Autor im Porträt

Toptitel von Romy Fölck

Sterbekammer / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.3

Gebundenes Buch
In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde ...…mehr

 

20,00 €

 

Bluthaus / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.2

Broschiertes Buch
Nach ihrem letzten Fall erholt sich Frida Paulsen in der Elbmarsch, als sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Jo erreicht. Vergangene Nacht fand Jo in der Marsch die Leiche einer Frau und ist nun überzeugt, dass man sie des Mordes verdächtigt. Kurz darauf verschwindet sie spurlos. Besorgt begibt sich Frida auf die Suche nach ihrer Freundin. Die Spur führt auf die Halbinsel Holnis zu einem einsam gelegenen Haus, das die Inselbewohner nur das Bluthus nennen. Vor vielen Jahren wurde dort eine Familie grausam hingerichtet - den Täter hat man nie gefunden ...…mehr

 

11,00 €

 

Romy Fölck

Romy Fölck wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in der Elbmarsch bei Hamburg. Bluthaus

Romy Fölck: Bluthaus

Romy Fölck: Bluthaus

Den Traktor reparieren, Apfelbäume beschneiden, die Ernte auf den Markt bringen: So hatte sich Frida Paulsen ihr Leben niemals vorgestellt! Darum war die Tochter eines Obstbauern vor Jahren nach Hamburg gezogen, Polizistin geworden und strebt nun die Karriere als Kommissarin an. Infolge einer emotionalen Krise kehrt sie aber vorerst zurück zu ihren Eltern in die Elbmarsch. Zwar kann sie den erneuten Angeboten ihres Vaters, den Familienbetrieb zu übernehmen, widerstehen. Die Vergangenheit holt sie trotzdem auf unvermutete Weise ein - als ihre frühere beste Freundin Jo auf einen Tee vorbeikommt. Sie hatten jahrelang keinerlei Kontakt. Aber beide mussten in ihrer Kindheit den Verlust sehr nahestehender Menschen verkraften - eine Gemeinsamkeit, die sie über alle charakterlichen Unterschiede hinweg verbindet. Jo, die resolute Bikerin, betreibt mittlerweile als Privatdetektivin ein kleines Büro. Jetzt hat sie sich in einen heiklen Fall verstrickt und erhofft sich nun von Frida Hilfe. Kurz darauf wird auf einem verlassenen Bauernhof die Leiche gefunden. Eine Frau ist erstochen worden. Für Fridas altvertrauten Kollegen Bjarne Haverkorn ist Jo diemehr

Interview mit Romy Fölck zu "Bluthaus"

Interview mit Romy Fölck zu "Bluthaus"


Mit Mitte 30 haben Sie entschieden, Schriftstellerin zu werden. Wie kam es dazu?

Romy Fölck
: Ich schreibe viel länger, schon über 20 Jahre. Mit Mitte 30 hatte ich jedoch den starken Wunsch, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen.

Hat Ihre erste Karriere als Juristin Sie dazu inspiriert, Krimis zu schreiben?

Romy Fölck
: Meine Ausbildung als Juristin war dafür nicht ausschlaggebend. Dadurch hatte ich jedoch einige interessante Einblicke in die Arbeit von Polizei und Justiz, die mir sehr bei der Recherche für meine Krimis geholfen haben.


Ihre Krimiserie um das Ermittlerduo Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn spielt in der Elbmarsch bei Hamburg. Warum nicht in Leipzig, wo Sie jahrelang gewohnt haben, oder in Meißen, wo Sie geboren wurden?

Romy Fölck
: Ich habe drei Kriminalromane geschrieben, die in Dresden spielen. Dort habe ich gewohnt und Jura studiert, bevor ich nach Leipzig zog. 2012 zog ich in den Norden in die Elbmarsch, und es war recht schnell klar, dass meine neue Romanserie hier spielen muss - in meiner wundervollen neuenmehr

