Anders de la Motte
Broschiertes Buch
Rostiges Grab
Leonore Askers besondere Fälle. Kriminalroman Band 3 der schwedischen Bestseller-Krimi-Reihe #3
Übersetzung: Kasten, Marie-Sophie
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Ein haarsträubend spannender Krimi voller dunkler Geheimnisse und uralter Mythen - der dritte Fall für Leo Asker»Rostiges Grab« ist der dritte Band der düster-atmosphärischen Krimi-Reihe des schwedischen Nr.-1-Bestsellerautors Anders de la Motte um Ermittlerin Leo Asker und ihre »Abteilung für verlorene Seelen«.Leo Asker steht eine Beförderung in Aussicht, und damit die Hoffnung, die Abteilung für verlorene Seelen bald hinter sich zu lassen. Doch dann wird ihr ein Cold Case zugespielt, der ihr zum Verhängnis werden könnte.Zehn Jahre zuvor wurde eine Frau unter mysteriösen Umstän...
Ein haarsträubend spannender Krimi voller dunkler Geheimnisse und uralter Mythen - der dritte Fall für Leo Asker
»Rostiges Grab« ist der dritte Band der düster-atmosphärischen Krimi-Reihe des schwedischen Nr.-1-Bestsellerautors Anders de la Motte um Ermittlerin Leo Asker und ihre »Abteilung für verlorene Seelen«.
Leo Asker steht eine Beförderung in Aussicht, und damit die Hoffnung, die Abteilung für verlorene Seelen bald hinter sich zu lassen. Doch dann wird ihr ein Cold Case zugespielt, der ihr zum Verhängnis werden könnte.
Zehn Jahre zuvor wurde eine Frau unter mysteriösen Umständen ermordet und in einer verlassenen Torffabrik abgelegt. Das Opfer weist verblüffende Ähnlichkeiten mit dem »Graumädchen« auf, einer zweitausend Jahre alten Moorleiche aus derselben Gegend. Als nun - ähnlich mysteriös und wie aus dem Nichts - der abgetrennte, nie gefundene Finger der ermordeten Frau auftaucht, gerät nicht nur der Fall wieder in den Fokus, sondern auch der Ort:der mythenumwobene und vor Schauergeschichten strotzende Wald "Rostskogen", der seit jeher, so munkelt man, Tod und Unheil über die Menschen bringt.
Erneut bittet Leo Asker den Lost-Place-Experten Martin Hill um Hilfe. Zusammen setzen sie alles daran, das Rätsel um die tote Frau zu lösen und die düsteren Geheimnisse des Waldes und der dort ansässigen Bewohner zu lüften ...
»Hervorragender skandinavischer Noir - raffiniert und ungewöhnlich anders« Publishers Weekly
Unheimlich, ungewöhnlich und hochspannend: Ein aufsehenerregender Cold Case und ein schaurig-gruseliger Wald bringen das bewährte Ermittlerduo, Kriminalkommissarin Leo Asker und den Urban-Explorer- und Lost-Place-Experten Martin Hill, an ihre Grenzen.
Ein mitreißender, beklemmender Skandi Crime - die perfekte Spannungslektüre für alle Fans von Arne Dahls A-Team und Jussi Adler-Olsens Sonderdezernat Q.
Die Bände der Krimi-Reihe um Leo Asker lassen sich auch unabhängig voneinander lesen. Sie sind in folgender Reihenfolge erschienen:
Stille FalleEisiges GlasRostiges Grab
»Rostiges Grab« ist der dritte Band der düster-atmosphärischen Krimi-Reihe des schwedischen Nr.-1-Bestsellerautors Anders de la Motte um Ermittlerin Leo Asker und ihre »Abteilung für verlorene Seelen«.
Leo Asker steht eine Beförderung in Aussicht, und damit die Hoffnung, die Abteilung für verlorene Seelen bald hinter sich zu lassen. Doch dann wird ihr ein Cold Case zugespielt, der ihr zum Verhängnis werden könnte.
