Totenreise / Puerta Oscura Bd.1 - Lozano Garbala, David

Totenreise / Puerta Oscura Bd.1

David Lozano Garbala 

Übersetzung: Mende, Susanna
Gebundenes Buch
 
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Totenreise / Puerta Oscura Bd.1

Eigentlich ist Pascal nur wegen Michelle zu der Gothic-Party in die Pariser Wohnung der Familie Marceaux gekommen. Doch bei der Suche nach passenden Klamotten für seine Kostümierung findet er in einer alten Truhe die Puerta Oscura, den geheimen Zugang zum Reich der Toten. Nur alle 100 Jahre, in der Nacht zu Allerheiligen, wird die Pforte geöffnet und gestattet einem einzelnen Wanderer den Eintritt in die Unterwelt. Aber das Gleichgewicht zwischen dem Totenreich und unserer Welt ist fragil. Wann immer ein Lebender in das Totenreich geht, gelangt ein Wesen aus der Unterwelt in die Wirklichkeit. Pascal hat einen Vampir befreit, der nun Michelle entführt, und sie in den tiefsten Winkeln der Hölle verstecken lässt. Zögernd, und nur mit einem magischen Medaillon bewaffnet, begibt sich Pascal erneut in das Reich der Toten. Er hat nur sieben Tage Zeit. Und die vergehen schnell - in der Ewigkeit!


Produktinformation

  • Verlag: Loewe Verlag
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 607 S.
  • Seitenzahl: 607
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 161mm x 53mm
  • Gewicht: 971g
  • ISBN-13: 9783785568637
  • ISBN-10: 3785568630
  • Best.Nr.: 29909705
David Lozano Garbala wurde 1974 in Zaragoza geboren. Schon als Jugendlicher liebte er Fantasy- und Horrorfilme und er fing schon früh an, selbst zu schreiben. Er studierte Jura und arbeitete als Anwalt in seiner Heimatstadt, aber er hörte nie auf, Geschichten zu erzählen. Seit dem Erscheinen von Puerta Oscura in Spanien ist David Lozano Garbala dort zu einer Ikone der Jugendliteratur geworden.


Kundenbewertungen zu "Totenreise / Puerta Oscura Bd.1"

8 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Sabine aus Aachen am 01.09.2013   sehr gut
Eigentlich geht Pascal nur wegen Michelle mit auf die Gothic-Party. Auf der Suche nach einer passsenden Verkleidung wird er plötzlich in eine andere Welt gezogen – in die Welt der Toten. Und erst dort erfährt Pascal, dass er ein Wanderer ist, der zwischen den Welten hin und her reisen kann. Doch mit seinem Eintreten in das Totenreich ist ein Vampir in die Wirklichkeit getretene und treibt nun in Paris sein Unwesen. Du zu allem Überfluss lässt er Michelle in das Reich der Toten entführen, um sie zu opfern. Nur Pascal als Wanderer kann sie vor dem sicheren Tod retten.
Ein spannendes Buch, das mich gefesselt und in seinen Bann gezogen hat – obwohl Fantasy und Horror so gar nicht mein Genre sind! Der Schreibstil ist einfach und jugendlich, damit genau passend für die Zielgruppe. Durch die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven mit jeweils kleinen Cliffhangern bleibt es spannend und ich mochte das Buch nicht aus der Hand legen. Lediglich die Erlebnisse in der Totenwelt fand ich einige Male etwas langatmig, dafür fand ich die Geschehnisse in der Wirklichkeit umso spannender.
Die Charaktere sind allesamt gut ausgearbeitet, dennoch haben mich manche Klischees etwas gestört: die unnahbare Schöne, der unfreiwillige Held oder die taffe Ermittlerin. Mir haben vor allem die erwachsenen Charaktere gefallen – die Kommissarin Marguerite, taffe und unerbittlich und dennoch immer einen Schritt hinter dem Gerichtsmediziner Marcel, der schon früh ahnt, wer eigentlich hinter den Morden steckt – warum er das weiß, verrate ich hier nicht. Die drei Freunde Pascal, Dominique und Jules kämpfen gemeinsam gegen das Böse, sie sind zwar auch gut gezeichnet, dennoch konnte mich gerade Pascal als Protagonist nicht überzeugen. Mir war er zu blass, selbst als Held in der Totenwelt schien er mir immer von anderen gesteuert und geführt und selbst nur wenig aktiv.
Beschreibungen sind im Buch eher knapp gehalten, so dass man sich gedanklich ein eigenes Totenreich vorstellen muss – positiv formuliert sind der Phantasie hier keine Grenzen gesetzt. Das Buch spielt in Paris und hier hätte ich mir mehr Beschreibungen gewünscht, die waren aber vor allem den zum Teil sehr gruseligen und brutalen Morden und Ritualen vorbehalten.
Das Cover hat mich sehr angesprochen, auch wenn es vielleicht eher klassisch gruselig anmutet. Die Skelett-Illustrationen tauchen dann im Buch auch immer wieder auf – vor jedem Kapitel und über manches Skelett musste ich wirklich schmunzeln.
Insgesamt wurde ich von dem Buch gut unterhalten – nicht immer ist alles logisch und die Charaktere sind wirklich sehr stereotyp, dennoch war es spannend zu lesen, an manchen Stellen gruselig, öfters auch sehr blutig. Langeweile ist jedenfalls nicht aufgekommen, so dass ich dem Buch 4 Sterne gebe!

