Barbara Leciejewski
Broschiertes Buch
Fritz und Emma
Roman Der Bestseller. Die schönste Liebesgeschichte des Jahres
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Die Geschichte einer ungelebten Liebe - herzzerreißend und tröstlich zugleich1947: Emma ist überglücklich, dass ihr geliebter Fritz doch noch aus dem Krieg in ihr Heimatdorf zurückgekehrt ist. Schon lange sind sie ein Paar, nun fiebert Emma der Heirat entgegen. Doch der Krieg hat einen Schatten auf Fritz' Seele gelegt, gegen den nicht einmal Emma mit all ihrer Liebe ankommt. Und dann, in der Nacht, die eigentlich die glücklichste ihres Lebens sein sollte, geschieht etwas Schreckliches, das alles verändert.2018: Marie ist mit ihrem Mann neu nach Oberkirchbach gezogen und lernt nach und n...
Die Geschichte einer ungelebten Liebe - herzzerreißend und tröstlich zugleich
1947: Emma ist überglücklich, dass ihr geliebter Fritz doch noch aus dem Krieg in ihr Heimatdorf zurückgekehrt ist. Schon lange sind sie ein Paar, nun fiebert Emma der Heirat entgegen. Doch der Krieg hat einen Schatten auf Fritz' Seele gelegt, gegen den nicht einmal Emma mit all ihrer Liebe ankommt. Und dann, in der Nacht, die eigentlich die glücklichste ihres Lebens sein sollte, geschieht etwas Schreckliches, das alles verändert.
2018: Marie ist mit ihrem Mann neu nach Oberkirchbach gezogen und lernt nach und nach die Einwohner des Dörfchens kennen. Auch den 92-jährigen griesgrämigen Fritz Draudt und die ebenso alte Emma Jung, die am entgegengesetzten Ende des Dorfes lebt. Marie erfährt, dass die beiden seit fast siebzig Jahren nicht miteinander gesprochen haben. Dabei wollten sie einst heiraten. Marie nimmt sich vor, Fritz und Emma wieder miteinander zu versöhnen, bevor es zu spät ist ...
1947: Emma ist überglücklich, dass ihr geliebter Fritz doch noch aus dem Krieg in ihr Heimatdorf zurückgekehrt ist. Schon lange sind sie ein Paar, nun fiebert Emma der Heirat entgegen. Doch der Krieg hat einen Schatten auf Fritz' Seele gelegt, gegen den nicht einmal Emma mit all ihrer Liebe ankommt. Und dann, in der Nacht, die eigentlich die glücklichste ihres Lebens sein sollte, geschieht etwas Schreckliches, das alles verändert.
2018: Marie ist mit ihrem Mann neu nach Oberkirchbach gezogen und lernt nach und nach die Einwohner des Dörfchens kennen. Auch den 92-jährigen griesgrämigen Fritz Draudt und die ebenso alte Emma Jung, die am entgegengesetzten Ende des Dorfes lebt. Marie erfährt, dass die beiden seit fast siebzig Jahren nicht miteinander gesprochen haben. Dabei wollten sie einst heiraten. Marie nimmt sich vor, Fritz und Emma wieder miteinander zu versöhnen, bevor es zu spät ist ...
Barbara Leciejewski wollte schon als Kind Schriftstellerin werden, strebte jedoch zunächst einen "richtigen" Beruf an und zog fürs Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft nach München. Nach verschiedenen Jobs am Theater und einer Magisterarbeit über Kriminalromane arbeitete Barbara Leciejewski als Synchroncutterin. Die Liebe zum Schreiben ließ sie allerdings nie los, inzwischen hat sie sieben Romane veröffentlicht und ist glücklich in ihrem Traumberuf.
Produktdetails
- Verlag: Ullstein Extra
- 6. Aufl.
