
Friedrich Kalpenstein
Broschiertes Buch
Salute - Der letzte Espresso
Versandkostenfrei!
Versandfertig in 6-10 Tagen
PAYBACK Punkte
0 °P sammeln!
Der erste Teil der Gardasee-Krimireihe von Bestseller-Autor Friedrich Kalpenstein»Und wer zahlt jetzt die Zeche?«Diese Frage kommt Paul Zeitler als Erstes in den Sinn, als der letzte Gast in seinem kleinen Café in Bardolino nicht mehr am Tisch sitzt. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, dass er ihn kurz darauf tot im Waschraum auffinden wird. Die örtliche Polizeidirektion nimmt die Ermittlungen auf.Paul Zeitler, ehemaliger Hauptkommissar aus München, hat es an den Gardasee verschlagen, nachdem er aufgrund einer Suspendierung den Dienst bei der Polizei quittiert hat. Nicht etwa, um dort...
Der erste Teil der Gardasee-Krimireihe von Bestseller-Autor Friedrich Kalpenstein
»Und wer zahlt jetzt die Zeche?«
Diese Frage kommt Paul Zeitler als Erstes in den Sinn, als der letzte Gast in seinem kleinen Café in Bardolino nicht mehr am Tisch sitzt. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, dass er ihn kurz darauf tot im Waschraum auffinden wird. Die örtliche Polizeidirektion nimmt die Ermittlungen auf.
Paul Zeitler, ehemaliger Hauptkommissar aus München, hat es an den Gardasee verschlagen, nachdem er aufgrund einer Suspendierung den Dienst bei der Polizei quittiert hat. Nicht etwa, um dort Urlaub zu machen - er ist seinem geheimen Wunsch gefolgt, ein eigenes Café zu eröffnen. Als in diesem ein Mord passiert, muss er erkennen, dass in ihm doch noch ein Mann des Gesetzes steckt.
Commissario Lanza ist nicht erfreut darüber, dass Zeitler ebenfalls in dem Fall ermittelt. Für ihn ist der deutsche Auswanderer ein möglicher Verdächtiger. Wer also hat den Mann umgebracht und warum ausgerechnet in Zeitlers Café?
»Und wer zahlt jetzt die Zeche?«
Diese Frage kommt Paul Zeitler als Erstes in den Sinn, als der letzte Gast in seinem kleinen Café in Bardolino nicht mehr am Tisch sitzt. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, dass er ihn kurz darauf tot im Waschraum auffinden wird. Die örtliche Polizeidirektion nimmt die Ermittlungen auf.
Paul Zeitler, ehemaliger Hauptkommissar aus München, hat es an den Gardasee verschlagen, nachdem er aufgrund einer Suspendierung den Dienst bei der Polizei quittiert hat. Nicht etwa, um dort Urlaub zu machen - er ist seinem geheimen Wunsch gefolgt, ein eigenes Café zu eröffnen. Als in diesem ein Mord passiert, muss er erkennen, dass in ihm doch noch ein Mann des Gesetzes steckt.
Commissario Lanza ist nicht erfreut darüber, dass Zeitler ebenfalls in dem Fall ermittelt. Für ihn ist der deutsche Auswanderer ein möglicher Verdächtiger. Wer also hat den Mann umgebracht und warum ausgerechnet in Zeitlers Café?
Friedrich Kalpenstein wurde 1971 in Freising bei München geboren und lebt heute in der Nähe von Freising im Ampertal. Im Jahr 2007 verfasste er seine erste Kurzgeschichte unter dem Titel 'Träum' mir einen Freund'. Fünf Jahre später veröffentlichte er sein erstes Kinderbuch mit sieben Kurzgeschichten als E-Book. Weitere Kinderbücher folgten. Seine schriftstellerische Motivation veränderte sich bald und seinen Kinderbüchern folgten humorvolle Romane für Erwachsene. Darin erzählt Kalpenstein schwungvoll und witzig von Situationen, die jeder kennt - vom ganz normalen Wahnsinn des Alltags eben, denn die besten Geschichten schreibt das Leben. Der erste Roman 'Ich bin Single, Kalimera' erschien 2013 als E-Book im Selbstverlag und wurde im März 2015 von Amazon Publishing in einer neuen Version aufgelegt. Daraufhin folgten die Romane aus der Herbert-Reihe 'Wie Champagner', 'Männerferien' und 'Alpengriller'. Ebenso erschienen sind die Romane 'Das Leben ist kein Zweizeiler' und 'Sie haben Ihr Ziel erreicht'.