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Bewertung von Flo1401 am 27.03.2013   ausgezeichnet
Das Buch ist spannend genau nach meinem Geschmack!
Doch an einigen Stellen ist es sehr brutal
und ich würde es nicht für junge Personen empfehlen,
zumindest nicht für Leute, die sich nicht gerne gruseln...

Das Buch hat ein sehr abgebrochenes Ende und man will umbedingt weiter lesen, was durch die Fortsetzung möglich wird!

Insgesamt ein ausgezeichnetes Buch!!!
Ich gebe*****!

LG

Flo

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Bewertung von Kerry aus Berlin am 09.10.2011   ausgezeichnet
Pascal, ein 15-jähriger spanisch-stämmiger in Paris lebender Junge, wird von seinem besten Freund Dominique zum Besuch bei der Wahrsagerin Madame Daphne überredet. Pascal mag nicht so recht an Wahrsagungen glauben, begleitet jedoch Dominique und erhofft sich in Stille die Antwort auf die Frage, ob Michelle, eine gemeinsame Freundin von Pascal und Dominique, seine Gefühle erwidert. Doch was Madame Daphne Pascal weissagt, ergibt so gar keinen Sinn: Er würde eine lange Reise antreten, die mit dem Tod zu tun hat und auch Michelle wird beteiligt sein.

Anschließend treffen die beiden Michelle und Dominique kann sie überreden, die beiden zu der Gothic-Halloween-Party bei Jules Marceaux mitzunehmen, denn laut Dominique, werden dort viele Mädchen ihres Alters sein. Michelle, die den Gothic-Style lebt und von daher eine Einladung zu der Party hat, ist überrascht, dass die beiden auf die Party wollen, stimmt aber zu, sie mitzunehmen. Die Bedingung jedoch lautet, die beiden müssen, wie der Rest der Partygesellschaft, kostümiert erscheinen.

Am Abend der Party treffen sich die Jungen und wollen gemeinsam zu Jules gehen. Wider erwartend ist Pascal ohne Kostüm erschienen und wird vom Gastgeber umgehend auf den Dachboden geschickt, wo alte Gegenstände und auch Kleidung lagern. Dort soll er sich ein Kostüm zusammenstellen und anschließend zur Party erscheinen. In einer Kiste wird er tatsächlich fündig, da diese jedoch sehr massiv und groß ist, fällt er hinein. Das alles passiert um Mitternacht von Allerheiligen und gerade in dieser Nacht öffnet sich die Pforte zur Unterwelt.

