Das verbotene Zimmer - Hayes, Sam

Das verbotene Zimmer

Roman. Deutsche Erstausgabe

Sam Hayes 

Aus d. Engl. v. Carola Kasperek
Broschiertes Buch
 
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Das verbotene Zimmer

In einem Kinderheim geschehen schreckliche Dinge. Kinder werden in dunkle Zimmer gebracht, von Männern, denen sie vertrauen sollen. Eine Zeugin sagt aus und muss untertauchen. Jahre später: Nina führt mit Mick und Tochter Josie ein sorgloses Leben. Bis ein Mann auftaucht, und Ninas Vergangenheit auf einmal wieder lebendig wird. Doch dann verschwindet Josie, und Nina steht vor dem schwersten Weg ihres Lebens.


Produktinformation

  • Verlag: List Tb.
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 512 S.
  • Seitenzahl: 512
  • List Taschenbücher Bd.61025
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 125mm x 30mm
  • Gewicht: 429g
  • ISBN-13: 9783548610252
  • ISBN-10: 3548610250
  • Best.Nr.: 32460597
Sam Hayes ist im englischen Coventry geboren. Nach dem Schulabschluss wollte sie Pilotin werden und lernte fliegen, war dann aber in anderen Berufen, u.a. als Privatdetektivin, Buchhalterin und Kellnerin tätig. Sie lebte in Australien und den USA und kehrte schließlich mit ihrem australischen Ehemann und den drei Kindern in ihre westenglische Heimat zurück. Für ihre Kurzgeschichten hat sie mehrere Preise erhalten.

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Kundenbewertungen zu "Das verbotene Zimmer" von "Sam Hayes"

13 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.2 von 5 Sterne bei 13 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 30.03.2013   ausgezeichnet
Spannend und erschütternd

Zum Inhalt dieses Buches möchte ich nicht allzuviel sagen, um nicht zuviel zu verraten und die Spannung vorwegzunehmen. Nur soviel, dass hier die Geschichte von Nina Kennedy erzählt wird, die als Ava in einem Kinderheim aufwächst, in dem schreckliche Dinge geschehen. Nina lebt scheinbar glücklich zusammen mit ihrem Mann Mick und ihrer Tochter Josie, bis die Vergangenheit sie einholt und sie etwas Unfassbares erkennen muss.

Die Geschichte wird in mehreren Erzählsträngen erzählt, die anfangs etwas verwirrend erscheinen können, da der Zusammenhang nicht ganz klar ist. Aber nach und nach setzt sich das Bild wie bei einem Puzzle zusammen und es entwickelt sich eine äußerst spannende, aber auch unglaublich erschütternde Geschichte. Die Autorin versteht es mit ihrem gut lesbaren Schreibstil, die Spannung bis zum Schluß immer weiter aufzubauen und zu steigern. Auch wenn man - allerdings erst ziemlich am Ende - ahnt wohin das Ganze führt, liest man das Buch vollkommen gefesselt weiter und kann es kaum aus der Hand legen. Es ist einfach unvorstellbar grausam und traurig, um so mehr , da das Thema leider immer wieder aktuell ist. Die Autorin geht mit diesem schwierigen Thema meines Erachtens sehr einfühlsam um, sie beschönigt nichts, greift aber auch nicht zu allzu drastischen Mitteln. Auch die Charaktere haben mich überzeugt . Insbesondere konnte ich mich gut in die Situation von Nina hineindenken.

Das Buch ist sicher keine "leichte" Lektüre, da das Thema recht brisant ist und einen doch ziemlich erschüttert. Aber es ist auf jeden Fall lesenswert für jeden , der es spannend mag und sich nicht scheut , sich mit dem Thema " Kindesmissbrauch " auseinanderzusetzen .

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 15.04.2012   ausgezeichnet
Obwohl das Buch ziemlich leicht durchschaubar ist, hat es mir sehr gut gefallen. Für alle, die einen guten und teilweise spannenden Roman suchen, eignet sich dieses Buch sicher gut.