Zehn Jahre zuvor wurde eine Frau unter mysteriösen Umständen ermordet und in einer verlassenen Torffabrik abgelegt. Das Opfer weist verblüffende Ähnlichkeiten mit dem »Graumädchen« auf, einer zweitausend Jahre alten Moorleiche aus derselben Gegend. Als nun - ähnlich mysteriös und wie aus dem Nichts - der abgetrennte, nie gefundene Finger der ermordeten Frau auftaucht, gerät nicht nur der Fall wieder in den Fokus, sondern auch der Ort:der mythenumwobene und vor Schauergeschichten strotzende Wald "Rostskogen", der seit jeher, so munkelt man, Tod und Unheil über die Menschen bringt.
Erneut bittet Leo Asker den Lost-Place-Experten Martin Hill um Hilfe. Zusammen setzen sie alles daran, das Rätsel um die tote Frau zu lösen und die düsteren Geheimnisse des Waldes und der dort ansässigen Bewohner zu lüften ...
»Hervorragender skandinavischer Noir - raffiniert und ungewöhnlich anders« Publishers Weekly
Unheimlich, ungewöhnlich und hochspannend: Ein aufsehenerregender Cold Case und ein schaurig-gruseliger Wald bringen das bewährte Ermittlerduo, Kriminalkommissarin Leo Asker und den Urban-Explorer- und Lost-Place-Experten Martin Hill, an ihre Grenzen.
Ein mitreißender, beklemmender Skandi Crime - die perfekte Spannungslektüre für alle Fans von Arne Dahls A-Team und Jussi Adler-Olsens Sonderdezernat Q.
Die Bände der Krimi-Reihe um Leo Asker lassen sich auch unabhängig voneinander lesen. Sie sind in folgender Reihenfolge erschienen:
Stille FalleEisiges GlasRostiges Grab
Anders de la Motte, geboren 1971, arbeitete mehrere Jahre als Polizist in Stockholm und in der Security-Branche, bevor er Schriftsteller wurde. 2010 erhielt er für sein Debüt Game den Preis der Schwedischen Akademie der Krimiautoren. Sein Roman UltiMatum wurde 2015 als bester schwedischer Kriminalroman ausgezeichnet. In Schweden sind seine Romane Nummer-1-Bestseller. Mit Sommernachtstod gelang ihm auch in Deutschland der Sprung auf die Bestsellerliste. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Malmö.
Produktdetails
- Leo Asker 3
- Verlag: Droemer TB / Droemer/Knaur
- Originaltitel: Rostskogen
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 512
- Erscheinungstermin: 1. Dezember 2025
- Deutsch
- Abmessung: 210mm x 137mm x 43mm
- Gewicht: 500g
- ISBN-13: 9783426309575
- ISBN-10: 3426309572
- Artikelnr.: 75125874
Herstellerkennzeichnung
Droemer Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
produktsicherheit@droemer-knaur.de
Wenn die Vergangenheit erwacht
Mit „Rostiges Grab“ gelingt Anders de la Motte erneut ein spannender und atmosphärischer Thriller, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat und den ich zu meinem Thriller Highlight in diesem Jahr gekürt habe.
Ich bin seit dem ersten …
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Wenn die Vergangenheit erwacht
Mit „Rostiges Grab“ gelingt Anders de la Motte erneut ein spannender und atmosphärischer Thriller, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat und den ich zu meinem Thriller Highlight in diesem Jahr gekürt habe.
Ich bin seit dem ersten Band ein Fan von Leonore Asker und auch hier fand ich sie sehr beeindruckend. Martin Hill ist ihr Gegenpol, die Dynamik zwischen den Beiden wird authentisch dargestellt – auch wenn ich beide abwechselnd gerne mal „geschüttelt“ hätte. Auch die anderen Charaktere sind stark gezeichnet mit Ecken und Kanten und sorgen immer mal wieder für Überraschungen. Leos Team erinnert entfernt an das Department Q, aber die „verlorenen Seelen“ haben das gewisse Etwas und entwickeln sich stetig.
Genauso beeindruckend finde ich die komplexe Handlung, die immer wieder mit neuen Wendungen aufwartet. Die düstere Stimmung zieht sich wie ein roter Faden durch die Story und hat mir so manches Mal eine Gänsehaut beschert.
