Teresa Simon
Broschiertes Buch
Die Frauen der Rosenvilla
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Im Garten der Villa verbirgt sich ihr Geheimnis ...Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis ...
Im Garten der Villa verbirgt sich ihr Geheimnis ...
Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis ...
Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis ...
Teresa Simon ist das Pseudonym der promovierten Historikerin und Autorin Brigitte Riebe. Sie ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale und lässt sich immer wieder von historischen Ereignissen und stimmungsvollen Schauplätzen inspirieren. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin ist bekannt für ihre intensiv recherchierten und spannenden Romane, die tiefe Emotionen wecken. Ihre Romane 'Die Frauen der Rosenvilla', 'Die Holunderschwestern', 'Die Oleanderfrauen' und 'Glückskinder' wurden alle zu Bestsellern.
Produktdetails
- Heyne Bücher 47131
- Verlag: Heyne
- Originalausgabe
- Seitenzahl: 448
- Erscheinungstermin: 9. Februar 2015
- Deutsch
- Abmessung: 185mm x 116mm x 38mm
- Gewicht: 369g
- ISBN-13: 9783453471313
- ISBN-10: 3453471318
- Artikelnr.: 40792158
Herstellerkennzeichnung
Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de
"Die Frauen der Rosenvilla kommt leicht daher und gibt den schweren Zeiten der Weltkriege ein sehr persönliches Gesicht. Fesselnd und in großem Bogen erzählt dieser Roman von romantischen Verstrickungen Anfang der 1900er Jahre und wird zum echten Pageturner. (...) Popcornkino im bestverstandenen Sinn: leicht, mitreißend, nachwirkend." BÜCHER Magazin
Anna Kepler hat es geschafft. Die Schokoladenliebhaberin und -kennerin hat ihren 2. Laden "Schokolust" in Dresden eröffnet.
Parallel dazu hat sie das Haus, das sie von ihrem Großvater geerbt hatte, wieder bewohnbar gemacht und ist dort eingezogen. Um den früheren Namen …
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Anna Kepler hat es geschafft. Die Schokoladenliebhaberin und -kennerin hat ihren 2. Laden "Schokolust" in Dresden eröffnet.
Parallel dazu hat sie das Haus, das sie von ihrem Großvater geerbt hatte, wieder bewohnbar gemacht und ist dort eingezogen. Um den früheren Namen "Rosenvilla" wieder aktuell zu halten, will sie auch den Rosengarten wieder neu bearbeiten. Hilfe dafür holte sie sich von Jan, einem Landschaftsgärtner, der gern mehr für Anna wäre. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, alte Rosensorten dort anzupflanzen.
Beim Anlegen der Beete stoßen sie auf eine Metallkiste in der Erde, die dort vergraben lag. In dieser findet Anna Dinge aus vergangener Zeit und Teile von drei verschiedenen Tagebüchern, die offensichtlich von drei Frauen geschrieben wurden.
Mit Hilfe ihrer Freundin Hanka werden die Seiten den einzelnen Frauen zugeordnet und in die zeitliche Reihenfolge gebracht.
Was sie jedoch dann zu lesen bekommt, birgt nicht nur ein lange gehütetes Geheimnis, sondern bringt auch Veränderungen in ihr Leben ...
Ich liebe Romane, die in verschiedenen Zeitebenen spielen und in denen es um Familiengeheimnisse geht. Genau solch einen Roman hat man hier in der Hand.
Vergangenes wird durch wiedergefundene Tagebücher von drei Frauen in die Gegenwart gebracht und ein Geheimnis wird gelüftet, von dem niemand wusste, dass es dieses gibt.
Anna ist eine wahre Schokoholic. Die liebt den Duft von Schokolade und kreiert für ihre Läden gern neue Leckereien. Kein Wunder, wurde ihr doch die gute Nase von ihrem Großvater Kurt vererbt.
Neben ihren beiden Läden versinkt Anna in die Geschehnisse der Vergangenheit, indem sie die Teile der vorhandenen Tagebücher liest.
Sie erfährt Ereignisse und Gedanken der Frauen Helene, Emma und Charlotte und kommt so einem Geheimnis auf die Spur, das bis in die Gegenwart reicht. Alle diese Frauen waren, wie Anna heute, Bewohnerinnen der Rosenvilla, haben dort gelebt, geliebt und gelitten.
