
Anna Johannsen
Broschiertes Buch
Das erkaufte Glück
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Der Vermisstenfall einer 19-Jährigen wird zur ersten Bewährungsprobe für Lea Nielsen, von SPIEGEL-Bestsellerautorin Anna Johannsen.Lea Nielsen ist auf dem besten Weg, die jüngste Hauptkommissarin Niedersachsens zu werden, als sie sich für alle überraschend entschließt, Hannover und das LKA zu verlassen, um eine Stelle im ostfriesischen Wittmund anzunehmen. Kaum eingetroffen, wartet schon der erste Fall auf sie: Die 19-jährige Maya van Berg wurde von ihren Eltern als vermisst gemeldet. Die Mutter, eine erfolgreiche Life-Coachin, verhält sich bei der Befragung äußerst kühl, während ...
Der Vermisstenfall einer 19-Jährigen wird zur ersten Bewährungsprobe für Lea Nielsen, von SPIEGEL-Bestsellerautorin Anna Johannsen.
Lea Nielsen ist auf dem besten Weg, die jüngste Hauptkommissarin Niedersachsens zu werden, als sie sich für alle überraschend entschließt, Hannover und das LKA zu verlassen, um eine Stelle im ostfriesischen Wittmund anzunehmen. Kaum eingetroffen, wartet schon der erste Fall auf sie: Die 19-jährige Maya van Berg wurde von ihren Eltern als vermisst gemeldet. Die Mutter, eine erfolgreiche Life-Coachin, verhält sich bei der Befragung äußerst kühl, während sich der Vater sehr betroffen zeigt.
Leas Chef vermutet, dass die junge Frau freiwillig für ein paar Tage aus dem Elternhaus geflohen ist, lässt Lea aber ermitteln, da Mayas Mutter beste Kontakte zum Staatsanwalt pflegt. Während sich neue Spuren auftun und der Fall für Lea zu einer immer größeren Herausforderung wird, muss sie sich auch der Pflege ihres demenzkranken Vaters widmen -eines Mannes, der sie vor Jahren im Stich gelassen hat.
Lea Nielsen ist auf dem besten Weg, die jüngste Hauptkommissarin Niedersachsens zu werden, als sie sich für alle überraschend entschließt, Hannover und das LKA zu verlassen, um eine Stelle im ostfriesischen Wittmund anzunehmen. Kaum eingetroffen, wartet schon der erste Fall auf sie: Die 19-jährige Maya van Berg wurde von ihren Eltern als vermisst gemeldet. Die Mutter, eine erfolgreiche Life-Coachin, verhält sich bei der Befragung äußerst kühl, während sich der Vater sehr betroffen zeigt.
Leas Chef vermutet, dass die junge Frau freiwillig für ein paar Tage aus dem Elternhaus geflohen ist, lässt Lea aber ermitteln, da Mayas Mutter beste Kontakte zum Staatsanwalt pflegt. Während sich neue Spuren auftun und der Fall für Lea zu einer immer größeren Herausforderung wird, muss sie sich auch der Pflege ihres demenzkranken Vaters widmen -eines Mannes, der sie vor Jahren im Stich gelassen hat.
Anna Johannsen, aufgewachsen im hohen Norden, liebt die Landschaft und die Menschen der Region. Besonders verbunden ist sie den Nordfriesischen Inseln, auf denen die Fälle der Krimireihe 'Die Inselkommissarin' spielen. Zwei weitere Kriminalbuchreihen der SPIEGEL-Bestseller-Autorin haben ihre Schauplätze in ganz Niedersachsen: 'Enna Andersen' sowie 'Hanna Will & Jan de Bruyn'.
