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Bewertung von SandraP. aus Werne
am 11.03.2022
Magische Momente - Phantastische Geschichten (eBook, ePUB)
Möller, Dorothea

Magische Momente - Phantastische Geschichten (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Ich liebe Urban Phantasy! Gerade die Geschichten, die aus unserer Zeit in geheimnisvolle Welten übergehen... Hier findet man eine Menge guter Geschichten - z, B, über Elfen, einen griesgrämigen König aus dem alten England, der sich plötzlich auf einer Hochzeit einfindet, oder einen Drachen, der ein kleines Mädchen tröstet, deren Opa kürzlich gestorben ist. Zuviel möchte ich nicht verraten. Macht euch selbst ein Bild... ! Super schön geschrieben und ein fairer Preis für das E-Book. Die schöne Art der Autorin ihre Geschichten zu erzählen gefällt mir sehr.
SandraP. aus Werne

11 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von Fernweh_nach_Zamonien aus Buchhaim
am 23.03.2022
Eine kurze Geschichte von fast allem - Ausgabe für junge Leser
Bryson, Bill

Eine kurze Geschichte von fast allem - Ausgabe für junge Leser


ausgezeichnet

WOW-Buch mit Aha-Erlebnis! Die Geschichte unseres Planeten: faszinierend informativ und anschaulich erläutert. Nicht nur für Kinder ;-)


Inhalt:

Was wissen wir über die Erde?

Und wie sind wir zu diesem Wissen gelangt?

Bill Bryson nimmt Leser:innen mit auf eine Reise durch die Zeit:

beginnend mit dem Urknall, der Entstehung der Erde und des Lebens berichtet der Autor von wissenschaftlichen Entdeckungen und Fortschritten aber auch von Fehlschlägen und Misserfolgen.

Eine für Kinder und Jugendliche konzipierte Wissensvermittlung in einer anschaulichen Form mit zahlreichen farbigen Illustrationen.


Altersempfehlung:

für Weltentdecker zwischen 10 und 111 Jahren

(zum Vorlesen oder Selbstlesen für Schulkinder, Erwachsene und Senioren - so umfassend die Themenbereiche sind, so umfangreich ist auch die Zielgruppe)


Mein Eindruck:

Wenn ein Titel bereits hochtrabend ankündigt, dass es im Buch um fast alles geht, wird man natürlich neugierig.

Der beinahe 180 Seiten starke Wälzer vermittelt auf eine faszinierende Weise verschiedenste Erkenntnisse der Wissenschaft. Einmal angefangen, kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen.

Das Tolle bei der Lektüre ist, dass der Autor seinen Lesern und Leserinnen auf Augenhöhe begegnet. Er erzählt eine spannende Geschichte und vermittelt ganz nebenbei Wissen. Der Schreibstil ist klar und gut verständlich statt staubtrocken und verquarzt.

Veranschaulicht durch interessante Vergleiche und ergänzt durch moderne und farbenfrohe Illustrationen, Grafiken usw. Vier verschiedene Künstler:innen sorgen auch hier durch unterschiedliche Zeichenstile für ein abwechslungsreiches Lesevergnügen.

Zudem sind die Themen übersichtlich gegliedert und von Physik und Chemie bis hin zur Geologie und Biologie ist nicht nur alles vertreten, sondern man erkennt, dass alles zusammenhängt.

So macht das Entdecken Spaß, denn man fühlt sich bei der Lektüre weder gelangweilt noch erschlagen und es gleich einer rasanten Achterbahnfahrt.

Anders als bei solch einer Fahrt kann man (mit etwas Vorwissen) bei der Lektüre jederzeit aus- und einsteigen bzw. querbeet lesen.

Jedoch bietet es sich an, der chronologischen Ordnung zu folgen.

Auch findet sich nach einem Themenabschnitt eine kurze Zusammenfassungen sowie Überlegungen, mit was sich der nächste Block befasst.


"Jetzt wissen wir Bescheid über:

- den Urknall,

- das Sonnensystem,

(...)

