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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Lesezeichenfee
Wohnort: Münsterland
Über mich: Ich liebe es zu lesen und bin echt eine Leseratte. Am liebsten mag ich Bücher von Emons, Gmeiner und Silberburgverlag. In letzter Zeit haben mich der Ulmer Verlag und Eden Books sehr positiv überrascht. Es ist immer wieder toll, auf tolle Bücher zu stoßen. Ich wandere auch gerne als Ausglich zum Lesehobby. Gerne geh ich auch in Urlaub und besuche die Regionen über die ich lese.


Bewertungen

Insgesamt 25 Bewertungen
Bewertung vom 17.05.2019
Das kleine Hotel in der Provence
Stieglitz, Marion

Das kleine Hotel in der Provence


ausgezeichnet

Loslassen und neu anfangen gehen oft Hand in Hand

Fee erzählt vom Inhalt:
Lilly, die erst ihren Wohnsitz von Freiburg nach Rostock verlegt hat, wird zum ungünstigsten Zeitpunkt von ihrem Freund Jan darüber informiert, dass er eine andere gefunden hat. Wegen ihm ist sie ja erst hierher gezogen und als Hochzeitsfotografin ist sie auch schon sehr gut ausgebucht. Sie möchte ihr Leben noch mal von Grund auf ändern und zieht in die Provence, wo auch ihre Kusine schon wohnt und möchte ein Hotel für Singlefrauen eröffnen. Beim Kaufen der Möbel hilft ihr Olivier.

Fees Meinung:
Charaktere:
Ich konnte mir alle Charaktere gut vorstellen und vor allem Lilly und Paula waren meine Lieblingsfiguren. In Lilly konnte ich mich gut einfühlen und konnte mir auch gut vorstellen, dass sie ein zweites Mal einen Neuanfang wagt. Olivier fand ich von Beginn an nicht wirklich passend für sie, aber ich dachte, wer weiß, was die Autorin da noch auf Lager hat. Auch Oliviers Tante, die eine wichtige Rolle in dem Roman gespielt hat, war mir sehr sympathisch.

Lokalkolorit:
Es hätte doch mehr Urlaubsfeeling sein können. Aber für mein Kopfkino hat es gereicht und so fühlte ich mich von der provenzalischen Sonne gewärmt. Die Möbelgeschäfte konnte ich mir gut vorstellen und auch das Haus. In dieses Haus und den Garten hab ich mich auch von Anfang an verliebt, auch wenn klar war, dass man da viel renovieren durfte. Ich war erstaunt, dass der Klempner so schnell da war, da ich ja von Peter Mayles Bücher anderes gewohnt bin. Sowieso war das Haus megaschnell renoviert.

Liebesroman/Schreibstil:
Ob plausibel oder nicht, ist hierbei egal, weil es ratzfatz ausgelesen war und ich es sehr schade fand, dass das Buch schon zu Ende war. Die Autorin hat einen Schreibstil, der mir sehr gut gefällt und bei dem man nicht mit lesen aufhören möchte. Die Geschichte war spannend und nicht völlig vorhersehbar, es gab eine schöne Liebesgeschichte und eine Braut, die glücklich ist, dass sie nicht geheiratet hat. Es hatte genau die richtige Mischung zwischen Romantik und Liebe.

Cover:
Das Cover gefiel mir gleich sehr gut und ist wunderschön romantisch. Mit den Fensterläden und dem Lavendel, der unbedingt zu einem Provence-Roman dazugehört. Ich liebe Lavendel. Der Geruch ist schon so herrlich. Dazu noch die Etagere mit den Macarons. mjammi.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Das Buch war so schnell ausgelesen, dass man gleichzeitig nebenher hätte baden können, ohne zu bemerken, dass das Wasser zu kalt wird. Es war spannend, nicht alles vorhersehbar und vor allem die Romantik und Liebe war perfekt inszeniert. Natürlich gab es auch Urlaubsfeeling und teilweise befand man sich durch das Kopfkino wirklich in der Provence. Mir gefällt besonders der Schreibstil von Marion Stieglitz, weil die Charaktere vorstellbar und größtenteils sympathisch sind. Wenn ich könnte, würde ich 10 Sterne geben und ich werde sicher weitere Bücher der Autorin lesen.

Bewertung vom 06.05.2019
Mörderisches Lavandou / Leon Ritter Bd.5
Eyssen, Remy

Mörderisches Lavandou / Leon Ritter Bd.5


ausgezeichnet

Nichts für zarte Seelen

Fee erzählt von der Geschichte:
Der Rechtsmediziner, Leon Ritter, der ursprünglich aus Frankfurt in die Provence kam, freut sich auf einen beschaulichen Spätsommer, nachdem die Touris abgereist sind. Leider macht ihm ein Serienmörder einen Strich durch die Rechnung und so wird seine Lebensgefährtin Capitaine Isabelle Morell auch noch involviert. Es handelt sich um den 5. Teil der Serie.