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Bewertung von sendorra aus Köln am 21.09.2011   weniger gut
Viele positive bis begeisterte Kritiken habe ich über das dritte auf Deutsch erschienene Werk der Britin Sam Hayes gelesen. Deswegen freute ich mich sehr, als ich "Das verbotene Zimmer" endlich in den Händen hielt. Leider hat der Roman meine Erwartungen mehr als enttäuscht.

=== Geheimnisreicher Einstieg ===

Nina Kennedy führt mit ihrem Mann Mick und ihrer Tochter Josie ein offensichtlich idyllisches Leben. Sie hat gerade einen wichtigen Auftrag als Maskenbildnerin ergattert, wohnt in einem Haus am Meer und führt eine glückliche, leidenschaftliche Ehe. Doch ist dies alles vielleicht zu schön, um wahr zu sein? Was versucht sie zu verbergen?

Frankie Gerrard beginnt ihre neue Stelle als Assistentin der Hausmutter des Mädcheninternats Roecliff Hall. Frankie scheint ein dunkles Geheimnis mit sich zu tragen, reagiert allergisch auf Fragen nach ihrer Vergangenheit. Ihr Verhalten ist seltsam - suchend, forschend und sich versteckend zugleich. Was hat es mit Frankie auf sich?

Die kleine Ava wird von ihrem überforderten, trunksüchtigen Vater im Roecliff Kinderheim abgegeben. In diesem Heim geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Kinder werden nachts aus ihren Betten geholt, verschwinden gar für immer. Ava wächst heran und bekommt immer mehr mit. Zu viel?

=== Wirr getarntes, plattes Konstrukt ===

Verwirrt? Kein Wunder! Hayes trickst und druckst herum und verschachtelt ihre Geschichte dermaßen, dass dem geneigten Leser erst recht spät aufgeht, wie platt, durchschaubar, unglaubwürdig und konstruiert das Ganze ist.

Der schnelle Wechsel zwischen Charakteren, Erzählperspektiven und Zeitebenen macht anfangs auch wirklich Spaß. Die einfache Sprache der Autorin lässt sich flüssig lesen. Die Szenenwechsel schüren Spannung. Die Fragen danach, was vorgeht, was wahr und wer wer ist, stellen sich unbändig und machen neugierig.

Recht schwer fällt es allerdings nicht, all das zu verstehen. Und dann ist die Luft raus. Hayes zieht zig Stereotypen aus der Frauenkrimi-Schublade aus dem Hut. Die Geschichte strotzt nur so vor "Überraschungselementen", dummen Charakteren und Oberflächlichkeit. Da bleibt vom anfänglichen Lesespaß nicht viel übrig.

Das ist schade, denn Reizthemen wie (Kindes-)Missbrauch, Scheuklappen, Gruppendynamik, Identitätsverlust, Menschenkenntnis sind spannend und können Augen öffnen und in die Seele treffen. Auch als Krimi.

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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011   gut
Verwirrung pur
.Ich hab sehr lange gebraucht, bis mich das Buch gefesselt hat. Was nicht an Sprache oder Ausdruck lag sondern eher daran, dass sehr viele Handlungen parallel erzählt werden und man nicht weiß, wie die zusammenhängen. Normalerweise ist das kein Problem und steigert die Spannung, aber hier war es einfach zu lang.

Das Ende hat mich dann aber total gefangen genommen und nicht mehr losgelassen, vor allem der Plot ist mehr als überraschend und ungewohnt

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Bewertung von Lanara am 14.06.2011   gut
Zum Inhalt:

Ava wird als Kind in das Kinderheim Roecliffe gebracht. Dort geschehen seltsame Dinge: Kinder verschwinden - manchmal kommen sie wieder zurück, manchmal nie wieder.

Nina ist glücklich verheiratet, hat eine Tochter und ist erfolgreich im Beruf. Doch sie hütet ein Geheimnis.

Frankie fängt aus Hausdame im Internat Roecliffe an. Auch sie hütet ein Geheimnis.

