Matt Cain
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Das geheime Leben des Albert Entwistle (MP3-Download)
Ungekürzte Lesung. 771 Min.
Sprecher: Stockerl, Hans Jürgen / Übersetzer: Rahn, Marie
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Der liebenswerteste Postbote Englands stellt sich seiner Sozialphobie – eine Feel-Good-Geschichte der besonderen Art Albert Entwistle vermeidet so viel Kontakt wie möglich mit den Bewohnern der Kleinstadt Toddington, was als Postbote des Orts umsichtige Planung erfordert. Doch als er pensioniert wird und auch noch seine Katze stirbt, nimmt er seinen Mut zusammen und beschließt den Menschen nicht länger aus dem Weg zu gehen. Stück für Stück schließt er unerwartete Freundschaften und begibt sich mit deren Hilfe auf die mühsame Suche nach seiner Jugendliebe George. Ein zartes und einfü...
Der liebenswerteste Postbote Englands stellt sich seiner Sozialphobie – eine Feel-Good-Geschichte der besonderen Art Albert Entwistle vermeidet so viel Kontakt wie möglich mit den Bewohnern der Kleinstadt Toddington, was als Postbote des Orts umsichtige Planung erfordert. Doch als er pensioniert wird und auch noch seine Katze stirbt, nimmt er seinen Mut zusammen und beschließt den Menschen nicht länger aus dem Weg zu gehen. Stück für Stück schließt er unerwartete Freundschaften und begibt sich mit deren Hilfe auf die mühsame Suche nach seiner Jugendliebe George. Ein zartes und einfühlsames Hörbuch über den Mut, sich der Welt zu öffnen.
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Matt Cain wurde in Bury geboren und wuchs in Bolton auf. Er verbrachte zehn Jahre damit, Kunst- und Unterhaltungsprogramme für ITV zu machen, bevor er 2010 vor die Kamera trat und der erste Kulturredakteur von Channel 4 News überhaupt wurde. Sein erster Roman, Shot Through the Heart, wurde 2014 veröffentlicht und sein zweiter, Nothing But Trouble, folgte 2015.
Produktdetails
- Verlag: Hörbuch Hamburg
- Erscheinungstermin: 30. August 2021
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 9783844928594
- Artikelnr.: 62380744
Ein toller Roman, der mich berührt hat, mich Freuden- und Trauertränen gerührt hat, aber in erster Linie verlor ich mein Herz und verliebte mich in Albert Entwistle, was für ein fabelhafter Charakter.
Da sich der Ruhestand schnell nähert und er sein ganzes Arbeitsleben …
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Ein toller Roman, der mich berührt hat, mich Freuden- und Trauertränen gerührt hat, aber in erster Linie verlor ich mein Herz und verliebte mich in Albert Entwistle, was für ein fabelhafter Charakter.
Da sich der Ruhestand schnell nähert und er sein ganzes Arbeitsleben Postbote war, erkennt Albert, dass sich das Leben drastisch ändern wird. Nachdem er seinen wahren Charakter vor jedem versteckt hat, den er kennt, ist es jetzt an der Zeit, ehrlich zu sich selbst und ihnen zu sein. Es ist auch an der Zeit, dass er George findet, den einen Mann, den er wirklich liebte, den er aber seit fünfzig Jahren nicht mehr gesehen hat.
Ich liebte die Art und Weise, wie sich seine Freundschaft mit Nicole entwickelt und was sie für beide Protagonisten bedeutet. Man hoft beim lesen einfach, dass auch sie ihr Glück findet.
Erhebend, voller Sensibilität und Wärme habe beim lesen jeden Schritt der Reise, die wir mit Albert gereist sind, absolut geliebt. Einmal angefangen, konnte ich diesen wunderbaren Roman nicht ablegen und beendete ihn in den frühen Morgenstunden.
Auf jeden Fall 5 Sterne von mir und eine sehr empfehlenswerte Lektüre.
Bravo Matt Cain es ist ein absoluter Highlightroman.