Produktdetails
- Ein Fall für Lea Nielsen 1
- Verlag: Amazon Publishing / Edition M
- Artikelnr. des Verlages: 2496716508
- Seitenzahl: 320
- Erscheinungstermin: 23. September 2025
- Deutsch
- Abmessung: 186mm x 126mm x 23mm
- Gewicht: 386g
- ISBN-13: 9782496716504
- ISBN-10: 2496716508
- Artikelnr.: 74215372
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
spannend
Um sich um ihren kranken Vater kümmern zu können, zieht Lea nach Wittmund und lebt erst einmal auf dem Boot ihres Vaters. Kaum in der neuen Dienststelle angekommen, bekommt Lea es sofort mit einem Vermisstenfall zu tun. Die 19-jährige Maya van Berg wird von ihren Eltern …
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Um sich um ihren kranken Vater kümmern zu können, zieht Lea nach Wittmund und lebt erst einmal auf dem Boot ihres Vaters. Kaum in der neuen Dienststelle angekommen, bekommt Lea es sofort mit einem Vermisstenfall zu tun. Die 19-jährige Maya van Berg wird von ihren Eltern als vermisst gemeldet. Die Mutter, eine erfolgreiche Life-Coachin mit etwas ungewöhnlichen Coachingmethoden, verhält sich im Gegensatz zu Ihrem Mann bei den Befragungen sehr kühl. Kurz darauf taucht ein Erpresservideo auf. Die Entführer fordern 2 Millionen Euro und die Mutter soll ein Statement veröffentlichen. Hier soll sie zugeben, dass sie eine Betrügerin ist und ihren Kunden nur das Geld aus der Tasche zieht.
Das Buch hat mir gut gefallen. Es war spannend und flüssig geschrieben. Ich war gespannt, was sich die Autorin für eine neue Ermittlerin ausgedacht hat. Die 19-jährige Maya wird entführt, da müssten doch eigentlich die Eltern voller Sorge sein, doch die Mutter scheint das alles etwas kühl zu betrachten. Auch die Forderung von einem Statement will sie nicht erfüllen. Hier dachte ich mir nur, oh mein Gott, was für eine Mutter, ich würde alles sagen, nur um mein Kind zu retten. Ich war sehr gespannt, wie sich alles entwickelt und in welche Richtung die Entführung gehen wird. Auch am Privatleben von Lea durften wir teilhaben. Da gibt es ihren Dement kranken Vater, welcher sich nie um sie gekümmert hat, und jetzt ihre Hilfe braucht. Und dann ist da noch Jan, welcher Interesse an ihr zeigt. Aber wie alles ausgeht, das lest ihr selbst. 4 von 5*.
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Anfangs wunderte ich mich, dass Lea Nielsen, ehemals erfolgreiche Ermittlerin beim LKA Hannover, sich auf die Stelle in Wittmund, Ostfriesland, bewirbt. Beruflich ein klarer Abstieg. Jedoch gibt es zwei ABER. Erstens ist ihr Vater an Demenz erkrankt und braucht zunehmend mehr Hilfe und zweitens hat …
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Anfangs wunderte ich mich, dass Lea Nielsen, ehemals erfolgreiche Ermittlerin beim LKA Hannover, sich auf die Stelle in Wittmund, Ostfriesland, bewirbt. Beruflich ein klarer Abstieg. Jedoch gibt es zwei ABER. Erstens ist ihr Vater an Demenz erkrankt und braucht zunehmend mehr Hilfe und zweitens hat es der Vermisstenfall um Maya van Berg es in sich, so dass eine so erfahrene Ermittlerin gerade recht kommt. Beides unter einen Hut zu bekommen stellt sich für Lea als Herausforderung dar.
Mir ist es wieder leichtgefallen in den Krimi abzutauchen. Die Autorin versteht es die Charaktere mit ihren Ecken und Kanten so lebensecht und damit glaubhaft zu vermitteln, dass man nach kurzer Zeit mit ihnen und der Geschichte verschmilzt. Dabei ist der Fall nicht so einfach, wie Leas Chef, HK Robert Petersen, anfangs denkt. Denn die vermisste junge Frau meldet sich nach einigen Tagen selbst bei der Polizei und gibt an bei einem Freund untergekommen zu sein. Doch wer hat das Erpresserschreiben mit der horrenden Lösegeldsumme geschrieben und ist mit dem Geld verschwunden? Ja, es ist spannend mitzuerleben, wie die Soko Maya die Zusammenhänge aufdeckt. Von mir gibt’s daher auch wohlverdiente 5 Lese-Sterne.
