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Benutzername: Miss Marple
Danksagungen: 3 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 133 Bewertungen
Bewertung vom 18.03.2019
Das Geheimnis von Arranmore / Sturmwächter Bd.1
Doyle, Catherine

Das Geheimnis von Arranmore / Sturmwächter Bd.1


ausgezeichnet

Die magische Insel
Dieses Buch wird junge Leseratten begeistern, werden sie doch mit dem 11-jährige Fionn Boyle und seiner Schwester Tara Abenteuer auf der magischen Insel Arranmore erleben. Was sich zuerst für Fionn als langweiliger Urlaub bei seinem Großvater anlässt, worauf er überhaupt keine Lust hat, entwickelt sich schnell zu einer Überraschung, als er erfährt, dass auch er wie seine Vorfahren als Sturmwächter über magische Kräfte verfügt. Er wird lernen, die Magie zu beherrschen und zum Wohle der Insel einzusetzen, denn alsbald werden die Bewohner der Insel von einer bösen Zauberin bedroht. Der Autorin gelingt es, die jungen Leser spannend zu unterhalten und Magie und Zauberei vor ihrem inneren Auge lebendig werden zu lassen. Die Charaktere sind stark und mutig, bestehen Abenteuer und kämpfen gegen das Böse. Davon träumen junge Leseratten. Fortsetzung folgt!
Das Buch ist sowohl für Mädchen als auch Jungen empfehlenswert.

Bewertung vom 18.03.2019
Ein perfider Plan / Hawthorne ermittelt Bd.1
Horowitz, Anthony

Ein perfider Plan / Hawthorne ermittelt Bd.1


ausgezeichnet

Horowitz meets Horowitz
Horowitz scheint gerne mit klassischen Detektiv- Figuren zu experimentieren-hat er doch sein Publikum schon mit „neuen“ alten Sherlock Holmes Geschichten begeistert, trifft er einen Hercule Poirot in seinem Detektiv Atticus Pünd in „Die Morde von Pye Hall“ und eröffnet nun mit „Ein perfider Plan“ eine Krimireihe um den Privatdetektiv Daniel Hawthorne. Wie jeder große Detektiv der klassischen Krimilektüre bekommt auch er einen Compagnon-nämlich den Schriftsteller selbst. Welch geniale Idee, sich selbst eine Rolle zu geben- wenn auch nicht neu, denn auch Arthur Conan Doyle und George Simenon bedienten sich dieser künstlerischen Freiheit.
Horowitz soll einen Roman über den jüngsten Fall Hawthrones schreiben- nur langsam nähern sich beide dem gemeinsamen Projekt an, tasten sich vorwärts, mittenhinein in die Ermittlungen rund um den Tod von Diana Cowper- die kurz vorher noch ihre eigene Beerdigung in Auftrag gegeben hat. Wurde sie von ihrer Vergangenheit eingeholt? Hawthrone, der als Berater der Polizei agiert, arbeitet sich in Agatha-Christie-Manier voran, immer begleitet von „seinem“ Schriftsteller, der neben der beobachtenden Tätigkeit auch den einen oder anderen Geistesblitz hat. Bis er sich selbst in höchste Lebensgefahr begibt.
Hier treffen sich zwei Figuren, die sich erst noch ein bisschen beschnuppern müssen, aber schon bald ein tolles Ermittlerteam abgeben werden. Krimi-Fans, die traditionelle Ermittlungen mögen, werden mit Horowitz‘ neuer Reihe spannend unterhalten. Bleibt zu hoffen, dass der Autor nun auch bei diesem Projekt bleibt, denn eigentlich hoffte ich, dass „sein“ Sherlock auch irgendwann noch eine Fortsetzung erfahren hätte.
Ein großes Lob verdient der Insel Verlag für die Cover-Idee: Der bedruckte Leineneinband gefällt mir sehr.