Produktdetails
- Ein Fall für Lanza & Zeitler 1
- Verlag: Amazon Publishing / Edition M
- Artikelnr. des Verlages: 249671534X
- Seitenzahl: 318
- Erscheinungstermin: 13. August 2024
- Deutsch
- Abmessung: 186mm x 126mm x 23mm
- Gewicht: 312g
- ISBN-13: 9782496715347
- ISBN-10: 249671534X
- Artikelnr.: 70193354
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Paul Zettler möchte endlich Feierabend machen und den letzten Gast abkassieren, als er feststellt, dass dieser nicht mehr an seinem Platz ist. Kurz darauf findet er ihn im Waschraum ermordet vor. Paul hat München vor einiger Zeit den Rücken gekehrt und ein Café in Bardolino …
Mehr
Paul Zettler möchte endlich Feierabend machen und den letzten Gast abkassieren, als er feststellt, dass dieser nicht mehr an seinem Platz ist. Kurz darauf findet er ihn im Waschraum ermordet vor. Paul hat München vor einiger Zeit den Rücken gekehrt und ein Café in Bardolino eröffnet. Zuvor war er Kommissar in München. Jetzt möchte er natürlich aufklären, warum sein Gast ermordet wurde und warum ausgerechnet bei ihm.
Nach der grandiosen Herbert-Reihe und den Brunngries-Krimis war ich jetzt sehr gespannt auf diesen neuen Fall und ich muss sagen, er ist sehr gut gelungen.
Paul Zettler hat ein gut gehendes Café und ist bei seinen Nachbarn sehr beliebt. Das zeigt sich unter anderem, dass ein Konditor ihn mit den besten süßen Spezialitäten beliefert. Nach einem Mord in seinem Café, setzt er alles daran, den Täter zu fassen. Steckt etwa eine größere Organisation dahinter? Unterstützt wird er von Antonia.
Hier führt der Autor wieder humorvoll durch die Seiten. Die Sprichwörter sind genial und passend.
Fazit: Der Auftakt ist sehr gut gelungen. Die verschiedenen und gut ausgearbeiteten Charaktere, jeder mit seinen Eigenarten, haben mir sehr gut gefallen. Darüber hinaus sorgen das mediterrane Flair und Bardolino für eine Urlaubsatmosphäre. Die Spannung kommt aber auch nicht zu kurz. Erst zum Schluss erfährt man die Beweggründe. Es geht zudem auch kulinarisch zu.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Meine Meinung
Dem Autor Friedrich Kalpenstein ist mit „Salute. Der letzte Espresso“ ein spannender, humorvoller und kurzweiliger Krimi mit viel sommerlichem Gardasee-Feeling bestens gelungen.
Der sympathische Ex-Polizist Paul Zeitler hat sich, fern der einstigen Heimat München, …
Mehr
Meine Meinung
Dem Autor Friedrich Kalpenstein ist mit „Salute. Der letzte Espresso“ ein spannender, humorvoller und kurzweiliger Krimi mit viel sommerlichem Gardasee-Feeling bestens gelungen.
Der sympathische Ex-Polizist Paul Zeitler hat sich, fern der einstigen Heimat München, in Bardolino am Gardasee eine neue Existenz mit dem Betrieb eines Cafés aufgebaut. Doch allzu lange währt sein ruhiges Leben unter der Sonne Italiens nicht, denn in seinem Café wird ein Mann auf der Toilette ermordet. Da er von Commissarios Lanzas Fähigkeiten nicht vollständig überzeugt ist, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und bringt sich damit bald schon selbst in Gefahr.
