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52 Kundenbewertungen

Die dunklen Geheimnisse einer jungen Demokratie. Die Entstehung des BKA. Das biedere Rheinland als Hitzekessel der Mächte, auf das der Schatten des Kalten Krieges fällt. Mitten im Wahlkampf wird Philipp Gerber Kriminalhauptkommissar beim BKA. Seine Aufgabe: den Mord an seinem Vorgänger aufzuklären. Sein Geheimnis: Wie der Ermordete ist Gerber Agent der Amerikaner. Gemeinsam mit der Journalistin Eva Herden findet er heraus, dass die rechtsgerichteten "Wölfe Deutschlands" noch aktiv sind. Mitten im Wahlkampf wollen sie ein Zeichen gegen den Kommunismus setzen und einen der führenden linken…mehr

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Produktbeschreibung
Die dunklen Geheimnisse einer jungen Demokratie. Die Entstehung des BKA. Das biedere Rheinland als Hitzekessel der Mächte, auf das der Schatten des Kalten Krieges fällt. Mitten im Wahlkampf wird Philipp Gerber Kriminalhauptkommissar beim BKA. Seine Aufgabe: den Mord an seinem Vorgänger aufzuklären. Sein Geheimnis: Wie der Ermordete ist Gerber Agent der Amerikaner. Gemeinsam mit der Journalistin Eva Herden findet er heraus, dass die rechtsgerichteten "Wölfe Deutschlands" noch aktiv sind. Mitten im Wahlkampf wollen sie ein Zeichen gegen den Kommunismus setzen und einen der führenden linken Politiker töten. Bundeskanzler Adenauer persönlich betraut Gerber mit der Aufgabe, seinen Kontrahenten zu beschützen ...

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Autorenporträt
Ralf Langroth ist das Pseudonym eines Autors mit Übersetzungen in fünfzehn Sprachen. Fünf seiner Bücher sind für eine Verfilmung optioniert, darunter der erste Gerber-Band "Die Akte Adenauer". In den Romanen um den BKA-Mann Philipp Gerber und die Journalistin Eva Herden verbindet Langroth seine beiden Stärken, die genaue Recherche und das Erzeugen hoher Spannung. Mit dem Auserzählen historischer Leerstellen präsentiert der Autor atmosphärische und packende zeitgeschichtliche Spionagethriller aus den jungen Jahren der BRD.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 07.06.2021

Ich hatt' einen Kameraden
Ralf Langroths Krimidebüt "Die Akte Adenauer"

Zeitgeschichtliche Stoffe haben im Krimi nicht erst seit Volker Kutscher Konjunktur. Zuletzt hat sich Merle Kröger eines vergessenen Kapitels der Spätfolgen des Nationalsozialismus mit "Die Experten" angenommen (F.A.Z. vom 1. März), nun legt - unter dem Pseudonym Ralf Langroth - ein Autor des Jahrgangs 1962 einen Thriller vor, der zuletzt unter ebenjenem Pseudonym im Spiegel einen Artikel zu den zeitgeschichtlichen Hintergründen seines Romans veröffentlichte. Ansonsten teilt man uns mit, seine Sachbücher - aber nicht, welche - seien in fünfzehn Sprachen übersetzt, von der Filmindustrie "optioniert", außerdem gibt es zu Hause in Hannover eine Ehefrau namens Corinna (so der Autor im Nachwort).

Von so viel Geheimnistuerei aufgewühlt, greift man zur "Akte Adenauer" und geht mit dem deutschstämmigen amerikanischen Geheimdienstler Philipp Gerner auf Zeitreise ins Jahr 1953, wenige Wochen vor der Wahl zum zweiten deutschen Bundestag. Und mitten hinein in die Hauptstadt Bonn, ins Siebengebirge, in die damals noch sehr junge, heute alte Bundesrepublik. Lokalkolorit, Filterkaffee, Zigaretten, unverbesserliche Nationalsozialisten im Gewand der neuen Zeit.

