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Annemie Engel ist zurück!Ausgerechnet in der Adventszeit bricht eine bekannte Influencerin tot in Annemies Café zusammen, und der Verdacht, Annemies Gebäck könnte damit etwas zu tun haben, macht blitzschnell die virale Runde. Das kann Annemie nicht auf sich sitzen lassen. Todesmutig wirft sie sich in das Haifischbecken der Social-Media-Sternchen und muss bald feststellen: Dieses Weihnachtsfest wird alles andere als besinnlich.
Elke Pistor, Jahrgang 1967, studierte Pädagogik und Psychologie. Seit 2009 ist sie als Autorin, Publizistin und Medien-Dozentin tätig. 2014 wurde sie für ihre Arbeit mit dem Töwerland-Stipendium ausgezeichnet und 2015 und 2023 für den Friedrich-Glauser-Preis in der Kategorie 'Kurzkrimi' nominiert. Elke Pistor lebt mit ihrer Familie in Köln.
Produktdetails
- Annemie Engel 3
- Verlag: Emons Verlag
- Seitenzahl: 256
- Erscheinungstermin: 25. September 2025
- Deutsch
- Abmessung: 201mm x 135mm x 23mm
- Gewicht: 352g
- ISBN-13: 9783740822316
- ISBN-10: 3740822317
- Artikelnr.: 73784321
Herstellerkennzeichnung
Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
info@emons-verlag.de
Unterhaltsamer Cosy-Crimi zur Vorweihnachtszeit
Meine Meinung
Der Autorin ist mit „Kipferl, Killer, Kerzenschein“ ein unterhaltsamer, nicht zu blutrünstiger Cosy-Crime bestens gelungen.
Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kannte, fand ich mich im Buch rasch zurecht …
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Unterhaltsamer Cosy-Crimi zur Vorweihnachtszeit
Meine Meinung
Der Autorin ist mit „Kipferl, Killer, Kerzenschein“ ein unterhaltsamer, nicht zu blutrünstiger Cosy-Crime bestens gelungen.
Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kannte, fand ich mich im Buch rasch zurecht und konnte durch geschickt platzierte Infos die Beziehungen der Hauptcharaktere zueinander rasch einordnen.
Die resolute, im fortgeschrittenen Alter befindliche Konditorin Annemie Engel hat noch dem überraschenden Tod einer jungen Mum-Influencerin in ihrem Café mit großen Umsatzeinbußen zu kämpfen, da Kommentare auf den Sozialen Medien ihre Backware für den Tod der jungen Mutter verantwortlich machen. Diese ungerechtfertigte Anschuldigung kann Annemie nicht auf sich sitzen lassen und begibt sich auf Mördersuche. Unterstützung erhält sie dabei zeitweise von ihrem Verlobten Werner, ihrer Freundin Gerburg sowie deren Lover Thilo.
Etliche Wendungen im Plot sorgten in diesem Cosy-Crime für Abwechslung und ich konnte bis zuletzt miträtseln, wie alles zusammenhängen könnte. Das Ende war zwar unerwartet, aber schlüssig dargestellt und so legte ich nach einigen kurzweiligen Krimilesestunden das Buch zufrieden aus den Händen.
Annemie wird sehr detailreich charakterisiert und ich konnte mir die eigenwillige, gutherzige, bodenständige und ein wenig schrullige Dame wunderbar vor meinem inneren Auge ausmalen. Vor allem die Einbindung des Kriminalfalles in die privaten häuslichen Angelegenheiten der Hauptdarstellerin fand ich gut gelungen.
Was mir besonders gefiel, ist die vorweihnachtliche Stimmung, welche die Autorin in diesen gemütlichen Krimi hineingepackt hat. Der Schnee, die weihnachtliche Beleuchtung, der Duft verschiedener Süßwaren etc. zeichneten ein stimmiges Bild, so wie bereits das Cover ein weihnachtliches Gefühl erstehen ließ.
Am Ende des Buches befindet sich als Bonus noch ein besonderer Adventkalender mit 24 süßen Rezepten, die nur darauf warten, ausprobiert zu werden!
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem unterhaltsamen, vorweihnachtlichen Cosy-Crime mit einer bodenständigen, zuweilen ein wenig schrulligen Hauptdarstellerin ist, dem sei „Kipferl, Killer, Kerzenschein“ empfohlen. Ich verbrachte kurzweilige Lesestunden in Verbindung mit der Einstimmung auf die Weihnachtszeit.
