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Benutzername: Island
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Bewertungen

Insgesamt 19 Bewertungen
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Bewertung vom 20.03.2018
Kühn hat Ärger / Martin Kühn Bd.2
Weiler, Jan

Kühn hat Ärger / Martin Kühn Bd.2


ausgezeichnet

Ich habe den ersten Teil der Krimireihe um den Münchener Kommissar Martin Kühn nicht gelesen, sondern bin direkt mit dem zweiten Teil eingestiegen. Andere Bücher von Jan Weiler kenne ich aber schon und mochte seinen Schreibstil auch immer sehr, so war ich sofort neugierig darauf, auch einmal einen Krimi von ihm zu lesen.

In diesem Band muss Martin Kühn in einem Mordfall ermitteln, der ihn sowohl in das Milieu der Reichen und Schönen in München Grünwald führt, als auch in einen Hochhausstadtteil führt, in dem die sozial Abgehängten wohnen. Kühn selbst repräsentiert wohl die Mittelschicht, die sich das Wohnen in der überteuerten bayerischen Metropole auch kaum noch leisten kann.

Daran kann man schon erkennen, dass das Buch nicht unbedingt (nur) ein klassischer Krimi ist, sondern viel mehr auch eine Milieustudie, verbunden mit Kritik an den aktuellen Entwicklungen, der Explosion der Preise auf dem Immobilienmarkt, dem oft sehr dekatentem Verhalten der wenigen Reichen, aber auch der vermehrten Anfälligkeit für rechte Propaganda durch AfD, Pegida und Co.

Der Charakter des Ermittlers selbst, wird genau wie die Charaktere der weiteren Hauptpersonen, von Jan Weiler sehr scharf gezeichnet, mit all seinen Stärken und Schwächen. Ich konnte mich so sehr gut in ihn hineinversetzen und empfand ihn als recht sympathisch.

Was man dem Buch vielleicht etwas vorwerfen oder je nach vorheriger Erwartung auch zugute halten kann, ist, dass die Krimihandlung zu Gunsten der Gesellschaftskritik und der detailgenauen Ausgestaltung der Protagonisten etwas in den Hintergrund tritt und der Ausgang vielleicht etwas, wenn auch nicht vollkommen, vorhersehbar ist.

Der Schreibstil von Jan Weiler ist, wie auch bereits aus seinen anderen Werken bekannt, sehr pointiert und unterhaltsam und angenehm zu lesen. Dass ich den 1. Band der Kühn-Reihe nicht kannte, stellte kein Problem dar, man kann diesen Krimi auch sehr gut lesen, ohne Vorwissen zu haben.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.11.2017
In einem anderen Licht
Burseg, Katrin

In einem anderen Licht


ausgezeichnet

Miriam arbeitet als Redakteurin bei einer Frauenzeitschrift und hat einen kleinen Sohn namens Max. Dessen Vater kam als Fotojournalist bei einem Auslandseinsatz ums Leben, als sie gerade zum zweiten Mal schwanger war. Daraufhin verlor Miriam das ungeborene Kind. Nach diesen schweren Schicksalsschlägen lebt sie mehr oder weniger nur noch für Max, der damals drei Jahre alt ist, weiter. Zwei Jahre später beginnt dann die eigentliche Handlung des Romans. Miriam erhält anonyme Briefe in die Redaktion, dass sie die reiche Reederswitwe Dorothea Sartorius, die für Miriams Zeitschrift ein Preisgeld für einen Preis für Zivilcourage ausgelobt hat, nach einer gewissen Marguerite fragen solle. Nach mehreren dieser Briefe, die ersten ignoriert sie noch, ist Miriams Neugier dann doch geweckt und so versucht sie herauszufinden, was es mit den mysteriösen Briefen auf sich hat. Ihre Recherchen führen sie schließlich bis zurück zum Terrorismus der 70er Jahre.
Gleichzeitig spielt Miriams und Max Trauer und wie sie damit umgehen und sie zu bewältigen versuchen, aber auch eine große Rolle in dem Roman und man kann sich als Leserin sehr gut in die Frau und den kleinen Jungen, der so früh seinen Vater verloren hat, hineinversetzen. Katrin Burseg ist es gelungen, sehr eindrucksvolle Charaktere zu erschaffen und auch die Handlung ist sehr fesselnd und immer wieder überraschend, sodass es einem schwer fällt, das Buch wieder aus der Hand zu legen.