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Ein Leben im Dienste der Royal Mail
Der Postbote Albert Entwistle lebt ein ruhiges, zurückgezogenes Leben. Er weiß vieles über seine Kunden, wer heiratet oder frisch verliebt ist und wo es einen Todesfall gegeben hat. Doch er beobachtet alles aus der Distanz, auf ein …
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Ein Leben im Dienste der Royal Mail
Der Postbote Albert Entwistle lebt ein ruhiges, zurückgezogenes Leben. Er weiß vieles über seine Kunden, wer heiratet oder frisch verliebt ist und wo es einen Todesfall gegeben hat. Doch er beobachtet alles aus der Distanz, auf ein persönliches Gespräch lässt er sich lieber nicht ein. Auch an seinem Arbeitsplatz im Postverteilzentrum hält er sich die Kollegen lieber vom Hals. Albert wird demnächst 65 und hat somit das Pensionsalter erreicht. Als er das entsprechende offizielle Schreiben erhält, ist er entsetzt. Was soll er mit seinem Leben anfangen, wenn er nicht mehr Postbote ist? Zuhause erwartet ihn nur seine Katze Gracie. Als diese stirbt, fällt er in eine tiefe Depression, doch er erkennt, dass es so nicht weitergehen kann und er dringend soziale Kontakte braucht.
Von Anfang an ist klar, dass es ein Ereignis in Alberts Leben gab, das ihn tief geprägt und das sein Leben bestimmt hat. Wenn man die Widmung am Anfang des Buchs liest, ist einem klar, um was für ein Geheimnis es sich wohl handeln muss...
„Das geheime Leben des Albert Entwistle“ ist ein humorvoller und stellenweise auch sehr trauriger Roman. Es ist schön mitzuerleben, wie sich der einsame Kauz nach und nach seiner Umwelt öffnet und den Mut besitzt, sein Leben grundlegend umzukrempeln und Freundschaften zu schließen. „Herzerwärmend“ ist wohl das passendste Adjektiv für dieses Buch, das allerdings auch ein paar für mich ziemlich befremdliche Szenen beinhaltet. So wird Albert nach seinem „Geständnis“ begeistert gefeiert und das ganze Dorf freut sich mit ihm und gratuliert. Ich habe keine Ahnung, wie realitätsnah oder -fern dies ist, ich fand es ein wenig too much.
Das Cover ist ansprechend und passend zum Inhalt gestaltet: ein typisch britischer knallroter Briefkasten, vor dem eine freundlich dreinschauende schwarze Katze sitzt, Briefe flattern durch die Luft und das Ganze ist wie ein Luftbrief umrandet.
Ich habe dieses Buch an einem ganz und gar verregneten und kalten Wochenende gelesen und es war genau die richtige Lektüre. 4,5 von 5 Sternen.
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Postbote Albert Entwistle ist 64 Jahre alt und steht kurz vor der Pensionierung. Die letzten Jahrzehnte hat er jeden Kontakt zu seinen Kollegen und Mitmenschen auf das nötigste beschränkt. Doch jetzt wird ihm klar, dass er künftig ganz schön einsam sein wird. Als dann auch noch …
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Postbote Albert Entwistle ist 64 Jahre alt und steht kurz vor der Pensionierung. Die letzten Jahrzehnte hat er jeden Kontakt zu seinen Kollegen und Mitmenschen auf das nötigste beschränkt. Doch jetzt wird ihm klar, dass er künftig ganz schön einsam sein wird. Als dann auch noch seine Katze stirbt, beschließt er, dass sich schleunigst etwas ändern muss. So beginnt er sich Stück für Stück zu öffnen und auf andere zuzugehen. Zudem nimmt er all seinen Mut zusammen und macht sich auf die Suche nach seiner Jugendliebe George.
Das Buch spielt in zwei Zeitebenen. Es beschreibt, wie Albert und George sich kennengelernt haben, ebenso wie die Probleme und Vorurteile mit denen Homosexuelle in den 1970er Jahren zu kämpfen hatten. Zwar war Homosexualität ab einem Alter von 21 Jahren mittlerweile legal, aber gesellschaftlich absolut nicht anerkannt. Dementsprechend haben die beiden sich immer heimlich treffen müssen und hatten ständig Angst entdeckt zu werden.
In der Gegenwart gibt es neben Alberts Perspektive auch noch die Sicht der jungen alleinerziehenden Mutter Nicole, welche mit ihrer kleinen Tochter an der Armutsgrenze lebt. Sie macht eine Ausbildung zur Kosmetikerin und ihre Wohnung befindet sich auf Alberts Post-Runde.
Sämtliche Charaktere sind sehr liebenswert, ihre Schicksale haben mich gefesselt und mitgerissen. Mir tat Albert unheimlich Leid, ich habe sowohl früher als auch heute mit ihm mitgefiebert und gelitten. Dabei geht es vor allem um Scham und Mut, Selbstverleugnung und -akzeptanz. Umso schöner war natürlich, was passiert ist als er den Entschluss gefasst hat, sich endlich zu zeigen wie er wirklich ist. Es ist nie zu spät sein Leben zu ändern, ein Abenteuer zu beginnen und um zweite Chancen zu kämpfen. Die Geschichte ist zart, einfühlsam, emotional, mal tragisch und ungerecht und dann wieder unheimlich herzerwärmend und berührend.