- Seitenzahl: 400
- Erscheinungstermin: 15. März 2021
- Deutsch
- Abmessung: 205mm x 135mm x 38mm
- Gewicht: 476g
- ISBN-13: 9783864931482
- ISBN-10: 3864931487
- Artikelnr.: 60578032
Herstellerkennzeichnung
Ullstein Paperback
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
Info@Ullstein-Buchverlage.de
»Die Liebesgeschichte, die BarbaraLeciejewski auf zwei Zeitebenen erzählt, ist eine sommerlichleichte Lektüre fürs Herz. (...) Man fiebert man mit den liebevoll entworfenen und anschaulich charakterisierten Protagonisten mit, bis sie ihr HappyEnd bekommen.« Carolin Federl Passauer Neue Presse 20210825
»Nur Liebe vermag überhaupt jemand am Leben zu erhalten.« (Oscar Wilde)
2018. Jakob Eichendorf wechselt mit seiner Ehefrau Marie als Dorfpfarrer in das kleine Dorf Oberkirchbach in der Pfalz. Während Jakob sich sofort wie zuhause fühlt, ist es für Marie, die eher …
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»Nur Liebe vermag überhaupt jemand am Leben zu erhalten.« (Oscar Wilde)
2018. Jakob Eichendorf wechselt mit seiner Ehefrau Marie als Dorfpfarrer in das kleine Dorf Oberkirchbach in der Pfalz. Während Jakob sich sofort wie zuhause fühlt, ist es für Marie, die eher den Trubel einer Stadt liebt, eher gewöhnungsbedürftig. Die anstehende 750-Jahrfeier des Dorfes scheint für Marie daher ein willkommener Grund, nicht nur die Dorfbewohner besser kennenzulernen, sondern auch mehr Schwung in die recht träge Gemeinschaft zu bringen, die sich inzwischen sogar zwischen Alt und Jung in zwei Dorfhälften separiert hat. Dabei trifft Marie auf den 92-jährigen miesepetrigen Fritz Draudt und die gleichaltrige Emma Jung, die seit fast 70 Jahren kein Wort mehr miteinander gewechselt haben. Marie erfährt, dass die beiden sogar mal vorhatten zu heiraten und ist neugierig auf ihre Geschichte. Vor allem aber möchte sie versuchen, die beiden wieder miteinander zu versöhnen. Ob das wohl klappt?
Barbara Leciejewski hat mit „Fritz und Emma“ einen wunderbar gefühlvollen Roman vorgelegt, der das romantische Leserherz höher schlagen, aber auch auf einer Achterbahn der Gefühle reiten lässt. Der flüssige, bildhafte und einfühlsame Erzählstil keine Wünsche offen und präsentiert dem Leser über zwei unterschiedliche Zeitebenen eine Geschichte, die auf der einen Seite wie ein Märchen klingt, auf der anderen aber wohl wie aus dem Leben gegriffen ist. Wechselnde Perspektiven, die den Leser mal in der Gegenwart neben Marie verweilen lassen, um sie bei ihrem Neustart in Oberkirchbach zu erleben, mal in die Vergangenheit des Jahres 1947 führen, um bei der Fritz‘ Rückkehr aus dem Krieg sowie Emmas großen Erwartungen dabei zu sein, machen diese Geschichte durchgängig nicht nur zu einem großen Lesevergnügen, sondern schicken den Leser gleichzeitig durch das gesamte Gefühlsbarometer. Gerade die bittersüße Liebesgeschichte von Fritz und Emma, die von vielen Schicksalsschlägen geprägt ist und die beiden über Jahre die Einsamkeit wählen lassen, lässt einen oftmals schlucken und erkennen, dass es damals wohl vielen Paaren so ergangen sein muss. Dabei lässt die Autorin während ihrer Erzählung durchgängig gekonnt Hoffnungsschimmer durchblitzen, die ab und an auch sehr humorig daherkommen und an denen auch die einnehmende Dorfgemeinschaft einen Anteil hat. Auch die Gegenwartsgeschichte um Marie und Jakob ist abwechslungsreich und gibt der Handlung von Fritz und Emma genau den richtigen empathischen Rahmen, den dieser Teil des Romans benötigt.
