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Peer Martin
Gebundenes Buch
Was kann einer schon tun?
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Nicht wegschauen! Lesen! Handeln! Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Nizza, Istanbul und Berlin führt Peer Martin vier fiktive Gespräche an vier verschiedenen Orten. Er spricht mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem jungen somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Es geht dabei um all die Fragen, die viele von uns derzeit umtreiben, und um diese: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird? Ein hochaktueller, ebenso politischer wie poetischer Appell von Peer Martin, Preisträger des Deutschen...
Nicht wegschauen! Lesen! Handeln! Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Nizza, Istanbul und Berlin führt Peer Martin vier fiktive Gespräche an vier verschiedenen Orten. Er spricht mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem jungen somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Es geht dabei um all die Fragen, die viele von uns derzeit umtreiben, und um diese: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird? Ein hochaktueller, ebenso politischer wie poetischer Appell von Peer Martin, Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises 2016.
Produktdetails
- Verlag: Oetinger
- Artikelnr. des Verlages: 1208679
- Seitenzahl: 112
- Altersempfehlung: ab 14 Jahren
- Erscheinungstermin: 17. August 2017
- Deutsch
- Abmessung: 162mm x 109mm x 13mm
- Gewicht: 130g
- ISBN-13: 9783789108679
- ISBN-10: 3789108677
- Artikelnr.: 48073541
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
"Manchmal reichen wenige Seiten, um Denkprozesse in Gang zu setzen." BuchMarkt, September 2017
Klimakatastrophe, Erderwärmung, Flüchtlingspolitik, Terror – Projekte, die ein einzelner gar nicht stemmen kann. Oder etwa doch? Ausgestattet mit einem wahren Fragenkatalog begibt der Autor sich auf die Suche nach Antworten. Was kann einer schon tun? Wo fängt Hilfe an und wo …
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Klimakatastrophe, Erderwärmung, Flüchtlingspolitik, Terror – Projekte, die ein einzelner gar nicht stemmen kann. Oder etwa doch? Ausgestattet mit einem wahren Fragenkatalog begibt der Autor sich auf die Suche nach Antworten. Was kann einer schon tun? Wo fängt Hilfe an und wo hört Hilflosigkeit auf? In vier ganz unterschiedlichen Gesprächen stellt er dar was für ihn in der Welt „falsch“ läuft, welche Gedanken er sich macht, welche Ziele und Wünsche hinter all dem stecken und auch wie sein Gegenüber zu alldem steht.
Im Grunde findet sich jeder Leser, egal ob jugendlich oder erwachsen, an dem ein oder anderen Punkt der Erzählung wieder. Sei es im Hinblick auf ähnliche Gedankengänge, durchgeführte Aktionen oder innerhalb der Hoffnungen. Dinge, die inzwischen unseren Alltag begleiten, keine Lichtjahre entfernt, sondern quasi vor der eigenen Haustür. Da ist Wegschauen schon lange keine Option, auch wenn man, wie in jeder Lebenslage, hier ebenfalls ein gesundes Maß finden muss, damit ursprünglich positives Handeln nicht plötzlich ins Gegenteil umschlägt.
Die aufgeführten Gespräche stehen im Grunde exemplarisch für die gesamte Menschheit. Wenn man bereit ist die Augen nicht länger zu verschließen, wird man einiges anders erleben. Und ganz wichtig: Es fängt im Kleinen an. Die Welt zu retten ist sicherlich nicht Aufgabe eines einzelnen, zu hoch gesteckte Ziele führen ebenfalls nicht zum Erfolg. Daher unbedingt mit der notwendigen Ruhe die Dinge betrachten, neutral und von außen, vielleicht sogar die ein oder andere Situation eingehender analysieren, aber im Idealfall niemals impulsiv reagieren.