Aber auch über ihren geliebten Opa Kurt erfährt Anna Dinge, die sie nicht wusste und die ihr seitens ihrer Eltern auch vorenthalten wurden.
Neben den persönlichen Schicksalen der Frauen erfährt der Leser auch ein wenig über die Zeiten, in denen die jeweiligen Frauen lebten.
Alle Schicksale sind auch mit der Schokoladenfabrik eng verbunden, die einst im Familienbesitz war. Um diese zu erhalten, wurden schon mal die Töchter gewinnbringend an den Mann gebracht.
Der Roman spielt in einem Zeitrahmen von 100 Jahren mit den unterschiedlichsten Frauen. Alle von ihnen wollten die Freiheit, aber nicht jeder war diese vergönnt. Eine Tatsache, die man heute schwer nachvollziehen kann.
Verbunden hat die Autorin den Roman auch ein klein wenig mit der Geschichte der DDR. Die Besitzer der Rosenvilla wurden in den Nachkriegsjahren enteignet und erst nach der Wende gab es eine Rückübertragung.
Als Anna die Rosenvilla übernahm war diese in keinem bewohnbaren Zustand. Aber sie hat es geschafft, aus dieser wieder ein Schmuckstück zu machen.
Ein wundervoller Roman, der Vergangenes in den unterschiedlichsten Zeitsträngen mit der Gegenwart verbindet.
Anna, die Protagonistin der Gegenwart ist eine taffe junge Frau, die das Schicksal der Frauen nicht ruhen lässt. Sie ist das Bindeglied der Frauen, denn durch sie erfährt der Leser aus der Vergangenheit. Sie ist wissbegierig und neugierig und lässt nicht locker. Eine ausgesprochen sympathische Protagonistin, die man gern als Freundin hätte.
Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.
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Gebrauchsanweisung für Teresa Simons Roman "Die Frauen der Rosenvilla" :
Bevor ihr mit dem Lesen dieses Buches beginnt, sollte ihr ausreichend Zeit zur Verfügung haben, denn es besteht akute Suchtgefahr! Außerdem erweist sich ein sonniger Platz im Garten, umgeben von …
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Gebrauchsanweisung für Teresa Simons Roman "Die Frauen der Rosenvilla" :
Bevor ihr mit dem Lesen dieses Buches beginnt, sollte ihr ausreichend Zeit zur Verfügung haben, denn es besteht akute Suchtgefahr! Außerdem erweist sich ein sonniger Platz im Garten, umgeben von duftenden Rosen, als ein stilvolles Ambiente.
Schokolade und Latte Macchiato in greifbarer Nähe?
Auf geht's nach Dresden! Seid dabei, wenn Anna Kepler, die Erbin einer alten Schokoladendynastie ihre zweite Chocolaterie in der Altstadt eröffnet. Zum Erbe ihres Großvaters gehört auch die Rosenvilla, die Anna mit viel Liebe zum Detail und hohem finanziellen Aufwand zu neuer Blüte erstrahlen lässt. Sie ist benannt nach dem traumhaften Garten, der einst die Villa umsäumte.
Während Anna diesen Garten mit wunderschönen alten Rosensorten neu gestaltet, findet sie eine alte Schatulle, in welcher sich Tagebuchaufzeichnungen einer gewissen Emma befinden, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Anna ist fasziniert und möchte das Geheimnis um die Rosenvilla lüften. Dabei stößt sie jedoch auch auf die tragischen Geschichten ihrer Vorfahren.
Teresa Simon ist um ihre exzellente Schreibkunst zu beneiden. Stilistisch perfekt, ausdrucksstark mit einer intelligenten Wortwahl und detailgetreue, bildhafte Beschreibungen, verleihen dieser Story eine besondere Brillanz.
Und dann diese Kulisse... Das Setting ist optimal gewählt. Ich bin immer wieder gern in Dresden, genieße das Flair und die tolle Umgebung. Daher konnte ich mir die Villa mit Elbblick sehr gut vorstellen.
Authentizität verleiht die Autorin ihrer Geschichte, indem sie z.B. das Elbhochwasser und viele Orte der Stadt erwähnt. Damit dürfte klar sein, dass Teresa Simon zuvor akribisch recherchiert hat.