Die Charaktere sind ausgesucht liebevoll und lebendig in Szene gesetzt, besitzen sie doch glaubhafte menschliche Eigenschaften, die sie dem Leser sofort ans Herz wachsen lassen und ihm das Mitfiebern leicht machen. Leciejewski hat eine authentische bunte Dorfgemeinschaft erschaffen, in denen einige Protagonisten die Hauptrollen übernehmen. Marie ist eine freundliche und recht resolute Frau mit dem Herz auf der Zunge. Sie hält nicht mit ihrer Meinung hinterm Berg und packt die Dinge an. Ehemann Jakob ist feinfühlig, liebenswert und hilfsbereit, eben genau so, wie man sich einen Mann in seiner Position für sich selbst wünscht. Fritz ist ein grummeliger, sturer und bärbeißiger alter Mann, der in seinem Leben durch allerlei Höhen und Tiefen musste. Sturheit ist auch Emmas zweiter Vorname, die sich sogar ihren Geburtstag mit Fritz teilt, weshalb die beiden sich in ihrer Art nicht sehr unterscheiden, denn sie gehören einer aussterbenden Generation an, die zu viel erlebt hat.
„Fritz und Emma“ ist ein wunderschöner Roman über Neuanfang, alte Gefühle, Schicksalsschläge, Verlust, Enttäuschung und vor allem über die Liebe. Die Geschichte ist wie eine wärmende Decke, in die man sich einkuscheln kann. Warmherzig, zauberhaft, bittersüß und ein wenig märchenhaft, gerade das ist eine Kombination, der man nicht widerstehen kann. Absolute Leseempfehlung für ein echtes Highlight! Besser geht es nicht – Chapeau!
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In dem Buch geht es, wie der Titel schon verrät, um Fritz und Emma,die beide am selben Tag, im Jahr 1927, zur Welt kommen,sich später verlieben und dann doch auseinander gehen, trotz geplanter Hochzeit. Danach reden sie nie wieder ein Wort miteinander, obwohl sie im selben Dorf wohnen. …
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In dem Buch geht es, wie der Titel schon verrät, um Fritz und Emma,die beide am selben Tag, im Jahr 1927, zur Welt kommen,sich später verlieben und dann doch auseinander gehen, trotz geplanter Hochzeit. Danach reden sie nie wieder ein Wort miteinander, obwohl sie im selben Dorf wohnen.
2019 kommt ein neuer Pfarrer in das Dorf, seine Frau Marie erfährt von den Beiden und beginnt die Geschichte aufzuarbeiten.
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und fasziniert. Ich liebe Geschichten die auf 2 Zeitebenen spielen und das war hier der Fall. Die Schreibweise ist flüssig und überhaupt nicht langweilig, ganz im Gegenteil. Ich habe die Charaktere geliebt, alles war so schön bildlich beschrieben und man wäre selbst gerne in dem Dorf, manchmal auch einfach um Fritz oder auch Emma zu schütteln, sich entlich aufzurappeln, um zum jeweils anderen zu gehen. An manchen Stellen musste ich mir eine Träne verdrücken, so Herz zerreißend war es. Ich kann dieses Buch, mit dem besten Gewissen, nur jedem empfehlen und bin traurig das es schon vorbei ist und ich das Dorf, seine Bewohner und vor allem Fritz und Emma ziehen lassen muss.
