
Kerstin Lange
Broschiertes Buch
Die Sehnsucht, die bleibt
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Ein bewegtes Leben zwischen Wien und Lissabon: der neue gefühlvolle Roman von Kindle-#1-Bestsellerautorin Kerstin LangeWien 1953: Die zehnjährige Reni lebt in ärmlichen Verhältnissen. Als der Pfarrer sie für das Caritas-Programm vorschlägt, mit dem kranke und schwache Kinder zur Erholung geschickt werden, ändert sich für Reni alles. Bei einer wohlhabenden Familie in Portugal blüht sie auf. Zum ersten Mal hat sie genug zu essen und in ihrer Ziehschwester Marissa findet sie eine beste Freundin.Reni ist überglücklich, als sie langfristig in Portugal bleiben kann. Doch als sie sich, inz...
Ein bewegtes Leben zwischen Wien und Lissabon: der neue gefühlvolle Roman von Kindle-#1-Bestsellerautorin Kerstin Lange
Wien 1953: Die zehnjährige Reni lebt in ärmlichen Verhältnissen. Als der Pfarrer sie für das Caritas-Programm vorschlägt, mit dem kranke und schwache Kinder zur Erholung geschickt werden, ändert sich für Reni alles. Bei einer wohlhabenden Familie in Portugal blüht sie auf. Zum ersten Mal hat sie genug zu essen und in ihrer Ziehschwester Marissa findet sie eine beste Freundin.
Reni ist überglücklich, als sie langfristig in Portugal bleiben kann. Doch als sie sich, inzwischen eine junge Frau, in den Landarbeiter João verliebt, ist ihr Ziehvater gegen die Verbindung. Eigentlich will Reni um ihre Liebe kämpfen, doch ausgerechnet jetzt besteht ihre Mutter auf ihrer Anwesenheit in Wien. Kann sie jemals nach Portugal zu João zurückkehren?
Wien 1953: Die zehnjährige Reni lebt in ärmlichen Verhältnissen. Als der Pfarrer sie für das Caritas-Programm vorschlägt, mit dem kranke und schwache Kinder zur Erholung geschickt werden, ändert sich für Reni alles. Bei einer wohlhabenden Familie in Portugal blüht sie auf. Zum ersten Mal hat sie genug zu essen und in ihrer Ziehschwester Marissa findet sie eine beste Freundin.
Reni ist überglücklich, als sie langfristig in Portugal bleiben kann. Doch als sie sich, inzwischen eine junge Frau, in den Landarbeiter João verliebt, ist ihr Ziehvater gegen die Verbindung. Eigentlich will Reni um ihre Liebe kämpfen, doch ausgerechnet jetzt besteht ihre Mutter auf ihrer Anwesenheit in Wien. Kann sie jemals nach Portugal zu João zurückkehren?
Kerstin Lange, geboren 1966 im Bergischen Land, arbeitete viele Jahre als Bilanzbuchhalterin, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Neben mehreren Krimis hat sie zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Kerstin Lange lebt mit Mann und Hund in Düsseldorf. Nach 'Eine Ahnung von Glück' ist 'Die Sehnsucht, die bleibt' ihr zweiter Roman.
