Zirkel / Engelsfors Trilogie Bd.1 - Elfgren, Sara B.; Strandberg, Mats
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Sara B. Elfgren Mats Strandberg 

Zirkel / Engelsfors Trilogie Bd.1

Aus d. Schwed. v. Friederike Buchinger
Gebundenes Buch
 
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Zirkel / Engelsfors Trilogie Bd.1

Düstere Spannung, dunkle Magie: die Engelsfors-Trilogie. Die sechs Mädchen könnten nicht verschiedener sein. Abgesehen davon, dass sie in der schwedischen Kleinstadt Engelsfors leben, auf dieselbe Schule gehen und sich nicht mögen, haben sie nichts gemeinsam. Glauben sie. Doch eines Nachts werden sie im Wald zusammengeführt. Sie sind auserwählt, das Böse, das in der Stadt lauert, zu bekämpfen. Schaffen sie es, miteinander auszukommen? Denn nur mit vereinten Kräften können sie die dunklen Mächte besiegen. Reinster Nervenkitzel aus Schweden, dem Land der Krimi-Meister. "Zirkel" ist der grandiose Auftakt der Engelsfors-Trilogie. Auch als E-Book erhältlich www.zirkel-trilogie.de www.facebook.com/ZirkelFeuerSchluessel


Produktinformation

  • Verlag: Dressler
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 605 S.
  • Seitenzahl: 605
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 161mm x 53mm
  • Gewicht: 912g
  • ISBN-13: 9783791528540
  • ISBN-10: 3791528548
  • Best.Nr.: 34523720
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 04.05.2012

Wenn der Vollmond blutrot scheint
Ein Fantasy-Thriller in der Tradition schwedischer Kriminalromane
Die Bewohner des kleinen schwedischen Ortes Engelsfors ahnen nicht, dass ihr scheinbar so friedliches Zuhause das Zentrum des okkulten Bösen ist. Der offensichtliche Freitod eines Schülers wird als tragisch wahrgenommen, aber nicht mit der historischen Vergangenheit der Kleinstadt in Verbindung gebracht. Nur sechs Mädchen wissen bald mehr: Als der Vollmond blutrot scheint, fühlen sie sich auf magische Weise zum stillgelegten Vergnügungspark hingezogen, wo ihnen ausgerechnet der merkwürdige Hausmeister der Schule eröffnet, dass sie zu Höherem bestimmt sind. Einer alten Prophezeiung zufolge ist es ihr Schicksal, dem Bösen in der Stadt Einhalt zu gebieten. Haben sie zunächst noch Zweifel an der bizarren Geschichte, merken sie doch bald, dass tatsächlich etwas Übernatürliches mit ihnen passiert. Ida spricht mit fremden Zungen, Rebecka kann allein mit der Kraft ihrer Gedanken Gegenstände bewegen und die unscheinbare Anna-Karin manipuliert ihre Mitschüler durch Willenskraft dahingehend, dass alle sie mögen. Und während Vanessa ihre Gabe des Unsichtbarwerdens …

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Mats Strandberg, geboren 1976, zog als 16-Jähriger aus dem kleinen Fagersta in Västmanland nach Stockholm. Heute ist er freier Journalist und schreibt unter anderem Kolumnen für QX und Aftonbladet. Im Jahr 2004 wurde er von Sveriges Tidskrifter dem Verband schwedischer Zeitschriftenverlage zum Kolumnist des Jahres gewählt.

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Kundenbewertungen zu "Zirkel / Engelsfors Trilogie Bd.1"

8 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.8 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Kerry aus Berlin am 04.02.2013 ***** ausgezeichnet
Engelsfors ist eine ruhige Kleinstadt in Schweden. So ruhig wie bisher, soll es jedoch nicht mehr lange bleiben. Das Böse lauert in Engelsfors und wird sich einen Auserwählten nach dem anderen holen. Die Auserwählten, das sind Linnéa Wallin, Minoo Falk Karimi, Vanessa Dahl, Rebecka Mohlin, Anna-Karin Nieminen und Ida Holmström. Die sechs Mädchen haben eines gemeinsam: Sie alle gehen auf das Gymnasium in Engelsfors. Doch damit haben sich die Gemeinsamkeiten erledigt, denn die sechs können einander nicht leiden, leben jede ihr eigenes Leben und haben nichts miteinander zu tun.

