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Bewertung von Liselotte aus Hamburg am 05.12.2019
Die ersten Bewerbungen für Schüler und Studierende
Schrammel, Tamara

Die ersten Bewerbungen für Schüler und Studierende


ausgezeichnet

Ein Must-Read für Bewerbungen für Schüler und Studierende

Ein extrem hilfreicher Leitfaden für die ersten Bewerbungen für Schüler und Studenten. Er führt durch alle wichtigen Bewerbungsphasen und hilft schon von der ersten Sekunde der Berufsorientierung. Nur ganz wenige Schüler wissen in diesem Alter ganz genau, was sie werden wollen. Der Zwang und der Druck, sich auf Schüler schon ein Jahr, teilweise noch früher vor dem Schulabschluss bewerben zu müssen, ist für sie und auch für die Eltern enorm. Und vorher muss dann bestenfalls auch schon klar sein, als was? Man merkt sofort, dass die Autorin weiß, wovon sie schreibt. Sie ist sehr professionell, absolut authentisch und teilt neben Hilfe zur Berufsorientierung viele tolle und hilfreiche Erfahrungen und Tipps aus ihrer langjährigen eigenen Erfahrung.

Sehr sympathisch und auf den Punkt genau gibt dieser Ratgeber konkrete Hilfe, Unterstützung und Rat und hat uns enorm geholfen, gelassener mit den Herausforderungen der Bewerbungsphase umzugehen. Man kann das Buch einfach von Anfang bis Ende lesen oder sich zwischendurch die gerade aktuellen Kapitel herausziehen. Wir sind absolut begeistert.

Dieses Buch hat uns sehr geholfen, aus der zwischenzeitlichen Panik herauszukommen und "den Wald vor lauter Bäumen" wieder zu sehen. Absolute uneingeschränkte wärmste Leseempfehlung.
Liselotte aus Hamburg

14 von 14 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von Wuestentraum am 16.02.2020
Das Haus der Frauen
Colombani, Laetitia

Das Haus der Frauen


ausgezeichnet

Solène ist eine erfolgreiche Anwältin in Paris. Bis ein Mandant von ihr nach einer Urteilsverkündung direkt vor ihren Augen Selbstmord begeht. Das reißt ihr den Boden unter den Füßen weg. Sie hat einen Burn-out. Völlig aus der Bahn geworfen erhält sie von ihrem Psychiater Tabletten. Er rät Solène, sich eine ehrenamtliche Tätigkeit zu suchen, die ihr gut tut und. Anderen Menschen helfen, das hilft einem selbst am besten in der Situation, in der sie momentan ist. Solène ist anfangs skeptisch, aber sie bewirbt sich auf eine ausgeschriebene Stelle als "öffentliche Schreiberin". Sie beginnt ihr Ehrenamt schließlich im Haus der Frauen. Ein riesiges Gebäude, welches 743 Zimmer hat für Frauen in Not. Der Anfang dort ist schwer, die Bewohnerinnen sind anderen gegenüber verschlossen und mißtrauisch. Doch nach und nach gewinnt Solène das Vertrauen immer mehr von den Frauen, die von der Gesellschaft verstoßen wurden. Sie schreibt Briefe, hört zu, tröstet und muss selbst getröstet werden. Sie erfährt einzelne Lebens- und Leidensgeschichten der Bewohnerinnen, welche sie sehr berühren und ihr zu Herzen gehen. Sie erfährt den Zusammenhalt und die Magie dieses Hauses. Und ihr Leben hat wieder einen Sinn bekommen.

Dieser Roman ist in zwei Zeitebenen geschrieben. Zum einen ging es um das Paris heute, um das Leben von Solène und ihren Erfahrungen im Haus der Frauen. Und der andere Erzählstrang erläuterte die Geschichte der Frau, die den Palast der Frauen erst geschaffen hat. Blanche Peyron. Diese Frau hat ihr Leben bei der Heilsarmee verbracht und für die Armen gekämpft, wie eine Löwin. Da Solène schon immer gut mit Worten umgehen konnte und schon immer den Traum hatte, einen Roman zu schreiben, informiert sie sich eingehend über Blanche und beschließt, über diese tolle und erfolgreiche Frau ein Buch zu schreiben.

