Matthew Blake
MP3-CD
Sophie L.
Raffinierte Psychospannung von dem Autor des Bestsellers »Anna O.«. 525 Min.. Lesung.Gekürzte Ausgabe
Übersetzung: Fischer, Andrea;Gesprochen: Teltz, Vera; Buch, Achim
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Was, wenn eine Erinnerung dich das Leben kosten kann?Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen merkwürdigen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht und behauptet, sie heiße eigentlich Sophie und habe hier vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Olivia reist sofort nach Paris, um sich um die scheinbar verwirrte Josephine zu kümmern. Doch diese besteht darauf, dass sie eine verlorene Erinnerung wiedererlangt hat und die Wahrheit sagt. Als Josephine wenig später ermordet wird, ist klar: Jemand möchte verhindern,...
Was, wenn eine Erinnerung dich das Leben kosten kann?
Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen merkwürdigen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht und behauptet, sie heiße eigentlich Sophie und habe hier vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Olivia reist sofort nach Paris, um sich um die scheinbar verwirrte Josephine zu kümmern. Doch diese besteht darauf, dass sie eine verlorene Erinnerung wiedererlangt hat und die Wahrheit sagt. Als Josephine wenig später ermordet wird, ist klar: Jemand möchte verhindern, dass die Vergangenheit ans Licht kommen. Olivia muss sich fragen: War ihre Großmutter wirklich eine Mörderin? Und was hat das Ganze mit Olivias eigenen traumatischen Erinnerungen zu tun?
Der neue raffinierte Psychothriller von Matthew Blake, Autor des weltweiten Bestseller-Phänomens Anna O.
Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen merkwürdigen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht und behauptet, sie heiße eigentlich Sophie und habe hier vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Olivia reist sofort nach Paris, um sich um die scheinbar verwirrte Josephine zu kümmern. Doch diese besteht darauf, dass sie eine verlorene Erinnerung wiedererlangt hat und die Wahrheit sagt. Als Josephine wenig später ermordet wird, ist klar: Jemand möchte verhindern, dass die Vergangenheit ans Licht kommen. Olivia muss sich fragen: War ihre Großmutter wirklich eine Mörderin? Und was hat das Ganze mit Olivias eigenen traumatischen Erinnerungen zu tun?
Der neue raffinierte Psychothriller von Matthew Blake, Autor des weltweiten Bestseller-Phänomens Anna O.
Matthew Blake ist der Autor des weltweiten Bestseller-Phänomens Anna O., das auch in Deutschland auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste stürmte. Sein Markenzeichen sind raffiniert konstruierte Thriller, die sich mit komplexen psychologischen Themen beschäftigen wie Verbrechen, die im Schlaf begangen werden (Anna O.), oder mit der Frage, ob wir unserer Erinnerung wirklich trauen können (Sophie L.). Matthew Blake studierte Anglistik in Durham und Oxford und arbeitete als Rechercheur und Redenschreiber für das britische Parlament.
Produktdetails
- Verlag: Argon Verlag
- Anzahl: 1 MP3-CD
- Gesamtlaufzeit: 660 Min.
- Erscheinungstermin: 30. Dezember 2025
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 9783839822005
- Artikelnr.: 73898534
Herstellerkennzeichnung
Argon Verlag AVE GmbH (7%)
Waldemarstr. 33a
10999 Berlin
www.argon-verlag.de
Feiner Psychothriller Alexander Kern Kurier 20251203
Broschiertes Buch
Spannende Idee, aber ...
Die Gedächtnisexpertin Olivia Finn ist alleinerziehend - als ob das nicht schon stressig genug wäre, erreicht sie ein Anruf aus Paris. Angeblich hat ihre demente Großmutter Josephine einen Mord gestanden und beharrt darauf, in Wahrheit Sophie zu …
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Spannende Idee, aber ...
Die Gedächtnisexpertin Olivia Finn ist alleinerziehend - als ob das nicht schon stressig genug wäre, erreicht sie ein Anruf aus Paris. Angeblich hat ihre demente Großmutter Josephine einen Mord gestanden und beharrt darauf, in Wahrheit Sophie zu heißen und von verschütteten Erinnerungen heimgesucht zu werden. Kann das wirklich wahr sein?