Eines Tages jedoch begeht Elias Malmgren in der Schule Selbstmord. Elias war Linnéas bester Freund, für sie bricht eine Welt zusammen. Damit beginnt, was bis dato niemand ahnt - das Böse sucht sich seine Opfer. Kurz darauf verspüren die sechs Mädchen nachts den Drang, in den Wald zu gehen. Erstaunt treffen sie auf Nicolaus Elingius, den Hausmeister der Schule. Dieser wurde als Gefährte der Auserwählten bestimmt - doch welche der sechs ist es? Nicolaus weiß, dass das Wissen um die bösen Mächte in ihm schlummert, doch erinnern kann er sich an seine Vergangenheit nicht. Lediglich, dass er Hausmeister am Gymnasium ist und der Gefährte der Auserwählten - alles andere liegt im Verborgenen. Schnell stellt sich heraus, dass die Mädchen besondere Fähigkeiten besitzen, doch nur als Zirkel können sie diese voll entfalten.

Fest steht, dass die Schule ein Ort des Bösen ist. Niemand aus der Gruppe glaubt, dass Elias sich selbst umgebracht hat, viel mehr steht die Rektorin Adriana Lopez bei den Mädchen in Verdacht, denn Elias hatte, kurz vor seinem "Selbstmord" eine Einzelgespräch mit ihr. Doch als sie ihr versuchen auf die Schliche zu kommen, müssen sie feststellen, dass Adriana Lopez nicht mit offenen Karten gespielt hat, was ihr wahres Wesen angeht. Schnell kann sie als Täterin ausgeschlossen werden, doch wer war es dann? In der Schule lauert das Böse, doch wer ist dessen Helfer und warum? Während die Mädchen weiter versuchen, ihre Kräfte zu beherrschen, wobei hier nicht jede uneigennützig handelt, geht das Böse erneut auf die Jagd, denn es weiß, der Zirkel kann es zerstören, deswegen muss der Zirkel vernichtet werden und das nächste Opfer ist schon ganz nah ...


Was für ein spektakulärer Auftakt! Der Plot wurde eingehend und mystisch erarbeitet, fast von der ersten Seite an hatte mich die Story in ihren Bann geschlagen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Die Figuren wurden allesamt facettenreich und tiefgründig erarbeitet, wobei mir hier die ausgesprochen unterschiedlichen Persönlichkeitstypen sehr gut gefallen haben und wie sie, trotz aller Unterschiede miteinander agiert haben. Den Schreibstil empfand ich als spannend und sehr angenehm zu lesen, sodass ich das Buch am Stück gelesen habe - ich konnte und wollte einfach nicht aufhören und mit bestimmten Wendungen in der Story hätte ich im Leben nicht gerechnet. Fakt ist: Die Autoren haben es geschafft, mich mit ihrem gut durchdachten Plot und ihrem sehr ansprechenden Schreibstil in ihren Bann zu schlagen, sodass ich mich bereits jetzt auf den 2. Band der Trilogie "Feuer" freue, von dem ich hoffe, ihm bald habhaft werden zu können.

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Bewertung von Tintenwelt-Fan aus Tintenwelt am 11.10.2012 ***** sehr gut
Rezension zu "Zirkel"

Die Idee

Auf jeden Fall Mal Etwas Neues. Ich habe seit „Harry Potter“ keine Bücher mehr gelesen, in denen Hexen vorkamen, aber da die Hauptfiguren alles nur Mädchen waren, war ich anfangs schon sehr skeptisch, aber ich hoffte, dass der männliche Autor auch an die männlichen Leser gedacht hat…
Jedenfalls hörte sich erst Mal alles ein wenig mystisch an, was mir immer sehr gut gefällt. Von Anfang an hatte ich aber schon bedenken, was die große Anzahl von Protagonisten anbelangt. Kann ich da den Überblick behalten? Schon bei „Herr der Ringe“ hat es mich oft genervt, dass so viele verschiedene Orte und Charaktere vorkamen. Dabei hat mir vor allen Dingen der Film geholfen. Doch zu „Zirkel“ gibt es bisher noch keinen Film, aber ich hatte mir zuvor aus einer Buchhandlung eine Leseprobe zum Buch mitgenommen, in der Beschreibungen zu den einzelnen Charakteren inklusive Bild zu finden sind, was ich sehr schön fand. So habe ich während des Lesens öfter Mal in die Leseprobe geschaut und das hat mir sehr geholfen. Ich finde sowieso, dass der Oetinger-Verag bzw. der Dressler-Verlag seine Leseproben sehr schön gestalten.
Für alle, die diese Leseprobe nicht haben, gibt es noch auf der deutschen Seite zum Buch Beschreibungen inklusive Foto der Charaktere. Außerdem findet man dort noch viele weitere lohnenswerte Extras. Deshalb werde ich den Link unter diesen Post schreiben.
Außerdem ist mir aufgefallen, dass das Buch erst nach einiger Zeit richtig Fahrt aufnimmt, weshalb ich teilweise kurz davor war das Buch abzubrechen. Aber für alle, denen es vielleicht bald genauso mit dem Buch geht: Unbedingt weiterlesen!!! Es warten noch einige Überraschungen.

