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| Bewertung von Sharons Bücherparadies aus Diepholz am 19.05.2013 | |
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Durch eine Rezension einer Bloggerin, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und habe es mir direkt zugelegt. Der Klappentext faszinierte mich sehr. Nach dem Heartland Krieg wurde ein neues Gesetz eingeführt, die Umwandlungen an 13 - 18 Jährigen. Die Eltern können selber entscheiden, ob sie ihr Kind zur Umwandlung freigeben, wenn dieses nicht ihren Vorstellungen entspricht. Auch Conner, Risa und Lev sind Jugendliche, die umgewandelt werden sollen. Eine Umwandlung bedeutet, dass alle Organe entnommen werden, der Mensch somit stirbt, und die Organe dann in einem anderen Körper weiterleben sollen. Als Conner, Risa und Lev dann kurz vor dem Transport zum Ort, wo die Umwandlung statt finden soll gebracht werden, gelingt allen Dreien die Flucht, sie treffen aufeinander und lernen sich kennen. Wenig später und noch immer auf der Flucht, treffen sie auf Leute, die sie bis zu ihrem 18. Geburtstag immer wieder an andere Orte bringen, damit sie nicht entdeckt werden. Sie lernen andere Wandler kennen, doch es lauern überall neue Gefahren. Wie wird es ausgehen für Conner, Risa und Lev und ihre Freunde? Das Buch ist in mehrere Abschnitte geteilt und begann mit jedem Charakter für sich, was heißt, jeder Charakter erlebte seine eigene Geschichte, bis die drei Charaktere irgendwann zusammen fanden. Ab der ersten Seite ist das Buch spannend, ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Neal Shusterman schaffte es, mich bis zum Ende hin zu fesseln. Der Schreibstil war flüssig und einfach, doch zum späteren Zeitpunkt, an welchem tatsächlich eine Umwandlung durchgeführt wurde, verwendete man Fachbegriffe aus der Medizin, welche ich im Internet nachschlagen musste, damit ich mir ein genaues Bild des Ablaufes machen konnte. Daher muss ich leider eine Palme abziehen. Ich denke, das hätte man auch mit Begriffen aus dem normalen Sprachgebrauch ersetzen können. Dennoch war es ein schreckliches und ekliges Erlebnis, was sich in meinem Kopf abspielte. Auch am Anfang des Buches packte mich teilweise ein gewisser Schauder und ich verstand nicht, wie Eltern in dieser Geschichte zu gewissen Grausamkeiten einfach fähig sein konnten. Der Autor schaffte es, dem Leser ein detailliertes Bild der Geschehnisse in diesem Buch vor Augen zu schaffen. Das fand ich wirklich sehr positiv. Die Hauptcharaktere waren Conner, Risa und Lev. Alles waren in meinen Augen sehr starke und ausdrucksvolle Personen, die mich sehr faszinierten. Conner und Risa waren tapfer und bewiesen in vielen Gefahren auch Stärke und wurden im Laufe der Geschichte einfach erwachsener. Lev regte mich anfangs ziemlich auf, da er sehr naiv wirkte, sich von seinen Eltern beeinflussen ließ und keinerlei Ängste vor der Umwandlung zeigte, sich teilweise sogar darauf freute. Zum Glück änderte sich alles sehr schnell und auch er wurde zu einem interessant gestalteten und tapferen Charakter der Geschichte. Natürlich kamen noch viele Nebencharaktere vor, welche auch sehr gut beschrieben worden sind und in mir einen positiven Eindruck hinterließen. Ich empfehle dieses Buch allen Lesern ab 16 Jahren, die ein gewisses Kopfkino mögen, vor Grausamkeiten nicht zurückschrecken und in eine spannende und packende Geschichte eintauchen möchten. Ich freue mich schon sehr auf Band 2, welcher demnächst erscheinen soll. - Covergestaltung: 2/5 Palmen - Story: 5/5 Palmen - Schreibstil: 4/5 Palmen - Emotionen: 5/5 Palmen - Charaktere: 5/5 Palmen Fazit: 4/5 Palmen Quelle:http://sharonsbuecher.blogspot.com Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von Tom aus Hamburg am 21.02.2013 |
