Schön, aber nicht notwendig für die Story. Es füllt die Seiten, mehr aber auch nicht. Alles wirkt aufgesetzt und erhöht nicht wirklich den Spannungsbogen. Ein wenig Spannung entsteht erst nach ca 300 Seiten, wenn endlich die Vampire das Licht der Neuzeit erblicken. Doch selbst dann wirken die sogenannten Spannungsmomente eher blutleer. Ein Vampir taucht aus einem Eisloch auf und packt einen Wissenschaftler. Wieso kommt der Vampir aus dem Wasser, war er doch zuvor bequem an Land? Ein Horror/Gruselroman muss ja nicht glaubwürdig sein, aber auf keinen Fall einschläfernd. Des weiteren diese hochwichtigen Zeitangaben. 20.Juni 1854, 18:00 Uhr steht zu Beginn eines Kapitels. Aha. Die Angabe der Uhrzeit soll wohl den wissenschaftlichen Charakter unterstreichen, mehr aber auch nicht. Bei den Szenen im Polareis würde das vielleicht noch Sinn machen, aber gerade der Verlust des Zeitgefühls macht das Leben dort doch so unheimlich. Zeitangaben: absolut unnötig. Aber auch das rundet das Bild dieses pseudowissenschaftlichen Vampirromans ab, der einfach zu lange ist und aus zu vielen Versatzstücken besteht. Das Buch hat viele Vorbilder, allesamt sind unterhaltsamer. Die Leseprobe hatte mich nicht überzeugt, der Roman, durch den ich mich trotzdem tapfer gekämpft habe, noch weniger. Die Darsteller wirken zu blaß, die wissenschaftliche Sensation, dass zwei Vampire plötzlich im Polareis auftauchen und auftauen, scheint sogar die Wissenschaftler nur am Rande zu erstaunen. Man stelle sich das vor: eine Forschungstation im Nichts und plötzlich erscheinen zwei Wesen, die es eigentlich gar nicht geben dürfte. Welche Panik würde das erzeugen? Purer Schrecken und Verstörung? Doch allzu gelassen gehen die Menschen in dem Buch damit um, zu wissenschaftlich also. Es hätte ein toller Reißer werden können, spannend und fesselnd. Chance vertan, schade. Zu viel Beiwerk, zu langatmig. Auch wenn die letzten hundert Seiten etwas auftauen, selbst das vorhersehbare Ende lassen einen das Buch enttäuscht weglegen. Kein Biss, dieser Vampirroman. |
1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Icecube81 aus Dresden am 05.11.2010 | |
| Sehr spannend - man kann das Buch kaum aus den Händen legen. |
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| Bewertung von SunshineRose aus Marburg am 18.09.2010 | |
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Interessanter Mix Als erstes sollte man erwähnen, dass es sich bei diesem Buch um keinen Thriller im eigentlichen Sinn handelt. Vielmehr hat man hier eine Mischung der unterschiedlichsten Genres in der Hand. Eisiges Blut ist teilweise ein historischer Roman, er enthält aber auch Elemente aus den Bereichen Fantasy und Thriller. Das hört sich natürlich erst einmal etwas merkwürdig an, doch genau diese Kombination hat mir an dem Buch eigentlich am besten gefallen. Zum Inhalt: Die Handlung springt, vor allem sehr oft zu Beginn des Buches, zwischen der Vergangenheit (also der Mitte des 19. Jahrhunderts) und der Gegenwart hin und her. Der Prolog, welcher im Jahr 1856 spielt von einem vom Kurs abgekommenen Schiffes erzählt, weckt sehr stark das Interesse des Lesers, da man gerne wissen möchte, in welcher Beziehung diese Geschichte mit dem eigentlichen Protagonisten in der Gegenwart, also dem Journalisten Michael Wilde, steht. Auf diesem Schiff befindet sich nämlich ein aus England stammendes Pärchen, welches sich eigentlich auf dem Weg nach Christchurch befindet. Da die Crew des Schiffes diese Passagiere für in höchstem Maße unheimlich hält, werden diese über Bord geworfen. Nach diesem Prolog geht die Geschichte zu