Der Autor erzählt meistens abwechselnd aus der Sicht von Asker und Hill, ganz selten kommt Askers Gegenspieler Hellmann zu Wort und einen ganz wichtigen Part hat das „Graumädchen“ und ich erfahre erst ganz am Ende, wer sich dahinter verbirgt.
Kurz vor Ende bringt mich der Showdown an meine Grenzen, soviel Spannung ist kaum auszuhalten. Aber es fügt sich alles zusammen und die unvorhergesehenen Wendungen sind das Salz in der Suppe.
Der Thriller hat mich auch sprachlich überzeugt. Der Stil ist klar, atmosphärisch dicht und transportiert die Kälte der Umgebung ebenso wie die innere Unruhe der Figuren. Die Perspektivenwechsel, oft mit Cliffhangern verbunden halten den Spannungsbogen straff gespannt.
Fazit: Rostiges Grab ist ein überzeugender, literarisch anspruchsvoller Thriller, der Spannung und Tiefgang gekonnt miteinander verbindet.
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Krass-geniale Fortsetzung
Inhalt:
Leo Asker sieht eine Chance, ihre Karriere bei der Polizei wieder anzukurbeln. Sie hat eine Beförderung in Aussicht, die sie aus dem Keller mit der „Abteilung für hoffnungslose Fälle und verlorene Seelen“ wieder in ein oberes Stockwerk …
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Krass-geniale Fortsetzung
Inhalt:
Leo Asker sieht eine Chance, ihre Karriere bei der Polizei wieder anzukurbeln. Sie hat eine Beförderung in Aussicht, die sie aus dem Keller mit der „Abteilung für hoffnungslose Fälle und verlorene Seelen“ wieder in ein oberes Stockwerk bringen soll. Doch dann wird ihr ein Cold Case untergejubelt, der ihr das Genick brechen könnte: Vor etwa zehn Jahren wurde die junge Elena im Rostskogen ermordet; von ihrem tatverdächtigen Ehemann fehlt seitdem jede Spur. An Elenas Leiche fehlte damals ein Finger, der nicht wieder auftauchte - bis heute …
Meine Meinung:
Nachdem Band 2 dieser Reihe mich nicht so recht abholen konnte aufgrund seines in meinen Augen abstrusen Inhalts, hatte ich ein bisschen Sorge, wie mir „Rostiges Grab“ gefallen würde. Die Sorgen waren absolut unbegründet! Anders de la Motte konnte mich mit dem 3. Band der Reihe um Leonore Asker und Martin Hill - von klitzekleinen unwesentlichen Ungereimtheiten abgesehen - vollkommen begeistern.
Aufgrund der Vielzahl der Personen und der Fortentwicklung der privaten und beruflichen Situation der Protas haben Lesende mit Kenntnis der ersten beiden Bände einen Vorteil, zumal sehr oft Personen oder Ereignisse aus Band 1 und 2 erwähnt werden. Nichtsdestotrotz kann dieser Band auch für sich gelesen werden. Der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen.
Der Autor versteht es sehr gut, eine unheilvolle Atmosphäre heraufzubeschwören. Er beschreibt den Rostskogen (zu deutsch Rostwald), mit seinem Torfmoor so düster und geheimnisvoll, spinnt Mythen um den Wald und seine Bewohner, sodass ich beim Lesen des Öfteren eine Gänsehaut bekam.
Leo Asker bittet mal wieder ihren Freund, den Urbexer Martin Hill, um Mithilfe bei der Lösung des Falles. Dieser leidet noch an den Folgen der Ereignisse mit dem Glasmann (Band 2), ist daher arbeitsunfähig, und da ihm zu Hause bald die Decke auf den Kopf fällt, stürzt er sich begeistert in die Ermittlungen.
Die „Guten“ haben es allerdings mit unberechenbaren Gegnern zu tun, und deren Anzahl ist nicht zu knapp. Ob Polizisten, unsympathische Grundbesitzer oder die eigene Familie - von allen Seiten weht Leo und Martin ein harter Wind entgegen. Doch zum Glück hat Leo von ihrem Vater eines gelernt: sich nicht unterkriegen zu lassen. Ich war wieder mal restlos begeistert von dieser toughen Frau, die mit den schwierigsten Situationen fertig werden kann, wobei es auf mich trotzdem nicht übertrieben oder gar unrealistisch wirkt.
