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Pure Abenteuermagie: Cornelia Funkes "Geisterritter", gelesen von Zauberzunge Rainer Strecker Seitdem Jon im Internat in Salisbury ist, erscheinen ihm nachts furchterregende Geister. Nur seine Mitschülerin Ella glaubt ihm. Als die beiden entdecken, dass Jon von Lord Stourton heimgesucht wird, de vor fast 500 Jahren gehängt wurde, holen sie sich den Beistand des Ritters Longspee, der in der Kathedrale begraben liegt. Denn Stourton scheint auch heute noch sein grausames Unwesen zu treiben. Als Dank sollen die beiden Longspees Herz finden. Da verschwindet plötzlich Ella ... Ein hinreißende…mehr

Produktbeschreibung

Pure Abenteuermagie: Cornelia Funkes "Geisterritter", gelesen von Zauberzunge Rainer Strecker Seitdem Jon im Internat in Salisbury ist, erscheinen ihm nachts furchterregende Geister. Nur seine Mitschülerin Ella glaubt ihm. Als die beiden entdecken, dass Jon von Lord Stourton heimgesucht wird, der vor fast 500 Jahren gehängt wurde, holen sie sich den Beistand des Ritters Longspee, der in der Kathedrale begraben liegt. Denn Stourton scheint auch heute noch sein grausames Unwesen zu treiben. Als Dank sollen die beiden Longspees Herz finden. Da verschwindet plötzlich Ella ... Ein hinreißendes Ritterspektakel: tempo- und actionreich, märchenhaft magisch, wild und abenteuerlich! Aufwendige Produktion mit Musik, fünf CDs in Klappbox.
  • Produktdetails
  • Verlag: Oetinger Media
  • ISBN-13: 9783837305173
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 3837305171
  • Best.Nr.: 33347224
  • Laufzeit: 325 Min.

Autorenporträt

Cornelia Funke wurde 1958 in Dorsten/Westfalen geboren, zog nach dem Abitur nach Hamburg und absolvierte eine Ausbildung als Diplompädagogin. Drei Jahre lang arbeitete sie als Erzieherin auf einem Bauspielplatz und studierte parallel dazu Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg.
Nach Abschluss des Studiums war Cornelia Funke zunächst ausschließlich als Illustratorin für Kinderbücher tätig - eine Arbeit, die sie dazu anregte, selbst Geschichten für junge Leserinnen und Leser zu schreiben. So wurde sie mit 28 Jahren freischaffende Autorin und Illustratorin.
Ihre freie Zeit verbringt Cornelia Funke am liebsten mit ihrer Familie. Außerdem ist sie ein großer Filmfan, reist gern und liest, so viel sie kann.
Seit Mai 2005 wohnt Cornelia Funke mit ihrer Familie in Los Angeles; zuvor lebte sie am Stadtrand von Hamburg.
2008 erhielt sie den "Roswitha-Preis" der Stadt Bad Gandersheim und den Medienpreis "Bambi", 2009 den Jacob-Grimm-Preis.
Cornelia Funke

Trackliste

CD 1
1Abgeschoben
2Als ich in Salisbury meinen Koffer aus dem Zug zerrte
3Drei tote Männer
4Hartgill
5Ella
6Diesmal starrte der ganze Speisesaal mich an
7Ein alter Mord
8Ella musterte die Karte mit gerunzelter Stirn
CD 2
1Ein längst vergessener Schwur
2Zwei Frauen blieben neben uns stehen
3Der tote Ritter
4Er war größer, als ich erwartet hatte
5Eigentlich kein schlechter Nachmittag
6Er erschien, sobald sich meine Finger auf das Mal pressten
7Aber Longspee atmete schwer
CD 3
1Das gestohlene Herz
2Er musterte mich mit nachdenklichem Blick
3Giftige Schatten
4Es war erneut ein bewölkter Tag
5Longspees Schloss und ein toter Chorist
6Der Löwenabdruck in meiner Hand war erneut deutlicher geworden
7Ellas Onkel
8"Das ergibt leider alles Sinn"
CD 4
1Die Kirche der Hartgills
2Körperkleider
3Ella zögerte immer noch
4Stourtons Gestalt färbte sich schmutzig rot
5Vorbei
6Lonspees Dunkelheit
7Die Insel der Choristen
8Der Vollbart hatte keine allzu gute Zeit gehabt
CD 5
1Abendlied
2Lacock Abbey
3Lacock Abbey liegt soweit abseits der Straße
4William erschien genau dort, wo wir die Urne vergraben hatten
5Freunde
6Angus und Stu wurden so weiß wie Cheneys Alabastergesicht
7Kein schlechter Ort
8Es war ein schöner Tag