Trotz des geringen Umfangs ist „Was kann einer schon tun?“ wahrlich keine leichte Kost oder gar „mal eben schnell“ gelesen. Bedächtig verfolgt man die Zeilen, hält ein ums andere Mal inne und schweift mit den Gedanken ab, um in der Folge möglicherweise einige Passagen erneut zu lesen und aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Eigentlich gibt der Autor hauptsächlich Denkanstöße, doch das in einer Art und Weise, die nachdenklich stimmt und noch einige Zeit nachklingen wird. Im besten Falle natürlich auch im Alltag.
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Fragen über Fragen
Inhalt:
In vier fiktiven Gesprächen sucht Peer Martin nach Antworten, nach Lösungen zur Rettung der Welt. Ob er sich nun mit seiner Hündin Lola „unterhält“, mit einem jungen deutschen Au-pair-Mädchen, mit einem illegal nach Kanada …
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Fragen über Fragen
Inhalt:
In vier fiktiven Gesprächen sucht Peer Martin nach Antworten, nach Lösungen zur Rettung der Welt. Ob er sich nun mit seiner Hündin Lola „unterhält“, mit einem jungen deutschen Au-pair-Mädchen, mit einem illegal nach Kanada eigereisten Flüchtling aus Somalia oder mit seinem zehnjährigen Sohn, spielt dabei gar nicht so die große Rolle. Jeder hat etwas zur Lösung beizutragen.
Meine Meinung:
Das Büchlein ist etwa in DIN A 6-Format, also sehr handlich. Mit seinen nur gut einhundert Seiten wirkt es auch recht übersichtlich, und man sollte meinen, dass man es innerhalb kürzester Zeit gelesen hat und beiseitelegen kann. Das kann man natürlich tun. Besser wäre es aber vielleicht, wenn man immer nur einen kurzen Abschnitt, zum Beispiel eins der Gespräche, lesen und das Gelesene nachwirken lassen würde. Eigene Gedanken dazu sind bestimmt auch nicht verkehrt. Auch wenn der Text nur recht kurz ist, steckt in diesem Buch doch so viel Weisheit. Jeder Satz, jedes Wort ist wichtig und fordert uns heraus. Man kann dieses Buch sicher auch mehrmals lesen und immer wieder Neues darin entdecken.
Schon das Cover und das Vorsatzpapier finde ich klasse. Hier findet man eine enorme Ansammlung von Köpfen, die ganz verschiedene Menschen aus der ganzen Welt darstellen. Es sind einerseits Individuen, zusammen sind sie aber eine schier unüberschaubare Menge von Menschen, die alle in die gleiche Richtung blicken – und dann eben zusammen auch etwas bewirken können.
Obwohl die verschiedenen Gespräche nur relativ kurz sind, sind sie doch sehr intensiv. Es werden verschiedene Fragen besprochen. Zum Beispiel, woher die Angst vor Fremden kommt. Oder wo Toleranz aufhört. Dabei fühlt man sich als Leser direkt in das Gespräch integriert und damit auch aufgefordert, über die Fragen und aktuellen Probleme nachzudenken und sich zu überlegen, wie unsere Welt noch zu retten ist. Was man als Einzelner tun kann, um seinen Teil dazu beizutragen. Denn dass einer allein die Welt nicht retten kann, dürfte klar sein. Aber alle zusammen – oder zumindest viele zusammen – können es schaffen.
Trotz aller Probleme, die die Welt hat und die hier angesprochen werden, schafft es Peer Martin durch seinen einzigartigen Schreistil doch immer wieder, den Leser zum Schmunzeln zu bringen.
Auch wenn dieses Buch als Jugendbuch eingeordnet ist, fände ich es schade, es auf diese Zielgruppe zu beschränken. Jeder sollte es lesen und sich davon inspirieren lassen, sich dazu ermutigen lassen, aktiv zu werden, und wenn es nur im ganz Kleinen ist. Wichtig ist, dass wir uns nicht von Angst und Hass lähmen lassen und jeden Tag von Neuem für eine bessere Welt eintreten.