Produktdetails
- Portugiesische Schicksalsjahre
- Verlag: Amazon Publishing / Tinte & Feder
- Artikelnr. des Verlages: 2496715579
- Seitenzahl: 448
- Erscheinungstermin: 10. Dezember 2024
- Deutsch
- Abmessung: 186mm x 126mm x 31mm
- Gewicht: 434g
- ISBN-13: 9782496715576
- ISBN-10: 2496715579
- Artikelnr.: 71467409
Herstellerkennzeichnung
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Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt. – Laozi
1953 Wien. Die 10-jährige Reni lebt mit ihren älteren Brüdern und ihrer depressiven Mutter bei ihrer Großmutter in ärmlichsten Verhältnissen. Der Vater ist aus dem Krieg nie zurückgekehrt. …
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Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt. – Laozi
1953 Wien. Die 10-jährige Reni lebt mit ihren älteren Brüdern und ihrer depressiven Mutter bei ihrer Großmutter in ärmlichsten Verhältnissen. Der Vater ist aus dem Krieg nie zurückgekehrt. Als der örtliche Pfarrer in der Schule von einem Austauscherholungsprogramm der Caritas für besonders mangelernährte Kinder berichtet, träumt Reni insgeheim davon, ein Teil davon zu sein, um endlich mal genug zu essen zu haben. Ihr Wunsch geht in Erfüllung, schnell befindet sie sich auf einem Schiff Richtung Portugal, wo sie von der freundlichen Familie Figueira nebst deren Tochter Marissa aufgenommen und gepäppelt wird. Die Zeit vergeht wie im Flug, Reni möchte am liebsten gar nicht zurück, verliebt sich sogar heimlich in den Bauerssohn Joao, doch ihre Mutter macht ihr einen Strick durch die Rechnung, so dass Reni nach Wien zurück muss…
Kerstin Lange hat mit „Die Sehnsucht, die bleibt“ einen bewegenden historischen Roman vorgelegt, der dem Leser nicht nur die Entbehrungen der Menschen nach dem Krieg deutlich vor Augen führt, vor allem das Schicksal der Kinder steht hier im Vordergrund. Der flüssige, empathische und bildhafte Erzählstil stellt den Leser sofort an die Seite der 10-jährigen Reni, wo er sie drei Jahrzehnte begleitet und sowohl den Kontrast zwischen ihrer lieblosen Wiener Familie und ihrer warmherzigen portugiesischen Gastfamilie miterlebt als auch Renis Entwicklung in eine selbständige Frau, deren Gedanken- und Gefühlswelt wie ein offenes Buch vor ihm liegt. Reni ist schon in der Schule eine Außenseiterin, doch mit ihrer kindlich-offenen Art und dem Herz am richtigen Fleck trifft sie mitten in des Lesers Seele. Das Verhalten ihrer depressiven Mutter und der Egoismus ihrer Brüder sind unerträglich, einzig ihre Oma lässt ihr Liebe zuteilwerden. Reni lechzt regelrecht danach und findet diese in der Gastfamilie in Portugal. Als Leser kann man es ihr nicht verdenken, dass Reni am liebsten für immer dort bleiben möchte, aber der Tod der Oma bringt sie zurück nach Wien. Die Autorin schafft es mühelos, neben dem geschichtlichen Hintergrund beide Welten wunderbar in Szene zu setzen und dem Leser die gravierenden Unterschiede näher zu bringen, die Reni gefühlsmäßig in einen Zwiespalt bringen. Der Leser durchlebt eine Achterbahn der Gefühle, während die Seiten nur so durch seine Hände fliegen.
Die Charaktere sind glaubwürdig und lebensnah ausgestaltet, so dass der Leser sich ihnen verbunden fühlt und ihnen nicht von der Seite weicht. Reni ist liebenswert und wissbegierig, sie besitzt Mut und Stärke, dabei aber auch eine tiefe innere Verletzlichkeit. Marissa ist eine tolle „Stiefschwester“, die alles mit Reni teilt. Renis Mutter ist die personifizierte Selbstsüchtigkeit, ebenso ihre Brüder, einzig die Oma wirkt zwar herrisch, kümmert sich aber besonders liebevoll um Reni. Ebenso tragen weitere Protagonisten wie Senor Duarte oder Joao dazu bei, die Handlung lebendig zu halten.
„Die Sehnsucht, die bleibt“ erzählt nicht nur von den schlimmen Lebensumständen nach dem Krieg und dem Austauscherholungsprogramm für Kinder, sondern vor allem von Reni und ihrer Entwicklung, ihrer Suche nach Liebe, Glück und ihrem ganz eigenen Platz im Leben, wobei sie sich von Rückschlägen nicht aufhalten lässt. Wunderbar erzählt – absolute Leseempfehlung!!!
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Die Heimat liegt im kalten Wien aber das Herz bleibt in Portugal, da wo Geborgenheit und Liebe wohnen.
Es beginnt in der Nachkriegszeit um 1953. Die kleine Reni lebt in sehr armen Verhältnissen und erfährt nur von ihrer Oma, Liebe und den nötigen Halt zum Überleben.