Ich mochte die Figur des Paolo, vulgo Paul, Zeitler. Sein Humor und seine bodenständige Art gefielen mir sehr. Auch die anderen Figuren wurden mit viel Liebe zum Detail gezeichnet und viele Situationen waren so lebensnah und authentisch geschildert, dass ich mich sehr gut in sie hineinversetzen konnte und sie wie einen Film vor meinem inneren Auge sah.
Besonders gut gefiel mir das Lokalkolorit des Gardasees, das der Autor wunderbar in seinen Krimi einflocht. So wanderte ich gedanklich durch die Gässchen der Gardasee Orte und genoss die sommerliche Stimmung neben der Krimispannung.
Der flotte und moderne Schreibstil ließ mich nur so durch die Seiten fliegen und so mancher Cliffhanger tat sein Übriges dazu, dass ich mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören wollte. Ein schlüssiges Ende ließ mich den Krimi nach einigen unterhaltsamen und spannenden Stunden zufrieden aus den Händen legen.
Mein Fazit
Wer auf der suche nach einem kurzweiligen, nicht allzu blutrünstigen, humorvollen Krimi mit einem sympathischen Hauptdarsteller ist, der noch dazu mit viel sommerlichem Gardasee-Feeling aufwarten kann, dem sei „Salute. Der letzte Espresso“ wärmstens empfohlen. Ich vergebe gerne die volle Sternezahl und meine Leseempfehlung.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Auch wenn das Cover mich zunächst nicht anzog, dafür aber der Klappentext umso mehr, bin ich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe. Es konnte mich trotz ein paar Klischees komplett mitnehmen und überzeugen.
Der Start ins Buch ist sehr gelungen und zaubert sofort ein tolle …
Mehr
Auch wenn das Cover mich zunächst nicht anzog, dafür aber der Klappentext umso mehr, bin ich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe. Es konnte mich trotz ein paar Klischees komplett mitnehmen und überzeugen.
Der Start ins Buch ist sehr gelungen und zaubert sofort ein tolle Urlaubsatmosphäre.
Auch der Tote ließ nicht lange auf sich warten. So temporeich wie es losging zog es sich mit viel Charme auch das gesamte Buch fort, was mir unheimlich gut gefallen hat.
Der Stil ist sehr leicht und spannend zu lesen, was auch den überwiegend sympathischen Charakteren zu verdanken ist. Alle haben Ecken und Kanten, was es recht authentisch macht. Die kleinen frotzeleinen zwischen Paul und Commissaire Lanza haben mich köstlich amüsiert und überzeugt.
Der Fall selbst war hitzig und sehr spannend, was es mir schwer machte, das Buch aus der Hand zu legen.
Auch wenn einige Protagonisten im Buch vertreten sind, war es nicht überladen und man konnte allem gut folgen.
Der Schluss hatte viel an Nervenkitzel zu bieten und lässt auch auf weitere Fälle hoffen. Klare Leseempfehlung meinerseits mit sommerlichen, italienischen Flair.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Ein spannender Krimi, der uns an den malerischen Gardasee entführt.
In diesem 1. Fall ermittelt Commissario Lanz in einem Mordfall, der im Café des deutschen Polizisten Zeitler passiert. Ist der Cafébesitzer der Mörder? Für Lanza ist er einer der Verdächtigen, aber …
Mehr
Ein spannender Krimi, der uns an den malerischen Gardasee entführt.
In diesem 1. Fall ermittelt Commissario Lanz in einem Mordfall, der im Café des deutschen Polizisten Zeitler passiert. Ist der Cafébesitzer der Mörder? Für Lanza ist er einer der Verdächtigen, aber was hat die Liste auf dem Datenstick des Ermordeten zu bedeuten?
Mir haben die Charaktere sehr gut gefallen. Zeitler ist mir symphatisch, der deutsche Auswanderer ist immer freundlich zu seinen Gästen, hilft auch mal in der Boutique von Lisa aus.
Der Schreibstil ist sehr spannend und durch ein paar Finten, werden die Leser auf falsche Fährten geführt. Mir war sehr früh klar, aus welchen Kreisen der Täter stammt, aber beim Täter lag ich doch falsch.