- die Gravitation,

(...)

- Plutos verlorenen Mond,

- kosmische Strahlung

und noch so allerhand."

(vgl. S. 38)


"Jetzt wollen wir herausfinden, woraus unsere Erde besteht und wie lange sie schon existiert."

(vgl. S. 39)


Aufgelockert wird das Ganze durch kleine Anekdoten über Forscher und deren Fehlschläge oder kuriose Theorien wie auch über Glücksfälle in der Wissenschaft.

Neben berühmten Namen wie Marie Curie und Albert Einstein gibt es auch Exkursionen über wissenschaftliche "Fortschritte", die der Menschheit besser erspart geblieben wären, da sie dem Planeten Erde unnötig Schaden zugefügt haben: Blei in vielen Konsumgütern und FCKW in Kühlschränken. Abschließend folgt daher der dringende Appell: Wir haben nur diesen einen Planeten und müssen daher mit mehr Voraussicht handeln.

Aber wissen wir denn inzwischen (fast) alles?

Weit gefehlt, denn jede Antwort auf eine Frage führt unweigerlich zu weiteren Fragen, die beantwortet werden wollen. Es gibt noch viele ungelöste Rätsel und spannende Phänomene zu ergründen.


Fazit:

So ein Wissensschatz sollte in keinem (Kinder-)Buchregal fehlen!

Eine geniale Art der Wissensvermittlung ohne staubtrocken und langweilig zu wirken!

Stattdessen auf Augenhöhe und gut verständlich.

Ein großartiges Lesevergnügen für Mädchen und Jungen, für Jung und Alt!


...

Rezensiertes Buch: "Eine kurze Geschichte von fast allem - Ausgabe für junge Leser" aus dem Jahr 2022
Fernweh_nach_Zamonien aus Buchhaim

9 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von Babs007 am 17.02.2022
Wattführermord in Harlesiel. Ostfrieslandkrimi
Uliczka, Rolf

Wattführermord in Harlesiel. Ostfrieslandkrimi


ausgezeichnet

Spannung bis zur letzten Seite
Wattführermord in Harlesiel von Rolf Uliczka
Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig von der Kripo Wittmund gibt der Tod des Wattführers Habbo Schulte rätsel auf. Wie kann es angehen das der erfahrene Wattführer während einer Wattwanderung einfach so in der Nordsee ertrinkt. Mit seiner Wandergruppe befand er sich gerade auf dem Weg von Harlesiel nach Spiekeroog, als das Unglück geschah. Die Obduktion ergibt schließlich, das es kein Unglücksfall war sondern Mord. Die Wandergruppe wurde nach der Rückkehr von der Polizei befragt, verdächtigt macht jetzt das sich vier Männer die sich der Befragung entzogen haben. Flüssiger, leichter Schreibstil. Die Protagonisten werden gut beschrieben, man kann ihre Handlungen, Beweggründe und Emotionen gut nach voll ziehen. Auch die Handlungsorte werden sehr bildhaft beschrieben, man hat das Gefühl man steht neben den Akteuren und sieht alles mit eigenen Augen. Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite da. Wenn man als Leser meint man ist dem Täter ein Stückchen näher gekommen, kommt eine unerwartete Wendung und stellt seinen eigenen Überlegungen in Frage. Ein Krimi den man nicht aus der Hand legen möchte, freue mich schon jetzt auf das nächste Buch aus der Feder von Rolf Uliczka.
Babs007

9 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von Babs007 am 17.02.2022
Black Roses / Rivals Bd.1
Lee, Geneva