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Die Geschichte besteht aus zwei parallel laufenden Erzählungen. Einmal geht es um Emma und Fritz, zum anderen um Marie und Jakob. Schauplatz ist das kleine Dorf Oberkirchbach. Marie und Jakob sind neu im Dorf, er ist der neue Pfarrer. Während Jakob im Dorf schnell heimisch wird und in …
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Die Geschichte besteht aus zwei parallel laufenden Erzählungen. Einmal geht es um Emma und Fritz, zum anderen um Marie und Jakob. Schauplatz ist das kleine Dorf Oberkirchbach. Marie und Jakob sind neu im Dorf, er ist der neue Pfarrer. Während Jakob im Dorf schnell heimisch wird und in seinem Beruf aufgeht, tut sich Marie als Stadtkind schwer, im Dorf heimisch zu werden. Sie findet weder eine Arbeit noch Anschluss an die Dorfbewohner. Die Wende bringt für sie die 750-Jahr-Feier, die sie federführend organisiert. In der Vorbereitungszeit lernt sie viele Dorfbewohner mit all ihren Ecken und Kanten kennen und lieben und ist nach dem Fest "eine von ihnen". Das wage ich allerdings zu bezweifeln! Selbst aufgewachsen in einem kleinen Dorf, in das mein Vater im zarten Alter von einem Jahr, mit seinen Eltern gezogen ist, war meine Generation zwar durchaus akzeptiert, aber noch lange nicht zugehörig. Ob das als Pfarrersfrau wohl schneller geht? Die Geschichte von Marie und Jakob finde ich insgesamt ziemlich seicht und ein bisschen "an den Haaren herbei gezogen".
Bei Emma und Fritz verhält es sich anders. Am gleichen Tag geboren, zusammen aufgewachsen und kurz vor der Hochzeit, haben die Ereignisse und Auswirkungen des Krieges die beiden getrennt. Über die Geschichte hätte ich gerne mehr erfahren. Schade, dass sie erst mit 90 Jahren zur Versöhnung bereit waren. So viele vergeudete Jahre, in denen sie mit unpassenden Partnern unglücklich gelebt haben. Von ihrem Leben ohne einander hätte ich gerne mehr erfahren. Schön und traurig zugleich, dass sie erst am Lebensende wieder zusammen gefunden haben.
Das Buch ist gut geschrieben, liest sich leicht, ist teilweise sehr spannend, so dass man es nicht zur Seite legen möchte und nimmt einen mit nach Oberkirchbach.
Eine schöne Lektüre für einen verregneten Sonntag, nicht mehr und nicht weniger!
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Der Roman Fritz und Emma hat mich gleich angesprochen. Ich lese sehr gerne historische Romane. Bei diesem Buch hat man gleich einen historischen Roman und eine aktuelle Geschichte in einem Buch. Es wechselt sich immer ein Kapitel über Fritz und Emma beginnend im Jahr 1947 mit einem Kapitel …
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Der Roman Fritz und Emma hat mich gleich angesprochen. Ich lese sehr gerne historische Romane. Bei diesem Buch hat man gleich einen historischen Roman und eine aktuelle Geschichte in einem Buch. Es wechselt sich immer ein Kapitel über Fritz und Emma beginnend im Jahr 1947 mit einem Kapitel über das Pfarrerehepaar, das 2019 in den Ort zieht, in dem Fritz und Emma leben, ab. Bis zum Schluss beide Geschichten gemeinsam enden.
Normalerweise bin ich nicht so begeistert, wenn die Kapitel so sehr hin- und herspringen. Hier bei dem Buch passt es aber wirklich perfekt. Marie kommt aus der Großstadt in das verschlafene Dorf Oberkirchbach. Hier gibt es gerade mal einen Bäcker und eine Gaststätte, die aber eher dahinvegetiert. Also wirklich nicht viel los. Ziemlich schwierig sich hier einzugewöhnen. Sie versucht nach und nach, die Einwohner kennenzulernen und stösst dabei auch auf Fritz und Emma, die kein Wort miteinander reden, obwohl sie mit ihren 92 Jahren doch schon eine Ewigkeit gemeinsam hier am Ort leben.
Barbara Leciejewski schafft es perfekt diesen Ort und die Einwohner zu beschreiben. Am Ende hat man das Gefühl, man kennt die Bewohner von Oberkirchbach besser als seine eigenen Nachbarn. Und die Geschichte ist wirklich wunderschön. Gleich mehrere Liebesgeschichten, aber auch immer wieder viele grosse Hindernisse und Schwierigkeiten, die der Liebe im Weg standen.