Fees Meinung zum Buch:
Cover:
Wäre der Himmel nicht so düster, könnte der Leser tatsächlich denken, dass es sich um einen beschaulichen Urlaubsroman handelt. Oder doch zumindest um einen beschaulichen Krimi. Auch der Rückseitentext vermittelt eher einen spannenden und nicht so gruseligen Serienmörderthriller.
Mir gefällt das Cover und ich würde dem Cover eine 1 geben. Allerdings möchte ich das einschränken, denn ich bin sicher, es hagelt (leider) Abwertungen für den Thriller, weil er wirklich grausam ist. Auf dem Buch steht auch Kriminalroman und das ist wirklich das falsche Genre für diesen Psychothriller.

Lokalkolorit:
Dieser kommt in diesem Krimi leider etwas zu kurz. Es wird alles ’mal eben angerissen’, aber nicht ausführlich erklärt und erzählt wie die Landschaft ist und alles. Auch da hab ich schon weniger gelesen und ich mag die „Atmosphäre“ und „Beschaulichkeit“ von Lavandou.

Charaktere:
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, so dass ich sie mir vorstellen kann. Natürlich ist Leon Ritter mein Lieblingscharakter. Trotzdem finde ich, in diesem Buch ist er irgendwie zu sehr Hauptperson und die anderen „liebenswürdigen“ Charaktere gehen unter. Sein Privatleben wird zu sehr ausgebreitet, als dass es „nur“ ein Psychothriller ist. Andererseits lenkt das dann auch wieder etwas von der Grausamkeit des Thrillers ab. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass die anderen Charaktere im nächsten Krimi wieder mehr „Raum“ bekommen.

Psychothriller:
Das ist nicht wirklich ein beschaulicher Krimi. Es ist eher ein sehr heftiger und wirklich grausamer Psychothriller. Solche Krimis ordne ich dann eher Drea Summer oder eben Stephen King zu. Vor allem wird auch sehr auf die Arbeit des Rechtsmediziners eingegangen und diese in vielen Einzelheiten erzählt. Das macht die Geschichte noch blutrünstiger und gruselig. Das passt nicht wirklich zur beschaulich-schönen Provence. Es gibt hier schon sehr „harte“ und wirklich grausame Szenen, die nichts für schwache Nerven sind und die ich mir in meinem Kopfkino nicht vorstellen möchte. Da sie sehr gut beschrieben sind, kann man sich als Leser gar nicht dagegen wehren, die Szenen vor sich zu sehen.

Schreibstil:
Da es leider kein normaler Provence-Kriminalroman war, habe ich dann doch schon etwas länger zum Lesen benötigt. Teilweise gab es auch ein wenig langweiligere Längen, für die ich sehr dankbar war, um Luft zu holen. Der Thriller ist wirklich sehr gut geschrieben, sehr spannend mit allem was dazugehört. Spannung kommt dazu noch extra auf, weil Leon Ritter und seine „Familie“ involviert werden. Den „fast“ Fehltritt fand ich jetzt nicht so toll, weil er mit Isabelle Morell zusammen ist. Allerdings war er für die Spannung der Geschichte nötig. Mir hätte es besser gefallen, wenn Leon Ritter nicht so „locker“ damit umgegangen wäre. Er kann sich einfach nicht wirklich komplett auf Isabelle einlassen. Das finde ich schade, denn als Leserin würde mir das sehr besser gefallen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Als Leserin könnte ich mich getäuscht fühlen von einem wunderschönen und beschaulichen „Urlaubs“-Cover mit der Aufschrift Kriminalroman. Bekommen habe ich einen grausamen, spannenden Psychothriller mit viel Einblick in das Privatleben von Leon Ritter. Der Thriller ist sehr gut geschrieben und dank den „Längen“ bzw. „Pausen“ konnte ich wieder Luft holen. Trotzdem wünsche ich mir für die nächsten Serienteile von Leon Ritter wieder etwas mehr Beschaulichkeit, Lokalkolorit und ein deutliches Zeichen, dass Isabelle und er zusammen sind.

Bewertung vom 05.05.2019
Ungerecht
Summer, Drea

Ungerecht


ausgezeichnet

sehr, sehr spannender Thriller

Fee zum Buchinhalt:
Corinne arbeitet in einem Verlag. Ihr Chef ist das Ekelpaket Harald Moser. Christian Schmitz und Corinne wollen heiraten. Alles klingt wunderbar. Ein Jahr später bricht Christian in die Villa von Moser ein, fesselt und foltert ihn und alle die damit zu tun haben.

Fee`s Meinung:
So nach und nach erfährt der Leser in Rückblenden, warum Christian so austickt und langsame Rache an Harald Moser und seinen Kumpanen übt. Zuerst war ich total entsetzt, aber je mehr ich gelesen habe, was zuvor geschehen ist, desto mehr Verständnis hatte ich für Christian. Und in diesem Zusammenhang finde ich das Ende – schriftstellerisch gesehen – auch perfekt.