Das Cover

Das Cover orientiert sich sehr an der Original-Version. Außerdem gab es zu dem Buch ein Cover-Voting, was ich sehr schön fand. Dabei war die Entscheidung für mich und anscheinend auch für viele andere gleich klar. Das eine Cover wirkte einfach langweilig und das andere leer.
Ich finde das Cover wirklich genial, besonders die Hintergrundfarbe und wie das rot hervorsticht. Außerdem sieht man die Mädchen des Zirkels.
Die Cover zu den Folgebänden stehen ebenfalls schon fest und sehen dem Cover zum ersten Band sehr, sehr ähnlich. Ich hoffe, dass da noch ein bisschen was verändert wird. Gerade habe ich übrigens das Original-Cover zum zweiten Band gesehen und ich muss sagen, dass es Etwas gewöhnungsbedürftig ist, da man dort ein Herz sieht…

Die Charaktere
Wie gesagt hatte ich anfangs die Bedenken, dass ich mit den Charakteren nicht zurecht kommen würde, weil es einfach so viele sind. Tatsächlich hatte ich anfangs sehr viele Probleme die Personen auseinanderzuhalten. Wer war mit wem befreundet? Wer hatte jetzt welches Problem? Außerdem sind es alle Mädchen, was das Ganze noch Etwas schwieriger macht. So hat mich das am Anfang schon sehr genervt. Und leider ist das, als ein großer Negativ-Punkt hängengeblieben. Aber durch die Leseprobe wurde das ganze doch Etwas erträglicher.
Aber irgendwann war ich so mit den Charakteren vertraut, dass ich die Leseprobe nicht mehr benötigte. Interessant war, dass die Mädchen fast jeder irgendein Problem hatten. Irgendwann fing ich an mir die Personen in Zusammenhang mit ihren Problemen zu merken.

Der Schreibstil

Dass sich das Buch flüssig lesen lässt stimmt nicht ganz, da der Spannungsbogen irgendwie ein bisschen schwankt, aber das liegt sicher nicht nur am Schreibstil. Der Prolog zum Beispiel ist schon super spannend und macht gleich Lust auf mehr. Bei mir zählt ja immer die erste Seite und die hat mich hier ganz klar überzeugt. Insgesamt war der Schreibstil aber recht gut.

Fazit

Insgesamt ein gutes Buch, vielleicht ein bisschen wirr durch all die Charaktere, die man sich nur schwer merken kann, aber dennoch sehr spannend.
Lesen!

4 von 5 Sternen!

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Bewertung von Seitenzauber am 25.07.2012 ***** ausgezeichnet
EINTEILUNG UND SCHREIBSTIL:
Das Buch ist in fünf Teile und 60 Kapitel unterteilt. Die Kapitel haben auch teilweise Abschnitte. Die Autoren haben einen lockeren Schreibstil, ohne Fremdwörter oder sonst unverständlichen Begriffen. Dadurch, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, haben die Charaktere ein dementsprechendes Sprachverhalten.

INHALT:
Bei "Zirkel" geht es sich um sechs Mädchen, die in Engelsfors leben und unterschiedlicher nicht sein können. Dennoch haben sie eine Gemeinsamkeit: Sie alle besitzen eine bestimmte Zauberkraft und jede gehört zu einem bestimmten Element. In der Schule würdigen sie sich keines Blickes, aber dennoch müssen sie zusammenhalten, denn der Krieg wird bald beginnen. Sie lernen den Hausmeister Nicholaus und die mysteriöse Direktorin Adriana Lopez kennen. Die Mädchen müssen sich nicht nur um die bösen Mächte kümmern, die in der Schule lauern, sondern auch mit den alltäglichen Problemen eines Jugendlichen kämpfen...