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Marie ist mit ihrem Mann Jakob in das kleine Dorf Oberkirchbach in der Pfalz gezogen. Jakob hat dort seine Stelle als Pfarrer angetreten. Aber den Gottesdienst besuchen nur wenige. Marie ist nicht gläubig, liebt aber ihren Mann und bewundert ihn für seine stets einfühlsame Art. Marie …
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Marie ist mit ihrem Mann Jakob in das kleine Dorf Oberkirchbach in der Pfalz gezogen. Jakob hat dort seine Stelle als Pfarrer angetreten. Aber den Gottesdienst besuchen nur wenige. Marie ist nicht gläubig, liebt aber ihren Mann und bewundert ihn für seine stets einfühlsame Art. Marie fühlt sich nicht wohl in dem Ort, es nichts los, für alle Besorgungen braucht man das Auto, das Dorf wirkt verlassen und trist. Sie möchte am liebsten wieder in die Stadt zurück.
In Oberkirchbach gibt ein Neubaugebiet oberhalb des Ortskerns, aber kein Miteinander, es gibt zwei Gruppen, die nicht zueinander finden, die alten und die neuen Bewohner Oberkirchbachs.
Obwohl sich Marie in der trostlosen Ortschaft nicht heimisch fühlt, beginnen die Bewohner ihre nette und direkte Art zu mögen. Marie möchte etwas ändern im Ort und ihre Energie ist ansteckend.
Emma und Fritz sind beide 92 Jahre alt und haben am gleichen Tag Geburtstag. Aber sie haben seit Jahrzehnten nicht miteinander gesprochen und Fritz wirkt sehr verbittert auf Marie. Ihre Neugier ist geweckt und sie möchte erfahren, warum die beiden sich stets aus dem Weg gehen.
"Sie am einen Ende des Dorfes, er am anderen Ende und dazwischen eine ganze Welt."
Die Geschichte wird abwechselnd in der Vergangenheit und der Gegenwart erzählt.
1947. Kurz nach Ende des Krieges kommt Fritz heim. Emma ist überglücklich und die beiden wollen heiraten. Aber die belastenden Erlebnisse des Krieges stehen zwischen ihnen.
70 Jahre später plant der Bürgermeister zusammen mit dem Pfarrer und seiner Frau ein großes Fest zum 750. Bestehen von Oberkirchbach.
Der Roman ist mitreißend geschrieben und die Charaktere sind sympathisch. Der Pfälzer Dialekt und die Eigenheiten der alten Dorfbewohner wurden unterhaltsam in die Handlung eingebettet.
Oberkirchbach erinnert an viele kleine Orte, die immer trostloser werden, weil es die junge Bevölkerung aus beruflichen Gründen in die Städte zieht und die alten Bewohner haben zum Teil ihren geliebten Wohnort aufgegeben, da sich doch nichts mehr ändert.
Marie versucht daran etwas zu ändern und verliert am Ende doch ihr Herz an das kleine Dorf mit seinen überaus liebenswerten "Charakterköpfen".
Fazit:
Berührende Liebesgeschichte und eine Hommage an alte Dörfer fernab der Großstädte.