Black Roses / Rivals Bd.1


ausgezeichnet

Adair, Sterling und viele Gefühle
Black Roses von Geneva Lee
Hier lernen wir Adair MacLaine und Sterling Ford kennen. Die beiden kommen aus zwei sehr unterschiedlichen Welten. Sie das Mädchen aus reichem Haus und er der der nur ans College kann weil er ein Stipendium bekommen hat, aufgewachsen bei verschieden Pflegefamilien. Sie lernen sich am College kennen und lieben, aber wie es kommen muss, Adairs Vater weiß allerdings diese zu beenden. Sie treffen fünf Jahre später wieder aufeinander, bei der Beerdigung von Adairs Vater. Sterling Ford wollte und will eigentlich nur eins sich an den MacLaines rächen. Aber die beiden haben nicht damit gerechnet das sich Gefühle nicht einfach abstellen lassen. Eine Liebesgeschichte die viele Höhen und Tiefen hat und auch die einen oder andere erotische Szene hat. Geschrieben wurde immer abwechselnd aus der Perspektive von Adair und Sterling und auch Zeiten werden gewechselt in damals - die Collegezeit und in Heute – fünf Jahre später. So erfährt man als Leser viel mehr über die einzelnen Akteure, was ich als sehr positiv empfinde. Aber lest selbst was Adair und Sterling bewegt und was für Pläne sie haben. Flüssiger Schreibstil. Die Beschreibung der Protagonisten ist gut gelungen, sodass man ihre Handlungen, Beweggründe und Emotionen gut nach voll ziehen kann. Mit Akteuren die ihre Ecken und Kanten haben und auch dadurch ein Buch das man nicht aus der Hand legen möchte, da man unbedingt wissen möchte was las nächsten passiert. Bin sehr gespannt auf den nächsten Band dieser Reihe.
Babs007

9 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von Babs007 am 11.02.2022
Andy-Mücke-Reihe / Ende einer Lesereise
Spelunka, Jan

Andy-Mücke-Reihe / Ende einer Lesereise


ausgezeichnet

Detektiv Andy Mücke und die Tote unter der Erftbrücke
Ende einer Lesereise von Jan Spelunka
Mona de la Mare eine junge Autorin die am Anfang ihrer Karriere steht, wird nach einer Lesung in Bad Münstereifel erstochen am nächsten Morgen erstochen unter einer Erftbrücke entdeckt. Die Autorin die sehr eigenwillig war, hinterlässt eine kleine aber treue Fangemeinde, rätselhafte Manuskripte und reichlich Geld. Detektiv Andy Mücke erhält von Monas Vater den Auftrag mehr über das Leben seiner ihm so fremd gewordenen Tochter herauszufinden. Es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Es tauchen immer wieder neue verdächtige auf ,sodass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte . Es ist auch interessant zu lesen was im privat Leben des Andy Mücke passiert und und in der Vergangenheit passiert ist, so bekommt man ein besseres Verständnis wieso er dies oder jenes macht oder auch nicht. Genauso fand ich es interessant die Gedankengänge des Mörders zu lesen. Flüssiger Schreibstil. Die Charaktere werden gut beschrieben, sodass man alle ihre Handlungen, Beweggründe, Emotionen und auch ihre „Macken“ sich gut vorstellen kann. Bind auf den nächsten Fall von Detektiv Andy Mücke gespann
Babs007

9 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von Babs007 am 11.02.2022
Sommerfrost (eBook, ePUB)
Stein, Ruben L.

