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| Bewertung von Bea aus Berlin am 29.03.2013 | |
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Dieses war mein erstes Buch von Jo Nesnø- Harry Hole hat auch mich in seinen Bann gezogen- ein guter Krimi und ein Stück Gesellschaftsroman. Ich werde Jo wieder lesen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von Tintenherz aus Kronshagen am 17.12.2012 | |
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"Die Larve" von Jo Nesbo erschienen im Ullstein Buchverlag, Seitenanzahl: 576 Inhalt: Ein junger Drogendealer wird ermordet. Oleg, Harry Holes Stiefsohn, wird als Mörder verdächtigt und verhaftet. Harry Hole kehrt aus Bangkok zurück, wo er als Geldeintreiber arbeitet, und nimmt in Oslo mit Hilfe seiner alten Polizeikollegen die Ermittlungen in dem Mordfall auf und gerät dadurch selbst in die Schusslinie. Autor: Jo Nesbo, geb. 1960 in Oslo, war zunächst als Finanzanalytiker und Ökonom für die norwegische Handelshochschule in Bergen tätig, arbeitete aber nebenberuflich als Journalist, bevor er sich als Schriftsteller selbständig machte. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Der Kriminalroman ist mit einem einfachen und flüssigen Schreibstil angenehm zu lesen. Es geht um eine neue synthetische Droge, Drogengeschäfte, Politik und Erpressung. Abwechselnd wird aus dem Leben des ermordeten Drogendealers und von der Ermittlungsarbeit Harry Holes berichtet. Der Spannungsbogen kann über das gesamte Buch nicht gehalten werden und die Spannung flacht immer wieder ab. Allein die unorthodoxe Ermittlungsmethode des Hauptprotagonisten Harry Hole und seine ausgefallene Persönlichkeit haben mein Interesse an dem Buch aufrecht erhalten. Fazit: Ein eher unspektakulärer Krimi, der es auf keinen Fall z. B. mit dem "Schneemann", ebenfalls von diesem Autor, aufnehmen kann. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von Sabine175 aus München am 10.11.2012 | |
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Im neunten Hole-Thriller greift Jo Nesbø das immer noch aktuelle Thema der Drogen (Konsum und Handel) auf.In „Die Larve“ muss sich Nesbos Held Harry, der selbst lange mit Drogenproblemen zu kämpfen hatte, mit einem sehr persönlichen Fall auseinander setzen. Eine inszinierte Geschichte, die wie alle Nesbo Triller immer wieder überraschende Wendungen bereit hält. Fazit: Bei Nesbø muss/darf man sich überraschen lassen, in welche Richtung die Geschichte im Laufe der Zeit sich entwickelt. Auf jedenfall ein 100% Lesevergnügen. Spannung pur für die langen Winterabende. Diesmal passt auch das Cover Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Xirxe aus Hannover am 09.08.2012 |
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Nach drei Jahren kehrt Harry Hole nach Oslo zurück - doch nicht ganz freiwillig. Oleg, der Sohn Rakels, die Liebe seines Lebens, sitzt im Gefängnis, angeklagt wegen Mordes. Und die Beweislage scheint eindeutig. Doch Harry kann es nicht glauben, beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und landet in einem Verwirrspiel ohnegleichen. Es geht um Drogen, Korruption, Machthunger, Gier, Sucht und nichtzuletzt um Liebe. Harry wirbelt ein fein austariertes System von Politik und Drogenmilieu durcheinander und stößt in ein Wespennest. Doch es kommt noch schlimmer... Wie schon üblich ;-) ist es ein bis ans bittere Ende spannender Krimi, der es einem schwer macht das Buch zuzuschlagen, bevor man die letzte Seite gelesen hat. Es gibt jede Menge unvorhergesehene Wendungen, wenn vielleicht auch nicht immer ganz so überraschend, da man durch die vorhergehenden Bände schon ein Gespür dafür hat, dass gerade das Unwahrscheinlichste häufig die Lösung darstellt. Doch auch das verblüffenste Ereignis fügt sich logisch und nachvollziehbar in die Geschehnisse ein, sodass an keiner Stelle das Gefühl auftaucht, hier wurde etwas mühevoll konstruiert. Harrys immer wiederkehrenden Kämpfe gegen seine Sucht, seine Schlußfolgerungen die diesen Fall letztendlich lösen, seine daraus resultierende Vorgehensweise - alles fügt sich überzeugend zu einem Ganzen. Lediglich seine fast schon übermenschlichen Überlebensfähigkeiten lassen ein wenig Kopfschütteln zu, aber - sie machen Hoffnung auf den zehnten Band... Fazit: Für Action- und Krimiliebhaber ist dieses Buch ein Muss. Nicht ganz unblutig, aber mit viel Raum für tiefergehende Darstellungen einzelner Personen. Und man muss die vorhergehenden Bände nicht gelesen haben, um der Geschichte folgen zu können, doch hilft es, die Beziehungen der Protagonisten untereinander besser zu verstehen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von BellaE aus ... am 10.03.2012 | |
