Das Schweigen der Toten - Ritter, Todd

Das Schweigen der Toten

Thriller. Deutsche Erstausgabe

Todd Ritter 

Aus d. Engl. v. Windgassen, Michael
Broschiertes Buch
 
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Das Schweigen der Toten

Ein gefesselter Mann, die Augen verbunden. Er lauscht in die Dunkelheit und hört Schritte. Er will schreien und kann es nicht.
Seit Menschengedenken hat sich in Perry Hollow kein Gewaltverbrechen ereignet. Doch an diesem Morgen wird ein Bürger des kleinen Ortes gefunden: In einem Sarg, die Lippen zugenäht, der Körper ausgeblutet. Während sich Kat Campbell, Sheriff der kleinen Stadt, an die Ermittlungen macht, geht bei der Perry Hollow Gazette der Text für eine Traueranzeige ein. Todeszeit: In einer halben Stunde.


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 379 S. 190 mm
  • Seitenzahl: 379
  • rororo Taschenbücher Nr.25588
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 115mm
  • Gewicht: 320g
  • ISBN-13: 9783499255885
  • ISBN-10: 349925588X
  • Best.Nr.: 29879581
Todd Ritter, geboren im ländlichen Pennsylvania, begann seine Karriere als Filmkritiker und war dann als Polizeireporter tätig. Seit vielen Jahren ist er Journalist bei "The Star-Ledger", New Jerseys größter Tageszeitung. Er schreibt erfolgreich Theaterstücke und Kurzgeschichten. Das Schweigen der Toten ist sein erster Roman.

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Bewertung von tassieteufel am 25.07.2012   gut
In dem kleinen Ort Perry Hollow in Pennsylvania passiert so gut wie nichts und schon gar kein Schwerverbrechen, um so schockierter sind die Einwohner, als ein Bewohner des Ortes mit ausgeblutetem Körper und zugenähten Lippen in einem Sarg am Straßenrand aufgefunden wird. Für Polizeichief Kat Campbell ist es der erste Mord überhaupt und so ist sie froh, als die zuständige Landespolizei mit einem Team zu Hilfe geschickt wird, denn der Tote wird nicht das einzige Opfer bleiben. Insgesamt gesehen ist der Erstling von Todd Ritter ganz ok, allerdings hat man hier keinen Thriller vor sich, der aus der Masse herausragt. Nach einem furiosen Prolog, der nichts für Zartbeseitete ist und einigen ganz spannenden Kapiteln in denen hektisch ermittelt wird, flacht der Spannungsbogen zusehends ab, indem der Autor versucht, den Leser auf eine falsche Fährte zu locken, mit der Annahme, der Täter sei gefaßt, ist erst mal die Luft raus und da dann doch noch recht viele Kapitel vor dem Leser liegen, ahnt man natürlich, das der wahre Täter noch nicht gefaßt ist. Das Ende ist dann wieder recht spannend mit einigen ziemlich blutigen Szenen, aber zwischendrin verlaufen die Ermittlungen eben recht zäh u. holprig. Ziemlich gruselig fand ich ja die Beschreibungen, wie eine Leiche einbalsamiert wird,das war irgendwie unheimlicher als die blutigen Folterszenen, allein die Vorstellung, daß das jemand täglich als Beruf machen muß, hat mir eine Gänsehaut verursacht. Aber ein paar blutige oder gruselige Szenen machen eben noch kein gutes Buch allein! Ich will aber nicht nur rumkritteln, der Schreibstil ist recht flüssig, man kann das Buch flott lesen und die Figurenzeichnung ist im Großen und Ganzen auch gut gelungen. Sehr positiv habe ich empfunden, das zwischen der alleinerziehenden Polizeichefin und Nick Donnelly, dem Leiter des Teams der Landespolizei keinerlei amuröse Geschichten abliefen, wie das ja leider so oft episch breit in Szene gesetzt wird, sondern die beiden einfach nur Freunde wurden.

Fazit: Anfang und Ende sind ziemlich spannend, dazwischen gibt es doch diverse Längen und die detailreiche Schilderung von blutigen Szenen reicht eben nicht aus für einen guten Thriller, für einen Erstling ist das Buch aber ganz ok, man kann hier ein paar mehr oder weniger spannende Lesestunden verbringen!