Sie ist …
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Die Heimat liegt im kalten Wien aber das Herz bleibt in Portugal, da wo Geborgenheit und Liebe wohnen.
Es beginnt in der Nachkriegszeit um 1953. Die kleine Reni lebt in sehr armen Verhältnissen und erfährt nur von ihrer Oma, Liebe und den nötigen Halt zum Überleben.
Sie ist stets kränklich und viel zu dünn. Der Vater ist gestorben, die Mutter hat Depressionen und liegt nur im Bett und lässt sich umsorgen. Renis größere Brüder begegnen ihr recht gefühlskalt und egoistisch. Sie essen dem kleinen Mädchen immer alles weg und sind hässlich zu ihr.
Als Reni mit einem Kinderprogramm nach Portugal geschickt wird, blüht Reni endlich auf und erfährt von ihrer Pflegefamilie viel Wärme und Geborgenheit. Leider hält Renis Glück nicht lange und sie muss zurück in ihre Heimat.
Mich hat diese Geschichte sehr bewegt. Ich wusste nicht, dass es so ein Caritas Programm in der Nachkriegszeit gab. Mich hat die Tatsache überrascht, dass viele Kinder für immer dort geblieben sind, weil sie von ihren Pflegeeltern adoptiert wurden. Für Reni wäre das auch gut gewesen aber soweit sollte es nicht gekommen, weil Reni dieses Glück nicht gegönnt wurde.
Dennoch, die Zeit in Portugal war sehr prägend für das kleine Mädchen und später die junge Frau. Renis Geschichte ist sehr glaubwürdig geschrieben und man könnte meinen, es hätte sich genauso zugetragen.
Das Buch liest sich leicht und ist gut strukturiert. Es wird in der 3. Person erzählt und die verwendete wörtlicher Rede macht es interessant und lebendig. Im zweiten Drittel, als es um das Leben von Robert und Reni geht, um ihre ganze Depression, fand ich die Geschichte ein bisschen zäh. Zum Ende hin, nimmt es wieder an Fahrt auf und es ist alles stimmig. Es gibt ein etwas anderes Happy End und so wird uns die Geschichte sicher in positiver Erinnerung bleiben.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Ich würde ihn ab 30 Jahren empfehlen. Die meisten Leserinnen und Leser werden dann vielleicht selber schon eine Familie haben und sich die Situation und aussichtslose Lage der Protagonistin, sicher besser vorstellen können.
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Die Autorin Kerstin Lange erzählt uns die Geschichte von Reni. Diese lebt in den 1950er Jahre in Wien. In ihrer Familie hat sie es als Mädchen und Nesthäckchen nicht leicht.
Aber als sie nach Krankheit auf eine Erholungsreise nach Portugal geht , gibt es eine für sie …
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Die Autorin Kerstin Lange erzählt uns die Geschichte von Reni. Diese lebt in den 1950er Jahre in Wien. In ihrer Familie hat sie es als Mädchen und Nesthäckchen nicht leicht.
Aber als sie nach Krankheit auf eine Erholungsreise nach Portugal geht , gibt es eine für sie entscheidende Wende.
Der Schreibstil ist klasse, des es leicht fällt in die Geschichte abzutauchen. Spannend, interessant und detailliert, so das man mit Reni mitfiebert.
Die Geschichte zeigt das es nicht nur eine biologische Familie gibt , sondern auch eine Herzensfamilie wo man es gut mit ihr meint.
Mir hat die Geschichte sehr gefallen durch den Tiefgang und die detailreichen Beschreibungen.
Ich kann das Buch ans Herz legen , erfährt man doch viel darüber wie es damals war zu leben , wie es war in die Fremde zu Kur geschickt zu werden. Auch die Geschichte Portugals wird beim lesen näher gebracht.
Ich hatte wundervolle Lesestunden mit dem Buch.