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Ende September 2025 hat Elke Pistor gemeinsam mit dem Verlag emons: den Weihnachtskrimi „Kipferl, Killer, Kerzenschein“ herausgebracht. Das Cover versetzt mich augenblicklich in gutgelaunte Weihnachtsstimmung und macht Lust auf Kekse und Krimi. Es passt gut zur Geschichte.
Im …
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Ende September 2025 hat Elke Pistor gemeinsam mit dem Verlag emons: den Weihnachtskrimi „Kipferl, Killer, Kerzenschein“ herausgebracht. Das Cover versetzt mich augenblicklich in gutgelaunte Weihnachtsstimmung und macht Lust auf Kekse und Krimi. Es passt gut zur Geschichte.
Im Café von Annemarie Engel bricht eine Influencerin tot zusammen. Der Verdacht, Annemaries Gebäck sei vergiftet gewesen macht schnell die Runde. Das kann Annemarie nicht auf sich sitzen lassen und beginnt zu ermitteln. Schnell stellt sie fest: im Haifischbecken der Social-Media-Gesellschaft gibt es nichts, was es nicht gibt…
Ich hatte richtig Lust auf weihnachtliche gute Laune. Da fiel mir dieser Krimi in die Hand und vor lauter Neugier habe ich gleich angefangen zu lesen. Elke Pistor kenne ich noch nicht. Da ich gerne neue Autoren kennen lerne bin ich gespannt auf ihre Geschichte.
Schnell habe ich mich in den lebendigen und humorvollen Schreibstil der Autorin eingelesen. Annemarie Engel ist mir super sympathisch. Eine Konditorin, wie ich sie mir immer vorgestellt habe. Beim Lesen bekomme ich richtig Lust, ihre Leckereien zu probieren. Und zwar am liebsten einfach alle. Herzlich gelacht habe ich über die Namen der Influencer. Die Autorin hat einfach einen köstlichen Humor! Und einen Sinn für Spannung. Annemaries Ermittlungen verfolge ich mit großem Interesse. Den Krimistrang empfinde ich als spannend und ehe ich mich versehe bin ich bereits nach ca. 256 Seiten am Ende angelangt. Dabei habe ich das Buch gar nicht aus der Hand gelegt, denn es war einfach immer spannend und lustig.
Als besonderes Leckerli finde ich auf den letzten Seiten einen Adventskalender zum Selberbacken mit Rezepten. Das macht Spaß und gute Laune.
Alles in allem hat Elke Pistor mit „Kipferl, Killer, Kerzenschein“ einen humorvollen Weihnachtskrimi auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Er nimmt die Social-Media-Super-Mamas-und-Papas auf die Schippe und versüßt dem Leser das Warten auf das Christkind. Von mir bekommt sie 5 gezuckerte Lesesterne und eine weihnachtlich geschmückte Leseempfehlung.
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„Kipferl, Killer, Kerzenschein“ aus der Feder der Autorin Elke Pistor und nun der zweite Weihnachtskrimi, indem die Konditorin Annemie Engels – die Besitzerin des Café Engelsstübchen – als Ermittlerin in Aktion tritt.
Der Inhalt: Ausgerechnet in der Adventszeit …
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„Kipferl, Killer, Kerzenschein“ aus der Feder der Autorin Elke Pistor und nun der zweite Weihnachtskrimi, indem die Konditorin Annemie Engels – die Besitzerin des Café Engelsstübchen – als Ermittlerin in Aktion tritt.
Der Inhalt: Ausgerechnet in der Adventszeit bricht eine bekannte Influencerin tot in Annemie Engels Café zusammen, und der Verdacht, ihr Gebäck könnte damit etwas zu tun haben, macht blitzschnell die virale Runde. Das kann Annemie nicht auf sich sitzen lassen. Todesmutig wirft sie sich in das Haifischbecken der Social-Media-Sternchen und muss bald feststellen: Dieses Weihnachtsfest wird alles andere als besinnlich.