PERSONEN:
Die Geschichte handelt von sechs Mädchen, eine Hauptperson gibts es eigentlich nicht.
Linnea ist eine Außenseiterin. Sie fällt besonders durch ihr rebellisches Ich auf und sie kleidet sich extravagant und auffällig. Linnea lebt in einer eigenen Wohnung, da ihre Mutter tot und ihr Vater Alkoholiker ist.
Vanessa ist ein hübsches Mädchen und sie hat einen Freund, Wille. Da ihre Eltern ihren Freund nicht akzeptieren wollen, gibt es immer häufiger Streit.
Minoo hat reiche Eltern. Sie ist ein unscheinbares aber vernünftiges Mädchen. Sie selbst findet sich überhaupt nicht hübsch.
Anna-Karin lebt mit ihrer depressiven Mutter und ihren Großvater, den sie über alles liebt, auf einem Bauernhof. Sie ist auch eine Außenseiterin und wird in der Schule nur gemobbt oder wie eine Unsichtbare behandelt.
Rebecka ist ein hübsches Mädchen. Sie hat einen Freund, Gustav. Die beiden verstehen sich blind und sind das Traumpaar.
Ida ist ein verwöhntes Mädchen. Sie weiß, das sie gut aussieht. Ida ist eine richtige Zicke und Diva.
Weiterhin gibt es noch die Direktorin Adriana Lopez, Elias, Jonte und Wille, die Eltern der Mädchen, Max (Lehrer) und Nicholaus (Hausmeister mit einer besonderen Bestimmung).

FAZIT:
Das Cover ist sehr einfach gemacht und auch nicht gerade farbenfroh, dennoch finde ich es gelungen und es fällt einem sofort ins Auge. Bereits am Titel "Zirkel" erkennt man, dass es sich bei der Geschichte um eine Art Gemeinschaft von Menschen handelt, die verschiedene übernatürliche Kräfte besitzen.
Ich finde es gut, dass die Kapitel nicht so lang sind und dass bei den einzelnen Kapiteln auch immer wieder Abschnitte vorhanden sind.
Mir gefällt der Schreibstil der Autoren, da man das Buch, auch wenn es über 600 Seiten hat, dennoch rasch durchlesen kann.
Die Geschichte ist super umgesetzt. Sie zieht sich über fast ein Jahr und es passieren viele Dinge. Man muss jedoch bedenken, dass es sich hier zwar auch um das Genre Fantasy handelt, aber die Alltagsprobleme der Mädchen eindeutig im Vordergrund stehen. Trotzdem ist das Buch spannend, weil man wissen möchte was auf die Mädchen noch alles zu kommt und wer hinter dem Bösen steckt.
Im Buch kommen viele verschiedene Personen vor. Zu Beginn ist es gar nicht mal so einfach alle im Kopf zu behalten und voneinander zu unterscheiden , aber im weiteren Verlauf legt sich das. Alle Mädchen haben mit sich selbst zu kämpfen, da jede ihr Päckchen zu tragen hat und dann erfahren sie auch noch von ihrer Mission und dass sie zusammenhalten müssen, obwohl sie sich überhaupt nicht leiden können. Eine schwierige Zeit kommt also auf alle zu. Mir hat das Buch super gefallen, jedoch finde ich ein paar Seiten weniger hätten der Geschichte auch nicht weh getan, denn manches hat sich für mich ein bisschen in die Länge gezogen. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, der leider erst nächstes Jahr erscheinen wird.

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Bewertung von MoiMee aus Munderkingen am 30.05.2012 ***** ausgezeichnet
Sprachstil :
Mit den etwas über 600 Seiten, zählt "Zirkel" zu den "Schmökern" in meinem Bücherregal. Um ehrlich zu sein ist dieses Buch das dickste, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Und trotzdem war ich relativ schnell fertig damit. Und ich schätze das lag , neben der unheimlich Interessanten Handlung, vor allem an diesem tollen Sprachstil. Ich konnte mich während dem Lesen kaum dazu zwingen, dieses Buch aus der Hand zu legen. Dieses Autorengespann hat es geschafft, dass ich mir Schweden und somit auch Engelsfors so vorstellen konnte, dass ich mir teilweise schon dachte, dass ich mal selbst dort gewesen bin. Die Atmosphäre die hier herrscht, ist wirklich toll. Aber neben der Umgebungsbeschreibung in diesem Buch, konnten mich die Autoren auch durch ihreWortwahl überzeugen. Es waren teilweise sehr leichte und verständliche Sätze, aber auch komplexer zusammengesetzte Sätze vorhanden, sodass man problemlos weiterlesen konnte ohne ins Stocken zu kommen. Wenn man also ein dickes Buch sucht, dass sich mehr als nur flüssig lesen lässt, ist man bei Zirkel genau richtig.