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Nachdem ich "Sommer unter schwarzen Flügeln" von Peer Martin gelesen haben, gab es für mich gar keine andere Möglichkeit als sein Fan zu werden. Von daher war ich natürlich total begeistert sein neues Buch in den Händen zu halten! Ich finde es richtig toll, dass …
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Nachdem ich "Sommer unter schwarzen Flügeln" von Peer Martin gelesen haben, gab es für mich gar keine andere Möglichkeit als sein Fan zu werden. Von daher war ich natürlich total begeistert sein neues Buch in den Händen zu halten! Ich finde es richtig toll, dass Peer Martin sich mit politischen Problemen auseinandersetzt und sie für die jüngere Generation greifbar macht. Er spricht Themen an, über die sich jeder selbst schon einmal Gedanken gemacht hat. Nach meinem Empfinden ist es sehr wichtig, dass es Menschen gibt, die genau das ansprechen und vielleicht sogar einigen die Augen öffnen!
Im Buch "Was kann einer schon tun?" führt der Autor vier Unterhaltungen in denen er den jeweiligen Gesprächspartner mit allen Fragen, die ihn zur jetzigen Lage auf dieser Erde beschäftigen, konfrontiert. Ich fand die Art und Weise, wie dieses Buch aufgebaut ist, sehr spannend. Schön finde ich auch, dass trotz des brisanten Themas der Humor im Buch nicht verloren geht. Peer Martin schafft es kritische Themen spielerisch zu benennen und den Leser zum Nachdenken anzuregen. Ich habe sehr lange und viel über die Worte/ Fragen des Autors nachgedacht und hätte sehr gern selbst eine Unterhaltung mit ihm geführt, ich glaube er ist ein toller Diskussionspartner...
Ich für meinen Teil konnte einige Gedankenansätze aus diesem Buch mitnehmen, die ich in mein Leben und in meine Ansichten einbauen möchte.
Obwohl das Buch sehr klein und dünn ist, lässt es sich nicht so einfach in einem Zug durchlesen, ich habe es immer wieder zur Seite gelegt um erst mal über die Wort nachzudenken.
Fazit:
Ein Buch, welches den Zeitgeist perfekt trifft und welches hoffentlich ganz viele Menschen zum Nachdenken anregt! Mir hat es sehr viel gegeben!
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"Was kann einer schon tun?" ist ein Büchlein der Herausforderung. Mich hat es nachdenklich gestimmt, denn die Frage "Was kann einer schon tun?" steht oftmals im Raum, wenn wir uns hilflos und machtlos fühlen. In diesem Büchlein geht es um die …
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"Was kann einer schon tun?" ist ein Büchlein der Herausforderung. Mich hat es nachdenklich gestimmt, denn die Frage "Was kann einer schon tun?" steht oftmals im Raum, wenn wir uns hilflos und machtlos fühlen. In diesem Büchlein geht es um die Flüchtlingspolitik und dies nicht anklagend oder beängstigend, sondern darum, sich mit einigen guten Gedanken auseinanderzusetzen. Die 112 Seiten sind rasch gelesen und dennoch ist es etwas Bleibendes, was ich als sehr gelungen empfand. Ich finde die Anregungen, die Peer Martin versteckt innerhalb der fiktiven Gespräche führt anregend, mutmachend und authentisch. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich meine eigene Angst und Befürchtungen in Luft auflösen, wenn ich mich mit diesem oder jenem auseinandersetze. Es ist nur ein kleiner Teil von Flüchtlingen die fanatisch sind. Der andere Teil kommt aus Krisengebieten oder Armut. Natürlich war der Strom derer, die Schutz und Hilfe suchten beängstigend, aber dennoch konnte ich das Denken und Handeln verstehen. Ich würde mir niemals anmaßen, sie nicht willkommen zu heißen. Ich als Einzelne kann vielleicht den Verlauf der Geschichte nicht ändern, aber ich kann verändern indem ich mich ändere. Wie könnte das aussehen? Dies muss ich für mich noch herausfinden, aber einen kleinen Anstoß habe ich nun bekommen und bin über Aussage und Schreibstil positiv überrascht. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung für "Was kann einer schon tun?" Ein Büchlein, das tatsächlich provoziert und nachdenklich stimmt. Danke dafür. ★★★★★
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Mit vier Gesprächen zur Weltrettung?