Es ist total schwierig, das Buch zu beschreiben, ohne zuviel zu verraten. Nur so viel, das Buchcover passt perfekt. Rückwirkend betrachtet, beschreibt das Cover das Buch virtuos und ich würde ihm eine 1 geben.

Der Schreibstil ist atemberaubend und es fällt mir bei Drea Summer immer megaschwer die Leserundenschritte einzuhalten. Ich habe es auch dieses Mal nicht geschafft. Ich wollte einfach wissen, warum Christian so viel Hass angestaut hat. Die Autorin schafft es meisterhaft seinen Blutrausch zu steigern und dann zu einem Ende zu bringen, dass ich als Leserin vollkommen finde.

Das Ganze spielt in Graz, allerdings könnte es überall spielen und ich finde, in Deutschland sind die Gesetze auch nicht viel besser als in Österreich. Auch wenn der Lokalkolorit fehlt, so ist das überhaupt kein Manko, denn die Spannung wird immer weiter gesteigert bis zum Finale, so dass das total egal ist und zur Nebensache wird. Durch die Rückblenden versteht man, dass Christian gar nicht anders handeln konnte. Die langsame Rache finde ich nicht schlecht, wie jeder involvierte mit einbezogen wird. Es gibt dann ein abruptes Ende und man erfährt dann so nach und nach, was noch geschehen ist.

Über das Ende kann man tatsächlich getrennter Meinung sein, allerdings wenn ich ein Buch lese, dann wünsche ich mir als Leserin dann doch häufiger Gerechtigkeit und hier komme ich voll und ganz auf die Kosten. Niemand weiß, wie man selber reagieren würde, wenn man in so eine „Ausnahmesituation“ kommt.

Die handelnden Figuren sind wunderbar nachvollziehbar und ich bin mir sicher, dass die meisten Leser Kommissar Halbtreu als ihren Lieblingscharakter einstufen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Auch in diesem Psychothriller - Ungerecht von Drea Summer – geht es sehr heftig und hammerhart zu. Der Spannungsbogen ist wunderbar und die Rückblenden so, dass jeder Leser versteht, warum Christian total ausflippt. Das Ende ist irgendwie schön, zumindest mir gefällt es sehr gut. Extrem spannend und sehr empfehlenswert für Stephen King Fans. Drea Summer steht ihm in nichts, aber auch gar nichts nach. Das positive an der Autorin ist, dass sie einen nicht so lange leiden lässt, wie Stephen King. Seitenmäßig gesehen. Wer atemlose Spannung sucht, wird hier fündig. Ein sehr empfehlenswerter Thriller, wenn man auf Gerechtigkeit und langsame Rache steht.

Bewertung vom 27.04.2019
Die Tote vom Titlis
Mansour, Monika

Die Tote vom Titlis


ausgezeichnet

Alles nette Leutchen

Fee erzählt vom Buch:
Inzwischen ist dies das 5. Buch der Krimiserie um den Türken Cem Cengiz. Er hat seine Eva geheiratet und sie haben ein Flitter-Wochenende. Eva besteht darauf, auf den Titlis zu fahren. Da das Wetter schon sehr stürmisch ist, sind beide froh, dass sie es nach oben geschafft haben. Oben findet eine Hochzeitsfeier statt, während der die Braut erschossen wird. Wegen des Wetters kommen zwar noch einige Menschen nach unten, die engsten Verwandten und Freunde bleiben jedoch mit Eva und Cem oben. Eva war zwar schon unten, aber als sie erfährt, dass das Team nicht rechtzeitig eintreffen kann, fährt sie mit der letzten Gondel nach oben.

Fee meint zum Buch:
Lokalkolorit/Geschlossener Raum:
Mir gefallen Krimis total mit einem geschlossenen Raum. Ich finde das immer faszinierend. Auch kommt mir das ganze sehr authentisch vor und ich kann mir die ganze Situation vorstellen. Im Tal (bei den Talszenen) erfährt man auch einiges über die Region, was mir sehr gut gefällt. Ich finde beides sehr prickelnd und es wurde gut gelöst.

Die Charaktere:
Also die Leute, die bei der Hochzeit waren, konnte ich von Anfang an nicht wirklich leiden. Ich hatte das Gefühl, dass jeder „Dreck am Stecken“ hat. Das war auch genau so. Die Angestellten und die Fotografin hab ich nie für Verdächtig gehalten, denn die wirkten zuerst etwas überfordert mit der Situation, aber insgesamt fand ich sie sympathisch. Cem und Eva mochte ich auch von Anfang an. Es tat mir leid, dass Cem schon wieder mit Eva mitleiden musste. Aber ich weiß ja jetzt, dass der vorgehende Fall gut ausgeht. Und ich werde versuchen, alle anderen Teile der Reihe auch zu lesen.