Als Pascal sich endlich aus der Kiste befreien kann, stellt er sehr schnell fest, dass er sich nicht mehr auf dem Dachboden von Jules Marceaux befindet. Alles um ihn herum ist dunkel und wirkt bedrohlich und er ist nicht allein! Er beschließt sich umzusehen und entdeckt einen leuchtenden Pfad und auf diesem fühlt er sich erstaunlicherweise sicher. Auf seinem Weg kommt er an einem Friedhof vorbei, auf dem anscheinend eine Party gefeiert und muss voller Schrecken feststellen, dass er der einzige ist, der noch am Leben ist! Dennoch wird er von den Toten gut aufgenommen, denn er ist der "Wanderer". Diese helfen ihm auch tatsächlich, ein passendes Party-Outfit zu kreieren.

Währenddessen fand ein Austausch der Welten statt. Dadurch, dass Pascal ins Reich der Toten gelangt ist, hat ein Wesen aus der Unterwelt die Möglichkeit gehabt, ins Reich der Lebenden zu wechseln. Ein Vampir hat den Weg in die Welt der Menschen gefunden und sofort entwirft er einen grausigen Plan, um sicher zu stellen, dass er in dieser Welt bleiben kann, denn nur der "Wanderer" hat die Macht, ihn wieder dorthin zurück zu schicken, wo er herkam.

Nach der Party entführt der Vampir Michelle und schickt sie in einem verbotenen Ritual als Menschenopfer in die Unterwelt. Nun ist es an Pascal, erneut eine Reise in die Unterwelt anzutreten, um Michelle zu retten. 7 Tage hat er dafür Zeit, denn wenn diese Frist verstrichen ist, kann er nie wieder in die Welt der Lebenden zurückkehren! Währenddessen sind Dominique, Jules und Madame Daphne damit beschäftigt, den Vampir zu jagen und die Pforte zur Unterwelt zu schützen, denn sollte diese zerstört werden, gibt es für Pascal keine Möglichkeit der Rückkehr aus der Unterwelt ...


In diesem 1. Band der Puerta-Oscura-Reihe entführt uns der Autor in die Unterwelt und klärt uns auf, was nach dem Tod kommt. Auch hier gibt es Gut und Böse, wobei auch in der Unterwelt das Böse versucht, das Gute zu vernichten. Der Protagonist des Buches ist ein ganz normaler 15-jähriger Junge, der weder besondere Eigenschaften hat, noch anderweitig heroisch dargestellt wird. Vielmehr legt der Autor hier sehr viel Wert auf die Weiterentwicklung sowohl des Protagonisten, als auch der Nebencharaktere. Den Schreibstil empfand ich als überaus fesselnd, faszinierend und auch mystisch, sodass ich zwischendurch das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mochte.

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Bewertung von Jessi am 16.09.2011   ausgezeichnet
Ganz großes Kino mit der richtigen Mischung aus: Spannung, Abenteuer, Fantasy und Humor. Ein Buch mit so wundervoll gezeichneten Charakteren, dass mir jeder einzelne davon noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Die Sprache des Buches ist wunderbar leicht und flüssig. Einfach zu lesen und ohne einen Fehler. Ich komme nirgends ins Stolpern und kann mich voll und ganz in die Geschichte fallen lassen.


Die Charaktere haben alle etwas ganz persönliches und zeigen unglaublich viele Facetten und Eigenschaften, sodass man als Leser ganz genaue Bilder vor Augen hat. Pascal ist für mich ein wirklich toller Junge der erst noch lernen muss aus sich heraus zu kommen und zu erkennen was für ein toller Typ er ist. Dominique, sein bester Freund ist für mich nur im ersten Moment ein Draufgänger, eigentlich ist er ein wirklich schlauer und sehr tiefgründiger Charakter. Selbst die Nebencharaktere, wie die engagierte Polizistin und ihr Pathologe Marcel, oder das Medium, sowie die zahlreichen Geister in der Totenwelt haben mich sehr glücklich machen können beim Lesen, denn jederhat seine ganz persönlichen Eigenschaften zugeschrieben bekommen.