Wie es der Titel bereits verrät, spielen Frauen eine zentrale Rolle im Roman. Ihre geheimnisvollen Schicksale fand ich sehr interessant und berührend.
Die Handlung springt zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her.
Meistens befindet sich der Leser im Jahr 2013 und begleitet die junge Anna Kepler durchs Leben. Sie hat ein Gespür für Schokolade und beim Lesen läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Was jetzt noch fehlt, ist der Mann fürs Leben und Kinder, die die Villa mit Fröhlichkeit füllen.
Ob sie ihr Glück finden wird, müsst Ihr selbst herausfinden.
Durch die Tagebuchaufzeichnungen blickt die Handlung mitunter über hundert Jahre zurück. Doch sind die einzelnen Kapitel mit Ort-und Zeitangaben versehen, so dass man der Geschichte sehr gut folgen kann. Man muss trotzdem sehr aufmerksam lesen, um die Komplexität der Handlung zu erfassen.
Wer auf der Suche nach einem spannenden Wohlfühlbuch ist, einen anspruchsvollen Frauenroman mit historischen Bezügen mag und gern komplizierte Familienrätsel löst, dürfte hier auf seine Kosten kommen.
Mich hat das Buch nicht mehr losgelassen und daher empfehle ich es sehr gern weiter.
P.S. Auf den letzten Seiten gibt es noch einige tolle Rezepte, für die Leckermäuler unter Euch - Eierlikör z.B.
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Die Frauen der Rosenvilla
Eine spannende Familiengeschichte über mehrere Generationen
Anna Keppler ist die Erbin einer Schokoladendynastie, die gerade ihre zweite Chocolaterie in Dresden eröffnet hat. Als sie den Garten ihrer Familienvilla mit Rosen neu gestalten möchte, …
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Die Frauen der Rosenvilla
Eine spannende Familiengeschichte über mehrere Generationen
Anna Keppler ist die Erbin einer Schokoladendynastie, die gerade ihre zweite Chocolaterie in Dresden eröffnet hat. Als sie den Garten ihrer Familienvilla mit Rosen neu gestalten möchte, stößt sie auf eine alte Schatulle. Diese enthält Tagebucheinträge von mehreren Frauen, die vor vielen Jahren in der Rosenvilla gelebt haben. Anna hat jedoch noch nie von diesen Frauen gehört, und begibt sich nun auf Spurensuche in die Vergangenheit…
Schreibstil:
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, er ist klar und auf den Punkt gebracht und ohne verschnörkelten Ausdruck. Somit liest sich die Geschichte sehr flüssig.
Die Tagebucheinträge, die immer mal wieder Rückblicke auf die vergangenen Generationen erlauben, lockern die Geschichte angenehm auf. Zur besseren Übersicht sind sie auch in einer anderen Schriftart verfasst.
Charaktere:
In der Gegenwart begleiten wir Anna in ihrem Leben. Sie ist die Hauptprotagonistin, um die sich die Geschichte aufbaut.
Mit Anna wurde ich leider nicht richtig warm, im echten Leben wäre sie mir zu blass und temperamentlos. Auch wenn sie als emotional dargestellt wird, kam bei mir kaum etwas davon an.
Zudem lernt man die Frauen der Vergangenheit aus drei Generationen kennen: Helene, Emma und Charlotte. Jede von ihnen ist anders aber auf ihre Art realistisch dargestellt.
Die Nebencharaktere aus der Gegenwart, z. B. Annas Eltern, konnten mich auch hier wieder weniger überzeugen als die der Vergangenheit.
Meine Meinung:
„Die Frauen der Rosenvilla“ hat mir wirklich gut gefallen, die Geschichte war spannend und sehr gut erzählt. Ich hatte immer das Bedürfnis zu erfahren, was als nächstes geschieht und wie sich alles entwickelt. Auch die eine oder andere Wendung im Buch ist gut geglückt.
Der Spannungsbogen wurde immerzu aufrechterhalten, obwohl ich mir im Verlauf trotzdem schon einige Geschehnisse denken konnte und das Ende dann nicht ganz so spontan und unerwartet für mich kam.