Die Autorin Laetitia Colombani hat einen klaren und ruhigen Erzählstil. Man konnte über die Seiten fliegen und in die Geschichte eintauchen. Der Aufbau der Story und die einzelnen Charaktere fügten sich harmonisch ineinander und haben mir sehr gut gefallen. Besonders Solène und fast alle anderen kamen toll und authentisch rüber. Bei der einen oder anderen Leidensgeschichte der Bewohnerinnen kamen mir sogar die Tränen, so sehr berührten sie mich.

Fazit:

Ein faszinierender Roman mit tollem Thema und interessanten Charakteren, der mich sehr berührt und begeistert hat.
Wuestentraum

10 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von Dreamworx aus Berlin am 26.01.2020
Die Spionin
Kealey, Imogen

Die Spionin


ausgezeichnet

1940 Marseille. Die Neuseeländerin Nancy Wake ist seit knapp einem Jahr mit dem wesentlich älteren wohlhabenden französischen Geschäftsmann Henri Fiocca verheiratet und lebt ein Leben im Luxus. Die Besetzung der Nazis macht den Franzosen alsbald das Leben zur Hölle, weshalb Nancy sich mit Wissen ihres Ehemanns der Résistance anschließt, während Fiocca diese durch Geldmittel unterstützt, um Waffen zu kaufen oder Fluchthilfe zu betreiben. Schon bald ist Nancy unter dem Spitznamen „die weiße Maus“ bekannt, allerdings vermuten die Nazis dahinter einen Mann. Als Henri in seinem Unternehmen verhaftet wird, kann Nancy nur knapp den Nazischergen unter dem Kommando von Böhm entkommen, und über Spanien nach England fliehen, wo sie vom SOE zur Agentin ausgebildet wird. 1944 gelangt Nancy mit einem gezielten Fallschirmsprung in die Auvergne, wo sie sich einer Gruppe von Maquisards anschließt. Schnell erwirbt sie sich mit erfolgreichen strategischen Ideen und Ausführungen Respekt, übernimmt als Captain die Leitung der Gruppe. Mit ihrem englischen Funker Denden und den Widerstandskämpfern operiert sie aus den Wäldern heraus und findet in der Bevölkerung der umliegenden Dörfer viel Unterstützung. Eines Tages steht sie dem Folterknecht ihres Mannes, Böhm, wieder gegenüber und muss sich entscheiden, ob sie für Henri und ihre Liebe oder aber für die Befreiung von den Nazis kämpfen will…
Imogen Kealey hat mit „Die Spionin“ einen wunderbaren fesselnden Roman vorgelegt, der dem Leser nicht nur die Person von Nancy Wake, sondern auch ihren unermüdlichen Einsatz und ihren Kampf gegen die Nazis sehr nahe bringt. Der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch-dicht und bildgewaltig, schon mit den ersten Zeilen wird der Leser zu Nancys Schatten, erlangt Einblick in ihre Denk- und Handlungsweise sowie in ihre Gefühlswelt. Die Autorin hat sich mit ihrer Protagonistin eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Widerstands während des Zweiten Weltkrieges ausgesucht und sehr nahe an den tatsächlichen Begebenheiten orientiert. Durch die bildhafte Sprache streift der Leser nicht nur durch das besetzte Marseille und sieht einem soeben erschossenen Franzosen in die leblosen Augen, er hängt mit Nancy ebenso an einer Brücke, um dort Sprengstoff anzubringen, oder sitzt in ihrem Wohnwagen, wo sie sich gerade ihren geliebten scharlachroten Lippenstift aufträgt, auf den sie nie verzichtet. Der Autorin gelingt es, die geschichtlich belegten Fakten mit fiktivem Geschehen wunderbar zu kombinieren, so dass der Leser von Anfang bis Ende gefesselt ist und nur den Wunsch hegt, Nancy Wake einmal persönlich kennenzulernen.
Die Charaktere sind wunderbar lebendig inszeniert und überzeugen durch ihre individuellen Eigenheiten. Ihre glaubwürdige sowie authentische Weise fängt den Leser schnell ein und lässt ihn ein Teil von ihnen werden, der alles hautnah miterlebt. Nancy Wake ist eine selbstbewusste Frau, die keine Angst kennt. Sie ist mutig und kämpferisch, hilfsbereit und einfühlsam, aber auch knallhart in ihren Überzeugungen und Ausführungen. Ihre einzige Schwachstelle ist die Liebe zu ihrem Ehemann. Henri Fiocca ist ein wohlhabender Unternehmer, der seine Frau auf Händen trägt und selbst viel Geld für den Widerstand ausgibt. Denis Denden Rake ist Nancy rechte Hand. Als Homosexueller hat er im Lager der Maquisard bald einen schweren Stand, steht aber unter Nancys Schutz. Ian Garrow ist Nancys englischer Verbindungsoffizier, der ihre Fähigkeiten erkannt hat. Aber auch Claudette, Travidat, Fournier, Gaspard oder Böhm geben der Handlung immer wieder Spannungsimpulse und lassen das Buch so zu einem Pageturner werden.
„Die Spionin“ ist eine Homage an die höchstdekorierte weibliche Militärangehörige der Alliierten, Nancy Wake. Spannend wie ein Kriminalroman und mit einer sehr guten Mischung aus Fiktion und Wahrheit fesselt dieses Buch von der ersten Sekunde an. Absolute Leseempfehlung für alle, die eine tolle Persönlichkeit kennenlernen wollen. Chapeau – besser geht es nicht!
Dreamworx aus Berlin