Anders de la Motte baut eine unglaubliche Spannung auf. Diese beruht zum Teil auf Perspektivwechseln mit Cliffhangern, hauptsächlich zwischen Leo und Martin, aber auch dem „Graumädchen“, dessen Identität erst am Ende klar wird, und selten Leos Kontrahenten Jonas Hellman. Andererseits tragen auch die ganzen Intrigen, bösartige Charaktere und geheimnisvolle Mythen dazu bei. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, und das von Anfang bis Ende.
Die Reihe:
1. Stille Falle
2. Eisiges Glas
3. Rostiges Grab
Triggerwarnung (bei Bedarf bitte rückwärts lesen):
HCUARBSSIMSEDNIK EREITNEGEGTLAWEG
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Über das "Graumädchen" und dem Wald "Roskogen" gibt es allerlei Schauermärchen. Als eine zweitausendalte weibliche Moorleiche gefunden wurde, starb der Betreiber des Torfbaubetriebes. Später gab es einen Hausbrand auf dem Gelände und ein Ehepaar starb. …
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Über das "Graumädchen" und dem Wald "Roskogen" gibt es allerlei Schauermärchen. Als eine zweitausendalte weibliche Moorleiche gefunden wurde, starb der Betreiber des Torfbaubetriebes. Später gab es einen Hausbrand auf dem Gelände und ein Ehepaar starb. Eine der Zwillingstöchter wurde später in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Vor 10 Jahren wurde einer jungen Frau die Kehle durchtrennt, der Finger abgeschnitten und in der stillgelegten Torffabrik abgelegt, der Verdächtige Ehemann ist seitdem flüchtig.
Als ein junges Paar nachts heimlich die Halle besucht, steht plötzlich das gestörte Zwillingsmädchen Ane vor ihnen und hat den abgetrennten Finger dabei. Die Polizistin Leo Asker bekommt durch Beziehung in höchste Polizeikreise, eine Beförderung in Aussicht gestellt. Als der Fall mit dem abgetrennten Finger auf ihrem Tisch landet, taucht sie nicht nur in die Sagenwelt des "Graumädchens" ein. Sie wird zum Spielball von Intrigen.
Das Cover zeigt einen Käfer in einem Glas und wirkt unheimlich. Zusammen mit dem Titel passt beides zur Handlung. Die Hauptprotagonisten sind bekannt und der Schreibstil nimmt mich gleich wieder gefangen. Der Fall wird aus der Sicht von verschiedenen Charakteren erzählt und ist teils mystisch, gruselig und aktionsreich. Dieser dritte Fall für Leo Asker ist noch einmal eine Steigerung zu den Vorherigen.
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Das große Plus dieses Buches ist sein außergewöhnliches Setting. Ein Schrottplatz tief im Wald, eine verlassene Torffabrik, eine Familie, die in diesem Wald lebt und alles dafür tut, um sich und die Torffabrik abzuschotten und eine uralte Legende bilden zusammen eine …
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Das große Plus dieses Buches ist sein außergewöhnliches Setting. Ein Schrottplatz tief im Wald, eine verlassene Torffabrik, eine Familie, die in diesem Wald lebt und alles dafür tut, um sich und die Torffabrik abzuschotten und eine uralte Legende bilden zusammen eine Atmosphäre, die konstant düster und bedrohlich wirkt. Die eingeschobenen Kapitel aus Sicht des Graumädchens verstärken diese mystische und beklemmende Stimmung. Umso mehr, als völlig unklar ist, wer sich hinter dem Graumädchen verbirgt und ob ihre Geschichten real oder selbst Teil einer Legende sind.
Im Zentrum stehen Leonore Asker und Martin Hill. Leonore ist die Leiterin der „Abteilung für hoffnungslose Fälle“. Martin Hill ist Experte für Lost Places und ihr bester Freund.
Leonore Asker hat mir mit ihrer integren Haltung besonders gut gefallen. Sie bleibt ihren Werten treu, selbst wenn es unbequem wird, und stellt Gerechtigkeit klar über persönlichen Vorteil oder gesellschaftliches Ansehen.