Ach, war das wieder schön und natürlich äußerst spannend. Ich habe mich in Annemies Café sofort wieder pudelwohl gefühlt und habe jetzt noch den Geschmack ihrer wunderbaren Torten auf der Zunge. Der Schreibstil der Autorin ist einfach fantastisch. Mich hat die Geschichte nach dem Lesen der ersten Zeilen sofort in ihren Bann gezogen. Was für ein Schreck am frühen Morgen, doch Annemie lässt sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen. Systematisch beginnt sie zu recherchieren und dabei kommt so manches ans Tageslicht. Unterstützung bekommt sie von ihrem Verlobten und ihrer besten Freundin. Ach ja, und dann ist da noch ihre Enkelin Noel, sich mein Herz im Sturm erobert hat und die mit großer Begeisterung in der Backstube hilft. Durch die tollen Beschreibungen der Autorin kann ich mir jede der einzelnen Figuren bildlich vorstellen. Und gemeinsam mit Annemie begebe ich mich auf Mördersuche. Die Spannung steigt von Seite zu Seite – ab und an konnte ich mir jedoch auch ein Grinsen nicht verkneifen – und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, besonders als es für Annemie richtig brenzlig wurde. Ich muss gestehen, dass ich ab und an auf der falschen Fährte war, aber Annemie hat den Fall mit Bravour gelöst und war dem Kommissar eine große Hilfe. Einfach das perfekte Gesamtpaket.
Ein toller Cosy-Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe. Übrigens, das Cover finde ich auch spitzenmäßig.
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Da ist sie wieder in ganzer Pracht, Annemie Engel, die mit scharfem Spürsinn gesegnete Konditorin. Als in ihrem Café Engelsstübchen eine junge Frau nach dem Verzehr einer von Annemies Torten stirbt, gerät sie und damit ihre Backkunst schnell in Verruf. War die Torte vielleicht …
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Da ist sie wieder in ganzer Pracht, Annemie Engel, die mit scharfem Spürsinn gesegnete Konditorin. Als in ihrem Café Engelsstübchen eine junge Frau nach dem Verzehr einer von Annemies Torten stirbt, gerät sie und damit ihre Backkunst schnell in Verruf. War die Torte vielleicht vergiftet?
Das Internet explodiert und Annemie wird verunglimpft. Zuerst versteht sie, die diesen modernen Unsinn mit den Sozialen Medien komplett ablehnt, gar nicht, was das für den Laden und ihren Stand auf dem Weihnachtsmarkt bedeutet. Doch als die Kunden wegbleiben, entscheidet sie, zu handeln.
So macht sich die Hobbydetektivin auf die Socken, um herauszufinden, woran die junge Mutter wirklich starb. Unterstützung findet die resolute ältere Dame bei ihrem Verlobten Werner, seines Zeichens Buchhändler, ihrer Freundin Gerburg, Inhaberin eines gutgehenden Wollegeschäfts, sowie deren neuem Freund Thilo, einem Elektriker. Die vier nicht mehr ganz taufrischen Spürnasen begeben sich auf Ermittlertour, suchen nach Motiv und Täter bzw. Täterin.
Dabei bringt Annemie ungewollt nicht nur sich selbst, sondern auch ihre kleine Enkelin Nölli in Gefahr. Doch natürlich findet die durchsetzungsstarke Konditorin am Ende die Lösung und kann den Fall aufklären, auch wenn sie sich damit nicht immer ganz astreiner, sprich legaler Methoden bedient.
Während der Ereignisse wird viel gebacken, viel Süßes verspeist, es werden viele Gespräche geführt. So beispielsweise, wenn Annemie und Werner sich als Spendensammler ausgeben und dabei Nachbarn der Toten ausfragen wollen. Oder wenn Annemie die Freundinnen der Toten, allesamt junge Mütter, auf dem Spielplatz beobachtet und dabei aushorchen möchte.
Hier an dieser Stelle wie auch an anderer gelingt es Elke Pistor nicht ganz, die übelsten Klischees zu umschiffen, wobei man da durchaus Absicht vermuten kann, denn genau das sorgt für einen gewissen Witz. Ansonsten ist der Roman diesmal leider eher recht humorlos, ganz anders als man es sonst von dieser fleißigen und von mir immer sehr geschätzten Autorin eigentlich gewöhnt ist. Der running gag mit Annemies stetem überstark betonten Hinweis auf ihren Konditiorinnenstatus läuft sich irgendwann tot.
