Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Tara
Wohnort: Ratingen
Über mich:
Danksagungen: 5 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 301 Bewertungen
Bewertung vom 13.10.2019
Die Eulenflüsterin
Brandt, Tanja

Die Eulenflüsterin


ausgezeichnet

Emotional, lehrreich & einfach wunderschön

„Die Eulenflüsterin: Was ich von meinen Tieren über das Leben lernte“ ist ein biografischer Roman der Autorin und Fotografin Tanja Brandt.
Im ersten Teil lernt man die Autorin kennen. Sie berichtet über ihre Kindheit und lässt den Leser an ihrem Leben teilhaben – ein mutiger Schritt. Schnell wird ihre tiefe Zuneigung zu den Tieren deutlich. Jeder Mensch braucht Liebe und Nähe und bei den Tieren findet sie diese.
Im zweiten Teil stehen die Tiere im Mittelpunkt. Jedes Tier hat seine eigene Geschichte und einen eigenen Charakter. Durch die Beschreibungen spürt man die Liebe der Autorin zu ihren Tieren. Außerdem gibt es interessante und wissenswerte Fakten zu den einzelnen Tieren und darüber wie sie zu Tanja gekommen sind.
Der Schreibstil ist abwechslungsreich, mal ganz nüchtern, herzergreifend, humorvoll und dann auch wieder sehr emotional und bildhaft. Die kurzen Kapitel haben mich dazu verleitet immer schnell noch eines zu lesen um mehr zu erfahren.
Die Fotos zu den Tieren sind einfach großartig und faszinierend. Tanja ist eine geniale Fotografin, die es versteht, ihre Tiere in Schrift und Bild lebendig werden zu lassen und dem Leser nahe zu bringen.
Ein Buch mit interessanten und wissenswerten Fakten, humorvollen und berührenden Geschichten, das ich nur empfehlen kann.

Bewertung vom 08.10.2019
Die Ewigkeit in einem Glas
Kidd, Jess

Die Ewigkeit in einem Glas


sehr gut

Spannend & mystisch

"Die Ewigkeit in einem Glas" ist der dritte Roman der Londoner Autorin Jess Kidd, den ich keinem klassischen Genre zuordnen kann, da es sich um eine Mischung aus Fantasy, Krimi und Mystik handelt.

Die Handlung spielt in der Mitte des 19. Jahrhunderts in London. Christabel, die entführte Tochter des Adligen Sir Edmund wurde entführt. Statt der Polizei wird die Privatdetektivin Bridie Devine mit der Suche beauftragt.
Interessiert beginnt diese zu ermitteln und stellt schnell fest, dass es sich bei Christabel um ein ganz besonderes Mädchen handelt. Dazu kommen eine ungewöhnliche Feindseligkeit der Angestellten, ein überaus nervöser Vater und ein höchst merkwürdiger Hausarzt. Birdie macht das nichts, sie fühlt sich durch den Boxchampion Ruby Doyle – der eigentlich längst tot ist – gut beschützt.

Der Schreibstil von Jess Kidd ist angenehm, flüssig zu lesen, sehr detailreich und sie versteht es eine unheimliche Atmosphäre zu vermitteln. Die Schauplätze hatte ich bildhaft vor Augen und fühlte mich in das London des 19. Jahrhunderts hineinversetzt. Ihre Charaktere sind mehr als ungewöhnlich, jeder einzelne hat etwas Besonderes und die Verknüpfungen zwischen ihnen sind äußerst interessant.

Durch den Wechsel aus der Gegenwart in Birdies Vergangenheit erfährt man wichtige Einzelheiten aus Birdies Kindheit. Dies Sprünge machen das Gelesen abwechslungsreich und sorgen dafür, dass man immer mehr erfahren möchte.

Diese ungewöhnliche Mischung aus Spannung, Fantasy und Mystik ist typisch für Jess Kidd, sie versteht es skurrilen Charakteren Leben einzuhauchen und diese authentisch erscheinen zu lassen, wenn es einem gelingt sich auf die Story einzulassen.
Für mich hat es ein wenig zu lange gedauert, bis ich einen roten Faden in der Geschichte entdecken konnte.