10 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von FRIEDRCH WILHELM aus DAHEIM am 18.12.2019
WISO steuer:Sparbuch 2020 (für Steuerjahr 2019)

WISO steuer:Sparbuch 2020 (für Steuerjahr 2019)


ausgezeichnet

Das Haus BUHL bringt verschiedene Software auf dem Markt, hier der Blickwinkel auf die steuerl. Abgabe gerichtet. Anders einmal belichtet, wer mit einem MS Word Programm umgehen kann, hat keinerlei Schwierigkeiten mit jeglichem anderen Schreibprogramm umzugehen, so dass ich hier die Königsklasse absolut empfehle, auch weil kl. Videosequenzen abzufragen sind.
Wie bei jeglicher Software „Einarbeitungsphase“ so auch bei dieser, nach kurzer Zeit erkennt man, wie es funktioniert, und die Last der p.a. Deklaration ist einfach zu bewältigen.
Ich kenne kein besseres Programm, Absolut empfehlenswert!
FRIEDRCH WILHELM aus DAHEIM

7 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von Basc aus Deutschland am 03.12.2019
Quichotte
Rushdie, Salman

Quichotte


schlecht

Ich gestehe, ich bin ziemlich fassungslos. Ich habe mich in den letzten Wochen durch diesen Roman gequält und stand mehrmals kurz davor, das Buch in die Ecke zu pfeffern – und mir die englische Originalfassung zu besorgen. (Was ich dann schließlich auch getan habe.) Herrje, welch eine miserable Übersetzung setzt uns der C. Bertelsmann Verlag hier vor! Mir ist ja bewusst, dass man über die Qualität von Übersetzungen stets trefflich streiten kann, aber diese deutsche Ausgabe von Salman Rushdies „Quichotte“ sprengt unzweifelhaft jedes Maß von Unwürdigkeit. Sie enthält nicht etwa einige Fehler, sondern sie ist gespickt mit Fehlern, auf nahezu jeder Seite, auf sämtlichen Ebenen: semantische Fehler, grammatische Fehler, Fehler in Orthografie und Interpunktion. Es ist ein Desaster.

Über weite Strecken liest sich der deutsche Text, als wäre bei der Übersetzung ein ambitionierter Mittelstufenschüler mit Hilfe von „Google Übersetzer“ am Werk gewesen. Die deutsche Fassung holpert und rumpelt ungelenk vor sich hin und klebt dabei mitunter so wörtlich am Original, dass man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll:
„Schwester dachte manchmal über ihren Bruder nach, aber für gewöhnlich mit abschätziger Verbitterung. Sie hatte ihn auf den Dachboden ihrer Erinnerungen geboxt, …“ (S. 75) Natürlich heißt es im Original schlicht „She had boxed him away in the attic of her memories, …“, was nichts mit einem Faustkampf zu tun hat, sondern einfach mit Wegpacken. Und so geht es weiter, Seite für Seite, Kapitel für Kapitel. Aber natürlich lässt sich im Rahmen einer kurzen Rezension durch die Aufzählung einzelner Stellen nicht vermitteln, welch ein verheerender Gesamteindruck dadurch entsteht.