Zum Buch:

Die drei Erzählstränge werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Was zu Anfang noch verwirrend erscheint, wird im Laufe des Buches klarer - die Fäden beginnen, sich zu verweben. Die immer wechselnden Perspektiven halten die Spannung während des Lesens aufrecht.

Der Schreibstil hat mir zu Beginn nicht so gut gefallen. Meist bin ich beim Lesen recht schnell in der Handlung - hier kam ich mir eher vor wie ein Beobachter von außen. Ungefähr ab der Hälfte des Buches hat es mich dann aber doch gepackt und ich wollte nicht mehr aufhören mit Lesen. Das Thema Kindesmißbrauch ist ein sensibles Thema, aber Sam Hayes konnte es gut umsetzen. Die Beklemmung war zu spüren, auch ohne dass sie zu sehr ins Detail gehen musste. Auch der Schluß war spannend - eine Wendung, auf die ich nicht gekommen wäre.

Trotzdem nur 3 von 5 Sternen: Zum einen, weil ich den Schreibstil eben etwas gewöhnungsbedürftig empfand und zum anderen, weil das Ende dann doch ein wenig zu kitschig war.

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Bewertung von lenchen_196 aus Bayern am 01.06.2011   sehr gut
Die schlimme Vergangenheit lässt nicht los

Es gibt Dinge, die man nie vergisst. Die Erinnerungen werden immer wieder wach. Die Geschehnisse aus der Kindheit verfolgen einen sein ganzes Leben lang. Die schrecklichen Monster kehren zurück. Und das nicht nur in Träumen.

Der Roman von Sam Hayes zieht sich in drei Erzählsträngen.
Das kleine Mädchen Ava lebt in einem Kinderheim, obwohl sie einen Vater hat. Da passiert regelmäßig etwas Unfassbares. Die Kinder werden missbraucht, viele verschwinden danach für ewig. Und keiner rührt sich, es herrscht Schweigen. Ava, die Augenzeugin, erzählt uns aus der Ich-Perspektive über die schlimmen Ereignisse, über die bedrückende Atmosphäre im Internat. Ihre beste Freundin leidet besonders schlimm darunter.

Die auf den ersten Blick erfolgreiche Film-Visagistin Nina Kennedy lebt glücklich mit ihrem Mann und ihrer gemeinsamen Tochter. Aber alles ist nicht so, wie es scheint. Plötzlich erscheint in ihrem Leben ein Mann, den sie am liebsten nie wieder sehen würde.

Noch eine weitere Person – Frankie Gerrard kommt an einer Mädchenschule an, wo sie kurzfristig einen Job bekommen hat. Dieser Abschnitt wird auch aus der Ich-Perspektive erzählt. Frankie widmet sich dem Enthüllen eines Geheimnisses aus der Vergangenheit, das die Schule verbirgt. Ein Lehrer namens Adam hat auch eigenes Interesse, das mit diesen Geschehnissen zusammenhängt.

Langsam führt die Autorin diese drei Stränge zusammen. Alle einzelnen Teile passen endlich in das Bild, das der Leser vor seinen Augen sieht. Erst scheinen die drei Schicksale nicht miteinander verbunden zu sein. Trotzdem hat man Gefühl, es dreht sich alles um ein Geheimnis, zu dem alle drei Hauptfiguren eigene Beziehungen haben. Zwar verrät uns die Buchbeschreibung die Hauptidee dieses Krimis (was eigentlich nicht sein soll, oder?), habe ich diesen Teil nicht gelesen (lese ich nie vor dem Buch) und fand die Geschichte meisterhaft geknüpft und interessant aufgebaut.

