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Krummes Holz Ausgezeichnet mit dem ZDF-Aspekte-Literaturpreis 2024

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2024

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,9 cm

Gewicht

376 g

Farbe

Beige / Cognac

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96609-1

Beschreibung

Rezension

»Ein krasser Plot, düstere Stimmung und poetische Sprachbilder. Ein wirklich furioses Debüt.« ZDF aspekte, 18. Oktober 2024 ("ZDF")
»Poetisch mythisch und gleichzeitig lebenswirklich macht Julja Linhof in ihrem Debüt die Unwägbarkeiten sichtbar, die das Heranwachsen mit sich bringt. Jirka stellt sich den Traumata seiner Kindheit und durchbricht mit größter Empfindsamkeit die Sprachlosigkeit seiner Familie. Damit aus dem krummen Holz, aus dem er gemacht ist, doch noch etwas Schönes wachsen kann.« Jury des ZDF-"aspekte"-Literaturpreises, ZDF, 11. Oktober 2024 ("ZDF")
»Ihr Erstlingswerk beeindruckt nicht nur mit einer unheimlich dichten und fesselnden Sprache, sondern ist behutsam, eindrücklich und mitreißend zugleich. Ein ideales Buch – nicht nur für heiße Sommertage.« Oliver Nowack, WDR, 07. August 2024 ("WDR")
»Die Autorin Julia Linhof erzählt in ›Krummes Holz‹ so dicht, dass von Beginn an eine enorme Sogkraft entsteht. Sie holt ihre Leser:innen hinein in die Geschichte und lässt sie den heißen Sommer fühlen. […] Ein beeindruckendes Debüt.« WDR 2, 21.02.2024 ("WDR 2")
»Die 1991 geborene Autorin erzählt die in den frühen 80er spielende Story mit einer einfühlsamen und ruhigen Sprache, die mithin eine faszinierende Sogkraft auf die Leser ausübt. […] Wir hoffen auf mehr solch ausgezeichneter Literatur von Julja Linhof.« Gérard Otremba, Sounds & Books, 09. Januar 2025 ("Sounds & Books")
»so dermaßen gut geschrieben« Moritz Neumeier, Rbb Fritz – Talk ohne Gast, 30. Mai 2024 ("rbb")
»Der intensive und äußerst gelungene Auftakt macht neugierig auf hoffentlich weitere Romane der Autorin.« Sabine Bovenkerk-Müller, Schreiblust Leselust, 13. April 2024 ("Schreiblust-Leselust")
»Julja Linhof inszeniert ihren hervorragend recherchierten Blick in das bäuerliche Hinterland der alten Bundesrepublik als Beginn einer langsamen seelischen Entkrampfung in einer bildstarken, knapp geschnittenen, die Zerrissenheit und inneren Widersprüche präzise sezierenden Prosa.« Christoph Vormweg, Deutschlandfunk, 08. April 2024 ("Deutschlandfunk")
»Geschickt, bedrückend ehrlich und psychologisch aufarbeitend lässt die Autorin die Ge-schehnisse durch Jirka, der eigentlich Georg heißt erzählen. Eine tief ergreifende Geschichte die auf mehr so starke Bücher der Autorin hoffen lässt. Eine klare Leseempfehlung.« Sonja Schwatke, Buchreisender, 03. April 2024 ("Buchreisender")
»›Krummes Holz‹ fesselt mit intensiver Atmosphäre und eindrucksvoller Sprache. Julja Lin-hof schafft ein eindringliches Debüt, das lange nachhallt.« Andrea Berreßem, Bibliomaniacs, 03. April 2024 ("Bibliomaniacs")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2024

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,9 cm

Gewicht

376 g

Farbe

Beige / Cognac

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96609-1

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Lena S.