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Bereits die Leseprobe hatte mein Interesse geweckt, das Buch hingegen hat meine Erwartungen übertroffen. Ein gutes Buch ist für mich nur dann richtig gut, wenn ich komplett in die Geschichte versinken kann und es nach dem Ende in mir nachhallt. Die Liebesgeschichte von Emma und Fritz ist …
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Bereits die Leseprobe hatte mein Interesse geweckt, das Buch hingegen hat meine Erwartungen übertroffen. Ein gutes Buch ist für mich nur dann richtig gut, wenn ich komplett in die Geschichte versinken kann und es nach dem Ende in mir nachhallt. Die Liebesgeschichte von Emma und Fritz ist so ein Buch. Zwei Handlungsstränge aus Vergangenheit und Gegenwart sind miteinander verknüpft und so gestaltet, dass die Vergangenheit irgendwann die Gegenwart erreicht. Die Protagonisten haben Tiefgang und sind so toll beschrieben, dass ich mir sie leibhaftig vorstellen kann. Eine Liebe, die siebzig Jahre überstehen kann, gibt Hoffnung. Fritz und Emma, die siebzig Jahre nicht miteinander geredet haben, sind mir ans Herz gewachsen, ebenso aber Marie und Jakob, welche als neuer Pfarrer und seine Ehefrau, dass Herz einer ganzen Gemeinde erobern. Marie erreicht mit ihrer offenen und herzlichen Art die Herzen einer Gemeinde und schafft es, eingefahrene Verhaltensmuster zu ändern und aus einzelnen Menschen ein "Wir" zu machen. Die schreckliche Zeit während und nach dem zweiten Weltkrieg ist genauso ein Thema, wie ein kleines Dorf in der Pfalz, welches aus Einheimischen und Zugezogenen besteht. Das Ende der Geschichte wärmt und gibt einem Glauben an die große Liebe zurück.
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Liebenswerter Ort, liebenswerte Menschen – jetzt schon ein Buchhighlight 2021!
Fritz und Emma kennen sich schon seit der Kindheit, leben in dem kleinen beschaulichen Dort namens Oberkirchbach und sind am selben Tag zur Welt gekommen. Schon immer waren sie zusammen und später als …
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Liebenswerter Ort, liebenswerte Menschen – jetzt schon ein Buchhighlight 2021!
Fritz und Emma kennen sich schon seit der Kindheit, leben in dem kleinen beschaulichen Dort namens Oberkirchbach und sind am selben Tag zur Welt gekommen. Schon immer waren sie zusammen und später als Jugendliche dann auch als ein festes Paar. Die beiden waren unzertrennlich, bis Fritz in den zweiten Weltkrieg geschickt wurde. Als er körperlich wohlauf zurück aus dem Krieg ist, merkt Emma schnell, dass der Krieg bei Fritz innere Narben hinterlassen hat. Eines Tages passiert zwischen den beiden etwas so Schreckliches, dass die Beiden auseinanderriss und sich etwas für immer veränderte…
Heute im Jahre 2019 zieht ein neues Paar ins Dorf. Der neue Pfarrer Jakob und seine Frau Marie. Beide bringen frischen Wind ins älter gewordene Oberkirchbach. Der neue Pfarrer wird schnell von den Bewohnern liebgewonnen und auch Marie bringt mit ihren Ideen für eine Jubiläumsfeier des Dorfes ordentlich Schwung mit, auch wenn sich Marie in dem Dorf, in dem nicht viel passiert, fehl am Platz vorkommt. Nach und nach lernen die beiden die Oberkirchbacher kennen und besonders Marie interessiert sich sehr für die beiden alten Sturköpfe Fritz und Emma, die seit 70 Jahren scheinbar kein Wort mehr gewechselt haben. Marie geht der Sache auf den Grund und stellt sich die Frage, ob sie es gar schafft Fritz und Emma wieder zu versöhnen. Jedoch muss sie aber immer noch nebenbei als Hauptakteur die Jubiläumsfeier organisieren…
Unterteilt sind die Kapitel in der früheren Zeit ab dem Jahre 1947 und in der Gegenwart 2019. Die Gegenwart wird hauptsächlich aus der Sicht von Marie erzählt. Marie lernt so viele verschiedene Menschen in Oberkirchbach kennen, aber die Autorin weiß gekonnt, wie sie die einzelnen Personen in Gegenwart und Vergangenheit auch dem Lesenden perfekt bildlich greifbar machen kann. Selten habe ich eine so gelungene Personenbeschreibung und einen solch liebenswerten Ort nur durch Wort und Schrift förmlich sehen können.