Kundenbewertungen

Bluthaus / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.2

Bewertung von TochterAlice aus Köln am 28.09.2018
Eine Freundin in Not. Oder ist sie auf der Flucht? Es geht um Jo, Fridas Freundin aus Schulzeiten: eines Tages steht sie auf dem Apfelhof von Fridas Eltern, auf dem sich Frida nun zur Unterstützung eingenistet hat: sie braucht Hilfe. Wenig später gibt es eine Leiche - eine ehemalige Polizistin. Jo wurde mit ihr zusammen gesehen und ist nun spurlos verschwunden. Ist sie möglicherweise eine Mörderin? Kennen sich die beiden von früher? Auch wenn Frida eigentlich gar nicht im Dienst ist, diesem Fall kann sie sich nicht entziehen. Auch Kriminalhauptkommissar Bjarne Haverkorn, der Frida bereits als Jugendliche im Rahmen von Ermittlungen kennengelernt hat und auch im "Totenweg" eine Rolle spielte, tritt wieder auf den Plan - wieder als Fridas Kollege, auch wenn sie ja eigentlich nicht "richtig" im Dienst ist.. Auch diesmal ermitteln Bjarne Haverkorn und Frida Paulsen sowohl gemeinsam als auch getrennt voneinander. Auf beiden lastet die Vergangenheit - sowohl privat als auch beruflich, wobei es vor allem bei Bjarne vollkommen neue Entwicklungen gibt.. Werden sie es schaffen? Hat Frida neben ihrer Arbeit auf dem Apfelhof überhaupt Zeit? Kann sie ihrer Freundin Jo helfen oder muss sie diese verhaften. Inhaltlich dicht und sehr atmosphärisch und auch der Stil von Romy Fölck gefällt mir sehr, aber daran habe ich auch nicht gezweifelt, weil ich bereits mehrere Krimis von ihr gelesen hatte. Dabei war "Totenweg" der bisherige Höhepunkt - das "Bluthaus" steht ihm aber nur wenig nach und ist es allemal wert, gelesen zu werden. Denn wieder ist Romy Fölck ein atmosphärischer Krimi mit regionalen Akzenten und interessanten Charakterengelungen, der sich zu einem mitreißenden Whodunnit entwickelt. Abgesehen von einigen Kleinigkeiten - manches kam mir ein wenig unlogisch vor, einige Erzählstränge wurden nicht so ausgeführt, wie ich es mir erhofft hatte- hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich habe es mit Spannung und Vergnügen gelesen und kaum aus der Hand legen können. Romy Fölck, eine Autorin, an der ich dranbleiben werde. Ich freue mich schon jetzt auf einen möglichen dritten Band mit Frida und Bjarne und hoffe sehr, dass alle anderen Akteure aus ihrem privaten Umfeld, die für sie selbst von Bedeutung sind, auch weiterhin eine Rolle spielen werden.

Bluthaus / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.2

Bewertung von Odenwaldwurm aus Odenwald am 26.09.2018
Ich bin sehr gut in den Krimi gekommen. Der Schreibstil ist wie im ersten Band sehr gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind sehr bildlich dargestellt und man meint die Personen schon lange zu kennen. Auch wenn man nur bisher ein Band mir Frida gelesen hat. Es ist auch kein Problem für Leser, die den ersten Band nicht kennen. Da alles so bildlich dargestellt wird. Die Autorin bringt gleich von Anfang an eine gute Spannung in die Geschichte. So das man von Beginn an das Buch sehr ungern auf die Seite legt. Kurz nur zum Inhalt. Frida, ein Polizistin aus Hamburg die gerade außerdienst ist, bekommt von ihrer Schulfreundin Jo einen Besuch. Aber da Frida zurzeit nicht abreitet nach dem letzten Fall, sagt Jo nicht um was es geht und verschwindet wieder. Aber in dieser Nacht passiert sehr viel. Jo wird Zeugin wie eine Frau in der Marsch brutal stirbt. Wer war nur der Täter? War es sogar Jo, die die Frau umgebracht hat? Die Polizei hat sie im Verdacht und Jo taucht unter. Was hat sie zu verbergen oder warum ist sie untergetaucht? Bangt sie auch um ihr Leben? Fragen über Fragen und Frida versucht die Fragen zu klären und ihre Freundin zu finden? Eine spannende Ermittlung von Frida und Hayerkorn, dem zuständigen Kommissar, beginnt. Werden sie Jo und die Wahrheit heraus finden? Ganz einfach sind die Ermittlungen nicht, da die Ermittler in die Vergangenheit eintauchen müssen und dann wird es auch noch gefährlich für beide. Der Schluss war das Highlight dieser Geschichte und hat mir sehr gut gefallen. Ich habe schon wieder Lust auf den dritten Band dieser Reihe, aber der muss leider warten bis nächstes Jahr. Wenn das neue Buch heraus kommt. Ich kann den super Krimi nur empfehlen. Ich war von Anfang an gefesselt, zwar ist es kein Thriller. Aber ein sehr spannender Krimi, der auch so in Wirklichkeit so passiert sein könnte.