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Ein spannender Nordseekrimi
Lea lässt sich vom LKA Hannover ins beschauliche Wittmund versetzen, um sich um ihren kranken Vater kümmern zu können. Sie trifft nicht nur auf ihr freundlich gesinnte Kollege und muss sich behaupten.
Ihr erster Fall ist die Entführung einer jungen …
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Ein spannender Nordseekrimi
Lea lässt sich vom LKA Hannover ins beschauliche Wittmund versetzen, um sich um ihren kranken Vater kümmern zu können. Sie trifft nicht nur auf ihr freundlich gesinnte Kollege und muss sich behaupten.
Ihr erster Fall ist die Entführung einer jungen Frau, deren Mutter als Lifecoach erfolgreich ist, das Verhältnis der beiden ist nicht gut, was die Mutter verdächtig macht.
Es ist ein spannender Krimi, der Fall ist verzwickt, hat entsprechende Charaktere und ich wurde auf die falsche Fährte gebracht. Allerdings ging es mir zum Schluss zu schnell und irgendwie fehlte mir dann etwas. Zum Beispiel standen Maya und ihre Mutter anfänglich im Fokus der Story, am Ende ist dann vieles offen geblieben, wie es mit den beiden weiterging usw. Vielleicht erfahren wir was im zweiten Teil ...
Ich gebe trotzdem meine Leseempfehlung, weil mir der Fall gut gefallen hat und der Schreibstil gut gefallen hat, ich bin auch auf den zweiten Teil sehr gespannt.
Die Charaktere waren stimmig, die Settings perfekt beschrieben, ich hatte permanent Kopfkino.
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Moin!
Mit ihrem Regio-Krimi "Das erkaufte Glück" startet die deutsche Bestseller--Autorin Anna Johannsen die neue Reihe "Ein Fall für Lea Nielsen", die um eine selbstbewusste junge Kommissarin kreist, die sich aus privaten Gründen gegen einen Aufstieg in der …
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Moin!
Mit ihrem Regio-Krimi "Das erkaufte Glück" startet die deutsche Bestseller--Autorin Anna Johannsen die neue Reihe "Ein Fall für Lea Nielsen", die um eine selbstbewusste junge Kommissarin kreist, die sich aus privaten Gründen gegen einen Aufstieg in der Karriereleiter in Hannover für eine Versetzung nach Wittmund entscheidet.
Wie für alle Bücher von Anna Johannsen üblich, ist das Cover zurückhaltend gestaltet worden. Im Fokus steht eine naturbelassene Dünen-Landschaft, wie man sie an der Nordsee findet. Der Titel ist ebenso schlicht und lässt viel Interpretationsspielraum.
Dieser Nordsee-Krimi spielt in dem ostfriesischen staatlich anerkannten Erholungsort Wittmund, einer relativ unbedeutende Stadt im Nordwesten Niedersachsens. Auch wenn die malerische Nordsee zum Greifen nah ist, darf man nicht von einer ländlichen Idylle ausgehen, wie Lea Nielsen allzu deutlich bewusst wird. Hier ticken die Uhren anders als in Hannover, männliche Klüngeleien sind an der Tagesordnung, und Frauen nicht gern gesehen, zumal wenn sie mehr drauf haben als männlichen Kollegen und ihnen begehrte Positionen streitig machen.