Das Cover bietet einen Wiedererkennungswert für den Autor, ist aber nichts Besonderes.
Der Beginn macht neugierig, leider braucht die Geschichte eine Weile, um in Fahrt zu kommen und selbst dann würde ich es eher einen (Spannungs-)Roman nennen, von einem Thriller kann hier nicht die Rede sein. In Bezug auf Männer scheint Olivia außerdem äußerst naiv zu sein, obwohl sie es vor allem als Psychotherapeutin besser wissen sollte. Auch die Andeutungen zu ihrem eigenen Geheimnis rund um den Tod ihrer Mutter kommen viel zu oft vor und nerven, statt die Spannung und Neugier wachsen zu lassen. Hier wäre weniger eindeutig besser gewesen. Zumindest die verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven bringen etwas Abwechslung rein und die Passagen aus der Vergangenheit zu der Zeit nach dem Krieg sind interessant. Leider finde ich das Ende zu schnell abgehandelt und etwas vorhersehbar.
Eine nette Geschichte für zwischendurch, muss man aber auch nicht unbedingt lesen. 3 Sterne
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Broschiertes Buch
Dr. Olivia Finn arbeitet als Therapeutin in einem Zentrum für Gedächtnisstörungen in London. Als sie einen verstörenden Anruf von der Pariser Polizei erhält, dass ihre Großmutter im renommierten Hotel Lutetia in Paris einen Mord gestanden haben soll, eilt Olivia sofort …
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Dr. Olivia Finn arbeitet als Therapeutin in einem Zentrum für Gedächtnisstörungen in London. Als sie einen verstörenden Anruf von der Pariser Polizei erhält, dass ihre Großmutter im renommierten Hotel Lutetia in Paris einen Mord gestanden haben soll, eilt Olivia sofort zu ihr. Sie versucht der Polizei zu erklären, dass ihre Großmutter an Demenz leidet, aber diese behauptet fest überzeugt, nicht Josephine Benoit zu sein, sondern Sophie Levrec, das Opfer, mit dem sie nach dem Zweiten Weltkrieg die Identität getauscht haben will.
Olivia fragt sich, wer ihre Großmutter wirklich war und möchte die Wahrheit darüber herausfinden, was sich 1945 im Hotel Lutetia ereignet hat.
Der Roman handelt auf mehreren Zeitebenen und ist aus der Sicht verschiedener Personen geschildert. Neben den gegenwärtigen Ereignissen gibt es Rückblenden in das Jahr 1945 sowie in das vergangene Jahr, als Olivia zuletzt in Paris war, um als Leumund für ihren Mentor Louis auszusagen, der beschuldigt wurde, in seiner Eigenschaft als Psychotherapeut Erinnerungen einer seiner Patientinnen manipuliert zu haben.
Auch wenn man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hat, einen Thriller zu lesen, ist die Geschichte spannend aufgebaut. Ein über 80 Jahre alter Verrat, ein Auftragskiller und die Fragen, wem Olivia vertrauen kann und welche Geheimnisse sie selbst birgt, gestalten die Geschichte undurchsichtig. Auch die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass man stetig weiterlesen möchte.
Der Täter ist jedoch frühzeitig zu erkennen, worunter die Spannung trotz aller Undurchsichtigkeit leidet. Die Erklärung, dass er einfach böse ist, kann wenig überzeugen. Auch wirkt das ganze Szenario - nicht nur aufgrund der lange vergangenen Zeit - am Ende sehr weit hergeholt. Verschiedene Details stellen sich am Ende als unnötige Lückenfüller heraus und die Therapie um verloren gegangene Erinnerungen bleibt nur ein oberflächlicher Teil der Handlung. Letztlich geht es um Manipulation und Leichtgläubigkeit, wofür aber nicht zwingend ein Psychotherapeut notwendig ist.
Für mein Empfinden langweilig und konstruiert, ist "Sophie L." als Thriller eine Enttäuschung.