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Vollendet spielt im ca. im Jahre 2030 in der USA, wo es möglich ist seine Kinder ab dem 13 umwandeln zu lassen (also ihre Existenz rückgängig zu machen und anderen Leuten ihre Körperteile einzusetzten). Die Kinder die davor fliehen werden "Wandler" genannt. Und um genau solche Wandler geht es in diesem Buch, die auf ihrer lange Reise auf neue Freunde treffen, aber auch auf Feinde. Einer der drei Wandler um die es geht ist Connor: Er hatte Stress mit seinen Eltern und in der Schule und seine Eltern kamen nicht mehr mit ihm klar. Ausserdem ist er wütend, weil seine Freundin nicht mit ihm fliehen wollte. Connor ist 16. Dann gibt es noch die Waise Risa: In ihrem Waisenheim war sie immer nur gut, nie sehr gut und da Gehaltskürzungen vorgenommen werden soll Risa umgewandelt werden. Risa ist 15. Dann gibt es noch das Zehnt-Opfer Lev: Seine Eltern sind streng religös und Opfern immer ihr Zehntes Kind. Die sogenannten "Zehnt-Opfer" werden in den Umwandlungs-Zentren besser behandelt als die anderen. Lev ist mit seinem Schicksal zu Frieden da er so erzogen wurde. Doch auf seiner Reise erkennt das Umandeln schlecht ist wird sogar zum Attentäter. Der Aufbau der Geschichte ist spannend da die Personen sich in Sicherheit wiegen aber dann doch wieder in Gefahr sind. Ausserdem kann man sich gut in die Personen reinfühlen. Die Jugendlichen benutzen auch noch unsere Umgangsprache. Das Buch ist ziemlich Anspruchsvoll und regt zum Nachdenken an |
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Bewertung von Fabella von BuchZeiten aus Düsseldorf am 05.10.2012 |
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Inhalt: Connor, Risa und Lev sind auf Flucht. Allen dreien stand die "Umwandlung" bevor. Doch sie versuchen ihr zu entkommen. Zwei aus Überzeugung, einer, weil ihm grad nichts anderes übrig blieb. Eigentlich kennen sie sich nicht, doch das Schicksal führt sie zusammen. Doch kann man dem anderen trauen? Und sie sind nicht die einzigsten auf der Flucht vor dem Wahnsinn. Und sie begegnen immer anderen, müssen sich arrangieren und immer wieder aufs Neue um ihr Leben bangen. Doch .... "Wenn jeder Teil von Dir am Leben ist, nur eben in jemand anderem ... lebst Du dann oder bist Du tot?" Meine Meinung: Also ernsthaft. Dieses Buch muss man wirklich nach dem Lesen erst einmal verdauen. Es hat mir an einigen Stellen glatt die Füße weggezogen. Auch wenn es eine Fiktion, eine Dystopie ist, es zieht einen so brutal, so hart in seine Fantasie, in seinen Verlauf, dass man sich manchmal wirklich klar machen muss, dass es nicht real ist. Dass es ein Roman ist, dass es so was nicht gibt. Und direkt danach überlegt man .. könnte es so etwas nicht vielleicht doch irgendwann geben? Ist es wirklich so unwahrscheinlich? Hauptgrundlage der Welt, in der wir uns in diesem Buch wiederfinden ist die Charta des Lebens. Und diese verändert Dein Leben in etwas, was Du Dir nicht vorstellen kannst. Eine Angst, die Dich begleitet bis zur Volljährigkeit. Wenn Du überhaupt so alt wirst. Denn die Charta des Lebens sagt: "... das menschliche Leben ist von der Empfängnis bis zu dem Zeitpunkt, an dem ein Kind 13 Jahre alt wird, unantastbar. Im Alter zwischen 13 und 18 können Eltern ein Kind rückwirkend abtreiben lassen ..." Abtreiben bedeutet hier: Umwandlung. Geben die Eltern einmal die Zustimmung zur Umwandlung, gibt es kein Zurück mehr. Dann musst Du auf eine