Spannung:
Von Anfang an war ich IM Krimi. Mein Kopfkino sah den ganzen Fall während des Lesens vor sich. Ich könnte mir das sehr gut als Film vorstellen oder als Fernsehserie. Ich hatte einen sehr guten Einstieg und hab mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Ab und zu ahnte ich was, was ja bei geschlossenen Räumen oft so ist, weil die Anzahl der Verdächtigen ja eigentlich keinen großen Spielraum lässt, aber ich wusste nicht alles. Es waren Verwicklungen ohne Ende. Auch war es so was wie eine Verwicklung einer faszinierenden Liebesgeschichte mit vielen Akteuren. Das gefiel mir sehr gut. So hab ich auch relativ zügig den Krimi ausgelesen gehabt. Was auch sehr einfach war, es war spannend vom Anfang bis zum Ende. Nun ja, aber das allerbeste ist, jeder Leser gewinnt den Eindruck, dass es auf jeden Fall einen 6. Fall gibt, etwas, worauf Eva die ganze Zeit wartet. Jedenfalls würde der Krimi auch unter Romantikthriller mit Lokalkolorit passen. Das ganze ist sehr gut geschrieben. Der Schreibstil ist einfach superklasse.

Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich finde es auch total passend. Dieses Eisblau und überwiegend weiß ist einfach klasse. Auch den Rückentext finde ich klasse. Es passte einfach alles sehr gut zusammen. Dafür alleine würde ich schon eine 1 Plus geben.
Sonstiges:
Gut gefällt mir auch die Liste mit den verbliebenen Hochzeitsgästen und hinten die Liste mit der Begriffserklärung. Begeistert bin ich, dass ich dieses Mal alles selbst übersetzen konnte. Aber manches schweizerdeutsch ist dem schwäbisch auch wirklich sehr ähnlich.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Also wenn die anderen Teile der Serie auch so klasse, spannend und mysteriös sind, wie dieser Band, dann ist es eine der besten Serien von Emons! Ich bin auf jeden Fall positiv überrascht und total begeistert von diesem Thriller. Er ist klasse geschrieben, die Spannung hört nie ganz auf und das Ende ist auch wunderbar. Jedenfalls hat die Serie in mir einen neuen Fan gefunden. Ich bin total begeistert und finde 5 Sterne definitiv zu wenig.

Bewertung vom 26.04.2019
Weiße Fracht / Leander Lost Bd.3
Ribeiro, Gil

Weiße Fracht / Leander Lost Bd.3


ausgezeichnet

Nicht mehr lost sondern zufriedener Lost in Fuseta ;-)

Fee zum Buchinhalt:
Das Austauschjahr neigt sich dem Ende zu und Alexander Lost muss wieder nach Deutschland zurück. Er möchte aber nicht wirklich und findet ständig Ausflüchte, um sich nicht damit befassen zu müssen. Da wird ein Deutscher umgebracht. Der Bruder des Polizeichefs. Schon sind zwei seiner Kollegen da und wollen mitermitteln. Sie lernen einen ganz anderen Alexander Lost kennen und verstehen ihn ein bisschen mehr. Allerdings ist der quasi schon beim nächsten Austauschjahr auf Korsika.

Fee´s Meinung:
Ohne den Autisten Alexander Lost würde der Krimiwelt etwas fehlen. Denn dieser ist irgendwie lustig und liebenswert zugleich. Es gab in diesem Buch so viele Stellen, wo ich laut herausgelacht habe. Manches ist so was von witzig.

Auch seine portugiesischen Kollegen finde ich sehr sympathisch und auch sie mögen Alexander Lost und verteidigen ihn auch, wenn es nötig ist. Die Charaktere sind wieder gut getroffen und weiter – passend – ausgebaut worden.

Leider kamen dieses Mal die Szenen mit Soraia Rosado zu kurz fand ich. Auch wenn es mehr oder weniger wieder zu einem Happy End kommt. Zuvor kommt es aber zu einigen Verwirrungen.

Der Krimi selbst war auch wieder sehr spannend und rasant. Ein paar Mal ging es doch dann haarscharf zu, was natürlich wieder zu einer Verletzung und einem KH-Aufenthalt führte. Ich finde, dass der Krimi irgendwie sehr authentisch wirkt und der Autor glücklicherweise nicht so übertreibt und überzieht wie manch andere Autoren.

Das Cover gefällt mir wie immer sehr gut, auch sonst fand ich alles rundum passend, so dass ich eine 1 dafür geben kann. Vor allem gefallen mir die geografischen Karten im Softcoverumschlag, so dass ich mich auch bezüglicher Erdkundeschwächen weiterbilden kann.