Sommerfrost (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Eine Lebensgeschichte die einen berührt
Sommerfrost: Angerls Schicksalsjahre 1913 bis 1946 von Ruben L. Stein
Als Angerl ihre Mutter das dritte Kind zur Welt gebracht hat, wird sie gerade fünf Jahre alt aus der Familie genommen. Da die Mutter nicht alle Kinder ernähren konnte. Sie lebt sich schnell ein, wohl auch weil sie liebevoll aufgenommen wird. Mit 19 Jahren verlässt sie den Hof der Zieheltern und um als Magd auf einen anderen Hof zu arbeiten. Sie verliebt sich in den einzigen Sohn ihres neuen Dienstherren. Angerls Verhältnis zur Bäuerin ist gut, bis zu dem Moment als sie davon erfährt. Eine Wahrsagerin prophezeite Angerl keine gut Zukunft. Angerl Lebensjahre bis ins Jahr 1946 werden hier erzählt. Schon in frühen Jahren muss sie mit Schicksalsschlägen leben. Sie lässt sich aber schon da nicht unterkriegen ,sondern findet immer wieder etwas was sie aufrichtet. Sie ist genügsam und freut sich über genügend zu essen und Kleidung zu haben. Auch als junge erwachsende holen sie immer wieder Schicksalsschläge ein, dauerhaftes Glück scheint ihr nicht beschert zu sein. Sie hat aber immer wieder die Kraft sich aufzurichten und sich über Kleinigkeiten zu freuen. Wir lerne viel über Angerl, wie stark sie ist. Über die unterschiedlichen Stellungen der einzelnen Personengruppen ( Bauern ,Mägde, Handwerker, Geistliche u.s.w.) . Über die Zeit des zweiten Weltkrieges und was es mit den Menschen gemacht hat. Dem Autor ist es nicht nur gelungen das Leben zu beschreiben sondern auch die Orte, sodass man die bildlich vor Augen hatte. Flüssiger Schreibstil. Die Beschreibung der Protagonisten ist gut gelungen, sodass man ihre Beweggründe, Handlungen und Emotionen gut nach voll ziehen kann. Die Beschreibung der Handlungsorte ist ebenso gut gelungen. Ein Buch das man gelesen haben sollte. Ich freue mich jetzt auf die Fortsetzung.
Babs007

9 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von Babs007 am 03.02.2022
Holiday Love Affairs
Kalenborn, Lara

Holiday Love Affairs


ausgezeichnet

Heiße Geschichten
Holiday Love Affairs von Lara Kalenborn
Fünf heiße Kurzgeschichten die Leidenschaft und Fantasie der Protagonisten erzählt. Aber die Fantasie der Leser wird auch angeheizt. Die einzelnen Geschichten sind in sich abgeschlossen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und dadurch leicht zu lesen. Die Protagonisten und Charaktere sind gut beschrieben. Jeder einzelne der Kurzgeschichten beinhaltet eine tolle Mischung aus Emotionen, Gefühlen, Liebe und Erotik. Erotische Passagen sind gut bildlich beschrieben und wenn man möchte wird die eigene Fantasie angeregt. Aber lest selbst ihr wollt gar nicht mehr mit dem lesen auf hören. Freue mich schon jetzt auf nächsten Roman von Lara Kalenborn.
Babs007

9 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von claudi aus Stuttgart
am 29.01.2022
Weihnachtsglück in Ivy Hill
Klassen, Julie

Weihnachtsglück in Ivy Hill


ausgezeichnet

"Man hat eine Familie, damit sie einen in Verlegenheit bringt. Sei froh, dass du alleine bist." (Buchauszug)
London 1822: Richard Brockwell liebt sein Leben und die Unabhängigkeit, die er in London hat. Was er sicher seiner gut situierten Familie verdankt. Allerdings besteht seine Mutter nun darauf, dass er das Weihnachtsfest in Ivy Hill verbringt und das nicht ohne Grund. Mrs. Brockwell möchte ihrem Sohn klarmachen, das die schönen Zeiten vorbei sind, die er Wohlstand in London leben konnte. Außerdem möchte sie ihm Arabella Awdry als Ehefrau ans Herz legen. Jedoch sträuben sich beide gegen die Absichten ihrer Eltern, den sie haben andere Pläne für ihr Leben. Allerdings lernen sie sich im Laufe des Fests immer besser kennen und gehen sich nicht mehr aus dem Kopf. Doch während Arabella zu ihrer Tante nach London möchte, beginnt Richard ein neues Leben in Ivy Hill. Ob sie sich jemals wiedersehen?