Bewertung vom 10.03.2019
Murder Swing
Cartmel, Andrew

Murder Swing


sehr gut

1.Runde für den Vinyl-Detektiv
Er macht seine Leidenschaft, seltene Platten zu suchen, zu finden und zu sammeln, zum Beruf und stöbert in Secondhand-Läden, Flohmärkten, Börsen nach den Objekten der Begierde-vorzugsweise nach Jazzplatten auf Vinyl, um sie selbst zu behalten oder im Netz zu verkaufen. Davon lebt er, der namenlose Detektiv, mehr schlecht als recht mit seinen Katzen, in der Nachbarschaft eines Sanatoriums für reiche Zeitgenossen, die ihre Neurosen kurieren müssen.
Da flattert ihm eines Tages ein lukrativer Auftrag ins Haus, der ihm mit Nevada Warren, seiner Auftraggeberin, eine tägliche Begleiterin auf der Suche nach einer ganz besonderen, weil seltenen, Jazzplatte aus den frühen 50er Jahren beschert. Hinter ihr steht ein geheimnisvoller und furchtbar reicher Plattensammler aus Fernost. Während Nevada ihre Liebe für Secondhandläden entdeckt, findet der Vinyl-Detektiv das einen oder andere begehrte Stück, aber nicht die gesuchte Platte.
Als auf ihrem gemeinsamen Weg aber immer mehr Tote auftauchen und sie das Gefühl nicht loswerden, selbst verfolgt zu werden, befinden sie sich schon in großer Gefahr. Denn die gesuchte Platte weckt Begehrlichkeiten.
Der Autor nimmt den Leser in seinem Buch mit auf eine spannende Lesereise in die Welt der Musik, besonders die des Jazz und seiner berühmten amerikanischen Vertreter. Wer Jazz liebt, wird beim Lesen stets einen Ohrwurm haben- so wie ich. Gemeinsam mit der Musik dreht der Autor an der Spannungsspirale, zuerst langsam und bedächtig und zunehmend schneller, lässt seine Figuren auf der Suche mal hier mal da (falsch) abbiegen und führt den Leser von Europa über Japan nach Amerika, bis kurz vor dem Ende ein großes Geheimnis in der Musikgeschichte gelüftet wird.
Der Jazz-und Krimi-interessierte Leser kann sich auf zwei weitere Bände mit dem Vinyl-Detektiv freuen.

Bewertung vom 28.02.2019
Lago Mortale
Conti, Giulia

Lago Mortale


gut

Unterhaltsamer Mainstream

Frei nach dem Motto: Jedem See seinen Ermittler- bekommt jetzt der Lago d‘ Orta nach dem Lago Maggiore und dem Gardasee auch seinen „Ermittler“ in Form des ehemaligen Polizei-und Gerichtsreporters Simon Strasser. Die Autorin präsentiert in „Lago Mortale“ seinen ersten Fall, wobei der Leser frühzeitig erfährt, dass Strasser bereits vorher der Polizei bei ihren Ermittlungen geholfen hat. Nun findet er höchstpersönlich die Leiche des Fabrikantensohnes Marco Zanetti. Mit seiner guten Schnüfflernase hängt er schnell die Ermittlungen der Polizei ab und begibt sich auf die eigene Suche nach dem Mörder, was an dem beschaulichen See, an dem er seit fünf Jahren seine neue Heimat hat, nicht von allen gern gesehen wird.
Die deutsche Autorin nennt selbst ein kleines Dorf am Lago d‘ Orta ihre zweite Heimat, was der Leser leicht an den detailgetreuen Landschaftsbeschreibungen und der Schilderung des dörflichen Lebens merkt.
Zu Beginn des Buches gibt sie sich viel Mühe, uns die zu erwartenden Figuren vorzustellen. So erfahren wir viel über Strasser, der vorerst in Frankfurt lebte, der Halbitaliener ist, aber sich die Sprache erst als Erwachsener selbst beibrachte, sich vor einigen Jahren am See niederließ und nun gemeinsam mit seiner Stieftochter aus einer früheren Beziehung dort in einem Haus lebt. Außerdem gibt es in Frankfurt noch Luisa, die schon lange auf eine Entscheidung von ihm hinsichtlich ihrer Beziehung wartet. Hierbei wäre weniger mehr gewesen. Der Leser wird überschüttet mit diesen Informationen und der eigentliche Fall plätschert erst einmal so vor sich hin, bis dann nach der Hälfte des Buches Fahrt aufgenommen wird. Dann folgen Schlag auf Schlag Geistesblitzes des Reporters, die ihn auf die richtige, aber auch sehr gefährliche Spur des Mörders bringen.
Lago Mortale ist ein unterhaltsamer Regiokrimi für zwischendurch, der leider allzu sehr dem Mainstream folgt und nicht wirklich Neues präsentiert.