Michael über, welcher sich auf den Weg zu einer Forschungsstation in der Antarktis begibt, um über diese einen Bericht zu schreiben. Dort entdeckt er bei einem Tauchgang die Körper zweier Menschen, in einem Gletscher festgefroren. Und hier kommt der Fantasy-Part ins Spiel. Denn diese beiden erwachen wieder zum Leben... Dies ist wirklich eine Story, die es so noch nicht gegeben hat. Allerdings ist diese nur für Leser geeignet, die auch gerne mal Genre übergreifend lesen. Mir haben diese Verknüpfungen und ganz besonders die Sprünge zwischen den Zeiten ziemlich gut gefallen. Außerdem sind die Charaktere mit ihren kleinen menschlichen Fehlern durchweg richtig sympathisch dargestellt. Leider gibt es auch von nicht allzu positiven Aspekten zu berichten. So ist meiner Auffassung nach das größte Manko des Autors, dass er nicht den Blick für das Wesentliche hat. So sind manche Szenen sehr ausschweifend, andere hätte man sogar ganz weglassen können. Die eigentliche Handlung, so wie sie auf dem Klappentext des Buches angekündigt wird, beginnt erst nach knapp 200 Seiten. Da kann man sich gut vorstellen, dass der Lesegenuss nicht immer so das Wahre ist. Wäre die Handlung im allgemeinen nicht so interessant gewesen, hätte ich das Buch wahrscheinlich spätestens nach der Hälfte vorzeitig beendet. Daher ist mein Fazit eher durchwachsen: Gute Story, die Umsetzung wäre aber durchaus ausbaufähig gewesen! |
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Bewertung von Bellexr aus Mainz am 19.05.2010 |
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Mysteriöse Ereignisse auf der Krim, die bis in die Gegenwart reichen Als der Fotojournalist Michael Wilde den Auftrag erhält, für eine Fotoserie an den Südpol zu reisen, kommt dies seinem Gemütszustand nur recht. Durch einen Unfall liegt seine langjährige Freundin Kristin im Koma und Michael quält sich seitdem mit Schuldgefühlen. So genießt er die Abwechslung der beschwerlichen Anreise und schon schnell ist auch seine Abenteuerlust wieder geweckt und er stürzt sich voller Elan in das Abenteuer Südpol. Ohne Probleme findet er sich mit den unwegsamen Begebenheiten eines Forschungscamps zurecht und freundet sich schnell mit der Ärztin Charlotte und dem Wissenschaftler Darryl an. Als Darryl einen Tauchgang unternehmen will, ist Michael mit Begeisterung dabei, doch dieser Tauchgang wird sein Leben wie auch das der Bewohner des Forschungscamps entscheidend verändern. Nahe einem Gletscher ist eine Frau in Ketten gefesselt im Eis eingefroren, in ihrer Nähe wird noch eine Truhe entdeckt. Schnell kann er den Leiter den Forschungscamp von der Bergung überzeugen. Kaum ist die Eisleiche samt Truhe im Forschungscamp angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Sehr anschaulich erzählt Robert Masello das Leben auf einem Forschungscamp am Südpol mit seinen ganzen Unwegsamkeiten, die das menschenfeindliche Wetter mit sich bringen. So taucht man mühelos in die Story ein und auch die teils wissenschaftlichen Erklärungen einiger Forschungsgebiete sind informativ und interessant in die Story eingearbeitet. Und das ist die Geschichte auch anfangs bis ca. zur Mitte des Buches hin: Ein spannender, interessanter Wissenschaftsthriller. Tja, und dann wird’s mystisch bis phantastisch und – so ging es mir zumindest – ist man erst einmal etwas verwundert über die Wandlung, welche die Geschichte nimmt. Wenn man sich jedoch auf diesen Genrewechsel einlässt, bleibt die Story spannend erzählt, bedingt auch durch den wirklich flüssigen, lebendigen Schreibstil von Robert Masello. Die Geschichte wechselt ständig zwischen