Autor im Porträt

Toptitel von Tana French

Der dunkle Garten

Der dunkle Garten

Broschiertes Buch
Identität, Erinnerung und Mord: der neue große Roman der SPIEGEL-Bestseller-Autorin.
"Tana Frenchs bisher bester Roman." New York Times
Toby Hennessy, 28, führt ein unbeschwertes Leben in Dublin. Bis er eines Nachts in seiner Wohnung brutal zusammengeschlagen wird. Toby überlebt nur knapp, kann sich nicht mehr auf seine Erinnerungen verlassen. Er flüchtet sich in das "Efeuhaus" - das alte Anwesen der Familie, wo er sich um seinen sterbenden Onkel Hugo kümmern soll. Doch der dunkle Garten des Hauses birgt ein schreckliches Geheimnis.
"In der besonderen Zone zwischen Spannung und Literatur, mit einer Sprache wie Satin, ein Glücksfall für den Leser." Stephen King
Von der international gefeierten irischen Schriftstellerin Tana French, Autorin von "Grabesgrün", "Totengleich", "Geheimer Ort".
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16,99
Der dunkle Garten (eBook, ePUB)

Der dunkle Garten (eBook, ePUB)

eBook, ePUB
Identität, Erinnerung und Mord: der neue große Roman der SPIEGEL-Bestseller-Autorin.
»Tana Frenchs bisher bester Roman.« New York Times
Toby Hennessy, 28, führt ein unbeschwertes Leben in Dublin. Bis er eines Nachts in seiner Wohnung brutal zusammengeschlagen wird. Toby überlebt nur knapp, kann sich nicht mehr auf seine Erinnerungen verlassen. Er flüchtet sich in das »Efeuhaus« – das alte Anwesen der Familie, wo er sich um seinen sterbenden Onkel Hugo kümmern soll. Doch der dunkle Garten des Hauses birgt ein schreckliches Geheimnis.
»In der besonderen Zone zwischen Spannung und Literatur, mit einer Sprache wie Satin, ein Glücksfall für den Leser.« Stephen King
Von der international gefeierten irischen Schriftstellerin Tana French, Autorin von »Grabesgrün«, »Totengleich«, »Geheimer Ort«.
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14,99

Tana French

"Die Wahrheit ist in meinen Büchern wie eine eigene Hauptfigur" - das sagt Tana French über ihre Romane, die, laut vieler Kritiker, "die Grenzen des Genres sprengen". Denn French, Jahrgang 1973, ist eine literarische Könnerin. Alle ihre Bücher spielen in Dublin, oft in heruntergekommenen Gegenden - und French erzählt harte, spannende Geschichten von den Menschen, die dort leben. Dabei beobachtet sie sehr genau - sie glaubt, dass sie dieses Augenmerk auf Details vermutlich besonders gut trainiert hat, weil sie als Kind in verschiedensten Ländern aufwuchs; der Beruf ihres Vaters erforderte diverse Ortswechsel. Geboren in den USA, lebte sie in Malawi, Italien und seit 1990 in Irland. Dublin bezeichnet sie schon lange als ihre Heimat; dort entschied sich French auch für eine Schauspielausbildung am Trinity College, spielte danach u. a. in der PurpleHeart Theatre Company und war auch in Film und Fernsehen zu sehen. Ihr Krimidebüt "Grabesgrün" (2007) brachte ihr internationale Auszeichnungen wie den Edgar Allan Poe Award oder den Irish Book Award im Bereich "Newcomer of the Year" ein. French lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Dublin.
Das meint die buecher.de-Redaktion: Wer glaubt, Krimis seien nie wirklich gute Literatur, der kennt Tana French noch nicht. Sie vereint die Kunst, exzellent zu schreiben und dennoch atemberaubend gute Kriminalgeschichten zu erzählen. French versöhnt Krimifans und Krimiskeptiker.