Bewertung vom 16.02.2019
Das Echo der Wahrheit
Chirovici, Eugene

Das Echo der Wahrheit


ausgezeichnet

Eine Geschichte in der Geschichte in der Geschichte

Wie bei einer russischen Matroschka, in der ein hölzernes Püppchen in dem nächste steckt, öffnet der Autor seinem Leser in diesem Roman immer wieder eine neue Tür, durch wir hindurchgehen und einen neue Geschichte erfahren. Ausgangspunkt ist die Bitte des reichen Joshua Fleischer kurz vor seinem Tod noch zu erfahren, was ihm jahrzehntelang eine seelische Last gewesen ist. Mithilfe der Hypnose hofft er, zurückblicken zu können und herauszufinden, ob er am Tod einer jungen Frau schuld ist.
Der New Yorker Psychiater Dr. James Cobb verbringt einige Tage mit ihm, deren Ausgang sich anders entwickelt, wie erhofft. Alsbald wird er in den Sog der Geheimnisse hineingezogen und begibt sich auf eine abenteuerliche Suche nach der Wahrheit.
Zweifelsohne präsentiert der Autor eine spannende Geschichte. Die besondere Konstruktion des Romans erlaubt dem Leser immer wieder einen anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse. Jedoch muss ich auch sagen, dass dadurch die Aufmerksamkeit des Lesers stark gefordert ist. Das ist kein Buch für Zwischendurch oder zum Abschalten. Es ist sowohl literarisch wie auch sprachlich hochwertig und überrascht mit einem unerwarteten Ende.

Bewertung vom 08.02.2019
Die Liebe im Ernstfall
Krien, Daniela

Die Liebe im Ernstfall


ausgezeichnet

Lebensmuster

Wie auch der gleichnamige Roman einer ihrer Protagonistinnen heißt, zeichnet die Autorin die Lebensmuster von fünf Frauen nach. Ihr episodenhafter Roman erzählt von den großen und kleinen Wünsche der Frauen, führt dem Leser vor Augen, wie schnell Schicksalsschläge unser Leben verändern können, wie schwierig es ist, den eigenen Platz im Leben zu finden. Es sind Geschichten der Suche nach der wahren Liebe, nach Familie und Glück, aber auch der Enttäuschung, der Wut und Hilfslosigkeit. Alltägliches wird in wunderbare Sprache gepackt, sodass wir mit den Frauen gemeinsam um ihr persönliches Glück kämpfen, ihre Lebenslinien mit zeichnen und auch immer wieder gleiche Muster entdecken, nicht zuletzt auch, weil es der Autorin auf einfühlsame Weise gelingt, dass sich diese fünf Leben an verschiedenen Punkten kreuzen und die unterschiedlichen Charaktere zusammenbringt. Es ist ein ruhiger Roman, frei von jeder Hektik und Aufgeregtheit, aber von solch einer Intensität, dass das Gelesene auch am Schluss noch nachhallt und der Leser wünscht, es wäre nach knapp 300 Seiten noch nicht zu Ende, so sehr können einem die Figuren ans Herz wachsen. Wir bleiben mit unserer eigenen Phantasie nun allein und denken uns diese Lebensmuster weiter.

