Amokspiel - Fitzek, Sebastian
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Sebastian Fitzek 

Amokspiel

Psychothriller. Originalausgabe

Broschiertes Buch
 
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Amokspiel

Dieser Tag sollte ihr letzter sein. Die renommierte Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet - zu schwer lastet der Tod ihrer ältesten Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie zu einem brutalen Geiseldrama in einem Radiosender gerufen. Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel: Bei laufender Sendung ruft er wahllos Menschen an. Melden die sich am Telefon mit einer bestimmten Parole, wird eine Geisel freigelassen. Wenn nicht, wird eine erschossen. Der Mann droht, so lange weiterzuspielen, bis seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt. Doch die ist seit einem halben Jahr tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören ...


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 429 S.
  • Seitenzahl: 448
  • Knaur Taschenbücher Nr.63718
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 127mm x 30mm
  • Gewicht: 326g
  • ISBN-13: 9783426637180
  • ISBN-10: 3426637189
  • Best.Nr.: 20947812
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Dein Telefon klingelt, du gehst ran und meldest dich wie immer mit "Hallo?". Böser Fehler - denn jetzt stirbt ein Mensch. Sebastian Fitzek arbeitet in seinem neuen Psychobombastwerk mit herkömmlichen Zutaten: einem durchgeknallten Geiselnehmer. Einer Polizeipsychologin, die selbst einen Psychodoc bräuchte. Und mit undichten Stellen im Polizeiapparat. Die Würze bringen exzellent herausgearbeitete Figuren, deren Katz-und-Maus-Spiel man sich nicht entziehen kann. (es)

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Die Rezensentin Katharina Granzin kommt nach der Lektüre dieses Thrillers von Sebastian Fitzek zu einem negativen Fazit. Dabei ist der Einstieg in "Amokspiel" ihrer Meinung nach eigentlich ganz vielversprechend, das aufgebaute Szenario spannend. Doch dieses Potenzial wird zum Bedauern der Rezensentin überhaupt nicht genutzt. Der Höhepunkt der Geschichte ist dank der gewählten Dramaturgie "nur allzu schnell erreicht". Danach gibt es zwar eine Menge Action und " überflüssige Verwicklungen" - aber in Granzins Augen eben nichts, was darüber hinwegtäuschen kann, dass die Geschichte eigentlich recht dünn ist.

© Perlentaucher Medien GmbH
Sebastian Fitzek, geb. 1971 in Berlin, hat sich mit bislang sieben Bestsellern längst seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers erschrieben; seine Werke werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt. Sein dritter Roman 'Das Kind' wurde mit internationaler Besetzung verfilmt und startet noch in diesem Jahr in den deutschen Kinos.

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Kundenbewertungen zu "Amokspiel" von "Sebastian Fitzek"

22 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 22 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Dina1606 aus Halle am 04.11.2012 ***** ausgezeichnet
Jan glaubt nicht was er da hört…ein Polizist steht vor seiner Tür und erzählt ihm, dass seine Verlobte Leonie tot ist. Mit wem hat er dann vor wenigen Sekunden noch am Telefon gesprochen? Leonie hatte ihn doch angerufen…
Tot allerdings ist die Älteste Tochter der Kriminalpsychologin Ira Samin. Das junge Mädchen hat sich das Leben genommen, jede Rettung kam zu spät. Seither ist Ira ein Wrack, alkoholabhängig und von Schuldgefühlen gepeinigt. Sie möchte nur eins, ihrer Tochter folgen…doch am Tag des geplanten Selbstmordes wird sie zu einem Geiseldrama gerufen.
Jan hat die Radiosendung an sich gerissen und mehrere Geiseln in seiner Gewalt. Alle Welt soll hören was er zu sagen hat. Er hat die Regeln des Halbstündigen Gewinnspiels verändert und wird alle 30 min. eine Geisel erschießen, sollte sich jemand mit der falschen Parole am Telefon melden.
Es spielt solange, bis man Leonie zu ihm gebracht hat, denn er glaubt nach wie vor daran, dass sie noch lebt und man ein perfides Spiel mit ihm spielt.