Meine Eigene Meinung:
Dieses Buch muss man einfach gelesen haben. Ich bin immer noch überrascht wie gut mir Zirkel schlussendlich gefallen hat. Der Klappentext hat mich zunächst sehr neugierig gemacht und auch das Cover wurde immer irgendwie magisch von meinem Auge angezogen, sobald ich es irgendwo gesehen hatte. Und was soll ich sagen? Dieses Buch hat es mir wirklich angetan. Der Leser wird gleich auf den ersten Seiten in das Geschehen hineingezogen und dort dem ersten Schock gegenübergestellt. Aber anstatt einer Verschnaufpause, gleich zu Beginn, geht es turbulent weiter. Vor allem die Charaktere haben mich auf Anhieb überzeugt. Sie sind so verschieden und decken somit ein großes Spektrum an Charaktereigenschaften ab. Manche Charaktere erschienen mir somit auf Anhieb sympatisch, andere eher weniger. Aber auch die Umgebung wurde so detailliert beschrieben, dass ich teilweise das Gefühl hatte, dass ich das alles schon mehrmals gesehen haben musste. Ausnahmsweise fand ich auch die Erzählperspektive gut gewählt, da eine Hauptprotagonistin hier, wohl nicht so schlau wäre. Der "Erzähler" hat immer den Überblick über alle Hauptcharaktere, und somit schweift der Blickwinkel des Geschehens öfters zwischen den einzelnen Charakteren umher, damit man mehr über die einzelnen Personen erfährt. Was mich auch erstaunt hatte, war, dass gewöhnliche und alltägliche Teenager Probleme clever und dezent in den Inhalt mit eingebracht wurden. Magersucht, Alkohol, Drogenprobleme und Familienprobleme... Im gesamten Buch fand man bruchstückhaft, solche Dinge wieder. Somit greift dieses Buch nicht nur Sagen und Mythen sondern auch unsere realen Probleme auf, die nicht gerade unwichtig sind. Aber auch die Mythen und Sagen spielen hier eine große Rolle. Man kann es zwar auf den ersten Blick kaum erkennen, aber in diesem Buch geht es tatsächlich um "Hexen". Ich war zwar zu Beginn etwas überrascht, da ich damit nicht wirklich gerechnet hatte, aber ehrlich gesagt, erinnert mich dieses Buch überhaupt nicht an "Harry Potter", "Der Magische Zirkel", oder sonstige Hexenbücher. Die Magie in diesem Buch und somit auch die Gaben der jeweiligen Charaktere haben zwar ihre Rolle in diesem Buch, dennoch sind sie nicht konstant dominant. Teilweise hatte ich auch überhaupt nicht das Gefühl, dass ich einen Fantasy-Roman las. Alles war sehr Realitätsnah beschrieben und somit auch größtenteils komplett nachvollziehbar. Deswegen empfehle ich dieses Buch auch Leuten, die eigentlich kein Fantasy lesen. Natürlich hat es auch hier Hintergrundgeschichten, die die Herkunft der Hexen erklären sollen aber auch die finde ich gut gewählt. Nicht zu überdiminsional sondern eher logisch nachvollziehbar. Außerdem kann man in diesem ersten Teil durchaus potenzial für die nächsten Bände erkennen. Ich freue mich auf die Fortsetzung und vergebe "ZIRKEL" 5 Sterne.

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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 17.04.2012 ***** ausgezeichnet
"Zirkel" ist der Auftakt der Zirkel-Trilogie. Sara B. Elfgren und Mats Strandberg haben mit dem ersten Band der Trilogie einen Jugendthriller geschrieben, der unter die Haut geht und spannender nicht sein kann.

Obwohl das Buch mit seinen über 600 Seiten ein recht dicker Schinken ist, wurde es niemals langatmig, viel mehr hat es das Autorenduo geschafft, dass ich von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten wurde und die Geschichte stets spannend war. Bereits der Anfang hat es in sich und ich konnte das Buch schon nach gerade mal 10 Seiten kaum noch aus den Händen halten.

Etwas irritiert hat mich am Anfang der Sichtwechsel, da ich die Mädchen zunächst nicht unterscheiden konnte. Pro Kapitel wird aus mindestens zwei bis drei Sichten geschrieben, was mir zwar sehr gut gefallen hat, aber am Anfang leichte Probleme beschert hat. Allerdings ist dies sehr gut gemacht, da man die Mädchen und deren Gedanken und Gefühle genauer kennen lernt.