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Bewertung von Themistokeles am 20.12.2011   gut
Inhalt: In der Kleinstadt Perry Hollow wird am Straßenrand eine Kiste aufgefunden, die große Ähnlichkeit mit einem Sarg aufweist. Als Sheriff Kat Campbell am Fundort eintrifft, muss sie schnell feststellen, dass die Ähnlichkeit nicht nur äußerlich ist, denn in der Kiste befindet sich ein Bürger ihrer Stadt, tot, blutleer und mit zugenähten Lippen sowie einer genähten Wunde am Hals.
Zudem erhält Henry Groll, der bei der Lokalzeitung für die Nachrufte verantwortlich ist und sich nie groß Freunde in der Stadt gesucht hat und lieber für sich allein gelebt hat, ein Fax auf dem die Todeszeit des Ermordeten angegeben ist. Nur wurde das Fax schon eine halbe Stunde vor der angegebenen Todeszeit verschickt.
Die Fahndung nach dem Mörder läuft ab diesem Punkt auf Hochtouren, denn die Angst vor einem weiteren Mord ist groß und einen solchen will Sheriff Kat Campbell um jeden Preis verhindern.

Meinung: Die Handlung dieses Thrillers weicht nicht wirklich von der anderer Thriller ab und auch die Mordmethoden, noch die Auswahl der Opfer oder das Motiv des Mörders sind etwas besonderes. Von daher handelt es sich auf keinen Fall um ein überragendes oder überraschendes Werk, da man weder besonders dazu verleitet wird Ekel oder Angst zu empfinden, wie Thriller es oft versuchen heraufzubeschwören, noch etwas vollkommen unerwartetes passiert. Jedoch erhält man einen grundsoliden Thriller.
Die Charaktere entsprechen stark dem Bild, das aktuelle in Thriller vorherrscht: Irgendeine traumatische bzw. schreckliche Erfahrung in der Vergangenheit liegt, sowohl auch bei den Polizisten und anderen wichtigen Charakteren vor und nicht ausschließlich beim Mörder. Insgesamt sind die Charaktere nicht vollkommen flach, jedoch auch nicht plastisch genug, um sie als real zu empfinden. Insbesondere, was die Gegenwart der Charaktere anbelangt trifft diese Tatsache zu, da die Vergangenheit meist recht ausgearbeitet ist.
Überrascht hat mich, dass ich jedoch ehrlich sehr lange vom falschen Täter ausgegangen bin und das bis sehr kurz vor der Auflösung, auch wenn ich von der Richtung her schon sehr gut lag.
Alles in allem also ein ordentlicher Thriller, auch wenn das Ende in meinen Augen nicht ganz stimmig und er nicht viel neues zu bieten hat.

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Bewertung von micra-cat aus bordesholm am 12.12.2011   sehr gut
Das Erstlingswerk von Todd Ritter beginnt sehr spannend mit einem kurzen Epilog, bei dem man sehr anschaulich und sozusagen live erlebt, wie jemand ums Leben kommt, aber nicht um wen es sich dabei handelt und weshalb er getötet wird.

Kat Campbell, Polizeichefin im verschlafenen Perry Hollow, hat normalerweise einen überwiegend ruhigen Job, der eher darin liegt Katzen aus Bäumen zu retten als Verbrechen aufzuklären. Doch dann meldet der hiesige Florist den Diebstahl seines Lieferwagens nebst Pistole. Wobei man dies genaugenommen nicht mal als Diebstahl bezeichnen kann, denn der Wagen war nicht verschlossen und im Handschuhfach befand sich neben der entwendeten Waffe auch der Zündschlüssel.

Kurz darauf wird der Polizei auch noch der Fund einer sargähnlichen Kiste, die am Straßenrand abgestellt wurde, gemeldet. Und die Befürchtungen bestätigen sich, in der vermeintlichen Kiste befindet sich ein Toter. Ein 67jähriger Einwohner des Orts, der grausam mißhandelt wurde und dem man den Mund zugenäht hat…

Und wie der Titel schon verspricht, folgen noch weitere Tote… Die Namen der Toten werden Henry Goll, dem Journalisten einer Tageszeitung und Experte für Nachrufe, vorab per Fax mitgeteilt. Was zunächst nach einem Scherz aussieht, erweist sich als Möglichkeit für Kat und ihren Kollegen Nick, durch schnelles und kluges Eingreifen die Morde evtl. noch verhindern zu können.

Nachdem ich in die Leseprobe hineingeschnuppert habe war für mich klar dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte, denn der Einblick auf die Bewohner von Perry Hollow hat mir sehr gefallen. Kat als alleinerziehende Mutter mit einem behinderten Jungen und auch die restlichen Hauptfiguren mit ihren großen und kleinen Macken und Geheimnissen fand ich sehr interessant. Das Buch hat mich sehr gefesselt und ich konnte kaum aufhören zu lesen, bis sich endlich das Rätsel um die Toten aufgeklärt hatte.