der Ernte-Farmen. Und hier wirst Du in Deine Einzelteile zerlegt und jedes Stück von Dir wiederverwertet - in anderen Menschen. Und nun liegt es an Dir zu entscheiden .. bist Du dann tot oder lebst Du weiter? Diese Vorstellung ist so brutal, so düster, so hoffnungslos. Doch irgendwo gibt es immer ein kleines Licht. Ab und an gelingt jemandem die Flucht. Und ab und an findet sich jemand der hilft. Ein Mensch wie Sonia, die von sich selbst sagt: "Wir wandern unser ganzes Leben zwischen Dunkelheit und dem Licht hin und her. Derzeit freue ich mich, dass ich im Licht bin." Fazit: Dieses Buch kriecht wirklich unter die Haut. Ist so ganz anders, als man es anfangs denkt. Es lernt einem wirklich das Gruseln mit seiner Fantasie, die ich gar nicht so abwegig finde, dass sie irgendwann Realität sein könnte ... vielleicht nicht in der vorliegenden Form, doch ähnlich. Allerdings finde ich das angegebene Alter 14 eigentlich zu niedrig angesetzt .... doch es ist eins der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. |
4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Nadja_13 am 16.09.2012 |
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Vollendet - Neal Shusterman meine Meinung: Ich glaube über diesen Roman könnte ich Stundenlang schwärmen, da dass aber vermutlich niemand lesen möchte versuche ich mich kurz zu halten. Ich habe schon lange kein so tolles Buch mehr gelesen, nicht dass all die anderen Bücher nicht gut gewesen wären, aber Vollendet hat mich wirklich begeistert. Auch nachdem ich die letzte Seite gelesen und das Buch zugeschlagen hatte hat es mich weiter beschäftigt, es hat mich sehr nachdenklich gemacht. Dies lag nicht nur am Thema, obschon dieses echt erschreckend ist, sondern auch das sich die Geschichte während dem lesen unglaublich realistisch angefühlt hat. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen und auch die Übersetzung ist echt toll. Die Sprache ist eigentlich gar nicht so besonders, sondern ziemlich Umgangssprachlich, aber der Autor findet immer genau die richtigen Worte gefunden, so dass ich immer mitgefiebert habe und mich die Geschichte emotional sehr berührt hat. Wie oben schon erwähnt war die Geschichte echt erschreckend, ich hoffe wirklich dass die Zukunft nicht so aussehen wird. Ein Grund weshalb mich diese Dystopie mehr zum Nachdenken gebracht hat als die meisten anderen ist, dass sie mir möglich erscheint, vielleicht nicht hundertprozentig so wie im Buch beschrieben, aber doch sehr ähnlich. So weit unterscheidet sich die Welt in Vollendet nämlich gar nicht von unsere und ich war echt erschocken wie viele der schrecklichen Dinge heute schon Realität sind. Doch nicht nur das erschreckende Zukunftsszenario macht den Roman lesenswert. Auch die Geschichte die der Autor erzählt ist sehr spannend und hat mich sofort gefesselt. Am Anfang wird nicht viel erklärt sondern man wird sofort ins geschehen hinein geworfen und das Tempo wird eigentlich das ganze Buch über gehalten, wenn man ein bisschen Zeit braucht um das Geschehen zu verdauen muss man das Buch schon weglegen, und obschon dies wirklich schwer fällt, ist es manchmal nötig wenn man nicht als nervliches Wrack enden möchte. Die drei Protagonisten Connor, Risa und Lev sind sehr unterschiedlich und ich muss zugeben sie waren mir nicht alle von Anfang an sympathisch. Aber während man sie durch die Geschichte begleitet kann man eigentlich fast nicht anders als sie ins Herz zu schliessen. Man erfährt viel über ihre Vergangenheit, ihre Gedanken, ihre Gefühle und ihre Wünsche. Sie haben tiefe und sind wirklich glaubwürdige Charaktere, da hat