Die Autorin konnte mich auch mit dem Hintergrundwissen über Rosen, die Pralinenherstellung und dem Pralinenhandwerk in Dresden begeistern. Als besonderes Extra gibt es am Ende des Buches noch einige Rezepte von Pralinen, die Anna im Storyverlauf herstellt.
Der Höhepunkt der Geschichte hat mir dann leider nicht mehr so gut gefallen - die Geschichte nahm ein zu rasantes Ende. Die Auflösung und Annas Liebesgefühle zu einem Mann, der eine wesentliche Rolle spielt, wirkten auf mich leider nicht realistisch. Am Ende blieb mir zu viel Happy-End-Stimmung. Aber das ist natürlich nur meine Meinung!
Ingesamt ein wirklich solides, spannendes und ins Detail gehende Buch, welches mir schöne Lesestunden beschert hat, und bei dem ich zusätzlich noch einiges Neues lernen konnte. Ich vergebe gerne 4 Sterne.
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Leider kein Lesevergnügen – verworren und ohne jeglichen Tiefgang.
Als Fan historischer Frauenromane hatte ich mir so viel mehr erwartet von diesem leider enttäuschend ausfallenden Werk. Ich habe mich tapfer bis zum Ende des Romans durchgequält in dem Versuch, die mehreren …
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Leider kein Lesevergnügen – verworren und ohne jeglichen Tiefgang.
Als Fan historischer Frauenromane hatte ich mir so viel mehr erwartet von diesem leider enttäuschend ausfallenden Werk. Ich habe mich tapfer bis zum Ende des Romans durchgequält in dem Versuch, die mehreren Erzählebenen (3 verschiedene davon in Form von Tagebucheinträgen) sinnvoll miteinander zu verknüpfen, um Sinn aus dem Ganzen zu machen. Mit der Renovierung der alten Rosenvilla erfüllt die junge Anna sich einen Traum: das einstige Familienanwesen soll wieder so prunkvoll werden, wie es einmal war. Zwar steht der dazugehörige Garten noch längst nicht wieder in voller Blüte, aber bald schon werden hier wunderschöne Rosen blühen. Wirklich viel weiß Anna nicht über ihre Familiengeschichte; ihr geliebter Opa ist längst verstorben & ihre Eltern sind nicht gerade gut auf ihn zu sprechen. Aus dem Grund für ihr ablehnendes Verhalten machen sie allerdings ein Geheimnis; es werden ominöse Andeutungen gemacht, doch viel öfter stößt Anna auf eine Mauer des Schweigens. Gerade als sie sich mit der Situation abfinden möchte & sich mit Feuereifer in die Eröffnung ihrer 2. Chocolaterie in der Dresdner Altstadt stürzt, macht Anna auf dem Grundstück der Villa eine Entdeckung, die ihr Leben auf den Kopf stellen wird. In einer eisernen Schatulle findet sie ein Sammelsurium einzelner Schriftstücke: Briefe, Tagebucheinträge sowie diverse andere Habseligkeiten von 3 Frauen, die einst in der Rosenvilla gelebt haben. Noch ahnt Anna nicht, welch dramatische Ereignisse ihre Familie geprägt haben & wie eng das Schicksal von Helene, Emma & Lotte mit ihrem eigenen Leben verknüpft ist.
Leider bin ich mit der weiblichen Hauptfigur der Gegenwart überhaupt nicht warmgeworden. Es kam mir irgendwie so vor, als wäre Anna in dem Wirrwarr der Geschichte komplett untergegangen - als wäre ihre Figur nur geschaffen worden, um eben mal 'irgendjemanden' aus dem Hier & Jetzt zu haben, der die alten Notizen liest; noch schnell eine alte Liebelei hier & ein neuer Flirt da angedichtet, fertig. Der Schreibstil ist klar & flüssig; mit etwas mehr Tiefgang hätte Anna gewiss zu einer sympathischeren Protagonistin ausgearbeitet werden können, mit der man mitfiebert. So bleibt sie für mich nur eine Randfigur, deren Schicksal einem relativ egal ist.