Auch Spannung kommt nicht so recht auf, das Mordopfer bleibt blass und so weckt es kein wirkliches Interesse an der Aufklärung. Das Mordmotiv wirkt auf mich nicht wirklich schlüssig, alle Figuren abseits von Annemie selbst bleiben farb- und profillos. Die einzige Szene, in der Annemie in wirkliche Gefahr gerät, hat zwar durchaus ein gewisses Spannungspotenzial, da es sich aber um einen leichten Weihnachtskrimi handelt, weiß man einfach, dass das Ganze gut ausgehen muss (was keinerlei Vorwurf darstellen soll).
Allerdings wurde ich diesmal vor allem so gar nicht warm mit der Protagonistin. Annemie Engel hat etliche Sympathiepunkte bei mir eingebüßt, die sie im vorigen Band bei mir sammelte. Durch ihre zu stark betonten Schrullen, ihre Sturheit, ihren Altersstarsinn und die übertriebene Ablehnung moderner Errungenschaften wie Internet, Sozialen Medien usw. (was am Ende dann ganz plötzlich für sie überhaupt kein Problem mehr darstellt).
Hingegen mag ich ihre Resolutheit, ihr sich nicht einschüchtern lassen und ihren moralischen Kompass. Auch wenn sie mir letzteren zu viel heraushängen lässt, zu oft den Zeigefinger hebt. Das alles dämpft das Vergnügen an diesem Krimi. Ein bisschen wirkt das Ganze auf mich wie eine zu früh aus dem Ofen genommene Torte.
Elke Pistor - Kipferl, Killer, Kerzenschein
emons, September 2025
Taschenbuch, 254 Seiten, 15,00 €
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Ein guter kurzweiliger weihnachtlicher Krimi mit sympathischen Charakteren, die man durch seine Vorgänger bereits ins Herz geschlossen hat.
Eine gelungene Einleitung, welche aktuelle Themen und bereits eine weihnachtliche/ winterliche Stimmung verbreitet.
Zügig schreitet der Fall …
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Ein guter kurzweiliger weihnachtlicher Krimi mit sympathischen Charakteren, die man durch seine Vorgänger bereits ins Herz geschlossen hat.
Eine gelungene Einleitung, welche aktuelle Themen und bereits eine weihnachtliche/ winterliche Stimmung verbreitet.
Zügig schreitet der Fall auch voran, was mir sehr gut gefallen hat. Manche Gedankengänge der Protagonistin gingen mir etwas auf den Nerv, aber Anniemie ist bekanntlich auch ein spezieller Charakter.
Hier handelt es sich um einen gelungenen Cosy Crime, welcher durchaus auch spannende Passagen hat. Das Zusammenspiel aller Charaktere ist super gelungen und auch das Erzähltempo ist super gewählt.
Für alle die leichte Krimis mögen, die auch noch winterliche Stimmung verbreiten, wird hier definitiv fündig.
Eine Leseempfehlung meinerseits.
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Tödliche Torte
In Annemies Café treffen sich regelmäßig junge Mütter, wohl, um zu plaudern, statt zu putzen, wie die Konditorin abschätzig meint. Als eine der Frauen plötzlich auf der Kaffeehausbank zusammensinkt und der Notarzt nur noch den Tod feststellen …
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Tödliche Torte
In Annemies Café treffen sich regelmäßig junge Mütter, wohl, um zu plaudern, statt zu putzen, wie die Konditorin abschätzig meint. Als eine der Frauen plötzlich auf der Kaffeehausbank zusammensinkt und der Notarzt nur noch den Tod feststellen kann, fällt der Verdacht natürlich sofort auf Annemies Torte, die ein Gift enthalten haben muss. Schlagartig bleiben die Besucher aus und Annemie sieht sich gezwungen, dem Sachverhalt selber nachzugehen, denn dass ihre Niedelsinger Weihnachtstorte über jeden Verdacht erhaben ist, versteht sich ja von selbst.
Nicht zum ersten Male ist die rüstige Konditorin im Pensionsalter in Mordermittlungen verwickelt, wie man im Laufe der Geschichte erfährt, aber auch ohne diese zu kennen, eröffnet sich eine unterhaltsame, mit Humor gewürzte Geschichte hinter dem fröhlich bunten Titelbild. Eine Bonusoma, die selbst weder Mutter noch Tante ist, steht jungen Influencern gegenüber, wobei der Unterschied zwischen den Generationen mehr als deutlich zutage tritt. Witzige Dialoge, mit spitzer Feder überzeichnete Szenen und eine Annäherung der konträren Lebenswelten prägen die Handlung, die Auflösung des Todesfalles nimmt eher wenig Raum ein. Dennoch bietet diese bunte Familiengeschichte mit einer gewieften Hauptfigur abwechslungsreiche Unterhaltung.