Die Geschichte an sich ist für mich etwas ganz Besonderes, so etwas habe ich noch nicht gelesen. Hier dürfen Vampire auch mal richtig böse sein und Geister mal lieb und hilfreich. In dem Moment als Pascal das Totenreich das erste mal betritt, fand ich diese Welt wirklich faszinierend. Die Geister sind so sympathisch und interessant, dass man sie eigentlich sofort gern haben muss. Die Geschichte an sich wird durch die öfter vorkommenden Wechsel zwischen Totenreich und Erde und auch auf der Erde zwischen Pascal und der Polizistin aufgelockert. Immer mal wieder bekommt der der Leser auch einen Eindruck davon was mit Michelle passiert oder welches Unwesen der Vampir treibt und so gestaltet sich das Buch beim Lesen schon wie ein gut dargestellter Kinofilm.


Für mich persönlich war es wundervoll mit an zu sehen, welche Entwicklungen die einzelnen Protagonisten innerhalb der Geschichte machen und welche Entscheidungen sie treffen und warum. Auch fand ich es sehr gut, dass viele Fragen zu Anfang aufgeworfen wurden, aber auch genauso viele wieder beantwortet wurden und so die Spannung gesteigert und gehalten wurde. Zum Schluss gibt es natürlich wieder einen Spannungsbogen der einen zweiten Teil geradezu herausfordert.


Von der Aufmachung des Buches möchte ich an dieser Stelle schon gar nicht mehr viel sagen. Die Skelette sind immer mal wieder auf dem Buch und in dem Buch zu finden. Die Kapitel sind gut durchdacht und strukturiert und bieten einen leichten Lesefluss.


Fazit:
Wer dieses Buch noch nicht kennt, sollte es auf jedenfall lesen, denn es berauscht einen. Mit seiner Sprache, den Charakteren und der wirklich sehr interessanten und vorallem spannenden Geschichte. Und wenn ihr es dann fertig gelesen habt, holt ihr euch am Besten auch gleich den zweiten Teil :Totengelächter.

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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 28.02.2011   ausgezeichnet
Eigentlich ist Pascal ein ganz gewöhnlicher Durchschnittsschüler. Er ist unauffällig, eher schüchtern und hängt immer mit seinem besten Freund Dominique rum. Außerdem ist er total in Michelle verliebt.
Irgendwann werden die beiden Freunde zu einer Halloweenparty eingeladen. Pascal muss sich regelrecht überwinden zu dieser Feier zu erscheinen, geschweige denn sich zu verkleiden. Aber dann verändert dieser Abend alles.
Denn als er sich in einer hölzernen Truhe, die sich auf dem Dachboden befindet, auf der Suche nach einem geeigneten Halloweenkostüm macht, verschwindet er plötzlich und taucht in einer ganz anderen Welt wieder auf - die Welt der Toten!
Pascal ist nämlich der Wanderer, ihm allen ist es möglich das Portal der Toten zu beschreiten, das nur alle 100 Jahre einmal geöffnet ist. Das ist bei weitem noch nicht alles, denn immer wenn jemand aus der lebenden Welt durch das Portal schreitet, geht jemand aus dem Totenreich in die Welt der Lebenden. dieser Untote ist ein grausamer Vampir, der jetzt sein Unwesen treibt. Können Pascal und seine Freunde die Welt der Lebenden retten?

Das Buch besticht zunächst einmal mit dem wunderbaren Design. Der Schutzumschlag ist schwarz und überall mit Skeletten versehen. Auch ohne Umschlag sieht das Jugendbuch sehr imposant aus: ganz in schwarz mit einem einzigen Skelett auf der Vorderseite. Die Liebe zum Detail setzt sich immer am Anfang eines jeden Kapitels mit je einem weiteren Skelett fort.

Der Autor versteht es der Geschichte von Anfang an, bis zur allerletzten Seite Spannung einzuhauchen. Der Roman ist permanent so spannungsgeladen, dass es unmöglich ist, das Buch wieder zur Seite zu legen. Aus diesem Grund sind die über 600 Seiten in Windeseile durchgelesen.