Hinzu kommt, dass der Text auch dann, wenn man Übersetzungsfragen völlig ausklammert, ein armseliges Bild darbietet: An manchen Stellen fehlen einfach Wörter („… keinesfalls verwechseln mit“ – S. 54; „Nur die Leute, ich reich gemacht habe.“ – S. 376) oder auch mal ein ganzer Satz (S. 18), an anderen gerät die Grammatik aus den Fugen („Und – abgesehen von diesen privaten Dingen – hatte er so langsam das Gefühl, …“ – S. 36; „… ein Wohltäter der besten indischen Zeitung in Atlanta und deren Webseite …“ – S. 89), an anderen sind Kommata willkürlich über den Text verstreut oder sie fehlen, an wieder anderen sind Bezüge falsch, sind Wörter falsch geschrieben („zu allererst“ – S. 376), werden die Zeiten falsch verwendet („Der Handelsreisende sah sehnsüchtig … auf Gallups historisches El Rancho Hotel, das in der Blütezeit der Western viele … Filmstars … als Gäste aufnahm“ – S. 19). Insgesamt entsteht der Eindruck, als habe man beim C. Bertelsmann Verlag noch nie etwas von Lektorat oder Korrektur gehört.

Nochmal: Es ist einfach nicht möglich, das ganze Ausmaß des Debakels in einer Rezension greifbar zu machen. Ich würde es vermutlich selbst nicht glauben, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte. Wer also genau wissen will, ob und inwieweit meine Kritik berechtigt ist, wird das Buch selbst lesen müssen. An alle anderen mein Rat: Sparen Sie sich die 25 € für diese deutsche Ausgabe und kaufen Sie sich lieber die englische Originalfassung. Die ist sogar preiswerter, und selbst wenn Ihr Englisch nicht so gut ist, dass Sie jedes einzelne Wort verstehen, werden Sie, anders als bei der Lektüre der deutschen Übersetzung, wahrscheinlich begreifen können, warum „Quichotte“ in diesem Jahr auf der Shortlist des Booker-Preises stand und Salman Rushdie der WELT-Literaturpreis 2019 für sein Gesamtwerk verliehen wurde. Denn es ist ja tatsächlich so: Rushdie ist auch in alten Tagen immer noch ein großartiger, origineller, kluger Erzähler und hat uns eine Menge zu sagen. Nur bleibt von der Strahlkraft und Wucht seiner Geschichte in der deutschen Ausgabe von „Quichotte“ nichts übrig, weil man sich beim Lesen fortwährend über die erbärmliche Übersetzung ärgert.
Basc aus Deutschland

9 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von claudi-1963 aus Schwaben am 16.12.2019
Brennende Narben / Mara Billinsky Bd.3 (eBook, ePUB)
Born, Leo

Brennende Narben / Mara Billinsky Bd.3 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

"Niemals hätte sie sich vorstellen können, was ein Mensch alles zu erleiden vermochte, bevor er starb." (Buchauszug)
Der bestialische Mord an der Edelprostituierten Denise Dorlac und ein Bombenanschlag auf der Autobahn, bei der mehrere Menschen in einem LKW ums Leben kommen, hält die Frankfurter Kripo in Atem. Mara Billinsky lässt zudem die Vergangenheit um den Tod ihrer Mutter nicht in Ruhe. Ständig prallt sie nur auf Mauern des Schweigens, niemand möchte ihr von damals etwas erzählen. Wer hätte ein Interesse gehabt ihre Mutter zu töten? Mara ist sich außerdem noch immer nicht sicher, ob ihr Vater nicht doch was mit dem Tod ihrer Mutter zu tun hat. Kein Wunder, das die beiden bei jeder Begegnung den anderen mit Argusaugen begegnen. Des Weiteren lässt ein anonymer Anrufer, der Mara erzählt, der "Wolf" wäre in der Stadt aufhorchen. Besonders, weil er derjenige ist, der Carlos getötet hat und nun anscheinend sie im Visier hat. Als Mara erkennen muss, dass sie nur eine Spielfigur eines Bandenkriegs ist, ist es fast zu spät für sie.