Die Handlung entwickelt sich nicht schnell, bleibt aber spannend. Der Zusammenhang aller Personen wird immer klarer. Das Hauptthema des Romans, Pädophilie, stellt Sam Hayes gekonnt dar, ohne Überfluss, aber sehr ergreifend.
Der Stil der Autorin gefällt mir richtig gut, das Buch liest sich recht flüssig. Die finalen Szenen sind echt fesselnd geschrieben, obwohl nicht immer wahrheitsgetreu, eher nach dem Hollywood-Standard. Der Roman ist auf jeden Fall lesenswert. Die Idee, die Umsetzung, die Charaktere, alles ist der Autorin sehr gelungen.
Mein Fazit: empfehlenswerte Lektüre.

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Bewertung von MsBookeria am 22.05.2011   sehr gut
Dies ist die Geschichte von Ava, die nachdem ihre Mutter gestorben ist und ihr Vater sich im Alkohol verliert als Kind in ein Kinderheim kommt. In dem Kinderheim gehen unter den Kindern Gerüchte um von Monstern und Kobolden, die nachts zu den Kindern kommen und sie holen. Des Öfteren verschwinden Kinder in der Nacht. Mache kommen nie wieder, andere schon, aber immer ohne zu erzählen, was ihnen erfahren ist. Die Betreuerinnen halten sich bedeckt und tun alle Anfragen als Hirngespinste ab. Sie verbringt einige Jahre in dem Heim bis ein kleines Mädchen mit dem Namen Betsy kommt. Sie nimmt sich ihrer an und sie werden Freundinnen und passen auf sich gegenseitig auf. Irgendwann nach einiger Zeit wird auch Ava geholt…

Dies Buch ist ebenfalls die Geschichte von Nina, die als Maskenbildnerin arbeitet, verheiratet mit dem Künstler namens Mick. Sie haben auch eine 15jährige Tochter namens Josie und ihr Leben scheint perfekt bis sie eines Tages ein Kuvert im Briefkasten findet mit einer Haarspange, denn Nina hat ein großes Geheimnis von dem sie noch nicht einmal ihrem Mann erzählt hat.

Der dritte Handlungsstrang befasst sich mit Frankie. Sie hat gerade eine Zusage von einem Internat als Lehrerin bekommen und tritt nun ihr erstes Jahr in der neuen Schule an. Sie schottet sich von allen anderen ab und versucht einen näheren Kontakt zu meiden. Dennoch lernt sie dort einen anderen Lehrer kennen. Adam und sie beginnen sich besser kennenzulernen und sie erfährt, dass er mal eine Schwester hatte, von der er getrennt wurde und die an diesem Ort in einem Kinderheim lebte. Aus dem damaligen Kinderheim wurde später das heutige Internat. Zusammen beginnen sie die Geheimnisse, die hier vor langer Zeit ereignet hatten aufzudecken, wie es dazu kam, dass das Kinderhiem geschlossen wurde. Adam wird noch herausfinden, dass Frankie mehr weiß, als er sich je vorgestellt hätte.

Das Buch ist in drei Handlungsstränge aufgeteilt, die abwechselnd erzählt werden. Dabei liegen zwei der Stränge von Ava und Nina in der Vergangenheit und der Erzählstang von Frankie in der Gegenwart. Umso mehr das Buch voranschreitet, desto mehr fügen sich die Puzzleteile zusammen die Stränge beginnen sich zu verbinden und werden entwirrt.

Mir gefiel das Buch wirklich sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig und es wird von Anfang an Spannung aufgebaut, die das gesamte Buch über weitergeführt wird und schließlich in einen für mich teils unerwarteten Plot endet. Jedoch fiel es mir etwas schwer der Handlung zu folgen bzw. sie einzuordnen, denn anfangs scheinen die drei Protagonistinnen nichts gemeinsam zu haben, erst mit der Zeit bekommt man immer mehr Hinweise und das Bild fügt sich immer weiter zusammen.

Es ist eine traurige Geschichte, die ein Ende hat, welches den Leser mit gemischten Gefühlen zurücklässt, wenn man das Buch zugeschlagen hat. Auf jeden Fall empfehlenswert.