Martin Hill hingegen wirkt im direkten Vergleich deutlich unsicherer. Er wirkt nicht nur unentschlossen, sondern hat ein teilweise naives oder leicht beeinflussbares Verhalten an den Tag gelegt. Während Leonore zielgerichtet und standhaft bleibt, verliert er sich in Selbstzweifeln und Unklarheit über seinen eigenen Weg.
Die „Abteilung für hoffnungslose Fälle“ erinnert stark an das Sonderdezernat Q von Jussi Adler-Olsen und bekommt in diesem Band endlich etwas mehr Gesicht. Dennoch hat mir ein wenig eine klare Struktur in der Ermittlungsarbeit gefehlt.
Auch der Fall selbst wirkte für mich etwas konstruiert, denn immerhin hat man vor 10 Jahren bereits einen Täter ermittelt, konnte ihn aber nie festnehmen bzw. seinen Aufenthaltsort ermitteln. Das Auftauchen des abgetrennten Fingers der ermordeten Frau reicht nun als Ausgangslage aus, um den Fall komplett neu aufzurollen, anstatt gezielt den (vermeintlichen) Täter zu suchen.
Und obwohl die Bände unabhängig voneinander lesbar sind, könnte es für Neueinsteiger schwer werden, sich hier zurechtzufinden. Vor allem wegen der Vorgeschichte mit Prepper Per, die hier immer wieder durchscheint und ich Kenntnisse für elementar halte.
Fazit: etwas konstruierter Fall, Erzählung aus abwechselnden Perspektiven und atmosphärischer Spannungsbogen
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Düsterer Fall in einem gruseligen Wald
Leo Asker wird unverhofft eine Beförderung in höchste Polizeikreise in Aussicht gestellt, die sie aber nur erhält, wenn sie lernt, die Füße stillzuhalten. Doch dann wird der Abteilung der "verlorenen Seelen" ein zehn …
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Düsterer Fall in einem gruseligen Wald
Leo Asker wird unverhofft eine Beförderung in höchste Polizeikreise in Aussicht gestellt, die sie aber nur erhält, wenn sie lernt, die Füße stillzuhalten. Doch dann wird der Abteilung der "verlorenen Seelen" ein zehn Jahre alter Fall zugespielt, indem auf mysteriöse Weise ein neuer Hinweis aufgetaucht ist. Der verschollene Finger des Opfers. Ihr Tod wies seinerzeit eindeutige Parallelen zu einer vor Jahrzehnten im Rostskogen gefundenen 2000 Jahre alten Moorleiche auf, um deren Person sich Mythen und die Gerüchte um einen Fluch ranken. Das Graumädchen. Der Täter - so vermutete man - ist in den Wald geflohen und versteckt sich seither an diesem düsteren Ort. Auch Martin Hill zieht es als Lost Place Experten im Rahmen eines Auftrages dorthin und er ermittelt auf eigene Faust, was Leo nicht gefällt. Die deckt nach und nach auf, was damals wirklich geschehen und vertuscht worden ist.
Eines muss man Anders de la Motte lassen. Er hat nicht nur mit Leonor Asker nicht nur eine besonders starke Ermittlerin zum Leben erweckt, er schafft es auch immer wieder, seine Schauplätze besonders atmosphärisch und düster zu beschreiben. Da kann einem schon mal eine Gänsehaut das Lesen versüßen. Nicht nur der dichte Wald, auch ein alter Schrottplatz und dessen leerstehende Gebäude schaffen eine ziemlich gruselige Szenerie, die seltsame, anscheinend gewalttätige Familie, der das Grundstück gehört tut ihr Übriges, dass man sich hier alles andere als willkommen fühlt. Neu ist, dass Leos Team nicht ganz so gut mit ihr zusammen arbeitet, als es von der Beförderung erfährt und auch Martin Hills Alleingänge stören Leo. Dazu hat er noch eine Auftraggeberin, die sich auch für den Rostskogen interessiert.
