Nicht lieferbar

Stef Penney
Broschiertes Buch
Was mit Rose geschah
Roman. Deutsche Erstausgabe
Übersetzung: Goga-Klinkenberg, Susanne
Versandkostenfrei!
Nicht lieferbar
Der Bestseller aus GroßbritannienPrivatdetektiv Ray soll eine verschwundene junge Frau finden - Rose Janko. Doch verschwunden ist sie schon vor sechs Jahren. Warum hat damals niemand nach ihr gesucht? Warum jetzt? Die Familie schweigt, denn die Jankos sind eine Roma-Familie, die ganz unter sich bleibt - und vom Unglück verfolgt scheint, so sehr, dass man munkelt, es liege ein Fluch über der Familie ... Ray nimmt den Auftrag widerstrebend an. Was er bei seinen Nachforschungen über die Jankos erfährt, bestärkt sein Unbehagen. In der ganzen Familie scheint nur der 14-jährige JJ wissen zu w...
Der Bestseller aus Großbritannien
Privatdetektiv Ray soll eine verschwundene junge Frau finden - Rose Janko. Doch verschwunden ist sie schon vor sechs Jahren. Warum hat damals niemand nach ihr gesucht? Warum jetzt? Die Familie schweigt, denn die Jankos sind eine Roma-Familie, die ganz unter sich bleibt - und vom Unglück verfolgt scheint, so sehr, dass man munkelt, es liege ein Fluch über der Familie ... Ray nimmt den Auftrag widerstrebend an. Was er bei seinen Nachforschungen über die Jankos erfährt, bestärkt sein Unbehagen. In der ganzen Familie scheint nur der 14-jährige JJ wissen zu wollen, was damals mit Rose geschah. Ray wird immer tiefer in ein Netz aus Geheimnissen und Lügen hineingezogen, und als er dicht davor ist, das Rätsel, das die Familie umgibt, zu lösen, wird ihm das beinahe zum Verhängnis.
Privatdetektiv Ray soll eine verschwundene junge Frau finden - Rose Janko. Doch verschwunden ist sie schon vor sechs Jahren. Warum hat damals niemand nach ihr gesucht? Warum jetzt? Die Familie schweigt, denn die Jankos sind eine Roma-Familie, die ganz unter sich bleibt - und vom Unglück verfolgt scheint, so sehr, dass man munkelt, es liege ein Fluch über der Familie ... Ray nimmt den Auftrag widerstrebend an. Was er bei seinen Nachforschungen über die Jankos erfährt, bestärkt sein Unbehagen. In der ganzen Familie scheint nur der 14-jährige JJ wissen zu wollen, was damals mit Rose geschah. Ray wird immer tiefer in ein Netz aus Geheimnissen und Lügen hineingezogen, und als er dicht davor ist, das Rätsel, das die Familie umgibt, zu lösen, wird ihm das beinahe zum Verhängnis.
Stef Penney aufgewachsen in Edinburgh, studierte zunächst Philosophie und Theologie an der Bristol University, später Filmwissenschaft am Bournemouth College of Art. Heute lebt sie in London. Ihr erster Roman, 'Die Zärtlichkeit der Wölfe' (2007), wurde ein Welterfolg und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Susanne Goga-Klinkenberg lebt als Übersetzerin und Autorin in Mönchengladbach und ist Mitglied des deutschen PEN-Zentrums. Sie studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf und ist seit 1995 freiberuflich für verschiedene renommierte Verlage tätig. Für dtv hat sie unter anderem Chris Cleave, Wendy Walker und Jessica Barry übersetzt.
Susanne Goga-Klinkenberg lebt als Übersetzerin und Autorin in Mönchengladbach und ist Mitglied des deutschen PEN-Zentrums. Sie studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf und ist seit 1995 freiberuflich für verschiedene renommierte Verlage tätig. Für dtv hat sie unter anderem Chris Cleave, Wendy Walker und Jessica Barry übersetzt.