Durch den permanenten Wechsel zwischen den verschiedenen Zeitebenen & Verfasserinnen der Briefe, musste ich höllisch aufpassen, in welcher Epoche ich mich gerade befinde & bei wem. Zwar gab es stets eine Überschrift mit dem jeweiligen Datum, aber es ging so beherzt durcheinander, d. ich bis kurz vor knapp nicht sicher war, wer nun mit wem in welchem Verwandtschaftsverhältnis steht & welche Auswirkung das auf die Gegenwartsperspektive haben könnte. Alles in allem recht müßig & langatmig, unübersichtlich & emotionslos; selbst die eigentlich anrührenden alten Tagebucheinträge wirkten eher aufgesetzt & im wahrsten Sinne herausgerissen.
Insgesamt wäre in diesem Werk weniger mehr gewesen. Die Themen Schokoladen- bzw. Pralinenherstellung, Krieg, Judenverfolgung, Rosenzucht, Betrug, Mord, Herzschmerz, Familiengeheimisse etc. hätten auch in geringerem Ausmaß verpackt werden können, z.B. um den Figuren mehr Raum zur Entfaltung zu ermöglichen.
Als häufige Besucherin der Elbmetropole hatte ich mir etwas Dresden-Flair erhofft, was jedoch komplett fehlte; abgesehen von ein paar Namensnennungen (& noch seltenerer Einbindung von Dialekt) hätte der Roman auch in jeder anderen Stadt spielen können. Lokalkolorit gleich null, schade! Das Ende, die langerwartete Auflösung des Familiendramas, kam ziemlich unspektakulär & halbherzig daher.
Das in zarten Farben gehaltene Cover finde ich traumhaft schön & passend gestaltet für einen historischen Roman. Lobenswert sind auch das informative Nachwort zum historischen Hintergrund des Romans sowie die inkludierten Pralinenrezepte. Ein Personenregister wäre sehr hilfreich gewesen. Fazit: Eine interessante Idee, leider mangelhaft umgesetzt.
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Ich sammle immer mehrere Romane, wenn sie raus kommen.
So auch die "Rosenvilla". Liegt schon die Jajr hier und wartete gelesen zu werden. Der Anfang ist etwas zäh, wird aber zunehmend spannender. Ich lese jetzt den Roman. Schon seit 3 Tagen. Zwischen durch (Familue, Arbeit & …
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Ich sammle immer mehrere Romane, wenn sie raus kommen.
So auch die "Rosenvilla". Liegt schon die Jajr hier und wartete gelesen zu werden. Der Anfang ist etwas zäh, wird aber zunehmend spannender. Ich lese jetzt den Roman. Schon seit 3 Tagen. Zwischen durch (Familue, Arbeit & Hund). Bin fasziniert und werde mir jezzt auch. Die anderen Romane bestellen
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Ein spannendes Familiengeheimnis
Ein spannendes Familiengeheimnis
Im Prolog schreibt eine Frau einen Brief an ihre Tochter und hofft doch, dass diese ihn nie zu lesen bekommt…
Anna hatte sich der Schokolade verschrieben. Sie war die Erbin einer alten SchokoladenDynastie. Von ihrem …
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Ein spannendes Familiengeheimnis
Ein spannendes Familiengeheimnis
Im Prolog schreibt eine Frau einen Brief an ihre Tochter und hofft doch, dass diese ihn nie zu lesen bekommt…
Anna hatte sich der Schokolade verschrieben. Sie war die Erbin einer alten SchokoladenDynastie. Von ihrem Großvater hatte sie eine Villa in Dresden geerbt, die nach dem Krieg vom Staat konfisziert worden war. Diese Villa musste mit viel Geld renoviert werden, doch sie barg einige Überraschungen…
Beim Setzen eines Rosenstockes fand Anna eine Schatulle, die dort vergraben gewesen war. Und was sie in dieser Schatulle fand, sollte ihr Leben in seinen Bann schlagen….