Meine Meinung:
Wieder ein Cover mit einer beeindruckenden Krähe darauf, dessen Spitzname für Mara Billinsky steht. Für mich ist dies der dritte Band des Autors, die ich alle mit Freude gelesen habe, den der Autor hat eine Gabe den Leser zu fesseln. Der Schreibstil ist flüssig, lebendig, spannend und mit einer Klarheit versehen, sodass mich das Buch nach wenigen Zeilen wieder in den Bann gezogen hat. Die einfache Sprache mit deren Leo Borns Bücher geschrieben sind, macht es für mich als Leser geradezu mühelos das Geschehen zu verfolgen, trotz der teilweise, komplizierten Namen. Wie schon in den Büchern zuvor, beschäftigt sich Mara neben ihrem Fall mit dem Tod ihrer Mutter, dadurch wird das Geschehen recht abwechslungsreich. Überall wo sie versucht, etwas über ihre Mutter herauszubekommen, eckt sie an oder stößt auf eine Mauer des Schweigens. Erst der Hinweis der ehemaligen Reinigungskraft Heidi Esswein bringt Mara nicht nur in Schwierigkeiten, sondern auch zu einer Erleuchtung, bei dem sie vielleicht dem Täter auf die Spur kommt. Zudem beschäftigt der Tod von Denise und den Menschen von dem Lastwagen, das ganze Team. Es scheint so als, ob eine afghanische Bande gegen eine andere Bande Krieg führt und mit dabei scheint auch der Wolf zu sein, hinter dem Mara, schon seit Carlos Tod her ist. Immer mehr Tote, die der Täter vor ihrem Tod grausam gefoltert hat, machen der Kripo zu schaffen. Das mit dem Tod von Denise selbst Maras Vater in Verdacht gerät, wundert sie nicht weiter. Der dritte Band von Leo Born hat mich erneut gefesselt von Anfang an. Ich habe mitgerätselt, mit Mara mitgelitten und mich am Ende gefreut über ihre Erfolge. Diesmal wird Jan Rosen etwas mehr in den Vordergrund gestellt. Seine Aktion, die der Prostituierten Anyana das Leben rettet, hat mir sehr gut gefallen. Man spürt, dass er mittlerweile eine gute Entwicklung mitgemacht hat, er ist nicht mehr der schüchterne, zurückhaltende Spatz wie zu Beginn der Reihe und seine Kollegin Mara scheint ihm gutzutun. Ebenfalls gefällt mir inzwischen Klimt etwas besser, bei dem ich spüre, das er nicht mehr ganz so negativ gegenüber Mara eingestellt ist. Mir scheint, er merkt sehr gut, was er an ihr hat und wie dringend er Mara in seinem Team braucht. Überhaupt hat das gesamte Team derweil Mara und Rosen besser integriert, so spürte ich nicht mehr so die Ablehnung wie noch zu Beginn der Reihe. Betrübt hat mich dagegen, dass Mara und ihr Vater sich noch immer nicht richtig annähern, geschweige den miteinander reden können. Um so schöner am Ende wo ich spüre, das es für Vater und Tochter vielleicht doch noch eine Zukunft gibt. Ein Buch, das mich schockiert und gefesselt hat bis zum Ende und das ich bedenkenlos weiterempfehlen werde, weil ich mich schon auf weitere Folgen freue. Für mich ist nämlich die extravagante Mara Billinsky eine der besten deutschen Ermittlerinnen, deshalb 5 von 5 Sterne von mir.
claudi-1963 aus Schwaben

8 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von claudi-1963 aus Schwaben am 21.12.2019
Ein Weihnachtswunder namens George (eBook, ePUB)
Bennett, Katie M.