    aus Hannover

    5/5

    29.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schönes Debüt

    "Krummes Holz" ist ein schöner, atmosphärischer Debüt Roman. Ich mag diese Bücher, die einen den Moment mitfühlen lassen, eine komplexe Lebenssituation beschreiben, die nicht einfach zu beschreiben sind ebenso wie die Gefühle die nicht flach, sondern vielschichtig sind. Ich kann immer sehr gut in diese Bücher eintauchen und mich in die Geschichte einfühlen. In der Geschichte kommt Jirka auf den Hof seiner Familie zurück, wo er mit der Vergangenheit und ungelösten Konflikten konfrontiert wird, die er zurückgelassen hatte. Linhof schreibt eindrücklich und zeigt Beziehungen, Geschichten, die nicht einfach sind, so wie das Leben selbst. Sie erzählt von Menschen, die von Erinnerungen und ihrer Vergangenheit geprägt sind und wie sie damit aber auch miteinander umgehen. Das gelingt ihr auch zwischen den Zeilen, ohne manches konkret Auszusprechen, dennoch intensiv. Manchen mag das Buch zu langsam und unaufgeregt sein, mir hat es jedoch gut gefallen!

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    09.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großes Lesevergnügen

    Eine mutterlose, gewaltvolle, brutale Kindheit; ein liebloser, vollkommen überforderter Vater; eine vom Unglück gebeugte Großmutter; ein heruntergewirtschafteter Gutshof. Das ist die Realität von Jirka und seiner älteren Schwester Malene. Immer wenn das Leben unerträglich wird, ist Malene Jirkas Schutz und Zuflucht. Diese Zusammengehörigkeit ändert sich, als Jirka in ein Internat kommt. Jirka fühlt sich, trotz all der schweren Umstände abgeschoben und ist verletzt. Er fährt jahrelang nicht mehr nach Hause. Mehrmalige Aufforderung und Anfragen von Malene ignoriert Jirka. Als er nach der langen Abwesenheit dann doch nach Hause fährt, hat sich alles verändert. Der Vater ist verschwunden, die Großmutter dement und seine Schwester will, dass er sofort wieder verschwindet. Aber, da ist auch noch Leander, immer noch

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    23.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Flirrendes Erwachen

    „Krummes Holz“ ist eine intensive und wunderschöne Familiengeschichte, die einen immensen Sog besitzt. Der 19-jährige Jirka kehrt auf den Hof seiner Eltern zurück, den er sehr lange nicht mehr besucht hat. Alte Zwistigkeiten und Unausgesprochenes spielten bei seiner Flucht von zuhause eine Rolle. Nun ist er wieder da und die Vergangenheit ist es natürlich auch. Seine Schwester Malene empfängt ihn eher unterkühlt. Früher hatten Malene und Jirka gegen den gewalttätigen Vater gemeinsam bestanden, hatten sich gegenseitig gestützt. Doch davon ist jetzt wenig zu spüren. Malene hatte Jirka mehrfach gebeten zurückzukommen und ihr zu helfen. Doch die Spannungen der vergangenen Zeit ließen Jirka zögern. Beide hatten die Mutter verloren, standen allein gegen den despotischen Vater und die gefühlskalte Großmutter.  Auch der Mutter ging es mit ihrem Mann und der Schwiegermutter nicht gut, sie wurde depressiv und schließlich hatte auch die Mutter ihren eigenen Fluchtpunkt, erst in sich selbst, dann in die psychiatrische Klinik und dann ins Nirgendwo.  Jetzt ist vom Vater nichts zu sehen, die Schwester gibt sich verschlossen und wütend und die einst machtvolle Großmutter ist ein Schatten ihrer Selbst, sie ist dement geworden. Nur einer kommt auf Jirka etwas zu, Leander, der Sohn des letzten Verwalters. Doch auch mit Leander gibt es Reibepunkte, den auch zwischen ihnen gab und gibt es Ungesagtes und Verletzungen. In einem flirrenden und schwülen Sommer ist die Handlung im Jetzt verortet, unter dieser schwirrenden Hitze finden die Anwesenden auf dem Gutshof wieder langsam zueinander, brechen alte Verletzungen auf und finden schließlich zu etwas Neuem. Von Julja Linhof ist diese Familiengeschichte wundervolle und empathisch erzählt, man wähnt sich beim Lesen in einem virtuosen Traum, in dem die verdunkelnden Schleier langsam auseinandergezogen werden und sich nach und nach die Geschehnisse offenbaren, ohne dass die Spannung verloren geht. Man weiß, dass hier etwas verborgen ist, einiges ahnt man vielleicht, aber die Gewissheit erwächst erst in der Lektüre. Von Julja Linhof ist diese Geschichte in einer eindringlichen Sprache geschrieben worden, die einen nicht loslässt, die einfach durch und durch geht. Wunderschön! Ein wundervolles Buch! Unbedingt lesen!