Je länger ich die Serie lese, desto mehr wächst mein Wunsch in Portugal Urlaub zu machen. Die Menschen werden dort so liebevoll beschrieben und auch die Landschaft, dass ich gerne unverzüglich dahin reisen wollte. Auch die Beziehung Spanien – Portugal fand ich sehr interessant beschrieben und könnte mir das auch gut vorstellen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

400 Seiten können so wenig sein, wenn sie von Holger Karsten Schmidt unter seinem Pseudonym Gil Ribero geschrieben wurden. Auch hier war alles liebevoll beschrieben und irgendwie authentisch. Mit einer Priese Humor, die laute Lacher verursacht. Es fällt mir jetzt schon schwer, auf die Fortsetzung warten zu müssen. Könnte ich 20 Sterne vergeben, würde ich das ohne Zögern tun. Und sollte ich das Hörbuch bekommen, werde ich es mit dem gleichen Genuss hören, wie ich das Buch gelesen habe.

Bewertung vom 24.04.2019
Der Brotbackkurs
Schell, Valesa

Der Brotbackkurs


ausgezeichnet

Das allerbeste Brotbackbuch, das wir bisher hatten.

Fee zum Buchinhalt:
Es wird mit sehr wenig Hefe gearbeitet und mit langer Teigführung. Das ist vor allem für Menschen gut, die Hefe nicht so gut vertragen. Dazu gibt es viele Erklärungen für Zubehör, Mehle usw. Sehr schön bebildert und tolle Rezepte und auch tolle Erklärungen wie das geht. Bei weiteren Fragen kann man auf die Homepage von Valesca Schell gucken, da wird auch noch einiges erklärt.

Fee`s Meinung:
Also erst dachte ich ja, dass mich das Buch total überfordert, vor allem wegen der langen Teigführung. Es kann schon tagelang dauern, bis so was vorbereitet ist. Foccacia zum Beispiel 3 Tage, die Dinkel-Quark-Kruste 2 Tage. Dazu kann man Sauerteig ansetzen und z. B. Lievito Madre. Aber es ist nicht wirklich zeitaufwändig. Es machte nur den Eindruck, so auf den ersten Blick. Da mein Mann gelernter Bäcker ist aber schon längere Zeit aus dem Beruf draußen, hab ich mich dann doch getraut. Er war sofort begeistert von diesem Backbuch. Wir haben erst mal Foccacia gemacht und die Dinkel-Quark-Kruste. Das Foccacia könnte man auch gut für Pizzaboden benutzen haben wir festgestellt, das war so lecker. Aber die Krönung war die Dinkel-Quark-Kruste! Wir haben noch nie sooooooooooooo leckeres Brot selber gebacken (und dabei haben wir schon viele Rezepte ausprobiert und vieles war wirklich sehr lecker) und mit dem Brot, da möchte man NIEMALS wieder Brot vom Bäcker kaufen! Vor allem, ich hab das viel besser vertragen, wie sonst, wenn wir die normale Menge Hefe nutzen. Es ist auch so aromatisch und total lecker und wirklich gut bekömmlich.

Der Ulmer Verlag hat immer so supertolle Backbücher und alles ist umsetzbar, einfach nur genial. Hier ist es auch toll, dass die Zutaten einfach zu beschaffen sind und auch normalerweise auch bezahlbar sind. Natürlich gibt es auch ein Rezepte-Kapitel mit Mehlsorten, die ich noch nicht kannte. Es wird sehr gut erklärt und ist toll bebildert, mit richtigen (!!!) Bildern (es gibt ja so Back- und Kochbücher und Zeitschriften wo ich dann denke, das ist nicht echt) und das Ergebnis sieht auch meist so aus, wie auf dem Bild.

Jedenfalls bin ich total begeistert und auch mein Mann. Dieser Brotbackkurs findet auch einen festen Platz in unserem Backregal und ist auf jeden Fall ein Behalti. Wir werden alles in diesem Buch ausprobieren und freuen uns schon darauf.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Das ist das allerbeste Brotbackbuch, das wir je gehabt haben. Brot schmeckt so was von lecker und sieht so toll aus, obwohl man wenig Aufwand und Ausgaben hat. Es ist auf jeden Fall ein Behalti. Das tolle ist, es kann JEDER, der ein bisschen Backkenntnisse hat, denn es wird alles sehr gut erklärt. Wenn ich könnte, würde ich dem Buch 20 Sterne geben.

Bewertung vom 23.04.2019
Nordfinsternis
Oertel, Ricarda

Nordfinsternis


ausgezeichnet

Für Victoria Holt Fans

Buchinhalt:
Seit sie ihr Kind bekam, hat Miriam plötzlich Panikattacken. Dann stirbt ihre Tante und sie muss den Nachlass auflösen. Da kommen bruchstückartig Erinnerungen und sie merkt, dass etwas nicht so ist, wie sie immer gedacht hat.