Der Roman setzt mit einem Rückblick ein, wir begleiten Captain Gerber, wie er Mitte März 1945 mit einem Konvoi "durch die idyllische Landschaft" rollt und pfeift "Warum ist es am Rhein so schön". Acht Jahre später ist er immer noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt: Gerber, Mitglied des amerikanischen Militärgeheimdienstes CIC, wird schwuppdiwupp zum Kriminalhauptkommissar des Bundeskriminalamtes umetikettiert, um einen durch ein Attentat ums Leben gekommenen Ermittler zu ersetzen, der jener Organisation auf der Spur war, welcher Gerber als kämpfender Soldat in den letzten Kriegstagen begegnet war - den Werwölfen. Junge Fanatiker, die sich weigerten, Deutschlands Niederlage anzuerkennen, und als Partisanen durchs Land zogen, um kurz vor Kriegsende Friedenswillige hinzurichten.

Aus den ehemaligen Kindersoldaten ist der Bund Deutscher Jugend geworden, dessen radikaler Flügel, der Technische Dienst, Attentate auf deutsche Politiker plant. Finanziert und ausgebildet im Übrigen von der Besatzungsmacht, weil den Vereinigten Staaten alle Mittel recht sind, wenn es um die Abwehr der Sowjets geht - der dritte Weltkrieg steht schon am Horizont. Durch diese brisante Konstellation steuert Adenauer seinen ganz eigenen Kurs, eine Marionette der Westbindung will "der Alte" nicht sein. Und Herbert Wehner, der kurz vor der Wahl als "Volksschädling" von der braunen Untergrundbande hingerichtet werden soll, mag keine Leibwächter in seinem Leben.

Und so hat Gerber, präsumtiver Schwiegersohn des amerikanischen Geheimdienst-Colonels Anderson und Aspirant auf eine Stelle in Harvard, nichts weniger zu tun, als die junge Demokratie vor dem Absturz zu retten - er soll die Anschlagspläne der Technischen Dienstes verhindern. Alles, was er anpackt, gelingt ihm in feinster James-Bond-Manier. Er ist stets rechtzeitig zu Stelle, dabei elegant, schlagfertig, scharfsinnig, mutig. Ein Meisterschütze, auch beim Hubschraubereinsatz, zudem gewandt auf dem gesellschaftlichen Parkett.

Dass er sich in die von Moskau finanzierte Journalistin Eva Herden - wunderschön, trotz riesiger Narbe im Gesicht - verliebt, passt in Langroths literarisches Programm, das maximal auf Mittellage zielt. Zeitgeschichtliche Recherche plus Action und als Draufgabe der Fünzigerjahre-Sound der neuen deutschen Aufgeräumtheit: Die Story funktioniert trotzdem, weil der Autor den Spannungsbogen im Griff hat. Wer Ideen hat, wie Adenauer und Wehner im Fernsehmehrteiler besetzt werden könnten, wende sich an den Verlag.

HANNES HINTERMEIER

Ralf Langroth:

"Die Akte Adenauer".

Thriller.

Rowohlt Verlag, Hamburg 2021. 376 S., br., 16.- [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensent Hannes Hintermeier verzeiht Ralf Langroth das James-Bond-Gehabe. Auch wenn Langroths Held, ein ehemaliger amerikanischer Geheimdienstmitarbeiter und nun, im Jahr 1953, Kriminalhauptkommissar des BKA, der einer Nachfolgeorganisation der Werwölfe auf der Spur ist, für Hintermeier einfach zu elegant und schlagfertig daherkommt. Der Mix aus Nachkriegskolorit, Action und 50er-Sound funktioniert laut Rezensent doch überzeugend. Den Spannungsbogen spannt der Autor gekonnt, versichert Hintermeier.

© Perlentaucher Medien GmbH
Die Mischung aus historischem Hintergrund und spannender Unterhaltung klappt perfekt. Außerdem bringt Ralf Langroth mit klaren Beschreibungen die Welt der fünfziger Jahre im Rheinland zum Leben. Ein starker Start für die neue historische Thriller-Serie. WDR 4 "Buchtipp" 20210519
Rezensent Hannes Hintermeier verzeiht Ralf Langroth das James-Bond-Gehabe. Auch wenn Langroths Held, ein ehemaliger amerikanischer Geheimdienstmitarbeiter und nun, im Jahr 1953, Kriminalhauptkommissar des BKA, der einer Nachfolgeorganisation der Werwölfe auf der Spur ist, für Hintermeier einfach zu elegant und schlagfertig daherkommt. Der Mix aus Nachkriegskolorit, Action und 50er-Sound funktioniert laut Rezensent doch überzeugend. Den Spannungsbogen spannt der Autor gekonnt, versichert Hintermeier.

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