Bewertung vom 29.01.2019
Ran an das Fett
Fleck, Anne

Ran an das Fett


sehr gut

Alles in Maßen

Ohne Zweifel ist „Ran an das Fett“ ein informatives und kenntnisreiches Sachbuch zum Thema.
Der Leser erhält eine detaillierte Sicht auf die Irrtümer der vergangenen Jahrzehnte, was die Bedeutung des Fettes für unsere Gesundheit betrifft. Es ist erschreckend, zu erfahren, dass die „Verteufelung“ des Fettes auf wenigen bis gar keinen wissenschaftlichen Untersuchungen eines Amerikaners beruht und diese „Erkenntnisse“ ihren Weg nahmen bis in die höchsten politischen und gesundheitspolitischen Gremien, auch hier in Europa (s. Ernährungspyramiden).
Sehr umfassend werden die verschiedenen Fette vorgestellt und ihre mögliche Heilkraft bei Beschwerden von A-Z beschrieben.
Dem Leser wird Mut gemacht, einen „Ölwechsel“ in der Küche vorzunehmen, bei diesem aber sehr sorgfältig die Angaben der Hersteller zu lesen, damit ein „gutes“ Fett auch ein solches bleibt.
Meine Meinung ist zweigeteilt. Ich finde die Ausführungen sehr interessant, wissenschaftliche nachgeprüft und in der Praxis erprobt. Gute Fette sind wichtig für unseren Körper, keinen Zweifel. Diese dann noch mit hochwertigen Eiweißen zu kombinieren (dies beschreibt die Autorin auch in vielen ihrer anderen Bücher), um den gesundheitsfördernden Aspekt zu steigern, ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Auch dem Hinweis auf schädliche Kohlenhydrate- vorwiegend aus raffiniertem Zucker- kann ich nur zustimmen. Jedoch erhalten wir auch Kohlenhydrate aus wertvollen Vollkorngetreiden und Gemüsen. Man sollte nicht das eine nun hochloben- was sicherlich seine Berechtigung hat- und das andere verteufeln. Eine Umstellung auf ein Mehr an Fett sollte vorsichtig vorgenommen werden. Denn auch der Stoffwechsel muss sich erst mal darauf einstellen. Alles in Maßen! Dann werden und bleiben wir gesund.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 28.01.2019
Der Hunger der Lebenden / Friederike Matthée Bd.2
Sauer, Beate

Der Hunger der Lebenden / Friederike Matthée Bd.2


ausgezeichnet

Friederickes 2. Runde

In Jahresfrist legt die Autorin nun den zweiten Band um die junge Polizeibeamtin Friedericke Matthée und den britischen Lieutenant Davies von der Royal Military Police vor.
Trennten sich am Ende des ersten Bandes ihre Wege- Davies zog es zurück nach England- hilft Friedericke nun einige Monate später im sehr heißen Sommer 1947, den Mord an einer Gutsbesitzerin aufzuklären, die früher eine Kollegin in der Weiblichen Polizei war. Am Tatort wurde ein junges Mädchen aufgegriffen, mit einer Pistole in der Hand, was sie schnell zur Täterin abstempelt, zumal alsbald herauskommt, dass sie vom Opfer während des Krieges in ein Jugendschutzlager eingewiesen wurde. Ihr Motiv scheint auf der Hand zu liegen. Doch Friedericke kann das nicht glauben und beginnt auf ihre gewohnte Weise, alles hinterfragen zu müssen, auch mit eigenen Nachforschungen. Dieser Fall soll sich als ein sehr persönlicher für sie herausstellen. Als auch noch die Leichen dreier vermisster britischer Soldaten gefunden werden, verknüpfen sich die Fälle und Davies als Militärpolizist nimmt wieder seine Tätigkeit in Köln auf.
Zwei Jahre nach dem II. Weltkrieg liegt Deutschland immer noch in Schutt und Trümmern. Die Versorgungssituation ist katastrophal, Lebensmittelkarte, Anstehen nach Essen, Schwarzmarkgeschäfte kennzeichnen das Leben der Menschen. Der Autorin gelingt es gut, eingebettet in die Kriminalgeschichten, diese Situation vor den Augen des Lesers aufleben zu lassen. Sie zeichnet mit den beiden Ermittlern sympathische Figuren, die durch die Kriegserlebnisse selbst schwer gekennzeichnet sind und nun versuchen, einen Weg in ein neues Leben zu finden. Die Kenntnis des ersten Bandes sei angeraten, um vor allem wichtige Informationen zum persönlichen Hintergrund der Hauptfiguren zu erfahren.