Lea Nielsen ist eine sympathische Protagonistin. Als begabte, ehrgeizige Kommissarin hatte sie eine glanzvolle Karriere im LKA Hannover vor Augen, aus privaten Gründen wählte sie den Wechsel zu einer unbedeutenden Dienststelle in Wittmund um sich um ihren an Demenz erkrankten Vater zu kümmern. Diese klare Haltung nötigt hohen Respekt ab, zumal ihr Vater seine Frau und sein einziges Kind im Stich gelassen hatte. Beruflich gesehen, weiß Lea ganz genau, was sie kann. Als erklärte Feministin würde ich sie nicht bezeichnen, aber sie hat es im Laufe ihres Berufslebens gelernt, ihren Verstand und ihre Ellenbogen einzusetzen, um sich in einer von Männern dominierten Welt durchzusetzen. Hin und wieder startet sie Alleingänge, unterstützt von einer Kollegin, weil sie von ihren Vorgesetzten und Partnern ausgegrenzt wird, was man durchaus verstehen kann.
Der Fall an sich ist sehr komplex angelegt, die Ermittlungen gestalten sich kompliziert. Die 19jährige Maya van Berg ist spurlos verschwunden, die Polizei muss von einer Entführung ausgehen. Die Eltern des Entführungsopfers verhalten sich extrem unkooperativ, die Bekannten mauern ebenso sehr. Durch viele unerwartete Wendungen bleibt die Spannung auf einem hohen Niveau, bis hin zur logisch schlüssigen Auflösung. Auch das Privatleben von Lea Nielsen kommt nicht zu kurz, sie leidet unter Beziehungsängsten, hat an der Trennung von ihrem Freund zu knabbern und dem schweren Start mit ihrem Vater, der ihr im Laufe der Zeit fremd geworden ist.
Alles in allem hat mir dieser leicht und locker geschriebene Regio-Krimi sehr gefallen. Es ist ein gelungener Start für eine taffe Ermittlerin, von der wir noch viel erwarten dürfen. Ich freue mich schon darauf!
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Auftakt zur Lea-Nielsen-Reihe
Die Krimireihe mit der Inselkommissarin Lena Lorenzen kennen wir ja schon seit längerem. Jetzt hat Autorin Anna Johannsen eine neue Reihe mit der Oberkommissarin Lea Nielsen als Hauptfigur geschaffen. Lea hat sich aus privaten Gründen vom LKA Hannover zur …
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Auftakt zur Lea-Nielsen-Reihe
Die Krimireihe mit der Inselkommissarin Lena Lorenzen kennen wir ja schon seit längerem. Jetzt hat Autorin Anna Johannsen eine neue Reihe mit der Oberkommissarin Lea Nielsen als Hauptfigur geschaffen. Lea hat sich aus privaten Gründen vom LKA Hannover zur Polizeiinspektion Wittmund in Ostfriesland versetzen lassen und lebt in Neuharlingersiel auf einer Segelyacht. Auf ihrer neuen Stelle schlägt ihr zunächst Misstrauen entgegen, da sie einem der Kollegen dort die vermeintlich sichere Stelle des stellvertretenden Leiters und somit auch Beförderungsmöglichkeiten weggenommen hat. Dazu kommen das rätselhafte Verschwinden der 19-jährigen Maya van Berg und die privaten Probleme, die Lea sehr belasten.
Der Schreibstil von Anna Johannsen bleibt natürlich in der gewohnten Form. Flüssig geschrieben und die Storyline logisch ausgestaltet. Dabei werden natürlich die erforderlichen Erkenntnisse aus der Ermittlungsarbeit nach und nach eingestreut und immer wieder Wendungen eingebaut.
Ein leichter Kriminalroman für gemütliche Leseabende.