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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011   sehr gut
Gelungenes Debut
.Dem Autor gelingt es von Anfang an Spannung aufzubauen und den Leser zu fesseln. Manche Szenen werden wirklich beklemmend geschildert, z.B. die, in der sich Henry lebendig begraben lässt um den Täter zu fangen. Dieses Buch lebt von unorthodoxen Ermittlungsmethoden, toll gezeichneten Charakteren, die alle ihre kleinen Fehler und Makel haben und von einer Story, die mal wirklich was Neues bietet.

Teilweise recht blutig und krass ist die Handlung und der Plot wirklich nicht vorhersehbar.

Leider wirkt die Story an den Kapitelenden immer etwas abgehackt, aber der Autor findet schnell wieder den Bogen und führt den Leser wieder zurück.

Ein sehr gelungenes Krimidebut von einem Schriftsteller, von dem ich gern mehr lesen würde

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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 09.05.2011   gut
Perry Hollow ist ein kleiner idyllischer Ort, in dem jeder jeden kennt. Umso schockierender ist der Fund, der eines Tages gemacht wird. Ein Bürger der kleinen Stadt wird tot in einem hölzernen Sarg aufgefunden. Doch das ist noch nicht alles. Die Lippen des Mannes sind zugenäht und in seinem Körper findet sich kein einziger Tropfen Blut mehr. Für Chief Kat Campbell, ist das nicht nur die erste Leiche, sondern auch der erste Mordfall an dem sie ermitteln muss.
Gleichzeitig geht bei der Perry Hollow Gazette, der örtlichen Zeitung, eine Traueranzeige einer anderen Person ein. Das wäre nicht so ungewöhnlich, wenn der Tod nicht erst in einer halben Stunde eintreffen würde... Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

Zunächst hört sich "Das Schweigen der Toten" richtig spannend an. Die Morde um die es in diesem Thriller geht, sind sehr blutig und detailliert beschrieben. Fans von solchen Details kommen hier schon mal voll auf ihre Kosten.
Die Protagonisten sind auch so beschrieben, dass der Leser alles ganz klar vor Augen hat. Der Schreibstil ist auch sehr flüssig beschrieben, so dass man das Buch recht schnell durchlesen kann.

Dennoch darf man von dem Thriller Debüt von Todd Ritter nicht allzu viel erwarten. Die Ermittlungen verlaufen recht langatmig. Man hat das Gefühl dass auf biegen und brechen versucht wird, den Leser auf die falsche Fährte zu locken. Das wirkt allerdings ziemlich verkrampft und nervt teilweise auch. Die Geschichte selbst plätschert auch ziemlich vor sich hin, ohne das es so richtig spannend wird.
Der Autor hatte richtig gute Ideen, diese aber nur halbherzig ausgeführt und niedergeschrieben.

Alles in allem war "Das Schweigen der Toten" nicht schlecht und ich habe den Thriller recht gerne gelesen. Ein richtiger Schocker war das Buch aber nicht. Eher ein durchschnittlicher Schmöker für zwischendurch. Dennoch möchte ich mehr von dem Autor lesen und hoffe auf eine positive Entwicklung bei weiteren Büchern von Todd Ritter.