Nach „Abgeschnitten“ ist dies nun mein Zweiter Roman von Sebastian Fitzek.
Ich bin am Anfang etwas schwer reingekommen, aber nach den ersten 50 Seiten viel es mir leichter und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.

Auch hier kommt wieder die spezielle Schreibweise des Autors zum Vorschein. Er wirft uns mehrere Handlungsstränge zum Fraß vor und stachelt so unsere Fantasie an, denn man macht sich schon so seine Gedanken wie das alles zusammen hängt. Nach ungefähr der Hälfte des Buches finden dann alle Handlungsstränge nach und nach zusammen und man kann als Leser eins und eins zusammen zählen. Ich wurde teilweise von der Wendung überrascht aber teilweise dachte ich mir auch „wusst ichs doch“.

Die Charaktere lernt man nach und nach kennen, denn der Autor versorgt uns immer wieder mit brisanten Details. Man kann am Anfang des Buches noch nicht sagen „ich kenne diesen Charakter und er gefällt mir am Besten“, denn nach 10 Seiten weis man schon wieder mehr über ihn und mag ihn dann vielleicht schon nicht mehr.

Für mich wieder ein absoluter „muss man gelesen haben – Krimi“. Ich stürze mich voller Begeisterung in seine folgenden Bücher und freu mich schon jetzt auf die spannenden Stunden und auf brisante Fälle, welche gelöst werden müssen.

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Bewertung von McFayden aus St. Ingbert am 13.04.2012 ***** ausgezeichnet
Eigentlich wollte sich Ira Samin gerade das Leben nehmen – lediglich eine Dose Coke Lemon fehlte ihr, um die tödlichen Giftkapseln zu schlucken und ihren seelischen Qualen ein Ende zu bereiten. Doch daraus wird vorerst nichts, denn auf dem Weg zum Kiosk holt ein SEK-Team sie zu einem Einsatz ab – obwohl sie schon länger nicht mehr als Kriminalpsychologin arbeitet.

Sie soll als Verhandlungsführerin einspringen, denn Jan May hat die morgendliche Radiosendung zu einem Schauplatz des Grauens umfunktioniert: Er will stündlich eine Geisel töten, wenn nicht der jeweils Angerufene mit der korrekten Parole antwortet – so lange bis seine Freundin Leonie wieder bei ihm ist. Denn er glaubt den Behörden nicht, dass sie bei einem Autounfall vor einigen Monaten ums Leben gekommen ist.

Während die Studiogäste um ihr Leben bangen, versuchen die Polizei, der exzentrische Radioredakteur und Ira herauszufinden, was mit Leonie wirklich passiert ist. Vor einem Millionen-Publikum führen Ira und Jan die Verhandlungen, die bei beiden tiefe Wunden der Vergangenheit aufreißen. Doch ist wirklich alles so wie es scheint?

Wie immer in Fitzek’s Werken ist auch hier wieder Spannung garantiert. Stück für Stück setzt sich das Puzzle zusammen, das am Ende doch wieder ein anderes Bild ergibt. Jedoch äußerst ungewöhnlich gefühlsbetont fand ich das Ende der Geschichte. So emotional habe ich bislang noch nicht von Fitzek gelesen. Man kann sich als Leser geradezu in die Lage von Ira hineinversetzen, die ihre Tochter verloren hat und an ihren eigenen Schuldgefühlen zerbricht und darüber hinaus jegliche Willens- und Lebenskraft verloren hat – zumal ihre andere Tochter, Kitty, sie für den Tod ihrer Schwester verantwortlich macht und seither jeglichen Kontakt zur Mutter abgebrochen hat.