Die Tagebuchblätter sortierte ihre Freundin Hanka, so dass sie die Schriften nur noch lesen musste…
Die Schrift auf den Blättern stammte von drei Personen, von den Frauen der Rosenvilla…
Warum hoffte diese Mutter, dass ihre Tochter den Brief nie zu lesen bekommt? Weshalb hat sie ihn dann überhaupt erst geschrieben? Was enthält dieser mysteriöse Brief? Welche Geheimnisse kämen dadurch ans Tageslicht? Inwiefern barg die Villa Überraschungen? Und vor allem welche? Was war so spannend an den Schriften, dass Anna immer weiterlesen musste? Was enthüllten die vielen Zeilen, welche Geheimnisse gaben sie preis? Wer waren die Frauen der Rosenvilla? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich nicht ganz so leicht und flüssig lesen, wie ich es liebe. Es war für mich zu Anfang schon sehr verwirrend, weil man immer wieder ein bisschen von jeder Frau zu lesen bekam. Mal war es die eine, worauf dann eine andere folgte. Es hat dadurch ein bisschen gedauert, bis ich in der Geschichte drinnen war. Doch dann konnte ich mich gut mit den Protagonisten anfreunden und mit ihnen mitfühlen. Da zum Glück die Jahreszahlen bei den Kapiteln standen, war das dann nicht schwer. Am Ende gab es dann auch noch eine Überraschung. Allerdings hatte ich da bereits einen leichten Verdacht, was diese Überraschung betraf. Ich hatte da so meine Vermutung. Doch dazu natürlich hier nicht mehr. Obwohl ich anfangs etwas verwirrt war, hat mich das Buch doch in seinen Bann gezogen, ich wollte unbedingt wissen, was damals passiert war und das Buch hat mich gut unterhalten, hat mich nicht enttäuscht. Es hat mir sehr gut gefallen und ich spreche eine Lese-/Kaufempfehlung dafür aus.
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Der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos und sofort ist man mitten drin im Geschehen. Die Protagonistin Anna macht eine zweite Chocolaterie in Dresden auf, und als Leser wird man mitgenommen in die eigene Welt der Pralinenherstellung. Zum Lesen empfiehlt sich, immer etwas Schokolade …
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Der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos und sofort ist man mitten drin im Geschehen. Die Protagonistin Anna macht eine zweite Chocolaterie in Dresden auf, und als Leser wird man mitgenommen in die eigene Welt der Pralinenherstellung. Zum Lesen empfiehlt sich, immer etwas Schokolade greifbar zu haben, denn beim Schmökern läuft einem im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Mund zusammen - und dies zieht sich auch durch das ganze Buch.
Neben der Chocolaterie hat Anna sich zum Ziel gesetzt, die gerade geerbte Rosenvilla zu renovieren – und da gehört natürlich auch der Rosengarten zu, nach dem die Villa benannt ist. In schillernden Farben beschreibt die Autorin die Pflanzen, die neu gesetzt werden und als Leser habe ich nicht nur die prachtvollen Rosen vor Augen, sondern auch den Duft in der Nase. Beim Pflanzen und sähen entdeckt Anna eine Kiste voller alter Briefe und Tagebuchseiten – und man kann sich denken, dass ihr das keine Ruhe lässt.
Es sind Briefe von verschiedenen Frauen aus verschiedenen Zeiten, Frauen, die alle mit der Rosenvilla verbunden sind. Doch jede scheint ein Geheimnis zu wahren, denn die Briefe sind mysteriös und mit vielen Andeutungen geschrieben und auf den ersten Blick nicht immer verständlich.
Diese Briefe begleiten auch den Leser durch die ganze Geschichte – und leiten jedes Mal einen Sprung in eine andere Zeit ein mit einer anderen Protagonistin. Insgesamt gibt es neben dem Handlungsstrang der Gegenwart noch drei in der Vergangenheit, so dass man in ca. 100 Jahre Dresdner Geschichte Einblick erhält. Zwar musste ich manches Mal hin und her blättern, in welcher Zeit ich mich gerade befand, das jeweilige Datum war aber den Kapiteln jeweils vorangestellt, so dass dies ein leichtes war.
Mir haben die Abschnitte der Vergangenheit deutlich besser gefallen als die der Gegenwart, sie waren sehr emotional und berührend, die Charaktere sehr lebendig und authentisch. Zwar wurden politische Geschehen der jeweiligen Zeit nur am Rande erwähnt, dennoch aber hat mein Einblick bekommen in das Leben Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Neugierig war ich vor allem, wie denn nun die verschiedenen Handlungsstränge zusammenhängen und wie die Fäden zusammenlaufen werden – zwar hatte ich eine Ahnung, die sich dann auch bestätigt hat, dennoch aber fand ich es interessant, die verschiedenen Handlungen zu verfolgen und langsam zusammenwachsen zu sehen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach und schlicht, und ich muss zugeben, dass er mir nicht so gut gefallen hat. Er ist fast schon umgangssprachlich und besteht eigentlich fast nur aus Dialogen – mir war das einfach zu viel und ich hätte mir – auch außerhalb der Schokoladen- und Rosenwelt – mehr Beschreibungen gewünscht – sowohl von Handlungen, Dingen aber auch Gedanken der verschiedenen Protagonistinnen.