Produktdetails
- dtv Taschenbücher 24961
- Verlag: DTV
- Originaltitel: 'The Invisible Ones'
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 448
- Erscheinungstermin: 20. Juni 2013
- Deutsch
- Abmessung: 210mm x 135mm x 35mm
- Gewicht: 538g
- ISBN-13: 9783423249614
- ISBN-10: 3423249617
- Artikelnr.: 36814951
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Die fremde Welt der Roma
Schauplatz dieser Geschichte ist England in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Privatdetektiv Ray Lovell wacht im Krankenhaus auf und kann sich zunächst nicht daran erinnern, was geschehen ist und wie er hierhergekommen ist. Er leidet unter …
Mehr
Die fremde Welt der Roma
Schauplatz dieser Geschichte ist England in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Privatdetektiv Ray Lovell wacht im Krankenhaus auf und kann sich zunächst nicht daran erinnern, was geschehen ist und wie er hierhergekommen ist. Er leidet unter Lähmungserscheinungen und kann zunächst auch nur mühsam sprechen. Wurde er vergiftet ? Und wenn ja, von wem und warum ?
Erst nach und nach kommt sein Erinnerungsvermögen wieder zurück und er entdeckt, dass er in das Netz einer tragischen, unglückseligen Familiengeschichte hineingezogen wurde.
Ray wurde damit beauftragt, nach einer jungen Frau namens Rose zu suchen und herauszufinden, was mit ihr geschehen ist. Rose gehört einer Gruppe von Roma an und ist bereits vor 6 Jahren spurlos verschwunden. Wo ist sie ? Lebt sie noch ? Wurde sie gar ermordet ?
Ray, der selbst Zigeunerblut in seinen Adern hat, entschlüsselt ganz allmählich das Geheimnis dieser sehr stolzen und traditionsbewussten Roma-Familie.
Ich habe ein wenig gebraucht, um in diesen Roman hineinzufinden. Der Beginn war zunächst ein bißchen verwirrend und stellenweise auch etwas langatmig. Aber je weiter die Geschichte fortschritt, desto mehr klärten sich die Zusammenhänge und die anfangs etwas langwierig wirkenden Schilderungen hinsichtlich der komplizierten Familienverhältnisse waren denke ich notwendig, um besser in diese für mich fremde Welt der Roma eintauchen zu können.
Abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht des Privatdetektivs und der des 14jährigen " JJ " , Mitglied der Roma-Familie , erzählt. Durch diese unterschiedlichen Perspektiven nimmt man als Leser einerseits direkt Teil an der sensiblen und diffizilen Ermittlungsarbeit und erhält andererseits aber auch einen anschaulichen Einblick in die Lebensweise und Probleme dieser eher fremden Bevölkerungsgruppe.
Die Erzählweise erscheint mir atmosphärisch sehr dicht, manchmal vielleicht ein wenig bedrückend und beklemmend. Nicht alle Charaktere werden richtig greifbar. Diese bleiben damit bis zum Schluss teilweise noch rätselhaft.. Das passt bzw. unterstreicht aber meines Erachtens ganz gut diese für uns eher ungewöhnliche und geheimnissvolle Welt dieser Randgruppe von Menschen.
Die Zuordnung dieses Buches zu einem bestimmten Genre empfinde ich als nicht ganz eindeutig. Ich würde es insgesamt als tragische Familiengeschichte mit Krimielementen bezeichnen.
Alles in allem hat mir dieser Roman besser gefallen, als zunächst vermutet und ich fühlte mich gut unterhalten. Allerdings konnte mich das Ende nicht hundertprozentig überzeugen, da für mich nicht alles wirklich nachvollziehbar war. Hierauf möchte ich jedoch nicht näher eingehen, um nicht zuviel vorwegzunehmen.
Weniger
Antworten 7 von 7 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 7 von 7 finden diese Rezension hilfreich
Ray erwacht im Krankenhaus und kann sich an nichts erinnern.
Sein Wagen ist gegen einen Baum geprallt und er konnte die ersten 24 Stunden nicht sprechen und auch sein Körper war wie gelähmt.
Die Untersuchungen haben bisher nichts ergeben und allmählich kann er wieder …
Mehr
Ray erwacht im Krankenhaus und kann sich an nichts erinnern.
Sein Wagen ist gegen einen Baum geprallt und er konnte die ersten 24 Stunden nicht sprechen und auch sein Körper war wie gelähmt.
Die Untersuchungen haben bisher nichts ergeben und allmählich kann er wieder sprechen.
Ray ist Privatdetektiv und hat den Auftrag bekommen die junge Rose Janko zu finden. Ihre Familie hat seit über sieben Jahren nichts mehr von ihr gehört und verschwunden ist sie vor sechs Jahren. Doch es wurde damals nicht nach ihr gesucht. Ihr Vater vermutet, dass sie vor sechs Jahren ermordet wurde. Die Familie hat bisher geschwiegen, denn die Jankos sind eine Roma-Familie, die unter sich bleiben wollen. Angeblich liegt ein Fluch über der Familie.