Eine berührende und herzerwärmende Geschichte, die einen sofort mitreißt. Egal ob in der Vergangenheit oder Gegenwart, das Buch ist ein Pageturner und man fiebert förmlich mit. Die Geschichte lässt einen nicht so schnell los und zeigt einem einmal mehr, dass es zum Verzeihen nie zu spät ist!
Ich habe es geliebt Fritz und Emma zu begleiten und Marie bei ihrer Organisation der Feier, dem Kennenlernen der Bewohner und ihrer Recherche bezüglich Fritz und Emma beiseite zu stehen. Dieser Roman beinhaltet ganz viel Liebe, Erkenntnisse, interessante Gespräche und einen guten Schuss Humor. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der Liebesgeschichten mag und auch gerne mal über den Tellerrand einen etwas anderen, als den 0815 –Roman, lesen möchte. Es lohnt sich auf jeden Fall. Verdiente 5 Sterne und definitiv ein Buchhighlight des Jahres 2021!
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Der Roman „Fritz und Emma“ ist sehr gefühlvoll geschrieben und lässt den Leser in 2 Zeiten „leben“. Ein Wechsel zwischen der Geschichte rund um Fritz und Emma, sowie das Heute, wo das Pfarrerehepaar neu in der Gemeinde sind und dort ihr neues Zuhause erst einmal …
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Der Roman „Fritz und Emma“ ist sehr gefühlvoll geschrieben und lässt den Leser in 2 Zeiten „leben“. Ein Wechsel zwischen der Geschichte rund um Fritz und Emma, sowie das Heute, wo das Pfarrerehepaar neu in der Gemeinde sind und dort ihr neues Zuhause erst einmal erkunden müssen. Der einfühlsame, bildhafte und flüssige Schreibstil sorgt dafür, dass sich der Leser in die Geschichten auf den beiden Zeitebenen hineinversetzen kann.
Marie ist die Frau von Pfarrer Jakob und als er seine Gemeinde wechselt muss sie mit. Jakob fühlt sich in dem Dorf Oberkirchbach sofort wohl und heimisch, doch Marie hat damit anfangs so ihre Probleme. Sie ist den Trubel der Stadt gewohnt und kann sich nur schwer an das Dorfleben gewöhnen. Doch da die 750-Jahrfeier des Dorfes ansteht, wird sie von der Gemeinde einfach bei der Organisation mit eingebunden und so gelingt es ihr auch einen besseren Draht zu den Bewohnern zu finden und das Stadtleben nicht mehr ganz so sehr zu vermissen.
Doch genau durch diese Organisationsarbeit kommt ihr die Geschichte von Fritz und Emma zu Ohren. Am selben Tag geboren und eigentlich nicht zu trennen, kam mit dem Krieg alles Anders als sich die Beiden erhofft haben und führte dazu, dass sie nun seit über 70 Jahren schon kein Wort mehr miteinander reden.
Marie ist eine Frau der Tat, trägt das Herz auf der Zunge und geht sehr freundlich mit ihren Mitmenschen um. Als sie von der Geschichte um die beiden Dorfältesten erfährt, will sie den Geschehnissen auf den Grund gehen und nichts unversucht lassen, um das Schweigen zwischen ihnen zu brechen. Doch kann eine außenstehende Person die Gefühle nachempfinden und nach über 70 Jahren für Annäherung sorgen.
Jakob ist gleich recht beliebt in der Gemeinde, denn er ist liebenswert, hilfsbereit und feinfühlig. Genau der richtige Pfarrer für eine Gemeinde mit so ereignisreicher Vergangenheit, wo die Bewohner manchmal auch etwas übergriffig/einnehmend sind.
Fritz ist durch seine Erfahrungen und Schicksalsschläge zu einem grummeligen, sturen alten Mann geworden. Er hat sich an die Einsamkeit gewöhnt und müsste viele Höhen und vorallem Tiefen durchleben.