Bluthaus / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.2

Bewertung von Clemens aus Bergkamen am 26.09.2018
Wie hängen ein Familienmord und der Mord an einer LKA-Beamtin zusammen? Ein junges Mädchen, Miriam, findet seine Eltern und seinen kleinen Bruder 1997 ermordet im "Bluithaus" vor. Die Kommissarin Frida Paulsen bekommt unerwarteten Besuch von ihrer Internatsfreundin Johanna, die anscheinend ihre Hilfe benötigt. Bald darauf ist Johanna Hauptverdächtige in einem Mordfall an einer ehemaligen LKA-Beamtin. Hauptkommissar Bjarne Haverkorn und Fr ida ermitteln. "Bluthaus" ist nach "Totenweg" der zweite Kriminalroman des Ermittlerduos Haverkorn/ Paulsen von Romy Fölck. In dem Kriminalroman wechselt die Handlung immer wieder mal zwischen den Ereignissen 1997 um die Familie Wössner und den heutigen Ermittlungen in der Mordsache Conradi. Neben der Ermittlungsarbeit werden auch die privaten Nöte, Ängste und Zweifel der Protagonisten sehr menschlich beschrieben. Der Kriminlaroman wartet mit einem sehr überraschenden Ende auf. Mein Fazit: Von Anfang bis Ende des Romanes ist der Leser sofort gefesselt durch den flüssigen Schreibstil, der abwechslungsreichen Handlung und der anhaltenden Spannung bei der Suche nach dem/der Täter(n) von 1997 und der aktuellen Ermittlung. Auch wenn man den Vorgänger "Totenweg" noch nicht gelesen hat, kommt der Leser sehr schnell in die Handlung. Sehr beeindruckt haben mich die immer wieder eingefügten privaten Kapitel der Protagonisten, in denen diese sehr menschlich und verletzlich dargestellt werden, ohne den Spannungsbogen dabei wesentlich zu unterbrechen. Ein sehr spannender Krimi mit einem absolut überraschenden Ende, der Lust und Vorfreude auf die Nachfolger dieser Reihe weckt.

Bluthaus / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.2

Bewertung von vronika22 aus Worms am 28.09.2018
Nach „Totenweg“ ist dies der zweite Krimi von Romy Fölck um Ermittlerin Frida Paulsen und Kommissar Bjarne in der Reihe Elbmarsch-Krimis. Man kann beide Bände unabhängig voneinander lesen, aber da sowieso Suchtgefahr besteht, würde ich empfehlen zuerst den ersten Teil zu lesen! Ein klein wenig bezieht sich der private Hintergrund auch auf diesen Band. Frida nimmt sich eine Auszeit und fährt nach längerer Zeit mal wieder auf den Hof ihrer Eltern um sich von den vergangenen Strapazen zu erholen. Doch leider wird nun eine Leiche gefunden und ihre Freundin Jo gerät in Mordverdacht. Dann verschwindet Jo auch noch spurlos, was natürlich den Verdacht erhärtet. Die Spuren führen in ein einsam gelegenes Haus, unter den Anwohnern auch als Bluthaus bezeichnet…. Das Setting strahlt unheimlich viel düstere Atmosphäre aus und ist wie gemacht für einen spannenden Krimi. Der Plot spielt in 2 verschiedenen Zeitebenen, einmal um 1997 und dann in der Gegenwart. Geschickt verknüpft die Autorin diese beiden Stränge.Was sie miteinander zu tun haben erfährt man erst am Ende. Gleich im Prolog kommt schon richtig Spannung auf, die sich durch den ganzen Krimi hindurch zieht. Am Ende steigert es sich und gibt es dann nochmal ein richtig fesselndes Finale. Der Schreibstil der Autorin ist mit ganz viel Spannung und ein klein wenig Humor durchsetzt und gefällt mir richtig gut. Auch finde ich es toll, dass ein wenig (aber nicht zu viel) Privates mit hineinspielt. So geht es diesmal um Bjarnes Tochter in einem kleinen Nebenstrang. Das Ende war nicht vorhersehbar, so dass das Buch richtig spannend blieb. Meiner Meinung nach war auch alles gut durchdacht und alle Stränge sind am Ende klar aufgelöst und führen zusammen. Das Buch war für mich genauso fesselnd und begeisternd wie der erste Band und ich kann den Krimi uneingeschränkt weiterempfehlen. Auch wenn ich mich sicher noch länger gedulden muss, so freue ich mich jetzt schon auf eine Fortsetzung!

