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Wer bin ich und wenn ja, wie viele?
Eine philosophische Reise
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
FAZ-Rezension SZ-Rezension Perlentaucher-Notizen Autorenporträt Richard D. Precht
Produktinformation
- Verlag: (Goldmann)
- 2007
- Ausstattung/Bilder: 2007. 397 S.
- Seitenzahl: 397
- Deutsch
- Abmessung: 216mm x 138mm x 36mm
- Gewicht: 554g
- ISBN-13: 9783442311439
- ISBN-10: 3442311438
- Best.Nr.: 22818132
Leseprobe zu "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?"
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Produktbeschreibung zu "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?"
Beschreibung
Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie - Richard David Prechts Buch bietet Antworten auf die großen Fragen des Lebens
Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein?
Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch 'Wer bin ich?' ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt. Ein einzigartiger Pfad durch die schier unüberschaubare Fülle unseres Wissens über den Menschen. Von der Hirnforschung über die Psychologie zur Philosophie bringt Precht uns dabei auf den allerneusten Stand. Wie ein Puzzle setzt sich das erstaunliche Bild zusammen, das die Wissenschaften heute vom Menschen zeichnen. Eine aufregende Entdeckungsreise zu uns selbst: Klug, humorvoll und unterhaltsam!
- Eine ebenso kompetente wie spielerische Annäherung an die großen philosophischen Fragen
- Ein Buch, das die Lust am Denken weckt!
"Lernen und Genießen sind das Geheimnis eines erfüllten Lebens. Lernen ohne Genießen verhärmt, Genießen ohne Lernen verblödet. Sollte es diesem Buch gelingen, beim Leser die Lust am Denken zu wecken, wäre sein Ziel erreicht!" Richard Precht
Leseprobe zu "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?"
07.03.2008
So dass man denkt, wie einfach das alles ist
Hier wird nicht lange gefackelt: Richard David Precht bügelt
alle Menschheitsfragen in einem Aufwasch ab
Auf der Suche nach überzeugenden Antworten zu den großen Fragen des
Lebens beschloss Richard Precht, Philosophie zu studieren. Nach dem
Warum wollte er fragen, ohne sich mit schnellen Antworten zu
begnügen. Aber das Leben, das seine Philosophieprofessoren führten,
schien ihm bald erschreckend reizlos. Es waren "langweilige
ältere Herren in braunen oder blauen Busfahreranzügen". Zudem
bedrückte ihn, wie wirkungslos Hochschulphilosophie war. Die
Aufsätze würden lediglich von Kollegen gelesen, und auch das nur,
um sich davon abzugrenzen. Und der fehlende Verständigungswille auf
Symposien und Kongressen desillusionierte den Doktoranden
restlos.
Doch da fiel ihm auf, dass es kaum befriedigende Einführungen in
die Philosophie gibt, solche, die systematisches Interesse an den
großen übergreifenden Fragen haben. Was es gibt, sei zu historisch
orientiert und zu "unkulinarisch" geschrieben. Wie solle
das auch anders sein, bei einer akademischen Lehre, die mehr Wert
auf exakte Wiedergabe als auf …
13.06.2008
Der erste Schritt zum Glück
Sehr kulinarisch: Richard David Prechts Philosophie-Bestseller „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?”
Jetzt ist es also doch passiert. Hape Kerkelings über drei Millionen Mal verkauftes Buch „Ich bin dann mal weg” über seinen Fußmarsch nach Santiago di Compostela steht nach über 100 Wochen nicht mehr auf dem ersten Platz der deutschen Sachbuch-Bestsellerliste. Einzig vorhersehbaren Erfolgen wie dem Jesus-Buch des Papstes und Gerhard Schröders Memoiren gelang es zwischendurch ganz kurz, den Pilger-Bericht des Komikers zu überflügeln. Dass dies nun – mit etwas Hilfe freilich von Elke Heidenreich, der Chef-Multiplikatorin des deutschen Literaturbetriebs („Wenn Sie dieses Buch lesen, haben Sie den ersten Schritt auf dem Weg zum Glück schon getan”) – einem Buch gelang, das im Grunde eine Einführung in die Philosophie ist, war nicht unbedingt zu erwarten. Andererseits: der groß, fett und rot gedruckte Haupttitel des Bandes „Wer bin ich?” verspricht nicht weniger als sein Vorgänger: Orientierung, Lebenshilfe, Trost, Antworten auf letzte Fragen in einer offenbar haltlosen Zeit.
Was ist das für ein …
Kundenbewertungen zu "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?"