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Das Cover ist absolut zauberhaft und passend zum Inhalt gestaltet- ein roter Briefkasten wie der der Royal Mail und eine Katze.
Sie alle geben Hinweise auf Hauptprotagonist Albert, seinen Job als Postbote und seine Katze.
Doch leider muss er nun unverhofft in den Ruhestand, seine geliebte Katze …
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Das Cover ist absolut zauberhaft und passend zum Inhalt gestaltet- ein roter Briefkasten wie der der Royal Mail und eine Katze.
Sie alle geben Hinweise auf Hauptprotagonist Albert, seinen Job als Postbote und seine Katze.
Doch leider muss er nun unverhofft in den Ruhestand, seine geliebte Katze Gracie verstirbt und Albert muß sich endlich seiner Sozialphobie stellen. War es ihm vorher lieb, daß er kaum beachtet wurde, muß er sich nun unterhalten, um etwas bitten, sogar an Partys teilnehmen. Und er stellt fest: so schlimm ist das alles nicht.
Er muß sich seiner Vergangenheit stellen, ein Geheimnis offenbaren und sich dann auf den Weg in seine Zukunft machen.
In einer malerisch, herrlich ehrlichen, ironischen Sprache versteht es Autor Matt Cain, seine schrullige Hauptfigur so sympathisch darzustellen, daß man sich sofort in ihn einfühlen kann. Man fiebert mit, wenn Albert Freunde findet, seinen Mitmenschen Freude bereitet und sich auf den Weg macht, seine große Liebe, der er schon verloren glaubte, (wieder) zu finden.
Ein ganz wunderbares Buch, das erzählt, daß es nie zu spät ist, um Verzeihung zu bitten und der Liebe noch eine 2. Chance zu geben.
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Das Cover hatte mich direkt angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ein Postbote, der seine Routine hat und der schüchtern ist. Der seiner Arbeit nachkommt, aber Kontakte weitgehend vermeidet. Klar, man fragt sich direkt, warum, aber es ist ja auch so eine …
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Das Cover hatte mich direkt angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ein Postbote, der seine Routine hat und der schüchtern ist. Der seiner Arbeit nachkommt, aber Kontakte weitgehend vermeidet. Klar, man fragt sich direkt, warum, aber es ist ja auch so eine Charaktersache, extrovertiert oder introvertiert zu sein. Aber dann ändert sich etwas in Alberts Leben. Seine Pension steht an und sein einziger Kontakt stirbt: seine Katze. Und dann ist da doch noch die Jugendliebe George, der er immer noch etwas hinterhertrauert. Und so begibt sich Albert auf die Suche.
Vom introviertierten ruhigen Postmann zum offenen, mutigen Lebemann. Mich hat es etwas gewundert, wie seine Verwandlung von statten geht und auch irritiert. Das hat für mich nicht so richtig zusammengepasst, der Sprung war zu groß. Die anderen Figuren in seinem Umfeld sind freundlich und alle ihm zugewandt (auch nicht das normale Leben), aber längere Zeit ist der Roman auch zäh und zieht sich sehr. Nach hinten hin habe ich quergelesen und einige Seiten übersprungen, da ich doch noch das Ende wissen wollte. Es war, wie ich es mir gedacht habe, ohne riesige Überraschung. Nun gut. Man liest raus, Begeisterung hört sich anders an, aber es war ganz nett.
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Matt Cain`s Roman " Das geheime Leben des Albert Entwistle" erzählt die Geschichte des Briefträges Albert, den man sofort mag und manchmal auch ein Schubs geben möchte.
Der Postbote geht in seinem Heimatort Toddington möglichst allen Menschen, selbst seinen Kollegen …
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Matt Cain`s Roman " Das geheime Leben des Albert Entwistle" erzählt die Geschichte des Briefträges Albert, den man sofort mag und manchmal auch ein Schubs geben möchte.
Der Postbote geht in seinem Heimatort Toddington möglichst allen Menschen, selbst seinen Kollegen aus dem Weg. Er lebt seit dem Tod der Eltern mit seiner geliebten Katze Gracie sehr zurückgezogen in seinem Elternhaus. Menschen machen ihm Angst. Eigentlich hat er sich mit seinem einsamen Leben abgefunden.