Doch der 14-jährige JJ möchte ebenfalls gerne wissen, was mit Rose geschehen ist.
Bei seinen Nachforschungen erfährt Ray einiges über die Jankos, die von Geheimnissen und Lügen umgeben sind. Er versucht das Rätsel zu lösen.
„Was mit Rose geschah“ beginnt bereits interessant und spannend.
Ray ist im Krankenhaus aufgewacht und konnte sich an nichts erinnern.
In Rückblenden wird erzählt, was passiert ist.
Ray ist Privatdetektiv und hatte den Auftrag bekommen, die junge Rose Janko zu finden, die vor sechs Jahren verschwand. Die Jankos sind eine Roma-Familie, über der angeblich ein Fluch liegen soll. Ray forscht nach und stößt dabei auf Geheimnisse und Lügen.
Die Spannung hat im Laufe der Geschichte etwas nachgelassen, war aber weiterhin sehr interessant. Ich wollte mehr über die Familie Janko und den Familienfluch erfahren und was nun eigentlich mit Rose geschehen war.
Man erfährt in diesem Roman einiges über die Roma-Familien und ich fand die Geschichte sehr interessant.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Protagonisten Ray und JJ.
Die Charaktere sind gut beschrieben. Ray, der zu Hälfte selbst Roma ist, war mir gleich sehr sympatisch. JJ hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.
Auch die Nebencharaktere sind gut dargestellt.
Die detaillierte Beschreibung der Roma und das Leben im Wohnwagen ist ebenfalls wunderbar gelungen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und bekommt eine klare Leseempfehlung.
Weniger
Antworten 2 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 2 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Ray Lovell ist Privatdetektiv und bekommt den Auftrag, die vor 6 Jahren spurlos verschwundene Romni Rose Janko zu finden. Ray übernimmt eigentlich keine Vermisstenfälle, wird jedoch von dem Vater des Mädchens angefleht, weil dieser keinen gorjio (Nicht-Roma) mit dem Fall betrauen …
Mehr
Ray Lovell ist Privatdetektiv und bekommt den Auftrag, die vor 6 Jahren spurlos verschwundene Romni Rose Janko zu finden. Ray übernimmt eigentlich keine Vermisstenfälle, wird jedoch von dem Vater des Mädchens angefleht, weil dieser keinen gorjio (Nicht-Roma) mit dem Fall betrauen möchte. Nur ein Insider wäre in der Lage, mit den Fahrenden zu reden und würde die Hintergründe verstehen. Ray zögert, doch der Fall weckt seine Neugierde, auch das angebotene Geld lockt und so begibt er sich auf die Suche nach Rose…
Mit „Was mit Rose geschah“ hat Stef Penney mich in eine Welt mitgenommen, die ich noch nicht kannte und die mich fasziniert, zugleich aber auch erschüttert hat.
Sehr eindrucksvoll erzählt die Autorin von den Traditionen der Roma, von Sitten und Bräuchen, an denen festgehalten werden muss, von ganz besonderen Werten. Sie lässt dabei abwechselnd den Privatdetektiv Ray und den 14-jährigen Rom JJ zu Wort kommen.
Ray ist halb Rom, aber in einem Haus aufgewachsen und hat das Fahren aber nie kennengelernt, während JJ mit seiner Familie in Wohnwagen lebt und sich nicht vorstellen kann, hinter festen Mauern zu wohnen.
JJ ist mir im Verlauf der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Er hat im Gegensatz zum Großteil seiner Familie eine erfrischende, offene Einstellung zu den Traditionen der Roma, der Welt außerhalb der Roma-Gemeinschaft und dem Leben allgemein. Er ist neugierig, an allem interessiert, seine Ansichten und Gedanken sind nicht so festgefahren, wie die seiner Familie. Er wurde von der Autorin mit einer jugendlichen Sprache ausgestattet, so dass alles, was er zu berichten hat, sehr glaubhaft und echt auf mich gewirkt hat.