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Bewertung von Isabel von Belles Leseinsel aus Mainz am 06.05.2011   gut
Ohne Frage ist der Prolog als Einstieg in den Thriller hervorragend gelungen. Sehr plastisch schildert Todd Ritter hier das Grauen eines Landwirtes als dieser feststellen muss, dass er einem Mörder ausgeliefert ist. Und auch die Todesnachrichten treiben die Spannung schon sehr an und reizen einen immer wieder zum Weiterlesen. Der Schreibstil von Todd Ritter ist durchweg flüssig, fesselnd und temporeich angelegt. So nimmt er sich zwar genug Zeit, um einem seine Protagonisten nach und nach vorzustellen, gibt ihrem Privatleben jedoch nicht zu viel Raum, sodass die Ermittlungen immer im Vordergrund stehen.
Eine Zeitlang rätselt man auch darüber, um wen es sich bei dem Mörder handeln könnte. Hierfür kommen im Lauf des Thrillers mehrere Verdächtige in Frage. Allerdings passen davon einige einfach zu gut in das Profil des Mörders, dass man diese für sich selbst schon gleich wieder aussortiert. Und so war mir leider ziemlich schnell klar, wer der Mörder sein muss, sein Motiv blieb jedoch bis zum Schluss im Dunkeln. Dieses Wissen hat für mich die Spannung dann doch etwas herausgenommen und teilweise waren mir einige Zusammenhänge auch zu konstruiert gewesen.
Sehr gut herausgearbeitet sind die drei Hauptfiguren des Thrillers. Zum einen ist dies Chief Kat Campbell. Sie identifiziert sich mit dem kleinen Städtchen, ist dort aufgewachsen und investiert entsprechend viel Zeit in ihre Arbeit. Und trotzdem findet sie immer noch irgendwie genug Freiraum, um sich als allein erziehende Mutter liebevoll um ihren 10-jährigen Sohn James zu kümmern, wobei sie hierbei aber auch viel Unterstützung aus der Gemeinde erfährt. Kat geht ungern ein Risiko ein, fährt aber gleichzeitig wie ein Formel 1-Fahrer, hält nicht viel von Machtspielchen und hat somit auch kein Problem, die Führung der Ermittlungen an Nick abzugeben, sondern unterstützt ihn tatkräftig.
Dieser hat bis heute noch sehr an einer dramatischen Erfahrung aus seiner Vergangenheit zu leiden und die mit Schuld daran ist, dass Nick sich so intensiv in den vorliegenden Fall stürzt. Der Dritte im Bunde ist Henry Goll, der Reporter der ortsansässigen Zeitung, der für diese die Nachrufe der Verstorbenen verfasst. Henry hat sich nach einem traumatischen Erlebnis vor 5 Jahren in das kleine Städtchen zurückgezogen. Durch eine Narbe im Gesicht entstellt, meidet er die Einwohner nach Möglichkeit. Als er jedoch die erste Todesnachricht erhält, kommt er langsam aus seinem Schneckenhaus heraus und unterstützt Kat und Nick intensiv bei ihren Ermittlungen.
Etwas gestört hat mich hier auch, dass zwei der drei Hauptfiguren so problembehaftet sein müssen. Bei Henry lässt es sich noch ein wenig mit dem Verlauf der Story erklären, bei Nick fand ich dies jedoch ziemlich überflüssig.

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Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 02.05.2011   sehr gut
Das Erstlingswerk von Todd Ritter “Das Schweigen der Toten” enthält viele interessante Charakter mit Geheimnissen.
Inhalt: In Perry Hollow hat Chief Kat Campbell beide Hände voll zu tun, ein Lieferwagen mit Waffe ist verschwunden und eine Leiche in einem selbst gezimmerten Sarg wurde gefunden. Deren Anblick vergisst Kat nicht so schnell: zugenähter Mund, vernähter Halsschnitt und Pennys auf den Augen. Henry Goll von der Perry Hollow Gazette erhält einen Nachruf in dem der Todeszeitpunkt in der Zukunft liegt. Da dies keine alltägliche Ermittlung für Kat ist, bekommt sie Unterstützung durch die Landespolizei. Lieutenant Nick Donnelly und seinen Kollegen vom BCI erkennen parallelen zu dem Serienmörder, denn sie seit längeren verfolgen, aber auch einige Abweichungen.
Meine Meinung: Das Buch startet mit einem makaberen Prolog, aber anschließend folgen unterhaltsame Ermittlungsarbeiten in verschiedene Richtungen und mit einigen Irrwegen. Erst zum Ende des Buches gibt es erneut einen actionreichen blutigen Höhepunkt. Die Ermittler Kat und Nick sind sympathisch und man erfährt einiges über deren Privatleben und Geheimnisse. Am interessantesten fand ich Henry, da er im Laufe des Buches eine immer mehr tragende Rolle erhält.
Fazit: Ein spannender Thriller, mit interessanten Charakteren, die alle mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben.

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Bewertung von Lanara am 13.04.2011   sehr gut
Zur Story: Perry Hollow ist ein kleines Städtchen, in dem nichts aufregendes passiert. Bis zu dem Tag, als der Inhaber des Blumengeschäftes den Diebstahl seines Transporters meldet. Kurz darauf wird eine Leiche gefunden, brutal ermordet. Der Todeszeitpunkt wurde vorher Henry, dem Nachrufschreiber der Stadtpresse bekannt gegeben. Kat Campbell, Polizeichefin ist geschockt und bekommt bald Hilfe durch ein Team der Landespolizei. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, als ein Verdächtiger festgenommen wird und die Tat gesteht. Doch das Aufatmen hält nicht lange an - ein neuer Todesfall wird angekündigt. Doch Kat kommt zu spät und kann das Opfer nicht mehr retten.