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eBook, ePUB
Zum Inhalt:
Olivia erhält einen Anruf aus Paris, bei dem ihr mitgeteilt wird, dass ihre Großmutter im Hotel Lutetia aufgetaucht ist und behauptet einen anderen Namen zu tragen und jemanden vor Jahrzehnten ermordet zu haben. Sie reist nach Paris um die Sache zu klären, doch die …
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Zum Inhalt:
Olivia erhält einen Anruf aus Paris, bei dem ihr mitgeteilt wird, dass ihre Großmutter im Hotel Lutetia aufgetaucht ist und behauptet einen anderen Namen zu tragen und jemanden vor Jahrzehnten ermordet zu haben. Sie reist nach Paris um die Sache zu klären, doch die Großmutter besteht auf ihrer Version. Als die Großmutter kurz darauf ermordet wird, wird klar, dass es jemanden gibt, der nicht will, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
Meine Meinung:
Das war bisher mein Jahres-Highlight! Super spannend, mit immer wieder neuen Facetten und Wendungen bis hin zum furiosen Finale. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war der Wechsel zwischen der Vergangenheit, Gegenwart und der Zeit kurz vor der Gegenwart und den wechselnden Perspektiven. So bekam nach und nach immer mehr an Details und ein Gefühl dafür, was wirklich passiert sein könnte. Ich sage könnte, weil sich natürlich immer mal wieder dreht, was passiert ist und den Leser immer wieder ins Grübeln bringt. Den Schreibstil fand ich sehr gut.
Fazit:
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eBook, ePUB
Ich habe bereits Anna O. von Matthew Blake sehr gern gelesen, Sophie L. steht diesem Thriller in nichts nach und konnte mich genauso begeistern.
Olivia ist Gedächtnisexpertin, sie lebt in London mit ihrem sechsjährigen Sohn T.J. Eines Tages bekommt sie einen Anruf aus dem Hotel Lutetia in …
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Ich habe bereits Anna O. von Matthew Blake sehr gern gelesen, Sophie L. steht diesem Thriller in nichts nach und konnte mich genauso begeistern.
Olivia ist Gedächtnisexpertin, sie lebt in London mit ihrem sechsjährigen Sohn T.J. Eines Tages bekommt sie einen Anruf aus dem Hotel Lutetia in Paris, ein Kommissar teilt ihr mit, dass ihre Großmutter einen Mord gestanden habe, ihr Name sei nicht Josephine Benoit, sondern Sophie Leclerc, sie habe Josephine 1945 umgebracht und ihre Identität angenommen.
Olivia macht sich sofort auf den Weg nach Paris, wo sie ihre Großmutter im Foyer des Hotel Lutetia neben dem von ihr gemalten berühmten Gemälde Memory vorfindet. Es stellt eine junge Frau mit kahl geschorenem Kopf und in gestreifter Sträflingskleidung dar, sie sitzt im Zimmer 11 des Hotels Lutetia. Durch das Fenster sieht man eine zerfetzte Hakenkreuzfahne. „Bis auf ihre Erinnerungen hat sie alles verloren. Die Welt mag zerstört sein, scheint das Gemälde zu sagen, aber unsere Erinnerungen leben in uns fort.“
Olivia setzt sich mit ihrem Pariser Psychotherapeuten Louis de Villefort in Verbindung. Louis ist ein alter Freund ihrer Großmutter. 1945 war er Medizinstudent und hat KZ-Überlebende im Hotel Lutetia untersucht und behandelt.
In Rückblenden ins Jahr 1945 lernen wir die beiden jungen Frauen Josephine und Sophie kennen und erfahren, was damals vorgefallen ist und warum eine von ihnen sterben musste.
Olivia bemüht sich herauszubekommen, ob ihre Großmutter den Mord in Folge ihrer Demenz gestanden hat oder ob sie die Enkelin einer Mörderin ist. In Paris trifft sie Eduard de Villeford wieder, ihre erste große Liebe. Doch mittlerweile beherrscht Tom ihre Gedanken, der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte, und der vor Wochen sang – und klanglos aus ihrem Leben verschwand.