Auch wenn diese Geschichte nicht den gleichen (extrem hohen) Spannungsbogen wie seine späteren Werke enthält, so ist Amokspiel eine gelungene Story, die alle Register des Psychothrillers zieht.

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Bewertung von ToB aus NRW am 17.08.2011 ***** gut
Das bisher schlechteste Buch was ich von Fitzek gelesen habe. Dies soll nicht heißen, dass dieses Buch schlecht war. Die Spannung wurde im ganzen Buch immer gut hochgehalten. Die Story war auch recht nett und man wollte immer neue Fakten wissen, was einen am Lesen gehalten hatte.

Wer das Buch noch nicht gelesen hat sollte hier aufhören zu lesen.






Ich für meinen Teil konnte mir an sehr vielen Stellen im Buch ausmahlen wer der Maulwurf seien würde. Und dies beeinflusste meine Bewertung des Buches sehr stark, da ich es etwas schade fand und der erwartete WOW Effekt am Ende ausblieb.

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Bewertung von Ines aus Eppingen am 04.08.2011 ***** gut
Normalerweise bin ich ein sehr großer Fan von Sebastian Fitzek, doch "Amokspiel" konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Das lag vorallem daran, dass diesem Buch von Anfang an das gewisse Etwas, bzw der Zauber fehlte. Ich kam nur sehr schwer in das Buch herein und konnte mich mit keiner einzigen Person identifizieren. Da half es auch nicht, dass Sebastian Fitzek seine Protagonistin Ira Samin mit einem ziemlich chaotischen und traurigen Leben ausstattet. Die Idee an sich fand ich ganz okay, allerdings geht es dieses Mal nur um eine Verschwörung, nicht um eine "Krankheit", was ich an Fitzeks Büchern eigentlich besonders liebe. Allgemein war die Umsetzung sehr bescheiden, so wusste ich zum Beispiel schon vor der Auflösung wer der Maulwurf war und allgemein lässt die Pointe in diesem Buch sehr zu wünschen übrig.
.
Fazit: "Amokspiel" ist für mich das schwächste Buch von Sebastian Fitzek. Trotz guter Grundidee, wurde die Story nur mittelmäßig umgesetzt und auch die Auflösung lässt sehr zu wünschen übrig. Von mir gibt es drei Sterne!

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Bewertung von trüffelherzchen aus Markgröningen am 11.05.2011 ***** ausgezeichnet
Ira Samin, die gutaussehende Kriminalpolizistin, steht schon lange davor sich selbst umzubringen. Der Grund dafür ist der Tod ihrer ältesten Tochter. An diesem Morgen möchte sie es hinter sich bringen, doch als sie auf ihren Exkollegen trifft, überredet dieser sie bei einer Geiselnahme im Radio den Irren Jan May aufzuhalten. Er spilt ein schreckliches Spiel: Wahllos ruft er Leute in Berlin an. Wenn sie sich nicht mit der richtigen Parole melden, wird jeweils eine Geisel umgebracht. ER spielt solange weiter, bis seine unbekannte und verschwundene geliebte Leonie Gregor zu ihm ins Studio kommt. Leonie ist aber angeblich schon längst tot, das behauptet zumindest die Polizei. Jan jedoch glaubt zu wissen, dass sie noch am Leben ist. Teuflische Personen wollen unbedingt verhindern, dass Jan seine Geliebte findet, da es um viel Lösegeld geht. Für Ira beginnt eine lange Verhandlung, inder es um Leben und Tod geht. Sie begibt sich in Gefahr und auch für Jan sieht es nicht gut aus. Denn auch wenn er Leonie findet, muss er trotzdem jederzeit mdamit rechnen, dass plötzlich die Polizei vor seiner Tür steht.
Viele unbekannte Personen stellen sich der Verhandlungführerin in den Weg, doch weiß sie nicht warum. Noch nicht...
Das Buch "Amokspiel" von Sebastian Fitzek gefällt mir so gut, dass ich es gleich dreimal lesen musste. ESs ist ein packender Psychothriller und unheimlich spannend. Die Wortwahl ist treffend gewählt, um die fesselnden Situationen anschaulich zu beschreiben. besonders gut gefallen haben mir die beschreibung der Charaktere. Ich konnte mir die Personen sehr gut vorstellen.