Als Leser*innen begleiten wir Leo bei ihren Nachforschungen und man erfährt auch, dass der Fall nicht zufällig bei ihr landet. Nicht nur im alten Fall, sondern auch bei der Zuteilung haben einige Hintermänner ihre Finger im Spiel. Leo muss unheimlich aufpassen, dass ihr die Sache nicht um die Ohren fliegt. Das altbekannte Medium, Leos "verlorene Seelen" und Martins Recherche bilden ein ganz eigenes, einzigartiges Geflecht, jedoch ist manches etwas zu viel des Guten. Am meisten muss ich aber kritisieren, dass die Auflösung des Ganzen Komplotts wieder viel zu einfach ist, da hätte man mehr rausholen können. Ich mag es lieber, wenn jemand der Täter ist, den man gar nicht auf dem Schirm hatte. Trotzdem gerade wegen der Kapitel im Wald eine spannende Lektüre, die einfach manchmal zu viel will. Die privaten Probleme von Asker spielen auch in weiten Teilen keine Rolle, dabei wollte ich so gern erfahren, wie die Sache mit ihrem Vater weitergeht. Zum Glück gibt es da wenigstens am Ende einen eindeutigen Hinweis. 4 Sterne.
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Nervenaufreibende Fortsetzung
Durch die guten Beziehungen ihrer Mutter hat die Ermittlerin Leo Asker doch noch die Chance, die Karriereleiter bei der Polizei hochzuklettern. Doch als sie auf einen nicht abgeschlossenen Fall stößt, der einige Lücken aufweist, beginnt sie zu graben. …
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Nervenaufreibende Fortsetzung
Durch die guten Beziehungen ihrer Mutter hat die Ermittlerin Leo Asker doch noch die Chance, die Karriereleiter bei der Polizei hochzuklettern. Doch als sie auf einen nicht abgeschlossenen Fall stößt, der einige Lücken aufweist, beginnt sie zu graben. Das gefällt wohl jemandem nicht, denn es wird versucht, Asker mit allen Mitteln aufzuhalten.
Das Cover ist cool gestaltet und passt perfekt zur Reihe. Der Titel sieht nicht nur rostig aus, sondern fühlt sich auch schön rau an.
Bereits der Einstieg ist richtig spannend und geheimnisvoll. Der Erzählstil ist flüssig und die meist kurzen Kapitel animieren dazu, immer weiterlesen zu wollen. Die düstere Atmosphäre ist gut getroffen und vor allem bei Szenen im Wald schön gruselig. Durch die verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen wird es erst recht nie langweilig. Der Fall ist fesselnd und die gesamte Geschichte entfaltet sich nur Stück für Stück, sodass man zwar ab und zu schon etwas erahnt, aber durch falsche Fährten auch mal falsch liegt. Das Hin und Her zwischen Asker und Hill ist ein bisschen nervig, da wäre weniger mehr gewesen. Vor allem Hills Naivität in Bezug auf eine neue Protagonistin hat mich schier wahnsinnig gemacht. Die Auflösung ist gelungen und das Ende bedeutet, dass man sich auf einen neuen Fall freuen darf.
Ein sehr aufregender Krimi, der durch einige Verfolgungsjagden fast schon ein halber Thriller ist. Ich bin schon sehr gespannt auf den neuen Fall, bei dem es den ganzen Idioten hoffentlich mal an den Kragen geht. XD 4,5 Sterne
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„Rostiges Grab“ ist ein atmosphärisch dichter Thriller, der von der ersten Seite an eine beklemmende Stimmung erzeugt. Anders de la Motte versteht es meisterhaft, eine düstere Kulisse zu schaffen, die den Leser sofort in den Bann zieht. Die detailreiche Beschreibung der …
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„Rostiges Grab“ ist ein atmosphärisch dichter Thriller, der von der ersten Seite an eine beklemmende Stimmung erzeugt. Anders de la Motte versteht es meisterhaft, eine düstere Kulisse zu schaffen, die den Leser sofort in den Bann zieht. Die detailreiche Beschreibung der Schauplätze und die präzise Zeichnung der Charaktere machen das Buch zu einem echten Pageturner. Besonders die Protagonistin Leo Asker sticht erneut hervor: komplex, vielschichtig und mit einer faszinierenden Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit. Auch die Nebenfiguren wie Rose, Attila und Martin sind hervorragend ausgearbeitet und tragen entscheidend zur Dynamik der Handlung bei.