Trotzdem kann ich das Buch Lesern, die einfach einmal etwas Anders als einen Standrad-Krimi lesen möchten und Fantasy und Mystik mögen, nur empfehlen.

Bewertung vom 08.10.2019
Der Fund
Aichner, Bernhard

Der Fund


ausgezeichnet

Grandios !

„Der Fund“ ist wieder ein gelungener Thriller aus der Feder des österreichischen Schriftstellers Bernhard Aichner.

Eigentlich möchte die 53-jährige Supermarktverkäuferin Rita nur wissen, wo die Bananen herkommen, aber als sie den Karton öffnet, findet sie darin Kokain und nimmt dieses mit nach Hause. War das der Grund, warum Rita sterben musste ?

Das Buch lebt von dem ungewöhnlichen Schreibstil des Autors. Da ist der chronologische Erzählstrang von Rita, mit dem die Geschichte beginnt und dieser wird durch Augenzeugenberichte, Verhöre, Monologe und Ermittlungen im Mordfall immer wieder unterbrochen. Das macht das Leseerlebnis abwechslungsreich und spannend. Durch die kurzen, klaren Sätze ist man direkt von der ersten Seite an mitten im Geschehen.

Von Anfang an, hat die Handlung einen unglaublichen Sog entwickelt. Emotional, düster, packend, voller Action, verstörend und ein psychologisches Meisterwerk, dieser Thriller ist alles zugleich. Ich habe bis kurz vor Ende gerätselt, was denn nun eigentlich passiert ist und konnte deswegen das Buch kaum aus der Hand legen.

Auch wenn der Schreibstil typisch für Bernhard Aichner ist, mit diesem Thriller erfindet er sich neu und hat sich – meiner Meinung nach – noch einmal gesteigert. Leser die mehr wollen als Thriller nach Schema „F“ liegen mit diesem Buch genau richtig.

Mein Fazit: Unbedingt lesen !
Ich bin jedenfalls schon wahnsinnig gespannt was uns als nächstes von Bernhard Aichner erwartet.

Bewertung vom 01.10.2019
Die Furchtlosen Fünf
McPartlin, Anna

Die Furchtlosen Fünf


ausgezeichnet

Spannend - Fünf Freunde und ein moralisches Dilemma

„Die Furchtlosen Fünf: ... tun das Falsche, aber richtig!“ ist das das erste Kinderbuch der irischen Autorin Anna McPartlin.

Bei den Furchtlosen Fünf handelt es sich um die fünf Freunde Jeremy Finn, Sumo, Walker, Charlie und Johnny J und sie benötigen dringend Geld. Dieses brauchen sie aber nicht für sich, sie wollen helfen und wählen hierfür einen Weg, der leider keineswegs der richtige war.

Es ist 1990. Irland nimmt zum ersten Mal an der Fußball-WM teil. Folglich sitzen alle Irländer gebannt vor dem Fernseher und dieser Zeitpunkt erscheint Jeremy Finn und seinen Freunden perfekt geeignet für einen Raubüberfall zu sein.
Zu Beginn erfährt man einiges über die Charaktere, die sich im Alter zwischen 12 und 13 Jahren befinden. Ihre Idee ist wenig vorbildlich, der Gedanke dahinter umso mehr und so beginnt ein spannendes Abenteuer.

Die Protagonisten begehen eine Straftat und daran kommt auch kein Zweifel auf. Sie sind aber auch mutig und bereit etwas zu riskieren und sich für andere einzusetzen. Dieses wichtige Ziel verlieren sie nicht aus den Augen, auch wenn ihre Herangehensweise verkehrt war. Ich fand es wichtig, dass diese Botschaft deutlich vermittelt wird und das wird sie.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht lesen, ist humorvoll, spannend, ein wenig traurig und perfekt für die Zielgruppe der jungen Leser ab 10 Jahren geeignet. Sie spricht hier mehrere wichtige Themen an und ihre Botschaften kommen an.

Meinen Kindern und mir hat das Buch gut gefallen und wir hoffen, dass die Autorin noch weitere Kinder- und Jugendbücher schreibt.