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Lea Nielsen wechselt vom LKA Hannover zur Polizeidienststelle ins ostfriesischen Wittmund. Ihr Vater, zu dem sie jahrelang keinen Kontakt hatte, ist an Demenz erkrankt und sie möchte sich um ihn kümmern. Vorrübergehend wohnt sie erst einmal auf dem Boot ihres Vaters, da in seiner …
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Lea Nielsen wechselt vom LKA Hannover zur Polizeidienststelle ins ostfriesischen Wittmund. Ihr Vater, zu dem sie jahrelang keinen Kontakt hatte, ist an Demenz erkrankt und sie möchte sich um ihn kümmern. Vorrübergehend wohnt sie erst einmal auf dem Boot ihres Vaters, da in seiner kleinen Wohnung kein Platz für sie ist. Beruflich ist es eher ein abstieg auf ihrer Karriereleiter und sie muss sich gegen ihre männlichen Kollegen durchsetzen. Als die 19-jährige Maya van Berg nach einem Tag von ihren Eltern vermisst gemeldet wird, setzt man Lea auf den Fall an. Eigentlich geht man davon aus, dass Teenager nach ein paar Tagen wieder auftauchen. Da die Eltern gut mit dem Staatsanwalt bekannt sind, wird dem Fall nachgegangen. Dann taucht plötzlich ein Erpresservideo und hohe Lösegeldforderungen auf.
Das Cover zeigt ein typisches ostfriesisches Strandbild mit einem sehr passenden Titel. Die Protagonisten werden passend dazu beschrieben. Dies ist der 1. Fall für Lea Nielsen, die mehr sehr gut mit ihren durchdachten Alleingängen gefällt. die Handlung ist spannend und realistisch und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
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Wer bereits vorige Kriminalgeschichten von Anna Johannsen kennt, wird sich auch in ihrem neuen Roman sehr wohlfühlen. Lea Nielsen arbeitet beim LKA in Niedersachsen und entschließt sich, eine neue Stelle in Ostfriesland, in der kleinen Stadt Wittmund anzunehmen. Anna Johannsen …
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Wer bereits vorige Kriminalgeschichten von Anna Johannsen kennt, wird sich auch in ihrem neuen Roman sehr wohlfühlen. Lea Nielsen arbeitet beim LKA in Niedersachsen und entschließt sich, eine neue Stelle in Ostfriesland, in der kleinen Stadt Wittmund anzunehmen. Anna Johannsen erzählt in all ihren Romanen nicht nur den Alltag der Polizeiarbeit, sondern lässt die Leser immer auch am Privatleben ihrer Protagonistinnen teilnehmen. Hier nun wird Lea mit ihrer Vergangenheit konfrontiert – sie entschließt sich ihrem Vater beizustehen. Er leidet an beginnender Demenz. Auch hat er die Familie verlassen, als Lea noch klein war. Also ein schweres Erbe tritt sie selbstlos an, um ihn jetzt zu unterstützen. Der neue Fall, dem sie sich jetzt widmen muss, ist sehr verwirrend und führt uns in das Milieu der reichen Familien, deren Kinder in einem Internat zur Schule gehen. Hier auf der Insel Spiekeroog. Die Tochter der reichen Eltern wird entführt und die Spur ist nicht leicht zu finden. Anna Johannsen versteht es, ihre Leser bis zur letzten Seite zu fesseln. Dass dieser Fall viele Wendungen hat, wie jeder Leser von Kriminalromanen es erwartet, erleben wir hier in einem meisterhaften Plot. Von der Nordsee durch die Dünen und Wälder sowie die ostfriesischen Städte führt der Weg zur Lösung sogar bis nach Malaga. Sie spanischen Polizeibeamten helfen mit und es entsteht sogar etwas wie eine Freundschaft zwischen Lea und der spanischen Kollegin Maria. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Gleich neben dem Boot von Leas Vater liegt das Boot von Jan, einem Lehrer im Hafen. Mit ihm versteht Lea sich auch sehr gut und wird sogar in die Segelkunst eingeführt…Diese Geschichte empfehle ich ohne Vorbehalte – sie hat einen hohen Unterhaltungswert und bedient was man sich wünscht – sehr schöne Natur- und Städtebeschreibungen, das Miteinander von Kommissaren und Vorgesetzten, spannende Observierungen und Verbrecherjagden sowie Freundschaften, die das Leben in diesem Milieu der anstrengenden Aufgaben leichter machen können.
