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8 Kundenbewertungen

Sundsvall: In einer Einrichtung für schwer erziehbare Jugendliche wird ein Mädchen ermordet aufgefunden - aufgebahrt auf einer Liege, beide Händen vor dem Gesicht. In der gleichen Nacht wird eine Erzieherin brutal erschlagen. Ein anderes Mädchen verschwindet spurlos. Hat sie die Morde begangen? Kommissar Joona Linna ist skeptisch und ermittelt weiter. Dabei gerät er in einen dramatischen Kampf gegen die Zeit, der mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt ...
Lars Kepler ist das Pseudonym von Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. Der Hypnotiseur, ihr Krimidebüt war in Schweden
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Produktbeschreibung
Sundsvall: In einer Einrichtung für schwer erziehbare Jugendliche wird ein Mädchen ermordet aufgefunden - aufgebahrt auf einer Liege, beide Händen vor dem Gesicht. In der gleichen Nacht wird eine Erzieherin brutal erschlagen. Ein anderes Mädchen verschwindet spurlos. Hat sie die Morde begangen? Kommissar Joona Linna ist skeptisch und ermittelt weiter. Dabei gerät er in einen dramatischen Kampf gegen die Zeit, der mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt ...

Lars Kepler ist das Pseudonym von Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. Der Hypnotiseur, ihr Krimidebüt war in Schweden sensationell erfolgreich. Er wurde in über 30 Länder verkauft und hat dort, wo er bereits erschienen ist, sofort die Bestsellerlisten gestürmt.
Flammenkinder, der dritte Kriminalroman mit dem finnlandschwedischen Ermittler Joona Linna, setzte die Erfolgsgeschichte fort.
Das Ehepaar lebt mit seinen drei Töchtern in Stockholm.
  • Produktdetails
  • Bastei Lübbe Taschenbücher Nr.16966
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Originaltitel: Eldvittnet
  • 4. Aufl.
  • Seitenzahl: 624
  • Altersempfehlung: 16 bis 99 Jahre
  • Erscheinungstermin: 16. Mai 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 126mm x 34mm
  • Gewicht: 392g
  • ISBN-13: 9783404169665
  • ISBN-10: 3404169662
  • Artikelnr.: 39764333
Autorenporträt
Porträt

Wer ist Lars Kepler?


Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Gustafsson hatten zunächst wenig gemeinsam. Sie, 1966 im südschwedischen Helsingborg geboren, strebte eine Karriere als Schauspielerin an. Er, 1967 in Stockholm geboren, wollte bildender Künstler werden und studierte zudem Philosophie, Religion und Film. Doch beide verband eine große Leidenschaft für die Literatur - und bald auch füreinander.

Als sie 1994 heirateten, änderte Alexander seinen Nachnamen; dabei gehörte er dank einer Handvoll Romane und Theaterstücke bereits zu den erfolgreichsten und originellsten Schriftstellern seiner Generation. Alexandras Debüt als Autorin folgte 2003 mit "Der Astronom des Königs", einem Roman über den dänischen Astronomen Tycho Brahe. Fortan teilten die beiden Schreibenden auch ein Faible für Biografien. Besonderes Aufsehen erregte Alexander Ahndoril 2006 mit einem Roman über den legendären schwedischen Regisseur Ingmar Bergman, der das Buch zunächst für gut befand, dann aber öffentlich kritisierte. Solch eine delikate Situation schloss Alexandra Coelho Ahndoril in ihren historischen Themen gewandt aus: Brigitta von Schweden, die Heldin ihres ebenfalls 2006 erschienenen Romans, starb bereits im Jahr 1373.

Gemeinsam ein Buch zu schreiben, wollte den Ahndorils jedoch nicht so recht gelingen. Jeder Versuch endete in Streitigkeiten, bis sich die Eltern dreier Töchter eines Tages für einen Genrewechsel und ein gemeinsames männliches Pseudonym entschieden: Lars Kepler, als Hommage an Stieg Larsson und an Tycho Brahes deutschen Kollegen Johannes Kepler. 2009 erschien dann Lars Keplers "Der Hypnotiseur". Der erste Band einer Krimireihe um den Stockholmer Kommissar Joona Linna wurde ein durchschlagender Erfolg und in 30 Länder verkauft. Seither läuft auch das gemeinsame Schreiben der Ahndorils reibungslos.

Ihre Methode klingt fast nach einer sportlichen Disziplin. Gearbeitet wird parallel, an zwei Computern, die sie etwa alle 20 Minuten tauschen - und zwar bis zu 40 Mal am Tag! Wer was geschrieben hat, ist so selbst für das Autorenpaar nicht mehr auseinanderzuhalten. Unschwer kann man sich ausmalen, wie sich die beiden gegenseitig inspirieren, anspornen und zu einer beachtlichen Produktivität verhelfen. 2018 erscheint bereits ihr sechster Joona-Linna-Krimi: "Hasenjagd". Für neue Werke unter dem jeweiligen eigenen Namen bleibt da offenbar keine Zeit mehr. Aber Konflikte über biografische Details bleiben ebenso aus.


Porträt © Literaturtest, 2018
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Zwei Morde in einem schwedischen Heim für schwierige Mädchen. Eine Zwölfjährige und die Heimleiterin werden getötet. Eine der Heimbewohnerinnen gerät unter Verdacht. Kommissar Joona Linna zweifelt und sucht nach der Wahrheit. Eine packende Story mit realitätsnaher Milieubeschreibung. Allerdings gibt es an mehreren Stellen Verständnisprobleme.

Huch, wurde da aus Versehen ein Take übersprungen? Es scheint, als seien manche Kürzungen für die Hörbuch-Version unüberlegt erfolgt. Schade, denn eigentlich ist die Geschichte, die verschiedene Stränge zu einem überraschenden Ende zusammenführt, klug erdacht.

Wolfram Koch erzeugt Spannung und wäre eine gute Besetzung, wenn er nicht so oft versuchen würde, hohe Mädchen-und Frauenstimmen zu imitieren. Etwas deplatziert und ohne Zusammenhang zur Haupthandlung erscheinen die Passagen um die persönliche Vergangenheit Linnas, der nach der Lösung der Morde im Heim plötzlich zum Mittelpunkt eines weiteren Falls wird - wohl mehr als Vorgeschmack auf das vierte Buch um Linna.

P. S.: Warum müssen eigentlich so viele Kommissare kontaktgestörte Einzelgänger mit zweifelhaftem Sozialverhalten, dafür aber Ermittlungsgenies sein?

© BÜCHERmagazin, Sabine Stamer (sta)