Mike Kennedy

Mike Kennedy




Für so manchen Undercover-Agent ist Detective Mike Kennedy, 42, vom Dubliner Morddezernat ein arroganter und auf seine Karriere versessener Schnösel in feinen Klamotten, der ziemlich von sich überzeugt ist und immer der Erste sein möchte. Das brachte ihm vor Jahren auch den Spitznamen "Rocky" ein. Doch wir Leser lernen Mike Kennedy in "Schattenstill" auch von einer anderen Seite kennen. Da gibt es den Mike, der aus armen Verhältnissen kommt, dessen Frühstück aus Brot mit Zucker bestand und dessen depressive Mutter sich umbrachte, als er ein Teenager war; da gibt es den Mike, der sich seit dieser Zeit um seine psychisch kranke jüngere Schwester Diana kümmert; und da gibt es den Mike, der zwei Jahre Therapie hinter sich hat und eine gescheiterte Ehe.


Und es gibt den"offiziellen" Mike, den, der sich im Job niemals eine Blöße geben will, die höchste Aufklärungsrate im Morddezernat verzeichnet und von sich sagt: "Ich bin verflucht gut in meinem Job!" Nun, für Kennedy heißt gut sein, korrekt sein. Ja, er kriegt die harten Nüsse und hat sich diesen Rang auch verdient. Seine Regel Nr. 1 im Job: keine Emotionen ammehr

Interview mit Tana French - Geheimer Ort

Interview mit Tana French



Sie gelten derzeit international als eine der besten Krimiautorinnen, vielen Lesern und Kritikern gar als DIE beste. Selbst Menschen, denen dieses Genre sonst zu wenig anspruchsvoll ist, lesen Tana French. Wie schaffen Sie das nur, verraten Sie uns Ihr Geheimnis?



Tana French: Vielen Dank! Ich glaube, dass ich nur ein Geheimnis habe: Ich schreibe die Bücher, die ich selbst gern lesen würde. Als Leserin habe ich immer Bücher gemocht, die es ablehnen, sich selbst zu begrenzen und dem Leser alles auf einmal zu bieten: authentische, vielschichtige Charaktere, die mir das Gefühl geben, dass ich sie schon seit Jahren kenne; dazu eine schöne, reiche und starke Sprache; eine Atmosphäre, die das Buch lebendig macht; eine packende Handlung, die komplexe und bedeutsame Themen erforscht. Das sind Bücher, die ich liebe, und das sind die Bücher, die ich versuche zu schreiben. Ob mir das gelingt, ist eine andere Frage!



Detective Stephen Moran steckt in "Geheimer Ort" in der Abteilung Cold Cases fest. Doch als Holly Mackey, Tochter eines Kollegen, mit einem neuen Hinweis zu einem ungeklärtenmehr

Kundenbewertungen

Geheimer Ort / Mordkommission Dublin Bd.5

Bewertung von Lorelei3000 aus Berlin am 26.01.2015
Eine messerscharf sezierende MIschung aus "Suborgatory", Enid Blyton-Sozialisation und der harten irischen Lakonie eines Ken Bruen Zum einen ist dies ein packender Krimi um einen Mord an einem Internat (der Inhalt wurde, denke ich, nun bereits oft genug wiedergegeben). Zum anderen - und das ist das wirklich Besondere und Berauschende an diesem Buch - ist es ein präzises und unvoreingenommenes Porträt der sogenannten Generation Y (oder - wie die heute 15- bis 30jährigen manchmal auch bezeichnet werden - der Generation Merkel, wobei sich die Zustände in Irland angesichts der heutigen globalen Vernetzung gar nicht so sehr von denen in Deutschland oder eben fast überall in der westlichen Welt zu unterscheiden scheinen). Letztendlich geht es heute im Genre schließlich nicht mehr ums reine "Who's dunnit", Krimis dienen vielmehr als Folie der Gegenwart, und dies oft genauer als sogenannte "zeitgenössische Romane", die mit Literaturpreisen ausgezeichnet werden. Mich hat das Buch mitgerissen. Ich habe mich atemlos durchgewühlt, nachdem ich das letzte von der von mir einst bei ihrer "Entdeckung" frenetisch gefeierten Tana dann doch leider eher mau fand. Mein Fazit: Eine messerscharf sezierende MIschung aus "Suborgatory", Enid Blyton-Sozialisation und Hard-Boiled-Literatur. (Also, ja, okay, Enid Blyton bezieht sich wahrscheinlich eher auf meine eigene Sozialisation, der der Generation Golf. Wahrscheinlich ist Sailor Moon das passende Pendant?) (Anmerkung: Ich habe die englische Version gelesen, kann also die Übersetzung nicht beurteilen)