Der Erfahrungsschatz des Alters und die Neuinterpretation der Jugend treffen hier aufeinander, die Konflikte zwischen den Figuren sind spürbar, so wie der Duft der Kekse zwischen den Zeilen hervorströmt. Am besten, man greift bei diesem Buch schnell zu, denn im Anhang findet sich ein köstlicher Adventkalender voller (süßer) Rezepte für jeden Geschmack. Empfehlenswert.
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Elke Pistor Kipferl Killer Kerzenschein Emons 2025
Für Generationen
Eine Influencerin bricht tot zusammen und das im Café von Annemarie Engels, Konditorin.
Was mir an dem Buch besonders gefallen hat: Hier kommen Generationen zusammen. Zum einen, die völlig altmodische …
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Elke Pistor Kipferl Killer Kerzenschein Emons 2025
Für Generationen
Eine Influencerin bricht tot zusammen und das im Café von Annemarie Engels, Konditorin.
Was mir an dem Buch besonders gefallen hat: Hier kommen Generationen zusammen. Zum einen, die völlig altmodische Annemarie Engels, die sich immer und überall höflich vorstellt und auch ihren Namen sagt. Und andererseits die Influencer, alles völlig modern und alles wird per Filmchen ins Netz gestellt.
Ich habe schon viele Bücher von Elke Pistor gelesen und mag ihren Schreibstil. Ich stolpere nicht über Sachen und wenn dann freu ich mich und spicke mein Buch mit Lesezeichen.
Seite 22 wird Goethe zitiert. „Mit Ungeduld bestraft sich zehnfach Ungeduld, man will das Ziel heranziehen und entfernt es nur.“
Seite 64: „Ich bin nicht alt, ich bin in der Blüte meiner Abnutzung.“
Seite 83 wird Sherlock Holmes (bzw. das was der Schriftsteller über ihn erfunden hat) zitiert: Deduktion. „Wenn man das unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unmöglich sie auch klingen mag.“
Seite 214: „ Wussten Sie, dass wenn man statt Kalorien Leckerpunkte sagt, es gleich viel schöner klingt?“
Seite 222/223: Backen half immer, düstere Gedanken zu vertreiben.
Die Geschichte fand ich sehr schön weihnachtlich und etwas spannend. Die Charaktere fand ich gut getroffen. Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Eine 1 mit weihnachtlich geschmückten Sternchen. :-)
Ach so ja, hinten gibt es auch noch wunderschöne Rezepte. Wunderschön deshalb, weil sie super klingen und ich es noch nicht geschafft habe, sie nach zu backen.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein wunderbarer Weihnachtskrimi, der einerseits unterhaltsam und etwas spannend ist. Ich mag die Zitate und Redewendungen. 5 Feensternchen.
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Tod im kleinen Engelsstübchen
In Annemie Engels Café Engelsstübchen in Niedelsingen trifft sich regelmäßig eine Gruppe junger Frauen um zu plauschen und influenzen. Als eine der Frauen nach dem Genuss eines Stücks Torte auf ihrem Stuhl zusammenbricht und der …
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Tod im kleinen Engelsstübchen
In Annemie Engels Café Engelsstübchen in Niedelsingen trifft sich regelmäßig eine Gruppe junger Frauen um zu plauschen und influenzen. Als eine der Frauen nach dem Genuss eines Stücks Torte auf ihrem Stuhl zusammenbricht und der Notarzt nur noch ihren Tod feststellen kann, fällt der Verdacht natürlich sofort auf die Weihnachtstorte der ehemalige Konditorin Annemie. Da daraufhin die Gäste nicht nur im Café ausbleiben, sondern auch ihr Plätzchen-Verkaufsstand auf dem Weihnachtsmarkt keinen Umsatz mehr macht, sieht sich Annemie gezwungen, selbst nach der Todesursache der jungen Frau zu forschen. Hat da vielleicht eine Konkurrentin die Influenzerin aus dem Leben gekickt? Oder steckt da etwas ganz anderes dahinter?
