Autor im Porträt

Toptitel von Renate Bergmann

Ich seh den Baum noch fallen

Ich seh den Baum noch fallen

Gebundenes Buch
Langt ruhig tüchtig zu!
"Meine Tochter Kirsten ist Heilpraktikerin für Kleintiere und isoto... idio... esoterische Lebensberaterin. Sie ist ein bisschen eigen und hat mit den christlichen Werten des Weihnachtsfestes so gar nichts im Sinn. Was hatten wir für Streitereien an Weihnachten, jahrelang! Aber irgendwann hat es mir gereicht. "Renate", habe ich mir gesagt, "Renate, auch wenn es dein eigen Fleisch und Blut ist - das musst du dir nicht mehr antun." Wissen Se, Kirsten hat wegen Scheu Pfeng den Weihnachtsbaum aus der Wohnstube geräumt und sich geweigert, mit mir "Stille Nacht" zu singen. Wegen Harley und Karma und so. Gut und schön, aber als sie dann Sissi abgeschaltet hat, hat es mir gelangt."
Zu Weihnachten gehören Gänsebraten, Dominosteine, "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" - und ein Renate-Bergmann-Buch: In diesem Jahr erzählt unsere Online-Omi wunderbare Episoden über die schönste Zeit des Jahres, wobei, sind wir mal ehrlich: Eigentlich steht Weihnachten immer vor der Tür! Im späten Frühjahr muss man schon die Gans beim Bauern bestellen, und wenn der August ran ist, liegen die Lebkuchen in den Geschäften. Na, und wenn die Marzipankartoffeln erstmal in der Sonne hart werden, verrinnen die Tage wie im Flug.
…mehr
EUR 8,00
Besser als Bus fahren

Besser als Bus fahren

Broschiertes Buch
Ein Tag Altenheim kostet 180 EUR, ein Tag Kreuzfahrt nur 120 EUR.
Ich habe das mal meiner Tochter gesagt.
"Man muss das Leben genießen, solange man noch krauchen kann! Wer weiß, wie lange es noch geht ohne Pflegekraft? Meine Freundin Gertrud spricht ja schon seit Jahren von Busfahrten und Kluburlaub! Die spinnt doch! Da pullern Kinder ins Wasser und man muss den ganzen Tag Ententanz machen. Nicht mit Renate Bergmann, ich spendierte uns einen richtjen Urlaub.
Also sind wir los und haben eine Kreuzfahrt gemacht. Die fahren gar nicht über Kreuz, sondern eine große Schleife. Wussten Sie das?
Wir haben jedenfalls viel erlebt. Ich habe den ganzen Schrank voll mit neuen flauschigen Handtüchern, und im Froster ist Dauerwurst vom Büfett für bis Ostern hin!"
…mehr
EUR 9,99

Renate Bergmann

Renate Bergmann, geb. Strelemann, wohnhaft in Berlin. Trümmerfrau, Reichsbahnerin, Haushaltsprofi und
vierfach verwitwet: Seit Anfang 2013 erobert sie Twitter mit ihren absolut treffsicheren An- und Einsichten - und
mit diesem Buch jetzt die ganze analoge Welt.

Interview mit Renate Bergmann

Liebe Frau Bergmann! Hätten Sie sicher nicht gedacht, dass Sie in Ihrem rüstigen Alter einen Roman schreiben würden, oder?
Renate Bergmann: Eigentlich wollte ich nur für die Kinder und Enkel ein paar Erinnerungen aufschreiben. Die hören einem ja nicht zu, wenn man erzählen will. Kennen Sie das? Man sitzt an der Kaffeetafel und will von früher erzählen und schon rennen sie alle weg und müssen angeblich beim Abwaschen helfen. Wenn die Familie es nicht hören und lesen will, na, dann eben nicht. Aber andere interessieren sich vielleicht.