Seine Pensionierung und der Tod seiner tierischen Freundin stellen eine Wende in seinem Leben da. Er erkennt, dass es nicht der richtige Weg ist, sich zu verstellen um bei den anderen nicht anzuecken.
Die junge alleinerziehende Mutter Nicole wird ihm eine große Hilfe . Er will die Liebe seines Lebens wieder finden und sich für das was er vor fünfzig Jahren aus Scham und Angst falsch entschieden hat, entschuldigen.
Ein Buch über ein spätes Coming out und eine wundervolle Liebe, das leider manchmal sehr ins Kitschige abgerutscht ist.
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Albert Entwistle vermeidet so viel Kontakt wie möglich mit den Bewohnern der Kleinstadt Toddington, was als Postbote des Orts umsichtige Planung erfordert. Doch als er pensioniert wird und auch noch seine Katze stirbt, nimmt er seinen Mut zusammen und beschließt den Menschen nicht …
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Albert Entwistle vermeidet so viel Kontakt wie möglich mit den Bewohnern der Kleinstadt Toddington, was als Postbote des Orts umsichtige Planung erfordert. Doch als er pensioniert wird und auch noch seine Katze stirbt, nimmt er seinen Mut zusammen und beschließt den Menschen nicht länger aus dem Weg gehen. Stück für Stück schließt er unerwartete Freundschaften und begibt sich mit deren Hilfe auf die mühsame Suche nach seiner Jugendliebe George. Ein zartes und einfühlsames Buch über den Mut, sich der Welt zu öffnen. (Quelle: Vorablesen, Covertext)
Das Buch hat mir sehr gefallen. Es vermittelt so viele Werte, vor allem die Chance auf einen Neuanfang, der immer möglich ist und zwar von jedem. Man muss ihn nur wagen. Albert ist mir sehr sympathisch und ich bewundere ihn auf dem Weg, den er in dieser Geschichte zurücklegt. Der Schreibstil und die Gestaltung des Buches finde ich sehr angenehm. Die Geschichte liest sich sehr schnell und flüssig. Ich kann das Buch sehr empfehlen.
Eine Kauf- und Leseempfehlung von mir.
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Einfach nur herzig und schön
Worum geht’s?
Der Postbote Albert Entwistle steht kurz vor der Pensionierung, als ihm bewusst wird, dass er alleine und einsam ist. Als dann noch seine Katze stirbt, nimmt er seinen ganzen Mut zusammen, um auf die Menschen zuzugehen und findet nicht nur …
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Einfach nur herzig und schön
Worum geht’s?
Der Postbote Albert Entwistle steht kurz vor der Pensionierung, als ihm bewusst wird, dass er alleine und einsam ist. Als dann noch seine Katze stirbt, nimmt er seinen ganzen Mut zusammen, um auf die Menschen zuzugehen und findet nicht nur neue Freunde, sondern auch sich selbst.
Meine Meinung:
Matt Cain erzählt uns über „Das geheime Leben des Albert Entwistle“, aber der Roman geht noch tiefer. Es geht um die Probleme, die Homosexuelle bis in die 1970er Jahre noch hatten, den Anfeindungen, denen sie ausgesetzt waren. Und es geht auch um Rassismus und soziale Unterschiede. Das alles lässt er in seinen Roman einfließen, der leicht zu lesen ist und doch auch tiefgründig. Sein Schreibstil und die Bilder und Emotionen, die er damit entstehen lässt, haben mich tief bewegt.
Es geht zum einen um den 65jährigen Albert, der in seiner Kindheit von seinem Vater nicht akzeptiert wurde, weil er schwul ist. Und sein Vater als Polizist damals noch gegen Homosexuelle aggressiv vorgegangen ist, als dies noch als Straftat galt. Dadurch hat Albert sich in ein Schneckenhaus und vor der ganzen Welt verkrochen und die Liebe seines Lebens verloren. Und es ist schön zu sehen, wie er im Laufe der Geschichte aufblüht und auch, wie die Welt sich doch geändert hat. Wieviel mehr Akzeptanz es heute gibt. Die Entwicklung des Albert Entwistle gefällt mir besonders gut und auch den Mut, den er aufbringt, diesen Schritt zu gehen, ich habe mich einfach nur mit ihm gefreut. Und auf der anderen Seite haben wir die alleinerziehende Nicole mit ihrer Reenie. Sie lebt in einer Sozialsiedlung und kämpft um das Geld fürs Überleben. Auch sie hat mir gut gefallen. Eine starke und empathische Frau, die sich mit Albert anfreundet und ihn bei seiner Reise ebenso begleitet wie er sie auf ihrer. Auch Nicole muss mit Vorurteilen kämpfen, weil die gutsituierten Eltern ihres Freundes sie nicht akzeptieren. Aber auch sie gibt nicht auf, stellt sich dem mit Alberts Hilfe.