Bewertung vom 22.11.2017
Winterengel
Bomann, Corina

Winterengel


ausgezeichnet

Da ich schon mehrere Romane von Corina Bomann gelesen habe, hat auch Winterengel gleich mein Interesse geweckt.

Zunächst zur Umschlaggestaltung des aktuellen Buches. Es handelt sich um ein Hardcover mit zusätzlichem Schutzumschlag. Dieser ist recht aufwändig gestaltet mit aufgesetzten goldenen Buchstaben und golden glitzernden Engeln. Vollkommen zufrieden gestellt hat mich die grafische Gestaltung aber nicht, schöner hätte ich es gefunden, wenn auf dem Cover Engel abgebildet wären, die den im Buch beschriebenen ähneln.

Nun aber zum Inhalt. Die 19-jährige Anna Härtel lebt kurz vor der Jahrhundertwende mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester in ärmlichen Verhältnissen in dem kleinen Örtchen Spiegelberg in der Nähe von Heilbronn. Ihr verstorbener Vater hatte eine Glaserwerkstatt. Bei ihm hat auch Anna dieses Handwerk erlernt, kann auf Grund von Schulden den Betrieb nicht halten, nachdem der Vater gestorben ist. Deshalb arbeitet sie für eine andere Werkstatt und fertigt nebenbei Glasengel an, die sie am Markt verkauft, um ihre Familie irgendwie über Wasser zu halten. Dort wird ein Gesandter der englischen Queen auf ihre Begabung aufmerksam und zeigt der Regentin ihre Engel, woraufhin diese Anna nach England einlädt und ihr einen großen Auftrag in Aussicht stellt. Dafür würde Anna jedoch ihre Stelle riskieren und eine weite Reise antreten müssen. Nach längerem Überlegen ergreift die junge Frau die Chance und so wartet ein großes Abenteuer, bei dem nicht immer alles gut läuft, auf Anna.

Mich hat das Buch sehr gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Gerne habe ich mich mit der sympathischen Protagonistin Anna auf die Reise ins verschneite England vor über hundert Jahren begeben und mit ihr gefiebert, dass alles am Ende gut wird. Der Schreibstil von Corina Bomann war, wie gewohnt, sehr angenehm lesbar. Schade fand ich nur, dass der Roman so schnell zu Ende war.

Bewertung vom 22.11.2017
Der Duft von Pinienkernen
Bold, Emily

Der Duft von Pinienkernen


ausgezeichnet

Greta und Karin haben sich ihren gemeinsamen Traum verwirklicht und führen eine Nudelbar in München, in der die Halbitalienerin Greta unter anderem die Rezepte ihrer italienischen Großmutter kocht. Doch eines Tages begeht Greta einen schlimmen Fehler, der dazu führt, dass die Freundschaft zu Katrin zerbricht, sie ihre WG auflösen und sich auch beruflich die Weg der beiden trennen. Für Greta ist diese Situation kaum zu ertragen, daher ist sie recht froh über das Angebot eines Verlegers, durch Italien zu reisen und dort nach authentischen italienischen Rezepten für ein Kochbuch zu suchen. So hat sie wenigstens etwas Ablenkung und außerdem stand im alten Rezeptbuch ihrer Großmutter auch eine Lebensweisheit, die sie endgültig dazu motiviert, diese kulinarische Reise anzutreten. Zur Seite wird ihr dabei, zumindest zeitweise, ein etwas nerdig wirkender Fotograf gestellt. In Italien kommt es zu vielen interessanten Begegnungen und doch geht Greta der Streit mit Katrin auch dort nie ganz aus dem Kopf.