es mich auch nicht gestört, dass ich mich mit niemand von ihnen richtig identifizieren konnte und oft anders gehandelt hätte. Ich hatte das Gefühl alle drei wirklich kennen zu lernen und ihre Entscheidungen und Handlung waren immer glaubwürdig und haben zu ihrer Persönlichkeit gepasst. Connor, Risa und Lev sind jedoch nicht die einzigen wichtigen Figuren in der Geschichte und obschon die meisten Kapitel aus der Sicht von einem der drei erzählt wird, gibt es auch immer wieder Kapitel die aus der Sicht von anderen, für die Geschichte wichtigen, Personen erzählt werden. Der Autor hat diese Kapitel sehr gut eingesetzt um Spannung zu schaffen. Dadurch das die Persönlichkeiten der Protagonisten und der anderen Personen so unterschiedlich sind und die Welt sehr unterschiedlich betrachten und unterschiedliche Ziele haben, sind ihre Gedanken über gewisse Dinge auch nicht gleich, was die Geschichte noch einmal interessanter gemacht hat und zum Nachdenken angeregt hat. Fazit: Man sollte sich am Anfang der Geschichte darauf einstellen, dass es ziemlich hart wird und auch nicht ein perfektes Happy End erwarten. Dafür wird man aber mit einer zwar erschreckenden aber auch super spannenden Geschichte beloht die einem nicht so loslässt. Ein wirklich unglaublich tolles Buch, welches ich wirklich jedem ans Herz legen möchte! Ein absolutes Lesehighlight! |
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Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.de aus Sulzheim am 15.08.2012 |
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Das Buch ist in sieben Teile untergliedert. Im ersten Teil des Buches lernt der Leser drei Kinder und Jugendliche kennen, die umgewandelt werden sollen. Bei Connor haben sich die Eltern zu diesem Schritt entschlossen, weil sie nicht mehr mit ihm zurechtkommen, Risa ist eine Waise, die nicht mehr länger im Waisenhaus versorgt werden kann, weil dem Staat die nötigen Mittel fehlen, dann Jahr für Jahr werden weitere ungewollte Kinder "gestorcht" (ausgesetzt) und Lev ein Zehntopfer seiner streng gläubigen Eltern, die seine Umwandlung als Opfergabe an Gott bereits vor seiner Geburt beschlossen haben. Die Idee mit der Umwandlung, die vom Gesetz nach der "Charta des Lebens" beschlossen wurde, fand ich vor allem deshalb schrecklich und grotesk, weil sie - außer bei den Waisen oder gestorchten Kindern - von den leiblichen Eltern beschlossen wird. Man stelle sich das einmal vor: man hat sein Kind 13-17 Jahre um sich gehabt und gibt dann seine Einstimmung zu so einem Eingriff? Bei seinem eigenen Fleisch und Blut? Da die Handlung abwechselnd aus allen drei Perspektiven erzählt wird (Connor, Risa, Lev), fühlt man sich eigentlich allen Protagonisten sehr nahe, obwohl sie vom Charakter absolut unterschiedlich sind. Bereits der erste Abschnitt bietet einige Szenen, die einen als Leser nur fassungslos den Kopf schütteln oder einen beinahe körperliche Überkeit empfinden lassen. Ich fand das Szenario wesentlicher schrecklicher als in so manchem blutigen Thriller, weil vieles zum Nachdenken anregt und über das Leben philosophiert wird, und das, was uns eigentlich ausmacht. Und, wie bereits eingangs erwähnt, im Normalfall die eigene Familie darüber richtet, wer zum Schafott antreten muss. Im weiteren Verlauf der Geschichte trennen sich die Wege unserer drei Jugendlichen Hauptakteure und es werden immer weitere Nebencharaktere eingeführt, die entweder im weiteren Verlauf noch eine wichtige Rolle spielen, oder insofern, dass an ihnen deutlich gemacht wird, was es genau mit "vollendeten" bzw. umgewandelten Menschen auf sich hat. Zu