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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 05.12.2010 ***** ausgezeichnet
Die Kriminalpsychologin Ira Samin leidet schwer an ihrem Schicksal, so sehr, dass sie ihren Kummer über den Suizid ihrer Tochter nur noch in Alkohol ertränken kann. Doch so kann es nicht mehr weitergehen. Also beschließt sie, auch ihrem Leben ein Ende zu setzen. Aber es kommt ganz anders als geplant, denn Ira wird zu einem neuen Fall gerufen.
Ein Psychopath hat einen Radiosender unter Kontrolle und spielt während der Sendung ein grausames Spiel: Wahllos ruft er verschiedene Menschen an. Sollten sich diese Menschen nicht mit einer bestimmten Parole melden, wird eine Geisel erschossen. Sagt der Angerufene den richtigen Spruch auf, wird eine Geisel freigelassen. Natürlich könnte man dieses Spiel ganz einfach beenden. Der Mörder möchte nur seine Verlobte im Studio sehen. Gar kein Problem oder? Nein eigentlich nicht, gäbe es da nicht ein kleines Hindernis: Seine Verlobte ist seit Monaten tot!
Schafft es Ira diesem makabren Spiel bei laufender Sendung ein Ende zu setzen?

Sebastian Fitzek hat es wieder geschafft den Leser in seinen Bann zu ziehen. "Amokspiel" geht großer Spannung los und diese Spannung hält bis zur letzten Seite permanent an. Man kann den Thriller kaum eine Minute aus der Hand legen.

Die Protagonisten und die Geschichten um diese, sind so gut und bildhaft beschrieben, dass der Leser einfach gar nicht anders kann als mit den Menschen in diesem Buch mitzufühlen.

Wer ein Fan von Fitzek und Psychothriller ist, oder wer einfach mal wieder auf der Suche nach einem Buch ist, in dem andauernde nervenzerreißende Spannung ganz groß geschrieben wird, der wird am "Amokspiel" auf keinen Fall vorbeikommen!

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Bewertung von evelynmartina am 05.10.2010 ***** weniger gut
Eine Geiselnahme in einem Radiosender, ein Geiselnehmer, der mit den Radiohörern ein perverses Spiel spielt, und eine Kriminalpsychologin, die mit dem Kidnapper verhandelt: Aus diesem Thema hätte man meiner Meinung nach mehr machen können. Der Anfang des Buches liest sich noch recht spannend, doch als sich die Handlung von der eigentlichen Szenerie wegbewegt, verliert sie sich auf Nebenschauplätzen, hetzt von einer Action-Szene zur anderen und wirkt zunehmend verwirrend, konstruiert und unglaubwürdig. Die Figuren sind unscheinbar, ihre Verhaltensweisen teilweise nicht nachzuvollziehen. Überraschungs- und Aha-Effekte, wie man sie von Sebastian Fitzek kennt, bleiben leider aus, denn schon ziemlich bald ist klar, wer zu den Bösen und wer zu den Guten gehört. Nervenkitzel und Raffinesse haben mir bei der Geschichte schlicht und ergreifend gefehlt. Das Buch werde ich sicherlich schnell vergessen, den Autor allerdings nicht, denn er hat in seinen anderen Veröffentlichungen bereits gezeigt, daß er durchaus Qualität und Potential besitzt.