Rays Ermittlungen verlaufen sehr zäh, er stößt bei den Jankos auf eine Wand aus Lügen und Widersprüchen. Die Familie Janko wird sehr undurchsichtig dargestellt. Zusammenhalt wird groß geschrieben, keiner verrät den anderen, aber das erschien mir wie eine Verpflichtung, für mich war innerhalb der Familie keinerlei Harmonie zu spüren. Die ganze Geschichte wird im Verlauf der Handlung immer rätselhafter, das Verschwinden von Rose rückt mehr und mehr in den Hintergrund. Alles dreht sich um den Janko-Fluch, eine seltsame Erbkrankheit, an der nur die männlichen Familienmitglieder erkranken.
Für Ray wird das stetige Stochern in den Familiengeheimnissen dann fast zum Verhängnis. Doch er gibt nicht auf und selbst als sich der Verbleib von Rose geklärt hat, lassen die Heimlichkeiten der Jankos Ray nicht ruhen.
Die tiefe Verwurzelung in der Tradition und das Festhalten an den alten Sitten münden in einer Tragödie. Das schreckliche Ausmaß dieser Familiengeschichte offenbart sich erst zum Schluss und lässt mich aufgewühlt zurück.
Im Nachhinein passen alle Andeutungen, die im Laufe der Handlung gemacht wurden, einfach perfekt zu dem überraschenden Ende und alles ist nachvollziehbar. Trotzdem hätte ich das so nie vermutet. Was für eine Geschichte!
Weniger
Antworten 1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Der Privatdetektiv Ray Lovell hat in letzter Zeit nicht viele Aufträge gehabt, in den letzten zwei Wochen lediglich die Beschattung einer untreuen Ehefrau - das war`s. Da taucht ein gewisser Leon Wood in seinem Detekteibüro auf: Ray soll eine verschwundene junge Frau mit dem Namen Rose …
Mehr
Der Privatdetektiv Ray Lovell hat in letzter Zeit nicht viele Aufträge gehabt, in den letzten zwei Wochen lediglich die Beschattung einer untreuen Ehefrau - das war`s. Da taucht ein gewisser Leon Wood in seinem Detekteibüro auf: Ray soll eine verschwundene junge Frau mit dem Namen Rose Janko finden, die jedoch schon seit sechs Jahren verschwunden ist. Ein ungewöhnlicher Auftrag, den Ray nur widerstrebend annimmt.
Natürlich stellt sich Ray zunächst die Frage: Warum hat vor sechs Jahren niemand nach Rose Janko gesucht? Warum jetzt plötzlich? Wie Ray befürchtete, gestalten sich seine Ermittlungen als recht kompliziert, denn die Roma-Familie ist in keiner Weise kooperativ und möchte lieber unter sich bleiben - und das obwohl Ray selbst Halb-Roma ist. Außerdem ist noch jemand anderes auf der Suche nach Rose Janko. Was also geschah mit der jungen Frau? Als Ray vor der Auflösung des mysteriösen Falles steht, begibt er sich selbst in Gefahr.
„Was mit Rose geschah“ ist eine lesenswerte Mischung aus Krimi und Familiengeschichte. Es erfordert allerdings etwas Geduld, bis man alle Verwandtschaftsverhältnisse durchschaut hat. Dafür erfährt der Leser viel über das Leben der Romas, über ihre Ansichten und Bräuche.
Weniger
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Das Cover zum Buch gefällt mir gut. Es paßt zum Buch. Ein einsamer Mensch geht. Wohin ist Rose gegangen oder wurde sie ermordet? Ihr Vater glaubt, daß die Familie Janko, in die Rose vor sieben Jahren eingeheiratet hat, sie umgebracht hat. Seitdem hat man nichts mehr von ihr …
Mehr
Das Cover zum Buch gefällt mir gut. Es paßt zum Buch. Ein einsamer Mensch geht. Wohin ist Rose gegangen oder wurde sie ermordet? Ihr Vater glaubt, daß die Familie Janko, in die Rose vor sieben Jahren eingeheiratet hat, sie umgebracht hat. Seitdem hat man nichts mehr von ihr gehört oder gesehen. Beide Familen gehören den Romas an und die Heirat zwischen Rose und Ivo war ein Beschluß beider Familien. Roses Vater beauftragt den Privatdetektiv Ray, dessen Vater auch ein Roma war, nach Roses Verbleib zu fahnden. Es ist nicht einfach, den Kontakt zur Familie Janko herzustellen, und alle Familienmitglieder beteuern, nichts über Roses Verschwinden zu wissen. Ray läßt nicht locker und gerät dadurch selbst in große Gefahr, und zum Schluß nimmt die Geschichte eine Wendung, mit der nicht zu rechnen war. Ein spannendes und gut geschriebenes Buch mit einer eingehenden Charakterisierung der einzelnen Protagonisten. Man erfährt einiges über die Romas, die in ihren Wohnwagen zurückgezogen und für sich leben. Aber in der Familie Janko brodelt es hinter der Fassade, die viele Schicksalsschläge zu erleiden hat. Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
„Sie vermuten, man habe Ihre Tochter vor sechs Jahren ermordet – und haben bislang mit niemandem darüber gesprochen?“
Privatdetektiv Ray Lovell wacht in einem Krankenhaus auf – gelähmt, unfähig zu sprechen, unfähig sich zu erinnern. Ständig wird er …
Mehr
„Sie vermuten, man habe Ihre Tochter vor sechs Jahren ermordet – und haben bislang mit niemandem darüber gesprochen?“
Privatdetektiv Ray Lovell wacht in einem Krankenhaus auf – gelähmt, unfähig zu sprechen, unfähig sich zu erinnern. Ständig wird er von Halluzinationen geplagt, die nach und nach von Erinnerungen abgelöst werden. Was war nur geschehen?