Die ganze Geschichte ist einfach nur schön zu lesen. Es ist turbulent, es ist emotional, es gibt Ups and Downs. Auch die Erzählungen aus Alberts Vergangenheit zwischendurch, seine Rückblicke, waren spannend. Die Sicht der 1970er Jahre zu sehen. Die Menschen um Albert waren so ein empathischer und lustiger Haufen – eine Gemeinschaft, die man sich für sich selbst und jeden anderen wünscht. Ein wirklich wunderschönes Buch!
Fazit:
Mit „Das geheime Leben des Albert Entwistle“ nimmt uns Matt Cain mit auf eine Reise in die Vergangenheit der 1970er Jahre mit ihren Gesetzten gegen Homosexuelle. Dann dürfen wir in der Gegenwart mit Albert auf die Suche nach George gehen, die zugleich eine Suche nach seinem Selbst ist. Die Entwicklung ist so schön zu lesen, wie er aus seinem lebenslangen Schneckenhaus kommt und einfach nur lebt. Er selbst ist und sein darf. Und auch Nicole, die gegen Vorurteilte wegen Rassismus zu kämpfen hat und mit einem Leben in einer Sozialsiedlung. Ihr Geschichte ist mindestens genauso schön und es war einfach nur herzlich und spannend, die beiden ein Stück begleiten zu dürfen.
5 Sterne für diesen Roman über Selbstzweifel, Mut und den Weg zu sich Selbst.
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Albert steht kurz vor der Rente. Sein ganzes Leben lang hat er bei der Post gearbeitet und Briefe zugestellt, und doch ist er ein sehr in sich gekehrter Mensch. Bis seine Katze stirbt und ihm nun plötzlich klar wird: Er möchte nicht den lieben langen Tag alleine zuhause verbringen, und das …
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Albert steht kurz vor der Rente. Sein ganzes Leben lang hat er bei der Post gearbeitet und Briefe zugestellt, und doch ist er ein sehr in sich gekehrter Mensch. Bis seine Katze stirbt und ihm nun plötzlich klar wird: Er möchte nicht den lieben langen Tag alleine zuhause verbringen, und das für den Rest seines Lebens. Doch Albert hat nie geheiratet, wirkliche Freunde hat er nicht und auch auf der Arbeit ist er meist eher für sich geblieben. Als ihm bewusst wird, wie einsam er ist, beschließt Albert, das zu ändern. Und das nicht nur, indem er sich an den Unterhaltungen seiner Arbeitskollegen beteiligt, sondern vor allem auch, indem er sich auf die Suche nach seiner Jugendliebe macht - George.
Im Zentrum des Romans steht das Coming-Out eines Mannes, der in seiner Jugend bestraft wurde für die Liebe zu einem Mann, und der sich deshalb immer weiter vor der Welt, aber auch vor seinen eigenen Gefühlen verschlossen hat. Aus Angst musste Albert sich sein Leben lang versteckt halten und so fällt es ihm nun schwer, alte und festgefahrene Strukturen zu durchbrechen. Doch Albert ist ein stärkerer Charakter, als er selbst vielleicht weiß, und so macht er im Laufe des Romans eine wirklich schöne Entwicklung durch.
Was mir ein bisschen gefehlt hat sind die Hindernisse auf der Suche Alberts. Rückblickend werden immer wieder Szenen aus seiner Jugend und der gemeinsamen Zeit mit George eingeschoben, in denen sehr gut spürbar wird, wie verzweifelt und hilflos die beiden jungen Männer ob des irrationalen Hasses anderer Menschen waren. Eine ähnlich ausgearbeitete Darstellung hätte ich mir auch für den Gegenwarts-Handlungsstrang gewünscht, stattdessen läuft hier alles recht glatt ab.
Davon abgesehen bietet der Roman aber gute Unterhaltung und setzt ein wichtiges Thema schön um!
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Jugendliebe gesucht
Das Buchcover finde ich gelungen. Die Geschichte von Albert finde ich entzückend geschrieben. Er wird von seiner Chefin verdonnert, die Weihnachtsverlosung zu organisieren. Dazu gehört auch der Kauf des Weihnachtspullis. Lesen ein Muss!
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