Die Mädchen könnten unterschiedlicher nicht sein. Obwohl sie stellenweise sogar in die gleiche Klasse gehen, gehen sie sich konsequent aus dem Weg und haben keinerlei Gemeinsamkeiten. Während Vanessa und Rebecka zwei recht beliebte Mädchen sind, haben Anna-Karin, Minoo und Linnéa oftmals einen schweren Stand in der Schule, da sie von den beliebten Schülern oftmals gemieden und gemobbt werden. Ida gehört weder zu den Beliebten, noch zu den Außenseitern, sie hat zwar einige Leute um sich rum, kommt aber bei niemanden so wirklich an, da ihre Aufgabe meistens nur darin besteht, anderen das Leben schwer zu machen.

Die Zusammenführung der sechs unterschiedlichen Mädchen gestaltet sich als schwierig. Jede geht mit ihrem neuen Schicksal anders um. Während Vanessa ihre Gabe recht schnell in den Griff bekommt, nutzt Anna-Karin ihre Gabe für eigene Zwecke aus, was alles andere als löblich ist. So hat sie die Fähigkeit, andere Menschen zu beeinflussen und sie lässt nichts unversucht, um endlich die gewünschte Anerkennung bei ihren Schülern zu erhalten. Allgemein sind die Fähigkeiten der Schülerinnen sehr unterschiedlich und interessant, von Unsichtbarkeit bis hin zur Wetterkontrolle ist hier alles vorhanden, lediglich Minoo hat sehr lange keinerlei Ahnung, welche Gabe ihr vorgegeben ist. Obwohl ich bereits sehr viel über die Mädchen weiß und kaum noch Fragen offen sind, bin ich gespannt, was aus ihnen wird und wie sie sich in den nächsten Bänden entwickeln werden.

Neben den Morden an der Schule und den Unfällen in der Umgebung, gibt es aber auch noch weitere Themen die in diesem Buch behandelt werden. Da jedes Mädchen ihr eigenes Schicksal hat, wird so manches aufgearbeitet. Themen wie Magersucht, Probleme in der Familie, Einsamkeit, Eifersucht, Mobbing und Liebeskummer werden hier ebenfalls groß geschrieben, sodass sich jeder Leser in mindestens eine Protagonistin hineinversetzen kann.

Die Covergestaltung ist ein absoluter Hingucker. Die Mädchen, die einen Kreis um den Zirkel bilden und die jeweiligen Verzierungen und Blutspritzer passen sehr gut zueinander und geben ein tolles Gesamtbild ab. Auch die Darstellung der Mädchen gefällt mir sehr gut, weicht aber von den Fotos auf der Zirkel-Homepage vollkommen ab, was ich ein wenig schade finde.

Insgesamt hat mich "Zirkel" von der ersten bis zur letzten Seite komplett überzeugt. Die Geschichte hat alles, was man sich wünschen kann: Interessante Charaktere, eine düstere Handlung und Spannung bis zum Schluss. Lasst Euch vom (etwas überteuerten) Kaufpreis nicht abschrecken und genießt dieses Buch in vollen Zügen!

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Bewertung von Nadja_13 am 29.02.2012 ***** sehr gut
Zirkel - Sara B. Elfgren und Mats Strandberg

zum Inhalt:
Vanessa, Minoo, Anna-Karin, Ida, Linnéa und Rebecka. Sechs Mädchen, die so gut wie gar nichts gemeinsam haben, außer dass sie auf die gleiche Schule gehen. Doch ab dem Tag, an dem in genau dieser Schule ein Junge tot aufgefunden wird, beginnt sich für die sechs Mädchen alles zu verändern. Sie haben plötzlich komische Träume und ihnen geschehen merkwürdige Dinge. Kurz darauf werden sie mitten in der Nacht durch eine mysteriöse Kraft zusammen geführt. Was sie dann erfahren können sie zuerst kaum glauben, sie sind die Auserwählten, der Zirkel. Ihre Aufgabe ist es die Welt vor dem Bösen zu beschützten. Dafür müssen sie aber zusammenhalten, denn sonst haben sie keine Chance. Leider ist dass leichter gesagt als getan, denn die sechs Mädchen können sich nicht wirklich ausstehen und haben ganz andere Probleme, als die Welt zu retten...