Ein Mann namens Leon Wood hatte ihn aufgesucht und gebeten, seine verschwundene Tochter zu suchen. Der Mann – ein Rom. Und er – Ray Lovell – ist ebenfalls zur Hälfte ein Rom und nur deshalb, meint Wood, hätte er eine Chance, bei seinen Leuten zu ermitteln. Denn einem gorjio – einem Nicht-Roma – würde man auch nicht eine Frage beantworten. So macht sich also Ray auf die Suche nach der verschwundenen Rose. Und stößt schon nach kurzer Zeit auf mehr als eine Ungereimtheit.
An dieser Stelle könnte ein Leser der Versuchung erliegen, bewusste oder unbewusste Vorurteile gegenüber „Zigeunern“ bestätigt zu sehen. Doch Stef Penney benutzt einen wie ich finde genialen Kunstgriff, um das zu verhindern. Sie lässt abwechselnd Ray erzählen und dann wieder JJ – einen vierzehnjährigen Jungen, der in eben der Familie lebt, in der Ray die Ursache für Roses Verschwinden vermutet. Denn JJ liebt sein Leben und seine Familie, fühlt sich wohl und geborgen. Mir war der Junge ungeheuer sympathisch! Eines Tages jedoch, gefördert durch Rays Ermittlungen, gerät sein gesamtes Weltbild ins Wanken.
Eine spannende Geschichte mit interessanten Einblicken in die Welt der Roma. Und keine Sorge: Alle Roma gut, alle gorjios schlecht – so einfach wird es auch nicht. Die Suche nach Rose wird noch mehr als eine Überraschung bringen! Als Krimi würde ich dieses Buch jedoch nicht bezeichnen, sondern eher als Familiengeschichte.
Im Anhang befindet sich ein kleines Glossar zur Erklärung der im Buch verwendeten Begriffe. Wer aus dem Textzusammenhang nicht gleich versteht, was mokady oder prikaza bedeutet, kann dort nachschlagen.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Die schöne Schreibweise der Autorin machte mich schon in der Leseprobe neugierig. Leider jedoch konnte mich das Buch nicht wirklich mitnehmen. Manch Wendung im Buch erschien mir etwas absehbar was mir schon ein wenig vom Lesevergnügen nahm. Schön beschrieben die Protangonisten und …
Mehr
Die schöne Schreibweise der Autorin machte mich schon in der Leseprobe neugierig. Leider jedoch konnte mich das Buch nicht wirklich mitnehmen. Manch Wendung im Buch erschien mir etwas absehbar was mir schon ein wenig vom Lesevergnügen nahm. Schön beschrieben die Protangonisten und Schauplätze, ebenso die Schreibeweise der Autorin. Es mag natürlich sein, dass mich das Buch ganz einfach auf dem falschen Fuß erwischt hat, denn ich möchte das Buch ungerne verreißen. Ich bin überzeugt, dass dies Buch viele Fans gewinnen kann. Trotz der nur 3 Sterne die ich hier vergebe, werde ich mir das erste Buch der Autorin kaufen, einfach um zu sehen ob es jetzt nur an diesem Titel lag oder ich grundsätzlich nicht mit ihren Büchern klar komme.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Andere Kunden interessierten sich für