Bewertung von unbekanntem Benutzer am 16.06.2010
Bewertung von R.E.R. am 04.05.2010
Darf man eine hilfsbedürftige Dame einfach stehen lassen, nur weil man seine Straßenbahn noch erreichen möchte? Über Tote darf man nicht schlecht sprechen. Oder vielleicht doch? Kann man guten Gewissens an einem Schnitzelwettessen teilnehmen? Diese und ähnliche Fragen werden seit einigen Jahren im Magazin der Süddeutschen Zeitung beantwortet. Jeden Freitag können Leser ihre “Gewissensfrage” stellen. Der Autor der Kolumne Dr. Dr. Rainer Erlinger antwortet auf lebenskluge, interessante, oft auch sehr überraschende Weise. Immer aber geisteswissenschaftlich bzw. philosophisch fundiert und kurzweilig zu lesen. Ich freue mich jeden Freitag auf diese halbe Seite intelligenten Stoff zum Nachdenken.
Ähnlich geht es mir mit Richard David Prechts Buch “Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?”. Der Unterschied zu oben genannter Zeitungskolumne besteht darin, das Precht selber Fragen formuliert und beantwortet. Seine Fragen lauten zum Beispiel: Woher weiß ich, wer ich bin? Lohnt es sich gut zu sein? Darf man Tiere essen? Jeder dieser Fragen widmet er ein eigenes Kapitel, in dem er den philosophischen Hintergrund der Fragestellung beleuchtet und erklärt. Eingeleitet werden diese kleinen Aufsätze durch eine Geschichte, die auf unterhaltsame Weise zum Kernproblem des Kapitels führt. Daneben erhält der Leser meist noch eine kurzweilige Beschreibung des jeweiligen Philosophen sowie die Beschreibung dessen charakterlicher Besonderheiten und Lebensumstände.
Precht nennt sein Buch eine “philosophische Reise”. Auf Reisen kehrt man oft an einen Urlaubsort zurück, der einem besonders gut gefallen hat. Auch Prechts Buch nehme ich immer wieder gerne zur Hand. Stöbere noch einmal durch die Kapitel, versenke mich in den einen oder anderen Gedankengang und versuche ihn nachzuvollziehen oder anders durchzudenken.
Das große Plus dieses Buches liegt für mich in der Mischung. Die Grundsätze der Philosophie als faszinierend unterhaltsamer Prosa stehen einer wahren Fundgrube nachdenkenswerter Forschungsgegenstände gegenüber. Durch den ausführlichen Anhang hat man überdies die Möglichkeit, sich die eine oder andere Zusatzlektüre zu besorgen um sich intensiver in einzelne Bereiche einzulesen.
Mir kam es nach der Lektüre des Buches so vor, als hätte ich einen kleinen Mann im Ohr. Einen winzigen Philosophen, der mir ständig rät alles zu hinterfragen und die Dinge des Lebens doch auch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Ich finde, das kann nicht schaden!
Bewertung von Hartmut Zimmer aus Alzenau am 25.11.2009
Das Buch gleicht einem dreieckigen Billardtisch - mit den wesentlichen Eckpunkten Philosophie, Psychologie und Neurobiologie. Dazwischen bewegen sich gut formuliert und fachlich fundiert die Gedankengänge des Autors, wobei der Neurobiologie häufig eine -wenn auch nicht absolute- Vorrangstellung zukommt. Es enthält ein Feuerwerk einprägsam dargestellter, anregender Gedanken. Selektiv und kapitelweise sollte das Buch wohl nicht gelesen werden: Man muss es wirklich von ganz vorne beginnen und bis zum Schluss durchlesen. Dann erst werden die Vernetzungen deutlich, dann erst wird das Gesamtgemälde sichtbar.---
Der Autor schlägt dabei einen riesenhaft erscheinenden thematischen Bogen. Den Atem anhaltend, könnte man glauben, sich auf einer Achterbahnfahrt zu befinden, allerdings teilweise kurz vor dem gedanklichen neurobiologischen Absturz, dann aber sich auch wieder in Details verlierend, die nicht immer für das Große und Ganze wirklich wichtig erscheinen. --
Manche der angesprochenen Themen haben denn wohl auch mit Philosophie im klassischen Sinn kaum noch etwas zu tun, es sei denn, man erklärt eben, alles sei Philosophie. Das Werk befindet sich in der atemberaubenden Gefahr, sich auf der Fahrt zwischen Philosophie, Psychologie und Neurobiologie zu verlieren, zumal dann, wenn Precht noch Etliches zu aktuellen politischen Grundsatzfragen zum Besten gibt oder sich als allgemeiner Lebensratgeber versucht. Dann besteht das Risiko, dass der rote Faden, der große Überblick verloren geht. An diesen Stellen steht der Autor in akuter Gefahr, sich heillos zu verzetteln - irgendwie nachvollziehbar, will doch sein zweifellos großes Universalwissen, wollen doch alle seine Einsichten irgendwie untergebracht sein… Wie, so scheint sich Precht pausenlos gefragt zu haben, soll das bloß auf knapp 400 Seiten gelingen..? Weniger wäre da vielleicht an manchen Stellen mehr gewesen. ---
Zwecks fachlicher Abrundung bleibt dem geneigten Leser am Ende eben doch nichts anderes übrig, als sich etwa in Fragen der Psychologie intensiver mit Freud und C.G. Jung oder zur Neurobiologie mit Antonio Damasio zu befassen, von der Vielfalt der für sich gesehen -eben auch außerhalb Prechts!- durchaus einzigartigen philosophischen Literatur einmal ganz abgesehen. Warum nur muss das Buch in seinem Klappentext einen derart überzogenen Anspruch auf Einzigartigkeit erheben, wo Precht doch gerade die Relativität und Individualität von Erkenntnis und Sinn herausarbeitet?---
Gerade noch bekommt Precht in den Schlusskapiteln des Buches die philosophische Kurve und behandelt in einigen kurzen Abschnitten zentrale philosophische Fragen wie diejenigen nach Gerechtigkeit, Glück und Sinn. Mit dem Verweis auf den rein individuell zu verstehenden Sinn mag für manchen Leser am Ende wohl –außer womöglich ein wenig Ratlosigkeit- doch nicht so viel Verbindliches übrig bleiben.