Zum Schriftsteller: Todd Ritter hat hier mit seinem Erstlingswerk einen wirklich spannenden Thriller veröffentlicht. Gleich zu Beginn ist man mit den Todesqualen des ersten Opfers konfrontiert. Auch die Spannung im Laufe des Buches steigt stetig an. Die Protagonisten wirken echt; sie alle haben ihre Vergangenheit und den ein oder anderen Tiefschlag im Leben erlebt. Der Schreibstil war schön zu lesen, allerdings waren auch Einzelheiten sehr genau beschrieben. Vor allem beim letzten Mord(versuch) wurde mir beim Lesen ganz anders! Sehr anschaulich ... Und DANKE, dass diesmal die Hauptermittler keine Affäre miteinander angefangen haben! Ein Thriller kommt tatsächlich ohne aus :)

Fazit: Ich hoffe, dass der Autor es nicht bei diesem einen Roman belässt, sondern uns bald noch ein paar Nachfolger beschert.

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Bewertung von NiliBine70 aus Duisburg am 27.03.2011   ausgezeichnet
Erstens kommt es anders….
Wenn man sich das Cover ansieht, so sagt das eigentlich schon alles! Es wird blutig, es wird unappetitlich, kurz und gut: Es wird erwartungsgemäß genau das, was der Leser will, ein perfekt konstruierter Thriller!
Auf einer Landstraße wird ein grob gezimmerter Sarg gefunden, die Polizeichefin, Kat Campbell glaubt ihren Augen nicht zu trauen, als sie den Deckel abhebelt. Ein Einheimischer aus Perry Hollow, einer kleinen, verschlafenen amerikanischen Stadt, liegt darin, tot, mit Pennys auf den Augen und vernähtem Mund…
Damit beginnt ein Thriller, wie er besser eigentlich nicht sein kann! In einer wirklich ruhigen Kleinstadt, wo fast jeder jeden kennt, wo nichts passiert, Türen nicht verriegelt werden und Autos auch nicht, wird erst der Lieferwagen des ortsansässigen Blumenhändlers gestohlen, dann wird die Leiche eines unbescholtenen Bürgers in eben dem Sarg mitten auf einer Straße gefunden und das Unheil nimmt seinen Lauf…
Gleichzeitig geht bei dem Lokalblatt eine Todesmeldung ein, von George, demjenigen, der in dem Sarg liegt. Allerdings ist das Fax, mit dem die Meldung kam, vom Abend vorher und Henry, der geheimnisvolle Ersteller der Nachrufe in der Zeitung, wird in die Geschichte mit hineingezogen. Allerdings hält er vorerst dieses Fax für einen schlechten Scherz.
Die Landespolizei wird hinzugezogen, der Verdacht liegt nahe, dass ein Serienkiller, der schon im Zusammenhang mit anderen Morden gesucht wird, auch nun hier sein Unwesen treibt.
Auf dem Hof von George wird nun nach Spuren gesucht. Hierbei wird in der Scheune eine tote Katze gefunden, stümperhaft präpariert, mit Sägemehl gefüllt.
Aus dem Grund gerät nun ein Hobby-Jäger und –Präparator ins Visier.
Auch ein ortsbekannter Rowdy scheint bestens in das von der Landespolizei erstellte Täterprofil zu passen.
Aber alle haben mehr oder weniger glaubwürdige Alibis…
Als ein Mann gefunden wird, der auch noch alles gesteht, scheint der Fall gelöst. Doch kann man das nicht glauben, da zu dem Zeitpunkt einfach noch zu viel Buch übrig ist.
Einige Monate später geschieht ein ähnlicher Mord, mit dem gleichen Ergebnis und wiederum einem Fax von Unbekannt über den Todeszeitpunk an die Zeitung.
Neben all der Spannung, die der Fall mit sich bringt, hat Chief Kat Campbell auch noch einen kleinen, behinderten Sohn, dem sie selbst glaubt, nicht ganz gerecht zu werden. Es war klar, dass auch dieser kleine Junge ins Visier des Täters gerät.
Die Figuren die zu den Guten zählen, nehmen einen auch gleich für sich ein, Kat Campbell als liebende Mutter, allein erziehend, mit einer übermächtigen Mutter vorneweg. Ihr zur Seite ein Nachrufschreiber, Henry, der ein schreckliches Erlebnis aus seiner Vergangenheit nicht verwinden kann und trauert, aus diesem Grund nur für sich allein lebt und Buße tut, weil er sich schuldig fühlt. Aber er kann nicht aus Seiner Haut und hilft, wo er kann. Nick, der zuerst den Eindruck eines typischen Bundespolizisten abgibt, sich aber als herzensgut entpuppt und mehr als fähig, aber auch nicht ohne Probleme in seinem Leben.
Durch das ganze Buch zieht sich ein starker Spannungsbogen, mit viel Blut, vielen vermeintlichen Tätern und ich bin ehrlich, ich wusste bis zur Auflösung nicht, wer es wirklich war! Alle, die verdächtigt wurden, hätten es wirklich sein können!
Es gab echte Gänsehautmomente, Herzklopfen und viel Mitraten. So sollte ein Thriller für mich sein. Aus diesem Grund würde ich jedem Thriller-Liebhaber „Das Schweigen der Toten“ uneingeschränkt empfehlen.