Rezensionen

Besprechung von 21.09.2011
LIES DOCH MAL

Unsichtbar: Lena traut ihrer geliebten Tante Mel alles zu. Als die ehemalige Zirkusartistin und Wahrsagerin eines Abends aber an ihrem Bett sitzt und ihr erklärt, dass sie nach ihrem Autounfall nun einfach unsichtbar weiterlebt, da ist selbst Lena erst einmal verblüfft. Doch dann freut sie sich. Zumal Tante Mel Dinge erfährt, von denen sonst niemand weiß. Denn Lenas Vater zieht auf einmal aus und seine Tochter weiß seine neue Telefonnummer nicht. Und der neue Freund ihrer Mutter führt gar nichts Gutes im Schilde. Mithilfe von Frau Lapislazuli, Freddi Frettchen und anderen von Mels alten Zirkusfreunden kommen Lena und ihre Tante ihm aber zum Glück noch rechtzeitig auf die Schliche. Eine liebevoll und leichtfüßig erzählte Geschichte, die nicht nur einem schwierigen Alltag, sondern auch dem Tod zauberhafte Schnippchen schlägt.

steff.

Salah Naoura: "Tante Mel wird unsichtbar". Dressler Verlag. 186 Seiten, 12,95 Euro. Ab 8 Jahre

Unheimlich: Jon Whitcroft ist todunglücklich, als seine Mutter und ihr neuer Freund ihn auf ein Internat in die düstere Stadt Salisbury schicken. Und dann sieht er auch noch nachts vor dem Fenster drei Geisterritter, die ihn töten wollen. Jon hat fürchterliche Angst, trifft aber zum Glück in der Schule Ella, ein Mädchen, das mit Geistern bestens vertraut ist. Und so weiß er schon bald, wie er den strahlenden Ritter William Longspee, einen Halbbruder von Richard Löwenherz, zu Hilfe rufen kann Cornelia Funke erzählt die faszinierend unheimliche, aber stellenweise auch sehr komische Geschichte so, dass man sie wie einen Film vor sich sieht. Und die Bilder von Friedrich Hechelmann versetzen den Leser erst recht in ein englisches Zauberreich, in dem Gut und Böse nicht so klar zu trennen sind. Ebenso wenig wie in der echten Welt.

steff.

Cornelia Funke: "Geisterritter". Dressler Verlag. Seiten. 16,95 Euro. Ab 10 Jahre

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Nach der Lektüre von "Geisterritter" weiß Rezensent Tilman Spreckelsen einmal mehr: Cornelia Funke gelingt es auf wunderbare Weise Genregrenzen zu sprengen. Der Titel ihres neuen Kinderbuches verspreche zwar klassische Sehnsuchtsthemen der Kinderliteratur, in ihrer Erzählung gehe Funke aber weit darüber hinaus, so der Kritiker. Von den Eltern auf das Internat in Salisbury geschickt, muss der elfjährige Jon Witcraft, unterstützt von der kleinen Ella und zahlreichen anderen Helfern, gegen den Geist des bereits im sechzehnten Jahrhundert verstorbenen Lord Stourton kämpfen. Dieser verfügt über die Möglichkeit mit Lebenden zu verschmelzen und so erlebt Jon, was es bedeutet, als Ritter in einer Schlacht anderen das Leben zu nehmen um das eigene zu schützen. Wie Funke hier "wohligen Grusel" und romantische Rittervorstellungen durch die Schilderung einer "elementaren Not" ersetzt, findet der Rezensent einfach "bemerkenswert".

© Perlentaucher Medien GmbH
Nach der Lektüre von "Geisterritter" weiß Rezensent Tilman Spreckelsen einmal mehr: Cornelia Funke gelingt es auf wunderbare Weise Genregrenzen zu sprengen. Der Titel ihres neuen Kinderbuches verspreche zwar klassische Sehnsuchtsthemen der Kinderliteratur, in ihrer Erzählung gehe Funke aber weit darüber hinaus, so der Kritiker. Von den Eltern auf das Internat in Salisbury geschickt, muss der elfjährige Jon Witcraft, unterstützt von der kleinen Ella und zahlreichen anderen Helfern, gegen den Geist des bereits im sechzehnten Jahrhundert verstorbenen Lord Stourton kämpfen. Dieser verfügt über die Möglichkeit mit Lebenden zu verschmelzen und so erlebt Jon, was es bedeutet, als Ritter in einer Schlacht anderen das Leben zu nehmen um das eigene zu schützen. Wie Funke hier "wohligen Grusel" und romantische Rittervorstellungen durch die Schilderung einer "elementaren Not" ersetzt, findet der Rezensent einfach "bemerkenswert".

© Perlentaucher Medien GmbH