Bewertung vom 26.01.2019
Mörderische Renovierung
Cantero, Edgar

Mörderische Renovierung


sehr gut

Von zweien, die auszogen, das Gruseln zu lernen
Als das junge Pärchen A. und Niamh ein Haus in den Südstaaten erben, glauben sie noch, dass sie nichts erschrecken könne. Trotz vorhergesagter Geister, die ihr neues Zuhause Axton House angeblich heimsuchen, machen sie sich auf den Weg in ein neues Abenteuer. Niamh als Punkerin und A. als Lovecraft-Fan sind nicht zimperlich und freuen sich auf ihr neues Leben. Doch schon bald werden sie mit den dunkelsten Geheimnissen des Hauses konfrontiert.
Dieses Buch ist ein Roman der besonderen Art: Grusel-und Gespenstergeschichte, Krimi und Mystery-Thriller. Sich auf all das einzulassen, ist nicht einfach, zumal der Stil des Buches ebenfalls besonders ist. Briefe, Tagebucheinträge, Tonbandaufnahme und Videosequenzen gehören zu den künstlerischen Mitteln, die der Autor miteinander verbindet und den Leser auf ein abenteuerliches Leseerlebnis entführt. Gespickt mit einer Prise Humor, ist das Buch einen kurzweilige Unterhaltung für Liebhaber eines Mystery-Thrillers.

Bewertung vom 25.01.2019
Lenz / Kommissar Eschenbach Bd.6
Theurillat, Michael

Lenz / Kommissar Eschenbach Bd.6


ausgezeichnet

Eschenbachs 6. Runde
Als Kommissar Eschenbach nach seiner längeren Auszeit in den USA in die Schweizer Heimat zurückkehrt, stehen alle Zeichen auf Sturm:
Seine Vertretung im heimatlichen Kommissariat möchte ihren Platz nicht räumen, ein neuer Fall, der kurz vor dem Abschluss stand, wird von ihm neu aufgerollt und sein Kollege und Freund Ewald Lenz ist scheinbar auf die schiefe Bahn geraten und soll die Seiten gewechselt haben, was für Eschenbach unvorstellbar ist. In seiner ruhigen und bedächtigen Art macht er sich auf die Suche nach dem vermissten Freunde und taucht dabei tief ein in brisante Verwicklungen ein, bei denen der Autor viele der aktuellen politischen Themen bedient.
Wer einen reißerischen Thriller erwartet, wird enttäuscht sein. Der Autor präsentiert seinen Helden, wie bisher immer, durch ruhiges und wohldurchdachtes Herangehen an die Probleme in seinem Schweizer Polizeialltag. Das zeichnet die Reihe aus, die viel Wert auf die Entwicklung der Figuren in den einzelnen Bänden legt. Die Kenntnis der vorherigen Teile ist hilfreich, aber kein Muss. Schnell steigt man auch als Neuentdecker des Autors ein und bekommt vielleicht sogar Lust, das bisher Versäumte nachzuholen.