Ich habe Lust bekommen an den Gardasee zu reisen, in den malerischen Ort Bardolino und das Monaco zu besuchen.
Von mir gibt es die absolute Leseempfehlung für alle die Krimis lieben und von einem Urlaub am Gardasee träumen. Ich freue mich auf den nächsten Teil der Reihe, der bereits in wenigen Tagen erscheint.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Autor Friedrich Kalpenstein hat zwar nicht das Genre gewechselt, aber seine Protagonisten und den Handlungsort! Statt Brunngries diesmal Bardolino, statt Chiemsee der Gardasee. Auch mit den neuen Figuren wird man schnell warm, denn sie sind genauso interessant wie Tischler und Fink.
In der …
Mehr
Autor Friedrich Kalpenstein hat zwar nicht das Genre gewechselt, aber seine Protagonisten und den Handlungsort! Statt Brunngries diesmal Bardolino, statt Chiemsee der Gardasee. Auch mit den neuen Figuren wird man schnell warm, denn sie sind genauso interessant wie Tischler und Fink.
In der Hauptrolle diesmal Paul Zeitler. Der ehemalige Kommissar aus Deutschland hat seinen Dienst quittiert, um nun in einer der besten Lagen Bardolinos ein Café zu führen. Er genießt das Leben dort und auch wenn er fast kein Italienisch spricht, kommt er mit Nachbarn und Gästen glänzend zurecht. Alles läuft wunderbar, bis er beim abschließen seines Cafés auf der Toilette eine Toden Mann findet, der offensichtlich keines natürlichen Todes gestorben ist. Commissario Lanza von der örtlichen Polizei ist allerdings nicht darüber erfreut, dass Paul Zeitler ebenfalls Ermittlungen anstellt.
Wie gewohnt von Friedrich Kalpenstein, ließ sich auch dieser Krimi wunderbar flott lesen. Man fühlt sich nicht nach Bardolino versetzt, ganz besonders in dieses atmosphärische Café (mit diesen verlockend klingenden Köstlichkeiten, die hier tagtäglich serviert wurden), sondern kann sich auch die Figuren mit ihren kleinen oder größeren Eigenheiten sehr gut vorstellen. Hier wurde ein ganz besonderer Flair erzeugt, bei dem man sich mitten drin im Geschehen fühlt. Zudem konnte man auch mit rätseln und besonders bei dem actionreichen Finale auch mit fiebern. Hier hat alles gepasst, Ambiente, Spannung und Verwicklungen. Auch der private Background Zeitlers ist interessant, einiges wurde hier schon aufgedeckt, dennoch bleiben auch noch ein paar Geheimnisse (Ich gehe daher mal ganz stark von weiteren Bänden aus). Und natürlich durfte auch hier der Humor hier nicht fehlen.
Auch wenn ich natürlich weiterhin ein großer Fan von Tischler, Fink und Brunngries bleibe, hoffe ich, dass es auch für Zeitler und Lanza bald wieder einen neuen Fall in Bardolino geben wird, denn ich wurde genauso gut unterhalten!!
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Der ehemalige Hauptkommissar Paul Zeitler aus München hatte nie vorgehabt an den Gardasee zu ziehen und ein Cafe zu eröffnen. Für seine geschiedene Frau war es immer er ein Traum. Nach seiner Suspendierung hat Paul seinen Dienst quittiert und kleine Café in Bardolino von einer …
Mehr
Der ehemalige Hauptkommissar Paul Zeitler aus München hatte nie vorgehabt an den Gardasee zu ziehen und ein Cafe zu eröffnen. Für seine geschiedene Frau war es immer er ein Traum. Nach seiner Suspendierung hat Paul seinen Dienst quittiert und kleine Café in Bardolino von einer Freundin in Garda übernommen. Er freundet sich mit den übrigen Geschäftsleuten an und ist zufrieden, bis eines Tages ein Toter Journalist auf der Toilette gefunden wird. Als der ermittelnde Kommissar ihn verdächtigt und seine Vergangenheit zur Polizei herausfindet, stellt er seine eigenen Vermutungen an. Hilfe bekommt er dabei von von der Journalistin Lanza.