Ein zweites Problem war für mich Anna, die Protagonistin der Gegenwart, mit der ich leider nicht so richtig warm geworden bin. Sie ist zwar nicht unsympathisch, aber irgendwie wirkt sie sehr burschikos mit ihrer direkten und unverblümten Art – dass sie damit den Menschen auch schon mal vor den Kopf stößt, ist ihr nur selten bewusst. Außerdem fehlt ihr häufiger das Feingefühl für Menschen und Situationen – meist hat sie nur ihre eigenen Interessen im Blick und wirkt dadurch häufig egoistisch und rücksichtslos. Die Protagonistinnen der Vergangenheit – Helene, Emma und Charlotte – fand ich viel besser gezeichnet und angelegt. Alle drei hatten zwar ihre Ecken und Kante, wirkten aber sehr authentisch und echt – mit ihnen habe ich mitgefiebert und gelitten und sie gerne begleitet.
Nach und nach erschließt sich die ganze Geschichte um die Frauen der Rosenvilla, Zusammenhänge werden geklärt, Fragen beantwortet – entweder durch die Briefe und Tagebucheinträge selbst, irgendwann aber kann auch Annas Vater sein Schweigen über seine Familie brechen und restliche Fragen klären. Das Ende hinterlässt dann ein gutes und zufriedenes Gefühl im Bauch.
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Dresden. Nachdem Anna Kepler die alte Familienvilla liebevoll restauriert und gerade ihre zweite Chocolaterie in der Altstadt eröffnet hat, möchte sie jetzt auch den zur Rosenvilla gehörende Garten in neuem Glanz erstrahlen lassen. Beim Anlegen eines Beetes stößt sie auf …
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Dresden. Nachdem Anna Kepler die alte Familienvilla liebevoll restauriert und gerade ihre zweite Chocolaterie in der Altstadt eröffnet hat, möchte sie jetzt auch den zur Rosenvilla gehörende Garten in neuem Glanz erstrahlen lassen. Beim Anlegen eines Beetes stößt sie auf eine vergrabene Schatulle, die neben zahlreichen Erinnerungsstücken auch eine Vielzahl loser Blätter enthält, herausgerissen aus unterschiedlichen Tagebüchern…
In „Die Frauen der Rosenvilla“ erwartet den Leser eine geheimnisvolle Familiengeschichte über mehrere Generationen mit interessanten Charakteren und rätselhaften Verwicklungen.
Teresa Simon schickt ihre Protagonistin auf spannende Entdeckungsreise und lässt die wechselvolle Geschichte der Schokoladendynastie Klüger/Kepler für Anna und den Leser mittels der gefundenen Tagebuchseiten Revue passieren. Man kann dabei die schönen, heiteren Momente ebenso spüren, wie die Ängste, Sorgen und Hoffnungen der Akteure.
Die Autorin baut durch die Geheimnisse, die sich in und um die Rosenvilla ranken, eine tolle Spannung auf. Man wird hineingezogen in einen Strudel aus vergangenen und aktuellen Geschehnissen und während man Anna durch ihren turbulenten Alltag begleitet, werden die zurückliegenden Ereignisse Stück für Stück ans Tageslicht befördert.
Eine besondere Herausforderung an den Leser stellt Teresa Simon, indem sie die Geschichte nicht chronologisch erzählt, sondern munter zwischen den Generationen hin und her springt. Es ist daher vorteilhaft, sich beim Lesen einen kleinen Stammbaum anzulegen, um den Geschehnissen besser folgen zu können.
„Die Frauen der Rosenvilla“ ist ein rundum gelungener Roman. Ich konnte bis zum Schluss mit Anna mitfiebern und wurde durchweg bestens unterhalten.
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