Emma konnte man auch „Sturheit“ als zweiten Vornamen geben. Auch sie hat sich durch die Ereignisse des Krieges zu einer nicht allzu lebensfrohen alten Frau entwickelt, die mit der Gemeinde nicht viel zu tun haben mag.
Das ausgerechnet die Beiden die Dorfältesten sind und somit ausgezeichnet/geehrt werden sollen, lässt Marie keine andere Wahl als mit den Beiden in Kontakt zu treten und ihre Geschichte zu erfahren.
Ein wunderschöner Roman, der dem Leser mitten ins Herz trifft. Warmherzig, zauberhaft, aber auch bittersüß wird einem die Geschichte von Enttäuschung, Verlust, Schicksalsschlägen, alten Gefühlen, Hoffnung, einem Neuanfang und vor allem der Liebe geliefert.
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Marie ist die Frau von Pfarrer Jakob und als er seine Gemeinde wechselt ziehen beide nach Oberkirchbach. Marie hat es am Anfang nicht leicht mit dem Einleben in die neue Gesellschaft, obwohl die Dorfgemeinde sie empfängt. Aber sie kommt von der Stadt und demnach ist das Dorfleben kein einfacher …
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Marie ist die Frau von Pfarrer Jakob und als er seine Gemeinde wechselt ziehen beide nach Oberkirchbach. Marie hat es am Anfang nicht leicht mit dem Einleben in die neue Gesellschaft, obwohl die Dorfgemeinde sie empfängt. Aber sie kommt von der Stadt und demnach ist das Dorfleben kein einfacher Umstieg für sie. Als sie die 750-Jahrfeier des Dorfes organisieren möchte, trifft sie auf die Geschichte von Franz und Emma. Einst einig und unzertrennlich, hat der Krieg ihr ganzes Leben umgekrempelt und nun sprechen sie sich seit nunmehr siebzig Jahren nicht. Marie sieht es als ihre eigene Herausforderung die beiden Alten Menschen wieder zu vereinen und das Schweigen zwischen ihnen zu brechen. Doch die beiden sind stur und machen es der Pfarrersfrau nicht leicht...wir sie es dennoch schaffen, die alte Kluft zwischen ihnen zu brechen?
Ein warmherziger Roman über Freundschaft und Vergeben, Schicksalsschlägen und Hoffnung, Verlust und einen Neuanfang für den es nie zu spät ist.
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Das Cover mit dem Paar beim Picknick passt sich der Handlung gut an.
Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt.
Im malerischen Dorf Oberkirchbach kennen sich Fritz und Emma von Kindheit an und werden ein Liebespaar. Als Fritz …
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Das Cover mit dem Paar beim Picknick passt sich der Handlung gut an.
Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt.
Im malerischen Dorf Oberkirchbach kennen sich Fritz und Emma von Kindheit an und werden ein Liebespaar. Als Fritz in den 2. Weltkrieg eingezogen wird und danach völlig verstört zurückkehrt, entzweit sich das Paar.
2019 übernimmt Jakob Eichendorff die Pfarrerstelle in dem kleinen Dorf und versucht mit seiner Frau Marie alles, um die Dorfbewohner aus ihrer Lethargie herauszubekommen. Dabei lernen sie Emma und Fritz kennen. Und die Geschichte nimmt ihren Verlauf.
Die Liebesgeschichte von Fritz und Emma ist herzzerreißend und sehr bewegend. Viele schmerzvolle Schicksalschläge pflastern ihren Weg. Falsche Entscheidungen werden aus Angst getroffen und das Unaussprechliche des Krieges steht zwischen ihnen.
Die Gefühlswelt der beiden starken Charaktere ist sehr gut nachvollziehbar und der Leser wird in diese traurige Liebesbeziehung hineingezogen und nicht wieder losgelassen.
Fazit:
Anrührender Roman einer einzig wahren Liebe!
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