Von dem Autor kenne ich bisher nur die Krimis um Kommissar Tischler, die alle mit Prosit im Titel beginnen. Diese neue Reihe um Lanza und Zeitler kommt als solider Kriminalroman daher und birgt wenig Spannung.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Der Tod zahlt keine Zeche
Mit seiner neuen Krimireihe, “Salute,. der letzte Espresso” entführt der durch seine “Tischler” Kriminalromane bekannte Autor Friedrich Kalpenstein die Leser*innen diesmal an den Gardasee. Dort hat der ehemalige Münchner …
Mehr
Der Tod zahlt keine Zeche
Mit seiner neuen Krimireihe, “Salute,. der letzte Espresso” entführt der durch seine “Tischler” Kriminalromane bekannte Autor Friedrich Kalpenstein die Leser*innen diesmal an den Gardasee. Dort hat der ehemalige Münchner Kriminalhauptkommissar Paul Zeitler ein Café eröffnet und sich bereits bestens in Bardolino eingelebt.
Doch statt zu bezahlen, wird sein letzter Gast umgebracht. Natürlich erwacht hier auch in Zeitler der ehemalige Kriminalist und er ermittelt neben Kommissar Lanza, dem zuständigen italienischen Beamten. Was diesem gar nicht recht ist, denn für ihn zählt der Kollege außer Dienst zu den Verdächtigen. Also muss Zeitler seine Unschuld beweisen, aber als er sich in seiner näheren Umgebung umsieht, kommt ihm bereits ein schlimmer Verdacht- welchen ungebetenen Besuch bekommt der befreundete Restaurantbesitzer nebenan? Und wieso hat ein bekannter Journalist in einem reißerischen Artikel alles getan, um den Verdacht auf Zeitler zu lenken?
Dieses Buch von Friedrich Kalpenstein ist nicht so blutrünstig, wie das wunderbar zur Geschichte passende rote Cover suggeriert. Es ist flüssig und angenehm zu lesen, nur sehr selten kommt Hektik auf. Vor allem vermittelt uns der Autor italienisches Lebensgefühl durch die Beschreibung freundlicher Menschen, von gutem Wein und hervorragendem Essen, natürlich kommt auch die wunderbare Landschaft nicht zu kurz. Der Krimi bietet mit dem nunmehrigen Barista Paul oder Paolo, wie er von den Einheimischen genannt wird, als Hauptfigur einen Mann in den besten Jahren, der sich mit seinem Café einen Lebenstraum verwirklicht hat. Auch Kommissar Lanza ist ein interessanter Charakter, mürrisch und misstrauisch, aber ein guter Ermittler. Allerdings weiß er auch, im richtigen Moment die Augen zu verschließen, wenn es um die Interessen des Fremdenverkehrs geht.
Ein wenig dürfen wir an Zeitlers früherem Privatleben teilhaben, seine Ex-Frau hat es auch nach Bardolino verschlagen, sie macht dort Urlaub- und nicht allein. Jedoch warum genau Zeitler München verlassen und seinen Beruf aufgegeben hat, können wir nur erahnen- er wollte wohl nichts mehr mit Leichen zu tun haben. Und doch ist er es, der der Polizei den entscheidenden Hinweis auf den Täter liefern kann.