Mich hat die Geschichte gleich angesprochen, da ich selbst ebenfalls gutes Essen und kochen liebe und ich auch schon einige Ecken von Italien gesehen habe. Daher hatte ich große Lust, mich mit Greta auf diese Reise zu begeben und wurde auch nicht enttäuscht. Lokalkolorit war auf jeden Fall genug vorhanden, um Lust zu kriegen, die Orte auch selbst aufzusuchen und ihre Spezialitäten zu probieren. Auch die Protagonistin Greta war mir sehr sympathisch, da sie eben nicht vollkommen perfekt ist und diesen schlimmen Fehler gemacht hat, über den sie dann lange nicht hinweg kommt, weil ihr die Freundschaft zu Katrin einfach sehr wichtig ist. Neben dem Kulinarischen ist also auch Freundschaft ein wichtiges Thema. Und natürlich spielt auch Liebe eine gewisse Rolle, es handelt sich ja schließlich um einen Frauenroman. Trotz dieses Genres fand ich die Handlung aber nicht zu stark vorhersehbar, sondern es gab auch immer wieder überraschende Wendungen.

Bewertung vom 26.09.2017
Bea macht blau
Hennig, Tessa

Bea macht blau


ausgezeichnet

Bei diesem Buch haben mich vor allem der Titel und die Kurzbeschreibung angesprochen. Die Covergestaltung fand ich weniger passend. Grundsätzlich bin ich wohl noch nicht ganz die Zielgruppe des Romans, sondern eher Frauen ab 40 mit (fast) erwachsenen Kindern, aber dass die Protagonistin auf die 50 zugeht, lässt sich ja bereits durch den Klappentext erahnen. Ich fand sie jedenfalls recht sympathisch und habe mich trotz unseres Altersunterschiedes gut in sie hineinversetzen können, bzw. fand es auch interessant, ihre Perspektive einzunehmen. Die Geschichte von ihrer "Flucht" ins Baskenland, wo sich ihr dann überraschend die Möglichkeit bietet, ein Gästehaus zu übernehmen, hat mir gut gefallen. Dazu beigetragen haben sicher auch die vielfältig ausgestalteten weiteren Charaktere, die im Buch eine Rolle spielen. Die Beschreibung der Gegend und vor allem die der Stadt Bilbao hat dafür gesorgt, dass ich auch gerne einmal dort hin reisen und vor allem auch die dortigen Tapas, auch wenn sie dort anders genannt werden, probieren möchte. Das Ende des Romans hielt dann auch noch einige Überraschungen bereit, was bei Frauenromanen ja nicht immer der Fall ist, da deren Ausgang doch oft vorhersehbar ist. Alles in allem ein empfehlenswerter Sommerroman für den Strand oder den Balkon.

Bewertung vom 26.09.2017
Wildeule / Gesine Cordes Bd.3
Wieners, Annette

Wildeule / Gesine Cordes Bd.3


ausgezeichnet

Bei "Wildeule" handelt es sich nach "Kaninchenherz" und "Fuchskind" bereits um den dritten Band der Krimireihe um die Friedhofsgärtnerin und ehemalige Kommissarin Gesine Cordes. Mir gefällt diese Serie, da die Hauptperson etwas anders ist, als in vielen anderen Krimis. Sie hat ihre Ecken und Kanten, was man auch in diesem Band merkt und nicht immer kann man all ihre Entscheidungen und Verhaltensweisen nachvollziehen und so ging es mir auch bei diesem neuen Fall. Gleichzeitig habe ich mich aber auch gefreut, wieder von den Charakteren aus den ersten beiden Krimis zu lesen. Ich denke, man kann "Wildeule" durchaus auch lesen, wenn man die ersten beiden Fälle nicht kennt, aber es lohnt sich durchaus, von Anfang an einzusteigen. Der Fall diesmal hat mich überzeugt, die Spannung blieb bei mir lange erhalten und alles erschien weitgehend schlüssig. Auch der Schreibstil der Autorin konnte mich wie gewohnt überzeugen.