Inhalt:
In diesem Büchlein (es hat ca. A6-Format) führt Peer Martin vier fiktive Gespräche. Mit seinem Hund, einem deutschen Au-Pair Mädchen, einen Flüchtling aus Somalia und seinem Sohn. Er hat einen Zettel voller Fragen, die er …
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Mit vier Gesprächen zur Weltrettung?
Inhalt:
In diesem Büchlein (es hat ca. A6-Format) führt Peer Martin vier fiktive Gespräche. Mit seinem Hund, einem deutschen Au-Pair Mädchen, einen Flüchtling aus Somalia und seinem Sohn. Er hat einen Zettel voller Fragen, die er stellen möchte, doch im Grunde geht es um die Frage: Ist diese Welt noch zu retten? Und wenn ja, wie?
Meinung:
Schon “Sommer unter schwarzen Flügeln” hat mich so schwer beeindruckt, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Und schon gleich das erste Gespräch hat mich überzeugt, dass es eine gute Entscheidung war.
Peer Martin gelingt es in diesem Buch schwierige Themen auf einfache und verständliche Weise anzusprechen. Durch die vier verschiedenen Gespräche werden dem Leser unterschiedliche Sichtweisen auf die Probleme Klimaerwärmung, Wirtschaftsausbeutung, Kriege und Flüchtlingsströme, ermöglicht.
Gut gefallen hat mir, dass sich nicht zu sehr in der Komplexität dieser Probleme verloren wird und dass dem Leser keine Lösungen präsentiert, sondern nur Denkanstöße gesetzt werden.
Beim Lesen sind mir immer wieder nur allzu wahre Aussagen, gepackt in wundervolle Worte begegnet, dadurch gab es bei mir trotz einer gewissen Schwermütigkeit richtig viel Lesefreude.
Dieses Buch ist meiner Ansicht nach gleichermaßen für Erwachsene und Jugendliche geeignet, die sich schon einmal die Frage gestellt haben: “Was kann einer schon tun?”, oder eben jene, die darüber noch nie nachgedacht haben. Das Buch möchte sanft wachrütteln und ein wenig schubsen.
Die Botschaft, die das Buch vermittelt, ist gleichermaßen simpel wie genial: alles ist besser als nichts tun, denn wenn jeder ein bisschen was tut, ist schon sehr viel getan. Eine wunderbar hoffnungsvolle Botschaft!
Fazit:
Unbedingt Lesen!
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Mit verschiedenen Gesprächspartnern macht sich der Autor Gedanken über unsere Welt, deren Zukunft und wie sie bzw das Zusammenleben zu retten oder verbessern ist.
Ich habe die anderen Jugendbücher von Peer Martin gelesen, diese haben mir sehr gefallen.
Ich mag Peer Martins …
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Mit verschiedenen Gesprächspartnern macht sich der Autor Gedanken über unsere Welt, deren Zukunft und wie sie bzw das Zusammenleben zu retten oder verbessern ist.
Ich habe die anderen Jugendbücher von Peer Martin gelesen, diese haben mir sehr gefallen.
Ich mag Peer Martins Schreibstil, auch bei diesen ernsten Themen kommt doch etwas Humor und Augenzwinkern vor, er regt zum Nachdenken an, Ermahnungen oder Belehrungen gibt es aber nicht.
Auch dieses kleine Büchlein liest sich sehr angenehm, gerade so groß wie ein kleines Notizbuch und nur etwa 100 Seiten dick aber ganz stark.
Alle vier Gespräche reflektieren die Gedanken, die viele von uns derzeit haben. Sie machen nachdenklich, ermuntern selbst etwas zu tun. Denn auch kleine Aktionen können etwas bewirken.
Dieses Buch ist nicht nur für Jugendliche gedacht, auch Erwachsene können daraus etwas mitnehmen.
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