Bluthaus / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.2

Bewertung von Cybergirl aus Frankfurt am 28.09.2018
Spannende Fortsetzung der Krimireihe Frida lebt zurzeit bei ihren Eltern in der Elbmarsch, sie braucht eine Auszeit nachdem sie im 1. Band fast ums Leben gekommen ist. Auch Kommissar Haverkorn hat vorübergehend seinen Dienst bei einer anderen Dienststelle versehenden, schließlich hat er einen Menschen erschossen. Dass steckt man nicht so leicht weg. Doch jetzt ist er wieder da und gleich gibt es einen Mordfall. Eine Frau wird tot in einem Haus auf einem einsamen Hof aufgefunden. Gefunden hat sie Jo, eine Freundin von Frida. Jo ist davon überzeugt, dass man ihr den Mord anhängen will und verschwindet spurlos. Frida macht sich auf die Suche nach Jo. „Bluthaus“ ist der 2. Fall von Frida und Kommissar Haverkorn, einer Krimireihe die in der Elbmarsch spielt aus der Feder von Romy Fölck. Ich freue mich Frida und Haverkorn wiederzutreffen. Es ist wie mit guten Freunden, wenn man sie längere Zeit nicht gesehen hat merkt man erst wie sehr man sie vermisst hat. Die beiden Hauptcharaktere haben seit dem letzten Fall eine schwere Zeit durchlaufen. Frida die fast umgekommen ist nimmt sich bei ihren Eltern auf dem Hof eine Auszeit. Ihren Abschluss an der Polizeischule hat sie aber gemacht. Auch Haverkorn hatte sich eine Auszeit von der Mordkommission genommen. Einen Menschen zu erschießen ist auch für einen Polizist ein Ausnahmezustand. Jetzt ist Haverkorn zurück und gleich gibt es einen Mordfall. Bei den Ermittlungen steht Jo, die Privatdetektivin und Freundin von Frida. Von Jo hatte man im 1. Band noch nicht viel erfahren und auch jetzt bleibt sie lange Zeit ein Rätsel. Ich habe immer wieder geschwankt zwischen Jo ist die Mörderin und Jo ist unschuldig. Oder sollte sie sogar das Opfer sein? Es gibt zwischendurch immer wieder Rückblicke in das Jahr 1997 wo eine Familie brutal ermordet wurde. Nur die Tochter hatte überlebt weil sie nicht zu Hause war. Sie hat die Ermordeten gefunden. Nach einiger Zeit erkennt man die Zusammenhänge zwischen 1997 und Heute. Doch dem Täter ist man noch lange nicht auf der Spur. Die Spannung bleibt bis zum Ende bestehen. Jetzt kann ich mich nur noch auf den 3. Fall von Romy Fölck freuen. Habe ich bei „Totenweg“ gesagt, dass an diesen Krimi so schnell nichts rankommt muss ich das nach diesem Buch revidieren. Es geht offensichtlich noch besser.