Auch in ihrem 3. Fall ist die scharfsinnige ehemalige Konditorin wieder voll in ihrem Element. Mit der Unterstützung ihres Verlobten Werner, der eine kleine Buchhandlung führt, ihrer besten und einzigen Freundin Gerburg, die in ihrem Wollladen selbst eingefärbte Wolle verkauft und deren neuem Freund, dem Elektriker Thilo, geht Annemie auf Spuren- und Tätersuche. Dabei bringt sie nicht nur sich sondern auch Werners kleine Enkelin Nölli in Gefahr, was ihr von ihrem Geschäftspartner Farin und Werners Tochter Maike richtig Ärger einbringt. Am Ende jedoch findet Annemie die Lösung und kann den Fall aufklären.
Autorin Elke Pistor hat mich ganz schnell in den neuen Fall von Annemie hinein gezogen und ich war bis zum Schluss gespannt, ob sie es auch diesmal schaffen würde, den Fall vor Kommissar Oliver Lehmann zu klären. Besonders gut haben mir auch diesmal die Gespräche gefallen, die Annemie z.B.mit ihrem Werner führt. Oder wie die Beiden versuchen über Nachbarn und Spielplatzbekanntschaften mehr über die Müttergruppe und die Tote heraus zu bekommen. Annemie sieht sich hier mit so ganz anderen Vorstellungen vom Leben der jungen Frauen als Mütter und Hausfrauen von heute konfrontiert, die nicht nur sie zum Nachdenken bringen.
In der nicht ganz so besinnlichen Adventszeit wird viel gebacken und Süßes verspeist. Dazu bekomme ich nach den 24 Kapiteln der Adventskalendergeschichte auch noch einen Adventskalender mit 24 Kuchen- und Keksrezepten, die zum nach backen einladen.
Ein insgesamt unterhaltsamer Weihnachtskrimi, der mir einige süße und auch nachdenkliche Lesestunden beschert hat.
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Annemie Engel ist geschockt! Beim Genuss ihrer Niedelsinger Weihnachtstorte bricht die Influencerin Lenalaura tot zusammen. Blitzschnell verbreitet sich der Verdacht, daß sich Lenalaura an der Torte vergiftet hat, aus. Das Café und der Stand auf dem Weihnachtsmarkt werden von den Kunden …
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Annemie Engel ist geschockt! Beim Genuss ihrer Niedelsinger Weihnachtstorte bricht die Influencerin Lenalaura tot zusammen. Blitzschnell verbreitet sich der Verdacht, daß sich Lenalaura an der Torte vergiftet hat, aus. Das Café und der Stand auf dem Weihnachtsmarkt werden von den Kunden gemieden. Annemie macht sich selbst auf die Suche nach dem Ursprung der Vergiftung und findet sich inmitten von Intrigen der Social Media Gemeinde wieder.
Elke Pistor verbreitet mit "Kipferl, Killer, Kerzenschein" mörderisch gute Weihnachtsstimmung. Annemie muß diesmal um den guten Ruf ihres Cafés kämpfen und dies macht sie mit allen Mitteln. Das bringt ihr so manchen Ärger ein - sowohl familiär, als auch bei Kommissar Lehmann. Jedoch kann man ihr gar nicht böse sein, denn Annemie löst ihre Probleme auf sehr charmante und sympathische Art. Sie ist eine Charaktere mit Herz. Zu den Sorgen um das Café hat sie diesmal noch Sorgen um ihren Werner, der gesundheitlich angeschlagen ist. All dies macht die Geschichte realistisch und spannend. Elke Pistor schreibt sehr herzerwärmend, wird dabei aber nie kitschig. Im Gegenteil, man kann hier sogar streckenweise lachen. Bei all dem bleibt die Spannung nie auf der Strecke. Man ermittelt mit Annemie, kommt dem Motiv aber nie auf die Schliche. Das erfährt man erst ganz am Schluß und ich war sehr darüber überrascht. Am Ende des Buches findet man die Rezepte zu den im Buch erwähnten konditorischen Köstlichkeiten. Exakt 24 - wie ein Adventkalender. Eine sehr gute Idee, so kann man das Buch auch auf der Kaffetafel erleben! Mir hat es in der Gesellschaft von Annemie und ihren Freunden wieder sehr gut gefallen! Hoffentlich gibt es noch viele weitere Fälle für die Konditorin mit Spürnase!
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