Sterbenskalt / Mordkommission Dublin Bd.3

Bewertung von Wuestentraum am 02.05.2014
Wieder ein richtig toller Krimi von Tana French. Der Schreibstil dieser Autorin ist außergewöhnlich, fließend, klasse. Sie beschreibt die einzelnen Protagonisten so authentisch, den Ort der Kindheit von Frank, die familiären Verhältnisse, die äußeren Umstände und sie hält die Spannung so hoch, dass man bis zur letzten Seite mitten im Geschehen ist. Einfach toll und auf jeden Fall zu empfehlen.

Sterbenskalt / Mordkommission Dublin Bd.3

Bewertung von jukluxy aus Söhlde am 24.05.2018
Unglaublich spannend, dabei nachvollziehbar nah das Umfeld aufgezeichnet. Keinen Moment Langeweile.

Sterbenskalt / Mordkommission Dublin Bd.3

Bewertung von Xirxe aus Hannover am 28.11.2015
So in etwa ist Frank Mackeys Einstellung zu seinen nächsten Verwandten, die er bis auf seine Schwester Jacky seit 22 Jahren nicht mehr gesehen hat. Doch dann erhält er einen Anruf von ihr, der ihn zurückkehren lässt - und alles, was er längst vergessen glaubte, taucht mit einem Mal wieder unmittelbar vor ihm auf. Das Arme-Leute-Viertel am Faithful Place in Dublin, der jähzornige alkoholabhängige Vater, die stets schimpfende und alles bestimmende Mutter - und seine erste große Liebe Rosie, die ihn völlig unvorbereitet ohne jeden Grund verlassen hat. Ein Verlust, den er noch immer nicht wirklich verkraftet hat. Auch wenn sich dies nun nicht so liest - es ist ein Kriminalroman. Zwei Tote und die Suche nach einem möglichen Täter stehen im Mittelpunkt, doch darum herum schlingen sich die Geschichten von Franks Kindheit und Jugend und die Beziehung zu seiner Familie in einer Intensität, dass es auch für zwei weitere Bücher gereicht hätte :-) Frank schildert seine Vergangenheit in der Ich-Perspektive derart deutlich und detailliert, dass ich diese Zeit förmlich mit ihm durchlebte. Die Beengtheit der Verhältnisse; die Bigotterie in der Familie; das stets nach aussen zu wahrende Gesicht, obwohl jeder wusste, wie es daheim zuging; die Lieblosigkeit und Kaltherzigkeit der Mutter; die fortwährende Angst vor den Ausbrüchen des besoffenen Vaters - ich litt mit Frank und freute mich, wenn es mal die Gelegenheit dazu gab; ich tauchte förmlich in diese Familie hinein. Vielleicht weil Vieles dieser Zeit (der 80er) so vertraut wirkte: die Musik, die Kleidung, die Art sich zu geben. Offenbar ähneln sich solche Dinge auch über Ländergrenzen hinweg. Oder es ist schlicht der gute Schreibstil Tana Frenchs, der die Figuren und das Drumherum so lebendig wirken lassen - ich weiss es nicht. Ich konnte mich auf jeden Fall kaum lösen von diesem Buch und habe es aufrichtig bedauert, als es zu Ende war. Was ich nicht unerwähnt lassen möchte: Fast nebenbei werden noch große Fragen des Lebens aufgeworfen. Wie weit muss Verantwortung gehen? Muss ich den Erwartungen Anderer gerecht werden? Was kann ich von Anderen erwarten? Alles in allem ein richtig tolles Buch, das einen nicht so schnell wieder loslässt.