Bluthaus / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.2

Bewertung von janaka aus Rendsburg am 08.10.2018
Spannender Krimi mit einer düsteren Atmosphäre *Inhalt* Frida Paulsen ist noch etwas angeschlagen und nimmt sich auf den Hof ihrer Eltern in der Elbmarsch eine Auszeit. Dann erreicht sie ein Hilferuf ihrer Freundin Jo. Sie wird des Mordes an einer ehemaligen Kollegin verdächtigt. Die Spur führt zu einem alten ungeklärten Fall aus dem Jahre 1997 und dem "Bluthaus" auf der Halbinsel Holnis. Dann verschwindet Jo spurlos und Frida versucht ihr zu helfen. *Meine Meinung* "Bluthaus" von Romy Fölck ist bereits der zweite Band mit Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn, aber mein erstes Buch der Autorin. Trotzdem hatte ich keine Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil ist spannend und fesselnd, er gefällt mir richtig gut und lässt sich flüssig lesen. Gleich mit dem Prolog baut die Autorin eine mega gute Spannung auf und macht den Leser neugierig, was in der Vergangenheit geschehen ist. Immer wieder baut Romy Fölck Textschnipsel aus der Vergangenheit ein, wir erfahren nach und nach immer mehr über die Zusammenhänge. Die Charaktere sind lebendig und authentisch, mit Frida und Bjarne hat die Autorin zwei sehr sympathische Protagonisten erschaffen. Frida stellt gerade ihre berufliche Zukunft sehr in Frage, die Auszeit auf dem Apfelhof ihrer Eltern tut ihr grade sehr gut. Trotzdem hilft sie Jo, als diese ihre Hilfe braucht. Bjarne hat gerade erfahren, dass er eine erwachsene Tochter hat. leider ist diese krank und Bjarne macht sich große Sorgen und wird dadurch von seinem aktuellen Fall abgelenkt. Das macht ihn für mich aber auch sehr sympathisch. Im ersten Fall arbeiten beide wohl zusammen, ich freue mich schon, diesen schnellst möglichst zu lesen. Die sind bestimmt ein gutes Team. Was mir auch noch sehr gut gefällt, ist die Atmosphäre. Gerade die rund um das Bluthaus, sie ist so düster und unheimlich, beim Lesen lief es mir eiskalt den Rücken runter. Die Mischung von Kriminalfall und Privatleben der Ermittler ist von Romy Fölck gut gewählt. Ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass der Fall zu kurz kommt. Mir gefällt es gut, wenn ich die Charaktere näher kennenlerne. *Fazit* Dieser Krimi ist spannend, fesselnd und atmosphärisch gut umgesetzt. Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen und vergebe liebend gerne 5 Sterne. Nun warte ich gespannt auf den dritten Teil.

Bluthaus / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.2

Bewertung von Rebecca1120 aus Oranineburg am 01.10.2018
Noch immer ist Frida Paulsen sich nicht im Klaren darüber ob sie in den Polizeidienst zurückkehren will. Doch als Jo, ihre Internatsfreundin, sie aufsucht und anschließend spurlos verschwindet, muss Frida einfach auf eigene Faust ermitteln. Ihr einziger Anhaltspunkt ist ein altes Foto…. Auch dieses Buch um Frida Paulsen hat mich wieder unwahrscheinlich spannend und kurzweilig unterhalten. Frida, die sich durch Beharrlichkeit und Mut auszeichnet und dabei aber auch so viel Herzenswärme ausstrahlt, muss man einfach mögen. Auch wenn Jo Arndt eher introvertiert ist, so finde ich sie als Romanfigur doch interessant. Ich habe ihre Stärke bewundert. Geschickt wechselt sich im Buch Gegenwart mit der Zeit vor 20 Jahren ab. Das hat mir gefallen, da dadurch der Leser Stück für Stück in die Hintergründe des Mordes eingeweiht wird. Da die Geschichte unerwartete Hintergründe und Motive aufzeigt, ist sie spannungsgeladen bis zum Schluss. Realistisch wird das Buch, da auch Alltagsprobleme geschickt mit einfließen und die Figuren wie auch die Geschichte insgesamt realistisch und glaubhaft erscheinen lassen. In meinen Augen - ein wunderbar spannender Krimi, der ein spannendes, kurzweiliges Lesevergnügen garantiert. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne und eine 100%ige Leseempfehlung.