Im Zentrum steht ein Cold Case, der nicht nur spannend, sondern auch raffiniert konstruiert ist. Die Ermittlungen führen in die Vergangenheit und enthüllen Schicht für Schicht ein Netz aus Geheimnissen, Lügen und persönlichen Tragödien. Bis zum Schluss bleibt unklar, wer tatsächlich in die Geschehnisse verwickelt ist – und genau das macht den Reiz des Buches aus. Der Leser wird immer wieder auf falsche Fährten gelockt, was die Spannung kontinuierlich hochhält.
Das Finale ist packend und intensiv. De la Motte steigert die Dramatik gekonnt, ohne ins Übertriebene zu verfallen. Die letzten Kapitel sind nervenaufreibend und sorgen für einen fulminanten Abschluss, der dennoch nicht alle Fragen beantwortet. Das offene Ende ist ein kluger Schachzug: Es lässt Raum für Spekulationen und weckt die Hoffnung auf eine Fortsetzung, die man nach dieser Lektüre unbedingt lesen möchte.
Sprachlich überzeugt der Autor mit einem klaren, präzisen Stil, der die düstere Atmosphäre perfekt transportiert. Die Dialoge wirken authentisch, die Beschreibungen sind bildhaft, ohne sich in unnötigen Details zu verlieren. Besonders gelungen ist die Balance zwischen psychologischer Tiefe und spannungsgeladener Handlung – ein Markenzeichen von Anders de la Motte.
„Rostiges Grab“ ist ein herausragender Thriller, der Fans von komplexen Ermittlungen und atmosphärischen Geschichten begeistern wird. Die Mischung aus vielschichtigen Charakteren, einem fesselnden Cold Case und einem offenen Ende macht das Buch zu einem Highlight des Genres. Wer Leo Asker und ihr Team bereits kennt, wird sich über das Wiedersehen freuen – und wer neu einsteigt, findet hier den perfekten Einstieg in eine packende Reihe.
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3 Sterne
Genre: Thriller
Cover: Das Coverbild passt gut zum Genre
Erwartungen. EIn spannendes Buch erleben
Meine Meinung:
Ich lerne gerne neue Autoren kennen und war gespannt auf dieses Buch. Ich kenne die vorherigen Bände nicht - hier fand ich es tatsächlich (fast) zwingend …
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3 Sterne
Genre: Thriller
Cover: Das Coverbild passt gut zum Genre
Erwartungen. EIn spannendes Buch erleben
Meine Meinung:
Ich lerne gerne neue Autoren kennen und war gespannt auf dieses Buch. Ich kenne die vorherigen Bände nicht - hier fand ich es tatsächlich (fast) zwingend erforderlich.
Der Einstieg begann schon mal richtig spannend und leicht gruselig. Der erste Abschnitt über das Grauädchen hatte es wirklich in sich. Umso mehr war ich über den weiteren Verlauf gespannt. Dieser konnte in der Spannung mit dem guten Start leider nicht ganz mithalten.
Es ist mir wirklich schwer gefallen die ganzen Menschen mit ihren offenen und verborgenen Absichten und teilweise Zugehörigkeiten auseinder zu halten. Auch Einwürfe aus der Vergangenheit, die ersten beiden Bücher, haben es leider nicht leichter gemacht.
Die Charaktere sind durchaus speziell wobei mir die Protagonistin mir ihren Eigenarten schon ganz gut gefallen hat. Auch wenn sie mit ihrer Vergangenheit nicht so greifbar war.
Dadurch war es dann stellenweise etwas zäh zu lesen. Das Ende wurde wieder spannend.
Fazit: Insgesamt gibt es leider nur 3 Sterne
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Gefangen in Rostskogen
Leo Asker steht kurz vor einer Beförderung, bei der sie endlich die Abteilung für verlorene Seelen verlassen könnte. Doch dann kommt es zu einem grausamen Fund, der einen alten Cold Case wieder ins rollen bringt und ausgerechnet ihr zugespielt wird. Ein Fall, …
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Gefangen in Rostskogen
Leo Asker steht kurz vor einer Beförderung, bei der sie endlich die Abteilung für verlorene Seelen verlassen könnte. Doch dann kommt es zu einem grausamen Fund, der einen alten Cold Case wieder ins rollen bringt und ausgerechnet ihr zugespielt wird. Ein Fall, der ihrer Beförderung im Weg stehen könnte.