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Mit „Das erkaufte Glück“ startet Anna Johannsen in eine neue Krimi-Serie. Ich kenne die Autorin bereits von den Büchern über die Inselkommissarin Lena Lorenzen, das Ermittlerduo Hanna Will und Jan de Bruyn und natürlich von ihren Enna Andersen-Krimis, daher war ich …
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Mit „Das erkaufte Glück“ startet Anna Johannsen in eine neue Krimi-Serie. Ich kenne die Autorin bereits von den Büchern über die Inselkommissarin Lena Lorenzen, das Ermittlerduo Hanna Will und Jan de Bruyn und natürlich von ihren Enna Andersen-Krimis, daher war ich gespannt, was für eine Ermittlerin sie uns in der neuen Reihe serviert. Ich muss sagen, ich bin mit Lea Nielsen nicht wirklich warm geworden.
Aber von vorn.
Lea Nielsen hatte beim LKA in Hannover eine vielversprechende Karriere vor sich, gab ihre Stelle aber zugunsten eines Jobs in der Provinz, genauer gesagt, in Wittmund, Ostfriesland, auf. Warum sie diesen Schritt gegangen ist, weiß niemand außer ihr selbst. Ihr Vater Karl ist an Demenz erkrankt und, obwohl dieser die Familie im Stich gelassen hatte, als sie noch sehr jung war, möchte sie sich um ihn kümmern. Als dann Maya van Berg vermisst wird, steht Lea vor ihrer ersten Bewährungsprobe im neuen Job. Der Vermisstenfall wird erst als „weggelaufene 19Jährige“ behandelt. Aber kurze Zeit später wird ihr Auto in einem Wald gefunden, ganz in der Nähe liegt der Autoschlüssel. Und damit nicht genug: wenige Tage später bekommen ihre Eltern ein Erpresserschreiben. Die Entführer fordern eine Million Euro in kleinen Scheinen. Dazu verlangen sie von Mayas Mutter, die als Life Coach erfolgreich ist, eine schriftliche Erklärung an alle Kunden „was für eine durchtriebene und geldgeile Person“ sie sei. Tatsächlich ist Sonja van Berg absolut unkooperativ und verweigert die Zusammenarbeit mit der Polizei. Noch dazu erfüllt sie die Forderung der Entführer nicht zufriedenstellend und diese erhöhen das Lösegeld auf zwei Millionen, die Forderung wird durch ein Video der Entführten unterstrichen. Den Ermittlern läuft die Zeit davon.
Mit „Das erkaufte Glück“ hat Anna Johannsen das Rad nicht neu erfunden, aber ist ein bodenständiger Krimi, der mich gut unterhalten hat. Es war nett, mitzuraten, zumal der Krimi einige unerwartete Wendungen nimmt. Lokalkolorit spielt, wie in allen Büchern von Anna Johannsen, eine große Rolle. Mit ihrer neuen Ermittlerin hat die Autorin einen Charakter mit Ecken und Kanten geschaffen, der zu Alleingängen neigt und immer wieder fällt der Satz „es ist kompliziert“. Und genau das ist es: kompliziert. Für mich war das Buch eine Achterbahnfahrt aus Spannung, zu vielen ähnlichen Charakteren und jeder Menge Privatleben der Protagonistin. Diese Privatleben macht einen erheblichen Teil des Buchs aus, wobei Lea eben dieses vor den Kollegen geheim hält. Das Verhältnis zu den Kollegen ist ebenfalls kompliziert, sie fügt sich schlecht in das Team in Wittmund ein. Die Kollegen machen es ihr auch nicht leicht, sie trifft auf Mansplaining, Misogynie und Ablehnung.