Michael, den Geschehnissen im Forschungscamp und dem Leben von Eleanor und Sinclair Ende des 19. Jahrhunderts, bis sich schließlich beide Handlungsstränge in der Gegenwart wiederfinden. Auch in der Gegenwart bekommt man durch Rückblicke von Eleanor und Sinclair ihre Geschichte bis zum Auffinden im Eis erzählt. Dies ist durchweg spannend umgesetzt und die Wechsel wurden vom Autor gut gelegt, somit ist ein Weiterlesen meist unumgänglich. Die Charaktere beschreibt der Autor sympathisch und detailreich, sodass man sehr schnell eine Vorstellung von ihnen erhält, besonders hier von seinem Protagonisten Michael. Allerdings sind die Figuren jetzt nicht unbedingt tiefgreifend beschrieben. So werden die Schuldgefühle von Michael, welche er durch den Unfall von Kristin hat, doch eher oberflächlich abgehandelt. Ok, dafür ist es halt auch ein Thriller bzw. Abenteuerroman, wo man dies auch nicht unbedingt erwartet. Warum der Autor diese Nebenstory jedoch eingebaut hat, bleibt mir ein Rätsel, da dies absolut unnötig für die Story ist und der Figur hierdurch keine Tiefe verliehen wird. Fazit: Was wie ein Wissenschaftsthriller beginnt, endet als Fantasy Roman mit Science Fiction-Einschlag. Wer sich auf diesen abrupten Genrewechsel einlässt, bekommt eine interessante, spannende Geschichte geboten. |
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| Bewertung von Bartie aus Hagen i.Bremischen am 24.03.2010 | |
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Michael wollte mit seiner Freundin Kristin die ganze Welt erforschen. Der tragische Unfall in den Kaskaden machte jedoch diese Pläne zunichte. Seitdem liegt Kristin in Koma und Michael, der sich des Unfalls schuldig fühlte, hat sich total aus dem aktiven Leben zurückgezogen. Doch dann bekommt er von dem Redakteur des Eco Travel Magazins einen Auftrag, der ihn auf das Ende der Welt versetzt: er soll über das Leben und die Arbeit auf einer Forschungsstation auf dem Südpol berichten. Er sieht den Auftrag als eine Chance mit der Vergangenheit abzuschließen, nimmt Abschied von Kristin und fliegt in die Antarktis. Beim Tauchen in dem Polarmeer entdeckt er auf dem Meeresgrund eine Weinflasche liegen. Bei dem Versuch die Flasche anzuheben, kommt er näher an ein Gletschereis, in dem zwei eingefrorene Gestalten verborgen waren: eine Frau und ein Mann, beide aus einer anderen, längst vergangenen Welt. Dieser Fund und die Versuche dem geheimnisvollen Par zu helfen, ändern vollkommen das Leben auf der Forschungsstation und das von Michael. Ich habe das Buch in vollen Zügen genossen. Vielleich weil ich weder einen Thriller noch einen Roman über Vampire erwartet habe. Die Lebensgeschichte des im Eis gefangengehaltenen Paares klang für mich wie ein Märchen und ich habe gehofft, dass sie wie fast jedes Märchen, glücklich endet. Die Kapitel über die Ereignisse und das Leben im neunzehnten Jahrhundert fand ich sehr interessant. Auch den Handlungsstrang über das Leben auf dem Südpol und die Forschungsarbeiten dort fand ich sehr informativ und faszinierend. Für mich war es eine erholsame fantasievolle Lektüre. |
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Bewertung von anyways aus greifswald am 12.03.2010 |