Bewertung vom 29.09.2019
Melmoth
Perry, Sarah

Melmoth


ausgezeichnet

Mystisch, packend, lesenswert

Mit „Melmoth“ konnte mich die Autorin Sarah Perry wieder einmal überraschen. Schon bei „Die Schlange von Essex“ konnte sie mich fesseln und hat mich mit einem komplett anderen Buch als ich ursprünglich erwartet hatte, gefesselt und großartig unterhalten. Das Gleiche ist ihr mit „Melmoth“ wieder gelungen.

Die 42-jährige Helen Franklin lebt in Prag in einem kargen Zimmer und gesteht sich nur das Nötigste zu. Als einer ihrer wenigen Bekannten -Karel Pražan - ihr ein Manuskript, in dem es um Melmoth – einer mystischen schwarzen Frau, die dazu verdammt ist über die Erde zu wandern – gibt, verändert sich ihr Leben. Helen fühlt sich verfolgt von ihren eigenen Schuldgefühlen und von Melmoth.

Der Schreibstil von Sarah Perry ist einzigartig, keineswegs einfach zu lesen, teilweise fast kryptisch und trotzdem so poetisch und wortgewaltig, dass sie mich damit gefesselt und fasziniert hat.

Obwohl man sich schon zu Beginn fragt, was sich Helen zu Schulden kommen lassen und warum sie sich selbst eine Strafe auferlegt hat, muss man lange warten, um Näheres zu erfahren. Stattdessen erfährt man durch das Manuskript über Augenzeugenberichte und Tagebuchauszüge bruchstückhaft immer mehr über Melmoth. Durch diese Sprünge und Brüche in der Handlung muss man sich konzentrieren. Die Ereignisse aus dem Zweiten Weltkrieg und dem 19. Jahrhundert ebenso grausam wie erschreckend und es bleibt lange unklar, worauf die Autorin abzielt. Mit Melmoth bringt sie eine mystische Atmosphäre in die Handlung, die für Gänsehaut sorgt und eine düstere Stimmung verbreitet.

Trotz der kleinen Kritikpunkte war das für mich ganz großartiger Lesestoff, absolut kein Mainstream sowohl inhaltlich als auch stilistisch. Sarah Perry hat ihre Botschaft durch Melmoth ein wenig kryptisch verpackt, so dass ich fürchte, dass es schwierig wird eine große Leserschaft dafür zu begeistern.

Mich hat das Buch gefesselt und ich bin gespannt auf weitere Werke der Autorin.

Bewertung vom 29.09.2019
Manchmal ist die Geschirrrückgabe einfach nicht zu finden
Baake, Thommi

Manchmal ist die Geschirrrückgabe einfach nicht zu finden


sehr gut

Von allem etwas

„Manchmal ist die Geschirrrückgabe einfach nicht zu finden“ ist eine bunte Mischung an Kurzgeschichten des Autors, Schauspielers und Komikers Thommi Baake.
Die Bandbreite der angesprochen Themen ist vielfältig und dementsprechend abwechslungsreich sind auch die Geschichten. Einige sind humorvoll und sehr skurril, andere berührend oder auch leicht melancholisch, so dass man ein wenig nachdenklich zurückbleibt.
Neben den Problemen ganz normaler Menschen, erfährt man was aus unsern Helden der Kindheit wie den Drei ??? und TKKG geworden ist, etwas über den Sinn des Lebens, sprechende Thermoskannen, Häckeldeckchen und vieles mehr.
Wer Abgedrehtes und Skurriles mag, liegt mit dem Buch genau richtig. Manchmal ist der Autor ein wenig über das Ziel hinausgeschossen, aber lachen konnte ich trotzdem. Am besten jede Geschichte einzeln genießen und auf sich wirken lassen.

Bewertung vom 29.09.2019
Das gesunde Herz
Kahn, Joel K.