Die Protagonistin ist gut beschrieben, leider fand ich sie nicht besonders sympathisch. Vermutlich brauche ich noch ein oder zwei Bücher mit ihr, um mich an sie zu gewöhnen. Vor allem der Spagat zwischen beruflicher Herausforderung und der Belastung durch ihren demenzkranken Vater ist sehr gut dargestellt und gibt ihr eine menschliche Komponente. Ihre Überforderung ist einer der wenigen Punkte, der sie für mich nahbar machen. Sonst weiß ich noch nicht, was ich von der Polizeibeamtin, die die Polizeischule nach dem ersten juristischen Staatsexamen besucht hat, halten soll. Die meisten anderen Charaktere sind eher blass, abgesehen von Leas Freund Jan, ihrem Vater Karl und Sonja, der Mutter der vermissten Maya. Diese Personen werden sehr detailreich beschrieben. Sehr viele Details widmet Anna Johannsen auch Sonja van Berg, der verschwurbelt angehauchten Mutter, die als Life Coach reich geworden ist.
Obwohl das Buch ein solider Krimi, sprachlich gut geschrieben und leicht zu lesen ist, fehlte mir über weite Strecken die Spannung, selbst eine Verfolgungsjagd konnte mich nicht wirklich packen. Für mich schaffte „Das erkaufte Glück“ die Balance zwischen Roman und Krimi nicht ganz, da das Privatleben der Ermittlerin und das Kompetenzgerangel in der Dienststelle viel Platz einnehmen. Da verkommen die komplizierten und komplexen Ermittlungen manchmal fast zur Nebensache, was ich sehr schade finde.
Aber natürlich werde ich auch diese Serie weiterverfolgen. Von mir gibt es für den Auftakt drei Sterne.
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Das erkaufte Glück, von Anna Johannsen
Cover:
Es passt zu einem Nordsee-Kriminalroman.
Inhalt und meine Meinung:
Um für ihren an Demenz erkrankten leiblichen Vater (der sie und ihre Mutter vor Jahren verlassen hat) da zu sein, wechselt Lea Nielsen vom LKA in Hannover nach …
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Das erkaufte Glück, von Anna Johannsen
Cover:
Es passt zu einem Nordsee-Kriminalroman.
Inhalt und meine Meinung:
Um für ihren an Demenz erkrankten leiblichen Vater (der sie und ihre Mutter vor Jahren verlassen hat) da zu sein, wechselt Lea Nielsen vom LKA in Hannover nach Ostfriesland. Kaum dort angekommen bekommt ie ihren ersten Fall. Der 19-jährige Maya wird vermisst.
Der Krimi entwickelt sich schnell zu einem ‚spannenden und mysteriösen Fall. Nichts scheint zu passen, kein plausibles Motiv ist erkennbar. Lea muss auch gegen Widerstände in ihrer Polizeistelle kämpfen, ist sie doch die Neue und dazu noch eine Frau (knapp am Klischee vorbei).
Das Ende kommt dann etwas plötzlich und Lea und ihre Kollegin starten einen etwas unglaubwürdigen Alleingang.
Das Privatleben von Lea finde ich gut eingebunden (es bleiben noch einige Geheimnisse), vor allem die Demenz des Vaters ist gut dargestellt.
Dies ist der 1. Fall von Lea Nielsen, so dass noch einige Fragezeichen offen bleiben für nachfolgende Bücher.
Autorin:
Anna Johannsen, aufgewachsen im hohen Norden, liebt die Landschaft und die Menschen der Region. Besonders verbunden ist sie den nordfriesischen Inseln.
Mein Fazit:
Ein spannender temporeicher Krimi, mit kleinen Schwächen.
Von mir 4 Sterne.
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Ein Vermisstenfall, eine Kommissarin mit privaten Problemen und ein schönes Setting
**Inhaltsangabe Verlag:**
Lea Nielsen ist auf dem besten Weg, die jüngste Hauptkommissarin Niedersachsens zu werden, als sie sich für alle überraschend entschließt, Hannover und das LKA …
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Ein Vermisstenfall, eine Kommissarin mit privaten Problemen und ein schönes Setting
**Inhaltsangabe Verlag:**
Lea Nielsen ist auf dem besten Weg, die jüngste Hauptkommissarin Niedersachsens zu werden, als sie sich für alle überraschend entschließt, Hannover und das LKA zu verlassen, um eine Stelle im ostfriesischen Wittmund anzunehmen. Kaum eingetroffen, wartet schon der erste Fall auf sie: Die 19-jährige Maya van Berg wurde von ihren Eltern als vermisst gemeldet. Die Mutter, eine erfolgreiche Life-Coachin, verhält sich bei der Befragung äußerst kühl, während sich der Vater sehr betroffen zeigt.