  • kaffeeelse

    aus D

    5/5

    23.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Flirrendes Erwachen „Krummes…

    Flirrendes Erwachen „Krummes Holz“ ist eine intensive und wunderschöne Familiengeschichte, die einen immensen Sog besitzt. Der 19-jährige Jirka kehrt auf den Hof seiner Eltern zurück, den er sehr lange nicht mehr besucht hat. Alte Zwistigkeiten und Unausgesprochenes spielten bei seiner Flucht von zuhause eine Rolle. Nun ist er wieder da und die Vergangenheit ist es natürlich auch. Seine Schwester Malene empfängt ihn eher unterkühlt. Früher hatten Malene und Jirka gegen den gewalttätigen Vater gemeinsam bestanden, hatten sich gegenseitig gestützt. Doch davon ist jetzt wenig zu spüren. Malene hatte Jirka mehrfach gebeten zurückzukommen und ihr zu helfen. Doch die Spannungen der vergangenen Zeit ließen Jirka zögern. Beide hatten die Mutter verloren, standen allein gegen den despotischen Vater und die gefühlskalte Großmutter. Auch der Mutter ging es mit ihrem Mann und der Schwiegermutter nicht gut, sie wurde depressiv und schließlich hatte auch die Mutter ihren eigenen Fluchtpunkt, erst in sich selbst, dann in die psychiatrische Klinik und dann ins Nirgendwo. Jetzt ist vom Vater nichts zu sehen, die Schwester gibt sich verschlossen und wütend und die einst machtvolle Großmutter ist ein Schatten ihrer Selbst, sie ist dement geworden. Nur einer kommt auf Jirka etwas zu, Leander, der Sohn des letzten Verwalters. Doch auch mit Leander gibt es Reibepunkte, den auch zwischen ihnen gab und gibt es Ungesagtes und Verletzungen. In einem flirrenden und schwülen Sommer ist die Handlung im Jetzt verortet, unter dieser schwirrenden Hitze finden die Anwesenden auf dem Gutshof wieder langsam zueinander, brechen alte Verletzungen auf und finden schließlich zu etwas Neuem. Von Julja Linhof ist diese Familiengeschichte wundervolle und empathisch erzählt, man wähnt sich beim Lesen in einem virtuosen Traum, in dem die verdunkelnden Schleier langsam auseinandergezogen werden und sich nach und nach die Geschehnisse offenbaren, ohne dass die Spannung verloren geht. Man weiß, dass hier etwas verborgen ist, einiges ahnt man vielleicht, aber die Gewissheit erwächst erst in der Lektüre. Von Julja Linhof ist diese Geschichte in einer eindringlichen Sprache geschrieben worden, die einen nicht loslässt, die einfach durch und durch geht. Wunderschön! Ein wundervolles Buch! Unbedingt lesen!

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    5/5

    05.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Geschwister, eine Familie...

    Zwei Geschwister, eine Familie ohne Liebe, ein heruntergewirtschafteter Hof. Jirka kommt nach 5 Jahren vom Internat zurück und versucht, sich zu orientieren und seinen Platz im Leben zu finden. Ein Roman, dicht an Emotionen, zart und reißerisch zugleich. Ein tolles Debüt.

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