Bluthaus / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.2

Bewertung von Xanaka aus Berlin am 03.10.2018
Atemlose Spannung vom Anfang bis zum Ende Frida will das Beste mit ihrer Auszeit bei der Polizei machen. Sie spürt, sie ist noch nicht so weit, ihren Dienst wieder bei der Polizei aufzunehmen. Um genügend Abstand zu bekommen, zieht sie wieder zu ihren Eltern auf den Obsthof. Dort steht völlig unerwartet Jo vor ihr, Johanna, ihre alte Freundin aus dem Internat. Dann ist sie auch schon wieder verschwunden. Nur Stunden später meldet Jo eine Tote auf einem verlassenen Bauernhof. Jo befürchtet relativ schnell ins Visier der Polizei zu geraten und bitte Frida um Hilfe. Dann ist sie auch schon verschwunden und alles deutet auf sie als Täter. Frida nimmt Kontakt mit Kommissar Bjarne Haverkamp auf und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Ihre Ermittlungen führen sie auf die Insel Holnis. Dort stolpert sie sozusagen über das Bluthaus und seine schreckliche Geschichte. Doch was hat das alles mit Jo zu tun? Je mehr Frida ermittelt, umso erschreckender werden ihre Erkenntnisse. Bereits der erste Krimi von Romy Fölck „Totenweg“ hatte mich schlichtweg begeistert. Jetzt im Nachfolgekrimi, den man getrost ohne Kenntnis des Ersten lesen kann, hat sie sich noch um einiges gesteigert. Nicht nur, dass es ihr gelungen ist, die düstere Atmosphäre die in den einzelnen Abschnitten herrscht gekonnt einzufangen, nein sie hat auch noch geschickt viele Irrungen und Wirrungen eingebaut, so dass man beim Lesen bis zum Schluss im Ungewissen blieb. Auch die zwei Zeitebenen, in denen sich das Buch bewegt, sind perfekt miteinander verbunden. Als Leser habe ich bis zum Schluss mitgefiebert und gehofft, dass alles gut ausgeht. Von mir gibt es eine unbedingte und ausdrückliche Leseempfehlung und natürlich die verdienten fünf Lesesterne.

Bluthaus / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.2

Bewertung von saika84 am 27.09.2018
Nach ihrem letzten Fall erholt Frida Paulsen sich erst mal auf dem Hof ihrer Eltern in der Elbmarsch. Eines Morgens erhält sie einen Anruf ihrer Freundin Jo, die sie bittet, ihr Portemonnaie mit Papieren aufs Revier zu bringen. Jo wurde als Zeugin aufs Revier gebracht, nachdem sie in der Marsch eine Leiche entdeckt hat. Jo ist sich sicher, dass die Polizei sie für die Mörderin hält. Kurz darauf verschwindet Jo spurlos. Frida ist besorgt um ihre Freundin und macht sich auf die Suche. Die Spuren führen sie auf die Halbinsel Holnis zu einem Reetdachhaus. Die Einheimischen nennen das Haus nur "Das Bluthus", weil vor Jahren hier eine Familie brutal ermordet wurde. Der Täter wurde nie gefasst. Bluthaus ist der zweite Band der Elbmarsch Reihe von Romy Fölck. Ich kenne den ersten Band noch nicht, kam aber problemlos in die Geschichte rein. Es ist also nicht zwingend erforderlich den ersten Band vorher zu lesen aber natürlich empfehlenswert. Der Schreibstil liest sich fließend und fesselnd. Die Spannungskurve wird sehr gut aufgebaut. Zwischendurch gibt es kurze Rückblicke in das Jahr 1997, was zum einen weitere Fragen aufwirft, zum anderen aber auch Licht ins dunkel bringt. Es fällt schwer, dass Buch auch mal aus der Hand zu legen. Bis kurz vor Schluss ist die Geschichte undurchsichtig, wie es bei einem guten Krimi sein muss. Frida kämpft aufgrund innerer Dämonen ihres letzten Falls mit sich selbst. Sie zweifelt dran, ob sie zur Polizei zurückkehren soll, dabei scheint das ihre Berufung zu sein. Ich habe sie in diesem Band als einen Menschen kennengelernt, dem Familie und Freunde sehr wichtig sind, und für die sie alles tun würde. Ich habe sie schnell ins Herz geschlossen und fand es spannend sie bei ihrer Suche zu begleiten. Auch Bjarne war mir sehr sympathisch. Er scheint genau wie Frida noch an dem letzten Fall zu knabbern zu haben, jedoch ist er schon wieder im Dienst. Zusätzlich zu der Arbeit hat er auch privat einiges zu bewältigen. Es war eine gute Mischung aus den Ermittlungen und dem Privatleben von Frida und Bjarne. Ich bin begeistert von diesem Krimi und freue mich schon sehr auf den dritten Band. In der Zwischenzeit werde ich den ersten Band noch nachholen. Dieser bekommt natürlich die vollen 5 Sterne von mir.