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Bewertung von Anonym aus Hannover am 17.06.2010 ***** ausgezeichnet
Die Kriminalpsychologin Ira Samin leidet sehr unter den Selbstmord ihrer Tochter und will nun ihr eigenes Leben auch beenden. Sie denkt sie hat nicht genug für ihre Tochter getan. Als wär das nicht genug für Ira, denn seit dem Vorfall, hat sie keinen Kontakt mehr zu ihrer anderen Tochter. Sie ertränkt ihre Schmerzen in Alkohol, dadruch wird alles noch schlimmer. Doch genau an dem Tag, an dem sie ihrem Leben ein Ende setzen will, wird sie zu einem Einsatz in einem Berliner Radiosender gerufen. Dort spielt ein Mann ein grausames Spiel: Über den Äther lässt er verlauten, dass er in Berlin wahllos Menschen anrufen wird, die den Hörer mit einer bestimmten Parole abheben müssen, ansonsten wird eine der Geiseln, mit denen er sich im Studio verschanzt hat, erschossen. Er will das Spiel solange Spielen, bis seine Verlobte in das Studio gebracht wird .Da ist nur ein Problem: Sie ist schon seit Monaten tot. Nach kurzer Zeit ist auch schon die erste Geisel tot. Ausgerechnet Iras Tochter, die bei diesem Sender arbeitet, versteckt sich in einem Nebenzimmer und wird Zeugin der Geschehnisse. Ira wird in dieses Spiel verstrickt und hat keine Zeit über ihre eigenen Probleme nachzudenken. Ira stellt fest, dass der Psychopath ihr sehr ähnelt.Es ist eine spannende Geschichte, die aber leicht zu durchschauen ist. Amokspiel fesselt die Leser. Das Buch startet äußerst spannend, wird aber im Mittelfeld etwas schleppend. Der Schluss kommt unerwartet und weist überraschend parallelen zwischen den Täter und Ira auf.Das Buch ist perfekt für spannende Lesestunden

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Bewertung von justine aus Xanten am 22.04.2010 ***** sehr gut
Die Kriminalpsychologin Ira Samin leidet sehr unter den Selbstmord ihrer Tochter und will nun ihr eigenes Leben auch beenden.Sie denkt sie hat nicht genug für ihre Tochter getan.Als wär das nicht genug für Ira,denn seit dem Vorfall,hat sie keinen Kontakt mehr zu ihrer anderen Tochter.Sie ertränkt ihre Schmerzen in Alkohol, dadruch wird alles noch schlimmer.Doch genau an dem Tag, an dem sie ihrem Leben ein Ende setzen will, wird sie zu einem Einsatz in einem Berliner Radiosender gerufen.Dort spielt ein Mann ein grausamesSpiel:Über den Äther lässt er verlauten, dass er in Berlin wahllos Menschen anrufen wird, die den Hörer mit einer bestimmten Parole abheben müssen, ansonsten wird eine der Geiseln, mit denen er sich im Studio verschanzt hat, erschossen. Er will das Spiel solange Spielen,bis seine Verlobte in das Studio gebracht wird.Da ist nur ein Problem:Sie ist schon seit Monaten tot.Nach kurzer Zeit ist auch schon die erste Geisel tot.Ausgerechnet Iras Tochter, die bei diesem Sender arbeitet, versteckt sich in einem Nebenzimmer und wird Zeugin der Geschehnisse. Ira wird in dieses Spiel verstrickt und hat keine Zeit über ihre eigenen Probleme nachzudenken. Ira stellt fest,dass der Psychopath ihr sehr ähnled.
Es ist eine spannende Geschichte, die aber leicht zu durchschauen ist. Amokspiel fesselt die Leser. Das Buch startet äußerst spannend, wird aber im Mittelfeld etwas schleppend. Der Schluss kommt unerwartet und weist überraschend parallelen zwischen den Täter und Ira auf.Das Buch ist perfekt für spannende Lesestunden.

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Bewertung von Jansdarling2002 aus Norden am 20.01.2010 ***** ausgezeichnet
Puhh, das Erstlingswerk von Sebastian Fitzek hatte mich schon in den Bann gezogen, aber dieses hier?
Der hat die Bezeichnung "Psychothriller" verdient, auch die Anpreisung des Verlages "Der Bestseller" ist in meinen Augen gerechtfertigt.
Aber komme ich zu meinen Kriterien, obwohl es hier nichts zu kritisieren gibt….