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Michael Wilde ist Journalist und Fotograf für das Eco –Travel - Magazine. Er liebt spektakuläre und gefährliche Recherchen die ihn um die ganze Welt reisen lassen. In seiner Freundin Kristin hat er die perfekte Partnerin für abenteuerliche Freizeitaktivitäten gefunden. Bei einem ihrer Ausflüge verletzt sich Kristin allerdings so stark, dass sie seitdem im Wachkoma liegt. Michaels Welt liegt in Trümmern, er ist von Selbstvorwürfen zerfressen und vollkommen antriebsgemindert. Zu ihren Eltern hatte er vor dem Unfall auch schon keinen guten Kontakt, jetzt ist er noch viel schlechter. Auch die Antidepressiva bringen ihm nicht das alte Lebensgefühl wieder. In dieser Phase unterbreitet ihm sein Freund und Kollege den Auftrag in der Polarforschungsstation Port Adelié am Südpol für das Journal zu recherchieren. Michael greift sofort zu, um seiner düsteren Umgebung und den ebenso düsteren Gedanken zu entkommen. Gemeinsam mit dem Wissenschaftler Darryl und der Afroamerikanische Ärztin Dr. Charlotte Barnes kommt er in Port Adelié an. Das Leben am Pol ist mehr als unwirtlich, neben Schnee, Eis und Stürmen haben die Gastbewohner auch mit der ewigen Sonne zu kämpfen, die den Tag- und Nachtrhythmus völlig durcheinander bringt. Für Michael allerdings die richtige Abwechslung, er fotografiert Menschen, Umgebung und die Tierwelt, begleitet den Führer der Hundestaffel zur alten , verlassenen Walfangstation der Norweger und taucht mit Darryl, dem Meeresbiologen, ins Südpolarmeer auf der Suche nach seltenen Exemplaren ab. Auf einer dieser Tauchgänge macht er eine bemerkenswerte Entdeckung. Gefangen im ewigen Unterwassereis des Südpols sind die Leichen einer Frau und einer weiteren Person. Unter schwierigen Bedingungen werden die beiden Körper aus dem Eis gefräst und auf die Forschungsstation gebracht. Mit der Unterbringung der beiden Leichen gehen aber zeitgleich einige merkwürdige und absonderliche Geschehnisse einher, die die Weltvorstellungen von Charlotte, Darryl und Michael völlig durcheinander bringen… Robert Masallo versteht es gut, die Realität mit fantastischen und mystischen Elementen zu verbinden. Auch wenn ich persönlich selten Fantasieromane lese, hat mich diese Geschichte zumindest bis zur Hälfte des Buches gefesselt. Die Charaktere sind glaubhaft dargestellt, einzig die Figur des Lieutnant Sinclair Archibald Copley wird im zweiten Teil des Buches so negativ beschrieben, so dass man diese Figur mit der im ersten Teil des Buches kaum in Verbindung setzen kann. Auch das Ende des Buches ist leider sehr vorhersehbar, rührselig und ein wenig kitschig. Trotz dieser kleinen Makel habe ich es gerne gelesen. |
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| Bewertung von meiflower am 30.01.2010 | |
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Nachem ich die ersten Seiten gelesen hatte, fielen mir sofort die beiden Handlungsstränge auf, die mit fortschreitender Handlung immer weiter zusammenlaufen, um gegen Ende des Buches zu verschmelzen. Die Erzählweise, in der mehere Handlungsstränge parallel laufen gelassen werden, liegt mir generell nicht. Es ist nicht so, dass man die vorherige Handlung während eines Kapitels vergisst, allerdings wird die aufgebaute Spannung/Handlung jedes Mal neu unterbrochen. So habe ich zeitweise Kapitel übersprungen, um einer Handlung über mehrere Kapitel folgen zu können. Gut hingegen gefallen hat mir zu Beginn bis etwa zur Mitte des Buches der Inhalt der Plots. Spannend, logisch, klar - in zwei unterschiedlichen Jahrhunderten spielend. Mit zunehmender Annäherung beider Geschichten wurde die Handlung in meinen Augen immer "ausgedachter", sie schien mir häufig zu sehr der Phantasie entsprungen. Einmal mehr wurde mir klar, dass Vampirgeschichten offenbar nicht zu "meinem Metier" gehören. Alles in allem ist es eine sprachlich gute Arbeit, die ich allerdings nicht nochmal lesen müsste. |
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