Bewertung vom 11.07.2017
Sieh nichts Böses / Kommissar Dühnfort Bd.8
Löhnig, Inge

Sieh nichts Böses / Kommissar Dühnfort Bd.8


ausgezeichnet

Auf den neuen Band der Kommissar Dühnfort Reihe habe ich mich sehr gefreut, da ich es kaum noch erwarten konnte, wie es mit Tino und seiner schwangeren Nun-Ehefrau Gina weitergeht. Und meine Erwartungen sind auch diesmal nicht enttäuscht worden. Inge Löhnig ist es wieder einmal gelungen, verschiedene Handlungsstränge so zu verknüpfen, dass man als Leser lange nicht ahnt, wer der wirkliche Täter ist, der hinter den beiden Frauenmorden, bei denen jeweils die Figur eines Äffchens zu den Leichen gelegt wurde, steckt. Und natürlich spielt auch das Privatleben des Kommissars immer wieder eine Rolle, diesmal besonders in Bezug auf die Schwangerschaft von Gina, die nicht ganz so verläuft, wie geplant. Aber auch die gewohnten Eigenarten von Dühnfort, wie seine Vorliebe für guten Kaffee, kommen natürlich nicht zu kurz. Und eine gute Prise Münchener Lokalkolorit ist natürlich auch vorhanden. Zudem bringt Inge Löhnig den Leser diesmal sogar an einen Ort, der wahrscheinlich auch Einheimischen unbekannt ist. Somit ist hier die Mischung aus Krimi und Roman eine für meinen Geschmack recht gelungene und das Ganze wird noch gepaart mit dem angenehm lesbaren Schreibstil der Autorin. Einziges Manko ist nun, dass es sicher wieder ein Jahr dauern wird, bis der neunte Teil der Krimireihe erscheint.

Bewertung vom 02.05.2017
Last Minute Vegetarisch
Weber, Anne-Katrin

Last Minute Vegetarisch


ausgezeichnet

Der Titel des Kochbuches hat mich einerseits gleich angesprochen, da ich kein Fleisch esse, mir aber gerade unter der Woche auch oft die Zeit zum Kochen fehlt. Gleichzeitig machte er mich aber auch skeptisch, da ich von anderen Verlagen schon Bücher mit einem ähnlichen Konzept kenne, in deren Rezepten für meinen Geschmack zu viele Fertigprodukte vorkommen.
Die Aufmachung des Buches hat mir aber schon auf den ersten Blick gut gefallen und auch die meisten Rezepte klangen lecker und recht kreativ dafür, dass alles ja dem Motto "Schnelle Küche" untergeordnet ist. Ich habe mir in diesem Band gleich beim ersten Blättern mehr als zehn Rezepte markiert, die ich gerne demnächst ausprobieren möchte. Zwei davon habe ich bereits nachgekocht und meine sagen zu können, dass die 20 Minuten-Grenze schon oft recht sportlich gesteckt ist, etwas mehr Zeit nimmt manches Rezept auch bei geübten Köchen dann wohl doch in Anspruch. Positiv anzumerken ist aber, dass beide Gerichte gut gelungen sind.
Was die Zusammenstellung der Zutaten angeht, bekommt man eigentlich alles im normalen Supermarkt und es ist nichts total Exotisches dabei. Meine Befürchtung, dass einige Fertigprodukte verwendet werden, um die Zeitvorgaben einhalten zu können, war natürlich nicht ganz unberechtigt, aber es hält sich noch in für mich akzeptablen und sinnvollen Grenzen. Es wäre aber natürlich auch ganz schön gewesen, wenn es zum Beispiel Infokästen dazu gäbe, wie diese Fertigzutaten auch selbst zubereitet werden können, wenn man mal mehr Zeit zur Verfügung hat. Alles in allem ist das Kochbuch aber auf jeden Fall eine Bereicherung für meine vegetarische Rezeptsammlung.