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In diesem Buch geht es zum einen um Reni, welche als zehnjähriges Mädchen im Jahr 1953 in Wien lebt. Sie kommt aus einem armen Elternhaus und durch ein Caritas-Programm wird sie nach Portugal geschickt. Dort kommt sie in eine wohlhabende Familie, die ihr nicht nur ausreichend Mahlzeiten …
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In diesem Buch geht es zum einen um Reni, welche als zehnjähriges Mädchen im Jahr 1953 in Wien lebt. Sie kommt aus einem armen Elternhaus und durch ein Caritas-Programm wird sie nach Portugal geschickt. Dort kommt sie in eine wohlhabende Familie, die ihr nicht nur ausreichend Mahlzeiten sondern auch viel Liebe gibt. Sie hat das Glück eine Weile dort bleiben zu können und verliebt sich sogar in den Landarbeiter João. Doch dann muss sie zurück zu ihrer Mutter. Wird sie ihren João wiedersehen?
Was habe ich mit Reni mitgefiebert, mit ihr gelitten aber auch mit ihr das neue Leben in Portugal genossen! Reni ist so eine wunderbare Protagonistin, mit der man einfach mitfühlen muss. Die Autorin versteht es, sich mit einer ganz besonderes Schreibweise und detaillierten Beschreibungen, in das Leserherz zu schleichen. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und bin in Gedanken nach Portugal gereist. Ein wunderbares Buch, was ich sehr gerne weiterempfehle!
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Diesen wundervollen historischen Roman mochte ich gar nicht mehr aus der Hand legen, weil er so berührend, mitreißend und schön geschrieben ist.
Voller Wärme, die durchweg zu spüren ist, wird die Lebensgeschichte der kleinen Reni aus Wien erzählt. Zu Beginn der …
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Diesen wundervollen historischen Roman mochte ich gar nicht mehr aus der Hand legen, weil er so berührend, mitreißend und schön geschrieben ist.
Voller Wärme, die durchweg zu spüren ist, wird die Lebensgeschichte der kleinen Reni aus Wien erzählt. Zu Beginn der fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts kommt sie, aus ärmlichen Verhältnissen stammend, zu einer sehr reichen Pflegefamilie nach Lissabon. Schlagartig ändert sich für das zehnjährige Mädchen alles. Sie findet nicht nur eine wesentlich bessere finanzielle Situation vor, auch endlich eine richtige Familie voller menschlicher Wärme.
Leider ist ihr Glück von kurzer Dauer, denn sie muss unerwartet wieder zurück nach Wien.
Wird sie es irgendwann schaffen, in die Heimat des Herzens zurückzukehren, um endlich ihren inneren Frieden zu finden?
Ganz klare Leseempfehlung!
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Wo das Herz zuhause ist.
Ein Roman aus der Nachkriegszeit, über ein kleines Mädchen, das an einem Erholungsprogramm in Portugal teilnimmt.
Eine unterhaltsame Geschichte, die in Wien beginnt, wo Reni unter ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Dank des Pfarrers bekommt sie …
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Wo das Herz zuhause ist.
Ein Roman aus der Nachkriegszeit, über ein kleines Mädchen, das an einem Erholungsprogramm in Portugal teilnimmt.
Eine unterhaltsame Geschichte, die in Wien beginnt, wo Reni unter ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Dank des Pfarrers bekommt sie einen Platz im Caritas-Programm und landet so bei einer wohlhabenden Familie in Lissabon. Dort wird sie wie ein Familienmitglied aufgenommen...
Der Roman umfasst gute dreißig Jahre und gibt somit einen Blick frei auf das Leben von Reni, die damalige politische und gesellschaftliche Situation in Portugal und Österreich.
Dank des einfühlsamen Schreibstils, ist man direkt mittendrin und immer an der Seite von Reni. Es macht Spaß sie zu begleiten und sie von allen Seiten kennenzulernen. die Veränderungen, die sie im Laufe der Jahre durchmacht, ihre Gedanken und Gefühle, ihre Hoffnungen und die Enttäuschungen, die sie erlebt.
Neben ihr gibt es noch weitere interessante Figuren, die ihren Platz gefunden haben und die Geschichte rund machen. Dazu kommen die schönen Handlungsorte, die ich immer direkt vor Augen hatte.
Ein sehr schön erzählter Roman, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gehalten hat.