Sterbenskalt / Mordkommission Dublin Bd.3

Bewertung von Mia11 aus Flensburg am 19.03.2013
Dieses Buch verliert auf keiner Seite die Spannung. Habe auch die Vorgänger "Grabesgrün" und "Totengleich" gelesen und muss sagen,dass sie mit jedem Buch spannender werden. Ich finde es hilfreich alle Bücher der Reihe nach zu lesen, da die Nebendarsteller des Vorgängerbuches im nächsten Buch zu Hauptdarstellern werden, es ist aber kein muss!! Ich kann alle Bücher, vor allem "Sterbenskalt" nur weiter empfehlen!!!

Schattenstill / Mordkommission Dublin Bd.4

Bewertung von Biggi aus Sulingen am 18.04.2017
" Schattenstill" ist das erste Buch, dass ich von Tana French lese und ich bin mehr als begeistert. Ich habe schon viele Thriller gelesen, aber dieses ist einer, der zu meinen Favoriten zählt! Es gibt unendlich lange Verhöre, dennoch sind sie durchweg spannend, da man sich alle Charaktere sehr gut vorstellen kann. Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können, weil man so tief in die dunkle traurige Geschichte hineingezogen wurde und man nur noch die " Wahrheit" wissen wollte. Auf jeden Fall fünf Sterne von mir!

Totengleich / Mordkommission Dublin Bd.2

Bewertung von Himbeerparfait aus NRW am 22.04.2012
Ich habe lange nicht so intensiv in einem Buch festgehangen. Dieses psychologisch-sprachliche Kunstwerk kommt aus ohne Sex, ohne Action, ohne wirkliche Gewalt. Alles geschieht eher langsam, bedächtig und irgendwie dunkel und hölzern. Die Charaktere sind fein gezeichnet, man identifiziert sich, empfindet Zugehörigkeit, Verbundenheit und Ambivalenz. Die gesamte Sprache ist ausnehmend klug und zeugt von großartiger Beobachtungsgabe und fast künstlerischer Tiefe. Ich habe bis zur letzten Seite jedes einzelne Wort gelesen, nein, verschlungen. Dies geschieht nicht oft, ich bin Meister im Querlesen. Ich bin heute, um eine Minunte vor Ladenschluss, in den Buchhandel gerannt, um ein weiteres Buch von ihr zu kaufen, weil ich nahezu "Angst" hatte,, dieses könnte vorbei sein. Ein sensationelles Buch.

Geheimer Ort / Mordkommission Dublin Bd.5

Bewertung von williput aus 24768 Rendsburg am 27.12.2014
ich habe das Buch bisher zur Hälfte gelesen und bin mir nicht sicher, ob ich auch zu Ende lese. Es fehlt einfach die für einen Kriminalroman unerlässliche Spannung. Das plätschert langsam vor sich hin. Es passiert schlicht nichts. Das ping pong Spiel der beidn Polizisten - anfangs als sehr amüsant empfunden - reicht einfach für 700 Seiten bei weitem nicht aus. Ich bin enttäuscht.