Dieser Gardasee-Krimi überzeugt mit einem sehr sympathischen Ex-Kommissar Zeitler, der es versteht, mit allen seinen italienischen Nachbarn wunderbar auszukommen, ohne auch nur im Ansatz italienisch zu sprechen. Ein wenig wird auch die schreibende Zunft beleuchtet, und es mag verwundern, was Journalisten alles tun mögen, um ihren Artikel auf die Titelseite zu bekommen. Da das Buch nicht viele Verdächtige anbietet, kommt die Lösung dieses Kriminalfalles nicht ganz unerwartet. Trotz einer gelungenen Geschichte- ich habe hier ein wenig den Humor vermisst, der mir bei den anderen Büchern das Autors so gut gefallen hat. Aber “Salute, der letzte Espresso” bietet wunderbare Leseentspannung und ich kann diesen Roman allen empfehlen, die sich schon jetzt in den sonnigen Süden träumen wollen.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Eine Leiche im Keller
… hat Paul Zeitler leider nicht nur sprichwörtlich. Als er nach Ladenschluss in seinem Café Monaco in Bardolino die Toiletten kontrolliert, entdeckt er einen Toten, den er kurz zuvor noch der Zechprellerei verdächtigt hat. „Der letzte Espresso …
Mehr
Eine Leiche im Keller
… hat Paul Zeitler leider nicht nur sprichwörtlich. Als er nach Ladenschluss in seinem Café Monaco in Bardolino die Toiletten kontrolliert, entdeckt er einen Toten, den er kurz zuvor noch der Zechprellerei verdächtigt hat. „Der letzte Espresso geht aufs Haus, wo auch immer sie jetzt sind.“ (S. 315)
Fast zeitgleich mit der Polizei steht die Presse im Café, aber das kennt Zeidler noch aus seiner Zeit als Hauptkommissar in München. Dass er früher Polizist war, weiß bisher niemand, und das soll auch so bleiben. Doch Commissario Lorenzo Lanza kommt natürlich schnell dahinter. Als sich dann herausstellt, dass der Tote Journalist bei der größten Tageszeitung der Gegend war, kommt die Frage auf, ob der Mord etwas mit Zeitlers Vergangenheit in München oder Gegenwart hier am Gardasee zu tun hat.
„Salute – der letzte Espresso“ ist der Auftakt der neuen Krimireihe von Friedrich Kalpenstein vor der traumhaften Kulisse des Gardasees.
Zeidler hat das Café vor anderthalb Jahren von einer Freundin übernommen und sich schon einen Namen gemacht, denn Touristen und Einheimische trinken ihren (hoffentlich nicht letzten) Espresso gleichermaßen gern bei ihm.
Er hat in München alle Brücken hinter sich abgebrochen und hier völlig neu angefangen. Aber da er gut mit Menschen umgehen kann und offen ist, hat er schon viele neue Freunde gefunden – vielleicht auch, weil er ihnen gern Mal einen Kaffee oder ein Gebäckstück ausgibt, wie ihn seine Vermieterin immer wieder rügt.
Doch so gut er auch als Barista und Gastgeber ist, der Polizist in ihm gibt keine Ruhe und will wissen, wie und warum es zu dem Mord kam.
Friedrich Kalpenstein hat wieder einen echten Wohlfühlkrimikosmos geschaffen. Zeidler zelebriert das Dolce Vita und genießt, was ihm die Region zu bieten hat. Das sind neben der Top-Lage am Gardasee die köstlichen Gebäckspezialitäten eines berühmten Konditors und die hervorragenden Weine, die im Restaurant neben seinem Café ausschenkt werden. Zeidler ist angekommen und bleibt auch bei nervigen Gästen entspannt.
Lanza ist mit seiner Arbeit verheiratet und ein guter Vorgesetzter, der sich gegenüber seinen Mitarbeiter nicht aufspielt, sondern sie als gleichberechtigte Partner sieht. Mit Zeidler wird er allerdings nicht gleich warm, da sich der Deutsche zu sehr in seine Ermittlungen einmischt.
Und da zu echten Männern auch schnelle Fahrzeuge gehören, wurde die filmreife Verfolgungsjagt kurzerhand auf den See verlegt.
Mich hat der spannende Fall sehr gut unterhalten. Ich habe den Täter (leider) nicht vor Lanza und Zeitler ermitteln können – mal sehen, wie das beim nächsten Fall aussieht. Außerdem gibt es einen eigensinnigen kleinen Chihuahua, der Zeitler fast die Show stehlen könnte.
Eine kleine Warnung zum Schluss: Falls ihr gerade eine Diät macht, schließt alle Vorräte weg. Ich habe beim Lesen gefühlt 10 kg zugenommen ...