den Nebencharakteren wird zu Beginn häufig eine Distanz gewahrt, damit will der Autor verdeutlichen, wie wenig der einzelne Charaktere zählt, nur die "Bauteile" jedes Menschen bekommen eine Wertung zugeteilt. Dies wird zum einen deutlich daran, dass alle Waisenkinder den Nachnamen "Ward" erhalten (dt. Mündel) oder wohlhabende Bürger sich bessere Körperteile leisten können als die breite Masse. Wer ein neues Ohr braucht, und nur wenig Geld hat, muss notfalls mit einem tauben Ohr vorlieb nehmen, aber ein taubes Ohr ist immer noch besser als gar kein Ohr. Nebencharaktere bekommen erst dann Persönlichkeit eingehaucht, wenn sie für die Geschichte wichtig werden, andere treten nur am Rande auf und verblassen schnell wieder, von etlichen erfährt man nicht einmal den Namen. Man erlebt eingesetzte Körperteile auf unterschiedliche Art und Weise in ihrem "zweiten Leben". War die Vorstellung einer Umwandlung zu Beginn schon furchtbar, so verstärkt sich das Grauen im Laufe der Geschichte immer mehr, weil man nicht nur mehr davon liest, sondern die Folgen erlebt. Neal Shusterman ist ein gnadenloser Voyeur beim Betrachten seiner Figuren. Im Mittelteil der Geschichte ist er noch relativ verhalten, aber das Grauen steigert sich von Mal zu Mal. Auch wenn ich oft dachte, es kann nicht mehr schlimmer kommen, hat mich der Autor mehrfach mit seinen Ideen und geschilderten Episoden geschockt und aus der Bahn geworfen. Am Ende des Buches war ich wie vor den Kopf gestoßen und irgendwie auch angeekelt und abgestoßen. Wer im Mittelteil schon meint, die Schilderungen des Autors nicht weiter ertragen zu können, sollte das Buch lieber nicht beenden, auch wenn das Ende in mancher Hinsicht hoffnungsvoll stimmt. Alle anderen sollten sich dieses Highlight dystopischer Literatur auf keinen Fall entgehen lassen! |
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| Bewertung von Caydence am 27.07.2012 | |
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Niemals geht man so ganz...? Wow, was für ein mitreißende Dystopie! Ich war vom Anfang bis zum Ende total gefesselt! Thema sind die grausamen Methoden einer utopisch-futuristischen Gesellschaft, in der unerwünschte oder unpassende Kinder ab dem 13. bis zu ihrem 18. Lebensjahr noch "abgetrieben" werden können. Ihre sämtlichen Organe und Körperteile werden anderen Menschen, die sie brauchen (und bezahlen können), transplantiert. Das nennt man dann "Umwandlung", was aber nichts an der Tatsache ändert, daß diese Kinder dafür getötet, ja regelrecht ausgeschlachtet werden. Beschönigend spricht man auch von "Veränderung", da ja Teile von ihnen, wenn auch in anderen Menschen, weiterleben... Beschrieben werden drei Einzelschicksale von Jugendlichen, die für eine Umwandlung vorgesehen sind und vorher fliehen können. Die Handlung ist an einigen Stellen actionreich und mit überraschenden Wendungen, an anderen wieder sehr nachdenklich stimmend und sogar philosophisch. Wie ich finde, genau in der richtigen Mischung. Der Schreibstil ist sehr mitreißend und flüssig, so daß man sofort mit den Hauptpersonen mitfühlen kann. Besonders gefällt mir, daß genau erzählt wird, wie es in einem Ernte-Camp (Umwandlungsklinik) zugeht und man sozusagen "live" bei einer Umwandlungsoperation dabei ist - Gänsehautstelle!!! Auch wenn die Handlung eine Utopie ist, bekommt man beklemmende Gefühle beim Lesen, da das Thema Organnspende ja gerade wieder negativ in die Schlagzeilen geraten ist. Ein hochaktuelles und brisantes Thema in einen fesselnden Roman verpackt - besser geht's nicht! |
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