Grabesgrün / Mordkommission Dublin Bd.1

Bewertung von Xirxe aus Hannover am 20.05.2015
Ich muss gestehen, dass mich Bücher auf der Bestsellerliste eher abschrecken als anziehen. Zu oft habe ich schon festgestellt, dass die dort Genannten kaum das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt wurden (wie ich finde). Doch ab und zu gibt es auch Ausnahmen: dieser Kriminalroman ist einer davon. Erzählt wird das Ganze in Ichform von der Hauptfigur Detective Rob, der als Kind mit zwei Freunden verschwand und alleine mit blutigen Füßen wieder auftauchte. Niemand weiß, was geschah und Rob kann sich an nichts erinnern. Alle Ermittlungen verliefen ins Leere und so muss er mit dieser ständigen Ungewissheit weiterleben. Als an dem Ort des damaligen Verbrechens ein totes Mädchen aufgefunden wird, gerät Rob in Bedrängnis. Zum einen weiß ausser seiner Kollegin niemand von seiner Vergangenheit und zum andern drängt Vieles von früher zurück ins Bewusstsein - nur das Entscheidende nicht: Was geschah damals? Rob und seine Befindlichkeiten stehen klar im Mittelpunkt dieser Geschichte. Seine Ängste, die wiederkehrenden Erinnerungen, seine Gefühle zu seiner Kollegin und der Umgang mit ihr werden derart überdeutlich und intensiv dargestellt, dass man förmlich mit ihm lebt. Die Sprache mag nicht so ganz der Vorstellung eines Detectives der Mordkommission entsprechen, bildhaft, gefühlvoll und teilweise sogar poetisch, doch umso mehr der eines Menschen mit einem tiefen Empfinden, der seine innere Zerrissenheit kennt und zeitweise nicht mehr ein noch aus weiß. Genau wie er wollte ich wissen, wer der Täter ist und warum, doch das Handeln seiner Figur interessierte mich ebenso. Ist das Alles nun ein richtiger Kriminalroman oder nicht? Gut, es geht um ein ermordetes Kind und die Suche nach dem Mörder und den Hinterleuten. Es gibt ja sogar dieses zweite Verbrechen, dass vor langer, langer Zeit geschah und immer wieder in die aktuellen Geschehnisse hineinreicht. Doch so eine richtige Mörderjagd mit womöglich noch weiteren Untaten ist diese Lektüre definitiv nicht. Alles in allem meine ich eher, es ist das Psychogramm eines Detectives mit einer grausamen Vergangenheit, der einen Mord aufzuklären hat. Wie man so ein Genre nennen sollte? Hm, tja, da bin ich auch gerade überfragt ;-) Aber an alle KrimiliebhaberInnen: Wer lieber 'reine' Krimis liest, könnte bei diesem Buch vielleicht nicht auf ihre/seine Kosten kommen.

Totengleich / Mordkommission Dublin Bd.2

Bewertung von Xirxe aus Hannover am 13.06.2015
Eine Frau wird tot aufgefunden - und sie gleicht der Ermittlerin Cassie Maddox wie eine Zwillingsschwester. Obwohl Cassie nach ihrer Zeit im Morddezernat nun im Dezernat für Häusliche Gewalt tätig ist, wird sie in diesen Fall im wahrsten Sinne des Wortes hineingezogen. Und zwar so tief, wie sie es sich wohl nie hätte träumen lassen... Dieses Buch nur einen Krimi zu nennen, würde ihm einerseits ungerecht, zum Anderen wären passionierte KrimiliebhaberInnen eventuell von der Lektüre enttäuscht. Denn die Aufklärung eines Mordes ist nur ein Teil der Geschichte; mindestens ebensoviel Raum nimmt die Beziehung der FreundInnen der Getöteten untereinander ein, die auf eine besondere Weise einmalig war. Was für die meisten Menschen die Familie bedeutet, das waren sie sich als Freunde. Gemeinsam studierten sie an der selben Uni und lebten im selben Haus, gegenüber ihrer Umwelt waren sie eine verschworene Gemeinschaft. Cassie wird im Zuge der Ermittlungen unter besonderen Umständen Teil dieser Gemeinschaft und der Autorin gelingt es, diese intensive Zusammengehörigkeit so deutlich zu machen, dass ich beim Lesen Cassies Hin- und Hergerissensein zwischen Pflicht und dem Zauber dieser Verbundenheit voll und ganz nachvollziehen konnte. Ich konnte nicht anders als diese Gruppe zu beneiden und litt buchstäblich mit, als dieses Verbrechen einen Keil in diese Einheit trieb. Auch ist diese Geschichte nicht nur die Suche nach der Lösung eines Falles, sondern wirft auch Fragen auf wie: Sind Freunde das Wichtigste im Leben? Was macht das Leben schön? Die Autorin gibt keine Antworten darauf, aber es regt zum Nachdenken an. Mich zumindest ;-) Und nicht zuletzt sind diese 770 Seiten in einen wunderbaren Stil geschrieben, der mich beim Lesen manchmal weniger an einen Krimi denken ließ als an schöne, zum Teil sogar poetische Literatur. Wer glaubt, so etwas passe nicht zusammen: Einfach mal lesen!
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