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Einmal Polizist, immer Polizist
Der Gast im kleinen Café von Paul Zeitler hat seinen Espresso ausgetrunken und sitzt nicht mehr an seinem Tisch. Doch es handelt sich keineswegs um einen Zechpreller, denn Paul findet ihn kurz darauf im Waschraum – tot. Der ehemalige Hauptkommissar …
Mehr
Einmal Polizist, immer Polizist
Der Gast im kleinen Café von Paul Zeitler hat seinen Espresso ausgetrunken und sitzt nicht mehr an seinem Tisch. Doch es handelt sich keineswegs um einen Zechpreller, denn Paul findet ihn kurz darauf im Waschraum – tot. Der ehemalige Hauptkommissar möchte nur sein kleines Café führen und nichts mehr mit Polizeiarbeit zu tun haben. Doch schnell stellt er fest, dass dies nicht ganz den Tatsachen entspricht. Commissario Lanza, der den Fall übernimmt, ist wenig erfreut darüber und sieht in Paul einen Verdächtigen. Nicht ganz grundlos, denn mitunter benimmt sich Paul schon etwas seltsam.
Friedrich Kalpenstein, Autor der Reihen um Kommissar Tischler und um Herbert, beginnt mit „Der letzte Espresso“ eine neue Reihe. Band 2 ist zwischenzeitlich erschienen, Band 3 ist angekündigt.
Mich hat das auffällige Cover aufmerksam gemacht. Espressi und Zeitung weisen eindeutig auf den Inhalt.
Der Autor entführt seine Leser nach Bardolino, einem kleinen Ort am Gardasee, der für Paul Zeitler eine neue Heimat geworden ist. Viel Lokalkolorit führt zu einer kleinen Auszeit in Italien, insbesondere dann, wenn man schon einmal in diese Gegend gereist ist.
Die Protagonisten sind detailliert beschrieben und gut vorstellbar. Zeitler und Lanza sind beide kompetente Ermittler, was natürlich für Konflikte sorgt, genauso wie die Tatsache, dass Zeitler nur wenig Italienisch spricht. Der Schreibstil ist flüssig, kurze Kapitel mit passenden Titeln machen das Lesen angenehm.
Fazit: eine unterhaltsame Auszeit am Gardasee
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Ich bin großer Fan des Autos Friedrich Kalpenstein. Dieses Buch ist vom Stil ganz anders als die „Prost, auf die…“-Reihe. Es ist der erste Fall der neuen Serie am Gardasee.
Hauptperson ist Paul Zeitler. Ein ehemaliger Polizist auf München, der an den Gardasee …
Mehr
Ich bin großer Fan des Autos Friedrich Kalpenstein. Dieses Buch ist vom Stil ganz anders als die „Prost, auf die…“-Reihe. Es ist der erste Fall der neuen Serie am Gardasee.
Hauptperson ist Paul Zeitler. Ein ehemaliger Polizist auf München, der an den Gardasee ausgewandert ist und dort ein Café betreibt. Er findet einen Gast tot in den Waschräumen auf. Als ehemaliger Polizist, kann er nicht anders, als selbst zu ermitteln. Das missfällt dem zuständigen Commissario Lanza. Hat die Tat etwas mit Zeitlers Vergangenheit zu tun? Das Opfer war Journalist, war er an einer brisanten Story dran?
Zeitler ist sehr sympathisch. Neben ihm gibt es viele interessante Personen im Buch. Wie es für den Autor üblich ist, ist der Schreibstil sehr gut. Man kann der Geschichte problemlos folgen und auch die Personen (trotz italienischer Namen) gut auseinanderhalten. Es gibt einige amüsante Szenen und Dialoge, aber im Grunde ist es ernster geschrieben als Provinzkrimis. Der Fall ist gut durchdacht und spannend. An manchen Stellen zieht es sich aber ein bisschen. Sehr gut gefällt mir der italienische Urlaubsflair, den das Buch vermittelt.
Von mir eine Leseempfehlung für Krimifans.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Andere Kunden interessierten sich für