Ich fand das Buch sehr spannend, es war interessant zu erfahren, welche Erinnerungen wir behalten und welche unser Gehirn verdrängt, damit wir weiterleben können. Olivia ist eine sympathische Protagonistin, die den frühen Tod ihrer Mutter nie verwunden hat. Nicht ganz auserzählt ist die Geschichte mit Tom, da hätte ich gern mehr erfahren.
Ich habe das Buch teilweise gehört, wunderbar eingelesen von Vera Teltz und Achim Buch. Sehr gerne spreche ich eine Leseempfehlung für beide Bücher von Matthew Blake aus und freue mich auf weitere Thriller aus seiner Feder.
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Broschiertes Buch
Toller Thriller - für mich ein absoluter Pageturner
Natürlich war ich auf dieses neue Buch von Matthew Blake sehr gespannt, nachdem mir der Vorgänger "Anna O." aus seiner Feder bereits extrem gut gefallen hatte! Als Anfangslage lernen wir die Großmutter Josephine …
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Toller Thriller - für mich ein absoluter Pageturner
Natürlich war ich auf dieses neue Buch von Matthew Blake sehr gespannt, nachdem mir der Vorgänger "Anna O." aus seiner Feder bereits extrem gut gefallen hatte! Als Anfangslage lernen wir die Großmutter Josephine der Protagonistin und Psychologin Olivia kennen. Die junge Frau hat sich auf das Thema "Gedächtnisstörungen" spezialisiert, und ist natürlich genau die richtige, um ihrer Großmutter, die von Demenz betroffen ist, in Paris plötzlich und unerwartet einen Mord gesteht, der viele Jahrzehnte zurückliegen soll. Was verbirgt sich dahinter? Die Erzählweise und der flüssige Schreibstil des Autors lassen einen nur so durch die Seiten fliegen. Ihr weiteres tun die extrem kurzen Kapitel, die mich als Leser dazu veranlasst haben, immer noch eines lesen zu wollen/müssen, da ich aufgrund der hohen Spannungslage unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, u. wie alles zusammenhängt. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven fast aller handelnden Personen und abwechselnd zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Wir haben es als mit mehreren Handlungssträngen zu tun, was mir sehr gut gefallen hat. Wer steckt hinter dem Mord, der kurz nach Kriegsende angeblich in dem sagenumwobenen Hotel Lutetia in Paris begangen wurde? Was für eine Rolle hat der Psychologe und Mentor Olivias, der alte Louis mit der ganzen Sache zu tun? Und wo ist Tom geblieben, der Liebhaber Olivias, der plötzlich und ohne Erklärung komplett von der Bildfläche verschwunden ist? Hat der auch etwas mit dem Fall zu tun? Ja, man kann vielleicht darüber streiten, ob es sich wirklich um einen echten Thriller handelt oder nur um einen guten Krimi! Aber das war für mich ehrlich gesagt nebensächlich! Ich fühlte mich grandios unterhalten, konnte das Buch kaum aus der Hand legen, u. es bekommt deshalb von mir die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!
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Broschiertes Buch
Anders spannend
Die Themen Gedächtnis und Erinnerungen eignen sich natürlich hervorragend für einen psychologisch angehauchten Thriller. Die Geschichte beginnt eher gemächlich, spitzt sich aber immer mehr zu und nimmt dowihl überraschende, als auch erschreckende …
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Anders spannend
Die Themen Gedächtnis und Erinnerungen eignen sich natürlich hervorragend für einen psychologisch angehauchten Thriller. Die Geschichte beginnt eher gemächlich, spitzt sich aber immer mehr zu und nimmt dowihl überraschende, als auch erschreckende Ausmaße an.
Die Geschichte wird in drei Zeitebenen erzählt, wobei zwei davon maßgeblich mit der Haupthandlung zusammenhängen und die dritte lange Zeit eher im Raum und über den Ereignissen schwebt. Jeder Erzählstrang umfasst aber insgesamt nur wenige Tage, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. Durch diese komprimierte Erzählweise und die drei zentralen Frauenfiguren gefällt mir der Aufbau des Buches gefällt sogar richtig gut. Es gibt immer mal abweichende Perspektiven, die Erzählung fokussiert sich aber schon hauptsächlich auf die drei Frauen.