Leas Chef vermutet, dass die junge Frau freiwillig für ein paar Tage aus dem Elternhaus geflohen ist, lässt Lea aber ermitteln, da Mayas Mutter beste Kontakte zum Staatsanwalt pflegt. Während sich neue Spuren auftun und der Fall für Lea zu einer immer größeren Herausforderung wird, muss sie sich auch der Pflege ihres demenzkranken Vaters widmen – eines Mannes, der sie vor Jahren im Stich gelassen hat.
**Meine Inhaltsangabe:**
Lea Nielsen fängt in Wittmund eine neue Stelle an. Ihr erster Fall: eine Vermisstenanzeige. Maya, 19, ist verschwunden. Der Staatsanwalt ist mit der Familie bekannt, daher werden direkt Ermittlungen eingeleitet, obwohl die erste Annahme ist, dass Maya einfach weg von ihrer Mutter wollte, mit der sie sich nicht versteht. Als dann aber eine Lösegeldforderung kommt ist klar: da steckt mehr dahinter, also ein bloßer Familienstreit. Lea, die Beziehungsprobleme hat und sich zudem um ihren dementen Vater kümmert, zu dem sie eigentlich gar keine Verbindung hat, muss sich auch noch mit Kompetenzgerangel und männlichem Gockelgehabe herumschlagen. Wird sie sich beweisen und den Fall lösen?
Erster Satz: »Das Tor zum Hof des Polizeikommissariats öffnet sich, ich lege den ersten Gang ein und suche mir einen Platz zwischen den zahlreichen Fahrzeugen.«
**Mein Eindruck:**
Der Fall selbst ist recht spannend, weil es einige Wendungen gibt. Ich konnte also schön miträtseln und mir meine eigenen Schlüssel bilden. Das hat mir gut gefallen. Jedoch kam ich mit dem Schreibstil nicht wirklich zurecht. In der Ich-Form geschrieben (was mich eigentlich nie stört), fühlte es sich diesmal für mich an wie eine Aneinanderreihung von Begebenheiten. Es wurde viel erzählt, aber nichts gezeigt, so dass es für mich wie das Lesen eines Berichts war. Hinzu kommt, dass ich die Hauptfigur (Lea) schlicht nicht mag. Aber auch nicht nicht mag. Ich empfinde sie als völlig neutral. Und das finde ich bei einem Buch immer schade. Es kamen einfach keine Emotionen gleich welcher Art hoch, ich war nicht gefesselt, nicht involviert, sondern nur Beobachter. Teils war die Story dann auch ein bisschen verworren durch die vielen Namen, die teils voll ausgeschrieben, dann wieder nur der Vor- und dann wieder nur der Nachname, immer wechselweise. Wenn da dann so schon sehr viele Beteiligte gibt, verliert man da leicht den Überblick. Mir ging es zumindest so. Auch nahmen mir die privaten Probleme Leas zu viel Raum ein. Das Setting hingegen ist sehr schön und zum Wegträumen. Ostfriesland, Wittmund, Esens, Spiekeroog, Spanien. Fazit: ein an sich guter (= 3 Sterne) Krimi, der mich jedoch aus mehreren Gründen nicht überzeugen konnte. Auf die Fortsetzung habe ich eher wenig Lust. Wer emotional zurückgenommene Protagonisten mag, deren sehr sachliche Art sich offensichtlich im Schreibstil niederschlägt, der sollte hier zugreifen. Wer gern mehr selbst miterlebt als nur darüber zu lesen, der wird hier vielleicht nicht ganz so glücklich sein. Probiere es einfach mal aus.
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