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Der neue Roman von Kerstin Lange umfasst einige Jahrzehnte, beginnend Anfang der 1950er Jahre. Die Schauplätze sind Wien und Lissabon. Die 10jährige Verena, genannt Reni, lebt zusammen mit ihrer depressiven Mutter, zwei älteren Brüdern und ihrer Großmutter in Wien. Das Geld …
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Der neue Roman von Kerstin Lange umfasst einige Jahrzehnte, beginnend Anfang der 1950er Jahre. Die Schauplätze sind Wien und Lissabon. Die 10jährige Verena, genannt Reni, lebt zusammen mit ihrer depressiven Mutter, zwei älteren Brüdern und ihrer Großmutter in Wien. Das Geld ist knapp und die Wohnung beengt. Reni ist mangelernährt und viel zu klein für ihr Alter und so darf sie an ein Programm der Caritas teilnehmen, welches Kinder nach Portugal bringt, um sie dort von portugiesischen Gastfamilien aufpäppeln zu lassen. Reni trifft es gut. Ihre Gastfamilie ist sehr wohlhabend, meint es gut mit ihr und schnell freundet sie sich mit der gleichaltrigen Tochter des Hauses an. Schon nach kurzer Zeit hat sie die portugiesische Sprache gelernt und würde am liebsten für immer in Portugal bleiben. Doch nach drei Jahren Aufenthalt, drängt Renis Mutter auf Rückkehr nach Wien. Reni fühlt sich fremd und allein in Wien. Ihre Familie ist zerbrochen und die Mutter nur fordernd und kaltherzig. Um dieser zu entkommen, flieht Reni sich viel zu schnell in eine Ehe. Doch auch hier sucht sie vergeblich nach Glück. Der Briefkontakt zu ihrer portugiesischen Freundin reist nie ab und eines Tages ergibt sich die Gelegenheit nach Lissabon zu reisen und das Glück findet erneut Einzug in Renis Herzen.
Da mir bereits „Eine leise Ahnung von Glück“ von Kerstin Lange sehr gut gefallen hat, war ich neugierig auf diesen neuen Roman: „Die Sehnsucht, die bleibt“. Der Einstieg gelingt leicht und sofort hat mich das Gelesene in den Bann gezogen. Mit Reni hat die Autorin eine sympathische Protagonistin geschaffen. Der Roman ist modern und flüssig geschrieben, so dass das Lesen mir große Freude bereitet hat. Kerstin Lange versteht es, Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Die Beschreibungen Lissabons sind ganz bezaubernd. Mir gefällt es immer, wenn auch Unterhaltungsromane einen Mehrwert haben und historische Fakten mit eingebunden werden. So hatte ich vorher noch nie von diesem Kinderverschickungsprogramm zwischen Österreich und Portugal gehört. Auch die politische Situation Portugals, greift die Autorin am Rande mit auf. All das verpackt sie wunderbar in diesem Roman.
Eine rundum lesenswerte Lektüre für die Leserschaft von historischen Unterhaltungsromanen. Von mir gibt es 5 Sterne.
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Reni wächst in armen Verhältnissen in Wien auf. Die Mutter ist immer krank, die Oma kümmert sich um das Mädchen. Reni ist selber auch krank, sie wird für ein Programm von der Caritas ausgewählt, dass ihrer Gesundheit dienen soll. Reni wird nach Portugal geschickt, wo …
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Reni wächst in armen Verhältnissen in Wien auf. Die Mutter ist immer krank, die Oma kümmert sich um das Mädchen. Reni ist selber auch krank, sie wird für ein Programm von der Caritas ausgewählt, dass ihrer Gesundheit dienen soll. Reni wird nach Portugal geschickt, wo sie von einer liebevollen Familie aufgenommen wird. Sie erhält Essen, Liebe und Geborgenheit. Sie erlebt eine gute und aufregende Zeit in Portugal. Die Autorin hat durch ihren Schreibstil sehr gut beschrieben was Reni alles erlebt hat. Sie verliebt sich in den Landarbeiter Joáo, aber es darf nicht sein. Die Mutter holt sie zurück nach Wien. . Es macht Spaß in die Geschichte einzutauchen. Es zeigt aber auch die schweren Zeiten die Ende der 50 iger Jahre existiert haben. Ich empfehle dieses Buch weiter. Es ist sehr interessant und informativ.