Es geht viel um Schuld, alte Geheimnisse und zerstörte Existenzen. Das Nazi-besetzte Frankreich als Hintergrund der Geschichte gibt dem Ganzen eine bedrückende, abgründige Atmosphäre und rahmt die Handlung stimmig ein. Zentrale Frage ist aber ganz klar, wer hier nun eigentlich wer ist und wer von den Figuren wirklich Dreck am Stecken hat.
Der alte Fall ist innerhalb der Geschichte recht komplex aufgezogen, trotzdem hatte ich relativ schnell einen konkreten Verdacht. Die Auflösung fand ich insgesamt schlüssig und durchaus gelungen. Das Buch ist nicht unbedingt spannend auf die klassische Art, sondern eher durch das Verschwimmen von Grenzen, Moral und Realität.
Habs wieder sehr gern gelesen und auf die Auflösung hingefiebert.
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Broschiertes Buch
Der Inhalt verspricht Großartiges: Dr. Olivia Finn, Expertin für verdrängte Erinnerungen, wird von London nach Paris bestellt. Ihre hochbetagte, fast 100 Jahre alte Großmutter Josefine, die ein berühmtes Gemälde für das Luxushotel Lutetia gemalt hat, sitzt unter …
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Der Inhalt verspricht Großartiges: Dr. Olivia Finn, Expertin für verdrängte Erinnerungen, wird von London nach Paris bestellt. Ihre hochbetagte, fast 100 Jahre alte Großmutter Josefine, die ein berühmtes Gemälde für das Luxushotel Lutetia gemalt hat, sitzt unter demselbigen in der Lobby und hat einen Mord gestanden, den sie im Jahre 1945 begangen hat. Sie alte Damen leidet unter Demenz.
Das Hotel war damals eine Art Durchgangsstation für KZ-Überlebende, um dort medizinisch versorgt zu werden, von Angehörigen gefunden zu werden und überhaupt als "Displaced Person" erst einmal unterzukommen. Gleichzeitig versuchte man dort aber auch mögliche Kollaborateure zu enttarnen.
Der Autor nimmt sich gleich mehrerer - psychologisch, ethisch und rechtlich - schwergewichtiger Themen an: Traumatische Kriegserinnerungen, die durch die Demenz wieder zu Tage treten, die Sühne von Verbrechen, die während der Besatzung Paris begangen wurden, die schwerwiegenden Traumata von und die Verbrechen an Menschen, die ins KZ deportiert wurden, Verrat, um einem höheren Ziel zu dienen usw. Es bleibt nicht allein bei diesen Themen, denn eigentlich hat fast jede der Handelnden einen Hintergrund, der für ein eigenen Roman gereicht hätte.
Zu diesen genannten Themen kommt on top noch eine renommierte Wissenschaftlerin, die sich mit dem kompliziertes Organ des Menschen befasst, dem Gehirn, genauer mit Gedächtnisprozessen.
Und das steht leider im starken Kontrast zur Umsetzung: Die Figuren und Konflikte bleiben blass und flach, unnötige Exkursionen oder Beschreibungen sorgen nicht für Tiefe, sondern für eine klischeehafte Zweidimensionalität. Das ist wirklich schade, denn in den Themen - in jedem einzelnen - würde soviel mehr stecken. Die Handlung wird flott voran getrieben, immerhin sind es 94 Kapitel, die aber alle kurz bis sehr kurz gehalten sind. Der einfache Satzbau lässt den Leser schnell durch die Seiten fliegen. Aber ich bin weder mit den Personen warm geworden noch hatte ich am Ende das Gefühl, richtig in die Handlung reingekommen zu sein. Bei all der Gewichtigkeit der Themen fehlt es völlig an Empathie.
Das Ende ist dann grundsätzlich keine Überraschung, allerdings bleiben einige Fragen offen bzw. werden nicht plausibel erklärt.