meine Meinung:
Ehrlich gesagt hätte ich Aufgrund des Klappentexts eine etwas andere Geschichte erwartet, was jetzt aber keinesfalls negativ zu verstehen ist. Ich hatte eine Geschichte mit viel Action und Fantasy erwartet. Außerdem hatte ich befürchtet, dass die Charaktere, dadurch etwas zu kurz kommen könnten, da es ja auch stolze sechs Hauptfiguren gibt. Allerdings merkte ich schnell, dass eher das Gegenteil der Fall war, die Hauptfiguren sind alle wirklich gut ausgearbeitet und man erfährt auch über alle ziemlich viel, nur Ida bleibt etwas ein Fragezeichen.

Hingegen gibt es ausser den Fähigkeiten der Mädchen fast keine Fantasyelemente und auch der Kampf gegen das Böse ist nicht wirklich ein Kampf, sie sind mehr damit beschäftigt herauszufinden, wer überhaupt der Bösewicht ist. Dieses Rätseln ist zwar einerseits interessant und macht die Geschichte spannend, besonders der Anfang hat mich wirklich gefesselt, andererseits gibt es leider etwas wenig Action. Dennoch wird es durch die unerwarteten Wendungen nie langweilig.

Außerdem dreht sich die Geschichte sowieso mehr um das Alltagsleben, der sechs Hexen. Dieser ist eigentlich ziemlich normal, allerdings hat jede der sechs auch so ihre Probleme, was im Teenageralter ja auch normal ist. Anna-Karin wird weil sie übergewichtig ist gemobbt, Rebecka leidet an einer Essstörung, Linnéas Mutter ist tot und ihr Vater Alkoholiker, auch Vanessa hat Probleme mit ihrer Familie und Minoo ist super intelligent und hat deshalb keine Freunde. Über Ida erfährt man nur sehr wenig, sie ist eher für die Probleme anderer verantwortlich.
Da die Sichtweise auch immer zwischen den Mädchen hin und her wechselt wird einem so nie langweilig. Allerdings sind die hier aufgezählten Probleme nur die Hauptprobleme der Mädchen, insgesamt waren es für meinen Geschmack fast ein bisschen zu viele Sorgen und Probleme.
Was ich allerdings interessant fand war zu sehen, wie sich die Probleme von einigen Mädchen durch die Entdeckung ihrer Kräfte verändert haben.
Dadurch, dass die Mädchen alle so verschieden sind, ist sicher für fast jeden jemand dabei mit dem sie (oder er) sich, zumindest teilweise, identifizieren kann. Allerdings wird es auch für jeden mindestens eine Person geben, mit der sie (oder er) sich ganz und gar nicht anfreunden kann. Ehrlich gesagt waren mir persönlich am Anfang fast alle Protagonistinnen unsympathisch, allerdings wurden mir die meisten dann im Verlauf der Geschichte immer sympathischer.

Etwas womit ich zuerst auch etwas Probleme hatte, war der Schreibstill. Denn die Geschichte ist in der dritten Person und im Präsens geschrieben, was ich etwas gewöhnungsbedürftig fand. Allerdings habe ich mich ziemlich schnell daran gewöhnt. Wenn man davon absieht, ist der Schreibstill angenehm, flüssig zu lesen und erzeugt eine tolle Atmosphäre.

Fazit:
Zirkel glänzt besonders mit seinen authentischen Hauptfiguren und einigen unerwarteten Wendungen, welche dafür sorgen, dass die Geschichte trotz wenig Action nie langweilig wird.

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Bewertung von dorli aus Berlin am 08.02.2012 ***** ausgezeichnet
Engelsfors. Eine Stadt in Schweden. Trist und öde ist es hier, die Zukunftsaussichten sind gering, das Leben ist langweilig.
Hier gehen Vanessa, Minoo, Anna-Karin, Rebecka, Ida und Linnéa aufs Gymnasium. Sie mögen einander nicht, jede lebt in einer eigenen Welt, jede kämpft mit ihren ganz persönlichen Alltagsproblemen. Bis eines Tages die Eintönigkeit durchbrochen wird: ein Mitschüler begeht Selbstmord in der Schule. Oder war es Mord? Plötzlich geschehen seltsame Dinge, die Mädchen werden eines Nachts von einer geheimnisvollen Kraft in den nahen Wald gezogen. Hier erfahren sie, dass sie Hexen sind, die Auserwählten, der Zirkel! Sie erhalten besondere Kräfte und müssen kämpfen – gegen das Böse, das in Engelsfors eingezogen ist. Und es gilt: nur gemeinsam sind sie stark – für die sechs ganz unterschiedlichen Mädchen die größte Hürde…


Ich mag Geschichten, bei denen der ganz normale Alltag plötzlich durch etwas Unerklärliches aus den Fugen gerät. Und genau darum geht es in diesem Buch – in einer kleinen Stadt dümpeln die Tage monoton vor sich hin, bis die trostlose Atmosphäre von rätselhaften Ereignissen durchbrochen wird.