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Harry Holes 9. Fall war etwas langatmig, aber dennoch gut geschrieben. Die Vorgänger 'Schneemann' und 'Leopard' waren meiner Meinung nach deutlich spannender und fesselnder. Harry ist wieder zurück in Oslo. Oleg, der Sohn seiner großen Liebe Rakel sitzt in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen den jungen Gusto erschossen zu haben. Drogen, Sucht, Geld, Macht, Liebe - Rechtfertigt irgendetwas davon Mord? Den Mord an einem Freund? Harry glaubt an Olegs Unschuld. Macht uns unsere Liebe und unser Vertrauen so blind, dass wir die Wahrheit nicht mehr erkennen? Lesenswert für alle Harry Hole Fans, bzw. solche die es noch werden möchten. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
2 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von harakiri aus Ostalb am 14.02.2012 |
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Der letzte Hole? 5.Tja, irgendwie war das Buch wieder zu kurz. Die Spannung galloppiert direkt mit dem Leser durch das Buch. Diesmal muss Harry Hole beweisen, dass sein Ziehsohn kein Mörder ist. Scheinbar scheint ihm das auch zu gelingen, nur macht er durch seine Ermittlungsarbeit böse Leute auf sich aufmerksam, die es fortan auf ihn abgesehen haben. Jo Nesbos ungewöhnlicher Ermittler Harry Hole ist dem Leser mittlerweile ans Herz gewachsen. Er lebt mit ihm, bangt mit ihm, hofft mit ihm. In diesem Buch ist der Ermittler fast etwas zu zahm, aber seine nicht immer ganz orthodoxen Aufklärungsarbeiten lassen das Buch wieder zu einem Lesevergnügen werden. Der Handlungsort ist das Drogenmilieu von Oslo und der Leser darf keine Mimose sein, manche Szenen sind schon sehr hart und detailgenau geschildert. Und mit dem Ende lässt sich der Autor wohl offen ob wir noch einmal mit Harry Hole einen Fall aufklären dürfen, was ich sehr hoffe. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
2 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von allegra am 06.02.2012 |
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Für Eltern ist es immer eine der größten Ängste, dass die Kinder ins Drogenmilieu abrutschen könnten. Diese Ur-Angst nimmt Nesbø in diesem Krimi auf. Er lässt seinen Helden Harry Hole diese schlimmste Qual durchleben: Nachdem Hole, ein typischer Anti-Held bei der Osloer Polizei beruflich gescheitert und nach Bangkok ausgewandert ist, muss er nach 3 Jahren erfahren, dass sein Sohn Oleg in Untersuchungshaft sitzt, weil es für einen Mord an einem jungen Drogendealer angeklagt wird. Hole kehrt nach Oslo zurück und versucht Olegs Unschuld zu beweisen. Ein erstes eingehendes Studium der Ermittlungsakten entmutigt ihn jedoch, weil alle Indizien gegen Oleg sprechen. Erst als er Oleg besser kennen lernt und dieser ihn "Papa" nennt, schmilzt die harte Schale dahin und Harry stürzt sich im Alleingang in die Ermittlungen. Dabei helfen ihm Kontakte aus seiner Zeit bei der Polizei, derer er sich teilweise schon fast skrupellos bedient. Harry Hole ist eine sehr ambivalente Figur. Einerseits verspürt er Liebe und Verantwortung gegenüber seinem Sohn und seiner großen Liebe Rakel, Olegs Mutter. Auf die andere Seite wendet er Tricks an, droht und erpresst gnadenlos, um an sein Ziel zu kommen. Etwas übertrieben fand ich, dass er praktisch "unkaputtbar" mit lebensgefährlichen Verletzungen noch immense körperliche und mentale Leistungen vollbringt. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Während die gegenwärtige Haupthandlung aus Harry Holes Perspektive von einem allwissenden Erzähler dargeboten wird, stellt ein anderer Strang einen inneren Monolog des sterbenden Gustos dar, des Drogendealers der angeblich von Oleg erschossen wurde. Im Hörbuch ist das sehr schön dargestellt, in dem die Haupthandlung von Achim Buch gelesen wird und Gustos Einschübe von Rafael Stachowiak, der sie mit seiner jungen, zerbrechlich wirkenden Stimme wunderbar gefühlvoll interpretiert. Anfangs war ich durch die beiden Erzählstränge etwas verwirrt, doch im Laufe der Handlung finden sie immer mehr zueinander und ergänzen sich. Dabei ist der Schluss, wenn die Kirchenglocken ausklingen auf gefühlvolle und geschickte Weise, zumindest teilweise offen gelassen. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten. Was mir besonders gefällt an diesem intelligent aufgebauten Krimi ist der gesellschaftskritische Aspekt. Neben Einblicken in die Drogenszene, wird man konfrontiert mit Verrat, Korruption in Polizeikreisen aber auch bis in die höheren Kreise der Politik. Für sensiblere Leser würde ich den Krimi nicht unbedingt als Bettlektüre empfehlen. Es mangelt nicht gerade an tragischen Todesfällen, dennoch würde ich ihn nicht zu den blutrünstigeren zählen. Für mich war "Die Larve" das erste Buch der Harry Hole Reihe. Ich hatte aber keinerlei Verständnisschwierigkeiten. Die vereinzelten Rückblenden sind klar erklärt, mir fehlte somit nichts an Vorwissen. Was mich ein bisschen geärgert hat, was aber leider gar nicht selten ist bei Hörbuchfassungen: Ich habe das Buch auf meinem mp3-Player gehört und musste dazu die CDs auf meinen PC ziehen. Dabei ist mir aufgefallen das bei den Albuminformationen der Name des Autors in drei verschiedenen Schreibweisen steht. Das ist eine Kleinigkeit und tut dem Hörvergnügen selbstverständlich keinen Abbruch. Dennoch zeigt es ein bisschen mangelnde Sorgfalt bei der Produktion des Hörbuchs. |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von anyways aus greifswald am 02.12.2011 |
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Die Ermordung des 19 jährigen Norwegers Gusto Hanssen veranlasst Harry Hole aus seinem freiwilligen Exil in Hongkong zurück in die Heimat zu kehren. Eine Reise in die eigene Vergangenheit und fataler Weise auch die Konfrontation mit der Vergangenheit und Gegenwart seiner Ex- Familie, denn seine Ex-Freundin Rachel und sein Ziehsohn, die nach dem „Schneemann“ nach Amsterdam flohen sind in der Zwischenzeit ebenfalls wieder nach Oslo zurückgekehrt. Rachels Sohn Oleg ist Tatverdächtiger im Mordfall Gusto Hanssen und Harry setzt alles daran ihn zu entlasten. Einmal Bulle, immer Bulle. Von seinem ehemaligen Vorgesetzten Gunnar Hagen bekommt er grünes Licht, an diesem Fall zu ermitteln. Doch sein Wiederauftauchen in Oslo entgeht auch der Russenmafia nicht und so ist ein Auftragskiller auf Harrys Fersen. Im Gegensatz zu den anderen Teilen der Harry-Hole- Reihe baut dieses Buch, ganz untypisch für Nesbo, nur langsam Spannung auf. Aus Sicht einer Ratte ( ein ganz ungewöhnlicher aber genialer Einfall), des im Sterben liegenden Gustos und Harrys wird die Geschichte um die fatale Beziehung zwischen den beiden jugendlichen Freunden, der Stiefschwester Gustos und Harrys Unvermögen seine Süchte auch in der Heimat zu kontrollieren und seinem unbändigen kriminalistischen Aufklärungsdrang reflektiert Die etwas schwachen Spannungsbögen am Anfang steigern sich ab der Mitte des Buches deutlich und man wird förmlich in einen Sumpf von Drogen, Gier und Prostitution gezogen, immer in der Hoffnung das sowohl Harry als auch Oleg dieses Drama einigermaßen glimpflich überstehen. Aber der Autor nimmt einem geschickt diese realitätsfernen Vorstellungen. Schlimmer noch er lässt auch den Leser völlig desillusioniert zurück. Ein Krimi der etwas aus Nesbos üblichem Rahmen fällt, der trotzdem zu überzeugen weiß und den ich sehr empfehlen kann. Für Liebhaber der Harry-Hole-Reihe , so wie ich, ein unbedingtes Muss. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
3 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 22.10.2011 | |