In dem Buch spielt auch Ihre beste Freundin Gertrud Potter eine Rolle. Die war sicher nicht so begeistert, dass Sie alles über sie in die Welt hinausposaunen.
Renate Bergmann: Gertrud ist fast immer mit dabei und kommt deshalb auch im Buch vor. Sie kann aber Ehrlichkeit vertragen, wissen Se, sie ist eine ehrliche und treue Seele und unterm Strich die beste Freundin, die ich habe. Da muss einem nicht alles gefallen, was der andere macht. Dass sie sich den Doberschnauzer Norbert angeschafft hat, gefällt mir auch nicht. Der leckt und tobt immer so, nee!



Sie haben ja schon einiges er-,mehr

Kundenbewertungen

Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker

Bewertung von Eva Fl. aus Unterfranken am 27.10.2015
Was habe ich mich auf diese Lektüre gefreut, ich hatte bereits ein wenig von diesem Buch gehört und das hat mich durchaus sehr angesprochen. Und gerade im Urlaub ist gute Unterhaltung ja auch immer was wirklich wunderbares und wertvolles. (Gute und lustige Gespräche aber selbstverständlich auch...) Zu Beginn des Buches stellt sich Renate Bergmann direkt erst einmal vor, ebenso die weiteren Protagonisten in ihrem Buch, gute Freunde sowie in kürzeren Auszügen zum Beispiel Nachbarn. Diese Einführung hat mir soweit gut gefallen, so lernt man die Menschen, von denen man später immer wieder liest, direkt mal kurz kennen. Vom Schreibstil her ist das Buch gut zu lesen, sprachlich gut nachvollziehbar, gelegentlich versucht die 82 jährige Dame mal aktuelle Begriffe (gerne auch englische Sprache) auszudrücken, was dann natürlich nicht in korrekter Schreibweise dargestellt wird - und zum Schmunzeln bringt. Das Buch lies sich also wirklich angenehm lesen, eine locker-leichte Lektüre, die sehr unterhaltsam und lustig, gelegentlich auch mal ein wenig nachdenklich-emotional war. Im Großteil aber habe ich wirklich sehr viel geschmunzelt und gelacht, ist es doch interessant welche Sicht der Dinge die alte Dame hat, die gerne mal einen Korn kippt, mit ihrer Ossiporose umgehen muss und einmal im Monat zu einer unbekannten Beerdigung zum anschließenden Essen geht. Man gewinnt sie richtig lieb im Buch, wenngleich sie durchaus auch kuriose Ansichten hat, Ansichten aber, die vielleicht zu dieser Generation passen. (Ich erlaube mir mal, das so zu sagen, aber mit Verwandten in diesem Alter bekommt man das genau so auch mit... klar ist nicht jeder so, aber diese Generation ist eben noch anders aufgewachsen als meine Generation.) Wer gute, locker-leichte Unterhaltung sucht, dem kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen. Die Lektüre hatte ich recht schnell durch, wurde super gut unterhalten, bespaßt, habe mich wirklich amüsiert und viel gelacht und geschmunzelt. Mir hat das Buch durchaus Lust auf mehr gemacht, so dass ich sicher nochmal ein Buch von Renate Bergmann lesen werde...

Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker

Bewertung von Reneesemee aus Celle am 26.08.2014
Eine echt coole Oma Das Buch ist echt spitze. Vor allem finde ich die Oma echt cool wie sie mit dem ganzen Internett und Handy kram umgeht. Inhalt: Mit so viel Biss hat noch niemand über Zahnlosigkeit geschrieben. «Deutschlands bekannteste Twitter-Omi.» (Bild) hat Zucker und «Ossiporose», schläft unter einer Heizdecke und hat den Krieg nicht überlebt, um Kunstfleisch aus Soja zu essen: Renate Bergmann 82, aus Berlin. Ihre Männer liegen in Berlin auf vier Friedhöfe verteilt, das Gießen dauert immer einen halben Tag. Und à propos tot, Renate und ihre beste Freundin Gertrud haben ein schönes Hobby: Die beiden suchen sich in der Zeitung eine nette Beerdigung raus, ziehen was Schwarzes an, und dann geht es los. Zwei alte Damen mehr oder weniger am Buffet - da schaut keiner so genau hin. Denn schließlich: «Die meisten denken ich bin eine süße alte Omi. Aber ich kann auch anders.» In Episoden schreibt Renate über ihre Abenteuer: Ein großartiges Spiel zwischen Rentnerdasein und digitaler Welt. Ich habe nun wirklich Tränen gelacht wie Oma Renate das alles beschreibt und erzählt wie sie mit dem Internet, Facebook, Twitter usw. Bekanntschaft macht. Doch sie erzählt auch von ihrem Leben, ihren drei Männern sorry vier Männern. Es ist eine wunderbare Geschichte für zwischendurch von denen ich gerne mehr hätte. Den Oma Renate bringt einen echt zum lachen.

Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker, 3 Audio-CDs

Bewertung von Simi159 am 30.07.2014
Renate Bergmann, 82, aus Berlin Spandau ist Deutschlands bekannteste Twitter –Omi. Und so gibt es sie jetzt auch Offline als Hörbuch. Renate lässt den Hörer an ihrem Leben und den Dingen die sie den ganzen Tag beschäftigen teilhaben. Und das sind vielen. So war sie viermal verheiratet und ihre toten Männer liegen auf vier verschiedenen Berliner Friedhöfen. Um die Gräber zu Pflegen, harken nennt sie Haar kämmen, braucht Renate immer einen halben Tag. Wenn die Gräber gepflegt sind, hat sie Zeit für ihre Freundin Ilse und deren Mann Kurt. Kurt geht dabei leider immer mal wieder verloren oder stellt sonst irgendwelche dummen Dinge an. Auch Autofahren ist mit ihm eine Herausforderung, denn er lässt sich von weiblichen Stimmen, Navi, nichts sagen. Renate isst ansonsten kein Kunstfleisch aus Soja, schickt Carpakete mit Aufschnitt von Flusskreuzfahrten nach Hause und geht regelmäßig mit einer Freundin auf Beerdigungen von Fremden, am besten Frauen, um neue Männer kennen lernen. Das alles und noch viel mehr kommentiert sie dann bei Twitter. Fazit: Dieses Buch macht extrem viel Spaß und ist für die Lachmuskeln sehr anstrengend. Denn Renate hat ihre Sicht auf die Welt und die ist teilweise mehr als nur komisch. Zu dem weiß sie sich zu Helfen. So bekommt sie in ihrer Bank wieder den vollen persönlichen Kundendienst, dank einer AOK-Karte. Diese drei CD’s mit Renate Bergmann, gesprochen von Marie Gruber, sind kurzweilig, Lachtränen reich und sehr unterhaltsam. Marie Gruber ist für mich dafür die perfekte Stimme. Es ist ein Hörbuch, das selbst jüngeren Mithörern, in diesem Fall meinem Sohn 8, sehr viel Spaß macht. Mit lustigen Buchstabenverdrehungen und teilweise gar nicht so altmodischen Ansichten. Für diesen Hörgenuss und das Buch gebe ich 5 STERNE.

Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker, 3 Audio-CDs

Bewertung von Simi159 am 30.07.2014
Renate Bergmann, 82, aus Berlin Spandau ist Deutschlands bekannteste Twitter –Omi. Und so gibt es sie jetzt auch Offline als Hörbuch. Renate lässt den Hörer an ihrem Leben und den Dingen die sie den ganzen Tag beschäftigen teilhaben. Und das sind vielen. So war sie viermal verheiratet und ihre toten Männer liegen auf vier verschiedenen Berliner Friedhöfen. Um die Gräber zu Pflegen, harken nennt sie Haar kämmen, braucht Renate immer einen halben Tag. Wenn die Gräber gepflegt sind, hat sie Zeit für ihre Freundin Ilse und deren Mann Kurt. Kurt geht dabei leider immer mal wieder verloren oder stellt sonst irgendwelche dummen Dinge an. Auch Autofahren ist mit ihm eine Herausforderung, denn er lässt sich von weiblichen Stimmen, Navi, nichts sagen. Renate isst ansonsten kein Kunstfleisch aus Soja, schickt Carpakete mit Aufschnitt von Flusskreuzfahrten nach Hause und geht regelmäßig mit einer Freundin auf Beerdigungen von Fremden, am besten Frauen, um neue Männer kennen lernen. Das alles und noch viel mehr kommentiert sie dann bei Twitter. Fazit: Dieses Buch macht extrem viel Spaß und ist für die Lachmuskeln sehr anstrengend. Denn Renate hat ihre Sicht auf die Welt und die ist teilweise mehr als nur komisch. Zu dem weiß sie sich zu Helfen. So bekommt sie in ihrer Bank wieder den vollen persönlichen Kundendienst, dank einer AOK-Karte. Diese drei CD’s mit Renate Bergmann, gesprochen von Marie Gruber, sind kurzweilig, Lachtränen reich und sehr unterhaltsam. Marie Gruber ist für mich dafür die perfekte Stimme. Es ist ein Hörbuch, das selbst jüngeren Mithörern, in diesem Fall meinem Sohn 8, sehr viel Spaß macht. Mit lustigen Buchstabenverdrehungen und teilweise gar nicht so altmodischen Ansichten. Für diesen Hörgenuss und das Buch gebe ich 5 STERNE.

Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker, 3 Audio-CDs

Bewertung von anke3006 aus niedersachsen am 26.07.2014
Renate ist eine rüstige Rentnerin, die sich durchzusetzen weiss. Ihr Neffe hat ihr ein Smartphone geschenkt und jetzt beginnt ein Leben mit dem Internet und den "wichtigen" sozialen Netzwerken. Renate hat es drauf, ihre Fangemeinde ist riesig. Ob es um den Witwenclub, die Kaffeefahrt oder den neusten Online-Einkauf geht, sie ist dabei. Marie Grubers Stimme gibt uns das Gefühl bei Renate live dabei zu sein. Sie erzählt dem Hörer die Geschichte auf ganz fantastische Weise. Ein absoluter Glücksfall. Fünf-Sterne-Hörempfehlung :-)

Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker

Bewertung von OmbraSonnenspray aus Südlohn am 16.07.2015
Dieser Roman ist einfach unschlagbar, humorvoll, nicht zu langweilig, toll! Gerade für diejenigen, die sich nach Feierabend gerne einmal aus dem stressigen Alltag zurückziehen wollen oder auch für diejenigen, die ihre Ferien auf dem Balkon verbringen. Oft sieht man darüber hinweg, dass auch ältere Menschen das Leben genießen möchten. Und genau das wird in diesem Buch sehr klar. Eine absolute Empfehlung!!!

Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker, 3 Audio-CDs

Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 10.06.2015
Renate Bergmann ist 82 Jahre alt, waschechte Berlinerin, die schon vier Männer überlebt hat, die immer noch mit beiden Beinen und einem Gebiss mitten im Leben steht und sich noch lange nicht alt fühlt. Genau diese Renate entdeckt nun Dank ihres Neffen und seines abgelegten Smartphones Facebook, Twitter und Co. Natürlich geht es dabei drunter und drüber - so kauft Renate ein teures Kleid über Ebay per Sofortkauf, nur weil sie auf die Buttons geklickt hat, damit diese verschwinden. Aber auch in der realen Welt ist Renate viel unterwegs und erlebt dabei einiges. Hinter dem Pseudonym steckt Torsten Rohde, ein Mann Anfang vierzig, der sich in seine leicht ältere Protagonistin hineinzusetzen versucht. Mit Situationskomik, seinem leichten, lockeren Schreibstil und Renates ehrlichen, direkten Art hat Rohde mich oft zum Lachen und Schmunzeln gebracht. Humor ist natürlich stets Geschmackssache, daher wird sicherlich auch diese Geschichte nicht jedem zusagen, aber mich hat sie durchaus amüsieren können. Die gesamte Handlung wirkte leider nicht immer wie ein flüssiger Gesamttext, sondern manchmal eher wie einzelne Episoden, die geschildert werden. Aber dieses hat mich nur kurz gestört, dann war ich wieder Renates Erlebnisses erlegen und habe ihre Sicht der Welt genossen. Marie Gruber liest dieses Hörbuch und obwohl sie wesentlich jünger ist, passt ihre Stimme hervorragend. Ich habe mir tatsächlich immer eine ältere Omi vorgestellt, die als Ich-Erzählerin aus ihrem Leben berichtet. Ich hoffe, dass auch die Fortsetzungen „Das bisschen Hüfte, du meine Güte“ (voraussichtlich Juli 2015) und „Über Topflappen freut sich ja jeder“ (voraussichtlich Oktober 2015) von ihr gelesen werden, denn sie hat mir als Sprecherin wirklich sehr gefallen. Fazit: Manches Mal wird mit Klischees jongliert oder das Niveau driftet etwas Richtung Slapstick ab, an anderer Stelle hätte ich mir noch mehr Humor gewünscht, aber im Großen und Ganzen habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Online-Omi muss man einfach mögen und ich freue mich auf die Fortsetzungen.

Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker

Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 05.07.2016
Ein 224 Seiten Büchlein, in dem die Lebensweise 82 jährige die Abenteuer ihres langen Lebens erzählt. Viermal war sie verheiratet, alle Ehemänner hat sie zu Grabe getragen. Mit zwei gleichaltrigen Freundinnen und dem Ehemann der einen, Kurt, erlebt sie abwechslungsreiche Abenteuer, ob beim Einkaufen, Seniorensport, Wassergymnastik oder fremde Beerdigungen, von all ihrer Erlebnissen berichtet sie spritzig, witzig von der ersten bis zur letzten Seite. Torsten Rohde schafft es mit seiner Kunstfigur eine lebensnahe, glaubwürdige Gestalt zu kreieren, die einem viel Freude beim Lesen bereitet. Nicht nur für Omis!

Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker

Bewertung von sommerlese am 09.11.2015
Wer nach 1945 Steine gekloppt hat, will im Alter sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. So begründet Renate ihre vielen Aktionen und hat eigentlich auch recht damit. Originelle Ideen zur Alltagsbewältigung, Besuch von Fremdbeerdigungen mit leckerem Leichenschmaus und eigene Ansichten über Gut und Böse, die herrlich amüsant sind, zeigen, dass diese alte Dame das Herz am rechten Fleck trägt. Wie sie ihre vier Ehen und ihr einziges Kind sieht, die in Berlin weit verstreuten Gräber der verblichenen Männer pflegt und ihre Freundschaften heute aussehen, verrät die agile Frau in diesem Buch. Man ist immer wieder überrascht, was ihr so alles einfällt. Ständig ist sie auf Achse, jagt Schnäppchen hinterher, organisiert Altenheimfeste und fährt mit ihren besten Freunden Ilse und Kurt in deren Koyota durch die Gegend. Nicht ganz unfallfrei, dafür kommt sie aber überall hin. Was sie so alt werden liess, kann man nur erahnen. Diese Dame rastet nicht, feiert gern und häufig und hält sich täglich mit einem Klaren gesund. Aber auch ihr selbstgemachter Eierlikör, den sie mit Primasprit ansetzt, hilft ihr und ihren Freunden über die Runden. Sicher schüttelt man manchmal den Kopf über ihre Aktionen und Ansichten, verzeiht ihr aber dank ihrer netten Art sofort wieder. Eigentlich ist Renate eine neugierige, pingelige Ordnungsfanatikerin, die viel zu Nörgeln hat. Aber gerade diese nervigen Charakterzüge machen sie in diesem Buch so sympathisch und man ist immer wieder erstaunt, wie ehrlich und schlagfertig diese Frau sein kann. Es gibt wohl kein Thema, zu dem sie nichts zu sagen hätte. Dabei sind ihre Ideen nicht immer korrekt, ihre Freude über Flugreisen, Preisausschreiben und Beerdigungen aber so erfrischend und positiv, dass man Renate gleich gern hat und sich über jeden Fauxpas, den sie sich leistet, freut. Die Erzählweise ist unterhaltsam und sehr persönlich gehalten, der Leser wird direkt angesprochen und man kommt sich vor wie in einem Gespräch auf irgendeiner Parkbank in Berlin. Eine schöne Lektüre über Themen des Alters, wie man mit der technisierten Welt umgehen kann und wie man das Leben leicht nimmt und Humor an den Tag legt. Ein wenig absurd, lustig und einfach herzerfrischend komisch geschrieben, wird hier klischeehaft so manche Wahrheit ans Licht gebracht.

Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker

Bewertung von sommerlese aus Hannover am 23.06.2015
Renate Bergmann, 82, wohnt in Berlin-Spandau und ist bekannt geworden durch ihre Twitter-Nachrichten. Die alte Dame versucht mit ihrer Sichtweise durch die moderne, technisch komplizierte Welt zu kommen und zeigt uns ihren Alltag. In 34 Episoden hat sie zu vielem ihre Meinung und sorgt für den ein oder anderen Lacher. Wer nach 45 Steine gekloppt hat, will im Alter sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. So begründet Renate ihre vielen Aktionen und hat eigentlich auch recht damit. Originelle Ideen zur Alltagsbewältigung, Besuch von Fremdbeerdigungen mit leckerem Leichenschmaus und eigene Ansichten über Gut und Böse, die herrlich amüsant sind, zeigen, dass diese alte Dame das Herz am rechten Fleck trägt. Wie sie ihre vier Ehen und ihr einziges Kind sieht, die in Berlin weit verstreuten Gräber der verblichenen Männer pflegt und ihre Freundschaften heute aussehen, verrät die agile Frau in diesem Buch. Man ist immer wieder überrascht, was ihr so alles einfällt. Ständig ist sie auf Achse, jagt Schnäppchen hinterher, organisiert Altenheimfeste und fährt mit ihren besten Freunden Ilse und Kurt in deren Koyota durch die Gegend. Nicht ganz unfallfrei, dafür kommt sie aber überall hin. Was sie so alt werden liess, kann man nur erahnen. Diese Dame rastet nicht, feiert gern und häufig und hält sich täglich mit einem Klaren gesund. Aber auch ihr selbstgemachter Eierlikör, den sie mit Primasprit ansetzt, hilft ihr und ihren Freunden über die Runden. Sicher schüttelt man manchmal den Kopf über ihre Aktionen und Ansichten, verzeiht ihr aber dank ihrer netten Art sofort wieder. Eigentlich ist Renate eine neugierige, pingelige Ordnungsfanatikerin, die viel zu Nörgeln hat. Aber gerade diese nervigen Charakterzüge machen sie in diesem Buch so sympathisch und man ist immer wieder erstaunt, wie ehrlich und schlagfertig diese Frau sein kann. Es gibt wohl kein Thema, zu dem sie nichts zu sagen hätte. Dabei sind ihre Ideen nicht immer korrekt, ihre Freude über Flugreisen, Preisausschreiben und Beerdigungen aber so erfrischend und positiv, dass man Renate gleich gern hat und sich über jeden Fauxpas, den sie sich leistet, freut. Die Erzählweise ist unterhaltsam und sehr persönlich gehalten, der Leser wird direkt angesprochen und man kommt sich vor wie in einem Gespräch auf irgendeiner Parkbank in Berlin. Eine schöne Lektüre über Themen des Alters, wie man mit der technisierten Welt umgehen kann und wie man das Leben leicht nimmt und Humor an den Tag legt. Ein wenig absurd, lustig und einfach herzerfrischend komisch geschrieben, wird hier klischeehaft so manche Wahrheit ans Licht gebracht.
» Mehr anzeigen