Elfgren/Strandberg verzichten auf langatmige Umschreibungen und Schnörkel, ihr Schreibstil ist gradlinig, ja fast nüchtern. Abwechselnd und sehr ausgiebig lassen die Autoren die Teenagerinnen aus ihrem Leben erzählen, von ihren Problemen, ihren Wünschen, ihren Sorgen. Dabei werden ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten und Eigenschaften besonders deutlich hervorgehoben. Und man merkt schnell, diese sechs mehr oder weniger starken Individualisten unter einen Hut zu bringen, scheint selbst mit einer gehörigen Portion Magie nicht leicht zu werden.
Es gefällt mir richtig gut, dass die Mädchen während des gesamten Handlungsverlaufs ihrem jeweiligen Wesen treu bleiben und bis zum Schluss keine wirklichen Freundinnen werden, aber trotzdem, wenn auch widerstrebend, erkennen müssen, dass sie nur mit gebündelten Kräften gegen das Böse bestehen können.

Es hat mich anfangs verdutzt, dass nicht alle Mädchen gleichzeitig gleichstarke Kräfte verliehen bekommen, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass es viel interessanter war, die unterschiedlichen Entwicklungen und den Umgang der Mädchen mit der Magie zu beobachten. Dabei waren die Reaktionen auf die neuen Begabungen grundverschieden. Da wurden die neuen Möglichkeiten fast spielerisch austestet und erkundet oder sogar schon für eigene Belange eiskalt ausgenutzt; Angst vor dem, was da auf sie zukommt war ebenso gegenwärtig, wie die Weigerung, die magischen Fähigkeiten überhaupt anzunehmen.

Wurde von den Mädels sehr umfassend und eingehend berichtet, haben mir an anderer Stelle Details gefehlt. Gerne hätte ich mehr über den Hausmeister Nikolaus erfahren, da er eine wichtige Figur zu sein scheint. Auch der Rat der magischen Gemeinschaft bleibt ziemlich im Dunklen und hätte meiner Meinung nach mehr Beachtung finden können. Aber da es sich ja um eine Trilogie handelt, hoffe ich hier auf mehr Einzelheiten im zweiten oder dritten Teil.

Zu dem Buch gibt es auch eine interessante Webseite mit umfangreichen Infos: www.zirkel-trilogie.de

Ohne Zweifel ein fabelhafter Auftakt zu einer spannenden Trilogie. Engelsfors hatte mich voll im Griff. Es hat Spaß gemacht, diese Geschichte zu lesen, nicht nur für Jugendliche eine großartige Lektüre.

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 01.02.2012 ***** ausgezeichnet
Dass aus Schweden gut erzählte Krimis kommen, wissen wir schon lange.Mit „Zirkel“ beweisen die schwedischen Autoren Sara B. Elfgren und Mats Strandberg, dass auch gute Fantasy aus dem hohen Norden kommen kann. Die beiden Autoren verbinden in „Zirkel“ eine Teenagerstory rund um sechs pubertierende Mädchen, die mit den Widrigkeiten des Erwachsen-Werdens zu kämpfen haben und zugleich die Fähigkeit zum Vertrauen erlernen müssen, mit einer spannenden Fantasygeschichte, in der der Kampf gegen das - im 1. Teil noch gar nicht genau erkennbare - Böse beginnt. Dabei schaffen es Elfgren und Strandberg, die alltäglichen Probleme der Jungendlichen so authentisch darzustellen, dass sich die fantastischen Elemente wie selbstverständlich in die Geschichte einfügen. Die ungemein faszinierend und charmant erzählte, düster-packende Urban-Fantasy-Story lässt beste Erinnerungen an die Welt von Buffy, Charmed und dem "Hexenclub“ aufkommen und sehr auf eine Fortsetzung hoffen - warten wir also schon gespannt auf Teil 2. Die Filmrechte sollen bereits verkauft worden sein.

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