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Bewertung von mel.e aus leopoldshöhe am 12.05.2011   ausgezeichnet
Am Anfang ist es ein wenig verwirrend, denn Gegenwärtiges und Geschehenes werden fast zeitnah erzählt.
Die weiblichen Hauptpersonen Frankie, Nina und Ava fügen sich hinterher wie ein Puzzle zusammen, aber am Anfang bin ich nicht durchgestiegen, wer wer ist udn wieso und weshalb und warum die Geschichten oder Gedanken dieser drei Frauen erzählt werden.
Das Geschehen zu verfolgen ist dennoch nicht schwer und wenn man erstmal dahintergestiegen ist, um was es hier letztendlich geht, kommt erst der Schock und dann die Erkenntnis. Ich mag nicht soviel über das Geschehen schreiben um die Spannung nicht zu nehmen, aber lasst euch gesagt sein, der Kinderschänderring der damals um Marc Dutroux aufgedeckt wurde ist ähnlich schockierend gewesen. Da ich selbst Kinder habe, die ich gerne vor allem Bösen beschützen möchte, hat mich das Schicksal der Kinder, die missbraucht, misshandelt und sogar manchmal getötet im Schutzmantel des Kinderheims, denn Kinder ohne Eltern vermisst niemand. Grausam und für mich zartbesaiteten Menschen sehr, sehr schockierend. Es handelt sich hier zwar um Fiktion, aber Kinderschänder, Kinderpornoringe und Pädophile gibt es tatsächlich und niemand weiß, wieviele Kinder jetzt in diesem Moment, wo du diesen Bericht liest, in der ganzen Welt misshandelt und missbraucht werden. Leider bin nicht nur ich machtlos und entsetzt, aber ich hoffe, daß ich meinen Mund aufmache, wenn mich ein Verdacht befällt und handle nicht wie einige der Mitarbeiter/innen des Kinderheims in einen Mantel des Schweigens, aus Angst meinen Job zu verlieren.


Das Buch ist spannend und wirklich so geschrieben, daß es mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Ich konnte es kaum aus den Händen legen und als dann noch Ninas Tochter Josie in Gefahr gerät hat mir echt der Atem gestockt. Ich kann euch nur empfehlen dieses Buch zu kaufen und zu Lesen.
Zu Josie mag ich nur hinzufügen, daß ihr bitte, bitte auf eure Kinder aufpassen solltet und wenn ihr bemerkt, daß sie sich verändern, dann forscht nach und lasst nicht locker bis ihr wisst, was in euren Kindern vorgeht! Für mich ist klar, daß ich den Internetkonsum meiner beiden Größeren von nun an mehr kontrolliere und auch wissen will auf was für Seiten sie sich tummeln.

Der große Showdown fast am Ende des Buches hat mich dermassen geschockt, daß ich wirklich fast Tränen der Wut hatte. Ich mag jetzt nichts genaueres darüber schreiben, denn dann würde ich dem Roman die ganze Spannung nehmen. Ich will euch so wenig wie möglich von der Handlung offenbaren, damit ihr noch das Interesse habt das Buch zu Lesen. Wenn ich alles vorwegnehme, braucht sich niemand mehr das Buch anzuschaffen oder auszuleihen!

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Bewertung von coffee2go aus Österreich am 03.05.2011   ausgezeichnet
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Nina lebt mit ihrem Ehemann Mick und ihrer hübschen Teenager-Tochter Josie ein glückliches und sorgenfreies Leben und auch beruflich ist sie sehr erfolgreich.
Die kleine Ava lebt nach dem Tod ihrer Mutter zuerst alleine mit ihrem alkoholkranken Vater, der sie dann in ein Waisenhaus bringt, da er nicht mehr für sie sorgen kann.
Frankie arbeitet in einem Mädcheninternat und kümmert sich dort um die kleinen und großen Sorgen der Mädchen.

