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Sundsvall: In einer Einrichtung für schwer erziehbare Jugendliche wird ein Mädchen ermordet aufgefunden - aufgebahrt auf einer Liege, beide Händen vor dem Gesicht. In der gleichen Nacht wird eine Erzieherin brutal erschlagen. Ein anderes Mädchen verschwindet spurlos. Hat sie die Morde begangen? Kommissar Joona Linna ist skeptisch und ermittelt weiter. Dabei gerät er in einen dramatischer Kampf gegen die Zeit, der mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt ...

Produktbeschreibung
Sundsvall: In einer Einrichtung für schwer erziehbare Jugendliche wird ein Mädchen ermordet aufgefunden - aufgebahrt auf einer Liege, beide Händen vor dem Gesicht. In der gleichen Nacht wird eine Erzieherin brutal erschlagen. Ein anderes Mädchen verschwindet spurlos. Hat sie die Morde begangen? Kommissar Joona Linna ist skeptisch und ermittelt weiter. Dabei gerät er in einen dramatischer Kampf gegen die Zeit, der mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt ...
Autorenporträt
Paul Berf, geb. 1963 in Frechen bei Köln, lebt nach seinem Skandinavistikstudium als freier Übersetzer in Köln. Er übertrug u. a. Henning Mankell, KjellWestö, Aris Fioretos und Selma Lagerlöf ins Deutsche. 2005 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie ausgezeichnet.

Lars Kepler ist das Pseudonym von Alexandra und Alexander Ahndoril. "Der Hypnotiseur", ihr Krimidebüt, war in Schweden sensationell erfolgreich und das Buchereignis des Jahres. Das Ehepaar lebt mit seinen drei Kindern in Stockholm.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Zwei Morde in einem schwedischen Heim für schwierige Mädchen. Eine Zwölfjährige und die Heimleiterin werden getötet. Eine der Heimbewohnerinnen gerät unter Verdacht. Kommissar Joona Linna zweifelt und sucht nach der Wahrheit. Eine packende Story mit realitätsnaher Milieubeschreibung. Allerdings gibt es an mehreren Stellen Verständnisprobleme.

Huch, wurde da aus Versehen ein Take übersprungen? Es scheint, als seien manche Kürzungen für die Hörbuch-Version unüberlegt erfolgt. Schade, denn eigentlich ist die Geschichte, die verschiedene Stränge zu einem überraschenden Ende zusammenführt, klug erdacht.

Wolfram Koch erzeugt Spannung und wäre eine gute Besetzung, wenn er nicht so oft versuchen würde, hohe Mädchen-und Frauenstimmen zu imitieren. Etwas deplatziert und ohne Zusammenhang zur Haupthandlung erscheinen die Passagen um die persönliche Vergangenheit Linnas, der nach der Lösung der Morde im Heim plötzlich zum Mittelpunkt eines weiteren Falls wird - wohl mehr als Vorgeschmack auf das vierte Buch um Linna.

P. S.: Warum müssen eigentlich so viele Kommissare kontaktgestörte Einzelgänger mit zweifelhaftem Sozialverhalten, dafür aber Ermittlungsgenies sein?

© BÜCHERmagazin, Sabine Stamer (sta)