Alle Feinde von Vampirbüchern kann ich beruhigen. Der Untote spielt zwar im Verlauf des Geschehens eine wichtige Rolle, dennoch kann man diese Tatsache ruhig ignorieren. Er gehört einfach ich die Geschichte, auch wenn das Buch mit keinem Buch über Vampire vergleichbar ist.

Mir hat "Puerta Oscura" sehr gut gefallen. Es war wirklich spannend bis zur letzten Seite. Ich wurde schon lange nicht mehr so mitgerissen von einer Geschichte und kann das Buch wirklich jedem empfehlen. Auch Menschen die nicht so gerne über Vampire und die Welt der Toten lesen. Das Buch ist ein Muss für jeden Liebhaber der Spannung.

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Bewertung von sueorange am 16.12.2010   weniger gut
Der Buchumschlag gefällt mir wirklich sehr gut, gruselige Skelette und Sensenmänner wohin das Auge blickt. Auch bei den einzelnen Kapitelanfängen begegnet man diesen wieder.

Pascal ist bis über beide Ohren in Michelle verliebt und hat sich sogar durchgerungen, ihr seine Gefühle zu offenbaren, nun hofft er darauf, dass sie auch mehr für ihn empfindet. Um sie zu beeindrucken, ist er sogar zu der Gothic- Party eines Bekannten von ihr gekommen. Da er jedoch selbst kein passendes Kostüm an hatte, bot ihm der Gastgeber, Jules, an, sich in einer alten Truhe auf dem Dachboden etwas Passendes aus zu suchen. Bei dieser Truhe, handelt es sich jedoch um eine Puerta Oscura, einen geheimen Zugang zum Reich der Toten. Aber nur einmal alle 100 Jahre, genau um Mitternacht, in der Nacht zu Allerheiligen, öffnet diese ihre Pforte für einen Wanderer. Und dies hat nicht nur den Haken, dass Pascal genau um die Zeit an diesem Ort war, sondern es darf auch kein Ungleichgewicht zwischen der Unterwelt und unserer Welt bestehen und das heißt, dass auch ein Wesen des Totenreiches sogleich dieses verlässt und fortan auf Erden wandelt. Bei seinem ungewollten Besuch in dieser dunklen Welt hat Pascal einen echten Vampir befreit. Und dieser schreckt vor nichts zurück und entführt ausgerechnet Pascals große Liebe Michelle. So muss Pascal noch einmal die dunkle Pforte überschreiten und ins Reich der Toten zurück. Ihm bleiben nur sieben Tage Zeit, um sie zu finden und zurück zu bringen…

Die Charaktere bleiben leider allesamt recht blass, so dass ich mit keinem der Protagonisten richtig warm wurde. Die Idee für die Geschichte gefällt mir zwar gut, die Umsetzung hat mich aber etwas gestört, oftmals empfand ich die Handlung einfach überfrachtet und gleichzeitig zu oberflächlich abgehandelt. Auch erschien mir vieles zu sehr zurechtgezimmert. Trotz der manchmal brutalen Szenen fand ich das Buch nicht richtig gruselig. Das Ende war mir auch etwas zu offen gewählt, dies ist zwar bei geplanten Folgebänden legitim, ich hätte es mir aber trotzdem an einer anderen Stelle gewünscht. Ob ich eine weitere Totenreise lesend mitverfolgen werde, bleibt auch bei mir offen…

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Bewertung von Feenfeuer - Fantasy Blog am 29.07.2010   ausgezeichnet
Halloween, die Nacht der Toten, in Paris. Pascal hat sich von seinem besten Freund Dominique überreden lassen, ihn und die hübsche Michelle auf eine der vielen Partys in der französischen Hauptstadt zu begleiten.
Dominique, obwohl auf seinen Rollstuhl angewiesen, plant für diesen Abend den grossen Fang in puncto Mädchenbekanntschaften zu machen und Pascal erfreut sich an der Nähe seiner guten Freundin, der er vor wenigen Tagen erst seine wahren Gefühle offenbarte.