Fee`s Meinung:
Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Der Rückentext ist eigentlich auch gut, nur man begreift erst wenn man es gelesen hat, dass es eine Geschichte ist, wie von Victoria Holt. Zudem verwirrt das Wort Küstenkrimi. Es ist schon eine Geschichte die an der Küste spielt. Also für mich ist eh ganz Schleswig-Holstein an der Küste. Aber es ist irgendwie nicht wirklich ein Krimi, finde ich. Den Titel Nordfinsternis fand ich auch irreführend, denn da dachte ich erst mal an Skandinavien. Aber wenn man es so sieht, spielt es im Norden Deutschlands und es muss erst ans Licht kommen, dann passt es wieder.

Die Geschichte/Schreibstil:
Es gab dann auch Rückblenden und auch in Kursivschrift aktuelle Kommentare zu Miriams Tun. Man weiß nur nicht als Leser, wer das jetzt „gedacht“ hat.
Ich hab mich echt schwer getan, in die Geschichte reinzufinden, weil ich was anderes erwartet hab. Sonst sind die Geschehnisse nicht schlecht geschrieben, aber ich hab mich halt immer gefragt, was hat das ganze mit einem Krimi zu tun? Eigentlich ist es spannend, aber nur, wenn man weiß, auf was man sich einlässt.

Lokalkolorit:
Es spielt zwar in Schleswig-Holstein, aber es hätte überall stattfinden können, fand ich jetzt so. Einige Orte werden genannt, ein Mal war Miriam auch in Kiel. Aber es hatte irgendwie keinen Wiedererkennungseffekt oder so.

Charaktere:
Also mein Lieblingscharakter war die Nachbarin der verstorbenen Tante. Frau Blotenberg. Vor allem ihr Dialekt, so Norddeutsch mit Ruhrpottslang hat mir sehr gut gefallen. Auch so fand ich sie total nett und sympathisch. Sie war nicht neugierig, hat viel mitbekommen, war aber keine Tratschtante. Das machte sie so liebenswert.

Auch der Vater von Miriam, eingebettet in die Geschichte von Astrid Lindgren und dem roten Vogel und so, das gefiel mir sehr gut. Der Charakter war gut vorstellbar.

Miriam, ihr Mann und ihre Mutter mochte ich nicht so sehr. Auch wurde ich mit Miriam nicht so warm, obwohl sie doch der Hauptcharakter war.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Wer Victoria Holts Geschichten mag und sich aus dem Grund auf das Buch einlässt, der wird viel Spaß an der Geschichte haben. Aber wer „den üblichen“ Küstenkrimi von Emons lesen möchte, tut sich etwas schwer damit, weil halt die Bezeichnung – meiner Meinung nach – völlig irreführend ist. Da ich aber Geschichten von Victoria Holt sehr mag, gebe ich Nordfinsternis 5 Sterne, denn es war ja spannend und ich hatte es sehr schnell ausgelesen.

Bewertung vom 20.04.2019
Golden Cage. Trau ihm nicht. Trau niemandem.
Läckberg, Camilla

Golden Cage. Trau ihm nicht. Trau niemandem.


ausgezeichnet

Von allem zuviel, außer Lokalkolorit und Krimi (gekürzte Rezi)

Was passiert im Buch?
Fayne kommt nach Stockholm und verliebt sich in Jack. Einige Jahre sind sie verheiratet, bis er sie Knall auf Fall verlässt. Sie hat ihm geholfen, die Firma aufzubauen, bis er ein vermögender Unternehmer wurde. Er lässt sich scheiden, sie bekommt nichts! Daher rächt sich Fayne, die ja schon eine schreckliche Vorgeschichte erleiden musste, die man so „bröckchenweise“ erfährt.

Fee`s Meinung:
Cover:
Das Cover von Vorne, finde ich passend, zwar nicht so schön, aber es passt. Was mir hinten auffiel ist, ist, dass ich quasi fast bis zum Schluss lesen musste, bis die letzten drei Sätze vom Rückentext eintrafen, das fand ich nicht so toll. Der Klappentext hat in mir ganz andere Erwartungen für das Buch erweckt und die wurden eindeutig nicht erfüllt.

Erotik:
Es gab sehr viele Sexszenen, die nicht wirklich toll waren und die man auch nicht alle benötigt hätte, und die Frauen hatten nicht immer Spaß daran. Ich fand, irgendwie war das zu viel, aber das war ja nicht das Einzige, was zu viel war.

Drama:
Für mich war das Buch ein einziges Drama. Fayne erlebt sehr viele schreckliche Momente. Die Kindheitserlebnisse wurden immer wieder eingeblendet. Wie das Buch ausgehen würde, hätte ich mir nicht wirklich vorstellen können. Es passierte sehr viel überraschendes und auch trauriges.

Roman:
Irgendwie hatte ich einen Krimi erwartet, schließlich hatte ich schon viele Bücher von dieser Autorin gelesen und ich habe das Buch ja auch in der Krimirubrik gewonnen bzw. durch Punkte einzulösen bekommen. Aber es war ein sehr dramatischer Roman, bei dem sehr viel Trauriges vorkam.