Ein Weihnachtswunder namens George (eBook, ePUB)


gut

"Die Liebe ist stärker als der Tod und die Schrecken des Todes. Allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben." (Iwan Turgenjew)
Am Neujahrsmorgen bricht für Laurie Parker eine Welt zusammen, den sie verliert bei einem Unfall ihren Mann Ryan. Ryan jedoch wurde wegen dem einem fatalen Fehler seines Schutzengels viel zu früh in den Himmel befördert. Darum harrt er nun die Zeit mit seinem Schutzengel Ava im Vorhimmel, bis er gelernt hat sein Schicksal anzunehmen und Laurie loszulassen. Laurie jedoch ist so sehr mit ihrem Kummer fixiert, dass sie am liebsten ihrem Leben ein Ende setzen möchte. Darum bekommt Ryan die Gelegenheit, Laurie zu besuchen und ihr etwas zu unterbreiten. Jedoch auch Ryans Ultimatum scheint Lauries Gemütslage nicht zu verändern. Erst als sie kurz vor Weihnachten den kranken Mopswelpen George in einem Karton findet, scheint etwas Leben in sie zurückzukehren. Doch wird George Lauries Vorhaben sich das Leben zu nehmen verhindern können?


Meine Meinung:
Ein wunderschönes, winterliches Cover eines verliebten Paares, passt gut zu der Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig, locker und unterhaltsam in mehrere kürzere Kapitel eingeteilt. Leider konnte mich die Geschichte nicht in allen Bereichen ergreifen. Besonders schwer, tat ich mich mit dem Vorhimmel, in der Partys gefeiert wurden, Drogen gekifft, man tote Rockstars wie Kurt Cobain, Amy Winehouse vorfindet und es ansonsten für Ryan wenig zu lachen gab. Also wenn ich mir so einen Vorhimmel vorstellen müsste, dann mit Sicherheit nicht so langweilig wie zu Beginn, aber auch garantiert nicht mit Partys und Drogenexzessen. In diesen Kapiteln hatte ich des Öfteren meine Schwierigkeiten, an dem Buch dranzubleiben. Ansonsten war es eine eher traurige Geschichte, die im Grunde wenig mit Weihnachten zu tun hatte und die man bedenkenlos zu jeder Jahreszeit hätte lesen können. Lediglich gegen Ende war es dann etwas weihnachtlich, als sie mit Freundin und Familie das Fest feierte. In der Geschichte selbst ging es meist um die Trauer von Laurie und Ryan, die mich nicht immer emotional berühren konnte. Etwas enttäuscht war ich dann eher mit dem Ende, das ich so ganz anderes erwartet hätte. Dass es da eine sehr ungewöhnliche Wendung gab, hat mich ein wenig überrascht und war für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber mehr möchte ich dazu nicht verraten, den dazu solltet, jeder die Geschichte selbst lesen. Die Charaktere waren zwar gut ausgedacht, doch mir fehlte es bei Ryan und Laurie ein wenig an Tiefgang. Den viel zu viel drehte sich nur um den Unfall und die Trauer, ansonsten erfuhr man von den beiden recht wenig. Auch Lauries Arbeitsleben lief mir ein bisschen zu sehr nebenher, da hätte ich ebenfalls ein wenig mehr Einfühlungsvermögen von Kollegen und Freunden gewünscht. Überhaupt fand ich, dass man Laurie in ihrer Trauer ganz schön alleine gelassen hatte. Genauso Ryan, der über Monate nur langweilige Spaziergänge im Vorhimmel machen konnte. Auch hier waren die Einfälle sehr mager oder zu ausgeflippt. Insbesondere das angekündigte Weihnachtswunder aus dem Titel war mir viel zu kurz abgehandelt worden. Alles in allem eine nette Geschichte, die mich jedoch nicht ganz überzeugen konnte und der ich 3 von 5 Sterne gebe.
claudi-1963 aus Schwaben

7 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von Spaß an Technik & Büchern aus Frankfurt am Main am 15.12.2019
tolino epos 2

tolino epos 2


gut

Der Tolino Epos 2 ist ein guter E-Reader.

Er bietet ein gute Display - sowohl mit als auch ohne Beleuchtung. Die verfügbaren Schiftentypen sind zwar nicht üppig. Jedoch findet sich für jeden eine passende Schrift. Die Größe der Schriften ist in Sprüngen einzustellen. Man muss den richtigen Kompromiss zwischen gut lesbar und möglichst viel Text auf dem Display finden. Die Integration der www.onleihe.de funktioniert gut. Die Einrichtung ist nicht kompliziert.

Warum ist er kein sehr guter Reader?