Da Verkleidung auf der Gruselparty Pflicht ist und alle ausser Pascal sich auch entsprechend schaurig kostümiert haben, nötigt der Gastgeber ihn auf den Dachboden der alten Villa, um sich aus einer Truhe alter Kleidungsstücke zu bedienen. Aufgrund der Grösse der Truhe sieht der schüchterne Jugendliche sich gezwungen in sie hineinzusteigen. Kaum beginnt er die Wühlerei im Durcheinander zahlloser veralteter Kleidungsstücke, da fällt der mächtige Truhendeckel zu und Dunkelheit umhüllt Pascal. Bevor er weiss wie ihm geschieht, setzt sich Truhe in Bewegung, zumindest scheint dies dem Gefangenen so. Als das unkoordinierte Geruckel nachlässt, fehlt jedoch eine Wand der Truhe und gähnende Schwärze erstreckt sich vor Pascal. In dieser Nacht hat sich die geheime Pforte in das Reich der Toten geöffnet und Pascal betritt den Leuchtpfad einer scheinbar verlassenen leblosen Landschaft.

„Totenreise“, der Auftakt von David Lozano Garbalas „Puerta Oscura“ Reihe, entpuppt sich als sehr schön geschriebenes und spannendes Jugendbuch, in dem der Welt der Toten und der Realen gleichermaßen Aufmerksamkeit gewidmet wird. Die Welt der Lebenden erzählt die Geschichte von Dominique, Jules und einer alten ominösen Wahrsagerin, die alles daran setzen Pascal auf seiner Totenreise zu unterstützen und somit selber zur Zielscheibe eines der Toten werden. Bereichert wird dieser Erzählstrang durch typische Jugendprobleme und eigenwilligen Figuren. Besonders Dominique kann auf ganzer Linie überzeugen, da der Autor ihn nicht in die Opferrolle eines körperlich Behinderten steckt, sondern seine individuelle Persönlichkeit herausarbeitet, welche zu einigen witzigen Momenten führt und dem Buch eine ganz eigene Lebendigkeit angedeihen lässt. So erlebt der Leser nicht nur den Kampf gegen eine untote Bedrohung, sondern auch unterhaltsame Anbaggerversuche auf Grundlage eines eigenwilligen Mädchen-Kategorien-Systems, jugendliches Gefühlschaos und freundschaftlichen Zusammenhalt.

Die Welt der Toten ist einem Jugendbuch entsprechend gestaltet und überzeugt durch ihre düstere Atmosphäre, überraschend sympathische Tote und grausame Schattenbewohner. Hier eröffnen sich lang gezogene karge Landschaften in einem beständigen Zwielicht, morsche Hängebrücken über nachtschwarzen Abgründen, riesige Felsformationen, mit wirren Tunnelsystemen und stinkende Sumpfebenen, mit den entsprechenden hungrigen Bewohnern.

Mit mythologischen Momenten gespickt schreibt Garbala einen flüssigen, leicht lesbaren Roman, der durch seine Bandbreite, zwischen hilflosem Verliebtsein und satanischen Ritualen, den Leser fesselt und gekonnt zu überraschen weiss. „Totenreise“ bietet ein Rundumpaket an Leseerlebnissen mit Spannung, leichter Romantik, schummriger Atmosphäre, kriminalistischer Ermittlungsarbeit, altersentsprechendem klassischen Horror, humorvollen Situationen und einfallsreichen, lebensnahen Figuren, die einfach zu überzeugen wissen.

David Lozano Garbalas „Totenreise – Puerta Oscura 1″ – ein mitreissender Auftakt zu einer vielversprechenden Jugendbuchreihe, die ein spannendes und interessantes Abenteuer bereit hält, welches zwischen den Welten der Lebenden und Toten pendelt. Durch seinen leichten Stil, Figuren, die sich nah am Leser bewegen und eine einfallsreiche Geschichte, wird dieser Jugendroman zu einem erfrischendem Urban Fantasy Buch, das eigene Wege geht und den Leser kaum von diesen wieder loslässt.