Charaktere:
Ich wurde mit niemandem so richtig warm. Auch Faye war nicht meine Lieblingsfigur, die Hauptfigur, die Rache übt, wo sie nur auch kann. Wenn sie mir vorher sympathisch gewesen wäre, dann wäre es ok gewesen, aber durch die immer wiederkehrenden Einblicke in die Kindheit hatte ich – nicht nur vom Vornamen her – zwei verschiedene Personen. Man konnte sich mit niemand identifizieren und ich mochte irgendwie niemand. Die Charaktere blieben mir alle fremd.

Mord:
Es geschah ein Mord in diesem Buch. Über den einfach so hinweggegangen wird und der nicht weiter erwähnt wurde. Das war das Sahnetüpfelchen aufs I bei dieser leider sehr konstruierten Geschichte.

Lokalkolorit:
Irgendwie standen da Straßen, Namen, Restaurants, Bars, aber ehrlich, es hätte auch in London, Paris, Oslo, Berlin, New York spielen können. Für schwedisches Flair war es eindeutig zu wenig.

Schluss:
Das Ende des Buches war – für mich wenigstens – etwas unerwartet. Auch wenn ich es nicht als Happy End feiern möchte. Es war mir zu sehr konstruiert. Ich hätte dazu noch ein paar Fragen, aber ich möchte nicht spoilern.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Wer konstruierte Dramen mit Charakteren die einem fremd bleiben mag und eine Geschichte die Anfang bis Ende Rache als Ziel hat mag, der ist bei diesem Buch gut aufgehoben. Für mich war das zu viel. Zuviel Drama, zuviel Rache, zuviel Sexszenen und irgendwie war nicht wirklich jemand so richtig glücklich im Buch. Selbst das konstruierte Happy End wirkt künstlich. Ich finde das so richtig schade und von 4 bis 1 Stern kann ich mir hier alles vorstellen.

Bewertung vom 16.04.2019
Kuckuckssohn
Dorra, Simone; Zellner, Ingrid

Kuckuckssohn


ausgezeichnet

Ha det bra! Ein wundervolles Buch.

Fee zum Liebesroman:
Traugott Gebhard aus Schwäbisch Gmünd ist verstorben. Ein erfolgreicher Unternehmer mit zwei Söhnen, die beide verheiratet sind. Bei der Testamentseröffnung kommt heraus, dass er noch einen Sohn hat, aus Schweden. Göran. Die beiden anderen sind nicht sehr begeistert, statt halb und halb, soll das Erbe nur noch gedrittelt werden. Also ekeln sie ihn raus. Doch Vivian und Elisabeth haben sich schon mit Göran angefreundet.

Fee`s Meinung:
Erotik:
Manche LiRo Schreiberinnen mögen mich ja nicht besonders, weil ich oft schon geschrieben habe, dass ich nicht zu viele Sexszenen mag und es dafür Sternabzüge gegeben hat. Hier fand ich es sehr geschmackvoll, dezent eingesetzt und auch so, dass man durch den Vergleich die Unterschiede sehr gut bemerkt hat. Ich fand das wirklich klasse gelöst. Nur mal so, weil mich manche Autorinnen für prüde halten.

Cover:
Ehrlich gesagt, das Cover gefällt mir leider gar nicht und passt auch nicht wirklich zum Buch. Die Frau ist auch zu jung. Das könnte höchstens Vivien sein, aber der Hauptcharakter ist Elisabeth. Warum müssen die Coverdamen immer jung und modelmässig sein? Mir hätte so ein schwedisches Bild, wie es Ingrid Zellner im Rahmen einer Leserunde gepostet hat, viel besser gefallen. Der Rückentext passt perfekt zum Buch.

Story:
Dieser Liebesroman war wirklich sehr spannend. Teilweise lag ich mit meinen Vorhersagen total daneben. Vor allem Markus hat dann gezeigt, dass er Julius in nichts nachsteht. diese schwedisch-schwäbischen Verwicklungen waren auch schön. Die Geschichte wirkte ganz natürlich. Die so hätte stattfinden können. Sie hatte ihren eigenen Reiz. Und hätten die Leserinnen die Geschichte geschrieben, wär sie für Marcus gaaaaaaaanz anders ausgegangen. Ich glaube, in der Hinsicht wären Ingrid Zellner und ich ein ganz rabiates Team. Könnte ich mir so vorstellen. Es ist schon besser, dass sie mit Simone Dorra schreibt.

Charaktere:
Die Charaktere konnte ich mir sehr gut vorstellen. Sie waren gut gezeichnet. Wobei sich Diana Voss doch noch als Überraschung herausgestellt hat. Elisabeth, Vivien und Göran waren jetzt meine Lieblingscharaktere. Wobei die Schweden fand ich alle toll. Sie waren so familiär-einladend, dass diese Episode eindeutig zu kurz gekommen ist. Ich wäre da gerne – mit meinem Kopfkino – noch ein Weilchen geblieben. Vermutlich würden 90 % aller Leserinnen da einziehen wollen. Marlies Hinderer und die Villa taten einem am Schluss irgendwie leid. So groß und so wenig „erfreuliches“ Leben darin.