Ach ja, offiziell war es auch ein Thriller ... Die Raffinesse in der Konstruktion und im Erzählstil fehlt mir auf jeden Fall gänzlich. Manchmal wirkte es fast ungelenk. Den Hype um dieses Buch kann ich nicht nachvollziehen.
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eBook, ePUB
Verflossene Wahrheit
Die Psychologin und Expertin für Gedächtnisforschung, Dr. Olivia Finn, lebt mit ihrem sechsjährigen Sohn in London. Eines Morgens erreicht sie ein Anruf aus Paris, sie möge so rasch wie möglich ins Hotel Lutetia kommen, wo ihre betagte …
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Verflossene Wahrheit
Die Psychologin und Expertin für Gedächtnisforschung, Dr. Olivia Finn, lebt mit ihrem sechsjährigen Sohn in London. Eines Morgens erreicht sie ein Anruf aus Paris, sie möge so rasch wie möglich ins Hotel Lutetia kommen, wo ihre betagte Großmutter gerade einen Mord gestanden hätte, welchen sie vor etwa achtzig Jahren begangen haben soll. Leider ist die alte Dame dement und verwechselt mitunter die Wahrheit mit längst verflossenen Traumata aus dem Krieg.
Ruhig und dennoch stets spannend verläuft die Handlung, welche in der Gegenwart und ab und zu auch im Jahre 1945 spielt. Psychotherapeutische Hilfe und die Geschichte von Kollaborateuren und Widerständlern fließen auf gelungene Weise ineinander und verdichten sich zu einem aufregenden Puzzle, welches sich am Ende zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügt. Die abwechselnden Zeitebenen und unterschiedlichen Blickwinkel sorgen für das entsprechende Tempo, Wahrheiten und Erinnerungen verschmelzen zu einem dichten Konglomerat, welches enträtselt werden will. Was erzählt das kleine, berühmte Bild im Foyer des Hotels Lutetia? Welche Geheimnisse birgt das Zimmer Nummer 11? Wie wahr sind unsere Erinnerungen, welche von unserer eigenen Wahrnehmung beeinflusst sind? Vielen Fragen geht Liv nach, um herauszufinden, wer ihre Großmutter tatsächlich war und nimmt den Leser dabei auf eine großartige Zeitreise mit.
Ein überaus interessantes Buch mit bemerkenswerten Einblicken in die Welt von Gedächtnisleistung und Manipulation. Wer sich keinen knallharten Thriller erwartet, dafür aber gerne eintaucht in einen Roman der Gegenwart mit Bezug zu Paris im Jahre 1945, der wird hier ein besonderes Lesevergnügen finden.
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Broschiertes Buch
Selten hat mich ein auf Social Media gehypter Bestseller so sehr beeindruckt wie der raffiniert gestrickte Psychothriller "Anna O.", den der Schriftsteller Matthew Blake im vergangenen Jahr vorgelegt hat. Aus diesem Grunde konnte und wollte ich mir sein zweites Buch "Sophie L." …
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Selten hat mich ein auf Social Media gehypter Bestseller so sehr beeindruckt wie der raffiniert gestrickte Psychothriller "Anna O.", den der Schriftsteller Matthew Blake im vergangenen Jahr vorgelegt hat. Aus diesem Grunde konnte und wollte ich mir sein zweites Buch "Sophie L." nicht entgehen lassen.
Das Cover ist angelehnt an den Bestseller "Anna O.". Das in Schwarz-Weiß-Tönen gehaltene Cover ist schlicht gehalten, erzielt aber eine enorme Wirkung. Man sieht nur ein offenes Auge, das auf eine weibliche Person hindeutet. Was mag sich hinter dieser rätselhaften Darstellung verbergen? Der in Druckbuchstaben gesetzte Titel steht für Sophie Leclerc, eine gebürtige Französin, die im Mittelpunkt eines rätselhaften Geschehens im Hotel in Paris steht. Ein absoluter Hingucker ist der in einem knalligen Lila-Ton leuchtende Farbschnitt des Print-Exemplars, der auf die in der gleichen Farbe gestalteten Buchstaben L abgestimmt ist.