Vor zehn Jahren wurde Elena bestialisch ermordet, ein Finger entnommen und sie wurde in einer verlassenen Fabrik zurückgelegt. Ihr Mann wurde des Mordes verdächtigt, doch nie gefunden. Nun taucht ihr Finger wieder auf und stürzt einen ganzen Ort ins Chaos.
Rostiges Grab von Anders de la Motte ist der dritte Teil der Reihe um die Ermittlerin Leonore ‚Leo’ Asker und dem Urban Explorer Martin Hill. Nachdem mir der zweite Band nicht mehr so gut gefallen hat, aber ich noch durch den ersten Band sehr angetan vom Schreibstil des Autoren war, musste ich auch diesem Teil eine Chance geben und ich wurde zu keiner Zeit enttäuscht.
Der Start ins Buch fällt super leicht, Verbindungen und Beziehungen der einzelnen Figuren werden durch Rückblenden, Gedanken und Dialoge schnell wieder ins Gedächtnis gerufen, sodass man schnell wieder ein Gefühl für die Charaktere bekommt. Der dritte Teil lässt sich zwar als Einzelband lesen, weil der Fall in sich abgeschlossen ist, empfehlenswert ist es dennoch, wenn man die Vorgänger kennt und damit vor allem Leo Asker und ihre Familienverhältnisse besser einordnen kann.
Die kurzen Kapitel aus verschiedenen Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen konnten mich schnell von sich einnehmen, vor allem die Perspektive des Graumädchens konnte eine düstere Atmosphäre erschaffen. Insgesamt trägt der Fall und das Setting des Rostskogen zu einer düsteren Atmosphäre bei, die im ganzen Buch standhält und einen durch die Geschichte trägt. Einzelne Stränge fand ich weniger spannend, weil ich Überraschungen erwartet hatte, sondern viel mehr durch die unglaubliche Atmosphäre die geschaffen wurde.
Leonore Asker bleibt mir als Ermittlerin weiterhin sympathisch. Nicht weil sie super freundlich ist, sondern weil sie mit einer interessanten Art und moralischen Werten auftrumpfen kann. Martin Hills Perspektive fand ich dieses Mal sehr anstrengend, was das Buch nicht schlechter gemacht hat, sondern lediglich ihn als Figur nerviger.
Das Ende von Rostiges Grab hatte dann nochmal einen netten Twist, der unglaubliche Lust auf die Fortsetzung macht! Für mich das bisher beste Buch aus der Reihe und daher eine klare Empfehlung!
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Selten gibt es Bücher, die man nicht aus der Hand legen kann. Rostiges Grab ist aber definitiv eins davon, ich habe es an einem Tag durchgesuchtet.
Rostiges Grab ist der dritte Fall für Leo Asker und ihre Spezialeinheit für verlorene Seelen. Bereits der Prolog vermag zu fesseln und …
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Selten gibt es Bücher, die man nicht aus der Hand legen kann. Rostiges Grab ist aber definitiv eins davon, ich habe es an einem Tag durchgesuchtet.
Rostiges Grab ist der dritte Fall für Leo Asker und ihre Spezialeinheit für verlorene Seelen. Bereits der Prolog vermag zu fesseln und diese Spannung zieht sich durch das ganze Buch bis zur letzten Seite. Anders de la Motte gelingt es meisterhaft, Spannung zu erzeugen, indem er den Fall auf mehreren Ebenen entwickelt und in mehreren Perspektiven erzählt. So bleibt die Spannung hoch.
Der Schreibstil ist mitreißend und rasant und die Charaktere, vor allem Asker und Hill, sehr sympathisch. Aber auch das „Graumädchen“, das eigene Kapitel bekommt, konnte mich überzeugen. Vor allem die Auflösung dahinter fand ich sehr gut gemacht.
Man kann dieses Buch unabhängig von den Vorgängerbänden lesen, spätestens nach der Lektüre von „Rostiges Grab“ will man die ersten beiden Bände aber eh lesen. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der bereits auf einen Folgeband anspielt.
Fazit: Einmal begonnen, nicht wieder aufgehört. Rostiges Grab hat alles, was ein perfekter Thriller braucht.
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