Landschaft/Lokalkolorit:
Ja, die Landschaft war eindeutig so beschrieben, dass ich am liebsten sofort die Koffer gepackt hätte und dahin gereist wäre. Also als Urlaubsempfehlung ist dieses Buch wunderbar geeignet. Auch Stockholm wurde schön skizziert. Das gefiel mir sehr gut. Auch die Leute die schwäbisch bzw. englisch/schwedisch gesprochen haben, wobei ich das meiste (schwedische) auch so verstanden habe und die Übersetzung am Schluss jetzt nicht wirklich benötigt hätte. Trotzdem fand ich es gut, dass es diese Übersetzung gab.

2 Autorinnen:
Manchmal merkt man ganz genau, wer was geschrieben hat. Am Anfang war es für mich nicht ersichtlich obwohl mich der Anfang irgendwie an Römermaske erinnert hat. Ich finde, dieses Duo sollte noch viiiiiiiiiiel mehr Bücher schreiben, denn sie ergänzen sich wunderbar.

Sonstiges:
Ich freue mich total, dass ich das Buch im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen durfte.

Fees – Lesezeichenfees – Fazit:
Wer Liebesromane mag, die im schwäbischen und in Schweden spielen, die sehr spannend geschrieben sind, sollte unbedingt diesen LiRo lesen. Ich zumindest hab die 350 Seiten ratz fatz ausgelesen gehabt und kann dem Buch die vollen 10 Sterne geben.

Bewertung vom 12.04.2019
Solothurn trägt Schwarz
Gasser, Christof

Solothurn trägt Schwarz


ausgezeichnet

Danke, Milena. :-)

Fee erzählt von der Geschichte:
Dominik Dornach arbeitet bei der Solothurner Kantonspolizei. Die Freundin seiner Tochter Pia wird entführt und seine Tochter ist selbst mehrfach in Lebensgefahr. Dazu noch ein toter Journalist, eine undurchsichtige Ärztin (die Mutter von Pias Freundin) und eine Majorin von der österreichischen Polizei (Jana Cranach).

Fee zum Buch:
Erstmal muss ich unbedingt einer meiner Lieblingsautorinnen Milena Moser danken, weil sie Christoph Gasser bestärkt hat, dass er dranbleiben soll, Bücher zu schreiben. Erst war ich von Blutlauenen begeistert und nun von Solothurn trägt Schwarz.

Das Cover:
Mir gefällt das Cover zwar sehr gut, hat aber irgendwie – meiner Meinung - nach nicht viel mit dem Buch zu tun. Der Rückentext ist ok. Am Schluss kommt dann noch die Legende mit den Begriffserklärungen. Das fand ich toll, denn alles kannte ich auch noch nicht.

Der Schreibstil und die Geschichte:
Die ersten 50 Seiten fand gut und war gleich in der Geschichte drin. Am nächsten Abend habe ich etwa 180 Seiten gelesen, weil das Buch so spannend war, danach konnte ich nachts kaum schlafen und sobald ich weiterlesen konnte, hab ich den Rest gelesen. Es war schön, dass Pia und die Majorin auf den Markt gehen konnte, so war dann doch noch kurz ein wenig Ruhe in der Geschichte, bevor dann das letzte – aufregende – Highlight kam. Ich fand das Buch so wahnsinnig spannend, dass ich sehr begeistert bin und ganz sicher weitere Bücher des Autors lesen werde.

Lokalkolorit:
Dadurch, dass einige Schauplätze von wichtigen Szenen in der Stadt (Markt, Kaffee) und auch außerhalb stattfanden, kam dann noch ein wenig Lokalkolorit ins Buch. Aber soweit ich mich erinnern kann, gab es keinen, der Schweizerdeutsch sprach, was ich schade fand.

Charaktere:
Die Charaktere sind auch sehr gut beschrieben, so dass ich mir alle vorstellen konnte. Meine Lieblingscharaktere waren Jana und Pia. Ich konnte mir alles gut vorstellen und mich gut in sie hineinversetzen. Da hoffe ich doch, dass es noch ein Wiedersehen mit den beiden gibt. Vielleicht kann ja dann doch noch ein „besseres“ Ende, als dieses „leider total reale“ Ende herauskommen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ich bin total begeistert von dem Buch. Es war so megaspannend, mit tollen Charakteren und durchaus nachvollziehbaren Geschehen. Tatsächlich fand ich diese Geschichte noch besser als Blutlauenen, obwohl mir das Buch schon sehr gut gefiel. Ja, was soll ich sagen? 5 Sterne sind um einiges zu wenig für dieses Buch und ich halt schon Ausschau nach weiteren Büchern des Autors.