Bewertung vom 02.05.2017
Das Brombeerzimmer
Töpfer, Anne

Das Brombeerzimmer


ausgezeichnet

Cover und Titel des Buches haben mich gleich angesprochen. Der Umschlag ist für ein Taschenbuch recht hochwertig gestaltet, indem die Früchte nicht abgebildet, sondern hinein geprägt sind. Auch die farbliche Gestaltung ist sehr harmonisch und der Zielgruppe angepasst. Die Hauptperson Nora ist mir sehr sympathisch. Sie ist etwa 30 Jahre alt, hat Ernährungswissenschaften studiert und arbeitet für einen Hersteller von Fertignahrung, ihre wahre Leidenschaft ist es aber, kreative Marmeladen zu kochen. Vor etwa einem Jahr hat sie überraschend ihren Ehemann Julian verloren, der beim Joggen zusammengebrochen ist. Darunter leidet sie auch ein Jahr später noch sehr. Zum Glück hat sie aber ihre beste Freundin, die ihr beisteht. Zufällig stößt sie dann auch noch auf einen Brief von Julians Großtante Klara und lernt dadurch zudem noch deren Nachbarin Mandy kennen, die ebenfalls in Noras Alter ist und gerade ihre Mutter verloren hat. Recht spontan fährt Nora dann zu den beiden in die Mecklenburgische Boddenlandschaft und findet so nicht nur neue Freundinnen und langsam einen Weg aus ihrer Trauer, sondern stößt auch auf alte Geheimnisse...
Das Buch hat mir gut gefallen, ich mochte jede der weiblichen Hauptpersonen und es war schön mitzuerleben, wie es Nora allmählich wieder besser ging, trotz dieser schlimmen Erfahrung. Außerdem war der Ausgang meiner Meinung nach nicht zu vorhersehbar für einen Frauenroman. Am Ende konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, da mich die Geschichte gefesselt hat. Auch der Schreibstil war sehr angenehm und das Buch eignet sich so sehr gut für die Zugfahrt oder den Strand.

Bewertung vom 20.03.2017
Sturmherz
Bomann, Corina

Sturmherz


ausgezeichnet

Am Roman Sturmherz hat mich sofort angesprochen, dass er von Corina Bomann verfasst wurde, von der ich mittlerweile schon einige Bücher verschlungen habe. Aber auch das Cover ist sehr schön und zum Schauplatz des Buches passend gestaltet.
Die ersten Seiten haben dann schnell dafür gesorgt, dass ich das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es wird einerseits die Geschichte der Buchhändlerin Cornelia Petri erzählt, die im Roman zunächst mit der großen Sturmflut in Hamburg beginnt, ein Thema, das mich persönlich sehr interessiert und anderseits die ihrer Tochter Alexa Petri. Diese ist 38 Jahre alt und Inhaberin einer Agentur, die Lesungen von Schriftstellern organisiert. Zu ihrer Mutter hat sie ein sehr distanziertes Verhältnis, will sich aber dennoch um sie kümmern, als diese einen Schlaganfall erleidet. Und so kommt es dazu, dass sie auch immer mehr Überraschendes über die Vergangenheit ihrer Mutter herausfindet und so ihre Mutter endlich richtig kennenlernt. Im Buch wechseln sich dann Passagen, die vor Alexas Geburt spielen, mit denen aus der heutigen Zeit ab und auch die Liebe spielt immer wieder eine Rolle. Immer wieder findet sich auch etwas Hamburger Lokalkolorit, was mir gut gefallen hat.
Ich habe den Roman sehr schnell und sehr gerne gelesen, was an der Handlung genauso wie an der Protagonistin Alexa Petri lag, in die ich mich gut hineinversetzen konnte. Auch der Schreibstil von Corina Bomann war, wie immer, angenehm zu lesen. Daher ist es ein gutes Buch für Nachmittage oder Abende auf dem Sofa oder eine länger Bahnfahrt.

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