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Neue Heimat
Auch im Jahre 1953 sind in Wien noch viele Kinder unterernährt und kränklich, weshalb die Caritas die schwächsten unter ihnen für einige Monate in die Schweiz oder nach Portugal zur Erholung verschickt. Reni stammt aus einer ärmlichen Familie, in der es kaum …
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Neue Heimat
Auch im Jahre 1953 sind in Wien noch viele Kinder unterernährt und kränklich, weshalb die Caritas die schwächsten unter ihnen für einige Monate in die Schweiz oder nach Portugal zur Erholung verschickt. Reni stammt aus einer ärmlichen Familie, in der es kaum Platz gibt für Geborgenheit, aber in Lissabon findet sie Liebe und Vertrauen bei den reichen Figueiros. Hier scheint es an nichts zu mangeln, Kleidung, Essen, Bildung und Herzenswärme erfährt die kleine blonde Reni hier und sieht in der fremden Stadt bald eine neue Heimat. Durch Schwierigkeiten in der eigenen Familie wird Reni hin- und hergerissen zwischen Wien und Lissabon, das eigene Glück rückt immer weiter in die Ferne.
Verena, von allen nur liebevoll Reni genannt, muss früh erwachsen werden und blüht erst in der Fremde so richtig auf. Durch ihre rasche Auffassungsgabe lernt sie schnell die Landessprache und fügt sich ins gewohnte Leben der Portugiesen ein, nur die politischen Hintergründe des Salazar-Regimes und die deutlichen Standesunterschiede übersteigen noch das Fassungsvermögen des Schulkindes. Mit dieser sympathischen Romanfigur darf der Leser nun eintauchen in die beiden ganz unterschiedlichen Welten Wiens und Lissabons und die Zeit ab 1953 ganz nah miterleben. Viele Schicksalsschläge sind zu ertragen, ein wenig politischer Hintergrund erörtert die damalige Lage und fördert beim Leser das Verständnis für die handelnden Personen. Reni selbst wirkt manchmal etwas überzeichnet oder es werden ihr Worte in den Mund gelegt, die für mich nicht ganz passend waren, dennoch hat mich ihr Weg sehr berührt und ihre Art, gleich einem Stehaufmännchen, nicht unterzugehen, findet am Ende doch noch einen würdigen und schönen Abschluss.
Ohne jeglichen Kitsch oder Gefühlsduselei erleben wir in dieser Geschichte ein kleines Mädchen, das sich im Laufe der Zeit zu einer willensstarken Frau entwickelt und erst in der Fremde auch wirklich zu sich selbst findet. Leseempfehlung!
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Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Die Farben sind sehr frisch und auch der Titel passt hervorragend.
Die Handlung spielt zuerst in Wien um 1953. In dem Buch geht es um die junge Reni. Die 10 jährige lebt in ärmlichen Verhältnissen. Durch den Pfarrer und ein Caritas …
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Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Die Farben sind sehr frisch und auch der Titel passt hervorragend.
Die Handlung spielt zuerst in Wien um 1953. In dem Buch geht es um die junge Reni. Die 10 jährige lebt in ärmlichen Verhältnissen. Durch den Pfarrer und ein Caritas Programm bekommt sie die Möglichkeit, sich zu erholen. Ihre Pflegefamilie lebt in Portugal und sie blüht regelrecht auf. In ihrer Ziehschwester Marissa findet sie ihre beste Freundin. Als junge Frau verliebt sie sich in den Landarbeiter Joáo, ihr Ziehvater ist gegen die Verbindung und dann möchte plötzlich ihre Mutter, dass sie nach Wien zurückkehrt. Werden sich Reni und Joáo jemals wieder sehen?
Die Geschichte war unglaublich emotional und ich habe oft mit Reni mitgelitten. Sie war mir sehr sympathisch. Der Schreibstil war sehr gut zu lesen und ich hatte viele schöne Lesestunden. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
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