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Bewertung von Cosmopolitan aus Düsseldorf am 01.07.2010   gut
Pascal, 15 Jahre alt ist der Auserwählte, der Wanderer zwischen den Welten. Genau das, erfährt er auf einer zunächst für ihn harmlosen Halloween Party zu denen ihn seine Freunde, Michelle und Dominique mitschleppen. Da Pascal keine Lust hat sich zu verkleiden, dort aber das schönste/gruseligste Outfit des Abends gekrönt wird, zieht er sich bei dem Gastgeber Jules auf dem Dachboden um, da dieser viele alte Kleidungsstücke seiner Großmutter aufbewahrt..
Auf dem Dachboden findet Pascal eine Truhe, er öffnet sie, fällt hinein und kommt im Reich der Toten an. Zunächst glaubt er, dass es sich um einen Alptraum handeln muss, doch schnell wird klar: es ist die Wirklichkeit. Von den Toten erfährt er, dass er nun der Wanderer ist und sich die Dunkle Pforte wieder geöffnet hat. Dies kann alle 100 Jahre geschehen, genau um 0 Uhr in der Nacht von Halloween auf den Tag der Allerheiligen. Was Pascal allerdings nicht weiß, ist wenn jemand in das Reich der Toten gelangt, gelangt ein Wesen aus der Zwischenwelt auch hinaus.
So kommt es, dass ein Vampir in seiner Stadt, Paris, sein Unwesen treibt. In der Halloween-Nacht gibt es drei Tote, allen wurde das Blut ausgesaugt, die Ermittlungen laufen. Marguerite, die leitende Ermittlerin kann es sich zunächst nicht erklären, wie ein Mörder es schafft dem Opfer das ganze Blut auszusaugen. Ihr guter Freund und Gerichtsmediziner Marcel hat jedoch eine Ahnung, die er zunächst aber für sich behält, außerdem trägt er selbst noch ein Geheimnis mit sich rum. Als nun ein paar Tage später Michelle von dem Vampir entführt wird und sich Pascal in das Reich der Toten begeben muss um sie zu suchen, planen seine Freunde die dunkle Pforte zu bewachen damit der Vampir sie nicht zerstören kann.
Die Reise und weitere Ermittlungen beginnen...

Als ich auf das Buch gestoßen bin, wollte ich es sofort lesen, da ich die abstruse Idee wirklich witzig und spannend fand. Außerdem hat mich auch das Titelbild irgendwie angesprochen. Kaum habe ich das Buch jedoch angefangen, hält sich die Freude und die Spannung in Grenzen. Bis es zu Pascals richtiger Reise ins Reich der Toten kommt ist das Buch extrem schleppend, ich musste mich mehrmals dazu durchringen, nicht ein paar Seiten vor zu blättern. Aber Hälfte wird es dann spannen und man liest zügig weiter. Dann kommt das Ende und man denkt sich tatsächlich: Das war es jetzt? Das kann es doch nicht gewesen sein!?
Also ganz im Ernst ich fand das Ende war in einer Hinsicht natürlich abzuwarten, jedoch wurden so viele Dinge, die im Buch aber als sehr wichtig dargestellt wurden, überhaupt nicht geklärt! Ich war wirklich enttäuscht. Pascal der Michelle ja zur Rede gestellt hat, ob sie sich eine Beziehung mit ihm vorstellen könnte, bekommt z.B keine Antwort. Bei vielen Dingen sitzt der Leser nun mit seinen vielen Fragen da.
Es kann natürlich sein, wenn man sich den letzten Satz, den Jules spricht anguckt, dass der Autor das alles extra gemacht hat und noch ein 2. Teil auf den Markt kommt. Und wenn ich so die spanischen Seiten verfolge gibt es dort wohl auch schon einen 2. Teil. Nun denn, ich bin gespannt, was der Autor aus der nicht ganz beendeten Geschichte macht und ob er den Leser mit dem 2. Teil nun mehr in den Bann ziehen kann, als mit diesem Buch.
Da mir persönlich einfach zu viel unerklärt blieb, es teilweise echt schleppend voran ging und mir manche Sachen so vorkamen, dass der Autor grad selber nicht mehr weiß was er da überhaupt schreibt, kann ich diesem Buch leider nicht mehr als 3. Sterne vergeben.

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