Vorweg sei gesagt, dass es sich bei diesem Thriller um eine reine Fiktion handelt, wie es der Autor selber am Ende des Buches ausdrückt.
Wie auch schon in den letzten Berichten, werde ich meine Meinung hier wieder nach einigen Gesichtspunkten aufgliedern:

°°Orte
Wie schon in seinem Erstlingswerk hat der Autor hier wieder sein wahres Talent an den Tag gelegt und sich eine gute und glaubhafte Hintergrundszenerie geschaffen, welche er dank Hinweise eines Freundes (aus dem Radiowesen) so detailliert aber auch bündig beschreiben konnte, dass man sich mitten in die Szene hinein versetzen konnte. Beim Lesen wurde man selber von der knisternden und spannungsgeladenen - ja schon fast explosiven - Atmosphäre gefangen genommen. Anhand der guten Beschreibung des Studios konnte man genau erahnen, wie es dort ausschaut und wo sich die einzelnen Personen befinden.
°°Charaktere
Auch hier muss man den Autor loben, selten habe ich so eine gute Beschreibung der verschiedenen Charaktere erlebt, die hier von sorgenvoll über exzentrisch bis hin zu depressiv am Ende reicht.
Als Hauptfigur lässt sich hier neben dem wahnsinnigen Jan May die Verhandlungsführende Psychologin Ira Samin mit Ihrem Alkoholproblem darstellen, welche während der Verhandlungen jede einzelne Station der Entzugserscheinungen durchmacht und trotzdem einen relativ klaren Kopf behält, was Ihr wohl nur aus Angst um Ihre Tochter Kitty gelingt.
Die anderen handelnden Personen wie der SEK - Mann Götz oder auch der "egoistische" Einsatzleiter Steuer werden nicht minder gut beschrieben, mit Ihren Gedanken und Wutausbrüchen.
Man könnte meinen, dass sei der wahre Alltag, rein auf die Geschichte gesehen, passen die Konstellationen der einzelnen Charaktere aber zusammen, was sogar zur Spannungsförderung beiträgt.

°°Thematik
Von der Thematik her gar nicht mal so abwegig, denn eine Geiselnahme bei einem Radiosender sorgt immer für Aufmerksamkeit, solche Handlungen hat es bestimmt in der Vergangenheit gegeben und wird es vielleicht - hoffentlich nicht - auch in der Zukunft geben.
Hier kann man neben der Geiselnahme im Sender auch das Alkoholproblem der Psychologin Ira Samin als Haupthandlungen sehen.

°°Stil / Ausdruck
S. Fitzek fährt einen klaren Stil, ohne sich im Detail zu verlieren, Ausschmückungen sucht man hier, bis auf vielleicht die eine oder andere kleine Ausnahme, vergeblich.
Was Lobens - und erwähnenswert ist, dass gedankliche Einwürfe der Charaktere hier in kursiv dargestellt sind, selbst in diesem Punkt beschränkt sich der Autor auf das nötigste ohne die Gedanken zu verschönigen.
Insgesamt gesehen verwendet der Autor einen leicht und flüssig lesbaren Stil, welcher im Zusammenhang mit der Thematik, der Beschreibung der Charaktere und Orte für viel Spannungsförderung sorgt.


°°Gesamteindruck
In meinen Augen ein wahrer Bestseller, der die Bezeichnung Psychothriller wahrlich verdient. Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, so dass die eine oder andere kurze Nacht beim Lesen entstanden ist, daher kann ich das Buch zwar empfehlen, aber nicht als Nachtlektüre, ich möchte ja nicht an übermüdeten Mitgliedern Schuld sein ;-)
Bleibt zu hoffen, dass Sebastian Fitzek bald ein neues Werk bringt.

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