Meine Meinung:
Gerade das wunderschöne Cover passt zu der vorherigen Trilogie von Ivy Hill. Diese Weihnachtsgeschichte lässt mich in Gedanken wieder zu den alten Bekannten aus diesem heimeligen Städtchen reisen. Allerdings kann man diese Geschichte sehr gut auch ohne Vorkenntnisse lesen. Eine Weihnachtsfeier in einem so großen Kreis im Hause Brockwell ist schon etwas Besonderes. Wieder einmal erlebe ich, wie ab einem gewissen Stand damals die Eltern Einfluss gegenüber ihren Kindern hatten, selbst wenn diese längst erwachsen sind. Richard hat eine gewisse Verpflichtung, was ihn allerdings so gar nicht zu interessieren scheint. Recht schnell schleicht sich bei mir ein wohliges Gefühl ein, bei so einer schönen Weihnachtsfeier, bei der nicht nur die Familie, sondern auch viele Freunde dabei sind. Die Autorin hat den Flair dieser Zeit wieder wirklich beeindruckend dargestellt. Sei es das große Essen, den Kirchenbesuch oder die Spaziergänge im Schnee, ich habe das Gefühl, mit dabei zu sein. Dabei wirkt der anfänglich etwas überhebliche Richard im Laufe der Geschichte immer herzlicher und sympathischer auf mich. Arabella dagegen finde ich zu Beginn recht natürlich liebenswert und charmant. Erst später empfinde ich dann beide doch als ein wenig stur und uneinsichtig. Gut dagegen finde ich, dass die Autorin auf die Armut in der Gesellschaft eingeht. Hier haben mir Richards Ideen, seine Umsetzungen und die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung sehr beeindruckt. Man spürt, wie sehr er sich der Familie Reeves verbunden fühlt. Genauso begeistert mich, wie er sich für den kleinen Waisenjungen Jamie einsetzt. Schade finde ich nur, dass ich zu wenig von Richards Vergangenheit erfahre. Es hat mich gefreut, wieder von einigen Charakteren aus den anderen Büchern zu erfahren. Bedauerlich fand ich, dass zwar viele christliche Werte und der Kirchenbesuch in dem Buch auftauchen, doch ansonsten wenig Christliches in diese Geschichte einfloss. Hier hätte ich doch ein wenig mehr erwartet gerade zur Weihnachtszeit. Trotzdem kann mich die Autorin mit ihrer historischen Weihnachtsgeschichte überzeugen. Man merkt, dass sie eine besondere Liebe für diese Zeit hat, darum gibt es 4 1/2 von 5 Sterne von mir.
claudi aus Stuttgart

9 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von Annegreat aus Ratingen
am 19.03.2022
Gretas Erbe / Die Winzerin Bd.1
Engel, Nora

Gretas Erbe / Die Winzerin Bd.1


sehr gut

Ein Frauenschicksal in den Weinbergen

Handlungsplatz dieses Romans ist ein Weinort in Westdeutschland während der 1970er Jahre. Greta ist als Halbwaise bei der Winzerfamilie Hellert aufgewachsen, für die schon ihre Mutter Maria gearbeitet hat. Die Hellerts verhalten sich distanziert, sehen Greta eigentlich mehr als zusätzliche Arbeitskraft und Greta hat eigentlich nur zu ihrem Sohn Robert ein gutes Verhältnis.

Schwerpunkt des Romans ist Gretas Leben. Sie ist eine selbstbewusste und kluge Protagonistin, die sich nicht ihrem Schicksal fügt, sondern noch einiges an Erwartungen an ihr Leben hat. Rund um ihre Geschichte erfährt der Leser einiges über das Lebensgefühl der 1970er Jahre, die Gesellschaft, die Stellung der Frau, die Weinberge und bekommt Einblicke in die Weinherstellung und das Leben einer Winzerfamilie.

Greta hat kein leichtes Leben, aber Wünsche und Ziele, man leidet mit ihr, hofft und bangt, dass sich alles zum Guten wendet.

Mir hat das Buch gut gefallen, aber der Titel ist ein wenig irreführend, weil das Erbe erst im letzten Viertel des Buches eine Rolle spielt. Da es sich um eine Trilogie handelt, bleiben auch noch einige Fragen offen und ich bin gespannt auf Band zwei.
Annegreat aus Ratingen

8 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.