Ernsthafte Mängel:
- Wenn die WLAN-Funktion aktiviert ist, stürzt der Reader im Lesebetrieb beim Seitenwechsel sehr oft ab. Dann dauert es einige Minuten, bis man weiterlesen kann.
- Der Startvorgang des Readers dauert sehr lange. Nur weil der Reader i.d.R. nicht vollständig ausgeschalten, sondern in einen Standby-Modus versetzt wird, ist die Wartezeit bis zum Weiterlesen erträglich.
- Der Seitenwechsel dauert so lange, dass ich oft nicht sicher bin, ob das Tippen auf den Bildschirm den gewünschten Seitenwechsel wirklich ausgelöst hat. Ganz besonders lange dauert diese, wenn ein neues Kapitel auf der Folgeseite beginnt. Auch beim Seitenwechsel innerhalb eines Kapitels stockt der Lesefluss.
- Die Möglichkeit den Reader im Lesemodus auch horizontal zu nutzen empfinde ich als sehr angenehm. Der Nachteil ist, dass der Reader außerhalb des Lesemodus nur im Hochformat genutzt werden kann. Man muss ihn also öfter wie ein Lenkrad drehen. Kehrt man in den Lesemodus zurück, muss man oft den Reader wieder auf das Querformat einstellen. Der Sensor und/oder die Steuerung dafür arbeiten nicht zuverlässig. Ich benötige oft drei Versuche, bis der Reader die Drehung erkennt und mir ein Icon für die Ausführung der Drehung anbietet. Dies ist sehr lästig. Diese Funktion würde ich sehr gerne der zweiten Navigationstaste, wenn sie frei belegbar wäre, zuordnen.

Die vom Hersteller versprochene Ausdauer des Akkus gilt nur, wenn man die Hintergrundbeleuchtung nicht benutzt. Andernfalls muss ich alle 2-3- Wochen den Akku neu laden. Mit der verfügbaren Akku-Kapazität kann man dennoch ganz gut leben.

Auch die Schrift für die Menüs lässt sich größer einstellen. Man muss ein bisschen in den Gerätemenüs suchen. Diese Einstellung wirkt sich auch auf den Internetbrowser aus, indem mancher Text nicht mehr vollständig sicht-/lesbar ist.

Schlechte Ergonomie:
Im Dunkel, wenn der Displayinhalt nicht mehr erkennbar ist, stellt die Hintergrundbeleuchtung zu aktivieren, eine echte Herausforderung dar. Bei horizontaler Nutzung ist in dieser Situation unklar an welchen Displayrand, die Hintergrundbeleuchtung aktiviert werden muss. Dieser Funktion sollte eine eigene Taste spendiert werden. Eine Work-Around wäre, die zwei Navigationstasten frei konfigurierbar zu machen, um damit die Beleuchtung zu toggeln. Ich benötige diese Tastem für die Navigationstasten ansonsten nie.

Im Lesemodus fehlen mir folgende Informationen am oberen Bildschirmrand:
1.) Wo muss ich hin tippen, um die Hintergrundbeleuchtung an- oder auszuschalten (ein Icon wäre nützlich)?
2.) Datum und Uhrzeit (die Uhrzeit des Seitenaufrufs würde genügen - muss nicht dauern aktualisiert werden)

Abgrenzung zum Tolino Vision 5:
Ich habe mich für den Tolino EPOS 2 entschieden, weil er etwas leichter ist, dass Display etwas größer ist und er sich durch die neopren-artige Grifffläche besser halten lässt. Vor allem Personen die eine größere Schrift benötigen, profitieren sehr von der größeren Anzeigefläche.

Wegen der beschriebenen Mängel und Unzulänglichkeiten würde ich mich das nächste Mal vermutlich für ein Tablet in der 300 Euro-Klasse entscheiden. Damit können auch die Kindle-Bücher gelesen werden.
Spaß an Technik & Büchern aus Frankfurt am Main

7 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung von Tobi am 22.03.2020
WISO steuer:Start 2020 (für Steuerjahr 2019)

WISO steuer:Start 2020 (für Steuerjahr 2019)


ausgezeichnet

Einfache Handhabung und super Videosupport.
Hat mir bisher seit Jahren gute Dienste geleistet und kann ich daher jedem ans Herz legen, der die Erklärung günstig bearbeiten möchte.

Auch Widerspruchsmoglichkeiten und Eintragehilfen sind integriert.
Tobi

6 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.