Meine Meinung zum Buch:
Sam Hayes hat einen interessanten Stil gewählt, indem sie unterschiedliche Handlungsstränge gleichzeitig einführt und parallel laufen lässt, bis sich diese dann etwa in der Mitte des Buches zusammenfügen. Mich hat sie damit auf alle Fälle sehr gefesselt, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Die Themen Kindesmissbrauch und die Situation von Waisenkindern wurden sehr traurig und ausführlich behandelt, was dem Buch zusätzlich Tiefe verliehen hat und mich emotional auch sehr angesprochen hat. Gut gefunden habe ich auch, dass das Thema „Internetforen“ und die Abhängigkeit von virtuellen Freunden bei Jugendlichen auch thematisiert wurde.
Die Aussage von Ninas Freundin Laura habe ich als sehr zutreffend gefunden, in der sie Nina klarlegte, dass sie mit ihrem glücklichen Leben viel tiefer fallen kann, als jemand, der ein ohnehin schon ein weniger gutes führt.
Mein einziger Kritikpunkt bezieht sich auf das Ende des Buches: Hier ist mir die Aufklärung am Schluss zu plötzlich gewesen, die Ereignisse überschlagen sich förmlich und das Finale war für mich zu klischeehaft und unrealistisch.

Cover und Titel:
Das Cover mit dem Bild des traurigen, nachdenklichen Mädchens, finde ich sehr passend für das Buch gewählt. Es spiegelt die geschilderten Situationen der Waisenhauskinder im Buch wieder.

Mein Fazit:
Ich kann „Das verbotene Zimmer“ sehr empfehlen für LeserInnen, die gerne Bücher mit tiefergreifendem Hintergrund, auch über traurige Lebensgeschichten, lesen.

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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 26.04.2011   ausgezeichnet
Nina führt eine harmonische, glückliche Ehe mit ihrem Mann Mick. Sie ist Maskenbildnerin, er Künstler. Freude behaupten, sie seien seelenverwandt. Ihre Tochter Josie ist fünfzehn und wie Mädchen in diesem Alter nun mal sind: Schwierig. Das Leben der drei könnte nicht schöner sein. Nina bekommt einen riesen Auftrag für einen Film, Micks Werke werden endlich in der Kunstszene anerkannt und die Aufträge überhäufen sich. Wäre da nicht Ninas Vergangenheit, die sie plötzlich und unerwartet wieder einholt. Der Tag begann wie jeder andere auch, dann zog das Grauen ein und nichts ist mehr, wie es war.

Das Cover zeigt ein junges Mädchen, in weiß gekleidet, blickt es nach unten. Leider finde ich es nicht sehr aussagekräftig. Zusammen mit dem Kalpptext und dem Aufdruck Roman, wäre ich einfach an dem Buch vorbei gegangen. Das Bild hätte für mich wesentlich kraftvoller sein müssen und nicht einfach ein Kind, welches evtl. eine Raupe beobachtet oder auf ihr Essen starrt!

Sam Hayes hat ein wunderbar aussagekräftiges, spannendes und berührendes Werk geschaffen! Der Schreibstil ist absolut fesselnd, regt aber auch zum Nachdenken an. Die Protagonistin Nina begleitet der Leser auf ihrer Lebensreise, wobei die Zeiten und die Örtlichkeiten ständig wechseln. Die Autorin hat dies in viele Einzelkapitel gegliedert und so bleibt alles überschaubar. Eine unglaubliche Geschichte baut sich vor dem inneren Auge auf. Man fiebert mit und macht sich seine Gedanken. Der Spannungsbogen wird kontinuierlich hoch gehalten und auch das Ende ist alles andere als enttäuschend, denn die Fäden laufen zusammen.

Das Grundthema der Pädophelie ist gewagt, aber meisterhaft umgesetzt. Die Autorin zeigt Erklärungen, warum einzelnen Personen die Augen vor diesen Gräueltaten verschließen: Angst um den Job, Angst um das eigene Überleben, oder auch einfach das nicht wahrhaben wollen. Jeder sollte die Augen offen halten, damit das Wertvollste was wir haben, nicht in Gefahr gerät: unsere Kinder.

Mein Fazit: Wer einen gemütlichen Roman erwartet, wird bitter enttäuscht werden, denn dieses Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

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