Bluthaus / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.2

Bewertung von KimVi aus Niedersachsen am 27.10.2018
Frida Paulsen ist nach den dramatischen Ereignissen ihres letzten Falls noch nicht wieder in den Dienst zurückgekehrt. Sie braucht Zeit und erholt sich auf dem Obsthof ihrer Eltern. Jo, ihre Kindheitsfreundin aus dem Internat, besucht sie auf dem Hof. Frida hat das Gefühl, dass Jo etwas beschäftigt. Doch bevor Frida der Sache auf den Grund gehen kann, ist Jo bereits wieder verschwunden. Wenig später erreicht Frida ein Hilferuf von Jo. Sie ist bei der Polizei, da sie eine schwerverletzte Frau gefunden hat, die trotz Jos sofortiger Hilfe an ihren zahlreichen Stichverletzungen gestorben ist. Jo hat das Gefühl, dass man sie nun des Mordes verdächtigt und ergreift die Flucht. Frida macht sich auf die Suche nach der Freundin. Doch Jo scheint wie vom Erdboden verschluckt. Frida macht sich große Sorgen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.... "Bluthaus" ist nach "Totenweg" bereits der zweite Fall für Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann problemlos folgen, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat. Wichtige Informationen fließen kurz in die Handlung ein. Hierbei wird auch nicht zu viel verraten, sodass man nach der Lektüre des zweiten Bandes auch den Vorgänger lesen kann, ohne sich dabei die Spannung zu verderben. Der Einstieg in den aktuellen Fall gelingt problemlos, denn die Autorin versteht es vom ersten Moment an, das Interesse an der Handlung zu wecken. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Neben den aktuellen Ereignissen, gibt es auch immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Diese Ereignisse verknüpfen sich im Verlauf der Handlung schlüssig miteinander. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und deshalb ganz in die Handlung eintauchen. Die Charaktere wirken ebenfalls sehr authentisch. Interessante Nebenhandlungen, die sich aber keinesfalls zu sehr in den Vordergrund drängen, sorgen außerdem dafür, dass die Protagonisten noch lebendiger wirken. Der Fall selbst gibt einige Rätsel auf und ist nicht so leicht zu durchschauen. Man stellt beim Lesen eigene Ermittlungen an, doch zunächst ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Überraschende Wendungen führen dazu, dass die Spannung stetig steigt und man sich schon bald nicht mehr vom Gelesenen lösen mag. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse. Es wird noch einmal richtig spannend, bevor alle Fäden schlüssig zusammenlaufen. Ich habe bereits den ersten Fall von Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn mit Begeisterung gelesen. Auch die Fortsetzung konnte mich bereits früh in ihren Bann ziehen. Denn durch die authentischen Beschreibungen hatte ich alles regelrecht vor Augen, konnte mit den Protagonisten mitfiebern und meine eigenen Ermittlungen einstellen. Überraschende Wendungen haben dafür gesorgt, dass ich hin- und hergerissen war und nicht wusste was ich glauben soll. Die Spannung war für mich durchgehend spürbar und deshalb konnte ich das Buch erst weglegen, als ich am Ende angekommen war. Deshalb vergebe ich auch alle fünf Bewertungssternchen und eine klare Leseempfehlung.
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