Das gesunde Herz


ausgezeichnet

Der Weg zum gesunden Herz

„Das gesunde Herz“ ist ein wichtiger und wegweisender Ratgeber von dem Autor und Kardiologen Dr. med. Joel K. Kahn.
Herzerkrankungen sind bei Männern und Frauen die häufigste Todesursache und die verbreitetste ist der Herzinfarkt. Aber es ist möglich dies rechtzeitig zu erkennen bzw. dementsprechend vorzubeugen. 90 Prozent könnten vermieden werden und vor diesem Hintergrund sollte sich jeder die Zeit nehmen und sich entsprechend informieren.
In seinem Ratgeber beschreibt Dr. med. Joel K. Kahn. anhand vollkommen unterschiedener Beispiele welche Symptome und Lebensweisen zu Erkrankungen führen können und welche Vorsorgemaßnahmen es gibt. Er gibt Ratschläge wie man sein Herz schützen kann welche Methoden man anwenden kann – z.B. Yoga, Atemübungen oder Meditation – um sein Stresslevel und damit die Auswirkungen des Stresses zu verringern. Für ihn sind Herzinfarkte verpasste Gelegenheiten und eine Fahrlässigkeit im Lebensstil des Erkrankten. Ich denke mit diesem Wissen sollte jeder sein individuelles Risiko überprüfen und entsprechende Maßnahmen in seinem Lebenswandel und seinen Ernährungsgewohnheiten treffen.
Trotz des ernsten Themas liest sich das Buch angenehm. Die Beispiele sind interessant und keineswegs aus der Luft gegriffen, da vermutlich jeder Leser Menschen in ähnlichen Situationen kennen wird.
Mein Fazit: Bitte lesen – nur so können unnötige Herzerkrankungen mit ihren oft schwerwiegenden Folgen vermieden werden.

Bewertung vom 29.09.2019
Hotel Cartagena / Chas Riley Bd.9
Buchholz, Simone

Hotel Cartagena / Chas Riley Bd.9


ausgezeichnet

Sprachgewaltig und spannend

Der Krimi „Hotel Cartagena“ von der in Hamburg lebenden Autorin Simone Buchholz ist der neunte Band der Krimireihe mit der Staatsanwältin Chastity Riley. Das Buch ist ein in sich abgeschlossener Fall und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse aus den vorherigen Büchern problemlos lesen.

Staatsanwältin Chastity Riley und ihre Kollegen treffen ich zu einer Geburtstagsfeier in einer Hotelbar am Hamburger Hafen. Eigentlich soll es ein schöner Abend werden, auch wenn Chastity Riley den Ort mehr als ziemlich unpassend empfindet. Doch plötzlich betreten mehrere schwerbewaffnete Männer die Bar und bringen die Anwesenden in ihre Gewalt.
Parallel zu diesen Ereignissen wird die Geschichte eines jungen Mannes – Henning - erzählt, der Jahrzehnte zuvor von Hamburg nach Kolumbien – in die Hafenstaft Cartagena - gegangen war.

Auch dieser Roman konnte bei mir wieder durch den ungewöhnlichen Schreibstil der Autorin punkten. Durch kurze Sätze und ihre manchmal ein wenig schnoddrige Ausdrucksweise bringt sie die Ereignisse direkt auf den Punkt und coole Sprüche sowie ein wenig derber Humor machen das Lesen abwechslungsreich.

Der Schauplatz des Krimis – Hamburg – wird atmosphärisch gut dargestellt und lässt einen direkt mit in die Hafenstadt abzutauchen. Durch unerwartete Wendungen und Rückblenden in die Vergangenheit wird Spannung aufgebaut und ich habe das Buch nur ungern aus der Hand gelegt, da ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Es dauert einfach eine ganze Weile bis die Erzählstränge zueinander finden und die Verflechtungen klar werden.

Neben der Protagonistin Riley gibt es eine Menge unterschiedlicher Charaktere, die dem Krimi eine ganz besondere Art von Leben gebe, da sie ungewöhnlich sind aber trotzdem authentisch wirken. Chastity ist alles andere als typisch für eine Staatsanwältin und an ihre Art muss man sich gewöhnen, aber für mich macht gerade diese den Charme des Buches aus.

Ein weiterer gelungener Fall der Staatsanwältin Chastity Riley, der auch Krimifreunde ohne Vorkenntnisse der Reihe, fesseln wird.