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Die Larve, Harry Holes neunter Fall, holt ihn von Hongkong nach Oslo zurück. Inhalt: Zurück in Oslo beschäftigt sich Harry mit einem bereits abgeschlossenen Fall: ein Junkie und Dealer wurde von einen anderen erschossen. Da er an die Unschuld des Mörders glaubt, der ihm sehr viel bedeutet, versucht er den wahren Mörder auf eigene Faust zu stellen. Als Expolizist lässt er dafür seine alten Kontakte aufleben und erhält Insiderdetails und Hilfe. Aber da dieser Fall dem Kriminalamt unterstellt war, bleibt auch ein Besuch dort nicht aus. Diesem ist es nämlich gelungen das Drogenproblem in Oslo zu verkleinern. Aber Harry merkt schon bald, dass der Schein trügt und viele einen Vorteil davon hätten, den Mörder wie auch das Opfer zum Schweigen zu bringen. Meine Meinung: Seitdem ich den Leopard aus der Hand gelegt habe, fiebere ich auf diese Fortsetzung und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Jo Nesbø versteht es immer noch den Leser ab der ersten Seite bis zum Schluss zu fesseln und in die Welt von Harry Hole zu entführen. Gespannt verfolgt man jeden Schritt von Harry und am Ende kann man nur hoffen, dass es wieder eine Fortsetzung zu dieser Reihe mit enormen Suchtfaktor gibt. Ich denke, man hat auch schöne Lesestunden, wenn man die einzelnen Bände separat liest, aber mehr Spaß, wenn man die Verbindungen zu den vorherigen Fällen kennt bzw. die Entwicklung der einzelnen Charakter verfolgt. Wie immer viele Baustellen und Fakten, die am Ende zusammen finden und den Leser verblüffen. Fazit: Bei Jo Nesbø muss man sich überraschen lassen, in welche Richtung sich die Geschichte im Laufe der Zeit entwickelt, aber auf 100% Lesevergnügen darf man sich wieder freuen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
4 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von frischling aus HTK am 21.10.2011 | |
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Alles war neu. Nichts war anders. Ein warmer Osloer Sommer – Und dann wäre da noch wie immer Nesbøs Spezialist für Gewaltverbrechen: Der Enddreißiger Harry Hole mit dem schönen Mund, der nach 3 Jahren gerade aus Hong Kong zurückgekehrt ist. Doch schnell muss dieser feststellen: „Alles war neu. Nichts war anders.“ Der alte Konkurrent Mikael Bellman ist inzwischen die Karriereleiter weiter hochgefallen, Beate Lonn arbeitet immer noch als Pathologin, das Hotel Leons ist abgewohnt und heruntergekommen wie eh und je. Mithilfe alter Kontakte und Seilschaften ermittelt Hole auf eigene Faust im Drogenmilieu Oslos und versucht herauszufinden, wer sich hinter dem Decknamen „Dubai“ verbirgt und den schwunghaften Violinhandel kontrolliert. Dabei stürzt auch Harry Hole selbst immer wieder ab, konsumiert Drogen und Alkohol. Er scheut vor nichts zurück, um seiner „Familie“ Rakel und Oleg beizustehen, an dessen Unschuld er weiterhin glaubt. Durch Kombinationsgabe und Intellekt gelingt es ihm auch den Maulwurf in den eigenen Reihen zu identifizieren, der als „Brenner“ fungiert. Bis hin zur Selbstaufgabe verstrickt Nesbø seinen Expolizisten in diesen Fall, sodass man als Leser bangt und wünscht Harry möge sich nochmals aufraffen, dem Dunkel entkommen und den nächsten Jim Beam ordern. Unterteilt in eine Art 5Akter erzählt der Autor aus verschiedenen Perspektiven den Tathergang und rollt diesen sozusagen von hinten auf. Den Leser erwartet eine gelungene Mischung aus skandinavischem Krimi und ansprechender Literatur mit viel Dynamik und Dramatik und sehr intimen Einblicken in Harrys Innen- und Gefühlsleben. Auch in Methoden und Vorgehensweisen der Drogenmafia hat sich Nesbø eingearbeitet und spart nicht an grausamen Details (zjuk – der Käfer; Kreidebotschaften auf dem Friedhof, Fußballtrikots als Erkennungszeichen). Den norwegischen bzw. englischen Titel (Gespenst/Phantom) finde ich allerdings passender ausgewählt, da er das wenig Greifbare gegen das Hole zunächst ankämpfen muss, besser charakterisiert. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
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