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Bewertung von enzian aus Bernburg am 19.03.2011   gut
Das Schweigen der Toten aktualisiert

Der Prolog beginnt mit einer grausamen Szene. Ein Mensch schildert seine Qualen. Er befindet sich in totaler Dunkelheit, ist gefesselt, kann den Mund nicht öffnen und erleidet furchtbare Schmerzen. Dann wird er brutal getötet.

Kat Campell ist in der kleinen amerikanischen Stadt Perry Hollow Chiefinspektorin der Polizei. Gerade möchte sie an einem kalten Morgen in Ruhe einen Kaffe trinken, da erhält sie eine Meldung. An einem Straßenrand wurde eine Holzkiste gefunden, die einem Sarg ähnelt. Am Ort eingetroffen, stellt Kat fest, dass es sich tatsächlich um einen Sarg handelt. Darin liegt die Leiche eines Mannes. Sie kennt den Toten, es handelt sich um den Farmer George Winnick.Die Leiche des Mannes ist ausgeblutet, sein Mund zugenäht. Die Augen sind mit zwei polierten Münzen bedeckt.
Henry Goll verfasst für die örtliche Tageszeitung Traueranzeigen. Da erreicht ihn die Todesnachricht für George Winnick und kurz darauf ein Fax, das vor dessen Tod verfasst wurde.Es soll nicht das einzige bleiben. In der Folge erhält Henry Benachrichtigungen, die den Tod von Menschen ankündigen. Der Täter macht seine Ankündigungen wahr.
Kate erhält Unterstützung durch Leutnant Nick Donelly von der Landespolizei. Dann kommt der Mörder auch ihrem Sohn James nah und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Gleich zu Beginn des Buches kommt das Opfer selbst zu Wort und erzählt von seinen letzten Minuten. Ein Bericht, der mich schaudern lässt. Diese Beschreibung ist zum Glück kurz gehalten. Dafür kommt es am Ende des Buches viel schlimmer.
Der Erzählstil ist flüssig, man kann sich gut in das ansonsten beschauliche Leben in einer amerikanischen Kleinstadt hineinversetzen. Kate, die Chefin der örtlichen Polizei, ist eine sympathische Frau, die ihren behinderten Sohn allein groß zieht. Die entsetzlichen Morde wirbeln ihr Leben gehörig durcheinander. Es werden zwar schnell ein Hauptverdächtiger und mehrere andere Verdächtige gefunden, aber diese Spuren zerschlagen sich. Dabei war für mich schnell klar, dass der Mörder im Ort selbst oder in der näheren Umgebung zu suchen ist. Ansonsten würde er den Mitarbeiter der örtlichen Tageszeitung nicht kennen und diesem keine Todesankündigungen zukommen lassen. Obwohl es zu unerwarteten Wendungen kommt, hat man den Eindruck, dass irgendetwas fehlt. Was genau die Opfer miteinander verband, oder auch nicht, bleibt zum Schluss unklar. Die Einbalsamierungsszene fand ich nicht ganz so brutal, hätte auch aus einem Buch über das alte Ägypten stammen können.
Ich frage mich aber, wie ein Mensch die entsetzliche Folterung am Ende des Buches überhaupt überleben kann.
Ein brutaler Debütroman, den der amerikanische Autor Todd Ritter geliefert hat. Als Abendlektüre ganz bestimmt nicht für jeden zu empfehlen.

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