Bewertung vom 23.09.2019
Elbgift
Wollschlaeger, Nicole

Elbgift


ausgezeichnet

Genialer Spannungsbogen !
„Elbgift“ ist der vierte Roman der ELB-Krimireihe mit dem Ermittler Philipp Goldberg der Autorin Nicole Wollschläger. Das Buch lässt sich unabhängig von den Vorgängerbänden lesen, aber mit dem Hintergrundwissen um die Charaktere ist so manches verständlicher, wenn auch nicht zwingend notwendig.
In dem exklusiven Altersheim – der ELB-Residenz – bricht eine scheinbar gesunde Seniorin tot zusammen. An das natürliche Herzversagen, glaubt der Polizeiobermeister Peter Brandt nicht und beginnt mit seinen Kollegen Philip Goldberg und Hauke Thomsen zu ermitteln. Wenig später erfolgen weitere merkwürdige Ereignisse in der ELB-Residenz – ein Einbruch und der Hausarzt der Toten verschwindet.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich angenehm lesen, ist lebendig, detailliert und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Man erhält interessante Einblicke in den Alltag der Senioren, wobei einem schnell klar wird, dass alt werden und auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, nicht immer erfreulich ist.
Ein gut durchdachter Spannungsbogen erstreckt sich von der ersten bis zur letzten Seite und hat dafür gesorgt, dass ich das Buch nur äußerst ungern zur Seite gelegt habe.
Neben dem sympathischen Kophusener-Ermittlertrio Philip, Peter und Hauke gibt es zahlreiche weitere Charaktere die interessant dargestellt werden und nicht immer ganz leicht einzuschätzen sind. Die Ermittlungsarbeiten fand ich spannend und haben zum Miträtseln eingeladen. Besonders gut gefiel mir dabei die Zusammenarbeit, die Hand in Hand ging und bei der man merkte wie gut sich die Kollegen ergänzen.
Wer bei Krimis gerne miträtselt und Spannung ohne Blut und unnötige Gewalt mag, dem kann ich das Buch nur empfehlen. Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten ELB-Krimi-Fall.

Bewertung vom 22.09.2019
Ein Brief voller Geheimnisse / Der magische Blumenladen Bd.10
Mayer, Gina

Ein Brief voller Geheimnisse / Der magische Blumenladen Bd.10


ausgezeichnet

Zauberhaft & berührend
„Der magische Blumenladen - Ein Brief voller Geheimnisse" von der Autorin Gina Mayer ist bereits der zehnte Band der Reihe um Violet und den Blumenladen ihrer Tante Abigail. Die Bücher können problemlos unabhängig voneinander gelesen werden, da die Charaktere kurz vorgestellt und das Geheimnis des Blumenladens erläutert werden.

Violets Mutter ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen und deswegen wächst sie bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf. Dort findet sie unerwartet einen Brief, den ihr Vater an ihre Mutter geschrieben hat. Bisher hatte sie keinen Hinweis auf ihren Vater. Aber nun hat sie seinen Namen, möchte ihn nur zu gerne kennenlernen und begibt sich auf die Suche nach dem Schreiber des Briefes, um zu erfahren, warum er nie Kontakt zu ihr aufgenommen hat.

Auch diese Geschichte ist wieder wundervoll erzählt. Es ist spannend, lustig und berührend zugleich. Dabei trifft die Autorin genau den richtigen Ton der Zielgruppe für junge Mädchen ab 8 Jahren. Meine Töchter lieben diese Reihe und warten gespannt mit Freude und Neugier jeden neuen Band.

In diesem Band gibt es auch wieder viele tolle liebevoll gestaltete Illustrationen von Joëlle Tourlonias, auf denen sich viel das Gelesene wiederfindet und die schönen Gesprächsstoff bieten, wenn man das Buch gemeinsam liest. Die Schriftgröße ist nicht zu winzig und somit perfekt für jüngere Leser geeignet.

"Der magische Blumenladen - Ein Brief voller Geheimnisse" von Gina Mayer ist toller Lesestoff für fantasievolle Mädchen, die spannende Geschichten mögen. Aber auch ich hatte meinen Spaß mit in diesem Band und der etwas weniger magischen aber dafür sehr berührenden Geschichte und den wundervollen Illustrationen.