Die komplexe Handlung springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, wobei alle Rückblenden in das Jahr 1945, direkt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von besonderem Interesse sind. Das Geschehen wird aus mehreren Perspektiven vermittelt. Zu Wort kommen viele interessante Frauengestalten. Josephine und Sophie stehen für die Vergangenheit, sie waren beste Freundinnnen, die sich in den Wirren des Zweiten Weltkriegs aus den Augen verloren haben und im Hotel Lutetia in Paris wieder aufeinander treffen. Während der deutschen Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg war Josephine in der Resistance aktiv, sie hat die Aufmerksamkeit von Nationalsozialisten auf sich gezogen, um an streng vertrauliche Informationen im Austausch für sexuelle Gefälligkeiten zu kommen, auch wenn sie in der Öffentlichkeit als Nazi-Liebchen gebrandmarkt worden ist. Während dieser Zeit hat Josephine hat eine Schuld auf sich geladen, mit schweren Folgen für das Schicksal von Sophie, eine Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz. In der Gegenwart bekennt sich die demente Künstlerin Josephine zum Mord an Sophie, was sie mit ihrem Leben bezahlen muss, zum Entsetzen ihrer Enkeltochter Dr. Olivia Finn, die als Gedächtnisexpertin in einem Krankenhaus in London arbeitet und sich auf die Suche nach der Wahrheit - und dem Mörder ihrer Großmutter macht.
Matthew Blake arbeitet mit subtilen Andeutungen, die alle Lesenden mit vielen ungeklärten Fragen zurücklassen. Alles bleibt wie im Nebel, die miteiander verwobenen Handlungsstränge lassen kein klares Bild zu. Nach und nach kristallisieren sich gewissen Anhaltspunkte für eine der Tat verdächtige Person und ihre möglichen Beweggründe hinaus, aber das Ende bleibt überraschend. Hat dieses Buch das Potential, ein weiterer Bestseller zu werden? Was mich betrifft, möchte ich diese schwierige Frage mit einem klaren "Ja" beantworten. Matthew Blake erzählt eine bewegende, komplexe Geschichte, die von Wahrheit und Lüge erzählt und die Aussagekraft von menschlichen Erinnerungen in Frage stellt. Unbedingt lesenswert!
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eBook, ePUB
Sophie oder Josephine?
In den Wirren der Nachkriegstage kommt es zu einem verhängnisvollen Todesfall in einem Hotel in Paris.
Viele Jahre später taucht eine verwirrte Frau in dem Hotel auf und behauptet, sie sei nicht Josephine, sondern Sophie und sie habe Josephine getötet. Was …
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Sophie oder Josephine?
In den Wirren der Nachkriegstage kommt es zu einem verhängnisvollen Todesfall in einem Hotel in Paris.
Viele Jahre später taucht eine verwirrte Frau in dem Hotel auf und behauptet, sie sei nicht Josephine, sondern Sophie und sie habe Josephine getötet. Was stimmt noch? Die Enkelin der Frau begibt sich nach Paris und versucht, das Geheimnis zu lösen.
Anna O fand ich ganz stark und ich hatte gehofft, dass der Autor an seinen Erfolg anknüpft. Leider ist ihm das – für mich – nicht so ganz gelungen. Über weite Strecken fand ich die Handlung etwas langatmig. Und der Aufbau war auch nicht meins. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit war noch ok, aber dann wird in der Gegenwart noch ein Jahr zurückgeschaut und zusätzlich erscheint noch ein Auftragsmörder in neuen Kapiteln, das war mir dann zu viel hin und her. Olivias Geheimnis wurde groß aufgebauscht und dann lapidar kurz aufgeklärt. Auch die Story mit dem Museum klang irgendwie hölzern und konstruiert.
Das Ende war dann aber gut, hier habe ich mich gut aufgehoben gefühlt. Die Aufklärung war etwas überraschend, was ich immer sehr gerne mag.
Fazit: Sophie L ist ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss.
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