Bewertung von Julia aus Münster am 06.09.2009
Leider folgt auf die brillante Analyse eine wesentlich umfangreichere Abfolge weitschweifiger Abhandlungen zu ethischen Fragen, die sehr beliebig gehalten sind. Damit bleiben seine Folgerungen aber nichts als beliebige Meinungen zum jeweiligen Thema. Angesichts des großen Wurfs, den er mit den ersten hundert Seiten seines Buches startet, ist der zweite Teil extrem enttäuschend, denn er regt nicht dazu an, sich mit Philosophie auseinander zu setzen, sondern nur mit der eher sehr unsystematischen privaten Ethik des Herrn Richard David Precht.
Am Ende erweist sich die philosophische Reise leider nur als Sonntagsausflug mit belanglosem Biergartengeplauder.
Bewertung von Diabolino-57 aus Herzogenrath am 04.08.2009
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13.06.2008
Denken musst du schon selber, rät Jens-Christian Rabe dem Leser.
Nur wer das gegen die Suggestionskraft apodiktisch gefällter
Urteile über Kant und Co zu beherzigen weiß, lässt Rabe uns wissen,
dem wird das Buch zu etwas taugen. Rabe entlarvt den betont
anti-akademischen Gestus, mit dem Richard David Precht in seiner
philosophischen Propädeutik zu Werke geht, als "rücksichtslose
Ranschmeiße", die mitunter in Bildungshuberei und
"kreativer" Auslegung mündet. Andererseits staunt der
Rezensent nicht schlecht, wie ein Buch mit immerhin 15 Seiten
Literaturhinweisen, das die Komplexität der angerissenen Fragen
dann doch nicht allzu sehr eindampft und sogar Fach-Diskussionen
wiedergibt, zum Bestseller werden kann. Ist doch schön.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
Ein gutes Buch: angetrieben von unbändiger Erkenntnislust und
ansteckendem Wissensdurst unternimmt Richard David Precht eine
Rundreise ins Reich der Philosophie und Hirnforschung, verzichtet
dabei wohltuend auf Originalität um der Orginalität willen und hat
gerade deshalb etwas sehr seltenes geschaffen: einen kompetenter
Ratgeber, der seine Leser nicht für dümmer verkauft, als sie
sind.
"Druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck" vom 2. 3.
2008
Rezensionen und Kritik
"Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als dass ein philosophisches Werk zum Bestseller wird. Falsch! Denn genau das ist jetzt geschehen: Der Geisteswissenschaftler Richard David Precht hat mit seinem Buch "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?" das Pilger-Epos "Ich bin dann mal weg" des Entertainers Hape Kerkeling nach hundert Wochen von der Spitze der "Spiegel"-Liste verdrängt. Pole-Position für einen Philosophen. Das hat bisher kein philosophisches Sachbuch geschafft; schon keines, das lieber schwere Fragen stellt, als leichtsinnige Antworten zu geben."
Autorenporträt zu "Richard D. Precht"
Richard David Precht, Philosoph, Publizist und Autor, wurde 1964 in Solingen geboren. Er promovierte 1994 an der Universität Köln und arbeitet seitdem für nahezu alle großen deutschen Zeitungen und Sendeanstalten. Precht war Fellow bei der "Chicago Tribune". Im Jahr 2000 wurde er mit dem Publizistikpreis für Biomedizin ausgezeichnet. Er schrieb zwei Romane und drei Sachbücher. Richard David Precht lebt in Köln und Luxembourg.
12 Marktplatz-Angebote für "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?" ab EUR 7,95
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